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Kurzgeschichten by hawk644

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  • Kurzgeschichten by hawk644

    Ich möchte an dieser Stelle eine schon recht betagte Kurzgeschichte von mir vorstellen. Für mich war es die Gelegenheit einmal zu versuchen, die eigentlichen Ereignisse als Dialog, in diese Form der Erzählung, wiederzugeben. Ich hoffe, diese kleine Geschichte gefällt euch.

    Obwohl ich mittlerweile eher längere Episoden schreibe, macht es auch heute noch mitunter einen Heidenspass, sich auf diese kurzen, knackigen Stories einzulassen. Zukünftig sollen weitere KG´s - zumeist ältere meiner Werke, in überarbeiteter Form - hier veröffentlicht werden.


    ZWEITER KONTAKT

    Zusammen mit seinem besten Freund, dem Chemielaboranten Christian Horlan, saß der pensionierte Physiker Stefan Gerlach auf der Veranda seines Hauses. Langsam sank die Sonne den grünen Hügeln der Eifel entgegen und Professor Gerlach hielt das Glas Weinbrand in seiner Hand, gegen die Sonne um nachdenklich die Flüssigkeit darin zu betrachen.
    Vor einer Woche hatte SETI eindeutig modulierte Signale nichtirdischen Ursprungs aufgefangen.
    Gestern, am 13.08.2084 hatten dann alle großen Radarstationen der Erde und auch die der noch jungen Mondbasis den Anflug von fünf Objekten bestätigt, die bereits die Marsbahn überschritten hatten. Überall auf der Erde sah man diesem Ereignis mit Freude und gespannter Hoffnung entgegen.
    Einer der wenigen Menschen auf der Erde, der diesem Ereignis pessimistisch entgegen sah, war Professor Stefan Gerlach. Darum hatte er auch seinen Freund an diesem Samstagabend zu sich eingeladen, um über seine Bedenken, und dessen Gründe dafür, zu sprechen.
    Sein langjähriger Freund Christian, Doktor der Chemie und nur wenige Jahre jünger, als er selbst, sprach ihn schließlich an.
    „Warum so nachdenklich, mein Freund. Fast alle Menschen auf der Erde sehen diesem ersten Kontakt mit einer außerirdischen Rasse positiv entgegen. Warum ziehst du alter Griesgram ein solches Gesicht?“
    „Die wissen auch nicht, was ich weiß“, orakelte Stefan Gerlach düster. Er starrte eine Weile ins Leere um dann seinen Freund entschlossen in die Augen zu blicken. „Ich habe nicht mal dir davon erzählen dürfen, was ich während der beiden Mondmission, an denen ich teilgenommen habe, gesehen und erlebt habe. Das Ganze wurde vom Militär zur geheimen Verschlußsache erklärt.“
    Christian Horlan blickte seinen Freund erstaunt an.
    Natürlich wusste er davon, dass sein Freund, vor über dreißig Jahren, zweimal, zum Zweck wissenschaftlicher Forschung, auf dem Mond gewesen war – eine Tatsache um die er seinen Freund immer noch beneidete. Allerdings hörte er heute zum ersten Mal von seinem Freund, dass er bei seinen anschließenden Erzählungen, denen er auch heute noch nur zu gerne zuhörte, etwas für sich behalten hatte. „Das hört sich höchst geheimnisvoll an, alter Knabe.“
    Stefan nahm einen Schluck von seinem Weinbrand und erklärte: „Ja, auch heute darf ich noch nicht darüber sprechen, aber soll ich dir was sagen – darauf pfeife ich. Ich finde du hast das Recht zu erfahren, was da aus dem All auf uns zu kommt.“ Er nahm einen erneuten Schluck von seinem Weinbrand und begann dann langsam zu berichten:
    „Wir hatten während der ersten Mondmission, an der ich teilnahm, unseren Bereich zur Entnahme von Bodenproben in die Nähe des Lacus Mortis, in Sichtweite des Bürg-Kraters verlegt. Schon bei der zweiten Probebohrung stießen wir auf eine Schicht, die nicht nachgeben wollte. Sämtliche Versuche tiefer als einige Meter zu bohren scheiterten an dieser Stelle. Wir forderten schweres Gerät vom Basislager an um die besagte Stelle freizulegen. Was wir dabei fanden übertraf unsere kühnste Phantasie – wir entdeckten die Hinterlassenschaften einer ehemaligen Mondbasis. Halbwertmessungen ergaben, dass dieses völlig unbekannte Material mehr als zehntausend Jahre alt war, mindestens so alt muss also dieser alte Stützpunkt gewesen sein, als wir ihn entdeckten. Es gelang uns einen Teil des noch erhaltenen Stützpunktes freizulegen. Es waren nicht mehr als Ruinen, wie wir schnell feststellten. Aber wir legten eine unversehrte Kassette frei, mit etwas, das wir zunächst nicht identifizieren konnten. Der Inhalt bestand aus Kristallen, die alle die gleiche Form und Größe besaßen. Niemand von uns wusste, was sie zu bedeuten hatten.
    Wir nahmen sie mit ins Basislager und brachten sie auf die Erde.
    Auch dort schafften es die besten Fachleute nicht herauszufinden, was es mit diesen Kristallen auf sich hatte. Bei der zweiten Mission gelang uns dann der entscheidende Fund. Wir fanden ein tragbares Gerät, welches Vertiefungen aufwies, die haargenau zur Größe der Kristalle passte. Wir fanden nach unserer Rückkehr zur Erde heraus, dass es sich dabei um ein Abspielgerät handelte, und dass die Kristalle Ton und Filmdaten beinhalteten.
    Trotzdem dauerte es nochmal fast zehn Jahre, bis es uns endlich gelang die Filmdaten auf den Kristallen abzurufen und für uns sichtbar zu machen. Wir verstanden zwar nicht die Kommentare, aber was wir an Bildern sahen, ließ uns einen Schauer über den Rücken laufen. Folgendes konnten wir uns schließlich daraus zusammenreimen:
    Die Außerirdischen kamen aus einem Sonnensystem, etwa 5000 Lichtjahre von unserem entfernt, wobei ihre Schiffe über Antriebe verfügten, die bis knapp unter Licht beschleunigen konnten. Durch die Zeitdillatation vergingen dabei für die Besatzungsmitglieder nur wenige Wochen, während draußen Jahrtausende abliefen. Als sie den Dritten Planeten dieses Systems erreichten, stellten sie fest, dass es schon eine andere raumfahrende, humanoide Rasse gab, die sich auf einem S-förmigen Kontinent, zwischen Afrika und Amerika niedergelassen hatte.“
    „Redest du von Atlantis?“, fragte Christian Horlan fassungslos. „Und wenn du Recht hast, dann stammt die heutige Menschheit nicht von diesem Planeten.“
    Sein Freund nickte müde. „Jedenfalls nicht so, wie wir es bislang stets vermuteten. Einige Jahrzehnte lebten beide Rassen friedlich als Nachbarn, doch nach drei Generationen blickten die Bewohner der Mondkolonie immer begehrlicher auf ihre Nachbarn, die den herrlichen, blauen Planeten bevölkerten. Schließlich sandten sie ihre bewaffneten Raumschiffe aus, um Atlantis zu erobern und den Planeten zu übernehmen. Fast wäre der Handstreich geglückt, doch den Atlantern gelang es, die Invasoren zu vernichten und rüsteten für einen Gegenschlag. Sie vernichteten die Mondkolonien mit Atomwaffen, doch zwei Schiffe entkamen ihnen, von denen sich eins auf Atlantis hinab stürzte und dort, mit allen Waffensystemen explodierte. Die Detonation wahr so entsetzlich, dass sich die Erdachse um einige Grad verschob. Durch die aufgewirbelte Erde und Asche, bis in die oberen Atmosphärenschichten kam es zu einer neuen, der letzten, Eiszeit Der Kontinent Atlantis wurde vollkommen vernichtet und ging unter. Die wenigen überlebenden Atlanter entkamen auf die übrigen Kontinente, fielen zurück in die Primitivität und vermischten sich mit den niederen Humanoiden des Planeten.
    Das zweite Schiff der Mondbewohner machte sich auf den Rückweg zu dem Planeten, von dem sie ursprünglich kamen.“
    „Ungeheuerlich, was du mir da erzählst“, entfuhr es Christian Horlan, nachdem sein Freund geendet hatte. „Aber was, zum Henker, hat das mit den aktuellen Ereignissen zu tun? Das Ganze liegt, wie du selbst sagtest über 10.000 Jahre zurück.“
    Professor Gerlach blickte seinen Freund nun eindringlich an: „Wenn damals ein Raumschiff mit fast Lichtgeschwindigkeit zu der 5000 Lichtjahre entfernten Heimat entkam, und sich nach ihrem Eintreffen eine Strafexpedition, mit annähernd Lichtgeschwindigkeit, gegen die Nachkommen der Atlanter auf den Weg ins Sonnensystem machte, wie lange würde es dann dauern, bis der Verband hier eintrifft?“
    Das ohnehin schon bleiche Gesicht des Chemikers wurde aschfahl.
    „Zehntausend Jahre“, flüsterte er fast unhörbar...

    ENDE
    Zuletzt geändert von hawk644; 09.07.2013, 20:37.
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  • #2
    Sehr spannend erzählt! Und genau die richtige Länge zum "Zwischendurchlesen" für mich.

    Kleiner aber doch etwas auffälliger Kritikpunkt: "Wir fanden" kommt dreimal sehr knapp hintereinander vor.

    Und optional könnte man auf die Nennung der Namen der beiden Protagonisten im ersten Satz noch verzichten zwecks etwas einfacheren Einstiegs.

    Kommentar


    • #3
      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
      Sehr spannend erzählt! Und genau die richtige Länge zum "Zwischendurchlesen" für mich.

      Kleiner aber doch etwas auffälliger Kritikpunkt: "Wir fanden" kommt dreimal sehr knapp hintereinander vor.


      Ist berechtigt.
      Das habe ich eben korrigiert

      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
      Und optional könnte man auf die Nennung der Namen der beiden Protagonisten im ersten Satz noch verzichten zwecks etwas einfacheren Einstiegs.
      Yo - die Geschichte ist, wie erwähnt, etwas betagt. (Entstanden in den 1980ern...)
      Früher stellte ich die Hobbels gerne frühzeitig vor. Sofern es nicht zum Spannungsaufbau gehört, dem Leser zu überlassen, darauf zu kommen, wer es ist, unterläuft mir das auch heute noch gelegentlich.

      Ich werde mal meine gesammelten Werke durchstöbern, was ich noch so alles an KG´s habe...
      Früher hat es mich noch mehr als heute fasziniert, abseits von psychologischen Untiefen und Charakteranalysen, einfach mal nur einige Seiten lang Vollgas zu geben, ohne nach Links oder nach Rechts zu blicken...
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      • #4
        Halli-Hallo
        In der letzten Zeit habe ich einige Drabbles zum Thema SMALLVILLE geschrieben. Da es sich dabei auch um eine Art der Kurzgeschichte handelt, denke ich, dass es hierher passt.


        ALICIA (Der Königsfalter)
        Double-Drabble (200 Wörter)


        Der Königsfalter saß auf dem Grabstein, vor dem Clark Kent kniete

        Er blickte auf den Namen, ohne ihn wirklich zu sehen. Alicia Baker. Seine Frau. Sie hatten in Las Vegas geheiratet. Es war verrückt gewesen, doch ein Teil von ihm hatte es gewollt, wie selten etwas zuvor in seinem Leben.

        Er hatte seiner Mom erzählt, der Ehebund wäre illegal gewesen, aber das stimmte so nicht, denn entgegen seiner Vermutung war Alicia zu diesem Zeitpunkt seit einer Woche achtzehn Jahre alt gewesen.

        Was er niemandem erzählt hatte: Er und Alicia hatten diese Ehe auch vollzogen. Nicht in der Hochzeitsnacht, im Hotel in Vegas, sondern bei Alicia Zuhause, zwei Tage vor ihrem gewaltsamen, so vollkommen sinnlosen, Tod. Ermordet von einem Meteorfreak mit einer kranken Vorstellung von Moral und Anstand.

        Dessen Plan war perfekt gewesen, und trotz seiner unglaublichen Kräfte und Fähigkeiten hatte er Alicia nicht retten können.

        Er hatte sie geliebt, mit jeder Faser seines Herzens, entgegen all dessen, was seine Eltern und seine Freunde über sie gedacht hatten. Alicia war das erste Mädchen gewesen, bei dem er sich gleichzeitig normal und außergewöhnlich gefühlt hatte.

        Sie war in jeder Hinsicht seine Frau gewesen. Tränen rannen über Clarks Wangen.

        Der Königsfalter schwebte davon...


        Oben links... (Die Brüder Löwenherz)
        Triple-Drabble (300 Wörter)


        Als Alicia Baker klein gewesen war, hatte ihre Großmutter ihr die Geschichte der Brüder Löwenherz vorgelesen. Alicia war überrascht gewesen, dass dieses Tal, in dem sie, nach ihrem Tod, splitternackt erwachte, dem Kirschblütental glich.
        Es hatte gedauert herauszufinden, dass sie sich alle Dinge nur hatte vorstellen müssen, damit sie materiell wurden. Das hatte auch bei ihrem Pferd funktioniert. Nur einen Haken gab es: Lebewesen konnten nur existent werden, wenn sie im Jenseits waren. Anfangs hatte sie sich Clark hierher gewünscht. Vergeblich.

        Wie jeden Morgen ritt Alicia am Silberlauf entlang, als sie am Ufer etwas im Gras erblickte. Eine nackte Gestalt, mit schwarzem Haarschopf.
        Alicia hielt an und stieg ab.
        Sie rüttelte die Gestalt. Als sie sich umwandte fuhr Alicia erschrocken zurück.
        „Clark?“
        Der Mann blickte sie an.
        Alicia? Wo...?“
        „Im Jenseits. Aber das kann nicht sein.“

        Clark berichtete, wie Jor-El, nach dem zweiten Meteoritenregen, seine Kräfte raubte, und wie er erschossen worden war. Er blickte an sich hinunter.
        „Du musst dir wünschen, was du möchtest, Clark.“
        Es dauerte etwas, bevor er in Hemd und Jeans vor Alicia stand.
        Alicia hauchte: „Ich kann nicht glauben, dass du wirklich hier bist. Wie konnte dein Vater das zulassen?“ Sie näherte sich und zupfte ihm ein Haar aus.
        Fast gleichzeitig begann Clark sich aufzulösen.
        „Clark...!“
        Alicia sank in die Knie, das Haar zwischen ihren Fingern. Jor-El hatte ihn anscheinend zurück geholt. Sie erhob sich und ritt zurück.

        Als sie ihr Haus erreichte, stand ein Mann auf der Veranda.
        „Clark?“
        Das Haar, dachte Alicia. Etwas von ihm ist hiergeblieben. Alicia sprang ab und lief zu ihm.
        Clark hob sie auf die Arme. „Sind wir auch hier verheiratet?“
        Alicia nickte glücklich.
        „Dann sollten wir etwas nachholen, das wir im Leben versäumt haben.“
        Alicia küsste ihn. „Wenn du das Schlafzimmer suchst – die Treppe rauf und dann links.“


        Superman und Imra Ardeen (Die Schneekönigin)
        Triple-Drabble (300 Wörter)


        Kal-El stand allein in der Festung der Einsamkeit.

        Sein Blick wanderte entlang der siebzehn Kristallstatuen, als er den Altar ansteuerte, auf dem, neben vielen anderen Erinnerungsstücken, acht Kristallwürfel lagen, die verschiedene Buchstaben anzeigten.

        Jede der Kristallstatuen stellte eine Frau dar, mit der er zusammen gewesen war. Lana, Lois, Irina, Ta´izla, und all die anderen Frauen in seinem Leben, welches bereits mehr als tausend Jahre währte.

        Nachdenklich nahm der Schwarzhaarige die Würfel in die Hand.
        Er wandte sich um, als er hinter sich Schritte hörte. Lächelnd blickte er in das Gesicht von Imra Ardeen, seine jetzige Frau, und sagte: „Du folgst mir zum Nordpol, wie einst Gerda ihrem Kai gefolgt ist – ganz allein.“

        Imra blickte ihren Mann befremdet an und er erklärte: „Es ist ein Märchen. Die Schneekönigin nahm Kai mit in ihrem Schlitten, zu ihrem Schloss, am Nordpol. Seine Freundin Gerda machte sich daraufhin ganz allein auf die Suche nach ihm, bis sie ihn endlich fand und mit nach Hause nahm.“

        Imra deutete auf Kal-El´s Hand. „Was hast du da?“

        Kal-El lächelte in der Erinnerung. „Diese Würfel habe ich einst Lois geschenkt. Sie liebte Rätsel und gelegentlich haben wir sie benutzt um aus den gewürfelten Buchstaben Wörter zu kombinieren.“

        Er bewegte die Würfel in der Hand, bevor er sie auf den Altar rollen ließ. Zwei E, zwei I, und die Buchstaben K, G, T, und W. Sinnend blickte er auf die Buchstaben und ordnete die Würfel schließlich in einer Reihe, nebeneinander an. Ein sanftes Lächeln überflog dabei seine Lippen.

        Imra meinte schließlich sanft. „Lois war jene, die du besonders geliebt hast, richtig?“

        Kal-El nickte.

        Leise erklärte Imra: „Sie war sterblich – unsere Liebe ist für die...“

        Kal-El küsste sanft Imras Lippen. Dann flog er mit ihr aus der Festung hinaus. Zurück blieben die acht Würfel, die ein neues Wort bildeten:

        EWIGKEIT.
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        • #5
          Hallo Hawk!

          Für einen Neuen ist es schön, dass Du ein paar Kurzgeschichten eingestellt hast!

          So kann man sich langsam im Forum vorarbeiten!

          Die Geschichten "Alicia", "Die Brüder Löwenherz" und "Superman und Imra Ardeen" (Drabbels der Begriff war mir zum Beispiel noch neu, sind das Textfragmente?) haben mir besonders gut gefallen.
          Über die "Ewigkeit".
          Das Dilemma eines Unsterblichen, der unter Sterblichen wandelt und der trotz seiner fast unbegrenzten Macht das Leben eines geliebten Menschen nicht retten kann.
          Das lässt Platz für sehr viel Phantasie und Philosophie!
          Du hast in sehr kleinen Ausschnitten etwas ganz großes zum Klingen gebracht.
          Ich freue mich schon darauf hier noch mehr solcher Perlen zu finden!

          LG
          earthquake
          Entgegen der um sich greifenden Legendenbildung habe ich mein "altes" Forum nicht freiwillig verlassen, sondern ich wurde von den neuen "Betreibern" vor die Tür gesetzt, um den "echten" Fans den Anblick meiner Geschichten zu ersparen!

          Kommentar


          • #6
            Zitat von earthquake Beitrag anzeigen
            Hallo Hawk!

            Für einen Neuen ist es schön, dass Du ein paar Kurzgeschichten eingestellt hast!

            So kann man sich langsam im Forum vorarbeiten!
            Leider bin ich von dem Stoff schon weitgehend weg und schreibe zumeist etwas umfangreichere Werke. Hin und wieder überkommt es mich aber, und ich haue mal so ein Kurzwerk raus...

            Zitat von earthquake Beitrag anzeigen
            Die Geschichten "Alicia", "Die Brüder Löwenherz" und "Superman und Imra Ardeen" (Drabbels der Begriff war mir zum Beispiel noch neu, sind das Textfragmente?) haben mir besonders gut gefallen.
            Vielen Dank.
            Drabbles sind kleine Geschichten mit eine bestimmten Wortanzahl.
            - Drabbles = 100 Wörter
            - Double-Drabbles = 200 Wörter
            - Tripple-Drabbles = 300 Wörter
            Letztere Größen sind erst später entstanden das ursprüngliche Drabble umfasst genau 100 Wörter. Die Herausforderung ist, seine Texte dahingehend zu verbessern, dass man mit dieser begrenzten Anzahl dennoch etwas bewegt.

            Zitat von earthquake Beitrag anzeigen
            Über die "Ewigkeit".
            Das Dilemma eines Unsterblichen, der unter Sterblichen wandelt und der trotz seiner fast unbegrenzten Macht das Leben eines geliebten Menschen nicht retten kann.
            Das lässt Platz für sehr viel Phantasie und Philosophie!
            Du hast in sehr kleinen Ausschnitten etwas ganz großes zum Klingen gebracht.
            Ich freue mich schon darauf hier noch mehr solcher Perlen zu finden!

            LG
            earthquake
            Nochmal vielen Dank.
            Jahrelang konnte ich mit Drabbles nicht wirklich etwas anfangen, aber in der letzten Zeit fängt die Sache an mir Spaß zu machen. Besonders wenn Themen vorgegeben sind (in einem anderen Forum, wo ich diese Drabbles poste), wie bei den Superman-Drabbles.
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            • #7
              Sodele - genug der Futurerei...
              Hier mal wieder etwas in Richtung STAR TREK. Die Kurzgeschichte ist in sofern etwas ungewöhnlich für mich, da es einerseits meine erste TOS-Episode ist und andererseits kein einziger OC darin vorkommt. Doppelpremiere quasi.

              Diese kleine, augenzwinkernde Episode entstand durch etwas, was ich mich nach Film 4 gefragt habe, und zwar: "Was passierte mit Kirks Brille?"
              Hier meine Antwort darauf...


              Kirks Brille

              Mit nachdenklicher Miene blickte James Tiberius Kirk, wieder in den Rang eines Captain degradierter Offizier der Sternenflotte, zum Fenster seines Apartments hinaus auf die regennasse Landschaft. Vor etwa einer Stunde erst hatte der Regen aufgehört. Heute war sein Geburtstag und nachdenklich erinnerte er sich daran, dass vor genau einem Jahr, mit sicherlich dem trübsinnigsten aller seiner Geburtstage, eine Odyssee begonnen hatte, die ihn und seine engsten Freunde nicht nur durch den Raum, sondern auch durch die Zeit geführt hatte. Sein bester Freund Pille hatte bereits vorletzte Woche seinen heutigen Besuch angekündigt. Pille wusste zwar genau, dass ihm Geburtstagsfeiern zuwider waren, aber dem Freund war dies herzlich egal, wie Kirk über die Jahre hatte erfahren müssen.
              Im Hintergrund des nur mäßig erhellten Apartments prasselte ein Feuer im offenen Kamin. Auch hier bestand eindeutig eine Parallele zum vergangenen Jahr und unwillkürlich schweiften die Gedanken des Captains ab zu einem Ereignis, dass eigentlich nur am Rande bedeutsam schien. Doch es gab da eine Frage, die ihn beim Blick in die draußen herrschende Dunkelheit quälte. Und das nicht erst seit heute, sondern seit sie aus der Vergangenheit zurückgekehrt waren in die Gegenwart:
              Wo war seine Brille?
              Pille hatte ihm zum letzten Geburtstag eine Brille geschenkt, die er in der Vergangenheit hatte versetzen müssen, um an dringend benötigtes Geld zu kommen.
              Kirk wurde abgelenkt, als der Türmelder aktiviert wurde. Er warf einen Blick zum Chrono an der Wand, der kurz vor 19:30 Uhr anzeigte. Das musste sein Freund sein, denn nur Pille kam zu Verabredungen einige Minuten früher, als angekündigt.
              Seufzend gab er den Stimmenbefehl: „Computer: Schott öffnen.“
              Die Tür glitt fast geräuschlos in die Wandfassung und die vertraute Gestalt des Bordarztes der USS ENTERPRISE trat in den gemütlich eingerichteten Wohnraum, der ein wenig dem Ausstellungsraum eines Museums glich, denn Kirk sammelte antike Waffen und Gegenstände, die in Vitrinen lagen, oder an den Wänden hingen.
              „Hallo, Jim“, begrüßte der Arzt Kirk, noch bevor sich das Schott wieder vollständig hinter ihm verschlossen hatte. „Alles Gute zum Geburtstag.“
              Deutlich weniger grimmig als ein Jahr zuvor antwortete Kirk: „Danke, Pille.“ Er deutete auf das nett verpackte Geschenk in den Händen des Arztes und fragte launig: „Ist wenigstens diesmal ein orionischer Liebestrank drin?“
              „Knapp daneben, mein Freund“, grinste Leonard McCoy beinahe lausbubenhaft. „Es ist ein Buch über gutes Benehmen, von einem gewissen Knigge. Wer weiß, ob du es nicht irgendwann mal brauchen wirst. Wenn ich da nur an deinen Umgang mit den Klingons, in der letzten Zeit, zurückdenke...“
              Kirk nahm das Präsent in Empfang, wobei er seinem Freund, bei der Erwähnung seiner Intimfeinde, ein schmerzliches Grinsen schenkte und ironisch erwiderte: „Du verstehst es eine Party in Schwung zu bringen.“
              Pille dem im selben Moment bewusst wurde, dass er in ein Fettnäpfchen getreten war, denn es war ein Klingon gewesen, die Kirks Sohn ermordet hatte, setzte eine entschuldigende Miene auf, sagte jedoch nichts.
              Kirk, der seinen Freund auch so verstand, nickte nur und machte sich schnell daran, das Päckchen zu öffnen. McCoy hatte tatsächlich die Wahrheit gesagt, denn es handelte sich tatsächlich um eine Abhandlung über gutes Benehmen. Mit rauer Stimme meinte er schließlich: „Ich hoffe, dass ich die Zeit finden werde es zu lesen.“
              „Und den Inhalt zu behalten“, ergänzte der Arzt trocken.
              Kirk, der sich zur Bar begeben hatte, legte das Buch sacht auf die Kante und fragte den Freund über die Schulter hinweg: „Was hältst du von einem Andorianischen Eisbrandy? Durch eine zähe Verhandlung mit einem andorianischen Offizier, im letzten Monat, bin ich günstig an dieses Gebräu gekommen.“
              McCoys Augen begannen zu leuchten. „Da sage ich bestimmt nicht nein.“
              Während Kirk die Drinks zubereitete, blickte er sinnend zu Pille und fragte nach einigen Sekunden nachdenklich: „Bevor du kamst habe ich darüber nachgedacht, was wohl aus meiner Brille geworden sein mag. Ob die Brille, die ich in der Vergangenheit versetzt habe, wohl tatsächlich die Brille ist, die du vor etwa einem Jahr gekauft, und mir anschließend geschenkt hast? Ist so etwas möglich, Pille?“
              Der Arzt blickte etwas überfordert drein. „Was siehst du mich an? Ich bin Arzt, und kein Temporal-Experte. Wo ist Spock, wenn man ihn wirklich mal braucht?“
              James Tiberius Kirk lachte leise. „Ja, unser Spitzohr könnte uns das hübsch auseinander pflücken, aber der weilt gerade auf Vulkan. Wundert mich ohnehin, dass der mal Urlaub macht.“
              Mit den beiden Gläsern zu Pille zurückkehrend meinte er dann: „Zuerst werden wir uns mal einen genehmigen, und dann werden wir gemeinsam überlegen, was mit der verdammten Brille passiert sein kann.“
              „Na dann, prost.“
              Sie stießen an und nahmen beide einen großen Schluck. Genießerisch mit der Zunge schnalzend erklärte Pille: „Das Zeug ist fast noch besser, als dieses Romulanerbräu. Ist schon interessant, dass alle humanoiden Spezies etwas vom Schnaps brennen verstehen.“
              „Haben wir ein Glück“, grinste Kirk zustimmend. Dann wurde er wieder ernster und nahm den Gesprächsfaden von eben wieder auf. „Pille, ich habe mir das, seit unserer Rückkehr aus der Vergangenheit, hin und her überlegt. Irgendwie stimmt etwas an diesem Kreislauf der Brille nicht, scheint mir. Denn wenn du die Brille gekauft hast, die ich in der Vergangenheit gelassen habe, nur damit ich sie kurz darauf wieder dorthin zurückbringe, wann wird sie dann erschaffen?“
              Pille schüttelte den Kopf. „Du kannst vielleicht Fragen stellen. Warum soll das denn nicht gehen, Jim?“
              Kirk nahm einen Schluck aus seinem Glas und erklärte: „Na überleg´ doch mal, Pille: Irgendwann muss Jemand die Brille erzeugt haben. Ich vermute, das war vor dem Zeitpunkt, an dem wir mit der BOUNTY im San Francisco von 1985 gelandet sind. Wenn das stimmt, dann gibt es die Brille, ab dem Zeitpunkt unseres Eintreffens, an diesem Punkt der Zeitlinie, zweimal. Irgendwer hat die Brille, die erst einige Jahrzehnte alt ist, während der Pfandleiher das etwa dreihundert Jahre ältere Modell in seinem Laden liegen hat. Aus der Sicht der Brille wäre also alles okay.“
              Pille trank sein Glas aus, stellte es auf den niedrigen Tisch neben sich und schnippte zustimmend mit den Fingern der rechten Hand. Dann sagte er: „Stimmt, Jim. So könnte es sein, wenn ich es recht bedenke. Die Brille würde in diesem Fall so lange parallel existieren – oder besser: existiert haben - bis zu dem Zeitpunkt, als wir zu unserer Reise durch die Zeit aufbrachen und wieder zurückkehrten.“
              Kirk nickte anerkennend. „Ich wollte, Spock hätte dich hören können. Damit wäre zum guten Schluss wieder alles in Butter, Pille. Bleibt die Frage, wo die Brille heute steckt?“
              „Hm“, machte der Arzt überlegend. „Vermutlich ist sie längst kaputt und wurde zu irgend etwas Anderem wiederverwertet. Ich habe nämlich jeden Laden in San Francisco abgeklappert, um wenigstens eine ähnliche Brille aufzutreiben. Fehlanzeige, mein Lieber.“
              Kirk zuckte mit den Schultern, leerte ebenfalls sein Glas und seufzte schwach. „Das werden wir vermutlich nie erfahren, schätze ich.“
              Pille nickte und meinte dann: „Du, Jim, ich kann heute leider...“
              Die beiden Männer wurden abgelenkt, als der Türmelder ertönte. Beide blickten sich, gleichermaßen fragend, an.
              „Erwartest du heute noch Besuch, Jim? Wenn das Sarek ist, dann schmeiß´ ihn bitte gleich wieder raus.“
              Kirk grinste breit und gab dann den akustischen Befehl zum Öffnen des Schotts.
              Wegen der herrschenden Lichtverhältnisse im Raum erkannten die beiden Männer zunächst nur eine schlanke Silhouette, gegen den helleren Hintergrund des Korridors. Erst als die Gestalt mit federnden Schritten den Raum betrat breitete sich auf den Gesichtern beider Männer Erkennen aus.
              Die Frau, mit den schulterlangen, blonden Haaren und den ausdrucksstarken, grauen Augen, trug unverkennbar die Kleidung einer Zivilen Wissenschaftlerin der Sternenflotte, mit den Insignien einer Biologin auf der linken Seite des Brustteils. Sie war, im Zuge der erst fünf Monate zurückliegenden Ereignisse, aus dem zwanzigsten Jahrhundert mit ins dreiundzwanzigste Jahrhundert gereist.
              „Gillian“, entfuhr es Kirk schließlich, der als Erster der beiden Männer die Sprache wiederfand. „Wie kommen Sie denn hierher?“
              Pille begrüßte die Frau etwas förmlicher: „Guten Abend, Doktor Taylor.“
              Die Frau nickte dem Arzt zu und wandte sich dann mit verschmitztem Grinsen wieder Kirk zu: „Hey, ich sagte Ihnen doch, dass ich Sie finden werde.“
              „Deine amourösen Abenteuer der Vergangenheit holen dich gerade ein“, feixte McCoy und erntete dafür einen vernichtenden Blick seines Freundes.
              „Benimm dich, Pille.“
              „Hast du dich damals benommen?“, konterte der Arzt grimmig und wandte sich dann zu Gillian Taylor. „Ich bedauere, dass Sie mich gerade beim Aufbrechen erwischt haben. Aber ich habe noch etwas Dringendes vor und muss mich leider schon von Ihnen verabschieden, kaum dass Sie hier sind.“ Er wandte sich zu Kirk und zwinkerte ihm, beinahe jungenhaft, zu. „Wir sehen uns übermorgen, Jim.“
              Damit verließ der Arzt das Apartment.
              Kirk blickte dem Freund sinnend nach und wandte danach seine Aufmerksamkeit der blonden Frau zu, die er unter nicht ganz gewöhnlichen Umständen kennengelernt hatte. Erst jetzt bemerkte er ein kleines, länglichen Päckchen in ihren Händen, das liebevoll in Geschenkpapier eingewickelt, und mit einer roten Schleife verziert, war.
              Gillian Taylor bemerkte den Blick des Mannes und lächelte hintergründig. „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Captain.“ Sie horchte dem Klang ihrer Stimme nach und schüttelte ihren Kopf. „Nein, das klingt viel zu steif, also versuche ich es noch einmal, okay?“ Ohne wirklich auf eine Antwort Kirks zu warten trat sie dicht an ihn heran, gab ihm das Päckchen, nahm ihn bei den Schultern und drückte ihm einen sanften Kuss auf die Lippen. Leise lachend meinte sie: „Alles Gute... Jim.“
              Kirk blickte in die vergnügt funkelnden Augen der Frau. Sie hatte ihn vor dem Abflug der BOUNTY irgendwie überfahren, und er wurde das Gefühl nicht los, dass sie es gerade wieder tat. Um keine Verlegenheit aufkommen zu lassen fragte er: „Was ist in dem Päckchen, Gillian?“
              „Machen Sie es auf.“
              Kirk zögerte einen Moment bevor er der Aufforderung der Wissenschaftlerin nachkam und das Geschenk auspackte. Als er die dunkle Holzschachtel öffnete starrte er verwundert und mit immer größer werdenden Augen auf den Inhalt. Fast andächtig nahm er die Brille darin heraus und hielt sie dicht vor seine Augen. Eines der Gläser war gesprungen, und Kirk wusste augenblicklich, was er dort in seinen Händen hielt. Für eine geraume Weile sprachlos, murmelte er endlich: „Aber das ist... Woher wussten Sie...?“
              „Eine einfache Quantendatierung“, erklärte Gillian Taylor augenzwinkernd. „Ich fand diese Brille in einem Antiquitätenladen, auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für Sie. Dass Sie antiquierte Gegenstände sammeln hat mir Ihr Kommunikationsoffizier verraten. Natürlich war ich neugierig und wollte genau wissen, wie alt dieses Stück ist, und Sie können sich bestimmt meine Überraschung vorstellen, als diese Brille, bei der Quantendatierung, auf ein Alter von über sechshundert Jahren angegeben wurde. Es dauerte eine Weile, bis mir klar wurde, dass dies nur durch ihre Zeitreise zustande gekommen sein konnte, Jim. Ich bin sicher, dass Sie einen adäquaten Platz in einer ihrer Vitrinen für sie finden.“
              Noch immer etwas fassungslos legte Kirk die Brille vorsichtig auf den Tisch und trat dann dicht an Gillian heran. Fast gerührt sagte er leise: „Ich danke Ihnen für dieses ganz besondere Geschenk, Gillian.“
              Sacht legten sich seine Hände an ihre Oberarme.
              Die Frau legte ihrerseits ihre Arme um Kirks Hüften, wobei sie leise fragte: „Wie kam es denn, dass sie ausgerechnet eine Brille in der Vergangenheit zurückgelassen haben?“
              Kirk schmunzelte in der Erinnerung und erwiderte: „Das ist eine lange Geschichte.“
              Gillian Taylor beugte sich leicht vor und küsste ihn erneut, diesmal richtig, und Kirk erwiderte ihren Kuss, sehr erfahren und sanft.
              Als sie sich nach geraumer Weile von einander lösten grinste Gillian verführerisch und raunte leise: „Dann bleibe ich wohl am besten über Nacht, damit du dich nicht abhetzen musst, um mir diese Geschichte zu erzählen.“


              ENDE
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              • #8
                Toll und sehr humorvoll geschrieben! Ich habe Kirk und Pille genau vor Augen, mitsamt ihren unvergleichlichen Gesten und Mimiken.
                Für mich ist Gleichberechtigung dann erreicht, wenn es genauso viele weibliche wie männliche Idioten gibt.

                Mission accomplished.

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                • #9
                  Zitat von Nurara McCabe Beitrag anzeigen
                  Toll und sehr humorvoll geschrieben! Ich habe Kirk und Pille genau vor Augen, mitsamt ihren unvergleichlichen Gesten und Mimiken.
                  Danke dir.
                  In meinen Augen sind beide Charaktere sehr dankbar zu schreiben, für FF-Autoren, wegen ihrer typischen Macken (schade dass ich ein über die Schulter nach oben blickendes: "Er ist tot, Jim" nicht mit einfließen lassen konnte... ).
                  Es gibt kompliziertere Charaktere, bei denen man etwas länger üben muss um die hin zu bekommen.
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