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  • Meine Geschichte

    Hallo alle zusammen.

    Wie ich ja im Thread für selbsgezeichnete Raumschiffe erwähnt habe schreibe ich seit einiger Zeit (einigen Jahren um genau zu sein) an einer eigenen Story.
    Und da es hier ja einige Leute gibt die auf den bereich Action und Sci-Fi stehen in der meine Story spielt, würde ich gerne eins wissen:

    Besteht interesse an meiner Story? Beziehungsweise an der Nebenstory im selben Universum, jedoch mit einer alternativen Zeitlinie?

    Ich muss allerdigns sagen, die Hauptstory ist jetzt schon gigantisch lang, und so wie's aussieht und ich das schätzen kann noch nicht einmal halb fertig.
    Die ersten kapitel sind teilweise schon etwas älter (mehrer Jahre) aber man kann darin gut meinen Schreiberischen werdegang und meine stiegende schreiberfahrung erkennen.

    Die Nebenstory habe ich vor einigen Monaten erst angefangen daher ist sie noch nicht ganz so lang.

    Aber ich würde dennoch gerne wissen ob sich hier jemand mein bisheriges geschreibsel durchlesen würde.



    Gruß, Thunder.

  • #2
    Also reinlesen würde ich schon gerne einmal, kann halt nicht versprechen wie lange ich durchhalte

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    • #3
      Man muss zugeben, dass in diesem Unterforum auch schon mal mehr los war. Ich musste die Erfahrung machen, dass das Interesse allgemein nicht besonders groß ist. Das hält mich selbst aber keineswegs vom Schreiben ab. Du sagtest, die Hauptstory sei schon gigantisch lang. Wie lang denn ungefähr? Ein paar Infos über das Universum, Inhalt und Titel der Geschichte wären auch nicht schlecht.
      Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION


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      • #4
        Also erstmal sorry für die späte Antwort, hatte etwas viel zu tun und kaum Zeit, daher musste ich manche Dinge etwas warten lassen.


        @ Synti: Kein Problem. Kannst es ja auch in Staffeln lesen. Wobei ich sagen muss, dass die ersten Kapitel noch recht kurz sind. (Meist innerhalb eines Monats geschrieben, aber da habe ich auch meist immer 4-5 Stunden in einer Tour drangesessen.)


        @ Omnikron:

        Also zur Länge kann ich sagen dass die Story derzeit so geschätze 800-1000 Seiten haben dürfte. Das aktuelle Kapitel 8 hat ja jetzt schon 348 Seiten und da wird wohl noch so einiges passieren bevor Kapitel 9 anfängt.

        Wie gesagt, da arbeite ich schon seit Jahren dran, so 10 Jahre dürften das bestimmt schon sein, das hat ja als Schulprojektzt angefangen, und ist dann eben immer größer geworden.


        Okay, wegen Infos über die Story, naja, das lässt sich aufgrund des Umfangs der Story schwer erklären bzw. beschreiben, aber ich versuche es mal.

        Ich muss allerdigns sagen dass ich mich damals SEHR viel von anderen Dingen wie Bücher, Filmen, und Serien habe inspirieren lassen und dies auch stellenweise übernommen habe jedoch veränderungen hinzugefügt habe damit es nicht komplett kopiert wirkt. (Deshalb wird einem aufmerksamen Leser bestimmt auch so manches Detail oder eine Szene bekannt vorkommen. Aber das hilft meist dabei sich das ganze besser vorzustellen.)


        Der Name der Story ist "Alpha Squadrom Elite Corps" (okay, der Name ist nicht so der brenner, aber mir ist damals einfach nichts besseres eingefallen. Aber ich denke derzeit auch über eine Namensänderung nach.)

        Das ganze spielt in einer Welt die auf dem Buch "Belgarath der Zauberer" von David Eddings basiert. Oder mehr, in der selben welt nur um einige Dinge erweitert.
        Die Welt wird von sogenannten Anthros bevölkert welche Eigenschaften von Mensch und Tier vereinen.Zu Anfang der Story habe ich noch verschiedene Spezies mit einfließen lassen wie Tiger und Bären, aber inzwischen habe ich das auf Wölfe und Hunde reduziert da ich mich damit am meisten zurecht finde. (Bin ja ein riesieger Wolfsfan. Einer der Gründe für das ganze Projekt.)

        Die Anthros (So nenne ich diese Rasse einfach mal da mir, mal wieder, nichts besseres eingefallen ist. Ist baer noch nicht stichfest dass es bei "Anthros" bleibt, da kann also noch was geändert werden.)

        Also die Anthros kann man sich etwas so vorstellen wie diese Schönheit hier:
        [COM] Mistress of Death by MaxCoyote -- Fur Affinity [dot] net
        Das Aussehen würde auf eine Ulgonische Kriegerin passen. Die sind ja mehr so auf Schattentechniken und so weiter spezialisert.

        Oder wie dieser Bursche hier:
        War Has Changed by SOLIDASP -- Fur Affinity [dot] net
        Der würde wohl eher auf einen Cherekischen Berserker passen, da diese Jungs keine Waffen brauchen um ihrem Gegner den Garaus zu machen.

        Oder auch er hier:
        (COM) Like a BAWS! by JAEH -- Fur Affinity [dot] net
        Der sieht mal so richtig Badass aus. Oder wie der Titel schon sagt "Like a Baws!" XD rein zufällig tendiert einer meiner Hauptcharacktere nach einen gewissen Punkt in der Story in diese Richtung.

        Dazu besitzen meine Characktere, oder sozusagen fast alle Anthros, gewisse Fähigkeiten die es ihnen erlauben die Geschtalt zu wechseln, oder Beispielsweise die Elemente zu kontrollieren.
        Das ganze Basiert ebenfalls auf dem Buch von David Eddings da die Basis Fähigheit die das alles ermöglicht aus diesem Buch stammt.
        Die Fähigkeit wird "Der Wille und das Wort" genannt und dabei handelt es sich um die Fähigkeit durch die Konzentration seines eigenen Willen nahezu alles tun zu können.

        Man kann zum Beispiel:

        Seine Gestalt verändern. (Wird von mir sehr häufig benutzt da eine Characktere auch geborene Nicht-Anthros, sogenannte "Vierpfoter" sind.)

        Dinge bewegen/kontrollieren. (Meist werden so Dinge auf Feinde geschludert oder die bereits erähnte Kontrolle der Elemente wie Feuer, Wasser, Wind, etc.)

        Dinge erschaffen. (Sehr selten von mir benutzt da es zum einen schwer zu beschreiben ist und zum anderen habe ich die Nanotechnologie welches das erschaffen von Waffen und Ausrüstung durch den Willen und das Wort nahezu überflüssig macht.)



        Zum Thema Technischer Fortschritt ist das Erklären allerdings recht Einfach. Ich kann Technisches sowieso viel besser erklären. XD

        Das ganze beginnt im Jahr 2061 und geht derzeit bis 2079, und der Technische Entwicklungsstand sieht auch dementsprechend aus.
        Man kann sich das ganze ungefähr wie unsere Erde in 10 oder 20 Jaren vorstellen.
        Alles ist Hochmodern jedoch nicht so Modern dass man es direkt als Sci-Fi betrachtet. Es gibt zwar Dinge die das Holodeck oder Holografische Projektionen bis hin zu Hochmodernen Kampflugzeugen die von einer selbst denkenden KI gesteuert werden, jedoch alles noch im Rahmen des "So könnte es bei uns in 20 Jahren vielleicht auch aussehen."

        Dazu gibt es noch Nanotechnoligie welche unter anderem Hauptsächlich im Militärischen Bereich verwendet wird.
        Dazu muss ma nsich vorstellen man Trägt ein kleines Armband am Handgelenk welches direkt von deinen gesteuert werden kann und due denkst nur: "Nanokampfsuit Mk VII". und schon wenige Sekunden später steckst du von den Ohren bis zum Schwanz in einer voll gepanzerten Kampfrüstung die von den Nanomaschinen des Armbandes an Ort und Stelle Partikel für Partikel hergestellt und direkt an deinen Körper angepasst wird.
        So wird das wechseln von der Zivilkleidung zum Kampfanzug auf ein paar Sekunden beschränkt und jeder meiner Hauptcharacktere kann zu jedem Augenblick auf eine Kampfrütung sowei ein gigantisches Arsenal an Waffen zugreifen die er mit nur einem Gedanken wie den Kampfanzu aktiveren kann.

        Ebenso kommt die Nanotechnoligie im Bereich der Medizin zum Einsatz. So werden zum Beispiel Nanoprothesen hegetsellt welche abgetrennte Gliedmaßen oder auch innere Organe ersetzten können.

        Ebenso gibt es große hochtechnisierte Raumschiffe wovon einige von mir selbst sind, und andere wiederum an Sci-Fi Serien wie BSG angelehnt sind.


        Die ganze Story handelt im Grunde über as Leben meines Alter-Ego Thunder McNeil und wie er und seine Familie und sein Team die Welt vor dem Klassischen "Ich will die Weltherrschaft an mich reissen und alles unter meine Kontrolle bringen" Bösewicht retten will. Nur dass es in diesem Fall sogar zwei von der Sorte gibt plus eine Handvoll Niedere Bösewichte welche die Story mit bestimmten Ereignissen vorantreiben.


        Ich werde in den nächsten Tagen aber einfach mal die ersten Kapitel hier Posten damit ihr euch mal einlesen könnt. Denn wie gesagt, das meiste kann man nicht so gut erklären, das muss man in der Story selbst lesen.



        Gruß, Thunder.

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        • #5
          Zitat von Thunder-McNeil Beitrag anzeigen
          Die ganze Story handelt im Grunde über as Leben meines Alter-Ego Thunder McNeil und wie er und seine Familie und sein Team die Welt vor dem Klassischen "Ich will die Weltherrschaft an mich reissen und alles unter meine Kontrolle bringen" Bösewicht retten will. Nur dass es in diesem Fall sogar zwei von der Sorte gibt plus eine Handvoll Niedere Bösewichte welche die Story mit bestimmten Ereignissen vorantreiben.
          Sorry, nichts gegen deinen Nick, aber DIE Storyline mit einem Protagonisten der dann auch noch "Thunder McNeil" heißt - das klingt für mich eher nach irgend einem auf cool getrimmten Slapstick-Cartoon für 5-Jährige, als nach einem ernstgemeinten Drama-Epos.

          Ich würde dir dringend dazu raten, dem Protagonisten einen anderen - und vor allem einen normalen - Namen zu verpassen. Thunder McNeil geht in einem Roman gar nicht. Du kannst "Thunder" ja als spitzname drinbelassen, wenn es unbedingt sein muss, obwohl das wort an sich schon 'nen riesen Bart hat.

          Aber der Protagonist sollte unbedingt einen normalen Namen haben. Ersthaft ... die Eltern, die ihr Kind "Thunder" nennen, gehören geschlagen. Und zwar mehr als nur einmal.
          Was ist Ironie?
          Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
          endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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          • #6
            @ caesar_andy: Schon okay. Das ist kontruktive Kritik die du da geschrieben hast und kein einfaches "Bäh, ich mag deinen Nick nicht" geflame. Ich bin ja kritikfähig und fordere gerne auch welche von den Lesern meiner Geschichte.


            Okay, vielleicht ist die Namenswahl ein bisschen schlecht, aber leider hänge ich sehr an diese Namenskombination da ich mir mit diesen beiden Namen über die Jahre hinweg sozusagen einen Zweiten Vor- und Nachnamen zugelegt habe. Daher ist das ändern ziemlich schwierig da es beinahe wie eine richtige Namensänderung für mich wäre.

            Dazu muss ich aber auch noch sagen, dass die Namen in meiner Story generell etwas ausgefallener sind. Das soll so eine Art Markenzeichen sein und zum anderen wollte ich auch für jeden meiner Characktere einen besonderen Namen.


            Allerdings kann es auch sein dass ich das vielleicht etwas schlecht beschrieben habe. Ich wollte damit nur sagen dass es eben das Typische Szenarion eines jeden guten Films ist. Es gibt Helden, und es gibt Bösewichte. Und beide Seiten kämpfen für ihre Ziele. Die Guten für Frieden und Freiheit, die Bösen für die absolute Macht.



            Aber ich gebe euch am besten mal eine kleine Leseprobe aus dem Aktuellen Achten Kapitel damit ihr euch ein Bild davon machen könnt wie ich schreibe bzw. in welchem Stil die Geschichte ist.

            Das ist jetzt einer der Bereiche der Story wo mehr gekämpft wird, da ich mich im Verlauf der Story immer wieder zwischen den Kämpfen und den normalen Szenen abwechsle.


            Ich hoffe ihr seid jetzt nich allzusehr ins Kalte Wasser geworfen mit dem Stück, aber wenn ihr fragen habt, oder auch verbesserugnsvorschläge oder Kritik, dann bin ich ganz Ohr.


            So, dann ist hier mal ein Ausschnitt aus Kapitel Acht:
            _________________________________


            Eine Woche später sprach Kiara eines Abends als sie und Neo es sich in ihren normalen Gestalten gemütlich gemacht hatten ein Thema an, dem Neo etwas ausweichend gegenüberstand.
            “Sag’ mal Neo.” Begann Kiara die ihren Kopf über den Rücken ihres Mannes gelegt hatte. “Wir sind jetzt schon so lange Verheiratet, und wir haben schon so viel Miteinander erlebt, aber eines fehlt mir doch bis jetzt in unserer Ehe.”
            “Was wäre das denn, mein Schatz?” Fragte Neo.
            “Ich möchte gerne Kinder haben.” Antwortete Kiara.
            Neo drehte sich so um dass er ihr in die Augen sehen konnte.
            “Was hast du gesagt?” Fragte er noch einmal nach um sich vergewissern dass er sich nicht verhört hatte.
            “Ich möchte Kinder Neo.” Wiederholte Kiara und lächelte ihn an. “Es würde mich so glücklich machen.”
            “Ähh, Hör mal Kiara.” Stammelte Neo. “Ich, ähh, ich na ja, ich ähm, weiß nicht, ob... ob ich das schaffe Kiara, also, ich... ich meine jetzt ob ich mit der Vaterrolle Fertigwerden würde weißt du? Ich, ich weiß einfach nicht ob ich dafür schon Bereit bin verstehst du?”
            “Aber du wünschst dir doch auch Kinder oder?” Fragte Kiara.
            “Ja schon.” Antwortete Neo. “Aber lass uns damit doch noch ein Jahr warten, hmm?”
            “Und was würdest du sagen wenn ich vorher Schwanger werden würde?” Meinte Kiara.
            Neo sah sie an. “Bist du etwa...?” Er ließ die Frage in der Luft stehen.
            “Nein Neo. Ich bin nicht Schwanger.” Beruhigte Kiara ihn. “Aber was wäre wenn?”
            “Ich würde mich wie jeder andere Rüde der Vater wird natürlich sehr freuen Kiara.” Antwortete Neo. “Aber lass uns das mit dem Nachwuchs doch noch etwas verschieben Okay?”
            “Okay.” Antwortete Kiara. “Aber nicht zu lange ja? Ich will schließlich nicht Alt und Grau sein wenn ich Welpen bekomme.”
            Neo musste lachen.
            “Aber über eines möchte ich mit dir noch reden.” Meinte Kiara.
            “Was denn?”
            “Über deine Kamikaze-Aktionen die du immer durchziehst. Die sind überhaupt nicht nötig, du setzt dabei nur unnötig dein Leben aufs Spiel. Du musst nicht immer den Risikoman spielen, du brauchst dich keinem mehr zu beweisen.”
            “Aber es passiert doch nichts Schatz.”
            “Und wenn doch? Was dann? Neo, ich habe keine Lust dich irgendwann in einem Leichensack nach Hause holen zu müssen. Ständig bleibt mir bei deinen Aktionen fast das Herz stehen.”
            “Ich bin ja vorsichtig dass nichts passiert. Aber ab und zu brauche ich schon mal so einen kleinen Adrenalinkick.”
            “Und darum jagst du mir regelmäßig so einen Schrecken ein Neo? Nur für den Kick? Den Adrenalinkick kannst du dir auf dem Holodeck holen, da kannst du wenigstens nicht sterben. Ich möchte einfach nicht dass du dich unnötig in solche Gefahren begibst. Mach solche Aktionen in Zukunft bitte nicht mehr ja?”
            “In Ordnung Schatz. Ich werde mich, dir zuliebe, etwas zurückhalten.”
            “Versprochen?”
            “Versprochen.”
            Vier Tage später war Neo auf Nachtwache eingeteilt und deswegen noch nicht zu Hause als Kiara aufstand.
            Da sie in ihrer Anthrogestalt geschlafen hatte ging sie wie jeden Morgen ins Bad um sich etwas frisch zu machen und ihre Schulterlangen Haare zu kämmen.
            Ihr war seit sie aufgestanden war schon etwas flau im Magen gewesen doch plötzlich wurde ihr richtig schlecht und sie konnte gerade noch zur Toilette laufen um sich zu übergeben.
            Als nach etwa fünf Minuten endlich nichts mehr kam setzte Kiara sich erschöpft auf einen der Wäschekörbe die im Bad standen.
            “Heilige Götter, was ist bloß mit mir los?” Fragte sie sich selbst. “Das ist jetzt schon das dritte mal in Folge das ich mich morgens nach dem Aufstehen übergeben muss, das kann doch nicht sein.”
            Plötzlich kam ihr ein Gedanke und sie stutzte.
            “O Nein!” Keuchte sie fast. “Nein, nein, nein, nein! Das kann doch nicht sein. Bin ich etwa... SCHWANGER?!?!?!”
            Sie sprang schnell auf und lief zum Medikamentenschrank herüber.
            “Wo hat Akina den Schwangerschaftstest hingetan?” Meinte sie als sie Hastig den Schrank durchsuchte. “Ich muss das jetzt wissen, vielleicht ist es ja auch nur eine Magenverstimmung aber ich will auf Nummer sicher gehen.”
            Sie packte die beiden kleinen Geräte aus, legte sie auf das Waschbecken, und las sich schnell die Gebrauchsanweisung durch.
            “Ein Tropfen Blut reicht aus?” Meinte sie. “Na gut, dann geht das ja sehr schnell. Wenn ich Glück habe merkt niemand was ich hier gerade mache....”
            Sie piekste sich mit der Nadel des ersten Gerätes in den Rechten Zeigefinger und tropfte einen kleinen Tropfen Blut auf den Messstreifen des zweiten Gerätes.
            “Nun mach schon, los, ich will nicht ewig warten!” Meinte Kiara als das Gerät anfing die Blutprobe zu untersuchen.
            “Komm schon, bitte das Rote Feld, nicht das Grüne, das Rote, das Rote, das Rote!!!” Betete Kiara.
            Doch Kiaras beten war umsonst gewesen. Nach kurzer zeit begann das Grüne Feld zu leuchten.
            Zuerst blieb Kiara wie angewurzelt stehen. Dann blickte sie ganz langsam in den Spiegel.
            Nun sank sie langsam wieder auf dem Wäschekorb zurück auf dem sie vorhin schon gesessen hatte.
            “Scheisse...” Japste sie leise und vergrub das Gesicht in den Pfoten. “Scheisse! Was soll ich denn jetzt machen...? Ich bin Schwanger... Neo killt mich wenn er das ‘rauskriegt...”
            Sie war völlig fassungslos. Zum einen war sie überglücklich darüber dass sie Mutter wurde, doch zum anderen musste sie an das Gespräch mit Neo vor Vier Tagen denken, und genau das war das Problem. Wie würde Neo reagieren, wenn Kiara ihm plötzlich erzählt dass er Vater wird?
            Kiara fasste nun einen Entschluss.
            “Das darf niemand erfahren!” Sagte sie entschieden. “Niemand! Nichtmal Rana! Ich werde erst bekannt geben dass ich Mutter bin wenn das Kind geboren ist. Auch wenn es schwierig werden wird den Babybauch zu verstecken...” Dabei legte sie eine Pfote auf ihren Bauch der noch Mädchenhaft schlank war.
            Plötzlich klopfte es an der Tür.
            “Kiara?” Fragte Rana durch die Tür. “Bist du da drin?”
            Kiara erschreckte etwas, doch dann antwortete sie schnell.
            “Ja, bin ich.”
            “Bist du bald fertig? Ich muss auch mal ins Bad.” Sagte Rana.
            “Ähh, ja sofort. Augenblick!” Antwortete Kiara als sie Hastig den benutzten Messstreifen aus dem Gerät zog, es wieder einpackte und in den Medikamentenschrank zurücklegte. Den Messstreifen ließ sie schnell in die Tasche ihres Nachthemdes verschwinden. Ihn wollte sie später in den Müll entsorgen.
            Dann öffnete sie die Tür.
            “Morgen Rana.” Grüßte Kiara als sie aus dem Bad ging und versuchte dabei sich nichts anmerken zu lassen.
            “Morgen Kiara.” Grüßte Rana zurück und verschwand im Bad.
            ‘Puh, das war knapp...’ Dachte Kiara sich und Atmete auf.
            Die ersten drei Wochen nachdem Kiara bemerkt hatte dass sie Schwanger ist, waren noch recht einfach gewesen. Doch so langsam begann sich Kiaras Taille zu weiten und man sah wie ihr langsam ein kleiner Bauch wuchs. Allerdings sah man diese Zeichen nur in ihrer Anthrogestalt, in ihrer normalen Wolfsgestalt sah man fast nichts davon. Die Folge war, dass Kiara fast nur noch in ihrer normalen Form blieb. Ab und an wechselte sie mal in ihre Kampfgestalt, doch aus Kämpfen mit den Malloreanern hielt sie sich ab sofort heraus. Sie wollte kein Risiko für sich und ihr ungeborenes Kind eingehen.
            Eines Nachmittags war Kiara gerade allein Zuhause, und saß in ihrer Anthrogestalt an ihrem Schreibtisch und rechnete ihren Geburtstermin aus. Da Kiara dachte allein im Haus zu sein rechnete sie nicht damit dass jemand kommen konnte.
            “Hey Kiara, was machst du denn da?” Fragte Rana als sie die Treppe zu Kiaras Zimmer hinaufkam und Kiara schreckte auch sichtlich auf und versuchte schnell die Zettel und den Kalender verschwinden zu lassen bevor Rana etwas sehen konnte.
            “Ähhh, nichts, gar nichts ähm... ich hab, äh ... bloß was nachgeprüft ähhh... ist aber nicht weiter wichtig.” Versuchte Kiara zu erklären als sie versuchte den Kalender in eine Schublade des Schreibtisches zu stopfen.
            “Zeig mal...” Meinte Rana neugierig und nahm eines der Blätter auf dem Kiara Notizen gemacht hatte.
            “Nein nicht, das gehört mir! Gib es wieder her!” Quiekte Kiara fast und versuchte Rana das Blatt wieder abzunehmen, hatte damit aber keinen Erfolg.
            “Was ist denn mit dir los Kiara?” Fragte Rana erstaunt. “Seit wann hast du Geheimnisse vor uns?”
            Dann sah sie sich das Blatt an, während Kiara hilflos zusehen musste.
            “Was? Geburtstermin?” Fragte Rana plötzlich und sah Kiara an. “Kiara bist du etwa...? Nein, das glaub’ ich nicht! Du wirst Mutter!?!?”
            “Psssssschht, nicht so laut!” Antwortete Kiara. “Das soll keiner wissen!”
            “Warum denn nicht?” Wollte Rana wissen.
            “Ich will nicht das Neo vor der Geburt erfährt dass er Vater wird. Und wenn es öffentlich wird, dass ich Schwanger bin, wird es ihm irgendjemand irgendwann erzählen, und dann bin ich dran.”
            “Warum das?” Fragte Rana.
            “Neo wollte keine Kinder.” Antwortete Kiara. “Zumindest noch nicht. Er darf auf keinen Fall davon erfahren Rana. Bitte versprich mir dass du dieses Geheimnis für dich behältst, ja?”
            “In Ordnung Kiara. Ich werde nichts sagen.” Versprach Rana. Dann sah sie auf Kiaras Bauch. “Lass mal dein Bäuchlein sehen.” Meinte sie. “Da sieht man doch bestimmt schon was.”
            Kiara hob ihr T-Shirt hoch und zum Vorschein kam ein richtiger kleiner Kugelbauch.
            “Oh Kiara, du bist ja schon richtig Rund.” Stellte Rana verblüfft fest und strich mit der Rechten Pfote über Kiaras Bauch.
            “Wenn ich noch dicker werde kann ich meinen Bauch nicht mehr nur mit weiten Klamotten verstecken.” Sagte Kiara.
            “Ach übrigens, du hast dich mit dem Geburtstermin um einen Tag verrechnet.” Lächelte Rana. “Es ist nicht der 26. sondern der 25. Aber auf einen Tag kommt es eigentlich nicht so an.”
            Kiara schmunzelte.
            Die weiteren vier Wochen gaben Rana und Kiara sich alle Mühe Kiaras Zustand Geheimzuhalten und es gelang ihnen auch sehr gut. Niemand schöpfte Verdacht, auch wenn es manchmal recht knapp gewesen war.
            Kiara stand nun eine Woche vor der Geburt und so langsam wurde sogar in ihrer normalen Form sichtbar dass sie Dicker geworden war, und sie war auch schon mehrfach darauf angesprochen worden ob sie zugenommen hätte weil sie etwas “Pummeliger” geworden sei.
            Ihre Anthrogestalt konnte Kiara schon nicht mehr annehmen weil dann sofort anhand ihres Prallen Bauches, der selbst durch weite Kleidung nicht mehr zu verstecken war, bemerkt werden würde dass sie Schwanger ist, und das wollte sie ja nicht.
            Mittlerweile war wieder Winter geworden und draußen lag der Schnee fast einen halben Meter hoch.
            Jeden Morgen musste Thunder die Einfahrt mit der Schneefräse Freiräumen weil der Wind den weichen Pulverschnee immer wieder in die Einfahrt blies, damit er mit dem Interceptor überhaupt aus der Garage kam ohne sich sofort festzufahren.
            Es war spät am Abend als jemand an der Tür klingelte.
            “Wer ist das denn um diese Zeit?” Fragte Akina als sie das Buch dass sie gerade las zur Seite legte und zur Tür ging.
            Als sie die Tür öffnete glaubte sie fast ihren Augen nicht. Vor ihr stand ihr Bruder Geran.
            “Geran!” Rief sie und umarmte ihren Bruder. “Wir haben uns ja ewig nicht mehr gesehen!”
            “Hallo Akina." Meinte Geran als er Akinas Umarmung erwiderte.
            “Was treibt dich hierher?” Fragte Akina als sie ihren Bruder wieder losließ.
            “Ich wollte dich einfach mal wieder sehen." Antwortete Geran. “Ist das nicht Grund genug?”
            “Na aber sicher. Komm doch rein, es ist kalt draußen.” Antwortete Akina und bat ihren Bruder herein.
            “Ich hatte das Haus viel kleiner in Erinnerung...” Meinte Geran als er seine Jacke an die Garderobe hängte und durch das Große Foyer das gleichzeitig der Flur war ins Wohnzimmer ging.
            “Das ist immer so wenn man lange nicht hier war.” Meinte Akina. “Das passiert selbst mir dass ich das Haus kleiner in Erinnerung habe wie es wirklich ist.”
            Geran musste schmunzeln. “Und dabei wohnst du hier schon seit über zwanzig Jahren.”
            “Zweiundzwanzig wenn man es genau nimmt.” Lächelte Akina. “Setz dich doch, ich habe gerade eben Tee aufgeschüttet möchtest du auch einen zum Aufwärmen?”
            “Etwa deinen selbstgemachten Tee der so lecker schmeckt?” Fragte Geran sofort. “Aber gerne möchte ich einen. Der ist jetzt genau richtig.”
            “Kommt sofort.” Lächelte Akina. Sie wusste wie gern Geran ihren Tee hatte. Es gab' viele Teesorten, aber nur der von Akina hatte dieses einzigartige Aroma. Sie hat eine spezielle Methode gefunden den Teeblättern durch den Rauch der beim verbrennen von Holz entsteht einen absolut einzigartigen feinrauchigen Geschmack zu geben. Darüber hinaus ist dieser Tee durch das Räuchern äußerst gesund und hilft besonders gut gegen Grippe und Fieber sowie Halsschmerzen.
            Akina hatte Geran gerade eine Tasse des Tees eingeschüttet da kam Thunder ins Wohnzimmer.
            “Ich Pack es nicht! Die Einfahrt ist schon wieder zugeschneit!” Ärgerte er sich.
            “Es ist doch nicht so schlimm dass du dich so aufregen musst Thunder.” Meinte Akina lächelnd. “Immerhin musst du den ganzen Schnee nicht mit der Pfote wegschaufeln.”
            “Da hast du allerdings Recht Schatz.” Antwortete Thunder. “Aber trotzdem brauche ich selbst mit der Fräse über eine Stunde bis ich die ganze Einfahrt frei habe.”
            “Ich kann dir morgen ja helfen die Einfahrt Freizuräumen.” Schlug Geran vor als er aufstand.
            “Hey, Geran!” Meinte Thunder überrascht. “Welcher Wind hat dich hierher geweht?”
            “Ich wollte einfach mal wieder meine Familie besuchen.” Antwortete Geran. “Ich war ja schon so lange nicht mehr hier. Fast mehr als Zehn Jahre.”
            “Eher 12 Jahre.” Meinte Thunder. “Als du zuletzt hier warst war Rana gerade 6.”
            “Apropos, wo ist meine kleine Nichte denn?” Fragte Geran.
            “Naja Klein ist glaube ich nicht mehr ganz Richtig Geran.” Meinte Akina. “Meine Rana ist inzwischen 18 und eine Erwachsene Fähe.”
            “Und bestimmt genauso hübsch wie ihre Mutter.” Grinste Geran.
            “Du Schmeichelst mir schon wieder was?” Lachte Akina und stieß ihren Bruder leicht an.
            “Rana ist Momentan noch unterwegs aber sie sollte bald wieder zurück sein.” Erklärte Thunder als sie sich wieder setzten. “Wir müssen ja ständig aufpassen dass die Malloreaner nicht nach Nome Kommen weil Nome abgesehen von der Insel der Winde die einzige Stadt ist die noch Frei ist.”
            “Diese Verdammten Malloreaner machen nichts als Ärger.” Schimpfte Geran. “Glaub mir, hätte ich nur eine anständige Armee, hätte ich Torak schon lange den Arsch aufgerissen.”
            “Was glaubst du was ich getan hätte?” Meinte Thunder. “Den hätte ich so plattgewalzt dass er glatt geglaubt hätte der Komet Clark wäre genau auf seinem Schädel eingeschlagen.”
            Sie redeten noch eine weile miteinander, dann kamen Rana, Kodi und Aleu von ihrer Patrouille zurück und waren offenbar bester Laune.
            “Habt ihr gesehen wie der Kerl gelaufen ist?” Lachte Kodi als die drei durch die Tür kamen und ihre Jacken auszogen. “Ich wusste gar nicht dass Murgos so schnell rennen können.”
            “Trotzdem hat ihn mein Bumerang erschlagen." Meinte Rana.
            “Das war sowieso am besten.” Grinste Aleu. “Einfach so >Pock< an den Hinterkopf.”
            “Und das noch auf die Entfernung, das waren mindestens Dreihundert Meter.” Sagte Kodi anerkennend.
            “Und dabei habe ich noch nicht mal richtig gezielt, ich hab’ einfach geworfen.” Meinte Rana.
            “Was seid ihr denn so Fröhlich?” Fragte Thunder als er den dreien entgegen ging.
            “Ach wir haben im Wald vor der Stadt nur ein kleine Murgo Patrouille aufgerieben und Rana hat einem von denen als er sich verkrümeln wollte mal eben ihren Bumerang an die Birne geschmissen.”
            Thunder musste Lachen. “Das muss ausgesehen haben.” Grinste er.
            Jetzt kam auch Geran in den Flur.
            “Rana?” Fragte er. “Bist du das? Meine Güte bist du groß geworden. Als ich dich das letzte mal gesehen habe gingst du mir gerade bis zur Hüfte...”
            “Onkel Geran!” Quiekte Rana freudig und umarmte ihren Onkel. “Du warst ja ewig nicht mehr hier.”
            “Whoa, du bist nicht nur groß geworden, sondern auch extrem kräftig.” Meinte Geran als Rana ihm fast die Luft wegdrückte.
            “Die Kraft hat sie von ihrem Vater.” Grinste Akina.
            “Und die Schönheit von ihrer Mutter” Fügte Thunder hinzu.
            Akina lachte. “Du schmeichelst mir immer wieder.” Meinte sie.
            Dann sah Geran auch Kodi und Aleu die etwas abseits gestanden hatten und sich wunderten dass Rana einen Onkel hatte.
            “Und wer sind diese beiden dort?” Fragte Geran.
            “Kodiak Van Helsing ist mein Name.” Stellte Kodi sich vor. “Und das ist meine Schwester Aleu Van Helsing.” Aleu verbeugte sich leicht als ihr Bruder sie vorstellte.
            “Und mit wem haben wir die Ehre?” Fragte Aleu nun.
            “Ich bin König Geran von Riva.” Antwortete Geran und verbeugte sich seinerseits. “Herrscher des Rivanischen Volkes in der Vierten Generation.”
            “Na das war jetzt aber mal die ganz hochgestochene Schlaufe Geran...” Grinste Thunder.
            “Wao, jetzt bin ich aber sprachlos.” Meinte Kodi. “Ich hätte nicht gedacht dass ich je dem Rivanischem König begegnen würde.”
            “Du bist ihm schon früher begegnet Kodi.” Lächelte Akina. “Nur damals warst du noch zu jung um es zu merken.”
            Plötzlich viel es Geran wieder ein. “Akina, willst du damit etwa sagen dass der Kleine Welpe den Jenna mir damals kurz auf den Arm gegeben hatte... Dass das er war?” Er deutete auf Kodi. “Da kann man mal sehen wie die Zeit vergeht.”
            “Achtzehn Jahre sind eine lange Zeit Majestät.” Antwortete Kodi.
            “Oh bitte; keine Titel." Bat Geran. “Dann komme ich mir immer so überlegen vor.”
            “Ich wollte nur höflich ein.” Meinte Kodi. “Schließlich wurde mir das von klein an beigebracht.”
            “Ist schon Okay.” Antwortete Geran.
            In dem Moment kam Kiara die Linke Treppe aus dem ersten Stock herunter.
            “Geran!” Meinte sie überrascht. “Meine Güte das ist ja ewig her. Wo warst du die ganze Zeit?”
            “Na wo wohl?” Grinste Geran. “Ich hab’ mir in meinem Palast den Hintern an meinem Schreibtisch plattgesessen und eine Königliche Entscheidung nach der anderen treffen müssen. Die meisten Gesetzte auf den Insel der Winde müssen alle zwei Jahre erneut unterschrieben werden damit sie gültig bleiben.”
            “Ist das nicht irre langweilig?” Fragte Kiara.
            “Oh ja, das ist es. Aber es muss getan werden.” Antwortete Geran. Dann betrachtete er Kiara etwas genauer. “Hast dich gar nicht verändert seit dem letzten mal.” Meinte er dann. “Aber sag' mal; hast du zugenommen? Du sieht etwas...”
            “...Pummeliger aus. Ich weiß.” Endete Kiara für ihn und verdrehte die Augen. “Warum muss mir das eigentlich jeder sofort auf die Nase binden? Na gut, ich hab' ein kleines Bäuchlein bekommen. Na und? Ist das jetzt so schlimm oder was?”
            “Reg' dich doch nicht so auf Kiara.” Meinte Akina. “Er hat doch bloß gefragt.”
            “Ja, so wie mindestens Zehn andere vor ihm.” Meinte Kiara. “Demnächst hänge ich mir ein Schild um den Hals auf dem steht: “Aufgrund von mangelnder Sportlicher Betätigung habe ich in den letzten zwei Monaten 5 Kilo zugenommen!” Dann weiß es jeder sofort und muss nicht extra fragen.”
            “Och Kiara.” Meinte Rana und hockte sich neben sie. “Sei doch nicht so miesepetrig deswegen. Er meint es doch nicht böse. Und außerdem hast du die paar Überflüssigen Pfunde bestimmt mit ein bisschen Training wieder runter.” Sie lächelte. “Außerdem hast du doch nur noch eine Woche...” Flüsterte sie dann so leise dass nur Kiara es hören konnte.
            Nun lächelte Kiara auch wieder. “Hast ja Recht. Warum rege ich mich so auf? Ein bisschen Hochleistungssport und ich bin wieder schlank.”
            Plötzlich meldete sich Neo über Kodis Funkgerät.
            “Hey Kodi, ich hab' hier ein Schweinemäßiges Problem!” Meinte er. “Die Murgos die ihr bei eurer Patrouille aufgerieben habt waren allem Anschein nur ein Spähtrupp. Und ich hab' jetzt den Rest am Hals. Das sind fast 1000 Mann die hier durch den Wald latschen. Und sie sind nur noch knapp einen Kilometer vor der Stadt. Schwingt eure Ärsche hierher, aber Z,Z! Ziemlich zügig! Ich schaff die alleine nicht!”
            “Okay Neo, wir kommen so schnell es geht.” Antwortete Kodi. “Ihr habt's gehört, dann nichts wie los.”
            Damit gingen er, Rana und Aleu wieder zur Tür.
            “Ich komme auch gleich.” Meinte Thunder und ging die Treppe nach oben um etwas aus seinem Arbeitszimmer zu holen. “Ich muss nur kurz mein Schwert holen dann komm ich.”
            Kurz darauf hatten die vier den Stadtrand erreicht und hatten eine vorläufige Verteidigungslinie vor der Stadt gebildet.
            “Also: Jeder der hier ankommt und nicht zu uns gehört wird aufgehalten.” Meinte Kodi. “Wenn die Kerle erst in der Stadt sind haben wir verloren.”
            “Dann müssen wir sie schon am Wald stoppen.” Meinte Aleu. “Auf der Ebene haben sie viel zu viel Angriffsfläche und können die Stadt ohne weiteres mit Raketenwerfern Bombardieren.”
            Kiara war ihnen unterdessen zusammen mit Akina, Jenna und Geran gefolgt um sichergehen zu können dass Neo nichts passiert war. Schließlich kämpfte er dort draußen gerade gegen eine ganze Armee aus Murgos.
            Sie stand auf der Mauer die die etwa einen Meter Tieferliegende Ebene von der Stadt trennte und die Art wie sie dastand zeigte bereits dass sie sich große Sorgen machte, nein sie hatte sogar Angst um Neo. Sie konnte sich nicht erklären warum sie plötzlich bei so eine Standartaktion Angst um ihn hatte. Vielleicht lag es ja daran dass sie Nachwuchs erwartete.
            Rana, Kodi, Aleu und Thunder trugen inzwischen ihre Kampfanzüge und wechselten wie gewohnt in den AC-Modus um der Gefahr durch die Murgos besser entgegentreten zu können.
            “Okay, sobald die Kerle am Waldrand auftauchen schick ich denen ‘ne Ladung von den 150er Thermogeschossen. Das wird sie Mundtot machen.” Meinte Kodi und rüstete sich wie bei Hammerfest damals mit den 150 Millimeter-Kanonen aus und stützte sich ab.
            “Aber pass auf dass du Neo nicht triffst.” Warnte Rana. “Der läuft da vorne auch irgendwo rum. Und wir müssen aufpassen dass wir ihn nicht mit Erschießen.”
            “Ich werd’ auf ihn achten.” Antwortete Kodi und visierte den Waldrand an.
            In dem Moment tauchte am Waldrand ein breite Front schwerbewaffneter Murgos auf, und dicht vor ihnen: Neo.
            Er war in seiner Kampfgestalt und trug eine Rüstung die ihn vor fast allem Schützte was die Murgos auf ihn abfeuerten selbst Raketen steckte er locker weg. An seinen Flanken hatte er Waffen befestigt die bereits auf diese große Entfernung gewaltig aussahen.
            Er rannte der gewaltigen Streitmacht voraus und etwa zweihundert Meter bevor der die anderen Erreicht hatte drehte er sich um und fuhr die Gewaltige Kanone die an seiner Rechten Flanke befestigt war aus und zielte auf die sich nähernden Murgos.
            Im selben Augeblick feuerte Kodi die beiden 150mm Thermogeschosse ab die punktgenau in die Reihen der Murgos einschlugen und alles was im Einschlagbereich befand schmelzen ließen.
            “Sag’ mal ist das nicht eine MT-26 Hyperrailgun die Neo da hat?” Fragte Rana. “Solche Dinger sind doch sonst nur auf Mammutpanzern montiert.”
            “Sieht so aus.” Antwortete Thunder. “Anscheinend hat er sich das Teil irgendwo besorgt, und ich will gar nicht wissen wo...”
            In dem Augenblick feuerte Neo die MT-26 auf die Murgos ab. Der Rückstoß der Kanone war immens und Neo spürte die Erschütterung bis ins Rückenmark. Das 180mm Geschoss der Kanone krachte wie ein Meteor durch die Murgos und zog eine etwa 10 Meter breite Schneise durch die halbe Streitmacht. Anschließend explodierte die Antipanzer Sprengladung im inneren des Geschosses und zerfetze die Außenhülle des Geschosses wodurch die Umstehenden Murgos von Tausenden Schrapnellsplittern durchsiebt wurden.
            “Aua... Na das war ja mal ein krasser Schuss...” Meinte Geran, der sich nun auch in den Funkverkehr zwischen Rana, Kodi, Aleu und Thunder eingeklinkt hatte.
            “Und wenn man bedenkt dass ein Mammutpanzer zwei Geschütze von der Sorte hat, sollte man so einem im Kampf besser nicht begegnen...” Entgegnete Aleu.
            “Wenn man auf der richtigen Seite steht schon.” Grinste Kodi. “Also wenn ich als normaler Soldat einen Mammutpanzer in meinen Reihen hätte würde ich mich direkt viel sicherer fühlen.”
            “Das ist klar.” Meinte Thunder. “Die Teile sind doch fahrende Festungen. Die hält einfach nichts auf. Selbst PZ-4 Antipanzerminen sind gegen die völlig machtlos. Die walzen da einfach drüber, bumms, und fertig.”
            Jetzt feuerte Neo noch einmal mit der MT-26 und erzielte ein noch besseres Ergebnis als beim letzten mal. Und auch Rana bekann jetzt mit einer Hellrail auf die sich nähernden Murgos zu feuern. Aleu und Thunder taten es ihr gleich und Kodi deckte die Murgos weiterhin mit Thermogeschossen ein.
            Während die Murgos vor ihm stetig weniger wurden bemerkte Neo etwas ungewöhnliches. Einige Bäume im Wald bewegten sich anders als sonst. Der Wind kam von ihm aus gesehen von Rechts, aber die Baumkronen bewegten sich nach Links. Da musste etwas nicht stimmen und Neo machte sich auf das schlimmste gefasst.
            Plötzlich stiegen aus dem Wald vier Raketen auf und hielten genau auf Neo zu. Neo konnte gerade noch hochspringen um nicht von den Raketen getroffen zu werden doch die Druckwelle der Explosion schleuderte ihn weg. Allerdings konnte er sich noch im fall drehen und landete wieder auf seinen Pfoten wobei er mehrere Meter rückwärts über die Gefrorene Ebene schlitterte.
            “Alter Schwede das war aber knapp.” Meinte er als er nach der Stelle suchte von wo aus die Raketen abgefeuert worden waren. Da es vier verschiedene Punkte gewesen waren, konnte Neo von Vier weiteren Gegnern ausgehen und das gefiel ihm nicht. Die Raketen die auf ihn abgefeuert worden waren, hatten jede einzelne ein Eigengewicht von knapp einer halben Tonne und waren über Acht Meter lang gewesen. So große Raketen konnte kein normaler Soldat abgeschossen haben, da war was größeres im Anmarsch.
            Und Neos Vermutung war richtig. denn aus dem Wald fuhren vier Schwere Raketenwerfer heraus, die wie Panzer mit Raketenabschussbatterien anstatt der Geschütztürme aussahen, von denen zwei sofort ihre Batterien auf Neo richteten und Feuerten. Aber diesmal war Neo vorbereitet und wehrte die beiden anfliegenden Raketen mit dem Raketenabwehrlaser ab, und feuerte direkt im Anschluss seine MT-26 auf den Raketenwerfer ab der ihm am nächsten war.
            Das Geschoss schlug genau in die Seite des Unterteils ein, nur Sekunden später Explodierte der Raketenwerfer von innen heraus, und kurz darauf Detonierten die Raketen die sich noch in der Abschussbatterie befanden in einer gewaltigen Explosion.
            Mit dem zweiten Raketenwerfer der auf ihn geschossen hatte Verfuhr Neo genauso wie mit dem ersten.
            Zeitgleich wollten auch die beiden übrigen Raketenwerfer jeweils eine Rakete auf die Stadt abfeuern doch diese wurden von Kodi und Aleu mit den Hellrails in der Luft gesprengt während Thunder und Rana die Raketenwerfer mit ihren Hellrails völlig durchsiebten und auch diese zur Explosion brachten.
            “War’s das jetzt endlich?” Fragte Neo sich selbst. Immerhin hatte dieser Kampf fast eine Viertelstunde gedauert.
            Er sah sich etwas um und suchte das Gelände nach weiteren Gegnern ab.
            Plötzlich krachte ein Elektrisch geladenes Geschoss in Neos Linke Flanke welches ihn zu Boden warf und ihm einen Stromstoß versetzte.
            “Bullshit! Was war das denn jetzt?!?!” fauchte Neo. “Und noch besser: Wo kam das her?”
            Er stand blitzartig wieder auf und suchte nach seinem Gegner. Doch es war niemand zu sehen.
            “Wo ist der Dreckskerl?” Grummelte er vor sich hin. “Der muss ja irgendwo hier sein. So’n Elektrogeschoss kann ja schlecht aus der Luft kommen.”
            Plötzlich peitsche ihm ein weiteres Geschoss haarscharf am Kopf vorbei, diesmal von der anderen Seite. Neo fuhr herum und suchte wieder nach seinem Feind, aber erneut war dort nichts zu sehen.
            “Verdammt noch mal wo bist du, du Arschloch?” Brüllte Neo nun. “Komm gefälligst raus und Kämpfe wie’n richtiger Kerl du Memme!” Sein lautes Gebrüll schallte von der 50 Meter entfernten Highwaybrücke wieder.
            Jetzt traf Neo ein Geschoss am Kopf, genau an der rechten Schläfe. Neos Kopf wurde durch den Aufprall schlagartig nach Links Oben geschlagen, doch Neo hatte diesmal gesehen woher der Schuss kam. Am Hauptstützpfeiler des Highways konnte er ein leichtes Schimmern in der Luft entdecken und wusste sofort was los war.
            “Jetzt hab’ ich dich du Malloreanischer Bastard!” Knurrte er, lud die MT-26 durch und feuerte instinktiv auf das schimmern in der Luft.
            Das Geschoss knallte mit voller Wucht gegen den Pfeiler aus Stahlbeton und Spießte dabei den unsichtbaren Murgo auf der davor stand.
            Der Murgo schien sich aus dem nichts zu materialisieren, ließ seine Waffe fallen und packte das 180mm Geschoss das in seinem Bauch steckte. Er versuchte es schreiend vor Schmerzen herauszuziehen, doch just in diesem Augenblick explodierte das Geschoss und zerfetzte den Murgo.
            “War das jetzt endlich der letzte von denen?” Fragte Neo etwas angesäuert. Er hatte so langsam keinen Bock mehr auf diese Murgos.
            Doch Neo geriet erneut unter Beschuss. Diesmal von zwei Malloreanischen Kampfjägern vom Typ Wraith. Die Wraiths beschossen Neo mit ihren 20mm Bordkanonen, was ihm allerdings nichts ausmachte, fegten dann im Tiefflug an ihm vorbei und unter dem Highway hindurch.
            Doch Neo hatte gute Reflexe und schickte dem einen Wraith kurzer Pfote ein Geschoss aus seiner MT-26 nach welches diesen umgehend vom Himmel fegte.
            “Und der zweite wird richtig Geil...” Grinste Neo als der zweite Wraith umkehrte und erneut auf ihn zuhielt.
            Als der Wraith wieder unter dem Highway durch und an Neo vorbeischoss sprang dieser einfach auf ihn drauf so dass er während der Wraith weiterflog auf ihm draufstand.
            “Whooooa, Geil ey! Das geht ja mal voll ab!” Grinste Neo als der Jäger immer höher stieg weil der Pilot versuchte ihn abzuschütteln. Aber Neo hatte sich mit seinen Krallen in die Hülle des Wraith gekrallt und so konnte der Pilot machen was er wollte, er wurde Neo nicht los.
            Kiara blieb fast das Herz stehen als sie sah dass Neo auf diesem Wraith ritt. “Dieser blöde Idiot!” Fluchte sie. “Wir hatten doch was ausgemacht! Ich schwöre bei den Göttern wenn er dabei stirbt, bring ich ihn um!”
            Neo hatte inzwischen genug Höhenluft geschnuppert und richtete seine Kanone auf das Cockpit des Wraith, und drückte ab.
            Die Wucht des Schusses war so gewaltig dass das Cockpit komplett vom Rest des Jägers abgetrennt wurde und der Wraith flog nun ohne Cockpit weiter.
            “Oha, das wird jetzt aber ‘n heißer Ritt...” Meinte Neo als der Wraith einen Looping drehte und nun im Sturzflug auf den Boden zuraste.
            Kurz bevor der Wraith in den Boden Einschlug sprang Neo ab und landete völlig unversehrt etwa Zehn Meter von der Stelle entfernt wo Kiara stand. Der Wraith schlug hundert Meter hinter ihm Senkrecht in den Boden ein.
            “Whow, nicht übel.” Meinte Neo der mit dem Rücken zu Kiara stand und sie so nicht sah. “Ich hoffe mal Kiara hat das nicht gesehen. Sonst bin ich nämlich tot.”
            “NEO!!!” Brüllte Kiara ihrem Mann nun zu.
            Neo Biss sich fast auf die Lippe, weil er wusste dass ihm jetzt eine gewaltige Standpauke bevorstand.
            “Oh Shit! Sie hat’s doch gesehen... Ich bin Tohot...” Knirschte er als er sich umdrehte. “Ja Liebes?” Fragte er möglichst unschuldig. Vielleicht konnte er sie ja noch milde stimmen, obwohl es nicht danach aussah.
            “Her-kom-men...” Sagte Kiara ganz langsam, und es wurde klar dass sie ziemlich sauer war.
            Neo nahm seine Anthrogestalt an damit er auf Augenhöhe mit ihr war, und ging ganz vorsichtig zu ihr hin als ob er sich vor ihr fürchtete.
            “Bist du eigentlich völlig Bescheuert!?!?” Rief Kiara nun. “Du scheinst dich offensichtlich nicht an dein Versprechen zu erinnern welches du mir vor ein paar Wochen gegeben hast!”
            “Ähh, Ki-kiara bitte, hör mir zu...” Stammelte Neo doch Kiara unterbrach ihn.
            “Nein, DU hörst MIR zu! Ich bin nämlich noch nicht fertig!” Fuhr sie fort. “Du hattest mir versprochen dass du solche Aktionen in Zukunft sein lässt aber das hast du wohl vergessen! Und wenn du in einer Woche erst Vater bist, dann kannst du dir solche Risikoaktionen nicht mehr leisten und...” Plötzlich hielt sie mitten im Satz inne. “..Oh Mann, ich bin so dumm...” Meinte sie dann und ließ den Kopf hängen als sie ihren Fehler bemerkte.
            “Kiara...” Fragte Neo sprachlos. “...was hast du gesagt?”
            “Da gebe ich mir Wochenlang mühe ein Geheimnis zu bewahren und dann verplapper ich mich...” Meinte Kiara leise.
            Neo war nun ganz nah bei ihr und sah ihr in die Augen.
            “Kiara.” Sagte er vorsichtig. “Soll das heißen... dass du Schwanger bist?”
            Kiara nickte leicht. Mehr brachte sie in dieser Situation nicht fertig. Sie fürchtete sich zu sehr vor Neos Reaktion. Doch Neo umarmte sie einfach ganz fest und drückte sie.
            “Mein Schatz...” war alles war Kiara von ihm hörte und dann war nur noch ein ganz leises Schluchzen zu hören.
            “Neo...” Fragte Kiara. “...Weinst du etwa?”
            “Ja.” War die überraschende Antwort.
            “Ich wusste gar nicht dass du weinen kannst...” Sagte Kiara sanft und knuddelte ihn.
            Akina, Jenna und Geran hatten das ganze mit angesehen.
            “Tja wie standen die Chancen wohl dafür?” Meinte Jenna. “Ich freue mich sehr für die beiden. Das gönnt man ihnen auch.”
            Jetzt kam auch Thunder zu ihnen und wunderte sich darüber das Neo Kiara umarmte.
            “Was ist denn los?” Fragte er. “Warum klammert sich Neo denn so an Kiara? Ist was passiert?”
            “Kiara ist Schwanger.” Antwortete Akina, die es selbst noch realisieren musste.
            “Bitte?” Fragte Thunder.
            Das überraschende bekannt werden von Kiaras Schwangerschaft war für alle eine gewaltige Überraschung, und von da an stand Kiaras Bauch im Mittelpunk. Alle gratulierten natürlich Herzlich und Kiara war froh dass sie in der letzten Woche ihrer Schwangerschaft ihren Bauch nicht mehr verstecken musste. Ja es machte ihr nun sogar Spaß ihren Bauch zu zeigen und Neo war plötzlich wie ausgewechselt. Er war plötzlich nur noch auf seine baldige Familie bezogen und hatte seine Risikobereite Art abgelegt.
            Mittlerweile waren es nur noch Fünf Tage bis zum Geburtstermin, und Kiara konnte es kaum noch abwarten endlich ihr Kind im Schoß zu haben.
            Kiara wollte sich gerade noch ein Butterbrot machen weil sie etwas hungrig war, das hatte sie seit sie Schwanger war öfter, als sie feststellte dass ihre Lieblingsmarmelade alle war.
            “Och, so’n Mist.” Meinte sie. “Schon wieder alle. Na gut, gehe ich eben mal kurz zum Laden um die Ecke und hole mir neue.”
            Sie zog sich schnell ihren Mantel über, und schlüpfte mit großer Mühe in ihre Schuhe da ihr Bauch ziemlich im Weg war.
            “Ich lauf’ mal kurz zum Laden um die Ecke und hole mir neue Marmelade Neo.” Meinte sie als sie kurz ins Wohnzimmer ging wo Neo vor dem Fernseher saß.
            “Soll ich dich vielleicht fahren Schatz?” Fragte Neo sofort.
            “Ach was.” Winkte Kiara ab. “Es ist doch nicht weit. Nur um die Ecke.”
            “Na gut.” Meinte Neo. “Wenn was ist, du weißt ja wie du mich erreichst.”
            “Ja ja, ich habe den Signalgeber bei mir.” Meinte Kiara und verdrehte die Augen. “Sobald irgendwas ist, drücke ich sofort auf den Knopf. Das hast du mir in den letzten zwei Tagen schon fast Hundert mal gesagt. Bis Gleich.” Damit ging sie zur Tür, und nach draußen.
            Draußen Schneite es stark und Kiara stapfte durch den mittlerweile wieder dreißig Zentimeter hohen Schnee die Einfahrt hinunter.
            Doch dabei wurde sie beobachtet.
            “Okay, die Zielperson hat das Gebäude verlassen.” Gab’ ein Rüde mit Dunklem Fell der zusammen mit drei weiteren Rüden in einem Van saß per Funk an einen Kollegen weiter.
            “Dann schnappen wir sie uns.” Meinte der andere. “So ‘ne Gelegenheit haben wir nie wieder, sie ist perfekt für unser Vorhaben und wir haben nicht mehr viel Zeit.”
            Der erste Rüde stieg zusammen mit zwei weiteren aus dem Van aus während der vierte als Fahrer im Van blieb.
            Sie folgten Kiara in etwa zwanzig Metern Entfernung um nicht aufzufallen. Dann beobachteten sie wie sie in den kleinen Laden ging in dem sie schon seit Jahren gerne kleinere Dinge Einkaufte wozu auch ihre heißgeliebte Feuerbeerenmarmelade zählte.
            Die Fähe der der Laden gehörte kannte Kiara sehr gut, deshalb wurde sie sofort herzlich begrüßt.
            “Kiara.” sagte die Weiß-Graue Fähe etwas überrascht. “Ja, was treibt dich denn hierher? Du solltest doch eigentlich das Haus nicht mehr verlassen wo es doch bald soweit ist...”
            “Hallo Ramona.” Lächelte Kiara. “Ich weiß ja, ich sollte nicht mehr so weit laufen aber dies hier ist ein Notfall. Ich habe eben gemerkt dass ich keine Feuerbeerenmarmelade mehr habe und du weißt wie gerne ich die habe.”
            “Oh ja, mit Feuerbeerenmarmelade kann man dich locken.” Lachte Ramona. “Brauchst du sonst noch was?”
            “Nein sonst nichts.” Antwortete Kiara.” Außerdem könnte ich sowieso keine großen Einkäufe tragen mit dem Bauch...” Sie legte ihre Linke Pfote auf ihren Bauch.
            “Auch wieder wahr.” Stimmte Ramona zu.
            Kiara unterhielt sich noch ein paar Minuten mit Ramona und sie gab' Kiara noch ein paar Tipps. Schließlich hatte Ramona zwei Kinder und wusste deshalb etwas über Geburten.
            Dann verabschiedete Kiara sich und machte sich, mit einem Glas Marmelade in der Tasche auf den Heimweg.
            An einer Abzweigung die in eine schmale Nebengasse ging standen die drei Rüden und taten möglichst unauffällig. Wobei sie eigentlich genau das Gegenteil waren so kräftig wie sie aussahen.
            Kiara ging einfach an den dreien vorbei, sie dachte ja an nichts schlimmes, ja sie grüßte die drei Rüden sogar noch.
            Die Rüden grüßten komischerweise sogar zurück, doch Kiara war kaum an ihnen vorbei da nickte der eine mit dem Kopf und die drei packten Kiara von hinten und zogen sie in die Gasse wo sie niemand sah.
            “Was zum...?” Fragte Kiara erschreckt. “Lasst mich los ihr...!” Doch einer der Rüden hielt ihr das Maul zu.
            “Shhhht. Leise.” Sagte er mit eine sehr tiefen langsamen Stimme. “Wir wollen ja keine Aufmerksamkeit erregen.” Dann ließ er sie wieder los.
            “Was soll das hier?” Fragte Kiara mit scharfem ton.
            “Das brauchst du nicht zu wissen.” Meinte ein anderer Rüde.
            “Du musst nur mitkommen. Mehr nicht.” Meinte der erste.
            “Ich werde nirgendwo mit hinkommen!” knurrte Kiara und wehrte sich, aber die Rüden waren so stark dass sie sie ohne Probleme festhalten konnten.
            Nun fasste der Rüde mit der tiefen stimme Kiara unter das Kinn und sah ihr in die Augen. “Hör auf dich zu wehren Mädchen.” Sagte er in seiner Ruhigen Sprachart. “Ich will dich nicht betäuben müssen.”
            “Ihr habt ein Riesenglück dass ich Schwanger bin und nicht Kämpfen kann, sonst wärt ihr alle drei schon Hackfleisch!” Fauchte Kiara als Antwort und hörte auf sich zu wehren weil sie wusste nicht entkommen zu können.
            Dann fuhr der vierte Rüde mit dem Van vor und Kiara wurde aufgefordert sich in den Schwarzen Van mit ebenfalls Schwarz getönten Scheiben zu setzen.
            Dann fuhr der Van mit unbekanntem Ziel davon.
            Zwei Stunden später wurde Neo bereits ungeduldig.
            “Meine Güte, das kann doch nicht so lange dauern mal eben Marmelade zu kaufen.” Meinte er.
            “Vielleicht hat Kiara sich ja wieder mit Ramona verquatscht wie schon ein paar mal.” Meinte Thunder.
            “Aber doch keine zwei Stunden Thunder.” Entgegnete Neo. “Eine vielleicht, aber zwei auf keinen Fall. Ich denke eher ihr ist etwas zugestoßen.”
            “Jetzt mach dich doch nicht so verrückt.” Sagte Thunder beruhigend. “Wir können ja mal rübergehen und nachsehen ob sie noch bei Ramona ist.”
            “Keine Schlechte Idee.” Stimmte Neo Thunders Vorschlag zu.
            Kurz darauf waren die beiden schon in Ramonas Laden.
            Ramona war gerade dabei ein paar Regale aufzufüllen als Thunder und Neo in den Laden kamen.
            “Hallo Ramona.” Grüßte Neo freundlich. “Sag' mal ist Kiara noch hier?”
            “Nein Neo, Kiara ist schon lange nicht mehr hier.” Antwortete Ramona und stelle den Karton mit Konserven den sie auf dem Arm hatte in das Regal. “Warum fragst du?”
            “Wann ist sie denn gegangen?” Fragte Thunder.
            Ramona schaute kurz auf die Uhr. “Das war vor gut zwei Stunden.” Antwortete sie dann. “Was ist denn los?”
            “Kiara ist nicht zuhause angekommen.” Antwortete Neo während er mit einem Kloß im Hals zu kämpfen hatte. “Wir befürchten dass ihr auf dem Weg etwas zugestoßen ist.”
            “Oh nein.” Meinte Ramona. “Ich hoffe ihr geht es gut. Und auch ihrem Kind.”
            “Naja, danke für die Hilfe Ramona.” Sagte Thunder dann. “Wir machen uns jetzt auf die Suche nach Kiara.”
            “Ich helfe gerne.” Lächelte Ramona. “Wenn ich sonst noch etwas für euch tun kann, sagt es ruhig.”
            Dann verließen die beiden Ramonas Laden wieder.
            “Ich hab' doch gewusst dass ihr etwas passiert ist.” Meinte Neo als sie ein kurzes Stück gegangen waren.
            “Ich fürchte fast du hast Recht Neo.” Stimmte Thunder zu als sie stehen blieben, genau vor der Gasse in der Kiara entführt worden war.
            “Wenn Kiara oder meinem Kind irgendwas zugestoßen ist, dann kann der Verantwortliche schon mal anfangen zu laufen weil ich ihn um den ganzen Planeten jagen werde...” Knurrte Neo.
            “Zuerst müssen wir herausfinden was mit Kiara passiert ist.” Meinte Thunder. “Wir wissen ja nichtmal ob sie wirklich entführt worden ist.”
            “Was denn sonst Thunder?” Fragte Neo. “Kiara hat mir gesagt dass sie nur kurz zum Laden um die Ecke gehen würde. Davon dass sie noch woanders hingehen wollte hat sie nichts gesagt.”
            Plötzlich viel Thunder etwas auf.
            “He Neo, sieh mal da!” Meinte er ging zur Ecke des Hauses, und nahm das Glas mit Marmelade aus dem Schnee das Kiara gekauft hatte. Sie hatte es offensichtlich hier fallen lassen.
            “Feuerbeerenmarmelade.” Meinte Neo. “Die wollte Kiara kaufen.”
            “Also muss ihr hier an dieser Ecke etwas passiert sein.” Überlegte Thunder und sah sich etwas um. “Vielleicht bringen die Fußspuren hier ja etwas. Wir wissen ja die Kiaras Fußabdruck aussieht und müssen nur ihren Fußabdrücken folgen.”
            Sie folgten Kiaras Fußspuren also und stellten fest dass sie an ein paar Reifenspuren endeten.
            “Kiara muss in ein Fahrzeug gestiegen sein.” Meinte Thunder. “Ab hier kommen wir nicht mehr weiter, es gibt Tausende Reifenspuren in der Stadt.”
            “Dann fragen wir die Leute die hier Wohnen.” Schlug Neo vor. “Vielleicht haben sie etwas gesehen.”
            “Gute Idee.” Stimmte Thunder zu. “Wir holen am besten die anderen, erklären ihnen was passiert ist, und dann gehen wir hier von Tür zu Tür und fragen die Anwohner ob sie etwas verdächtiges mitbekommen haben.”
            Es dauerte nicht lange und das gesamte Team befragte die Anwohner im Umkreis von 500 Metern um die Stelle herum wo Kiara verschwunden war. An Pfote eines Fotos von Kiara fragten sie ob die Leute Kiara vielleicht gesehen haben. Doch leider war es wie immer in diesen Fällen, so gut wie niemand hatte etwas gesehen oder gehört.
            Kodi und Aleu waren gerade an der letzten Tür und hatten tatsächlich Glück. Die Fähe die sie fragten hatte tatsächlich etwas gesehen was ihnen weiterhelfen konnte.
            “Ja, die habe ich Gesehen.” Sagte die Fähe. “Das war so vor drei Stunden etwa, als ich den Müll rausgebracht habe. Da habe ich gesehen wie eine Fähe mit Blau-weißem Fell von drei Rüden zu einem Van gebracht wurde und dann sind sie mit dem Van weggefahren.”
            “Was war das für ein Van?” Fragte Kodi freundlich.
            “Ja so ein Typischer Van halt.” Antwortete die Fähe. “Schwarze Lackierung, Schwarz getönte Scheiben, aber sonst nichts auffälliges.”
            “Von solchen Vans gibt es Hunderte in der Stadt.” Meinte Aleu zu Kodi.
            “Aber eine Sache war doch noch sehr auffällig.” Meinte die Fähe dann.
            “Welche?” Fragte Aleu.
            “Auf dem Van war ein LoreGen-Logo.” Antwortete die Fähe. “Wagen mit einem solchen Logo habe ich hier in den letzten fünf Wochen schon öfter gesehen, meistens standen sie da drüben in der Nähe vom Haus der McNeils.”
            “LoreGen...” Überlegte Kodi. “Das ist nicht gut. Aber vielen dank dass sie sich die Zeit genommen haben. Sie haben uns sehr geholfen.”
            “Ach was, man hilft doch gerne.” Antwortete die Fähe als wäre es etwas selbstverständliches gewesen.
            Als sie zu Thunders Haus zurückgingen dachte Kodi noch immer über die Hinweise nach die die Fähe ihnen gegeben hatte.
            “Wenn LoreGen in der Sache mit drinsteckt sollten wir diesem Konzern am besten mal ‘nen kleinen Besuch abstatten.” Meinte Kodi.
            LoreGen war eine Firma die, genau wie Mako-Ballistics, fast alles herstellte. Von Waffen, über Mikrochips bis hin zu DVDs und Datenspeichern. Allerdings war der LoreGen Konzern durch mehrere fragwürdige Geschäfte und Skandale in Verruf geraten und jeder wusste über die Illegalen Machenschafteen bescheid die hinter den Toren von LoreGen vor sich gingen. Doch Beweise gab’ es dafür nie.
            Als Kodi und Aleu erzählt hatten was sie erfahren hatten war erst ein mal Stille im Raum.
            Doch schließlich hielt es Neo nicht mehr aus.
            “Also ich weiß ja nicht wie das mit euch ist, aber ich geh jetzt zum LoreGen-Tower im Industriegebiet, und nehme denen die Bude auseinander.” Meinte Neo und stand auf.
            “Warte noch einen Kurzen Augenblick Neo.” Meinte Thunder und hielt ihn fest. “Bevor wir LoreGen die Bude einreißen sollten wir feststellen ob Kiara auch wirklich dort ist.”
            “Dann machen wir das.” Meinte Neo. “Aber schnell, ich will meine Frau und mein Kind wiederhaben!”
            Zeitgleich wurde Kiara in einen Gefängnisbereich gebracht und in eine große dunkle Zelle gesperrt.
            “Los, rein da Süße.” Meinte der Wächter der Kiara zu ihrer Zelle begleitete und öffnete ihr die Tür.
            “Ich bin nicht deine Süße.” Knurrte Kiara ihn an und schlug zeitgleich seine Pfote weg als diese nach ihrem Po griff. “Fass mich an; und diese Pfote fasst nie wieder etwas an!” drohte sie.
            Dann schloss der Wächter die Tür hinter ihr und Kiara stand in einem Raum der nur sehr schwach beleuchtet war und nur wenige Fenster kurz unter der Decke hatte durch die nur wenig Licht eindrang.
            Sie sah sich etwas um und bemerkte dass noch weitere Personen im Raum waren.
            “Hallo?” Fragte sie vorsichtig.
            “Noch jemand den sie erwischt haben...” Hörte sie eine sehr sanfte Stimme sagen, und eine Schneeweiße Fähe trat aus dem Schatten. Kiara stellte fest dass sie ebenfalls Schwanger war, und nun bemerkte sie die zweite Fähe die auf einem behelfsmäßigen Sessel an einem leicht wackeligem Tisch saß.
            “Mein Name ist Kara.” Stelle sich die weiße Fähe vor. “Kara Thrace.”
            “Kiara McNeil.” Stellte Kiara sich vor, und ein kleines Raunen ging durch den Raum.
            “Kiara McNeil?” Fragte eine Fähe mit silbernem Fell. “Etwa DIE Kiara McNeil?”
            “Ja genau die bin ich.” Antwortete Kiara. “Könnt ihr mir vielleicht sagen was das ganze hier soll und warum wir hier hergebracht wurden?”
            “Soweit wir das von den Wächtern gehört haben, sollen wir Teil eines geheimen Projektes werden.” Antwortete Kara. “Sie wollen uns unsere Kinder wegnehmen und sie in einem Projekt das sie SPARTANER II nennen, genetisch verändern und zu Supersoldaten heranzüchten.”
            “Was?” Fragte Kiara entsetzt. “Das ist Grausam!”
            “Es ist mehr als das.” Antwortete die Silberne Fähe. “Ich wünschte bloß es würde uns irgendjemand finden und diesen Laden hier völlig auseinandernehmen.”
            “Wenn mein Mann Neo erst weiß wo ich bin könnte dieser Wunsch in Erfüllung gehen.” Meinte Kiara.
            “Oh, ich vergas mich vorzustellen.” Sagte die Silberne Fähe nun und stand auf. “Mein Name ist Helena Cain.”
            “Admiral Helena Cain?” Fragte Kiara. “Die Legendäre Flottenkommandantin die in der Schlacht um Sky City bis zum letzten gekämpft hat?” Fragte Kiara. “Ich dachte sie seien mit ihrem Kreuzer abgestürzt und dabei umgekommen.”
            “Ich habe kurz vor Knapp die letzte Rettungskapsel erwischt bevor die Norad II auf den Boden krachte.” Antwortete Helena. “Du scheinst sehr viel über diese Schlacht zu wissen wenn du sogar weißt dass die Norad II abgeschossen worden ist.”
            “Ich weiß nicht nur viel über diese Schlacht, ich habe auch in ihr mitgekämpft.” Meinte Kiara. “Wir kämpften zwar auf Verlorenem Posten, aber kampflos wollten wir die Stadt den Malloreanern nicht überlassen. Wenn wir schon verloren haben, dann haben wir wenigstens ein paar Tausend von ihnen mitgenommen.”
            “Das denke ich auch.” Sagte Helena. “Diese Kerle haben so viele Verbrechen begangen dass sie alle an die Wand gestellt und erschossen werden sollten.”
            “Dafür braucht man aber viel Munition...” Grinste Kiara.
            “Wenn man Pfeil und Bogen benutzt nicht.” Grinste Helena zurück. “Die Pfeile kann man wiederverwerten. Kugeln sind für diese Bastarde doch viel zu schade.”
            “Oh Mann, der Humor erinnert mich irgendwie an meinen Mann.” Lachte Kiara. “Der hat auch immer so coole Sprüche drauf.”
            “Das hebt in Schwierigen Situationen wie dieser hier die Stimmung.” Erklärte Helena.
            “Ach deswegen gibt Neo seine Sprüche immer in Situationen ab wo es schlecht aussieht.” Grinste Kiara.
            “Das ist meistens so.” Lächelte Kara. “Setzen wir uns doch wieder. Ich denke kaum dass das stehen gut für unsere Rücken ist.”
            “Da sagst du was Kara.” Stimmte Helena zu als sie sich setzten. “Mein Rücken bringt mich regelmäßig um. Das ist ständig so wenn ich länger gestanden habe.”
            “Was?” Fragte Kiara Helena überrascht. “Soll das heißen, dass du auch...”
            “...Schwanger bist, Ja.” Endete Helena. “Es ist zwar unglaublich, aber ich muss es zugeben. Ja ich bekomme ein Kind.”
            “Das ist wirklich unglaublich.” Meinte Kiara. “Und dabei hast du immer vor der Presse behauptet du würdest niemals Kinder haben wollen.”
            “Naja es war auch mehr oder weniger unabsichtlich.” Erklärte Helena und errötete leicht. “Ich habe vor ungefähr Acht Monaten ein bisschen zu viel Alkohol getrunken weil ich Geburtstag hatte und traf so einen wirklich Netten Rüden der genauso betrunken war wie ich, tja und das Ergebnis dieser Nacht trage ich nun in meinem Bauch.” Sie lächelte etwas wehmütig. “Ich weiß noch nichtmal seinen Namen. Das einzige was ich habe, ist dieses Foto was er mir gegeben hat.”
            Sie legte das Foto auf den Tisch. Kiara sah es sich an und stutzte, der Rüde auf dem Foto sah genauso aus wie ihr Bruder Naruto der vor so langer Zeit gestorben war.
            “Das ist doch...” Sagte sie, doch dann wurde ihr wieder bewusst dass ihr Bruder tot war. “Nein... das kann nicht sein.” Sagte sie dann Kopfschüttelnd.
            “Was ist?” Fragte Helena.
            “Ich dachte für einen kurzen Augenblick der Rüde auf dem Bild wäre mein Bruder Naruto.” Antwortete Kiara. “Doch mein Bruder starb schon vor langer Zeit.”
            “Oh, das tut mir leid.” Meinte Helena.
            “Ich habe auch noch ein Foto von meinem Mann.” Meinte Kara und legte ein Bild von ihrem Mann auf den Tisch welches Kiara und Helena sich sehr interessiert ansahen.
            “Einen hübschen Kerl hast du da.” Meinte Helena bewundernd.
            “Hast du auch ein Bild von deinem Mann Kiara?” Fragte Kara.
            “Aber sicher.” Antwortete Kiara und zog ihr Portmonee aus der Tasche wo sie ein Bild von sich und Neo drin hatte welches vor einem Jahr spontan entstanden war.
            “Na das ist ja mal ein Starker Bursche.” Meinte Kara. “Der Trainiert wohl sehr viel was?”
            “Nein absolut nicht.” Meinte Kiara. “Alle in meiner Familie sind so kräftig. Das kommt von den vielen Kämpfen. Und ich bin auch nicht ganz ohne, aber mit dem Babybauch hier, kann ich mir keinen Kampf erlauben. Sonst wäre ich nicht hier.”
            “Wir wären alle nicht hier wenn wir uns hätten wehren können.” Meinte Helena.
            “Außerdem sieht er nur so extrem kräftig aus weil er seine Kampfrüstung anhat.” Erklärte Kiara.
            “Ach so, na das ist was anderes.” Meinte Helena. “Diese Kampfanzüge lassen einen ja noch viel stärker wirken als man ohnehin schon ist.”
            Später am Abend, als es dunkel war, hatten sich alle am LoreGen-Tower eingefunden.
            Der LoreGen-Tower war ein gewaltiger Turmartiger Gebäudekomplex, woher er auch seinen Namen hatte. Was sich in diesem gewaltigen Gebäude befand war allerdings jedem ein Rätsel da niemand in den Komplex reinkam. Und Scannen konnte man das Gebäude ebenfalls nicht da die Außenwände mit einer Spezialisolierung ausgestattet waren die das eindringen von Scannersignalen verhinderte.
            “Also gut Leute.” Begann Thunder als er, Rana, Kodi, Aleu, Neo, Akina, Balto und Jenna in der nähe des komplexes standen und hinter ihnen der gewaltige LoreGen-Tower aufragte. “Wir haben keine Ahnung was uns da drin erwartet, geschweige denn wie wir in den Klotz reinkommen.”
            “Ich komm’ da schon rein Thunder.” Meinte Neo böse. “Und wenn ich mir den Weg Freiballern muss, das ist mir Scheißegal.”
            “Wir werden da reingehen Neo.” Meinte Thunder. “Aber nur wenn Kiara da drin ist. Was ich mal stark annehme.”
            “Dann stellen wir es fest.” Drängte Neo. “Ich will genau wissen wo sie sich befindet damit ich sie schnell finden kann.”
            “Das dürfte recht einfach werden wenn wir eine Spionagedrohne da reinschleusen können.” Meinte Rana.
            “Das haben wir schon mehrmals versucht.” Entgegnete Thunder. “Die Jungs vom E.S.W.A.T. haben schon oft versucht da Spionageausrüstung reinzubringen aber es ist immer gescheitert.”
            “Was ist denn E.S.W.A.T.?” Fragte Rana.
            “Die Neue Sonder- und Spezialeinheit des Alpha Squadron.” Antwortete Thunder. “Ich habe mir gedacht da das neue Hauptquartier in Nome kurz vor der Fertigstellung steht, wird das Alpha Squadron Elite Corps die Haupteinheit, und das Elite Special Weapons and Tactics, kurz E.S.W.A.T., ist die neue Spezialeinheit. Wir alle gehören bereits zu dieser Spezialeinheit, und es werden weitere folgen. Wenn alles so klappt wie ich mir das vorstelle wird es bald in jeder größeren Stadt einen E.S.W.A.T. Ortsverband geben. Aber das erkläre ich später alles.”
            “Klingt ja schon mal sehr interessant.” Meinte Kodi. “Sind da eigentlich auch neue Uniformen drin?”
            “Aber sicher Kodi.” Antwortete Thunder. “Ich hab’ die Combot-Kampfanzüge etwas umgestaltet und angepasst. Das Upgrade haben eure Anzüge automatisch runtergeladen.”
            “Ich will ja nicht meckern aber haben wir nicht noch was zu tun?” Fragte Neo. “Hat irgendjemand eine Idee wie wir ‘ne Sonde oder so was da reinbekommen?”
            “Was ist mit den Luftschächten?” Fragte Aleu. “Wenn wir da was reinschicken können wir das ganze Gebäude durchsuchen ohne gesehen zu werden.”
            “Die Luftschächte sind zu klein Aleu.” Meinte Thunder. “Da passt nichts rein was wir an Mobilen Kameras haben.”
            “Doch, das hier.” Grinste Aleu und zog eine kleine Kamera aus der Tasche die sehr an eine Spinne erinnerte. “Die passt so gut wie überall durch, und ich kann damit sogar kleinere Aktionen durchführen wie zum Beispiel Elektrische Systeme sabotieren und so weiter.”
            “Wo hast du sie denn her?” Fragte Kodi seine Schwester leicht verwundert.
            “Ich hab’ mal ein wenig gebastelt als ich Langeweile hatte.” Antwortete Aleu mit einem Achselzucken. “Die beste Ausrüstung ist immer noch die selbst gebaute, wie mir aufgefallen ist.”
            “Und wie willst du das Ding in so einen Lüftungsschacht kriegen?” Fragte Balto. “Die ersten Lüftungsgitter sind auf dem ersten Zwischendach im 30 Stock. Wie willst du da raufkommen?”
            “Mir ist aufgefallen, dass das Nachbargebäude etwa genau die richtige Höhe hat um auf das erste Zwischendach zu kommen beziehungsweise einen Pfeil mit der Spider-Kamera da rüberzuschießen.”
            “Äh, nur zur Info Aleu. Die Gebäude stehen fast Fünfzig Meter weit auseinander.” meinte Kodi. “Wenn du so einen weiten Schuss mit deinem Bogen hinkriegst dann bist du aber sehr gut.”
            “Kodi, mit meinem neuen Spezialbogen kann ich auf diese Entfernung eine Panzerplatte durchdringen wenn ich will.” Entgegnete Aleu. “Also schaffe ich es doch wohl auch die Kamera da rüberzuschießen.”
            “Gut, dann machen wir es so.” Sagte Thunder. “Wenn wir Kiara dann gefunden haben gehen wir da rein und knallen jeden ab der uns in die Quere kommt.”
            “Das ist ‘ne Vorgehensweise noch meinem Geschmack.” Grinste Neo. “Besonders das abknallen gefällt mir.”
            “Hab’ ich mir fast gedacht.” Grinste Thunder zurück.
            Inzwischen trugen alle nun die verbesserten Kampfanzüge deren rechte Brustseite die weiße Aufschrift E.S.W.A.T. zierte.
            Kiara hatte sich unterdessen schon mit ihren Zellengenossinnen angefreundet.
            “Wie lange hast du eigentlich noch bis zum Termin?” Fragte Kara Kiara.
            “Gut vier Tage.” Antwortete Kiara. “Und du?”
            “Drei Wochen.” Antwortete Kara.
            “Und was ist mit dir Helena?” Fragte Kiara Helena.
            “Ich bin genau zwischen euch.” Antwortete Helena. “Ich habe noch zwei Wochen bis zur Geburt.”
            Jetzt viel Kiara plötzlich ihr Signalgeber wieder ein.
            “Ach du meine Güte, ich bin ja so dumm!” Meinte sie und fasst sich an die Stirn. “Warum bin ich nicht früher darauf gekommen?”
            Sie holte das kleine Gerät aus der Tasche.
            “Mit meinem Signalgeber kann ich Neo doch sofort sagen wo ich bin. Der macht doch eine Positionsangabe.” Sie drückte den Kopf des kleinen Gerätes und Prompt fing der Meldeempfänger an Neos Gürtel an zu Piepen.
            Neo griff Instinktiv an seinen Gürtel und las die Koordinaten auf dem kleinen Display ab.
            “Du kannst dir die Mühe mit der Kamera sparen Aleu.” Meinte er. “Kiara ist da drin. Sie hat gerade den Signalgeber aktiviert den ich ihr gegeben hatte. Die Koordinaten sind die des Gebäudes da drüben.” Er deutete auf den LoreGen-Tower und stand auf. “Und ich werde da jetzt reingehen und sie da rausholen und wenn ich die ganze Bude Einreißen muss...” Damit wechselte er in den AC-Modus, nahm Anlauf, und sprang mit einem riesigen Satz auf das andere Dach.
            “Neo...” Rief Kodi ihm noch Nach doch es war zu spät, er war bereits gesprungen. Dann wandte er sich über Funk an Thunder.
            “Hey, Thunder wir haben ein Problem.” Meinte er.
            “Was für eines?” Fragte Thunder.
            “Neo stürmt gerade im Alleingang den LoreGen-Tower.” Antwortete Kodi.
            “Folgt ihm.” Wies Thunder die beiden an. “Wir gehen unterdessen durch den Haupteingang rein.”
            “Gut.” Antwortete Kodi und wandte sich an seine Schwester. “Okay Aleu, du hast es gehört, jetzt heißt es springen.”
            “Dann wollen wir mal.” Meinte Aleu wechselte in den AC-Modus und sprang auch auf das andere Dach hinüber. Kodi tat es seiner Schwester gleich und folgte ihr.
            Als sie drüben waren schauten sie sich zuerst etwas um. Neo war nirgends zu sehen, doch eine große Doppeltür im Gebäude zeigte beredtes Zeugnis eines gewaltsamen Eindringens.
            “Ich glaube Neo ist hier durchgekommen.” Meinte Aleu.
            “Sieht so aus.” Entgegnete Kodi. “Zumindest hat sich die Tür nicht von selbst aufgesprengt. Das sieht mir ganz nach 'ner MT-26 aus.”
            “Aber Kodi, eine MT-26 ist irre groß, und hat einen Wahnsinnigen Rückstoß.” Meinte Aleu. "Die kann Neo nicht in seiner Anthrogestalt abgefeuert haben."
            “Im AC-Modus schon.” Winkte Kodi ab. “In diesem Modus ist es möglich eine MT-26 abfeuern.”
            “Dann lass uns hineingehen, sonst finden wir Neo nicht mehr bevor er der ersten Wachmann umlegt.”
            Inzwischen kamen Zehn Stockwerke über ihnen Vier in Rüstungen gekleidete Rüden in den Raum in dem sich Kiara aufhielt.
            “Die dort.” Meinte der eine und deutete auf Kiara “Die ist es.”
            Die drei anderen Rüden gingen auf Kiara zu und fassten sie an den Armen. Kiara begann sich sofort zu wehren.
            “Lasst mich gefälligst los!” Fluchte Kiara während sie versuchte sich loszureißen und trat einem der Rüden gegen das Schienbein was bei dem aber nur ein müdes Lächeln verursachte. “Das bringt bei uns nichts meine Liebe.” Meinte er grinsend. “Gegen so was sind wir schon lange Immun.”
            “Seid ihr dagegen auch Immun?” Fragte Kiara und gab' ihm eine Kopfnuss worauf er sie losließ.
            “Urgh! Aua! Du bist stärker wie du aussiehst!” Meinte der Rüde und packte Kiaras Arm wieder. “Aber du wirst trotzdem mit uns kommen, und wenn wir dich den ganzen Weg hinter uns herschleifen müssen.”
            Trotz Kiaras starker Gegenwehr nahmen die vier Rüden sie mit und schlossen die Tür wieder.
            Und während Kiara in den Laborbereich Fünf Stockwerke höher gebracht wurde, war Neo schon fast im Gefängnisbereich abgekommen.
            “Gleich bin ich bei dir Schatz.” Murmelte er leise als er das Treppenhaus hinaufeilte und durch die Tür im 40 Stock stürmte. Oben angekommen lief ihm sofort ein Wachmann über den Weg.
            “He sie! Sie dürfen gar nicht hier rein!” Meinte der Wachmann und stellte sich Neo in den Weg. “Diese Bereich ist nur für Personal.”
            “Du Nervst, geh Sterben!” Knurrte Neo ihn an, packte ihn am Hinterkopf und Schlug ihn mit der Stirn gegen die Wand. Der Wachmann sackte sofort zusammen und Neo ging einfach weiter.
            Kurz darauf kamen auch Kodi und Aleu an dem Wachmann vorbei.
            Aleu machte überprüfte sofort die Lebenszeichen und Stellte fest dass der Wachmann bloß K.O. war.
            “Er lebt noch, das heißt Neo hat sich nicht allzu viel mit ihm beschäftigt sonst wäre er bestimmt tot.” Meinte sie als sie wieder aufstand. “Wir müssen ihn einholen bevor er noch mehr Wächter ausknockt.”
            “Da gebe ich dir ganz Recht.” Stimmte Kodi zu. “Und ich habe das Gefühl wir sollten uns beeilen.”
            Derweil war Neo bei den Zellenblöcken angekommen und traf auf den einzigen Wächter der dort durch die Gänge ging und aufpassen sollte. Dieser richtete sofort sein Sturmgewehr auf Neo.
            “Stehen bleiben!” Brüllte der Wächter Neo entgegen. “Und die Pfoten hoch, aber Zack Zack!”
            “Halt die Fresse!” War Neos kurze Antwort und er Transformierte sich eine Hellrail an die Rechte Pfote und Feuerte auf den Wachmann. Da Neo einen Feuerstoß-Schuss auf den Wachmann abgefeuert hatte, schossen alle drei Läufe der Hellrail gleichzeitig und die Geschosse verfehlten den Wächter nur knapp. Dieser bekam einen gehörigen Schrecken als ihm plötzlich drei Mytril-Projektile um die Ohren schossen.
            “Wahhh! Scheisse!!!” Fluchte der Wachmann ließ seine Waffe fallen und zog instinktiv den Kopf etwas runter, dann schnappte er sich seine Schlüsselkarte und öffnete hastig die Zellentür neben sich weil er nur eine Überlebenschance hatte wenn er Neo entkommen würde.
            Neo tauschte unterdessen die Hellrail gegen ein voll aufgerüstetes Schwert so wie sie Rana, Kodi und Thunder immer benutzen, und Stürmte brüllend auf den Wachmann zu.
            “Geh auf du dämliche Tür!!!” Fluchte der Wachmann und als sich die Tür vor ihm endlich öffnete stürzte er schnell hinein, knallte sie hinter sich wieder zu und lehnte sich mit seinem Rücken dagegen.
            “Puh! Das war jetzt aber knapp...” Meinte er. “Der Kerl ist ja 'n Killer!”
            “Haste 'n Geist gesehen oder was?” Frage Helena den Wächter in einem Abfälligen Ton.
            “'n Geist wäre mir ehrlich gesagt lieber gewesen wie der da!” Meinte der Wächter als er sich noch von seinem Schreck erholte. “Zum Glück kommt er hier nicht rein. Diese Panzertür hält sogar einer Panzerfaust stand.”
            Doch der Wächter hatte dies kaum gesagt da schlug Neo die Tür ein so dass diese mitsamt dem Wachmann davor durch den ganzen Raum flog und den Wächter gegen die Wand klatschte was dieser mit einem ersticktem Stöhnen kommentierte bevor zuerst die Tür und dann er selbst zu Boden fiel.
            Kara und Helena mussten zwangsweise lachen weil das Gesicht des Wächters als er vor der Tür durch den Raum flog so zum schreien Komisch gewesen war.
            “Das tat ja schon beim bloßen zusehen weh...” Meinte Kara.
            Jetzt stürmte Neo in den Raum. Mit drei großen Schritten war er bei dem Wächter angekommen, packte ihn am Kragen und schmetterte ihn mit dem Rücken gegen die Wand.
            “Wo ist meine Frau?” Brüllte Neo den Wächter in einem Tonfall an der keinen Wiederspruch zuließ.
            “Welche Frau?” Fragte der Wächter Ächzend.
            “Du weißt genau wer!” Fauchte Neo ihn an. “Rede endlich oder ich schlage dir das Kreuz Grün und Blau!”
            “Ich hab' keine Ahnung wovon sie überhaupt Reden...” Meinte der Wachmann.
            Neo versetzte ihm einen Betäubenden Schlag in die Magengegend und Hämmerte dann mehrere Minuten mit weiteren Schlägen auf ihn ein.
            “Ich frage jetzt zum allerletzten mal.” Knurrte Neo jetzt, und man merkte dass er kurz davor stand gänzlich die Beherrschung zu verlieren. “WO IST KIARA!?!?!?”
            Der Wächter stöhnte, Antwortete dann aber doch.
            “Ma-man hat befohlen sie in den Laborbereich zu bringen das ist alles was ich weiß.” Brachte er mühsam mit erstickter Stimme heraus. “Bitte nicht mehr Schlagen...”
            “Na also geht doch.” Grummelte Neo noch immer gereizt und ließ den Wächter fallen.
            Als er sich umdrehte bemerkte er Kara und Helena die dem ganzen zugesehen hatten.
            “Haben sie gerade Kiara gesagt?” Fragte Helena jetzt.
            “Ja habe ich.” Antwortete Neo plötzlich so freundlich als hätte er von jetzt auf Gleich auf Freundlichkeit umgeschaltet.
            “Dann musst du Neo sein.” Meinte Kara. “Kiara hat von dir erzählt.”
            “Kiara war hier?” Fragte Neo plötzlich. “Wo ist sie jetzt?”
            “Soweit wir wissen, wurde sie gerade eben in den Laborbereich gebracht der fünf Stockwerke höher liegt.” Antwortete Helena. “Du solltest dich beeilen, wir wissen nicht was sie mit Kiara vorhaben.”
            In dem Augenblick kamen Kodi und Aleu eilig in den Raum.
            “Endlich haben wir dich gefunden Neo.” Meinte Kodi. “Wir dachten schon wir würden dich nie mehr einholen.”
            “Ah gut dass ihr zwei auftaucht.” Meinte Neo. “Diese beiden Damen hier müssen sofort hier rausgebracht werden. Übernehmt ihr das während ich Kiara befreie, und sagt Rana sie soll schnellstens in den Laborbereich kommen. Meine Peilung ist Aktiviert.” Damit wandte er sich an Helena und Kara. “Kodiak und Aleu werden euch hier rausbringen. Sie werden euch Eskortieren bis ihr in Sicherheit seid.” Damit ging er rasch aus dem Raum und den Gang hinunter wobei er eine heraneilende Wache einfach im Vorbeigehen mit dem Rechten Arm umrannte und so brutal auf den Boden hämmerte. Dies war ein sogenannter “Close-Slime” aus dem Wrestlingsport der bei richtiger Anwendung sehr sehr wehtun konnte und in einzelnen Fällen schwere bis Tödliche Verletzungen im Genick- Nacken- und Schulterbereich verursachen konnte.
            Aufgrund dessen das Neo viel Anlauf nehmen konnte und auch noch seinen Kampfanzug im AC-Modus trug war dieser Close-Slime auf jeden Fall tödlich für den Wachmann der das Pech hatte Neo zu begegnen.
            Aleu hatte Neo noch hinterhergesehen und war etwas zusammengezuckt als der Wächter auf den Boden krachte.
            “Ehrlich gesagt will ich auch gar nicht mit Neo gehen...” Meinte Aleu als sie sich zu Kodi umdrehte. “Der hinterlässt ab jetzt bestimmt nur noch Leichen...”
            “Darauf kannst du wetten Aleu.” Entgegnete Kodi. “Wenn er gerade einen Wachmann nur so im vorbeigehen gekillt hat, dann fackelt er wohl bei den anderen nicht lange.”
            “Aber jetzt sollten wir hier erst mal verschwinden bevor jemand merkt was hier los ist.” Schlug Aleu vor. “Denn ich glaube nicht dass Neo lange brauchen wird um die Fünf Stockwerke zu überwinden.”
            “Du hast Recht.” Stimmte Kodi zu. “Lass und abhauen. Ich gehe voraus, und du sicherst nach hinten.” Damit transformierte er sich eine Hellrail an den Rechten Arm und Aleu rüstete sich mit ihrem Spezialbogen aus.
            Dann machten sich die vier auf den Weg in Richtung des Treppenhauses um auf das Zwischendach zu gelangen.
            “Wenn wir auf dem Zwischendach sind werde ich von dort aus eine Evak-Einheit anfordern die sie abholen wird.” Meinte Kodi zu Kara und Helena. “Schaffen sie es bis dorthin?”
            “Das ist kein Problem.” Antwortete Kara. “Es geht ja nur die Treppen runter, nicht rauf.”
            Kodi wollte gerade etwas antworten, da tauchte vor ihnen plötzlich ein schwer gepanzerter Rüde auf der sofort das Feuer auf die kleine Gruppe eröffnete.
            Die Vier gingen sofort in einem kleinen Raum Deckung und Kodi erwiderte das Feuer während Aleu sich vergewisserte dass niemand verletzt worden war.
            “Ist jemand verletzt?” Fragte Aleu Kara und Helena.
            “Nein, alles in Ordnung.” Antwortete Helena und Kara nickte zustimmend.
            “Gut.” Meinte Aleu erleichtert und wandte sich an ihren Bruder. “Wie sieht’s aus Kodi?”
            “In einem Wort, Beschissen.” Antwortete Kodi über die Schulter. “Der Kerl hat gerade ‘ne Salve aus der Hellrail weggesteckt, und steht immer noch aufrecht!”
            “Unmöglich!” Meinte Aleu. “Ich habe noch keinen gesehen der den Beschuss aus einer Hellrail aufrecht stehend überstanden hat.”
            “Das muss einer von diesen SPARTANER I Typen sein.” Meinte Kara. “Diese Kerle sind darauf Trainiert worden ihre Schmerzen zu Ignorieren und bis zum Tod zu kämpfen.”
            “Bis zum Tod kämpfen kann ich auch.” Meinte Kodi. “Bloß bei mir würde das ewig dauern da meine Rüstung mich von sämtlichen Verletzungen bewahrt.” Er feuerte eine weitere Salve auf den Soldaten im Gang der inzwischen hinter einer Ecke Schutz gesucht hatte.
            “Der Kerl ist gut.” Meinte Kodi. “Aber irgendwann muss er mal hinter der Ecke hervorkommen und dann krieg ich ihn.”
            Doch sein Gegner war schlau. Er ballerte einfach blind um die Ecke und deckte Kodi mit einem Kugelhagel ein dem er nur knapp entkommen konnte.
            “Boa, der Kerl macht jetzt auch noch einen auf Guerilla...” Knurrte Kodi angesäuert.
            “Warte mal Kodi ich versuche mal was.” Meinte Aleu und setzte einen Pfeil mit Hochexplosivsprengkopf auf ihren Bogen. “Versuch ihn irgendwie aus der Deckung zu kriegen, den Rest mache ich.”
            “Geht klar.” Meinte Kodi und erhöhte die Feuerkraft seiner Hellrail so stark dass diese bestimmt durch das ganze Gebäude schießen konnte, während Aleu sich zum Schuss bereitmachte.
            Jetzt feuerte Kodi mit der Hellrail genau durch die Ecke hinter der sein Gegner saß und zwar so dass die Geschosse ihn zwangen auf die andere Seite zu wechseln. Dadurch musste er einmal von Links nach Rechts durch den Gang, und das nutzte Aleu aus und schoss ihm den HE-Pfeil genau in die Brust was den Spartaner deutlich dumm dreinschauen ließ.
            Er versuchte noch den Pfeil herauszuziehen doch in dem Augenblick detonierte die HE-Ladung an der Spitze des Pfeils und sprengte ihm ein etwa vierzig Zentimeter großes Loch in den Brustkorb. Dadurch wurden die Handgranaten im Rucksack des Spartaners zur Explosion gebracht wurden und Kodi und Aleu konnten sich gerade noch in den Raum werfen um nicht von der Druckwelle und umherfliegenden Teilen getroffen zu werden.
            “Der große Knall war aber nicht geplant...” Meinte Aleu als sie wieder vom Boden aufstand.
            “Ich tippe mal der Typ hatte ‘ne menge Handgranaten dabei wenn das so einen Wumms gegeben hat.” Schätzte Kodi.
            “Solange wir noch das Treppenhaus runterkommen ist das aber relativ egal.” Meinte Aleu.
            Doch genau das war jetzt nicht mehr möglich da mehrere Treppenteile des Treppenhauses durch die Explosion eingestürzt waren so dass eine Benutzung des Treppenhauses unmöglich wurde.
            “Na toll.” Meinte Kodi als er sich den Schaden ansah. “Alleine könnten wir da leicht runterkommen, aber für zwei Schwangere Fähen ist hier Endstation. Also müssen wir einen anderen Weg finden.”
            “Vielleicht gibt es irgendwo einen Aufzug mit dem wir nach unten Fahren können.” Schlug Aleu vor.
            “Gute Idee Aleu.” Stimme Kodi zu. “Aber zuerst sage ich Thunder bescheid dass sie aufpassen sollen da hier bestimmt noch mehr von diesen Typen wie der den wir gerade erledigt haben rumlaufen.” Er wandte sich über Funk an Thunder. “Thunder? Ich bin's Kodi.”
            “Was gibt's Kodi?” Fragte Thunder, im Hintergrund waren mehrere Schüsse und andere Kampfgeräusche zu hören.
            “Ich habe hier gerade gegen so einen äußerst Wiederstandsfähigen Soldaten gekämpft.” Meinte Kodi. “Der hat ganz schön was wegstecken können und ist sogar nach einer Salve aus der Hellrail stehen geblieben. Ich wollte dich nur warnen dass eventuell noch mehr von der Sorte hier umlaufen.”
            “Hmm, also wenn der Typ sogar die Hellrail überstanden hat, dann haben wir ein mächtiges Problem wenn wir auf eine ganze Gruppe von denen treffen.” Meinte Thunder.
            “Ich werde Akina mal auf die Sache ansetzten vielleicht kann sie sich in den Zentralcomputer von LoreGen einklinken und was über diesen Kerl rausfinden.”
            “Mach das.” Antwortete Kodi. “Informier mich wenn es was neues gibt.”
            Die vier waren inzwischen an zwei weiteren toten Wächtern vorbeigekommen die alle ebenso schnell getötet worden waren wie der erste.
            “Neo scheint sich ja nicht besonders viel Zeit mit denen zu nehmen was?” Meinte Kodi als sie am dritten Wächter vorbeigingen. “Der haut die einfach um und Ende.”
            “Das ist verständlich.” Entgegnete Aleu. “Wenn es um Kiara geht ist er knallhart, da kennt er Null Toleranz.”
            Nach ein paar Minuten meldete sich Akina wieder bei Kodi.
            “Kodi? Ich bin's Akina." Meinte sie. "Ich habe Informationen über euren letzten Gegner.”
            “Schieß los.” Antwortete Kodi.
            “Das war einer von LoreGens Super-Soldat-Prototypen.” Erklärte Akina. “Er war Teil eines Programms Namens SPARTANER I, in dem Kinder im Alter von 6 Jahren zu Absoluten Tötungsmaschinen erzogen wurden. Dies wurde noch durch Genetische Veränderungen verstärkt und sie wurden mit einer Spezialrüstung ausgestattet die unseren Combot-Kampfanzügen sehr ähnlich ist. Laut Datenbank verfügt LoreGen über etwa ein Dutzend dieser Soldaten, und mit dem Nachfolgeprojekt SPARTANER II soll Heute begonnen werden. Kurz gesagt, LoreGen hat besseres Spielzeug als E.S.W.A.T.”
            “Nicht gut.” Meinte Kodi. “Wenn die noch die restlichen Elf auf uns Loslassen könnte das ärgerlich werden.”
            “Aber noch haben wir eine Möglichkeit sie aufzuhalten.” Entgegnete Akina. “Die Restlichen Elf Spartaner werden in so einer Art Kälteschlafkammer aufbewahrt. Wenn wir es schaffen in das System einzudringen welches diese Kammern steuert können wir ihre Vitalfunktionen abschalten bevor sie Aktiviert werden. Allerdings geht dies nur von einem Terminal aus welches sich in direkter Umgebung der Kammern befindet.”
            “Und wo befinden sich diese Kammern?” fragte Kodi?
            “Augenblick...” Antwortete Akina. “Die Kammern befinden sich Fünf Stockwerke über euch im Laborbereich.”
            “Schafft ihr es rechtzeitig bis hier oben?” Fragte Kodi. “Wir haben nämlich noch eine andere Aufgabe. Wir müssen zwei Schwangere Fähen in Sicherheit bringen die zusammen mit Kiara gefangengehalten wurden.”
            “Tut mir leid Kodi.” Meinte Akina. “Aber wir sind erst im 15 Stock und brauchen noch mindestens 15 Minuten um bei euch zu sein.”
            “Was ist mit Rana?” Fragte Kodi. “Neo wollte sie doch als Verstärkung haben.”
            “Ranas Funkgerät muss eine Fehlfunktion haben weil sie mich nicht mehr Empfängt, ich sie hingegen schon.” Antwortete Akina.
            “Na super.” Meinte Kodi. “Kannst du uns denn sagen ob es hier irgendwo einen Lift gibt der direkt nach unten durchfährt?”
            “Auch im Laborbereich.” Antwortete Akina. “Dieses Gebäude scheint um den Laborbereich herum geplant worden zu sein da alles wichtige dort drin ist.” Antwortete Akina.
            “Na gut, dann wird Aleu die beiden Fähen in Sicherheit bringen, und ich werde mir diese Spartaner vornehmen. Anders geht es wohl nicht.” Meinte Kodi. “Versucht ihr inzwischen so schnell wie möglich zu uns zu kommen.”
            “In Ordnung.” Sagte Akina. “Wenn irgendetwas ist, melden wir uns.”
            Unterdessen war Kiara im Laborbereicht in einen Raum gebracht worden auf dessen Tür “Cryo 2” stand. Dort wurde sie von zwei Rüden erwartet wurde die weiße Kittel trugen.
            “Da ist sie ja Endlich.” Meinte der erste. “Ich dachte schon wir könnten Heute doch nicht mehr anfangen.”
            "Entschuldigen sie bitte die Verspätung.” Entschuldigte sich einer der Soldaten neben Kiara. "Aber sie hat sich noch etwas gewehrt.”
            “Anfangen?” Fragte Kiara. “Anfangen womit?”
            “Ganz einfach meine Liebe.” Antwortete der zweite Rüde mit Kittel. “Wir wollen dein Kind haben. Aber da es sich noch in deinem Bauch befindet, müssen wir es erst dort rausholen.” Er machte eine Pause und grinste fies. “Und dafür, ist dieses Wunderwerk der Technik dort da.” Er deutete auf einen Behandlungstisch der sich in einer großen Cryostaseeinheit befand und über dem so eine Art Spezialarm montiert war der von dem Podest auf dem sie gerade standen ferngesteuert werden konnte.
            “U-und wie soll das gehen?” Fragte Kiara die noch gar keine Ahnung hatte was ihr gleich bevorstand.
            “Mein Gott, bist du eigentlich so schwer von Begriff oder tust du nur so?” Meinte der andere Rüde im Kittel. “Wir schneiden dir gleich den Bauch auf Schätzchen.”
            “WAS!?!?!?” Kreischte Kiara fast. “Das... Das könnt ich nicht machen!! Das ist... Das ist verboten! Das dürft ihr gar nicht.”
            “He Kleine. Die Verbote kümmern uns absolut nicht.” Meinte der Soldat der sie Festhielt. “Was verboten ist und was nicht interessiert uns schon seit Ewigkeiten ‘n Scheißdreck.”
            Kiara begann nun wieder sich zu wehren und versuchte sich loszureißen.
            “Ich gehe da nicht rein, das könnt ihr vergessen!” Rief sie außer sich als die Soldaten sie die Treppe runterzerrten um sie in die Cryostaseeinheit brachten.
            Sie versuchte sich am Türrahmen festzuhalten aber gegen die drei Soldaten hatte sie keine Chance.
            Nun griff einer sie an den Beinen, und der andere fasste sie unter den Armen an und sie hoben Kiara auf den Tisch.
            Kiara wehrte sich natürlich aber es war zwecklos, und während zwei Soldaten sie festhielten band sie der dritte auf dem Tisch fest so dass sie sich nicht mehr rühren konnte.
            “Macht mich sofort los!” Brüllte Kiara den Soldaten nach als diese die Kammer verließen und die Tür schlossen.
            “Wir machen dich los.” Antwortete einer der Soldaten. “Aber erst wenn wir dein Kind haben.”
            Jetzt begannen die beiden Rüden mit den Kitteln mit den Vorbereitungen und fuhren das System hoch. Der Automatische Arm über Kiara begann zu surren und bewegte sich ein Stück. Kiara beobachtete jeden Millimeter den sich dieses Ding bewegte.
            “Bitte, lasst mich gehen.” Flehte sie. “Ich bitte euch, das könnt ihr nicht tun!”
            “Wir werden uns dazu zwingen...” Antwortete der eine Rüde auf dem Podest. “Nicht wahr?” Fragte er dann an seinen Kollegen gewandt.
            “Oh, ja.” Grinste dieser.
            Jetzt wechselte der Automatische Arm sein Werkzeug und zum Vorschein kam ein Rasiermesserscharfes Skalpell. Kiara erschreckte sichtlich als sie die Klinge sah.
            “Oh Gott, Nein!” Flehte sie weiter und begann zu weinen. “Bitte nicht! Neo hilf mir, bitte!!!”
            In dem Moment drangen Neo und Rana gerade in den Laborbereich ein und waren nur noch wenige Meter von Cryo 2 entfernt.
            Nun begann sich das Skalpell langsam auf Kiaras Bauch zuzubewegen. Kiara versuchte sich zu befreien doch die Gurte die sie auf dem Tisch festhielten waren so fest angezogen dass sie sich keinen Millimeter rühren konnte.
            In dem Augenblick wo das Skalpell nur noch 5 Zentimeter von Kiaras Bauch entfernt war, sprengte Neo die Tür auf.
            “Was zur...?” Fragte einer der Rüden auf der Plattform verdutzt. Doch sein Kollege Aktivierte bereits eine Sprechanlage.
            “Sicherheit! Sicherheit! Eindringlinge in Cryo 2! Wir...” Doch weiter kam er nicht weil Rana im einen Tritt ins Gesicht verpasste so dass er rücklings über das Geländer hinter sich viel und von der Plattform Stürzte.
            “Wer Schreit, bekommt was auf die Fresse!” Knurrte Rana.
            Unterdessen hatte Neo den zweiten Rüden mit seiner Hellrail nahezu zerschossen und versuchte jetzt den Arm anzuhalten.
            “Verdammt ich kann das Ding nicht stoppen!” Fluchte er. “Wo zum Henker ist hier der Notaus-Schalter?”
            “Das Schaffen wir nicht mehr...” Keuchte Rana als sie sah dass der Arm beinahe Kiaras Bauch erreicht hatte. In Kiaras Augen war nur noch blanke Panik zu sehen. Verlor sie nun ihr Kind? Das wertvollste was sie je besessen hatte?
            “Scheiss was auf die Kontrolltafel!!!” Fluchte Neo und sprang über das Kontrollpult von der Plattform. “Ich geh da jetzt rein, und halt das Ding manuell auf!”
            Er riss die Tür aus der Verankerung und warf sie beiseite, dann stürmte er in die Kammer, packte den Arm bevor er Kiaras Bauch erreicht hatte, riss ihn komplett ab und schleuderte ihn durch die Scheibe nach draußen.
            Dann löste er Kiaras fesseln und sie fiel ihm sofort weinend um den Hals.
            “Hey...” Versuchte Neo sie zu beruhigen. “Ist ja alles gut mein Schatz. Ich bin ja da.”
            “Sie... Sie wollten uns unser Kind wegnehmen...” Schluchzte Kiara. “Sie wollten mir den Bauch aufschneiden...”
            Rana hatte sich unterdessen um die drei Soldaten gekümmert die Kiara hier hergebracht hatten und kam jetzt zu dem beiden hinuntergeeilt.
            “Ist mit Kiara alles in Ordnung?” Fragte sie besorgt.
            “Ja, Kiara geht es gut.” Antwortete Neo. “Wir sind gerade noch Rechtzeitig gekommen.”
            Kiara hatte sich inzwischen wieder beruhigt und sah von Neos Schulter auf.
            “Dafür werde ich irgendjemanden umbringen.” Sagte sie Entschlossen. “Das Schwöre ich.”
            “Hey hey, Kiara.” Meinte Neo. “Zuerst müssen wir hier rauskommen. Den Verantwortlichen können wir später finden. Thunder wird sich bestimmt persönlich um die Sache kümmern.”
            “Dann kann der Verantwortliche nur Beten dass Thunder ihn vor mir findet.” Knurrte Kiara. “Denn was ich mit ihm anstellen werde wird die Welt in ihren Grundfesten erzittern lassen.”
            “Verschiebe das aber bitte solange bis unser Kind geboren ist ja?” Meinte Neo. “Vorher lass ich dich nicht auf die Fiesen Kerle los.”
            “Na gut.” Meinte Kiara. “Dann lass uns mal verschwinden. Ich fühl mich hier nicht wohl.”
            “Da bist du nicht die einzige Kiara.” Meinte Rana und die drei gingen die Treppe zur Plattform wieder hinauf, und wandten sich zur Tür.
            Kiara ging gerade an einem der Soldaten vorbei die Rana zu boden geschickt hatte, als dieser sich plötzlich wieder regte. Aber Kiara reagierte prompt und trat ihn einfach ins Gesicht so dass er direkt wieder zu Boden ging.
            “Du bleibst gefälligst liegen du Arsch!” Knurrte sie.
            “Du scheint diese Typen ja richtig lieb gewonnen zu haben Kiara.” Grinse Rana. “Wenn du so liebenswürdig zu ihnen bist.”
            “Diese Typen sind die größten Arschlöcher die ich jeh gesehen habe.” Grummelte Kiara als sie weitergingen. “Da kann man ruhig etwas netter sein.”
            Sie hatten gerade Cryo 2 verlassen da liefen sie genau in Aleu, Kara und Helena hinein die noch immer nach einem Weg nach unter suchten.
            “Aleu, was tut ihr denn hier? Ihr solltet doch schon lange draußen sein.” Meinte Neo.
            “Wären wir auch schon.” Antwortete Aleu. “Aber leider ist uns so ein Super-Soldat über den Weg gelaufen der ordentlich Blei vertragen konnte und im laufe des Kampfes mit dem ist leider das Treppenhaus zerstört worden das ein wesentlicher Teil unseres Fluchtweges war.”
            “Na ganz super.” Meinte Kiara.
            “Hey Kiara!” Meinte Aleu überrascht. Sie hatte Kiara zuerst nicht gesehen da sie hinter Neo gestanden hatte. “Alles in Ordnung?”
            “Es war ziemlich knapp.” Antwortete Kiara. “Wäre Neo nur fünf Sekunden später gekommen hätte ich vermutlich mein Kind verloren.”
            “Wao, also das war echt auf den letzten Drücker...” Meinte Aleu.
            “Wo ist eigentlich Kodi?” Fragte Neo. “Der war doch eben noch bei euch.”
            “Kodi kümmert sich gerade um unser Megaproblem Nummer eins.” Antwortete Aleu. “Er versucht gerade die restlichen Elf dieser Super-Soldaten auszuschalten bevor LoreGen sie Aktivieren und auf uns hetzen kann.”
            “Was ist an diesen Typen denn so besonders?” Fragte Rana.
            “Sie sind besser wie wir.” Antwortete Aleu prompt. “Und nur wenn Kodi sie ausschalten kann bevor sie Aktiviert werden haben wir eine Chance hier lebend rauszukommen.”
            In dem Moment meldete sich Kodi über Funk.
            “Aleu? Wir haben ein Problem!” Meinte er kurz.
            “Was gibt es Kodi?” Fragte Aleu. “Hast du sie alle ausschalten können?”
            “Leider nicht.” Antwortete Kodi. “Ich hatte nicht genug Zeit, und konnte nur Sechs ausschalten. Fünf sind rausgekommen.”
            “Na hoffentlich tauchen die nur einzeln auf.” Meinte Aleu. “Wenn wir jeden von ihnen einzeln erledigen können haben wir wenigstens eine Chance.”
            “Wir müssen uns irgendwo treffen und dann schleunigst her verschwinden bevor das hier ein schlimmes Ende nimmt.” Sagte Kodi.
            “Hat einer von euch zufällig 'ne Karte von dieser Bude hier?” Fragte Neo Rana und Aleu.
            “Ich hab' eine.” Antwortete Rana. “Meine Mutter hat mir eine Karte geschickt als sie sich in den Zentralrechner eingeklinkt hat.”
            “Gut.” Meinte Aleu. “Suche einen Aufzug der möglichst ohne Zwischenstopp ganz nach unten durchfährt.”
            “Augenblick...” Murmelte Rana als sie die Karte des Stockwerkes durchging in dem sie sich momentan befanden.
            Noch während Rana dies tat, krachten schon wieder Schüsse durch den gang in dem sie standen. Neo reagierte Blitzschnell und stelle sich mit seinem breiten Rücken so hin dass alle Kugeln an diesem abprallten.
            "Hat Man hier denn nicht mal Fünf Minuten seine Ruhe?" Grummelte er und warf ganz beiläufig eine Splittergranate in den Gang hinter sich genau in die Gruppe aus Wachleuten die auf sie schossen.
            Hinter ihm gab' es nur einen Knall, dann war plötzlich wieder Ruhe. Nur das Stöhnen eines schwer verletzten Wächters war noch zu hören.
            Neo wandte sich um.
            “Das ging schneller wie ich gedacht habe...” Meinte er als er auf den röchelnden Wächter zuging. Doch er war gerade bei ihn und sah ihn an als er plötzlich eine Art Sprengsatz am Arm des Wächters entdeckte. Und dieser Sprengsatz war scharf!
            “O Shit!!!” Brüllte Neo noch und hob die Arme zum Schutz als der Sprengsatz explodierte und ihn mit dem Rücken voran in den Gang zurückschleuderte. Mit einem Schmerzlaut landete er direkt vor der kleinen Gruppe die sichtlich erschreckt war über diese plötzliche weitere Explosion.
            “Neo, ist alles in Ordnung?” Fragte Kiara und eilte zu ihrem Mann der Rücklings auf dem Boden lag.
            “Oh, Whow... Das hat aber ganz schön gebumst...” Meinte Neo als er sich wieder Hochkämpfte. Dann wandte er sich an Kiara.
            “Alles in Ordnung Schatz.” Meinte er.
            “Was war das eigentlich gerade?” Fragte Kara.
            “Das war so eine Art Selbstvernichtung was der da gemacht hat.” Antwortete Neo. “Ich vermute mal die gehen nach dem Prinzip >Wenn wir schon nicht gewinnen können, dann nehmen wir die wenigstens mit in den Tod.< vor.”
            “Na toll.” Meinte Kara.
            “Ich habe was gefunden.” Meinte Rana die noch immer auf die Digitale Karte auf ihrem Armband blickte.
            “Ganz in der Nähe gibt es einen Aufzug der bis in die große Haupthalle geht. Wenn wir den nehmen können wir von dort aus in den Frachtlift umsteigen der bis ins Erdgeschoss geht.”
            “Dann nichts wie Los.” Meinte Neo.
            “Ich sage Kodi bescheid dass wir uns in der Haupthalle treffen.” Meinte Aleu und informierte Kodi über Funk.
            Und während Kodi bestätigte dass er zur Haupthalle kommt, ging die Gruppe weiter um den Aufzug zu suchen der zur Haupthalle führte.
            Neo ging der Gruppe Voraus, hinter ihm Kiara, dann kamen Helena und Kara und Aleu bildete den Schluss um die Gruppe nach hinten abzusichern.
            Sie waren nur noch eine Ecke von dem Aufzug entfernt als Neo plötzlich anhielt und die Gruppe durch ein Pfotenzeichen zum Halten aufforderte.
            “Was ist los Neo?” Fragte Kiara.
            “Der Aufzug wird bewacht.” Antwortete Neo als er um die Ecke spähte. “Vier Mann. Reichlich viele für einen einfachen Aufzug.”
            “Hast du schon eine Idee wie wir an denen vorbeikommen?” Fragte Kara.
            “Ja.” Antwortete Neo. “Ich geh da hin und Knock die Kerle weg.”
            “Aber sei vorsichtig.” Meinte Kiara. “Ich brauch dich noch.”
            Neo lächelte. “Keine Sorge Schatz.” Meinte er. “Es wird so schnell gehen dass die gar nicht wissen was sie getroffen hat.” Damit aktivierte er das Tarnfeld seines Anzuges und ging um die Ecke.
            Er ging direkt auf den Wächter zu der ihm am nächsten war, packte ihn am mit der Linken Pfote am Hals während er zeitgleich wieder Sichtbar wurde. Dann schleuderte er den Wächter gegen einen anderen wodurch beide gegen die Wand hinter ihnen krachten. Neo fackelte nicht lange, sondern setzte direkt noch einen Tritt mit dem Rechten Bein nach welcher beide Gegner in die Wand stampfte.
            Die anderen beiden Wächter hatten in zwischen bemerkt dass jemand sie angriff, was ihnen aber nichts brachte weil Neo den dritten Wächter bereits mit einem weiteren Tritt von den Pfoten geholt hatte bevor dieser überhaupt sein Sturmgewehr heben konnte.
            Doch dem letzen Wächter gelang es eine Salve aus seinem Sturmgewehr auf Neo abzufeuern welche jedoch von seiner Rüstung abschirmt wurde und als Querschläger in die Umliegenden Wände, den Boden und die Decke einschlug.
            Neo ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, packte den Wächter am Kragen und schmetterte ihn gegen die Wand neben sich.
            Allerdings befand sich genau an der Stelle eine Art Lüftungsschacht hinter der Wandverkleidung. Neo und der Wächter brachen beide durch die Wand und stürzten den Schacht nach unten.
            “Was das denn für’n Müll?” Meinte Neo überrascht.
            “Neo!” Rief Kiara erschreckt und lief zu dem Loch in der Wand welches Neo hinterlassen hatte. “Ist alles in Ordnung bei dir?” Rief sie den Schacht hinunter.
            “Ging mir nie besser Schatz.” Antwortete Neo aus der Dunkelheit. “Abgesehen davon dass ich etwas hart aufgekommen bin und dass ich keinen Plan habe wo ich mich befinde. Aber mach dir keine Sorgen, ich stoße in der Haupthalle wieder zu euch.”
            “Pass auf dich auf.” Meinte Kiara mit etwas Besorgnis in der Stimme.
            “Mach ich.” Antwortete Neo. “Und pass du auf dich und das Kind auf, ja?”
            “Natürlich.” Lächelte Kiara.
            Dann wandte Kiara sich zu Aleu, Rana, Kara und Helena um die inzwischen zu ihr gekommen waren.
            “Neo kommt in der Haupthalle wieder zu uns.” Meinte sie.
            “Das ist kein Problem.” Meinte Aleu die gerade den Aufzug holte. “Es ist ja jetzt recht einfach zur Haupthalle zu kommen.”
            Sie stiegen in den Aufzug und fuhren nach Unten.
            Doch dieser hielt aus irgendeinem Grund ein Stockwerk früher als geplant und als sich die Türen öffneten, standen dort die Fünf Soldaten die Kodi nicht hatte ausschalten können.
            Rana war zuerst völlig überrascht, und auch die Fünf Soldaten waren erst mal völlig perplex.
            “Äh... Falsches Stockwerk... Hehehe...” War alles was Rana sagte als die Türen des Aufzuges sich wieder schlossen bevor die Soldaten reagieren konnten.
            “Puh...” Meinte Aleu als sie weiterfuhren. “Das war jetzt aber knapp...”
            “Gefällt mir gar nicht dass diese Typen so nah an der Haupthalle sind...” Sagte Kiara. “Die könnten eventuell zum Problem werden.”
            “Ich hoffe bloß, mein Bruder läuft diesen Killertypen nicht zufällig über den Weg...” Dachte Aleu laut.
            “Oh mach dir um Kodi keine Sorgen Aleu.” Meinte Kiara aufmunternd. “Der kann auf sich aufpassen.”
            “Hoffentlich.” Entgegnete Aleu. “Ich bin nämlich nicht gerade scharf drauf ihn hier Schwer Verletzt auf einer Bahre rauszutragen weil diese Typen ihn über den Haufen geschossen haben.”
            Im nächsten Augenblick öffneten sich die Lifttüren erneut und diesmal waren sie richtig.
            Sie stiegen aus dem Aufzug aus und betraten die gewaltige fast Zehn Meter hohe Haupthalle. Sehr zu Aleus erstaunen hielt sich hier niemand auf, es war totenstill.
            “Ziemlich ruhig hier findet ihr nicht?” Fragte Rana als sie sich umsah.
            “Ja.” Antwortete Aleu. “Etwas zu ruhig für meinen Geschmack. Ich vermute eine Falle...”
            In diesem Augenblick durchbrach Kodi rücklings ein Großes Glasfenster das so eine Art Beobachtungsraum von der Halle trennte und sich in etwa 4 Metern Höhe befand mit dem Rücken voraus, drehte sich im Flug und schlitterte auf den Pfoten stehend rückwärts über den Boden.
            “Kodi!” Rief Aleu überrascht. Doch dann sah sie dass ich Bruder sein Schwert zum Kampf gezogen hatte und auch ein paar stellen leicht verletzt war. “Was ist denn los?”
            “Geht im Moment ganz schlecht Aleu, ich hab' gerade ein kleines Problem...” Meinte Kodi kurz angebunden während die Fünf Soldaten, ebenfalls mit Schwertern bewaffnet, aus dem Loch in die Halle sprangen das er in die Wand gerissen hatte.
            Sie griffen Kodi alle gleichzeitig an und dieser Wehrte jeden Schlag mit einer so einzigartigen Beweglichkeit ab die mit so einer so großen Waffe wie seinem Schwert nur sehr wenigen gelang.
            Während er darauf achtete jeden seiner Kontrahenten auf Abstand zu halten legte er zudem noch eine bemerkenswerte Beinarbeit an den Tag welche sogar Aleu ins staunen brachte.
            “Also ich wusste ja das Kodi eine menge zum Thema Schwertkampf von Thunder gelernt hat, aber so viel?” Meinte sie als sie ihren Bruder beobachtete wie er mit Leichtigkeit seine Gegner in Schach hielt.
            “Er ist eben ein aufmerksamer Schüler gewesen.” Entgegnete Rana. “Das macht sich halt bemerkbar.”
            Als sich jetzt aber auch noch die restlichen Wachsoldaten in den Kampf zwischen Kodi und den Super-Soldaten einmischen wurde es doch langsam unangenehm für Kodi. Denn die Super-Soldaten und die Wächter auf Abstand zu halten war schon eine Spur schwieriger.
            Aleu beschloss ihrem Bruder zu helfen, anders hätte er kaum eine Chance, sie legte einen HE-Pfeil auf ihren Bogen und zielte. Doch die Soldaten bewegten sich so schnell dass Aleu so gut wie gar nicht einen von ihnen anpeilen konnte.
            “Verdammt, die Kerle wuseln da rum wie ein Schwarm Hornissen. Bei diesem Gewimmel kann ich gar nicht richtig feuern...” Meinte Aleu als sie noch immer versuchte ein Ziel zu erfassen.
            Auch Rana beschloss Kodi zu helfen. Schließlich hatte er ihr auch schon so manches mal aus der Klemme geholfen als sie Probleme hatte.
            Sie Zog ihr Schwert, und stürmte auf die Gruppe zu wobei sie sich die Fünf Super-Soldaten zum Ziel genommen hatte da die am schlimmsten waren.
            Sie schlug mit ihrem Schwert zu und landete einen Volltreffer in die Rechte Seite eines Super-Soldaten. Doch dies schien diesen wenig zu stören denn er drehte sich einfach zu Rana und teilte in derselben Bewegung einen ebenso heftigen Schlag aus welchen Rana umgehend abblockte.
            “Was ist denn jetzt?” Meinte Rana verdutzt. “Dieser Schlag hätte den Kerl eigentlich durch die ganze Halle schießen müssen, und der steckt das weg als wäre nichts gewesen...”
            “Diese Super-Soldaten sind etwas härter als die gewöhnlichen Wachen Rana.” Meinte Kodi. “Die sind nicht solche Luschen, wie die Murgos gegen die wir bisher immer gekämpft haben. Die sind fast besser wie wir. ”
            “Endlich, normale, Gegner, hähä... ” Grinste Rana fies.
            Doch plötzlich öffnete sich eine Breite Tür an der Seite der Halle links von Aleu und es kamen noch mehr der Wachsoldaten heraus.
            “Das könnte euch so passen...” Meinte Aleu als sie reflexartig ihren Bogen nach Links schwang und den HE-Pfeil genau in die Gruppe feuerte welcher die Wächter in Stücke sprengte.
            “Volltreffer.” Meinte Kiara. “Da hat's die Kerle glatt zerrissen.”
            “Ich zerreiß hier auch gleich was...” Knurrte Kodi der sich abmühte seine Gegner davon abzuhalten ihn bei lebendigem Leib in Stücke zu schneiden.
            “Wo ist Neo wenn man ihn mal braucht...” Meinte Kiara und sah sich um.
            Plötzlich war aus der Richtung eines Tores auf der Rechten Seite der hallte ein dröhnen von einem Motor zu hören.
            “Was ist das?” Fragte Kara verwundert, und die Antwort auf ihre Frage folgte prompt.
            Ein Schwarzer Battle-Shell Geländewagen in Militärausstattung mit Neo am Steuer durchbrach das Tor auf voller breite und hielt voll auf die Kämpfende Gruppe um Rana und Kodi zu.
            Der Battle-Shell pflügte direkt durch die Gruppe so dass etwa die hälfte der Soldaten die auf Kodi und Rana einschlugen von den breiten Reifen umgerissen und zermalmt wurden. Die normalen Wachsoldaten hatten keine Chance überhaupt dem Battle-Shell auszuweichen und auch drei der Fünf Super-Soldaten wurden von dem Battle-Shell mitgerissen, einer wurde Meterweit durch die Luft geschleudert während die anderen beiden am Kuhfänger hängen blieben. Nun ließ Neo den Jeep herumschleudern und um 315° drehen und sprang auf der Fahrerseite aus dem Fahrzeug wobei er sich im Sprung in seine Kampfgestalt verwandelte und sich abrollte. Der Wagen schleuderte weiter, kippte über die Beifahrerseite, überschlug sich seitwärts, und krachte mit voller Wucht in einen Stapel aus Metallgitterboxen mit Geschosssprengköpfen. Der Aufprall war extrem heftig und sofort entzündete sich der Treibstoff der aus den Tank des Geländewagens auslief und in folge dessen explodierten auch die Sprengköpfe in mehreren gewaltigen Explosionen. Einige Dutzend der Sprengköpfe flogen brennend durch die gesamte Halle und Schlugen hier und dort in Wände, den Boden, die Decke und andere Objekte ein die sich in der Halle befanden.
            Angesichts dieses Hagels aus explodierenden Gefechtsköpfen gingen Aleu, Kiara, Kara und Helena hinter ein paar Stahlkisten in Deckung.
            “Dein Gatte weiß aber wie man einen guten Auftritt hinlegt.” Meinte Helena zu Kiara. “Der hat mal eben die halbe Gruppe da erledigt und hat noch nicht mal viel gemacht.”
            “Tja, so ist mein Neo eben.” Lächelte Kiara. “Der weiß wie man kämpft und das nicht zu knapp. Ich hoffe unser Kind kommt vom Kampfstil nicht so sehr nach dem Vater, ein so’n Draufgänger reicht mir.”
            Helena musste zwangsweise lachen. “Das glaube ich dir.” Meinte sie. “Aber immerhin hast du noch deinen Mann. Ich habe keinen der sich hinterher mit mir um das Kind kümmern kann.”
            “Mach dir deswegen mal keine Sorgen.” Entgegnete Kiara. “Wenn wir hier raus sind, dann werde ich Thunder mal bitten ein paar Nachforschungen anzustellen. Vielleicht finden wir ja deinen liebsten.”
            “Ein Wundervoller Gedanke...” Schwärmte Helena, doch im nächsten Augeblick zuckte sie schon zusammen als dicht neben ihr eine Salve Gewehrkugeln einschlug. Der Super-Soldat der vom Battle-Shell durch die Luft geschleudert worden war, war ganz in der Nähe der vier gelandet, hatte sich wieder aufgerappelt, sich eine MP gegriffen und begann auf die kleine Gruppe zu schießen.
            Doch Neo hatte dies bemerkt und griff den Soldaten sofort an.
            “Keiner Schießt ungestraft auf meine Frau!” Brüllte er als der den Soldaten mit voller Wucht rammte und in eine reihe Frachtkisten schleuderte. Dann Aktivierte er seine MT-26 und schoss den Soldaten mit mehreren Schüssen in Grund und Boden.
            “Das hält selbst so'n Supertyp nich' aus...” Meinte Aleu als sie sah wie Neo den Soldaten erledigte.
            “Tja wenn Neo eines wie nichts anderes kann dann ist es mich beschützen.” Lächelte Kiara. “Das macht er immer wieder, obwohl er weiß das ich sehr gut auf mich selbst aufpassen kann.” Sie machte eine kurze Pause. “Naja aber zum jetzigen Zeitpunkt nehme ich seinen Schutz gerne in Anspruch...” Damit legte sie eine Pfote auf ihren Bauch.
            “Hätte mich auch gewundert wenn du in deiner momentanen Verfassung Kämpfen würdest Kiara.” Entgegnete Aleu.
            “Ich bin doch nicht verrückt.” Meinte Kiara. “Das ist viel zu anstrengend und ich will nichts riskieren.”
            Kodi hatte inzwischen wieder einige seiner Gegner erledigt, doch noch immer musste er gegen Fünf der normalen Wächter und zwei der Super-Soldaten ankommen und zu allen Überfluss kletterte einer der beiden Super-Soldaten die vom Battle-Shell mitgerissen worden waren wieder aus den Trümmern der Gitterboxen.
            Und damit nicht genug. Es tauchten noch mehr Wachen auf die sich alle in den Kampf der um Kodi wogte einmischten. Zwar griff Neo sofort ein um Kodi zu helfen doch es kamen immer mehr Wachen in die Halle.
            “Ist hier irgendwo ein Nest oder was?” Knurrte Kodi als er zum wiederholten Male einen Wächter mit einem Schwerthieb ausschaltete und den Schlag eines Super-Soldaten parierte.
            “Keine Ahnung.” Antwortete Neo. “Aber die Kerle reiben uns langsam auf. Wenn nicht ganz schnell was passiert sind wir erledigt.”
            In dem Moment brachen Thunder und Zeus, beide mit Combot-Kampfanzügen im AC-Modus durch eine Wand der Halle und griffen in den Kampf ein.
            Zeus landete direkt in Kampfhaltung zwischen Rana und Kodi, Aleu, Kiara, Helena und Kara.
            Er war genau wie Neo mit einer MT-26 bewaffnet die als Handwaffe ausgelegt war, so dass er sie wie ein Gewehr benutzen konnte. Nur dass seine MT-26 einen um etwa 70 Zentimeter verlängerten Lauf hatte und dadurch eine noch größere Feuerkraft besaß.
            Die Soldaten die Links von ihm aus dem Tor in die Halle stürmten eröffneten sofort mit ihren Sturmgewehren das Feuer auf ihn. Doch Zeus ließ sich davon nicht beeindrucken.
            Noch bevor die Geschosse ihn erreicht hatten Aktivierte er eine Art Panzerungsschild vor sich der ein Zubehörteil seiner Waffe zu sein schien.
            Der Schild baute sich von der MT-26 ausgehend wie ein Puzzle auf so dass plötzlich eine Rechteckige Mytril-Adamantium Platte zwischen Zeus und seinen Gegnern war hinter welcher sogar Zeus mit seiner enormen Größe Deckung fand. Nur seine Waffe ging durch den Schild hindurch und das war der Clou an der Sache, so konnte Zeus seine Gegner ohne Probleme mit 180mm Geschossen eindecken sie trafen aber nur seinen Schutzschild.
            "Ohhh..." Meinte Helena beeindruckt. "Wer ist den der Breitschultrige Rüde da, der gerade die Wachen hageldicht mit Geschossen eindeckt?"
            “Das ist Zeus.” Erklärte Aleu. “Er ist ein richtig guter Kumpel und im Kampf kann man sich auch voll auf ihn verlassen.”
            Thunder rannte jetzt zu der kleinen Gruppe und Hockte sich neben Aleu.
            “Alles klar bei euch?” Fragte er.
            “Ja uns geht's gut.” Antwortete Aleu. “Nur wir kommen nicht weiter, weil der Frachtaufzug der uns nach untern bringen soll genau auf der anderen Hallenseite liegt, und solange da noch Kugeln durch die Luft pfeifen, ein Haufen Wächter und vor allem diese Super-Soldaten rumlaufen können wir es nicht riskieren dort rüber zu gehen.”
            “Okay, wir versuchen irgendwie euch da rüber zu bekommen ohne das die Wachen das bemerken.” Meinte Thunder. “Wer von euch kann noch kämpfen?”
            “Außer Aleu eigentlich keine von uns.” Antwortete Helena.
            Plötzlich erkannte Thunder Helena und war erstaunt.
            “Admiral Cain?” Fragte er. “Sie sind am Leben! Das ist unglaublich! Wie haben sie es geschafft den Absturz der Norad II zu überleben?”
            “Das erkläre ich später, General.” Antwortete Helena. “Und sie können mich auch duzen und Helena nennen, das ist kürzer.”
            “Okay, dagegen habe ich keine Einwände.” Meinte Thunder. “Aleu und ich werden dafür sorgen dass ihr drei unbehelligt die Halle durchqueren könnt. Haltet euch dicht bei mir und passt auf das euch nichts passiert.” Dann blickte er über die Stahlkisten hinter denen sie hockten und wandte sich an Zeus.
            “Zeus! Ich brauch Feuerschutz!” Rief er ihm zu.
            “Geht klar.” Antwortete Zeus und fuhr damit fort die Gegner vor sich, die sich inzwischen hinter einigen Kisten verschanzt hatten, mit 180mm Geschossen zu Bombardieren.
            Inzwischen hatten Rana und Kodi die normalen Wachen ausschalten können und Prügelten sich jetzt nur noch mit den restlichen vier Supersoldaten welche noch immer Probleme machten, da sie immer wieder aufstanden nachdem sie zu Boden geschickt worden waren.
            “Diese Kerle gehen einfach nicht drauf!” Fluchte Rana als einer der Soldaten schon zum Zehnten Mal wieder von Boden aufstand.
            “So langsam geht mir das auch auf die Nerven...” Grummelte Kodi als er einen der beiden Soldaten die ihn angriffen mit einem mächtigem Schwerthieb wegschleuderte.
            Er transformierte sich eine Impact-Kanone an den rechten Arm und stieß sie dem zweiten Soldaten der ihn von hinten Attackieren wollte in den Bauch.
            “Und Tschüss...” Meinte er noch und feuerte dem Soldaten einen Impact in den Bauch welcher diesen nach hinten schleuderte und im Flug in der Mitte durchschoss.
            “Und diesmal bleibst du liegen, klar?” Knurrte Kodi.
            “Okay, jetzt!” Rief Thunder und lief los. Aleu, Kiara, Helena und Kara folgten ihm sofort. Sie liefen durch die gesamte Halle mitten durch das Kampfgesehen und Thunder räumte mit seinem Schwert jeden aus dem Weg der ihm zu nahe kam.
            Sie hatten nun den Frachtaufzug erreicht und Thunder wollte gerade den Knopf drücken um den Aufzug zu holen als sich die Türen öffneten.
            Sie wollten gerade den Aufzug betreten, doch dieser war nicht leer. Zwei schwer bewaffnete Super-Soldaten die die Aufschrift SPARTANER II auf der Linken Brustseite trugen und ein weiterer ebenso Schwer bewaffneter Rüde standen vor ihnen.
            “Kämpfen sie immer noch für die Schwachen McNeil?” Fragte der unbekannte in der Mitte der kleinen Gruppe während er und die beiden Spartaner aus dem Lift traten und sie zurückdrängten. “Das wird ihnen noch mal das Genick brechen.”
            “Das gibt's nicht!” Fluchte Thunder. “General Stanton!”
            “Wer ist denn das?” Fragte Aleu die sofort einen Pfeil auf ihren Bogen gelegt hatte und auf die drei neuen Gegner zielte.
            “Das ist General Stanton.” Erklärte Thunder. “Er hat mal zum Alpha Squadron gehört und hat die Seiten gewechselt weil er nicht meinen Posten bekommen hat.”
            “Ganz genau McNeil.” Meinte Stanton. “Ich war derjenige der den Posten des Master Generals hätte bekommen sollen. Ich war derjenige von uns beiden der besser ist. Und nicht sie, aber trotzdem haben sie den Job gekriegt.”
            “Das liegt daran dass ich länger als sie im Alpha Squadron bin und dadurch mehr Erfahrung besitze.” Antwortete Thunder.
            “LÜGE! LÜGE! LÜGE!” Brüllte Stanton. “Das ist eine Lüge! Sie haben nie und nimmer mehr Erfahrung als ich! Ich habe schon auf der ganzen Welt gekämpft, und war an Orten die sie noch nicht mal kennen!”
            “Ich Lüge nicht Stanton.” Knurrte Thunder. “Wo waren sie zum Beispiel bei der Schlacht von Vo Mimbre? Oder der Schlacht um die Algarische Feste? Oder wer hat in nur zwei Wochen den Westen von den Malloreanern zurückerobert? Das war alles ich, und sie waren zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht Mitglied im Alpha Squadron.”
            “Trotzdem hätte ich den Posten bekommen sollen, nicht sie!” Knurrte Stanton zurück.
            “Verräter wie sie, bekommen höchstens noch den Galgen.” Meinte Thunder Kühl.
            “Ich werde schon bekommen was mir zusteht, und wenn ich sie alle eigenpfötig Töten muss.” Grinste Stanton und richtete sein Gewehr auf Kiara.
            Plötzlich flog Blitzartig ein Schwert haarscharf an Stantons Kopf vorbei. Aber es war nicht das von Thunder. Es kam von Rana die mehr als Hundertfünfzig Meter entfernt stand.
            “Das nächste Schwert trifft mein Freund...” Knurrte Rana säuerlich und Transformierte sich ein neues Schwert in die Rechte Pfote weil ihr altes jetzt bis zur hälfte in der Aufzugtür steckte.
            Stanton warf eine blick auf das fast 5 Kilo Schwere Schwert das ihn gerade fast den Kopf gekostet hatte und blickte dann Rana an.
            “Ohhhh...” Meinte er beeindruckt zu Thunder. “Ihre Tochter? Ich hätte nicht gedacht dass sie so sehr nach ihnen kommt.”
            “Und das war noch gar nichts.” Antwortete Thunder. “Sie kann richtig unangenehm werden.”
            “Ich habe doch keine Angst vor einer Fähe!” Brüllte Stanton ihn an. “Eine Fähe gehört in die Küche, nicht auf's Schlachtfeld! Dafür sind Fähen viel zu zerbrechlich!”
            “Das glauben sie.” Meinte Thunder. “Aber darf ich erwähnen dass es meine Tochter war die damals Vega getötet hat?”
            Stantons Augen wurden groß.
            “Was? Sie hat was getan?” Fragte er, doch dann wurde er wieder ernst. “Sie Lügen. Sie Lügen! Vega wurde nicht von einer Fähe getötet!”
            “Ich bin der Lebende Beweis dafür dass es so war!” Rief Rana Stanton entgegen.
            “Du hälst dich gefälligst geschlossen Fähe!” Keifte Stanton zurück.
            “Vorsicht Freund!” Meinte Rana und holte drohend mit dem Schwert aus. “Du bist immer noch in meiner Reichweite! Das erste Schwert war eine Warnung, 'ne zweite gibt's nicht.”
            Kodi, Neo und Zeus hatten inzwischen die Restlichen Wachen erledigt und auch die letzten drei SPARTANER I Soldaten waren erledigt worden. Sie sahen jetzt ebenfalls zu Stanton und den beiden SPARTANER II Soldaten hinüber.
            “Wenn ich mal feststellen darf Stanton.” Rief Kodi und zeigte mit dem Linken Finger auf Stanton. “Ich habe nicht den Eindruck dass sie hier in der Position sind irgendwelche Forderungen zu stellen! Wir sind mehr als dreimal so viele wie sie, und jeder Einzelne von uns kann es locker mit ihnen und ihren Flachbananen aufnehmen!”
            “Glaube ich nicht.” Entgegnete Stanton. “Diese Jungs hier sind bereits die ersten beiden SPARTANER II Modelle. Die sind das Zehnfache von den Typen die ihr gerade erledigt habt.”
            Neo wandte sich an Kodi. “Kodi, diese SPARTANER II Typen könnten doch ein ernsteres Problem werden. Du hast ja gesehen wie wir uns schon mit den SPARTANER I Soldaten abmühen mussten und wenn die das Zehnfache sind, dann haben wir deutlich schlechte Karten.”
            Thunder wandte sich an Aleu.
            “Aleu, bring Kiara, und die anderen beiden irgendwie von hier weg. Schnell. Ihnen darf nichts passieren.”
            “In Ordnung.” Antwortete Aleu, und sie, Kiara, Helena und Kara drehten sich um und liefen durch die Halle zurück.
            Stanton gab' den beiden Spartanern inzwischen ebenfalls Anweisungen.
            “Bringt die drei Schwangeren Fähen unbeschadet zu mir.” Sagte er. “Die anderen könnt ihr beseitigen.”
            In dem Moment setzten sich die beiden Spartaner in Bewegung und begannen Kiara, Helena und Kara zu verfolgen doch Thunder stellte sich ihnen in den Weg.
            “Von wegen Freunde, da müsst ihr erst mal an mir vorbei.” Meinte er entschlossen.
            “Ich habe leider keine Zeit mir das Spektakel anzusehen.” Meinte Stanton. “Ich habe noch eine Verabredung mit einen Helikopter auf dem Dach, und die will ich nicht verpassen.” Damit drehte er sich zum Aufzug um, zog das Schwert aus der Tür, warf es beiläufig über die Schulter und betrat den Aufzug.
            “Bleib gefälligst hier du Verräter!” Fluchte Thunder und versuchte Stanton zu folgen doch die beiden Spartaner beschäftigten ihn zu sehr und er kam nicht zu Stanton durch.
            Rana, Kodi, Neo und Zeus hatten das ganze gesehen und Kamen Thunder sofort zu Hilfe. Während Neo und Zeus sich einen der Spartaner griffen unterstützte Kodi Thunder, und Rana prang mit einem unglaublichen Satz über die ganze Gruppe und wollte sich Stanton zur Brust nehmen. Doch die Lifttüren waren schneller zu wie Rana sie erreichten konnte und sie krachte nur dagegen.
            “Shit!” Fluchte sie. “Na warte Kumpel, dich krieg ich schon...” Damit Aktivierte sie die Karte des Gebäudes die ihre Mutter ihr gegeben hatte und sah nach wo der Aufzug das nächste Mal anhielt.
            Dann schnappte sie sich das Schwert das Stanton weggeworfen hatte, steckte es in ihren Gürtel und lief aus der Halle und verfolgte Stanton während Thunder, Kodi, Neo und Zeus sich mit den Spartanern auseinandersetzen mussten.
            Diese Soldaten waren tatsächlich Zehnmal besser als die der Vorgängerreihe. Dies zeigte bereits ihre enorme Geschwindigkeit. Sie konnten mehrere Schläge gleichzeitig abwehren und zeitgleich noch einen Konterangriff ausführen.
            Kodi wurde von einem Schweren Schlag getroffen und nach hinten geschleudert, und auch Thunder bekam etwas ab, kam aus dem Gleichgewicht und ging zu Boden.
            “Alter Schwede, die Kerle sind verdammt übel drauf.” Meinte er als er dem Schlag des Spartaners auswich indem er sich nach rechts rollte und wieder aufstand.
            Neo bekam einen gewaltigen Schlag gegen den Kopf und flog im hohen Bogen aus dem Kampfgeschehen während Zeus versuchte seinen Gegner zu packen und so in Schach zu halten. Doch dieser befreite sich aus dem Griff und wollte Zeus gerade einen Schlag versetzten als sich einer von Aleus Pfeilen mit voller Wucht von hinten in seine Linke Schulter bohrte so dass er auf der anderen Seite zur hälfte wieder heraustrat.
            Doch das schien den Spartaner nicht viel zu beeindrucken, im Gegenteil, er schleuderte Zeus beiseite und ging auf Aleu los die sich mit Kiara, Helena und Kara hinter einem Kistenstapel verbarrikadiert hatte.
            “Ohoh, der sieht ziemlich angefressen aus...” Meinte Aleu als sie einen HE-Pfeil auf ihren Bogen setzte und ihn dem Spartaner genau auf die Brust schoss.
            Der Pfeil explodierte genau wie Aleu es geplant hatte, doch zu ihrer Überraschung stürmte ihr Gegner noch immer auf sie zu. Der HE-Pfeil schien ihm nichts ausgemacht zu haben.
            “Oh Shit!” Fluchte Aleu und machte sich auf einen Treffer gefasst doch Neo fiel dem Spartaner genau im rechten Moment in den Rücken und schleuderte ihn an Aleu vorbei gegen so eine Art Greifarm.
            “Danke Neo.” Meinte Aleu. “Der hätte mich übel erwischt.”
            “Gern geschehen.” Entgegnete Neo der sich nun weiter mit seinem Gegner befasste. Er sprang im hohen Bogen auf den Spartaner zu um ihn anzugreifen doch dieser griff sich einen Metallstange die neben ihm lag und schlug Neo nach Links weg.
            Mit einem Schmerzlaut krachte Neo in eine Plattform auf der Munitionskisten gelagert waren.
            “Neo!” Schrie Kiara entsetzt.
            Der Spartaner ging jetzt auf die Plattform zu wo Neo zwischen den Munitionskisten lag. Durch das teilweise zusammenbrechen der Plattform war eine kleine Rauchwolke entstanden die dem Spartaner die Sicht nahm und das nutzte Neo aus. Er formte vor seinem Offenen Maul eine Energiekugel und schoss diese auf seinen Feind. Die Kugel traf den Spartaner genau auf den Oberkörper dadurch wurde er nach hinten weggeschleudert, flog über Kiara, Kara und Helena hinweg und krachte dort gegen die Wand.
            “Na das hat aber mal gesessen.” Meinte Kara als sie dem Spartaner hinterher sah.
            “Solche Angriffe benutze sonst nur ich...” Meinte Kiara etwas überrascht. “Neo scheint sich doch etwas von mir abgekuckt zu haben.”
            Doch die Sache war noch nicht vorbei. Gerade als Neo aus der Rauchwolke trat sah er wie seine Gegner sich wieder aufrappelte.
            “Kiara!” Rief er. “Geht zur Seite! Schnell!” Im selben Augenblick wuchsen auf seinem Rücken Rasiermesserscharfe Klingen aus seiner Rüstung die am Kopf anfingen und über den Gesamten Rücken gingen bis zu einer Art zweitem etwa zwei Meter langem Schwanz der nur mit diesen Stacheln besetzt war.
            Kiara, Kara und Helena gingen schnell zu Seite so das Neo freie Angriffsfläche hatte.
            “Was hat er vor?” Fragte Helena.
            “Keine Ahnung.” Antwortete Kiara. “Das sehe ich jetzt auch zum ersten mal.”
            In dem Moment rollte sich Neo so zusammen dass die Stacheln auf seinem Rücken eine Art Sägeblatt bildeten und brachte sich in eine drehende Vorwärtsbewegung und schoss mit einer unglaublichen Geschwindigkeit auf den Spartaner zu. Gerade als der Spartaner sich ihm wieder zuwandte traf Neo auf ihn und rammte ihn erneut gegen die Wand. Doch Neo hörte nicht auf sich zu drehen, im Gegenteil, er erhöhte die Drehgeschwindigkeit sogar noch was dazu führte dass sich die Rüstung des Spartaners innerhalb von Sekunden nahezu auflöste und die spitzen Stacheln auf seinem Rücken den Spartaner einfach zerfleischten. Neo fräste eine fast halben Meter tiefe einen Meter breite Furche in die Wand bevor er endlich von seinem Gegner abließ, und sich wieder auseinahnderrollte.
            “Also wenn der noch einen Mucks macht, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.” Meinte er dann als er zu Kiara sah.
            “Alter Schwede...” Meinte Kiara völlig sprachlos über diesen Angriff. “Neo ich wusste ja gar nicht das du so was kannst...”
            “Mach ich auch nur sehr selten Schatz.” Antwortete Neo. “Der Kreissägen-Angriff kostet nämlich verdammt viel Kraft, weil man ständig die Vorwärtsbewegung aufrechterhalten muss.”
            Inzwischen kämpften Kodi und Thunder immer noch mit dem letzten Spartaner der sich recht gut gegen die beiden wehren konnte. Kodi hatte vom Kampf bereits mehrere große Schnittwunden und andere Verletzungen und Thunder sah auch nicht besser aus. Zeus unterstützte die beiden zwar doch auch er hatte massig Probleme sich gegen die Angriffe des Spartaners zu verteidigen.
            “Ich will ja nicht meckern Neo, aber etwas Hilfe wäre nicht übel.” Meinte Kodi als er erneut zu Boden ging weil der Spartaner ihm die Beine weggetreten hatte.
            “Komme schon.” Antwortete Neo und griff den letzten Spartaner ebenfalls mit einem Sprungangriff an.
            Doch der Spartaner hatte dies bemerkt und schlug Neo aus der Drehung noch während er Thunder und Zeus wegschlug einen harten Fausthieb direkt auf die Brust welcher ihm die Luft aus den Lungen presste und ihn zurückschleuderte.
            Neo ging zu Boden und blieb Nach Luft ringen am Boden liegen, als Kodi wieder in den Kampf eingriff.
            Nun beharkten Thunder, Kodi und Zeus den Spartaner gleichzeitig und Aleu witterte eine Chance unbeschadet zum Aufzug zu gelangen.
            “Das ist die Chance die wir brauchen.” Meinte sie zu Kiara, Helena und Kara. “Los, schnell zum Aufzug.”
            Sie liefen schnell durch die Halle und hatten gerade die hälfte hinter sich da brach Rana zusammen mit Stanton durch die Decke der Halle. Rana drehte sich im Fall und landete auf ihren Pfoten während Stanton ziemlich herb auf den Boden krachte.
            “Das war's was der Bude hier noch gefehlt hat: Deckenlicht.” Grinste sie als Stanton mies gelaunt wieder aufstand.
            “Das gibt's doch nicht.” Meinte Stanton. “Du schlägst dich bis jetzt ganz gut. Aber von einer wie dir lass ich mir doch nicht zeigen wie man kämpft. Pass mal auf was der Onkel gleich mit dir macht.”
            Er stürmte auf Rana zu und wollte ihr einen Schlag versetzten, doch diese Konterte und schlug ihn mit ihrem Schwert beiseite. So dass er erst gegen die Hallenwand krachte, und dann auf den Boden Klatschte.
            “Was ist denn?” Fragte Rana. “Ich dachte du wolltest mir was zeigen? Ich warte.”
            “Gleich spuckst du keine so großen Töne mehr Fähe.” Knurrte Stanton und griff Rana erneut an. Diese blockte seinen Schlag jedoch mit dem Schwert ab. Das Kuriose dabei war, das sie es nur mit der Rechten Pfote hielt.
            “Das soll Stark sein?” Fragte Rana. “Ich zeige dir mal was Stark ist.” Damit zog sie mit ihrer freien Linken Pfote das zweite Schwert was sie in ihrem Gürtel trug. Somit hatte sie jetzt zwei voll ausgerüstete MX-Kombischwerter in den Pfoten.
            “Was zum...?” Fragte Stanton, doch da traf ihn schon das Schwert das Rana soeben gezogen hatte und er flog ein weiteres mal nach hinten.
            “Das was du hier veranstaltest ist ein Kindergarten Stanton.” Meinte Rana und ließ ihre Schwerter einmal drohend Rotieren. “Das hier, ist wahre Kampfkraft.” Sie ging wieder in Kampfposition und wartete auf Stantons nächsten Angriff.
            Doch dabei wurde sie beobachtet.
            Eine Fähe deren Fell vollkommen Schwarz war, hatte sich in der Nähe hinter ein paar Kisten versteckt und hatte den gesamten Kampf von Anfang an beobachtet.
            “Na toll...” Grummelte sie. “Ausgerechnet an dem Tag wo ich in die Hütte hier einsteige um mir ein bisschen Technik zu Borgen veranstalten die hier ein Techtelmechtel. Das passt mir gar nicht. Ich muss irgendwie zum Aufzug kommen.”
            Sie wartete den passenden Augenblick ab, dann zog sie eine Pistole und lief aus ihrem Versteck.
            Sie geriet genau in den Kampf zwischen Thunder, Kodi, Zeus, Neo, und dem Spartaner, und plötzlich schoss hier jeder auf jeden.
            “Wer ist das denn auf einmal?” Fragte Kodi als er einem Schuss aus der Pistole der unbekannten Fähe auswich.
            “Keine Ahnung, aber irgendwie scheint sie weder auf unserer Seite zu stehen als auch auf der anderen.” Antwortete Thunder.
            Die Schwarze lief direkt auf den Aufzug zu, genauso wie Aleu, Kiara, Helena und Kara. Alle Fünf kamen Zeitgleich am Aufzug an.
            Doch es gab' ein Problem. Stanton hatte den Aufzug blockiert, und er war nur wieder in Gang zu kriegen wenn man einen Sicherheitscode eingab.
            “Verdammte Scheisse!” Fluchte Aleu. “Das dauert Jahre bis ich diesen 5-Stelligen Code geknackt habe!”
            In dem Moment schob die Schwarze Fähe sie beiseite.
            “Lass mich mal.” Meinte sie. “Ich kenn mich mit so was aus, das mache ich seit ich klein war.”
            Mit ein paar flinken Griffen hatte sie das Schaltpult im Aufzug auseinandergenommen und hatte einen kleinen Taschencomputer daran angeschlossen mit dem sie sofort alle möglichen Codes nacheinander abglich.
            “Das kann ein paar Minuten dauern...” Meinte die Schwarze dann. “Ich muss alle Codes von 10000 bis 99999 durchgehen.”
            Unterdessen war Stanton zum wiederholten mal aufgestanden.
            “Jetzt kannst du was erleben.” Meinte er zu Rana. “Aufgepasst, ich habe keine kleine Überraschung für dich.”
            Er zog eine kleine Fernbedienung aus der Tasche.
            “Weißt du was das hier ist?” Fragte er grinsend. “Der Knopf auf dieser Fernbedienung hier löst die Sprengladungen aus die überall in diesem Stockwerk hier versteckt sind. Die Explosionskraft reicht zwar nicht aus um diesem Turm hier zum Einsturz zu bringen, aber sie reicht immerhin damit ihr alle bei der Explosion draufgeht.”
            “Du wirst diesen Knopf niemals drücken!” Rief Rana und griff Stanton blitzartig an. Sie schlug ihm erst das ihr rechtes Schwert in die Rippen, nutze die Kraft dieses Schlages um sich einmal um 360° zu drehen und in derselben Bewegung einen Hieb mit dem Linken Schwert gegen Stantons rechtes Bein zu führen welches dadurch fast vollständig abgetrennt wurde. Durch die Wucht dieses Angriffes wurde Stanton schwer verletzt nach hinten geschleudert und blieb vor einer Munitionskiste liegen.
            Rana ging nun langsam auf ihn zu. Sie wusste das er sie nicht mehr angreifen würde denn der Schlag gegen seine Rippen hatte einen Tiefen Schnitt an seiner Seite hinterlassen welcher sehr stark Blutete, und auch sein fast angetrenntes Bein blutete sehr stark. Als sie näher kam sah sie Stanton finster lächelnd an.
            “Zu Spät meine Liebe.” Meinte er und hielt ihr die Fernbedienung unter die Nase. “Ich habe den Knopf trotzdem gedrückt. Und sobald ich ihn loslasse, geht hier alles hoch, und ihr alle fahrt zur Hölle.”
            “Mag sein.” Meinte Rana und hockte sich vor ihm auf ihre Absätze. “Aber du gehst dann mit drauf...”
            Das war ein Punkt den Stanton nicht bedacht hatte. Und sein Hämisches Grinsen wich einem fast Panischem Gesichtsausdruck.
            “Oh Shit...” Keuchte Stanton. “Hö-hör zu. Du musst mir helfen die Sprengsätze zu entschärfen. Ich werde dir sagen wo sie sind, und während du sie entschärfst, werde ich den Knopf gedrückt halten.”
            Jetzt stand Rana auf. Und ihr Blick war Eiskalt. “Vergiss es!” War alles was sie sagte, als sie sich umdrehte und zu ihrem Vater herüberlief der sich noch immer zusammen mit Kodi, Neo und Zeus mit dem Spartaner beschäftigte.
            “Papa, wir sollten hier schnellstens verschwinden.” Meinte sie als sie sich in den Kampf integrierte. “Stanton hat im gesamten Stockwerk Sprengsätze versteckt und die gehen hoch sobald er den Knopf auf der Fernsteuerung in seiner Pfote loslässt. Und das wird spätestens dann sein wenn er das Zeitliche segnet was wohl in den nächsten zwei Minuten sein dürfte wenn er weiterhin so viel Blut verliert.”
            “Okay, dann ist es wohl Zeit sich Rar zu machen.” Antwortete Thunder. “Also, wir werden uns jetzt einer nach dem anderen zum Aufzug zurückziehen und lassen den Kerl hier einfach stehen. Kodi, du gehst zuerst.”
            “Okay.” Meinte Kodi und wandte sich zum Aufzug um während er darauf Achtete dass der Spartaner sein verschwinden nicht bemerkte. Auf die selbe Weise zogen sich nun alle bis auf Rana und Zeus zurück.
            Nun waren nur noch Thunder und Neo übrig.
            “Okay Neo.” Meinte Thunder. “Jetzt bist du dran. Ich werde den Typ hier bis zum Schluss beschäftigen.”
            “Nein Thunder.” Wiedersprach Neo. “Geh du als nächstes. Ich halte ihn auf.”
            “Bist du sicher dass du das tun willst?” Fragte Thunder. “Du weißt das Kiara dich momentan besonders braucht.”
            “Dessen bin ich mir bewusst Thunder.” Antwortete Neo. “Jetzt geh endlich. Ich komme sofort nach.”
            “Okay, aber pass auf deinen Rücken auf.” Gab’ Thunder nach und Rannte auf den Aufzug zu wo die Unbekannte schwarze Fähe inzwischen den Code geknackt hatte.
            “Okay, Neo kommt jetzt auch.” Meinte Thunder als er sich zu den anderen in den Aufzug gesellte.
            Doch Neo hatte Probleme. Der Spartaner beharkte ihn fast schneller wie er Ausweichen und Kontern konnte.
            “Neo!” Rief Kiara. “Komm Jetzt!”
            “Bin dabei Schatz!” Rief Neo zurück. “Aber der Kerl hier rückt mir etwas zu stark auf die Pelle...”
            Jetzt begannen sich die Aufzugtüren zu schließen. Sofort wandte Kiara sich an die Schwarze.
            “Du musst den Aufzug noch aufhalten.” Meinte sie. “Mein Mann muss noch mit.”
            “Geht nicht.” Antwortete die Schwarze als sie auf den Tasten ihres Minicomputers herumdrückte. “Ich kann die Türen nicht länger offen halten.”
            “Aber ich kann es...” Meinte Kodi und stellte sich zwischen die Türen und hielt sie so offen. “Neo! Beeil dich ein bisschen! Ich kann die Türen nicht ewig aufhalten!”
            “Würd ich ja wirklich gerne!” Rief Neo zurück. “Aber der Typ lässt mich einfach nicht vorbei!”
            Jetzt ging Kiara auf die Tür zu so dass sie direkt hinter Kodi stand und Links an ihm vorbeisehen konnte.
            “Hmm, könnte klappen...” Murmelte sie leise.
            Sie richtete ihre rechte Pfote auf den Rücken des Spartaners der immer noch mit Neo kämpfte.
            “Neo Vorsicht!” Rief sie als sich in ihrer geöffneten Pfote eine Art Kugelblitz bildete.
            Dann feuerte sie dem Spartaner den Kugelblitz in den Rücken wodurch dieser an Neo vorbeigeschleudert wurde und wirbelnd durch die gesamte Halle flog und an die Hallenwand klatschte.
            Neo zuckte etwas zusammen als der Spartaner an ihm vorbeisegelte. Doch dann merkte er dass es Kiara gewesen war die den Kugelblitz abgeschossen hatte.
            “Verdammt Kiara was soll das denn?” Meinte er etwas sauer. “Du sollst dich doch nicht anstrengen!”
            “Entschuldige Neo, aber das musste jetzt sein.” Meinte Kiara. “Ich kann dich nicht hier zurücklassen, also musste ich was tun.”
            “Naja ist ja auch Egal.” Meinte Neo als er auf den Aufzug zulief.
            Doch kurz bevor Neo den Aufzug erreicht hatte, rutschte dieser plötzlich erst um zehn Zentimeter ab, und stürzte dann komplett ab wobei Kodi rückwärts in den Aufzug fiel weil er mit den Pfoten auf der Kante zwischen Aufzug und dem Stockwerk gestanden hatte. Offenbar war das Drahtseil gerissen.
            Neo konnte gerade noch stoppen bevor er durch die nun offen stehende Tür in den Aufzugschacht fiel und sah den Aufzug in die Tiefe fallen.
            “Verdammt!” Fluchte er. “Hätte das nicht fünf Sekunden später passieren können?” Dann sah er sich um. “Ich muss einen anderen Ausgang finden.” Damit rannte er aus der Halle.
            Die anderen hatten unterdessen ein anderes Problem. Sie mussten den Aufzug unbedingt stoppen bevor er im Erdgeschoss aufschlug.
            “Rana! Kodi! Notbremse! Jetzt!” Rief Thunder knapp und er, Rana und Kodi rammten ihre Schwerter durch die Außenwände des Aufzuges in die Betonwände dahinter was wie eine Bremse wirkte. Es dauerte eine Zeit lang doch sie schafften es den Aufzug so zu verlangsamen das er nur noch mit einem leichten Ruck in Erdgeschoss stoppte.
            “Na das war mal ‘n Höllenritt.” Meinte Kara. “40 Stockwerke in weniger als 30 Sekunden...”
            “Dagegen ist selbst Basejumping ‘n Dreck...” Meinte Kodi als er sein Schwert aus der Wand zog.
            Unterdessen brach Thunder mit seinem Schwert die Tür zum Erdgeschoss auf wo bereits Balto, Jenna und Akina auf sie warteten.
            Gerade wo die Gruppe den Aufzug verlassen wollte starb 40 Stockwerke über ihnen General Stanton an den Verletzungen die er im Kampf mit Rana erlitten hatte und ließ dadurch den Zünder für die Sprengsätze los.
            Es gab’ mehrere große Explosionen und plötzlich hörte Thunder, der noch immer im Aufzug stand, ein lautes Krachen über sich und blickte instinktiv hoch.
            Durch ein kleines Lüftungsgitter in der Decke des Aufzuges konnte er einen gewaltigen Betonbrocken sehen der den Aufzugschacht hinunterstürzte.
            “Raus hier! Schnell!” Rief Thunder und die Ganze Gruppe drängte sich schleunigst aus dem Aufzug.
            Kodi und die Schwarze Fähe schafften es nur durch einen Sprung sich aus dem Aufzug zu Retten bevor dieser von dem Trümmerstück zerquetscht wurde.
            “Boa, das ist aber ‘n Sahneteil von Big-Block...” Meinte Kodi als er wieder aufstand und zu dem zerquetschtem Aufzug herübersah.
            Dann wollte er der unbekannten Schwarzen Fähe aufhelfen, doch diese Schlug seine Hilfsbereite Pfote einfach weg.
            “Behalt deine Pfoten bei dir!” Fauchte sie ihn an. “Ich brauche keine Hilfe beim Aufstehen!”
            “Tschuldigung. Ich wollte ja nur Nett sein.” Meinte Kodi.
            Inzwischen kümmerten sich Jenna und Akina und Kiara, Kara und Helena.
            “Kiara ist bei dir alles in Ordnung?” Fragte Akina etwas besorgt.
            “Mir geht es bestens Akina.” Antwortete Kiara. “Aber mir würde es noch viel besser gehen wenn ich wüsste ob Neo es geschafft hat da oben rechtzeitig rauszukommen.”
            “Neo war noch da oben?” Fragte Balto. “Oh nein. Ich fürchte fast, dass er das nicht überlebt hat.”
            “Wie kannst du so was sagen?” Fragte Kiara. “Neo hat’s bestimmt geschafft, das weiß ich.”
            “Kiara, der Explosionsstärke nach waren das da oben mindestens vier Tonnen Sprengstoff was da hochgegangen ist.” Meinte Balto. “Das kann niemand überlebt haben, so leid es mir tut.”
            “Nein!” Beharrte Kiara. “Ich glaube erst dass Neo tot ist wenn ich seinen toten Körper vor mir sehe!” Damit drehte sie sich um und lief nach draußen.
            “Kiara warte doch!” Rief Jenna ihr nach. “Die Arme. Sie tut mir wirklich leid.”
            "Ich werde so bald wie möglich wieder da hoch gehen und Neo suchen." Meinte Kodi als er neben seine Eltern trat.
            “Mein Gott, Kodi!” Sagte Jenna erschreckt als sie sah dass Kodi überall verletzt war. “Was ist denn mit dir passiert? Du hast ja überall Wunden.”
            “Naja ich habe mich da oben mit ein paar äußerst wiederstandfähigen Soldaten schlagen müssen. Und die haben natürlich genauso viel ausgeteilt wie sie eingesteckt haben.” Erklärte Kodi.
            “Das müssen ja richtig harte Kerle gewesen sein wenn die es geschafft haben euch so in Bedrängnis zu bringen.” Meinte Balto.
            “Da sagst du was Balto.” Sagte Thunder etwas grimmig. “Die waren verdammt heftig. Die haben sogar mich kurzzeitig ins Schwitzen gebracht, und das hat schon lange keiner mehr geschafft.”
            “Lasst uns lieber zurückgehen.” Schlug Rana vor. “Ich mache mir ein bisschen Sorgen um Kiara. Außerdem müssen wir unsere Wunden behandeln.”
            “Also: Jeder der verletzt ist kommt mit zu uns.” Meinte Akina. “Ich, Rana und Aleu werden dann eure Wunden behandeln.”
            “Was ist mit ihnen?” fragte Thunder die unbekannte Schwarze Fähe die die ganze zeit etwas abseits gestanden hatte.
            “Lass mich in Ruhe Mann!” Antwortete diese in unfreundlichem Ton. “Ich brauch keine Hilfe von euch.” Dann pfiff sie einmal laut und sofort tauchte eine weitere Schwarze Wölfin auf, doch diese sah genauso aus wie Kiara in ihrer Kampfgestalt.
            “Komm Storm.” Meinte die Schwarze und saß auf ihrer Gefährtin auf. “Wir verschwinden.” Dann verschwanden die beiden.
            “Unhöfliche Leute gibt es...” Meinte Thunder zu Akina. “Ich hab’ sie doch nur gefragt ob sie vielleicht auch Hilfe braucht.”
            “Tja, manche Leute wollen einfach keine fremde Hilfe annehmen. Sie glauben stets allein klar zu kommen.” Antwortete Akina.
            “Die hat mich auch schon so übel angepflaumt als ich ihr nur auf die Pfoten helfen wollte.” Meinte Kodi. “Wer war das überhaupt?”
            “Wenn ich das wüsste.” Antwortete Thunder.
            “Auf jeden Fall hat sie uns geholfen da oben rauszukommen, denn ohne sie hätte ich den Aufzug nie in Gang gekriegt.” Meinte Aleu.
            “Und zu dir war sie ganz freundlich?” Fragte Kodi.
            “Ja, zu mir war sie in keiner Weise unfreundlich.” Antwortet Aleu mit einem Achselzucken.
            “Komisch. Euch Fähen gegenüber ist sie ganz freundlich, und uns Rüden faucht sie an wie den ärgsten Feind.” Meinte Kodi.
            “Können wir auch mit euch kommen?” Fragte Helena.
            “Aber sicher.” Antwortete Thunder. “Sie können sogar bei uns wohnen bis sie was anständiges gefunden haben.”
            “Wirklich?” Fragte Kara. “O Mann da sind wir euch aber was Schuldig.”
            “Ach was, das ist doch selbstverständlich.” Winkte Thunder ab.
            Als sie das Gebäude verließen waren weitere E.S.W.A.T.-Einheiten bereits damit beschäftigt das gesamte Bauwerk abzuriegeln.
            “Sorgen sie dafür dass niemand ohne Erlaubnis das Gebäude betritt oder verlässt.” Wies Thunder den Einsatzleiter an. “Und ich will über jede Veränderung der Lage Informiert werden.”
            “Ja Sir.” Antwortete der Einsatzleiter und Salutierte. Denn E.S.W.A.T. war trotz allem noch eine Militäreinheit.
            “Ach und noch was.” Meinte Thunder und drehte sich noch einmal um. “Sollte dieses Schwarze Duo von eben noch mal auftauchen...”
            “...Erfahren sie es sofort.” Endete der Einsatzleiter. “Wird gemacht Sir.”
            “Gut so Leutnant.” Meinte Thunder. “Wenn sie so weitermachen gibt’s bald eine Beförderung.”
            Kurze Zeit später waren sie alle im Wohnzimmer von Thunders Haus und behandelten dort ihre Wunden.
            “O Mann, ich hoffe wir sehen diese Spartaner-Typen nie wieder.” Meinte Kara als sie ein Pflaster auf einen kleinen Kratzer auf ihrem Arm klebte.
            “Das bist du nicht die einzige Kara.” Antwortete Thunder der sich von Akina gerade den rechten Unterarm bandagieren ließ. “Solchen Typen will ich besser auch nicht noch mal begegnen. Wer weiß wie das beim nächsten mal aussieht.”
            “Das waren aber auch Kerle die bei weitem über dem lagen was wir bisher bekämpft hatten.” Meinte Kodi als Aleu einen großen Schnitt auf seinem Nasenrücken behandelte. “Und das Schlimmste ist, die Jungs waren fast mehr, wie wir vertragen konnten. Aua, das tat Weh Aleu.”
            “Entschuldige Kodi.” Meinte Aleu. “Aber die Nase ist nun mal eine sehr empfindliche Stelle, da tut es immer extrem weh.”
            Kiara hatte sich inzwischen wieder etwas beruhigt und half ebenfalls.
            “Ich mache mir mehr Sorgen um Neo.” Meinte sie als sie Helena ein Pflaster auf die Stirn klebte. “Ich hoffe er ist da heil rausgekommen.”
            “Keine Sorge Kiara.” Meinte Thunder. “Sobald sich irgendwas am Tower tut, erfahren wir umgehend davon.”
            Unterdessen erreichten die beiden Schwarzen Fähen eine Höhle im Gebirge über Nome die ihr Unterschlupf war.
            “Sag’ mal Jissi.” Meinte die große als sie den versteckten Eingang der Höhle erreichten. “Wir begeben uns ständig in Gefahr für Zeug das noch nichtmal annähernd 1000 Credits wert ist. Warum eigentlich?”
            “Ganz einfach Storm.” Antwortete Jissi als sie die Äste die zu Tarnung vor dem Eingang hingen wegnahm. “Weil wir uns so über Wasser halten können. Besonders jetzt wo es noch schwerer für uns wird, da du ja vor paar Tagen eine kleine Überraschung für mich hattest, nicht wahr?”
            “Ja schon.” Gab’ Storm zu. “Aber muss das denn immer genau da sein wo am meisten los ist? Ich meine hast du dir mal angesehen was da jetzt abgeht? E.S.W.A.T. hat um den Tower eine 200 Meter Sperrzone errichtet in die keiner ohne Erlaubnis reinkommt.”
            “Na da kann ich ja nichts für.” Meinte Jissi als sie das Lagerfeuer wieder anfachte und Holz nachlegte. “Ich kann ja nicht wissen dass die gerade dann wenn ich in den Laden einbreche, da eine Riesen Sturmaktion veranstalten. Aber zugegeben, es hat mich irgendwie gefreut zu sehen wie sich diese Kerle Gegenseitig niedermetzeln. Obwohl die vom E.S.W.A.T. etwas die Nase vorn hatten, war es doch sehr amüsant.”
            “Wie schaffst du es bloß, deinen Groll gegen Rüden so lange aufrecht zu erhalten?” Meinte Storm.
            “Du kennst meine Kindheit Storm.” Antwortete Jissi. “Mein verdammter Vater hat mir gezeigt, dass Rüden nur an sich selbst denken und ihnen alles andere Egal ist. Daran werde ich jedes mal erinnert wenn ich meinen vernarbten Rücken im Spiegel sehe...”
            “Aber irgendwann muss doch auch mal gut sein oder?” Fragte Storm als sie sich auf ihr Lager legte wo sie immer schlief.
            “Solange mir kein Rüde gezeigt hat dass es anders ist bleiben meine Ansichten gleich.” Antwortete Jissi. “Wie geht es denn deiner Kleinen?”
            “Sie schläft noch.” Antwortete Storm lächelnd und stupste ihre Kleine, erst wenige Tage alte, Tochter an die genauso Schwarz war wie sie und Jissi.
            “Ich muss zugeben, ich war echt Baff als ich vom Feuerholzsammeln zurückkam und du die Kleine hier im Schoß hattest.” Meinte Jissi als sie sich neben Storm hockte und die Kleine ansah die sich gerade noch etwas verträumt umschaute.
            “Es ist mir selbst ein Rätsel wie ich es geschafft habe meine Schwangerschaft so lange vor dir zu verbergen.” Lächelte Storm. “Und was mich noch mehr erstaunt hat, war dass du gar nicht wütend auf mich bist dass ich mich mit einem Rüden eingelassen habe. Auch wenn es nur eine Nacht war.”
            “Warum sollte ich denn wütend sein?” Fragte Jissi. “Der Typ hat dich doch sowieso sitzen lassen. Der hat dich einfach geschwängert und ist dann abgehauen. Aber das ist jetzt Nebensache, die Kleine ist trotzdem putzig.” Damit streichelte sie der Kleinen sanft über den Kopf was diese sichtlich gern hatte.
            “Naja, ich geh dann noch mal kurz in die Stadt und hole uns was zu essen ja?” Meinte Jissi dann und stand auf. Du hast doch sicherlich Hunger oder? Mir knurrt zumindest der Magen.”
            “Und wie ich Hunger habe.” Meinte Storm. “Mein Magen macht auch schon fast einen Aufstand.”
            Jissi musste lachen als sie sich zum Höhlenausgang wandte. “Ich werde mal sehen was ich bekommen kann für die paar Credits die wir noch haben. Wir haben nämlich kaum noch Geld, ich muss bald wieder was von dem Technikzeug verkaufen.” Damit ging sie hinaus.
            Unterdessen waren Akina, Rana, Aleu, Jenna und Kiara noch immer damit beschäftigt die Verletzungen zu behandeln die sich das Team in der letzten Auseinandersetzung zugezogen hatte.
            Während Aleu noch eine kleine Wunde an seiner Linken Pfote desinfizierte hatte Kodi sich auf dem Sofa zurückgelehnt.
            “Oh Mann, so Kaputt war ich schon lange nicht mehr.” Meinte er.
            “Nach der Sache ist auch erst mal ein bisschen Ruhe angesagt.” Meinte Akina. “Und zwar für uns alle.”

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            Ich hoffe das war jetzt nicht zu viel, aber andernfalls wäre die Szene irgendwo einfach abgeschniten gewesen und das wäre ja auch nicht so toll gewesen denke ich.

            Wie gesagt, ich hoffe ihr könnt so einen Eindruck von meiner Geschichte bekommen, und mir ein kleines Feedback geben ob Interesse an mehr besteht.



            Gruß, Thunder.

            Kommentar


            • #7
              Zitat von Thunder-McNeil Beitrag anzeigen
              Okay, vielleicht ist die Namenswahl ein bisschen schlecht, aber leider hänge ich sehr an diese Namenskombination da ich mir mit diesen beiden Namen über die Jahre hinweg sozusagen einen Zweiten Vor- und Nachnamen zugelegt habe. Daher ist das ändern ziemlich schwierig da es beinahe wie eine richtige Namensänderung für mich wäre.

              Dazu muss ich aber auch noch sagen, dass die Namen in meiner Story generell etwas ausgefallener sind. Das soll so eine Art Markenzeichen sein und zum anderen wollte ich auch für jeden meiner Characktere einen besonderen Namen.
              Ausgefallene Namen sind zuerstmal ja kein Problem. Das was du hier betreibst ist aber gefählich ob der assoziationen, die du auslöst. Bei "Thunder Mcneil" muss ich in erster Linie sofort an so zweifelhafte Gestallten wie einen "Cool Mc Cool" oder die "Thundercats" denken. Ob diese Assiziationen falsch sind, kann ich nicht beurteilen, aber sie sind da.

              Ein weiteres Problem besteht darin, dass der Name "Thunder" die existenz der englischen Sprache in deinem Kosmos impliziert ... was aufgrund der tatsache, dass es sich um eine fantasiewelt handelt, eher unwahrscheinlich ist.

              Du musst dir vorstellen, dass der Leser eine Geschichte ließt, die aus der Natürlichen Sprach der handelnden Umgebung ins Deutsche lokalisiert worden ist.
              Wenn du jetzt einzelne Wörter in Englisch belässt, die im Deutschen nicht existieren (Thunder statt Donner) implizierst du damit, dass diese Wörter als Eigenname Bestandteil einer existierenden Sprache sind.

              Etwa, wenn in einem englischen Film jemand Französisch spricht. Derjenige spricht dann auch in der deutschen Syncro noch Französisch mit Untertitel, weil es halt eine abweichung von der Normsprache ist.
              Das würde bedeuten, das in deiner Welt zumindest Lokal begrenzt englisch gesprochen wird ... was ich doch eher unwahrscheinlich finde.

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              Eine Woche später sprach Kiara eines Abends als sie und Neo es sich in ihren normalen Gestalten gemütlich gemacht hatten ein Thema an, dem Neo etwas ausweichend gegenüberstand.
              Erster Fehler, und zwar gleich ein gaaaanz böser

              Der Grundsatz beim schreiben heißt IMMER "Show, don't tell".

              Du darfst dem leser NIEMALS 'sagen' was ein Charakter empfindet, hier zum beispiel, dass Neo einem bestimmten Thema ausweichend gegenüber steht. Du must es ihm 'zeigen', indem du entsprechende Reaktionen des Charakters in die Handlung einbaust.
              Beispielsweise könnte Neo sich abwenden, die Arme hinter dem Kopf verschränken und in den Himmel starren, er könnte die Schultern hängen lassen, oder die Augen schließen ... was auch immer du für angebracht hälst. Der Leser wird dann wissen, wie die Hase läuft ... und es ist für ihn interessanter zu lesen!



              Dein Dialog rund um die Schwangerschaft wirkt auf mich sehr --- überhastet und hölzern. Ich kann nicht genau sagen woran das liegt, allerdings hast du dir da ein wirklich schweres Thema ausgesucht. Mit einer Schwangerschaft verbinden die meisten menschen starke Emotionen. Emotionen, die du in deinem Text nicht vermittelst. Die Handlung greift nich auf den Leser rüber, er kann sich mit deinen Charaktere auf Emotionaler Ebene nicht identifizieren. Dadurch wirkt die ganze stelle ein bischen so, wie das barbiespiel einer 10 Jährigen, die grade aufgeklärt worden ist .
              Der Schwachpunkt sind hier wie gesagt, die Emotionen. Die müssen besser rüberkommen. Wenn Akira sich über das Kind freut, dann muss der Leser sich MIT IHR ZUAMMEN freuen. Das kann er aber nicht, wenn du diese Freude einfach mit "Sie freute sich über das Kind" beiseite wischt. Auch hier gilt nämlich "Show, don't tell". Du musst an die Gefühle und Instinkte des Lesers appelieren, nicht an ihren Verstand. Frag eine "echte" Mutter - wahlweise deine Frau falls vorhanden, oder deine eigene Mutter, oder jede andere tuts auch - wie sie sich gefühlt hat, wie das für sie war ... und versuch dieses Emotionschaos in deiner Geschichte unterzubringen. Ich weiß, dass das nicht leicht ist, aber es MUSS sein.


              Weiter als bis dahin habe ich dann allerdings nicht mehr gelesen. Die 4 leute die es alleine mit 1000 Angreifern aufnehmen wollen - ohne das nebenbei bemerkt überhaupt klar wird, warum das dorf angegriffen wird - klingt für mich einfach zu stark nach Dragonball.
              Was ist Ironie?
              Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
              endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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              • #8
                Siehste, solche Infos sind es die ich haben möchte. Ich möchte dass die Leute mir sagen was sie denken, so wie du jetzt und nicht einfach ein "Find ich Geil! Weiter so." raushauen, sondern mir sagen was ich besser machen kann.


                Also zuerst wegen der Namen. Nun ja, mit den Thundercats liegst du im Grunde gar nicht so falsch.
                Denn die Charackere sind ja im Grunde keine Menschen, sondern Anthromorphe Hunde und Wölfe, die nur kleine gemeinsamkeiten mit dem Mensch haben. (So haben sie zum Beispiel 24 Knochen mehr als der Mensch, aber das ist ne andere Story.)
                Aber am besten kann man sich die Characktere vorstellen wenn man sie mit der Serie "Road Rovers" vergleicht.


                Tja, und das mit dem Englisch ist wohl ein Fehler der sich nicht mehr ausbügeln lässt, weil ich teilweise auch recht häufig Englische Begriffe benutze.
                Allein die Bezeichnungen für von mir erdachte Fahrzeuge und Waffen sind größtenteils Englisch.
                Als Beispiel nehme ich hier nur mal die "Dark 01" (Null Eins gesprochen) das Boot eines der Characktere. Der name ist bis auf die Zahl Englisch. Ebenso wie der Name einer Schnellferuerwaffe die ich wegen der extremen Feuerrate "Hellfire-Railgun" genannt habe. Ehrlich gesagt hatte ich über Sprachen als Problem GAR nicht nachgedacht. Vielleicht liegt es auch daran dass ich zu beginn der Projekts noch sehr Jung gewesen bin und einfach nur was schreiben wollte.

                Allerdings, wollte ich im späteren Verleuf der Geschichte auch noch die Menschen einbeziehen, was ich ja mit einem nicht näher behandelten Kurzbesuches meines Charackters auf der Erde bereits getan habe. Allerings denke ich noch darüber nach die Menschen noch weiter einzubeziehen, wo ich mir jedoch noch nicht schlüssig bin.



                So, jetzt zu dem Gespräch zwischen Neo und Kiara. (Wer da schon aufgepasst hat, kann sicher sagen wo beide Namen herkommen. XD)

                Das mit dem "Show, don't tell" versuchte ich so weit möglich immer zu schreiben. Deshalb sind meine Kampfszenen meist auch so gut. (Zumindest wurde es mir so erzählt.)
                Allerdings passiert es mir hin und wieder dass ich etwas überstürze so wie in diesem Fall vermutlich. Meist kommt das daher dass ich eine Szene im Kopf habe, mir jedoch eine Einleitung fehlt. (Die Szene mit dem Angriff auf die Stadt ist so eine Stelle. Aber dazu später mehr.)
                So versuche ich meist, möglichst schnell eine Einleitung hinzubekommen, und vergesse dabei Stellenweise das "Show, don't tell"
                Aber ich denke mal dass ich in der Stelle durchaus etwas Körpersprache bei Neo zeigen könnte. denn auch wen ner zu dem Zeitpunkt gerade ein normaler Wolf ist, kann er durchaus etwas tun wie aus dem Fenster sehen oder so was.
                Ich werd' die Stelle mal überarbeiten und dann kannst du mir ja sagen ob ich das so anbieten kann.

                Allerdings muss ich die Story vermutlich so oder so noch mal komplett überarbeiten weil ich in den ersten Kapitel wei mir gestern beim reinspotten aufgefallen ist dermaßen viele Schreibfehler drinhabe dass man das fast schon als Grundschulniveau bezeichnen könnte, und ich mich dafür fast schämen muss wenn ich das so ins Netz stelle.



                So, jetzt kurz über die Szene mit dem Angriff auf die Stadt die du erwähnt hast.

                Das ist das Problem das ich befürchtet hatte. Da ich einen Teil aus der Mitte des Kapitels genommen habe, kann ja keiner den Hintergrund des Angriffs kennen. Okay, kann ja auch keiner verlangen.
                Daher eine kurze Zusammenfassung:
                Aufgrund der Zerstörung des Alpha Squadron Hauptquartiers durch einen Terroranschlag (etwa mit dem 11 September zu vergleichen, nur ohne die Flugzeuge als Ursache.) gelang es den beiden Bösen Parteien den Kontinent Alaska zu erobern. Die Stadt in der die Familie bzw. das Team lebt, ist die einzige die noch nicht unter feindlicher Flagge steht. Und da ist es natürlich klar dass der Feind versucht das zu ändern. Deshalb der Angriff.

                Ach so, zum Thema Alaska: Mir viel damals kein besserer Name ein, und da ich Alaska sehr mag, bin ein Fan von Schnee und Tundra, habe ich eben Alaska als Name für den Kontinent genommen.


                Und das mit dem "4 Mann klatschen 1000 Mann weg" versuche ich mir ja abzugewöhnen wie die Szene im Lore-Gen Tower zeigt, wo die Trupps beider Parteien etwa gleich groß bzw. Stark sind. (Die ist auch in dem Part) Aber hin und wieder muss dann doch das Großangriff-Szenario herhalten.
                Früher habe ich NUR solche Szene als Kampfszenen gehabt. Oder 1vs.1 Duelle zwischen den Oberfieslingen und einem Hauptcharackter.
                Allerdings habe ich damals so RICHTIG übertrieben. Wenn ich an die eine Schlacht denke wo einer aus dem Team sich im Alleingang mit, ohne Scheiß, 2 Millionen Gegnern samt Panzertruppe angelegt hat während der Rest des Teams dasteht, zukuckt und verblüffte Sprüche reisst muss ich echt lachen so überzogen war das.

                Allerdings muss ich auch sagen: Dragonball hat, wie so viele andere Serien, Filme und Bücher, einen wesentlichen Teil zu meiner Inspiration beigetragen. Okay, damals wo das angefangen hat war Dragonball Z gerade groß im kommen und da ist eben einiges hängen geblieben. (So zum Beispiel Krillins "Ja wie jetz'?" Den Spruch bringe ich Heute noch wenn mich was überrascht. XD)
                Deshalb habe ich Kiara auch die Fähigkeit gegeben die Elemente zu kontrollieren wodurch die zum Beispiel Kugelblitze Schießen kann oder Eiszapfen in einen Gegnertrupp feuern kann.
                Ich mache 'ne Wette, wenn du die ganze Story liest, dann würden die bestimmt hunderte Gemeinsamkeiten mit diversen Filmen, Bücken und Serien auffallen. Manche riesingroß, andere so klein dass sie kaum auffallen.


                Trotzdem würde ich mich freuen wenn du dir den ganzen Teil mal ansehen würdest. Dann könntest du mir vielleicht noch mehr Tipps geben, denn so wie ich das sehe kennst du dich mit de Matierie ziemlich aus und kannst mir noch einiges beibringen.



                Gruß, Thunder.

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                • #9
                  Wenn du dich von so sachen die Dragonball und den Thundercats hast inspirieren lasen, dann rate ich dir dringend:

                  ENTWEDER
                  Löse dich vom ursprünglichen Absatz
                  ODER
                  Mach einen Kinder- und Jugendroman draus.

                  In ersterem Fall solltest du die Geschichte wirklich nochmal überarbeiten, und dafür sorgen, das sie seriös wirkt. Im zweiterem Fall brauchst du zwingend eine Idenfikationsfigur für deine Zielgruppe, einen Charakter der Anfangs ein Kind ist, und den du über die Jahre dann altern lässt, inklusive aller Jugend-Probleme, damit deine Leser einen Zugang zu dem Roman haben.
                  Es geht zwar theoretisch auch ohne, aber eine Schwangerschaft ist nicht unbedingt das "Protagonistenproblem" von dem Kinder lesen wollen. Die interessiert eher, wie der bereits vorhandene Nachwuchs mit dem "Konkurenzproblem" fertig wird. Ich hoffe es ist klar, was ich sagen wollte.


                  Das ich mich auskennen soll ... ich habe halt früher selber ne ganze Menge geschrieben. Einige meiner Werke finden sich auch hier. Da ich allerdings ironischerweise scheinbar auch der einzige bin, der sich in diesem Forum die Zeit für kritische Kommentare nimmt, verschwinden meine Texte immer praktisch unbemerkt in den tiefen des Forums, was nicht grade motivationsfördernd ist
                  Was ist Ironie?
                  Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                  endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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                  • #10
                    Naja gut, ich meine, so viel Inspiration habe ich mir jetzt nicht von diesen beiden geholt, da sind andere Filme oder Serien mehr vertreten.

                    Ich meine, als ich damals DBZ gesehen habe (ich habe die Serie fast verschlungen) fand ich die Kämpfe immer ziemlich gut und auch dass da teilweise richtig was zu bruch geht bevor einer der beiden Kämpfer draufgeht.

                    Und das mit den Thundercats meinete ich auch nur als Vergleich, damit man sich in etwa vorstellen kann dass die Characktere der Story mehr Tierisch aussehen. (Deswegen auch die Bilder in meinem zweiten Post. Ich weiß nicht ob du die gesehen hast, die Links sind etwas m Text untergegangen.)

                    Meist sind es auch nur kleine Anregungen die ich durch das ansehen solcher Serien bekomme. Meist ist das so, dass ich einen Spruch höre, oder eine Kampfbewegung sehe, und da fängt mein Kopf schon an zu arbeiten wie das mit meinen Charackteren aussehen könnte und ob man da was draus machen kann.

                    Ebenso ist das mit Spielen.

                    Also ich zum Beispiel Bulletstorm gespielt habe, bin ich bei den Sprüchen des Hauptcharackters teilweise abgebrochen vor lachen. Genialer Humor in perfektion sag' ich nur.
                    Ebenso haben die Cysis Spiele und andere Egoshooter wie Borderlands ebenso zu meiner Inspiration beigetragen wie Strategiespiele.

                    So fand zum Beispiel der Mammutpanzer aus C&C 3 den Weg in meine Story. Okay, hab' ihn etwas abgewandelt, aber man weiß wo man die Basis suchen muss.

                    Und diese Walker aus Metal Gear Solid 4. Die gibts bei mir auch. Zumindest so ähnlich. Nur heissen die bei mir Exterminator und sind bis zum jetzigen Zeitpunkt noch richtig heisse Gegner da die Truppe noch nicht rausgekriegt hat wie man sie knacken kann. (Die Teile haben verdammt starke Energieschilde und so weiter.)
                    Das Beste Beispiel ist da wo Naruto, Kiaras Bruder, gegen so einen Exterminator kämpft um seine große Liebe zu beschützen und es gerade so schafft den Dicken aus dem Kampf zu befördern und unschädlich zu machen (Er schmeißt ihn von einer Forschungsinsel ins Meer.) und dabei fast stirbt.


                    Das kenne ich. Ist bei mir auch mal so gewesen in einem Forum das leider nicht mehr existiert. Ich war teilweise der einzige der überhaupt geantwortet hat.

                    Trotzdem denke ich dass du mir noch so manchen Tipp geben kannst.


                    Gruß, Thunder.

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                    • #11
                      Zitat von Thunder-McNeil Beitrag anzeigen
                      Naja gut, ich meine, so viel Inspiration habe ich mir jetzt nicht von diesen beiden geholt, da sind andere Filme oder Serien mehr vertreten.
                      Ich hangele mich immer noch an den seltsamen Assoziationen, die dein Protagonisten-Name auslöst hoch, so wie an dem "4 Helden gegen 1.000 Gegner"-Szenario. Müsste ich deine Story in der Form inhaltlich "bewerten" wäre das Urteil ob dieser beiden Schnitzer bereits vernichtend

                      Nichts für ungut --- aber du kannst einem durchschnittlich gebildeten "Erwachsenen" genau so wenig einen Charakter namens "Thunder" vorsetzen, wie einen Charakter der mit Vorname "Gartenzwerg" heißt. Je nach Kontext der Handlung mag die Namensgebung FÜR DICH sinnvoll sein ... der Leser schüttelt aber normalerweise trotzdem den Kopf.

                      Und zu dem Kräfteverhältniss wärend deiner Schlacht brauche ich glaube ich nicht wirklich was sagen ... ein BISCHEN Heldenbonus darfs ja gerne sein ... aber das ist einfach übertrieben
                      Was ist Ironie?
                      Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                      endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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                      • #12
                        der Leser schüttelt aber normalerweise trotzdem den Kopf.
                        Da kann ich caesar_andy nur zustimmen! "Thunder McNeil" klingt einfach nach der Parodie eines (80/90er Jahre) Action-Helden.

                        Aber vielleicht bin ich da, als Kind der 80er, auch einfach nur zu vorbelastet... Nichts für ungut, bitte!
                        LOAD "SCIFI-FORUM.DE",8,1

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                        • #13
                          Hi Thunder

                          Vorweg - nachdem ich dieses Kapitel gelesen hatte, da wusste ich nicht ganz, ob ich nun lachen oder weinen soll.

                          Nicht dass wir uns falsch verstehen, der Plot hat, mit etwas Überarbeitung und Schliff durchaus Potenzial.

                          Allerdings hatte ich, wie auch Ceasar Andy den Eindruck, dass ich hier eine Kinderstory, frei ab 6 lese. Ein erwachsenes Publikum erwartet mehr.

                          Das Feedback im Einzelnen:

                          - Neo - mit diesem Namen verbinde ich ein anderes Franchise. Wenn der Typ Neolanor heißen würde und Neo wäre sein Spitzname, dann könnte man hier noch von einer gelungenen Hommage sprechen. So gewinnt man den Eindruck, dass der Name aus Matrix entführt wurde. Der Nachteil bei solchen bekannten Namen aus Kinofilmen ist: Man verbindet eine ganz bestimmte Figur damit, und lässt sich gar nicht weiter auf die Person ein, die eigentlich dargestellt werden soll.

                          - Kiara - Was eigentlich ganz gut begann verblasste zusehends. Natürlich ist es immer schwer solche Szenen zu schreiben, und als Mann die Emotionen einer Frau zu erfassen. Gespräche mit weiblichen Verwandten, die so etwas bereits hinter sich haben, wirken hier Wunder.

                          - Die Kampfszenen. Ich weiß nicht, wer dir eingeredet hat, dass die Kampfszenen gut sind, aber IMO hat er gnädig gelogen. Es kracht,rummst und scheppert, und die Action passt ganz gut, aber zu einem GUTEN Gefecht gehört mehr. Was schon gar nicht geht ist das Kräfteverhältnis. 4:20, das kann vielleicht hinhauen (Heldenbonus) Aber 4:1000 - nein, das ist Über-Drüber IMO. Hier wird es schlicht unglaubwürdig.
                          Dann ist da noch die Tatsache, dass während des Gefechts zwar viel geredet wird, aber nur das allernötigste beschrieben. Dabei gibt es sehr schöne Methoden zu beschreiben, ohne zu beschreiben. Lass einfach mal den Leser Dinge durch die Augen deiner Figuren sehen (Neo ließ seinen Blick schnell über die Deckung schweifen. In der Ferne entdeckte er etwas, das für ein ungutes Gefühl in seiner Magengrube sorgte) Hier hast du dann zusätzlich ein Spannungselement, denn als Leser fragt man sich, was er da wohl gesehen hat. (Er kann das dann - wieder in Deckung - seinen Leuten verklickern)
                          Dasselbe gilt für Dinge die man hören, riechen und fühlen kann. Nimm dir zwischendurch einfach etwas Zeit um mit dem Leser in die Szene einzutauchen. Ich für meinen Teil möchte gerne wissen, wie das Schlachtfeld beschaffen ist. Welche taktischen Vor- oder Nachteile gibt es dort?
                          Über weite Strecken hatte ich den Eindruck, dass die Action Selbstzweck ist - nicht, dass dadurch die Story vorangetrieben wird (Welche Intentionen haben die Angreifer??)

                          - Gespräche - Abgesehen von der derben Ausdrucksweise (gut - das ist Geschmackssache) sehe ich den Hauptansatzpunkt hier, dass man vielleicht weniger wörtliche Rede verwenden sollte, als auch einmal den Leser in die Überlegungen der Figuren einzuspannen. Mitunter erweist es sich als vorteilhaft, dem Leser frühzeitig eine bestimmte Info dadurch zu geben, die eine Handlungsfigur erst später erhält. Damit kann man den Leser in eine bestimmte Richtung steuern, die sich dann später bestätigt, oder aber man fügt eine Wendung ein, mit der dann der Leser vielleicht nicht rechnet. Beides kann den Lesespaß steigern.

                          Auch wenn sich das jetzt vielleicht etwas negativ angehört hat - alles was ich hier aufgeführt habe, das habe ich selbst anfangs so gemacht (na ja keine 4:1000 Helden, aber fast alles andere. Ehrliche Kritik und eine gesunde Portion Selbstkritik hat mir dabei geholfen diese Schwächen abzubauen)
                          Was mir auch sehr geholfen hat: Bücher mit actionhaltigem Plot ganz bewusst zu lesen, um zu erkennen, wie professionelle Autoren den Spannungsbogen aufbauen, oder wie sie eine solche Kampfszene spannend vermitteln.
                          Allein durch das Vermitteln von "Wir sind die Cracks und uns kann keiner was" wird diese Spannung von vornherein im Keim erwürgt.

                          Auch bleiben die Hauptfiguren relativ blass. Das mag daran liegen, dass der Einstieg mit Kapitel 8 einfach zu spät für den uneingeweihten Leser ist. Zumindest erfährt man hier zu keinem Zeitpunkt, was die Protagonisten wirklich bewegt.

                          Den Rest haben meine Vorredner bereits auf den Punkt gebracht (Stichwort: Thunder) Wenn du weg willst vom Kinderstory-Image, dann brauchen einige Personen einen anderen Namen und ein anderes Image.

                          Was ich persönlich als einen Schwachpunkt ansehe (man kann mal das Ganze als Element in die Geschichte einbauen - aber nicht als tragendes Element IMO) ist das Thema des Plots.
                          Wenn man es Richtig anstellt, dann kann man aus dem Gut vs. Böse Thema sehr viel herausholen - bestes Beispiel: Herr der Ringe.
                          Man darf dabei aber nicht vergessen, dass diese Geschichte aus weit mehr besteht. Die Figuren und die lebendige Welt mit ihren vielen kleinen (aber wichtigen) Details machen HdR erst zu dem, was es ist. Und die Geschichte besteht nicht aus permanenten Schlachten (Es gibt welche, aber es gibt noch mehr abseits dieser Schlachten)

                          Abschließend möchte ich anmerken, dass dieses Feedback dich keinesfalls davon abhalten sollte zu schreiben - im Gegenteil: Schreibe dass die Schwarte kracht, nur dadurch wird man letztlich besser und bekommt ein Gefühl dafür, wie man eine Story angehen sollte.
                          Ich selbst habe erkannt, dass mir Kurzgeschichten geholfen haben, mich zu verbessern. Und auch heute schreibe ich gerne mal welche. (Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass man schneller Feedback bekommt). Gerade wenn man noch nicht so viel geschrieben/veröffentlicht hat, dann ist dies IMO nicht verkehrt.

                          Mit freundlichen Grüßen
                          ulimann644

                          BTW: Falls du neugierig sein solltest, was ich so schreibe: Einfach die Links in meiner Sig anklicken, oder in die Threads von mir hineinschauen...
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                          • #14
                            Also, erstmal wieder sorry für die Späte Antwort, aber ich hatte derzeit privat etwas trouble und musste mich um ein paar Dinge kümmern die sehr wichtig waren. (Ist oft so in letzter Zeit. Ist wohl mal wieder so ein Zeitraum wo man sich denk: "Ist nicht bald mal gut...?")


                            Um noch mal auf meinen Namen zurückzukommen:

                            Also der Name "Thunder McNeil" hat für mich mehr als eine besondere Bedeutung, da er mich sozusagen über die hälfte meines Lebens begleitet hat.
                            Ich weiß nicht mher genau wann, aber ich hatte mir damals als ich noch jünger war, einen Nickname zugelegt weil ich zu der Zeit einen brauchte. Der Grund ist mir entfallen, aber ich suchte dann anch einem passenen Namen.
                            Jedenfalls habe ich dann irgendwo den Namen "Thunder" gehört, und dachte mir: "Warum nicht?" Tja, und dann ist der Name eben auf dauer geblieben.
                            Einige Jahre später kam dann noch das "McNeil" als Nachname dazu, und das ist bis Heute so geblieben daher wird es mir vermutlich serh schwer fallen diesen Namen zu wechseln da ich serh an ihm hänge. Mag kindisch klingen, ist aber so, vermutlich einer meiner vielen Fehler.

                            Ebenso möchte ich gerne an meiner kleinen Tradition festhalten für meine Characktere ungewöhnliche bis exotische Namen zu benutzen. Ich meine, kennt ihr Namen wie "Akina" "Rana" oder vielleicht "Isinia"? Und das sind nur die Weiblichen Namen, bei den Männern ist es genauso. Da habe ich Namen wie "Hässil" oder "Verheyden" die gewiss kein Mensch kennt, und das ist es was ich möchte. Es gibt genug Helden-Characktere die "Jack" oder "Joe" heissen. Und solche Standart Namen wollte ich in meiner Story vermeiden.


                            Und wegen Neo: Tja, Nagel auf Kopf, und zwar so hart wie selten. Der Charackter Neo ist etwa um die Zeit entstanden als Matrix in aller Munde war. Ich fand den Namen einfach so gut dass ich ihn benutzen wollte. Damals war Neo eigentlich nur als Nebencharackter gedacht der wieder verschwindet, doch mit der Zeit hat er sich mehr und mehr in die Truppe intergirert und letztendlich kam ich auf die idee ihn mit Kiara zu verkuppeln was ihn unentbehrlich gemacht hat.
                            Okay, ich könnte seinen Namen natürlich noch ändern, aber da ich eh einen Mangel an Männlichen Namen (oder eher Namen generell) habe, besonders für einen Kerl wie Neo der vom Charackter her mehr in Richtung Badass-Rambo geht, ist das natürlich nicht einfach.


                            Dann Kiara und ihre Schwangerschaft. Gut, da kann ich als Kerl nicht mitreden, und leider habe ich in meiner Familie niemand Weibliches im betreffenden alter die dieses Erlebnis gemacht hat. Okay, die Stiefschwester meines Freundes hat vor einigen Monaten ein Kind bekommen, aber leider is tder Kontakt zu diesem Kumpel seit ein paar Monaten abgerissen, vermutlich weil er mal wieder seine Handynummer geändert hat ohne was zu sagen. Zumindest kann ich ihn nicht mehr per Handy erreichen, und Festnetz hat er nicht.


                            Im Bezug auf die Kampfszenen muss ich euch recht geben. Die sind wirklich übertrieben. Vermutlich habe ich mich da etwas zu sehr von Massenschlachten ala Herr der Ringe hinreissen lassen.
                            Allerdings versuche ich ja schon diese Art von Schlachten schon etwas realistischer zu gestalten indem ich die beiden Parteien aneinander angleiche. So schraube ich zum Beispiel die Anzahl der Gegner zurück, was mir bei der Szene mit Neo vor der Stadt offenbar nicht ganz so gut gelungen ist, oder aber ich versuchte es mit Szene wie im LoreGen-Tower wo die Kraft und die Anzahl der Kontrahenten fast gleich ist. (Abgesehen von Ranas Kampf gegen Stanton der denke ich doch ein bisschen zu sehr das Typische "Gut Gewinnt - Böse verliert. Und das deutlich" ist.

                            Die Formulierung der Kampfszenen wie Hawk es angesprochen hat könnte natürlich noch dazu beitragen das ganze weiter zu verbessern und ich denke das werde ich mir auch mal zu Herzen nehmen. Ich gehe ja selbst schon etwas in die Richtung, aber ich denke ich muss das noch ein ganzes Stück mehr intensivieren.


                            @ Hawk: Keine Sorge. Ich werde nicht aufhören zu schreiben. Im Gegenteil, ich werde mir deine Ratschläge zu Herzen nehmen und sehen das ich was verbessern kann. Denn dafür frage ich ja nach Feedback und Kritik.


                            Ach und im bezug auf die Kurzgeschichten: Das ist mir auch aufgefallen. Und wie der Zufall so will, habe ich auch mit einer Kurzgeschichtenreihe in meinem Universum angefangen.
                            Zwar habe ich bis jetzt nur eine Folge, aber dad reicht ja schon. (Bin mal in richtung Krimi gegangen anstatt Action.)
                            Diese Serie habe ich zum einen deshalb gemacht weil ich Ideenüberfluss hatte, also mehr Ideen hatte wie in die Hauptstory gepasst haben, (Vor allem die Krimi-Elemente passen nicht zur Hauptstory.) und zum anderen wollte ich mal sehen ob ich auch was schreiben kann wo keine 200 Gegner ins Gras beißen und eigentlich kaum bis keine Gewalt ausgeübt wird. (Von dem Mord um den es geht abgesehen.)

                            Wenn du Interesse hast, kann ich die Folge gerne hier Posten.


                            Gruß, Thunder.

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                            • #15
                              Ich hoffe du verzeihst es mir, wenn ich hier mal ein wenig deutlicher werde


                              In der Schreibtheorie existiert ein Konstrukt, die so genannte "Mary Sue". Das ist ein Charakter innerhalb der Geschichte, den der Autor als Spiegel wahrnimmt und daher unbewusst alle Charaktereigenschaften oder Erfolge auf ihn projeziert, die er selber gerne hätte, oder von denen er überzeugt ist, das er sie hat.
                              Ich habe stark den Verdacht, dass genau DAS hier bei deinem Thunder McNeil der Fall ist.

                              Wenn ich deine Figur einfach mal analysiere, dann komme ich auf folgende beschreibenden Elemente:
                              +Er trägt einen Namen, den du selber auch benutzt (du hast ihn also nach dir selbst benannt)
                              +Er lebt in einer Welt ohne limitierende Rechtsstaatlichkeit (er ist also "frei")
                              +Er hat eine Frau, die ihn liebt
                              +Er füllt eine Art Anführerrolle aus
                              +Er ist ein guter Kämpfer
                              +Er kennt scheinbar keine Angst (Kämpft gerne)
                              +Er wird von anderen Leuten (Stanton) ob seiner Position und Erfolge beneidet
                              +Er ist der erfahrenste in allem was er tut und anderen deutlich überlegen.
                              +Er hat eine Tochter, die ebendso schön, stark, erfolgreich und Mutig ist, wie er selbst
                              +Er hat einen König als Verwandten

                              Die einzige negative Eigenschaft, die Thunder hat ist:
                              -Er will kein Kind

                              wobei ich mich schon sehr täuschen müsste, wenn sich das im Verlauf der Handlung nicht grundlegend ändert und er plötzlich zum Mustervater wird, um eine nicht existierende Entwicklung zu kaschieren.



                              Das alles sind für mich deutliche Anzeichen für eine Mary Sue. Und ganz ehrlich: Lass das sein! Niemand Mag Mary Sue's. Niemand will wissen, was eine Mary Sue denkt. Niemand will wissen, wie sich eine Mary Sue fühlt. Und niemand will wissen, was eine Mary Sue tut.
                              Denn sie sind langweilig. Sterbenslangweilig.

                              Bevor du dir die Mühe machst, deine Geschichte überhaupt weiterzuschreiben, solltest du dieses Konstrukt von einem Protagonisten GRÜNDLICH überarbeiten. Auch als Autor brauchst du eine gewisse Distanz zu deinen Charakteren Eine Distanz die hier ganz offenbar nicht vorhanden ist.



                              Und was deinen Hang zu "ungewöhlichen Namen" angeht:
                              Kiara ist ein ungewöhnlicher Name, Aleu auch. Kautau wäre auch ein ungewöhnlicher name. Oder Lempenc. Oder Baheu.
                              Aber "Thunder" ist weder ungewöhnlich, noch ein name. "Thunder" ist ein eingliches Wort bei dem 95% der deutschen Bevölkerung ganz genau wissen, was es bedeutet. Mal ganz abgesehen davon, das auch McNeil ein klar als englisch zu identifizierender Nachname ist.
                              Was ist Ironie?
                              Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                              endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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