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In den Wüsten von Konda

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  • In den Wüsten von Konda

    Hallo an alle!

    Ich habe mich (endlich ) dazu entschlossen meine erste FanFiction hier rein zu stellen.
    Ich hoffe ihr habt Spaß beim lesen und bitte helft mir mit konstruktiver Kritik mich zu verbesser.


    In den Wüsten von Konda


    Prolog



    Es war Nacht und die drei Monde von Konda schickten ihr schwaches Licht durch den bewölkten Himmel.
    In diesen Moment konnte man eine dunkle Gestalt erkennen.
    Sie schlich durch eine enge Gasse.
    Plötzlich erklang ein Geräusch:
    Es durchdrang die Stille der Nacht wie ein Donnerschlag - doch es war eigentlich ganz leise.
    Es waren die Wachen die das Haus dort bewachten, das Haus von Mitu.
    Mit Verachtung betrachtete er es.
    Gleich drei hatte er angefordert.
    Er konnte bestimmt gut schlafen, wird ja schließlich bewacht.
    Das wird ihm am Ende auch nichts nützen.
    Er hörte wieder ein Geräusch, die Wachen lachten, offenbar erwarteten sie nicht das heute noch etwas passierte.
    Dieser Gedanke brachte ihn zum lachen, sein Vorhaben würde gelingen.
    Ihn übermannten Gewissensbisse:
    War das richtig was er tat?
    Gleichzeitig verwarf er den Gedanken wieder.
    Was er tat musste sein.
    Das ist der Anfang, der Anfang der Befreiung.
    Mit diesen Gedanken warf er die kleine metallische Kugel, die er die ganze Zeit über, in der Hand hielt.
    Sie landete mit einem leisen, dumpfen Geräusch - offenbar auf einen Teppich in Mitus Haus.
    Schnell rannte er weg und verschwand in einer Nebenstraße.
    Gerade noch rechtzeitig, bevor der riesige Feuerball ihn treffen konnte.
    Er lehnte sich an die Wand des Nachbarhauses, sein Herzschlag raste.
    War sein Vorhaben geglückt?
    Hatte er es geschafft?
    Für einen Moment traute er sich nicht nach schauen, doch die Neugierde siegte.
    Er konnte nicht einfach so verschwinden, nein, nicht ohne wissen ob es geklappt hatte.
    Er schaute vorsichtig um die Hausecke, so als ob er einen wütenden Tieger dahinter erwarten würde.
    Ja, es hatte geklappt, das Haus bestand nur noch aus ein paar Trümmern.
    Es hatten schon viele versucht das Haus und damit Mitu in die Luft fliegen zu lassen.
    Aber es hatte noch keiner geschafft, noch keiner außer ihm.
    Ein Glücksgefühl legte sich über die Zweifel in seinem Herzen und drohte sie zu ersticken.
    Doch ein Zweifel erreichte ihn noch:
    War das richtig?









    1. Kapitel



    "Captain, ich empfange einen Notruf. Er kommt von einen M-Klasse-Planeten."
    Meldete L.T. Fjolla.
    "Auf den Schirm."
    Sagte Captain Sorraia und meinte damit dass sie den Notruf auf den Bildschirm vor ihr übertrage sollte.
    Doch der Empfang war sehr schlecht:
    "... Wir brauchen dringend Hilfe... falls jemand... beamt... Koordinaten 13,27...
    Die Verbindung wurde noch schlechter.
    Dann riss sie endgültig ab.
    Es war still auf der Brücke geworden, aber nur für einen Moment.
    "Commander Eriskay stellen Sie ein Außenteam zusammen."
    Sie gab Sicherheitschef Korta zu verstehen mit zukommen.
    Die beiden gingen zum Transporter.
    "Was denken Sie erwartet uns da unten?
    Fragte sie.
    "Keine Ahnung. Wir sollten die Phaser aus Betäubung stellen."
    Antwortete Eriskay.
    Sie stellten sich auf die Transporterplattform.
    "Energie."


    Sie fanden sich in einem großen Raum ohne Fenster wieder.
    Die Decke wurde von einigen Säulen gestützt.
    Commander Eriskay begann ihn zu skannen:
    "Wir sind einen Kilometer unter der Erde."
    Sie wusste selbst nicht warum sie flüsterte.
    Wahrscheinlich weil die großen Säule, die ihre riesigen Schatten überall hin ausbreiteten sie verunsicherten.
    Hinter ihnen könnten mindesten zwanzig Leute auf sie lauern.
    Sie fühlte sich beobachtet.
    "Wenn jemand einen Hilferuf sendet, wieso taucht er dann am vereinbarten Treffpunkt nicht auf?"
    Dachte Korta laut.
    In diesen Moment öffnete sich ein Türe, die sie vorher nicht bemerkt hatten, weil sie im Schatten einer Säule stand.
    Ein Mann trat herein, er war bewaffnet.
    Unbemerkt sendete Korta ein Alarmsignal an die Blue Star.
    Er kam näher und zielte auf Korta, Eriskay behielt er im Augenwinkel.
    "Gebt mir eure Phaser. Es würde euch nichts bringen auf mich zu schießen, vor der Türe stehen zwei Wachen.
    Sagte er mit ruhiger Stimme.
    Eriskay und Korta schauten sich an.
    Sie wussten das sie das Risiko nicht eingehen konnten.
    Beide gaben ihm ihre Phaser.
    "Die Communikatoren und Skanner auch."
    Fügte er hinzu.
    Auch diese Sachen gaben sie ihm.
    Er wollte gerade noch etwas sagen, doch in diesen Moment beamten drei bewaffnete Offiziere der NOVA hinunter.
    Sie erfassten die Situation gleich richtig und zielten auf den Mann, doch der hielt seine Waffe weiter hin auf Korta gerichtet.
    Eriskay ging zu ihren Leuten und ließ sich einen Phaser geben.
    "Wenn ihr nicht wollt das ihr etwas passiert solltet ihr besser zurück beamen."
    Sagte der Mann.
    "Eriskay an NOVA, wir beamen zurück,"
    Sagte der Commander.
    "Energie."
    Sie lösten sich im Transporterstrahl auf und rematerialisierten auf der Transporterplattform.
    Als sie weg waren drückte er auf seinen Communikator und sagte:
    "Schalten Sie das Antietransportkraftfeld ein."
    Er schaute sie prüfend an und nahm dann den Phaser runter.
    "Wie schon gesagt: es nützt Ihnen nichts mich anzugreifen.
    Sie gingen zur Türe und hindurch.
    Auf der anderen Seite sah es fast so aus wie im Raum davor, nur dass er länglicher war, so wie ein Gang.
    Sie sah rechts und links ein paar weitere Türen.
    An den Wänden waren wieder Säulen, sie sahen so aus als würden sie die Decke stützen.
    Links von der Türe durch die sie gerade gegangen waren standen, an einer Schalttafel, zwei bewaffnete Männer.
    Sie nickten ihn zu und er nickte zurück.
    "Das soll wohl heißen: ist alles OK."
    Dachte Korta.
    Sie gingen den Gang entlang.
    "Wie heißt du?
    Fragte der Mann.
    "Korta und du?
    Fragte Korta.
    "Krin."
    Antwortete er.
    Lass mich mal raten: ich sollte nicht hier her gebeamt werden, oder Krin?
    Fragte sie.
    "Wenn es nach den Lehrex ginge hast du recht.
    Antwortete Krin.
    "Was soll das heißen?
    Fragte Korta.
    "Das wird dir Ma´Ti erklären.
    Sagte Krin.
    "Wer ist das?
    "Er ist unser Anführer.
    Er hielt vor einer Türe rechts von ihr und sagte:
    Er wartet dort auf dich."
    Mit einem mulmigen Gefühl betrat sie den Raum.
    Er war eher klein und es gab wenig Säulen.
    Hinten - an einen Tisch - saß ein Mann.
    Wahrscheinlich ist das Ma´Ti.
    Dachte Korta.
    Erst jetzt viel ihr auf, dass die Bevölkerung dieses Planeten eine Leder artige Haut hat.
    Vor dem Tisch stand ein Stuhl, sie setzte sich.
    Sie schauten sich an.
    "Was wollen Sie von mir?"
    Fragte Korta.
    "Wieso wurde ich hier her gebeamt?"
    "Wir brauchen Hilfe..."
    Sagte Ma´Ti.
    Keine besonders gute Idee jemanden zu entführen und dann Hilfe zu wollen.
    Dachte sie sauer, statt dessen sagte sie:
    "Wo bei?"
    Er schaute sie prüfend an.
    "Wir brauchen Ihr Schiff."
    Sagte Ma´Ti.
    Sie schaute ihn überrascht an, damit hatte sie nicht gerechnet.
    "Vielleicht können wir Ihnen irgend wie anders helfen."
    Erwiderte Korta ausweichend.
    "Sie rufen Ihr Schiff und sagen Ihren Leuten, dass sie es uns übergeben sollen."
    Sagte Ma´Ti.
    "Das werde ich nicht tun."
    Sagte Korta.
    "Entweder Sie rufen sie an, oder Sie werden sterben."
    Mit diesen Worten öffnete er eine Schublade an seinem Schreibtisch und holte einen Phaser herraus.
    "Sie haben eine Minute Bedenkzeit."
    Fügte er hinzu.
    In Kortas Kopf ratterte es, als sie wärend Ma´Ti den Phaser einstellte, überlegte was sie jetzt machen sollte.
    Korta, dir muss irgend etwas einfallen!
    Dachte sie.
    "Ihre Zeit ist abgelaufen, wie haben Sie sich entschieden?"
    Fragte Ma´Ti.
    Sie atmete ein Mal tief durch, bevor sie antwortete:
    "Ich werde sie nicht anrufen."
    "Dann haben Sie ihr Schicksal selbst gewählt."
    Sagte er und zielte...
    Kurz bevor er abdrückte wannte er den Phaser nach rechts.
    Er verfehlte sie nur knapp.
    "Sie haben ihr Schiff nicht verraten, jetzt kann ich Ihnen vertrauen.
    Sagte Ma´Ti.
    Sie starrte ihn fassungslos an.
    "Das war alles nur ein Test?"
    Fragte sie.
    "Nicht alles, wir brauchen wirklich Hilfe, aber wir wollen nicht Ihr Schiff."
    Antwortete Ma´Ti.
    "Was wollen Sie dann?"
    Fragte Korta.
    "Wir arbeiten gerade an einem eigenen Raumschiff.
    Krin - er hatt Sie her gebracht - ist der Leiter des Bauteams.
    Aber wir brauchen für den Antrieb Rietol, das ist ein flüssiger Brennstoff.
    Es wird in ein paar Mienen hier abgebaut."
    Erklärte Ma´Ti.
    "Könnt ihr es nicht einfach hier abbauen?"
    Fragte Korta.
    "Nein, es gibt nur wenige Abbaustellen, aber diese sind sehr groß und die Lehrex halten es gesetzt."
    Sagte er.
    "Und wir sollen Ihnen helfern dieses Rietol ansich zu bringen, richtig?"
    Fragte Korta.
    „Genau.“
    „Aber, wo für brauchen Sie das Schiff eigentlich?“
    Fragte Korta misstrauisch.
    „Die Lehrex haben vor 38 Jahren die Macht übernommen. Seit dieser Zeit ist nichts wie vorher. Wir mussten ihre Arbeit zusätzlich zu unserer übernehmen und haben dafür fast keinen Lohn bekommen. Eine Hungersnot kam nach der anderen.
    Sie haben uns das Recht zu Wählen genommen, sie haben uns alles genommen.
    Am Ende mussten wir sogar unsere Hauser verlassen.
    Wir haben oft versucht die Macht zurück zu bekommen, aber es hatt nie funktioniert.
    Dann haben wir entschieden ein Raumschiff zu bauen um die Lehrex ein für alle Mal zu besiegen.“
    Erzählte Ma´Ti.
    „Werden Sie uns helfen?“
    „Woher soll ich wissen das sie die Wahrheit sagen? Es könnte auch genau anders herum sei, dass Sie wie die Lehrex sind.“
    Sagte Korta.
    „Sie müssen uns vertrauen.
    „Vertrauen sollte auf gegenseitigkeit beruhen.“
    Sagte sie und weiß auf den Phaser in Ma´Tis Hand.
    „Da haben Sie Recht.“
    Sagter er und gab ihn ihr.
    Sie schaute nach auf welche Stufe er eingestellt war. Er stand auf betäuben, sie steckte ihn ein.
    „Das ist riskant von Ihnen.“
    Sagte Korta.
    „Ich stelle eine Verbindung zu Ihren Schiff her.“
    Übergang er ihre Bemerkung.
    Er schaltete an einer Konsole herum und drehte an ein par Knöpfen um die richtige Frequenz einzustellen.
    „Verbindung steht.“
    Sagte er anschließend.
    „Korta an Blue NOVA. NOVA bitte kommen.“
    „Hier NOVA. Sind Sie okey?“
    Ertönte die Stimme von Captain Sorraia.
    „Ja, mir geht es gut. Können sie ein Ausenteam runter schicken?“
    Fragte Korta.
    „Zu welchen Kordinaten?“
    Fragte sie.
    Ma´Ti gab ihr ein Pad auf dem sie notiert waren.
    „Die Kordinaten sein 780,3.“
    Antwortete Korta.
    „Okey, wir beamen runter. Sorraia Ende.“





















    2. Kapitel



    Auf der NOVA:
    „Stellen Sie ihre Phaser auf Betäubung und passen Sie auf: es könnte eine Falle sein.“
    Sagte Sorraia zu L.T. Fjolla und Commander Eriskay.
    Die beiden gingen in den Transporterraum und beamten runter.

    Es war eine karge Gegend, rechts von ihnen war eine nicht sehr hohe und nicht sehr steile Felswand.
    Überall um sie herum waren etwa ein bis einanhalb Meter hohe Felsbrocken.
    Vor ihnen war der Ausgang einer Höhle.
    In diesem Moment gingen Korta, Ma´Ti und Krin durch den Höhleneingang und auf das Ausenteam zu.
    Gerade als sie sie erreichten passierte es: Die Luft wurde mit Phaserstrahelen durchbrochen.
    Schnell duckten sie sich hinter ein paar Felsbrocken und feuerten darauf wo die Strahlen herkamen.
    Doch es waren zu viele.
    Es kam Korta so vor als würden sie von allen Seiten schießen.
    Plötzlich waren sie eingekreist.
    Etwas legte sich auf ihre Schulter.
    Ein Phaser.
    Wurde Korta bewusst.
    Ihr Herzschlag beschleunigte sich.
    Ich sitze in der Falle.
    Dachte sie.
    „Keine falsche Bewegung, geben sie den Phaser her.“
    Sagte eine Stimme hinterihr.
    Korta gab ihn nach hinten und drehte sich langsam um.
    Sie sah in das Gesicht einer Frau.
    „Ich bin Lehrex Kuen, sie sind meine Gefangenen.“
    Sagte die Frau.
    „Wessen haben wir uns schuldig gemacht?“
    Fragte Korta.
    „Ihr seid keine Lehrex.“
    Antwortete Lehrex Kuen.
    „Führt sie ab.“
    Sagte sie und besprach etwas mit einem Mann hinter ihr.
    Sie drehte sich wieder zurück und sagte:“Vorgehen 2.“
    Als nächstes wurden sie gebeamt.



    Zu der Zeit auf der Brücke:

    „Captain, die Communikatoren von Commander Eriskay und L.T. Fjolla geben kein Signal mehr.“
    Sagte L.T. Janna.
    „Können sie weg gebeamt worden sein?“
    Fragte Sorraia.
    „Ja, ich empfange Transporteraktivität. Das ist komisch, Captain, der Strahl teilt sich, so als würde gleichzeitig auf zwei Ziele gebeamt.“
    „Können Sie die Ziele zurück verfolgen?“
    Fragte Sorraia.
    „Ja, aber nur eines. Sie beamen zu den Kordinaten 1470.“
    Erwiederte Janna.
    „Fliegen sie mit einem Shuttle runter und schauen sich das erst mal an.
    Und L.T., keine Alleingänge.“
    „Ja sir.“
    Sie ging zur Shuttlerampe.
    Janna öffnete die Türe und ging hindurch, da hörte sie es: als erstes ein Krachen, dann ein Klirren, so als würde Metall auf Metall fallen.
    Es kam von links.
    Sie ging die Wand entlang bis sie zu einer Nische kam.
    Janna hielt den Phaser fest in der Hand.
    Wen würde sie hinter dieser Ecke finden?
    Was hatte er vor?
    Sabotierte er das Schiff, oder war er vielleicht nur ein Arbeiter?
    Nein, um die Uhrzeit war die Shuttlerampe immer lehr.
    All das schoss ihr in wenigen Sekunden durch den Kopf.
    Vorsichtig spähte sie um die Ecke.
    Sie hielt den Atem an und ihr Puls verdoppelte sich – jedenfalls kam es ihr so vor.
    Beruhig dich Janna.
    Sagte sie zu sich selbst in Gedanken.
    Du musst die Sicherheit hohlen, bevor er wichtige Systeme beschädigt.
    Sie schaute noch ein Mal um die Ecke und sah das selbe wie vorhin:
    Ein Man hatte die Abdeckung abgenommen und machte sich jetzt mit irgend welchen Werkzeug daran zu schaffen.
    „Janna an Sicherheit, bei Shuttlerampe 3 ist ein Saboteur.“
    Flüsterte Janna.
    „Verstanden, wir schicken jemanden hin. Sicherheit Ende.“
    Kam es leise durch den Communikator.
    Sie wartete eine Minute.
    „Wann kommt den endlich die Sicherkeit?“
    Fragte sie sich.
    „Ich kann nicht länger warten, je länger ich warte, desto mehr zerstört er.“
    Sie atmete noch Mal durch und kontrollierte, ob der Phaser richtig eingestellt war.
    Dann schlich sie leise hinter den Saboteur.
    „Aufhören.“ Sagte Janna mit fester Stimme „Keine Bewegung.“
    Der Man war überrascht zusammen gezuck und ließ das Werkzeug – das er gerade in der Hand gehalten hat – fallen.
    Mit einem Klirren kam es auf dem Boden auf.
    Janna hatte das Gefühl als ob es in ihrem Körper wiederhallen würde.
    In diesem Moment kam die Sicherheit und führte den Man ab.
    Als sie im Shuttle saß, hatte sie das Gefühl als ob eine Last von ihren Schultern genommen worden war und sie merkte, dass das Blut in ihren Adern nicht mehr so stark kribbelte.
    Hoffentlich wird das – unten auf dem Planeten – nicht so aufregend.
    Dachte sie bevor sie das Shuttle startete.










    3. Kapitel



    Korta und Krin rematerialisierten – mit zwei Bewachern – in einer großen Halle.
    Rechts und links von ihnen waren Fenster.
    Die Halle war leer.
    Vor ihnen zweigte rechts und links ein Gang ab, hinter ihnen nur einer nach rechts.
    Sie gingen gerade aus und folgten dann den rechten Weg.
    Nach zwei Glastüren war rechts eine altmodische grüne Türe.
    Korta und Krin gingen hindurch, ihre Bewacher blieben draußen und schlossen die Türe.
    Der Raum war relativ groß.
    Es gab ein paar Schränke, Tische und Stühle, insgesamt eigentlich ziemlich wohnlich.
    Sie waren nicht alleine.
    Ungefähr sieben Mitgefangene teilten mit ihnen die Zelle.
    „Was soll das ?
    Wer waren die?
    Was sollen wir hier?...“
    Schoss es Korta durch den Kopf.
    Sie schaffte es all diese Fragen in einen Blick zu vereinen und schickte ihn zu Krin.
    Der verstand und flüsterte: „Später.“
    Sie nickte leicht und sah wie Krin zu einer Frau hinten im Zimmer hinging.
    Sie ging schnell hinter ihm her, irgend wie hatte sie das Gefühl in seiner nähe bleiben zu sollen.
    Sie wusste nicht wie die anderen reagieren, auch wen sie sie bis jetzt ignoriert hatten.
    „Hallo Sinda.“
    Sagte Krin zu der Frau.
    „Hallo Krin, du bist also wieder da.“
    Sagte sie kühl.
    „Ich weis was du jetzt denkst, aber...“
    Er wollte eigentlich noch etwas sagen, aber sie war schneller: sie zog ein Messer aus einer Halterung am Gürtel und hielt es ihm an den Hals.
    „Aber was? Du hast mich sitzen gelassen, du wolltest mit mir fliehen. Statt dessen hast du mich in eine Falle geschickt und bist alleine abgehauen. Zwei Jahre musste ich warten um dich in die Finger zu bekommen.“
    Sagte sie mit so einem Zorn in der Stimme, dass es einem erschauern ließ.
    „Lass es mich dir erklären, Sinda.“
    bat Krin.
    „Na schön.“
    Zischte sie und stieß ihn weg.
    „Ich warte.“
    Sagte Sinda, immer noch sauer.
    Was ist zwischen den beiden vor gefallen?
    Fragte sich Korta.
    „Also,“ begann er, „ich...“
    „Ich will die Wahrheit hören, Krin. Ich bin kein Psycol.“
    Unterbrach sie ihn.
    Du benimmst dich aber wie einer.
    Dachte er, sagte aber statt dessen: „Okay, die Wahrheit: ein Freund hat mir gesagt das eine Durchsuchung ansteht, ich hätte den Sprengstoff nicht so schnell verstecken können, oder gar dich holen, alos habe ich die Chance genutzt und bin alleine geganngen.
    Was meinst du mit „in die Falle geschickt“?“
    Fragte er scheinheilig.
    „Das weisst du ganz genau. Eine Stunde vor unserem Treffen hat die Geheimpost deinen Brief gebracht. Darin stand das wir uns nicht an der hinteren Türe, sondern beim Lager treffen sollten. Ich bin natürlich hin gegangen und rate mal wer dort war. Zwei Lehrex und ein Psycol. Du kannst dir vorstellen was dann passiert ist.“
    Zischt sie.
    „Ich habe davon nichts gewusst, das musst du mir glauben. Den Brief muss ein Psycol oder Lehrex geschrieben haben.“
    Sagte Krin.
    „Wie viel?“
    Fragte sie.
    „Was?“
    Fragte er verwirrt.
    „Wie viel haben sie dir versprochen, wen du mich ihnen verrätst?
    Nein, kein Geld, sie haben dich laufen lassen.“
    Sagte Sinda, es war keine Frage, sondern eine Feststellung.
    „Habe ich Recht?“
    Fragte sie.
    „Nein, dass würde ich doch nie machen. Sinda, denkst du das wirklich von mir?“
    Fragte Krin sie mit treuen Hundeblick.
    „Schluss damit, du warst zu oft bei den Psycols, fast hätte ich dir geglaubt. Krin, du hast mich verraten und du würdest es jeder Zeit wieder tun.“
    „Sie haben mir versprochen dich auch gehen zu lassen, aber du bist nicht gekommen.“
    Sagte Krin.
    „Was wollten sie dafür?“, fragte Sinda, „Wen hast du dafür verraten?“
    „Niemanden, es ging um ein paar unwichtige Kleinigkeiten.“
    Versuchte er sich raus zu reden.
    „Na gut, für heute glaube ich dir , Krin. Wer ist das?“
    Fragte sie und deutete auf Korta.
    „Ich bin L.T. Korta vom Föderations Raumschiff NOVA.“
    Sagte Korta.
    „Eine Freundin.“
    Erklärte Krin
    „Du warst noch nie hier, sie werden dich bald hohlen.“
    Sagte Sinda nachdenklich.
    „Wer wird mich hohlen?“
    Fragte Korta.
    Sinda warf einen Blick zu Krin.
    „Sie kommt nicht von dieser Welt.“
    Sagte Krin halblaut.
    „Was geht hier eigentlich vor? Als erstes wurde ich von Ma´Ti und dir, Krin, entführt. Danach von den Lehrex oder wen auch immer, gibt es noch jemanden von den ich wissen sollte?“
    Fragte sie gereizt.
    Ihr ging das ewige hin und her auf die Nerven.
    „Ich werde dir alles erklären, aber das Wichtigste zuerst.“
    Sagte Sinda: „Wenn sie dich gleich zur Psycol bringen, darfst du ihr auf keinem Fall etwas über Ma´Ti, Krin oder mich erzählen, dass ist lebenswichtig, verstanden? Sag ihr oder einen Lehrex nie die Wahrheit. Sie werden als erstes versuchen dein Vertrauen zu gewinnen, so bald sie merken, dass das nicht klappt machen sie dir das Leben zur Hölle und der einzige Weg, aus der Hölle zu kommen ist zu verbrennen. Versuche so lange wie es geht ihnen vorzumachen, dass du ihnen glaubst, oder vertraust, aber verrate nichts.“
    Erklärte Sinda.
    In diesem Augenblick öffnete sich die Türe und eine grüne Lampe darüber leuchtete.
    „Was bedeutet das?“
    Fragte Korta leise.
    „Wir müssen jetzt rüber, in den Raum gegenüber von uns.“
    Erklärte Krin.
    „Was machen wir dort?“
    „Wir bekommen dort etwas zu essen, oder so was ähnliches.“
    Sagte Sindra.
    Sie waren so ziemlich die letzten die durch die Türe kamen.
    „Halt, du kommst mit.“
    Sagte einer der Lehrex, der an der Türe stand, zu Korta.
    „Wohin?“
    Fragte sie.
    „Zur Psycol.“
    Sagte der Lehrex.
    Sie ging mit einen der Lehrex mit, der andere blieb um die Gefangenen zu bewachen.
    Er führte sie durch endlos scheinende Gänge, Treppen hinauf und hinunter, bis sie vor einer Türe anhielten.
    Der Lehrex machte eine Geste, dass sie durch die Türe gehen solle und Korta trat hindurch.
    Der Raum war klein – gemessen an dem wo sie vorher war – in der Mitte stand ein Pult, dahinter saß eine Frau.
    Die Psycol.
    Wurde es Korta bewusst.
    „Setzen sie sich doch.“
    Schnurrte die Psycol und deutete auf einen Stuhl vor dem Tisch.
    Korta tat wie ihr gesagt wurde und dachte: Schönwetter machen, oder wie?
    Sie bemühte sich die Psycol nicht funkelnd anzuschauen, was ihr sehr schwer fiel.
    Sie wandte die Taktik an die Sinda ihr geraten hatte.
    Sie stellte sich als erfolgreich heraus.
    Eine Stunde später kam sie wieder raus, ihr rauchte der Kopf. Sie war es nicht gewohnt sich so viele Lügen auszudenken.
    Der Lehrex brachte sie wieder dort hin, von wo sie gestartet waren.
    Sie ging wieder durch die grüne Türe, inzwischen waren die Anderen auch wieder hier.
    So bald die Türe sich hinter ihr geschlossen hatte, kamen Krin und Sinda zu ihr.
    „Was hast du zu ihr gesagt?“
    Fragte Sinda.
    „Nichts.“
    Antwortete Korta.
    „Als du weg warst haben wir nach gedacht wie wir hier raus kommen und wir hatten Glück: in zwei Stunden werden Lebensmittel in den Raum gegenüber gebeamt. Ein Freund von Sinda schmuggelt darin Sprengstoff. Er versucht es nur alle ein, zwei Jahre. Wir kommen hier vielleicht raus!“
    Flüsterte Krin.
    „Aber der Raum wird sicher bewacht und wie sollen wir hier raus kommen?“
    Fragte Kotra.
    „Wir müssen die Lehrex vor der Türe irgend wie ablenken und was die vor der Türe gegenüber betrifft, habe ich einen Phaser auftreiben können.“
    Flüsterte Sinda.
    „Wie sollen wir sie ablenken?“
    Fragte Korta.
    „Ich habe da schon eine Idee. Überlasst das mir.“
    Sagte Sinda, bei diesen Gedanken hab sich ihre Laune merklich.
























    4. Kapitel



    Janna ist mit dem Shuttle zu den Koordinaten geflogen und hat sich – weil alles ruhig aus sah – hinunter gebeamt.
    Janna schaute sich um.
    Sie befand sich im Zentrum einer Stadt, die an manchen Stellen fast komplett zerstört worden war. Mann sah gleich, dass es nicht durch Naturgewalten zerstört wurde, denn die Natur benutzt keine Bomben.
    Sie nahm ihren Tricorder her raus und scannte die Umgebung.
    Dort drüben waren die Kordinaten die sie suchte.
    Janna scannte weiter: die nächsten Lebenszeichen waren einen Kilometer entfernt.
    Der Tricorder empfing eine Störung, dann änderten sich die Anzeigen und es tauchten sechs Personen auf dem Display auf.
    Eines davon war menschlich, und ein anderes klingonisch.
    Ich sollte lieber die Blue Star rufen, gegen vier, wahrscheinlich bewaffnete, kann ich es nicht aufnehmen.
    Dachte Janna und drückte auf ihren Komunikator: „Janna an NOVA.“
    „Hier NOVA, was gibt es?“
    Kam es durch das kleine Gerät.
    „Ich habe sie gefunden, also zwei von ihnen, aber sie werden von vier Leuten bewacht.“
    Sagte Janna.
    „Verstanden. Wir beamen vier Sicherheits Offiziere zu ihren Koordinaten.
    Sorraia Ende.“
    Zwei Minuten später beamten sie runter.
    „Sie sind dort hinten, in dem Haus.“
    Sagte Janna.
    Gemeinsam schlichen sie dort hin, immer eine Hand auf dem Phaser – der natürlich auf Betäubung stand.
    Janna erreiche zuerst die Türe und stieß sie auf.
    Drinnen war es dämmrig, das lag daran, dass die Fenster des Hauses von außen vernagelt waren.
    Sie schalteten die Taschenlampen – die sie immer auf Außenmissionen dabei hatten – ein.
    Auf dem Boden lag eine dicke Staubschicht.
    Als sie her rein kamen wirbelten sie ihn auf und jetzt tanzte er im Schein der Lampen.
    In den Ecken hatten sich Spinnen häuslich eingerichtet, ansonsten war der Raum leer.
    Auf der anderen Seite war eine Türe, sie war nur angelehnt.
    Stellte Janna fest.
    „Hier war wohl lange niemand mehr. Sie sind sicher das die Lebenszeichen von hier kamen?“
    Fragte eine Frau von der Sicherheit.
    Janna nahm ihren Tricorder her raus und scannte noch ein Mal.
    „Sie kommen von hinter der Türe.“
    Sagte sie.
    Sie schlichen zur Türe und öffneten sie.


    In diesem Augenblick auf der NOVA:

    Captain Sorraia war auf den Weg zur Gefangenenzelle – wo sie den Saboteur hin gebracht hatten.
    Sie stellte sich vor das Kraftfeld und sprach den Gefangenen an: „Was hatten sie bei der Shuttlerampe zu suchen? Wer ist ihr Auftraggeber?“
    „Ich werde ihnen nichts sagen. Sie stecken mit den Lehrex unter einer Decke.“
    Sagte er.
    Sie schaute ihn überrascht an: „Wer sind die Lehrex?“
    Jetzt war es an ihn überrascht zu schaun.
    „Das ist ein Trick. Sie wollen das ich meine Leute verrate.“
    Sorraia gab einer Frau ein Zeichen das Kraftfeld zu senken und ging zu den Gefangenen in die Zelle.
    Das Kraftfeld ging hinter ihr wieder hoch.
    „Schauen sie mir in die Augen, glauben sie das ich lüge?“
    Er schaute sie prüfend an: „Nein, eigentlich nicht.“
    „Wie wäre es wenn wir einen Neuanfang machen?
    Hallo, ich bin Captain Sorraia, Willkommen an Bord.“
    Er lächelte sie an und schüttelte die Hand, die sie ihm hin hielt.


    Was sie hinter der Türe fanden überraschte sie.
    Es war nichts. Jedenfalls auf dem ersten Blick.
    Auf dem zweiten sahen sie einen kleinen Metallkasten im Staub liegen.
    Janna scannte ihn.
    „Der Kasten sendet falsche Lebenszeichen. Hier ist niemand.“
    Stellte sie enttäuscht fest.
    „Moment.“ Sagte sie und scannte weiter „Hier ist eine Art Nachricht drauf.“
    „Am besten nehmen wir den Kasten mit und zeigen ihn dem Captain.“
    Sagte eine Frau von der Sicherheit.
    „Wie haben sie ihn reinbekommen, ohne Fußabdrücke zu hinter lassen?“
    Fragte ein anderer Sicherheitsoffizier.
    „Rein gebeamt.“
    Schlussvollgerte Janna und gab den Befehl zum hoch beamen.
























    5. Kapitel



    „Er wird es jedem Moment her beamen.“
    Sagte Krin nach einen Blick auf die Uhr.
    „Verstanden. Ich beginne mit der Ablenkung.“
    Flüsterte Sinda und zwinkerte ihnen zu.
    Man merkte, dass ihr das Spaß machte.
    Warum wusste Korta nicht, sie hatte ja niemanden in ihren Plan eingeweiht.
    „Bleibt in der Nähe der Türe.“
    Sagte Sinda und ging zielstrebig auf einen Mann zu, der der Türe am nächsten stand.
    „Wo ist mein Geld? Ich habe dir 20 Lins geliehen.“
    Sagte sie laut zu ihm.
    „Welches Geld?“
    Fragte er verwirrt.
    Darauf hatte sie gewartet.
    Sie packte ihn und schleuderte ihn mit so einer Wucht gegen die Türe, dass es dröhnte.
    Einen Moment dachte Korta, dass die Decke einstürzt.
    Als der Lärm verhallt war, konnte man die Stille fast greifen.
    In diesem Augenblick öffnete sich die Türe und zwei Wachen stürmten her rein.
    Noch bevor sie schießen konnten tat es Sinda.
    Die Wachen vor der anderen Türe reagierten schneller, hatten aber gegen Sinda keine Chance.
    Schnell rannten die drei über den Gang zur Türe – die jetzt frei war – und hin durch.
    „Wo ist der Sprengstoff?“
    Fragte Sinda und durchwühlte eine Kiste.
    Krin und Korta taten es ihr gleich und durchsuchten andere Kisten.
    „Hast du sie umgebracht?“
    Fragte Korta die die Kiste neben ihr durchsucht hatte und jetzt inne hielt.
    „Was?“
    Fragte Sinda überrascht.
    „Hast du sie umgebracht, Sinda?“
    Wiederhohlte Korta ihre Frage.
    „Nein. Die anderen Lehrex überwachen ihre Lebenszeichen. Es wären 100 von ihnen da, wenn sie bemerkt hätten das plötzlich Lebenszeichen fehlen“
    Erklärte Sinda.
    „Ich habe ihn gefunden!“
    Rief Krin triumphierend.
    „Schnell, befestige ihn dort an der Wand. Da ist kein Raum mehr da hinter.“
    Sagte Sinda und deutete nach links.
    Krin stieg über ein paar Kisten und befestigte ihn.
    „Wir müssen schnell hier raus. In einer Minute fliegt die Wand in die Luft!“
    Rief er und kletterte wieder über die Kisten zurück zur Türe.
    Noch 40 Sekunden.
    Plötzlich geschah etwas Unerwartetes:
    Die Psycol kam her rein und starrte Krin an, wie er über die letzte Kiste stieg.
    Korta und Sinda hatte sie noch nicht gesehen.
    „Krin!“
    Schrie sie , fast schrill.
    Er zuckte zusammen.
    „Was machen sie hier?“
    Fragte die Psycol.
    „Das sieht man doch, er legt eine Bombe!“
    Rief Sinda und feuerte ihren Phaser ab.
    „Schnell hier raus!“
    Rief sie.
    Sie schafften es gerade noch raus, bevor die Bombe zündete.
    Es gab einen ohrenbetäubendes Donnern und die Wände bebten, aber um einiges stärker als beim letzten Mal.
    Nachdem der Staub sich ein bisschen gelegt hatte, gingen sie wieder hinein.
    Der Raum sah aus wie nach einen Meteroiteneinschlag.
    Doch dafür hatten sie keinen Blick.Sie sahen nur das Loch, dass die Sprengung hinterlassen hatte, das Tor in die Freiheit.



    Janna ging gerade – mit dem Kasten – in den Turbolift und dachte darüber nach was wohl auf der Nachricht stand.
    Die Türen öffneten sich und gaben den Blick auf die Brücke frei.
    Was ist den hier los?
    Fragte sie sich.
    Der Saboteur stand mit Captain Sorraia auf der Brücke und besprach mit ihr etwas.
    Sie trat aus dem Turbolift und ging zu ihnen.
    „Ah, L.T. Janna. Darf ich vorstellen? Das ist Nura.“
    Sagte Sorraia.
    „Wir kennen uns bereits.“

    „Haben sie sie gefunden?“

    „Nein, aber diesen Kasten, der ihre Lebenszeichen ausstrahlt. Wir glauben, dass
    dort eine Nachricht drauf ist“

    „Finden sie herraus wie man sie abspielt.“

    „Aye Sir.“

    Sie schaute sich den Kasten genauer an: er war quadratisch und glatt, außer an einer Stelle. Dort war so etwas wie ein Knopf.
    Sie drückte darauf und der Kasten klappte in der Mitte auf.
    In die obere Hälfte war ein Lautsprecher ein gebaut, in die untere fünf gleich große Tasten mit Schriftzeichen darauf.
    Sie ging zurück zu Sorraia und Nura.

    „Mit einen von diesen Knöpfen kann man wahrscheinlich die Nachricht abspielen.
    Ich kann die Schriftzeichen aber nicht entschlüsseln.“

    „Ich glaube ich kann das.“
    Sagte Nura.
    Mit einem leichten Zögern gab sie ihm den offenen Kasten.
    Er schaute ihn sich an und sagte nach einer Weile: „Die orange Taste ist die Start-Taste. Mit denen darüber kann man vor- und zurückspulen.“
    Sorraia drückte auf die Start-Taste und kurz darauf hallte eine Stimme durch die Brücke: „Hier spricht Lehrex Kuen. Ich halte Ihre Leute gefangen, wenn sie sie wieder sehen wollen, senden sie uns alle Daten ihres Schiffes. Ich warte bis Sternzeit 1807,4, dann werden ihre Leute sterben.“
    Es ist still auf der Brücke geworden.






























    6. Kapitel



    Sie gingen jetzt schon seit drei Stunden. Die Sonne begann unterzugehen und die felsige Landschaft vor ihnen wurde langsam orange.
    Hier draußen gab es nichts, außer Sträuchern, Steinen und noch mehr Steinen.
    „Es wird jeden Moment dunkel werden.“
    Sagte Sinda.
    Korta kämpfte sich gerade einen Hang hinauf und wischte sich den Schweiß von der Stirn.
    In der Zelle war es angenehm kühl gewesen, hier draußen war es dagegen wie in einem Ofen.
    „Vielleicht wird es dann kühler.“
    Hoffte Korta.

    „Das ist das Problem. Nachts wird es bis zu minus 15° kalt.“
    Erklärte Krin.

    „Wir sollten ein Feuer machen.“
    Überlegte Korta laut.

    „Nein. Die Lehrex konnten es sehen.“
    Sagte Sinda.

    So wie Sinda gesagt hatte wurde es dunkel, schon bald konnten sie die Hand nicht mehr vor Augen sehen.

    „Es macht keinen Sinn noch weiter zu gehen. Wir könnten im Kreis laufen, oder in einen Abgrund stürzen.“
    Sagte Krin.
    „Wenn wir stehen bleiben erfrieren wir.“
    Warf Korta ein.

    Noch ehe sie sich entscheiden konnten, hörten sie ein Geräusch.
    Schnell versteckten sie sich hinter einem Felsen, der vor ihnen aufragte.
    Sie wussten erst was es war als es mit einem riesigen Scheinwerfer auf sie zu flog.
    Es waren die Lehrex, die sie mit einer Art Luftkissenfahrzeug suchten.

    „Sie scannen wahrscheinlich nach unseren Lebenszeichen.“
    Flüsterte Krin.

    „Hoffentlich haben sie schlechten Empfang. Die Gegend ist berühmt dafür.“
    Sagte Sinda halb laut.

    Jetzt hielten sie und es stiegen vier Lehrex aus.
    Bestimmt ist einer noch drinnen.
    Dachte Krin.
    Sie hatten Taschenlampen dabei und leuchteten damit die Umgebung ab.
    Mit erhobenen Phasern gingen sie zielstrebig auf sie zu.
    Verdammt, sie scannen wirklich unsere Lebenszeichen.
    Dachte Korta.
    Sie kamen immer näher.
    Korta dachte das sie bestimmt schon ihren Herzschlag hören konnten.
    Sie waren noch drei Schritte von ihnen entfernt, noch zwei, noch...
    In diesen Moment schossen vier gut gezielte Phaserstrahlen auf die Lehrex.
    Sie kamen von über ihnen, von dort wo jetzt die fünf bewaffneten Männer kamen.
    Ein paar von ihnen gingen gleich zum Luftkissenfahrzeug und brachten es in ihre Gewalt.
    Die anderen gingen auf Sinda zu.

    „Sinda, bist du das wirklich?“
    Fragte einer von ihnen.

    „Hallo Soor. Danke für die Rettung.“
    Sagte Sinda erfreut.

    „Wie kommst du hier raus?“
    Fragte er.

    „Das ist eine lange Geschichte.“
    Sagte sie.

    „Du und deine Freunde könnt gerne in unseren Lager übernachten.“
    Bot Soor an.

    “Danke. Das sind übrigens Korta und Krin.“
    Sagte Sinda.

    „Was haltet ihr davon, wenn wir das Gefährt unserer Freunde nehmen, um ins Lager zu kommen?“

    „Gute Idee.“

    Sie fuhren etwa 10 Minuten, dann sagte Soor: „Hier ist Endstation. Wir können nicht zu nahe ranfahren, falls sie einen Peilsender, hier irgendwo angebracht haben.“

    Als alle ausgestiegen waren befestigte Soor eine kleine runde Schachtel am Luftkissenfahrzeug und sagte: „Wir sollten besser gehen, in 10 Minuten ist davon nicht mehr viel übrig.“

    Jetzt ging es wieder zu Fuß durch die Wüsten Kondas, diesmal aber mit Lampen.
    Nach einer Weile blieb Soor vor einen hüfthohen Felsbrocken stehen.
    Er bückte sich und nahm eine Verkleidung vom Stein ab.
    Es war eine getarnte Schaltkonsole.
    Soor drückte auf ein paar Knöpfe, darauf hin senkte sich eine Tarnvorrichtung, die das ganze Lager umschloss.

    „Eine Tarnvorrichtung.“
    Entfuhr es Korta überrascht.

    „Nicht nur das, die Lehrex können das Lager – und seine Bewohner – auch nicht scannen.“
    Erklärte Soor.

    Sie gingen hindurch und hinter ihnen ging das Tarnfeld wieder hoch.
    Das Lager war eine Art Zeltlager mit etwa zwanzig Zelten.
    Sie waren im Kreis angeordnet und in der Mitte brannte ein loderndes Feuer.
    Soors Leute saßen darum versammelt und erzählten sich Geschichten, über ihre Schlachten, über ihre Siege und auch über ihre Niederlagen.

    „Setzt euch.“
    Sagte Soor.

    Sie saßen noch lange Zeit am Lagerfeuer und erzählten sich ihre Geschichte.
    Sie erfuhren, dass Sinda hier auf gewachsen war, nachdem die Lehrex ihre Eltern entführt hatten.
    Korta erzählte dass sie von der Blue Star kommt und dass diese, sie und zwei von ihrer Crew, hier auf Konda sucht.
    Irgend wann gingen sie dann schlafen.
    Korta und Sinda teilten sich ein Zelt.

    „Es ist vielleicht nicht ganz so gemütlich, wie auf der Blue Star, aber immer noch besser als bei den Lehrex.“
    Sagte Sinda lächelnd.

    „Wie lange warst du bei den Lehrex?“
    Fragte Korta.

    „Als sie meine Eltern geholt hatten war ich sieben, dann war ich vier Jahre hier bei Soor. Er hat sich um mich gekümmert. Dann, es war eines Nachts wurde ich durch Lärm und Schreie geweckt. Die Lehrex hatten unser Lager angegriffen. Sie nahmen mich gefangen. Ich war dort vier Jahre lang, dann konnte mich Soor befreien. Danach lebten wir in Frieden zusammen im Lager, bis vor 10 Jahren. Wir hatten fast vergessen das es die Lehrex gab.“
    Erzählte Sinda
    Am nächsten Morgen wachte Sinda früh auf, aber Korta war schon weg.
    Sie ging aus dem Zelt und sah Korta mit Soor reden.
    Sie ging zu ihnen hin, um zu hören was los war.

    „Guten Morgen Sinda. Wir haben gerade darüber geredet wie wir Korta wieder auf ihr Schiff bekommen.“
    Sagte Soor.

    In diesen Moment kam Krin zu ihnen.

    „Guten Morgen. Ich habe mitbekommen über was ihr geredet habt.
    Hier in der Nähe ist doch mal ein fremdes Raumschiff abgestürzt. Vielleicht ist da etwas drin, was uns helfen könnte. Zum Beispiel ein Transporter.“
    Sagte Krin.

    „Das ist eine gute Idee. Wie weit ist das Schiff denn entfernt?“
    Fragte Korta.

    „Etwa zwei Stunden zu Fuß.“
    Sagte Soor.
    „Ihr solltet nicht alleine gehen, ich werde mitkommen.“








    7. Kapitel



    Eine halbe Stunde später brachen sie auf. Doch sie kamen besser voran als sie dachten und schon bald tauchte das Schiff am Horizont auf.
    Sie sahen die markante Form eines Raumschiffes vor sich aufragen.
    Als sie näher kamen erkannten sie, dass es stark beschädigt war.

    „Ein Geisterschiff.“
    Hauchte Korta.

    „Was?“
    Fragte Sinda verwirrt.

    „So würde das auf der Erde genannt werden.“
    Erklärte sie

    Sie gingen hinein.
    Der Wüstenwind jaulte, als er am metallernen Schiffsrumpf, entlangfegte.
    Er hörte sich an wie die letzten verzweifelten Laute der Crew dieses unglückseligen Schiffes.
    Im Schiff war es dämmrig, der Sand der Wüste war ins Innere vorgedrungen.
    Er knirschte als sie durchs Schiff schlichen.
    Sie waren auf dem Weg zur Brücke, um zu sehen welche Systeme noch funktionierten.
    Als sie diese erreichten sahen sie, dass die Brücke am Meisten abbekommen hatte.
    Das Schiff war leer, leer und verlassen.
    Der Einzige der den Absturz überlebt hatte und auf der Brücke ausharrte, war der Hauptcomputer.
    Er ließ sich ohne Probleme einschalten, so als würde er sich freuen, nach so vielen Jahren wieder Befehle zu bekommen.
    Korta checkte die Systeme.
    Die meisten waren zu stark beschädigt, als dass sie sie hätte reparieren können.

    „Und, findest du etwas?“
    Fragte Krin.

    „Der Transporter und auch die Com sind kaputt.“
    Sagte Korta.

    „Das heißt wir sind umsonst hier her gekommen.“
    Seufzte Sinda.

    „Nein. Vielleicht bekommen wir ein Shuttle zum laufen.“
    Überlegte Korta.

    „Dann auf zur Shuttlerampe.“
    Sagte Soor bestimmt.

    In der Shuttlerampe war es genauso still und leer wie im Rest des Schiffes.

    „Es ist ziemlich beschädigt, aber es müsste gehen.“
    Sagte Korta.

    Sie öffnete eine Türe des Shuttles und stieg hinein.
    Es war ziemlich eng, maximal war Platz für zwei Personen.
    Das sah auch Soor, der hinter ihr ins Suttle kam.
    Sie kletterten wieder hinaus.

    „Wie schaut es aus?“
    Fragte Krin.

    „Die Steuerung ist so ähnlich wie auf der Blue Star. Ich glaube ich kann es fliegen.“
    Sagte Korta.

    „Aber wir können nicht alle mit, höchstens zwei von uns.“
    Sagte Soor.

    „Ich und Soor können hier bleiben, oder Soor?“
    Fragte Sinda.

    In diesen Augenblick erklang ein Geräusch.

    „Hier ist jemand.“
    Flüsterte Krin.

    Es waren Schritte zu hören. Sie wurden lauter, unaufhaltsam kamen sie näher. So wie eine Lawine die zu Tal donnerte.

    Hier gab es keine Versteckmöglichkeiten, außer im Shuttle, doch dafür war es zu spät. Die Schritte kamen näher. Es waren mehrere, vielleicht Lehrex.
    Sie hielten vor der Türe.
    Korta hielt den Atem an. Gleich würden sie sie entdecken.
    Es kam Korta wie eine Ewigkeit vor, doch dann gingen sie an der Türe vorbei.
    Korta atmete erleichter aus. Sie hatten sie nicht gefunden.

    „Wer waren die?“
    Fragte sie leise.

    „Bestimmt Lehrex.“
    Flüsterte Krin sauer.

    „Ihr müsst jetzt starten.“
    Sagte Soor.

    „Wenn wir jetzt starten entdecken sie euch.“
    Sagte Korta.

    „Wir passen schon auf uns auf.“
    Erwinderte Sinda.

    „Beeilt euch, sonst kommen sie bevor ihr weg seid und die Überraschung ist verdorben.“
    Sagte Soor.

    Sie stiegen in das Shuttle und Korta began ein paar Knöpfe zu drücken.
    Sinda und Soor postierten sich neben der Türe.
    Korta öffnete die Shuttlerampentore und startete das Shuttle.
    Sie drückte ein paar weitere Knöpfe und das Shuttle glitt hinaus.

    Natürlich bemerkten das die Lehrex und gingen zur Shuttlerampe.
    Dorthin wo Sinda und Soor warteten.
    Jetzt hörten sie die Schritte wieder, aber es waren weniger.

    „Es sind weniger als vorhin, vielleicht zwei, oder drei.“
    Flüsterte Sinda.

    Die Türe ging auf und zwei Lehrex kamen herein.
    Unbemerkt schlichen Sinda und Soor hinter sie.

    „Keine Bewegung.“
    Sagte Soor und zielte.
    „Waffen weg.“

    Sie warfen sie weg.

    „Wo sind die anderen?“
    Fragte Sinda.

    „Im Maschinenraum.“
    Sagte einer der Lehrex.

    „Computer, in welcher Richtung liegt der Maschinenraum?“
    Fragte Soor.

    „Rechts neben der Shuttlerampe.“
    Kam es blechern aus dem Display.

    „Was ist der nächste Raum links neben uns?“
    Fragte Sinda den Computer.

    „Frachtraum 8.“
    Kam die Antwort.

    „Gut, dann gehen wir zum Frachtraum 8. Ihr kommt mit uns und versucht ja nicht die Anderen zu warnen.“
    Sagte Soor.

    Leise schlichen sie über den Gang.
    Es wäre leichtsinnig gewesen einfach durch die Türe rein zu kommen.
    Deswegen krochen sie durch einen engen Luftschacht.
    Er endete auf einer Plattform an der eine Leiter herab hing.
    Die Plattform war ziemlich groß und sie lag im Schatten, so dass die Lehrex, die auf der anderen Seite des Frachtraumes standen, sie nicht sehen konnten.
    Zu Soors und Sindas Verwunderung standen dort nicht nur drei Lehrex, sondern auch zwei Menschen.

    Kein Zweifel, dass sind Eriskay und Fjolla.
    Dachte Sinda.

    Sie schaute zu Soor und wusste das er das selbe dachte.



    Zu der Zeit im Shuttle:

    Krin versuchte gerade ein durch geschmortes Kabel zu flicken, während
    Korta verzweifelt versuchte das Shuttle irgendwie zu steuern.
    Nach ein paar Minuten gelingt es ihr den Autopiloten einzuschalten.
    In diesem Moment platzte ein Rohr hinter ihr, ursprünglich war es Mal an der Decke befestigt gewesen.

    „Verdammt.“
    Fluchte sie leise und rannte schnell hin um es wieder zu befestigen.

    In dem Augenblick schrille ein Alarmton.
    Sie drehte sich um und schaute auf das Steuerpult.

    „Die Lebenserhaltung ist ausgefallen. Da muss noch ein Kabel durch geschmorrt sein.“

    Korta hustete. Inzwischen kamen Nebelschwaden aus dem Rohr und umhüllten alles.
    Sie machte sich daran das Rohr zu reparieren und hatte es auch fast geschafft.
    Doch in dem Moment fällt der Autopilot aus und die beiden werden durch geschüttelt.
    Korta stürmte zur Konsole um das Shuttle wieder zu stabilisieren.

    „Die Lebenserhaltung müsste wieder gehen.“
    Sagte Krin und wurde fast von dem Rohr getroffen, dass sich wieder selbstständig gemacht hatte.
    Blauer Nebel füllte wieder das Shuttle und Krin machte sich gleich daran das Rohr wieder zu reparieren.

    „Wir verlieren Luft.“
    Sagte Korta.

    „Da muss irgend wo ein Loch sein.“
    Meinte Krin.
    „Da vorne ist die NOVA.“
    Sagte Korta erleichtert.
    „Ich rufe sie.
    Es geht nicht, ich kann keine Verbindung herstellen.
    Und beamen können wir auch nicht.“




























    8. Kapitel



    Auf der Brücke der NOVA:

    „Captain, ich scanne ein Shuttle, es fliegt auf uns zu.“
    Meldete Janna

    „Rufen sie sie.“

    „Sie Antworten nicht.“

    „Ich scanne zwei Lebensformen, eine menschlich und eine kondanisch.“

    „Vielleicht können sie nicht Antworten. Bringen sie sie, sobald sie nahe genug sind, mit dem Traktorstrahl in die Shuttlerampe.“

    „Das geht nicht, das Shuttle würde zerbrechen. Es ist schon ziemlich beschädigt.“

    „Dann beamen wir sie hoch.“
    Sorraia drückte auf einen Knopf und sagte: „Sorraia an Transporterraum 2, beamen sie die Zwei aus dem Shuttle.“
    „Hier Transporterraum 2, bereit zum Beamen.“

    „Energie.“
    Sie drückte auf einen anderen Knopf und sagte: „Sicherheit zum Transporterraum 2.“

    Sie wussten ja nicht ob Korta freiwillig auf dem Shuttle war.

    „Hier Transporterraum 2, wir haben sie.“

    „Ich bin unterwegs.“
    Sagte Sorraia und ging Richtung Turbolift.

    Dort versicherte ihr Korta, dass sie Krin vertrauen konnten.

    Die drei erreichten gerade die Brücke als Janna meldete: „Ich empfange eine Nachricht. Sie kommt von Konda.“

    „Spielen sie sie ab.“

    Sie erkannte Soors und Eriskay Stimmen. Sie sagten, dass sie Fjolla und Eriskay hoch beamen sollten.
    Kurz darauf ist die Crew wieder komplett.
    Zum Glück hatten die Lehrex einen Komunikator dabei.
    Sorraia fragte Krin, ob er an Bord der NOVA bleiben will, doch er lehnte ab, weil er Ma´Ti helfen wollte ein eigenes Raumschiff zu konstruieren.
    Er wurde später wieder zurück auf Konda gebeamt und die Nova flog weiter, um das Weltall zu erforschen, dort wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.

    ENDE
    "Unmöglich" ist nur ein anderes Wort für "noch nicht passiert"

    "Lächle, du kannst sie nicht alle töten."

  • #2
    Hallo, Jojo,
    zuerst einmal: Danke, daß Du Deine Fanfic hier reinstellst. Zur Handlung sag ich nichts - das sollen andere beurteilen, die sich mit Star Trek besser auskennen. Aber was Die Anordnung Deiner Textzeilen angeht ...

    Zitat von Jojo Sorraia
    "Captain, ich empfange einen Notruf. Er kommt von einen M-Klasse-Planeten."
    Meldete L.T. Fjolla.
    "Auf den Schirm."
    Sagte Captain Sorraia und meinte damit dass sie den Notruf auf den Bildschirm vor ihr übertrage sollte.
    Doch der Empfang war sehr schlecht:
    "... Wir brauchen dringend Hilfe... falls jemand... beamt... Koordinaten 13,27...
    Die Verbindung wurde noch schlechter.
    Dann riss sie endgültig ab.
    So liest sich das extrem schwierig. Es wirkt abgehackt. Das Auge des Lesers muß sich ständig neu orientieren und es kommt kein Fluss in die Geschichte.

    "Captain, ich empfange einen Notruf. Er kommt von einen M-Klasse-Planeten", meldete Lt. Fjolla.

    "Auf den Schirm", sagte Captain Sorraia. Doch der Empfang war sehr schlecht. "... Wir brauchen dringend Hilfe... falls jemand... beamt... Koordinaten 13,27..." Die Verbindung wurde noch schlechter. Dann riss sie endgültig ab.


    So liest es sich für das Auge weitaus angenehmer. Im Prolog, wo Du keine Dialoge hast, mag Dein "Hackebeilstil" () noch funktionieren - aber sobald Deine Protagonisten zu sprechen anfangen, ist es damit definitiv vorbei. Außerdem schreibst Du Fanfiction - also für Leute, die das Universum kennen. Die Erläuterung, was "Auf den Schirm" bedeutet, ist deshalb überflüssig. Du kannst davon ausgehen, daß Deine Leser das wissen werden. Außerdem stören auch solche überflüssigen Erläuterungen den Erzählfluß.

    Ich hoffe, meine Kritik hilft Dir weiter.
    Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
    (Dr. Samuel Johnson)

    Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

    Kommentar


    • #3
      Zitat von Eagleeye Beitrag anzeigen
      So liest sich das extrem schwierig. Es wirkt abgehackt. Das Auge des Lesers muß sich ständig neu orientieren und es kommt kein Fluss in die Geschichte.
      ...
      So liest es sich für das Auge weitaus angenehmer. Im Prolog, wo Du keine Dialoge hast, mag Dein "Hackebeilstil" () noch funktionieren - aber sobald Deine Protagonisten zu sprechen anfangen, ist es damit definitiv vorbei. Außerdem schreibst Du Fanfiction - also für Leute, die das Universum kennen. Die Erläuterung, was "Auf den Schirm" bedeutet, ist deshalb überflüssig. Du kannst davon ausgehen, daß Deine Leser das wissen werden. Außerdem stören auch solche überflüssigen Erläuterungen den Erzählfluß.

      Ich hoffe, meine Kritik hilft Dir weiter.
      Danke, dass tut sie.

      Das mit dem "Hackebeilstil" ( ) ist mir gar nicht aufgefallen. Ich versuche es bei meiner neuen Geschichte zu beachten.

      "Auf den Schirm" Ich bin es wohl gewohn alles "Star Trek mäßige" zu erklären (fast alle Leute in meiner Umgebung sind keine Trekkies), aber Star Trek-FanFictionleser sollten das wohl wissen.
      "Unmöglich" ist nur ein anderes Wort für "noch nicht passiert"

      "Lächle, du kannst sie nicht alle töten."

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Jojo Sorraia Beitrag anzeigen
        "Auf den Schirm" Ich bin es wohl gewohn alles "Star Trek mäßige" zu erklären (fast alle Leute in meiner Umgebung sind keine Trekkies), aber Star Trek-FanFictionleser sollten das wohl wissen.
        Die Erklärung kannst du umgehen, wenn du einfach darauf eingehst, was dann passiert.

        Beispiel:
        "Auf den Schirm!"
        Im nächsten Moment wurde der (die, das...) auf dem konkav gewölbten Hauptbildschirm der Brücke sichtbar... (erkennbar, etc. pp.)

        (Alternativ: Der Captain erhob sich aus seinem Sessel und beobachtete, wie im nächsten Moment... usw.)

        Damit ist alles gesagt. Hier weiß dann auch der letzte Nicht-Trekkie, was im Satz zuvor gemein war. Löse es einfach in der Handlung auf.
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        STAR TREK EXPANDED - WIKI || SONS OF ANARCHY - WIKI || FAN-FICTION TOTAL || SPACE 2063 WIKI

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        • #5
          Danke für den Tipp,werde ihn in meiner neuen Geschichte umsetzen.
          "Unmöglich" ist nur ein anderes Wort für "noch nicht passiert"

          "Lächle, du kannst sie nicht alle töten."

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          • #6
            Okey ich stell mal meine neue Story rein, bitte schreibt eure Meinung und gibt mir ein paar Tipps.

            Change of Spirit


            Sein Blick folgte dem Horizont, auf der Suche nach sich selbst. Die Rufe weit entfernter Möwen stiegen in sein Ohr. Er roch die salzige Meeresluft und spürte den starken Wind auf der Haut. Genussvoll sog er all dies in sich auf.
            Sein Blick wanderte weiter und erfasste den Sonnenaufgang, er tauchte die Umgebung in die verschiedensten Orange- und Rottöne und hüllte alles in eine seltsame Friedfertigkeit.
            Er schaute die Klippen hinunter, die sich unter ihm auftürmten, sah wie mächtige Wellen daran zerschellten und die Gischt aufspritzte.
            Plötzlich spürte er die Kälte in sich aufsteigen, fröstelnd hüllte er die Jacke stärker um sich. Es wurde schlagartig dunkler und die ersten wärmenden Strahlen der Sonne schienen zu verblassen. Die Kälte kroch tiefer in seine Knochen als er ein Geräusch hörte. Als erstes konnte er es nicht klar definieren, doch als die Wellen aufhörten zu toben und die allerletzten Sonnenstrahlen seine kalte Haut erreichten, wurde es ihm klar.



            Das Geräusch wurde lauter und begann in seinem dröhnenden Kopf wieder zu hallen. Langsam begann er sich neu zu orientieren und spürte den harten, kalten Boden unter sich, auf dem er lag.
            Wo bin ich? Wie bin ich hier her gekommen?
            Vorsichtig versuchte er sich zu bewegen, doch jede Bewegung schmerzte. Erst jetzt bemerkte er ,dass seine Hände auf den Rücken gefesselt waren. Mühsam und plötzliche Bewegungen vermeiden, schob er sich in eine aufrechte Position. Wärend er versuchte die Fäden die sich vor seine Augen spannten zu vertreiben, kam das Geräusch - hallende Schritte, die sich auf ihn zu bewegten – näher.

            Nur langsam wich der Nebel aus seinem Kopf, als er den Fremden auf sich zukommen sah. Er versuchte sich zu entsinnen ob er ihm schon einmal begegnet war, doch dieser schrecklich Nebel in seinem Kopf, verwehrte ihm jedlichen Zugriff auf sein Gedächtnis.
            Endlich hatte er es geschafft auf zu stehen. Auf wackeligen Beinen ging er einen Schritt auf den Fremden zu. Im schummrigen Licht erkannte er nicht viel, aber die stechend, kalten Augen, seines Gegenüber, bahnten sich einen Weg, direkt in seinen Verstant und durchborten ihn.
            „Was wollen Sie von mir?“ Er hoffte das seine Stimme nicht all zu nervös klang.
            Ein leichtes Lächeln stahl sich, für einen Moment, auf das Gesicht des Fremden, erlosch kurz darauf aber wieder. Zu leicht. Schoss ihm durch den Kopf.
            Der Fremde begann ihn zu mustern und stellte fast erstaunt fest, dass etwas in seinen Augen lag, was er nicht zu deuten vermochte. Nach einer Weile des Schweigens sagte er leise: „Antworten..., Mr. Nivida.“
            Überrascht sah er auf: „Woher kennen Sie meinen Namen?“
            „Ich weiß viel mehr über Sie als nur Ihren Namen, glauben Sie mir. Aber reden wir doch dort drüben weiter, dann verrate ich Ihnen auch meinen Namen.“ Sagte der Fremde mit den eiskalten Augen, leicht lächelnd..
            Misstrauisch folgte Nivida ihm durch die Dunkelheit, des schier endlos erscheinenden Raumes.
            Das Geräusch ihrer Schritte ließ ihm einen kalten Schauer über den Rücken jagen.
            Wo bin ich hier nur rein geraten?

            Nach ein paar Metern erkannte er ein schwaches Licht.
            Wo bin ich? In irgend einen unterirdischen Höhlensystem?Ist dort der Ausgang?
            Doch er wurde entäusch als er näher traht und sich erkennen ließ, dass es nur eine Lampe war. Vor der Lampe stand ein Stuhl. „Bitte setzen Sie sich doch, Mr. Nivida.“
            Forderte ihn der dunkel gekleidete Mann nachdrücklich auf. Verunsichert ließ sich Nivada auf den Stuhl sinken. Er fühlte sich schwach, wenn auch der Nebel in seinem Kopf nach gelassen hatte.
            „Also um Ihre vorherige Frage zu beantworten, mein Name ist Jack Reeves.“ Fuhr der Fremde ohne Überleitung vort.
            „Warum haben Sie mich hier her gebracht, Mr. Reeves?“ Falls das wirklich Ihr Name ist. Fragte Nivida und bäugte sich nach vorne um ihn in die Augen zu schauen.
            „Hier drüben ist es angenehmer zu reden, finden Sie nicht? Falls es Ihnen hier jedoch nicht gefällt, können wir gerne wieder zurück, in den anderen Teil des Raumes gehen.“ Antwortete Reeves lächelnd und mit den Schultern zuckend.
            „Dass habe ich nicht gemeint. Ich formuliere es anders: warum haben sie mich entführt?“ Fragte Nivida jetzt auch zuckersüß lächelnd.
            „Entführt würde ich das nicht nennen, eher zu einen netten Gespräch unter Freunden eingeladen. Das könnten wir ja schließlich auch sein, Freunde.“ Fuhr er ungerührt weiter.
            „Meine Freunde suche ich mir immer noch selbst aus.“ Knurrte Nivida, dieses Katz-und-Maus-Spiel machte ihn wütend.
            „Aha, so wie den Wissenschaftler von der Antaresstation?“ Fragte Reeves interessiert und begann eine Wanderung rund um den Stuhl.
            „Was wollen Sie von Takks?“ Fragte Nivida nervös.
            „Er hatt Ihnen viel Geld gegeben und ich möchte gerne wissen für was.“ Kam eine bedrohlich leise klingende Stimme von hinter ihn.
            „Wiso fragen Sie ihn nicht selbst?“ Sagte Nivida, jetzt leicht hin und her rutschend.
            „Er ist seit vorgestern verschwunden. Also was war Ihre letzte Transaktion mit ihm?“ Fragte er, jetzt wieder vor ihm stehend und musterte ihn prüfend.
            „Er interessiert sich sehr für Raumschifftechnik, also habe ich ihn ein paar Baupläne der neuen Nova-Klasse geschickt. Es war kein gefährliches Material dabei. Ich habe extra noch ein mal alles durch geschaut, bevor ich es abgeschickt habe.“ Antwortete er zögerlich.
            „Kein gefährliches Material? Wissen Sie an welchen Projekt er zuletzt gearbeitet hatte?“ Fragte Reeves beinahe aufgebracht und traht einen Schritt auf Nivida zu.
            Nivida schaute ihn verständnislos an: „Nein, wir hatten lange keinen Kontakt mehr, aber...“ „Subraumwaffen.“ Flüstere Reeves nun und der Kontrast seiner vorherrigen Stimme zur jetzigen, hätte größer nicht sein können. Überrasch blickte Nivida auf.
            „Was?“ Fragte er verwirrt. Er kannteTakks schon seit Jahren und wusste, dass er nie so etwas machen würde. In seinem Kopf begann sich alles zu drehen.
            „Eigentlich müssten wir Ihen dankbar sein,“ fuhr er fort und begann seine Wanderung von neuen „dass Sie ihn umgebracht haben hatt uns eine Menge Arbeit ersparrt, aber wir können natürlich nicht zulassen, dass so etwas noch ein mal geschieht...“ Erklärte Reeves, jetzt wieder hinter ihm stehend. „Moment mal. Ich soll Takks umgebracht haben? Das ist ja lächerlich, wir waren Freunde!“ Unterbrach ihn Nivida entrüstet.
            In diesen Moment ertöhnte ein Piepen und eine Stimme kam, wie aus dem nichts: „Mr. Reeves, kann ich Sie bitte einen Momment sprächen?“ Es dauerte eine Weile, bis Nivida begriff, dass ein Komm-Gespräch war und die Stimme nicht wirklich anwesen war. „Bitte entschuldigen Sie mich für einen Augenblick. Ich bin gleich wieder da.“ Sagte Reeves lächelnd an Nivida gewannt. Und zum Computer: „Computer, baue ein Kraftfeld um den Stuhl auf.“ Das Kraftfeld blitzte auf und er wannte sich zum gehen, als ihm noch etwas einfiel: „An Ihrer Stelle wäre ich mir da nicht so sicher...“ Mit diesen Worten verschwand er in der Dunkelheit.

            Es dauerte länger, als einen Augenblick, bis Reeves wieder auftauchte. Da Nivida sein Zeitgefühl komplett abhanden gekommen war, fiel es ihm schwer die Zeitspanne einzuordnen. Irgend wann musste er wohl eingeschlafen sein, jedenfalls erwachte er von dem Geräusch von Schritten. Sich neu orientierend Blickte er auf. Er war wieder dort gewesen, an diesen, scheinbar perfekten Strand. Er war perfekt, bis die Schritte kamen, dann begann er sich wieder aufzulösen, zu zerplatzen und machte der Realität platz.
            „Computer, Kraftfeld deaktivieren.“ Sagte die Nivida mittlerweile nicht mehr fremde Stimme Reeves. „Ich habe Neuigkeiten,“ fuhr er fort, „Es gibt eindeutige Beweise dafür, dass Sie Ihren Freund Takks ermordet haben... haben Sie geschlafen?“ Fragte er jetzt wieder lächelnd. „Wie oft soll ich das noch sagen? Ich habe Takks nicht umgebracht! Das ist völliger Quatsch, den Sie da erzählen!“ Rief Nivida wütend. „Computer, beame einen Stuhl von Lager 7 hier her.“ Sagte Reeves ruhig und setzte sich auf den rematerialisierten Stuhl. „Dann erklären Sie mir doch bitte wie Ihre DNA-Spuren an den Tatort kommen. Sie haben Ihren Freund, doch die Baupläne per Subraumnachricht geschickt, oder haben Sie sich da geirrt?“ Fragte er provokativ und beugte sich nach vorne. „Das ist unmöglich, ich war noch nie in seinem Labor, noch nicht einmal auf der Antaresstation!“ Rief er wütend. „Dann war es wohl nur jemand, der so aussieht , wie Sie, den ich auf den Überwachungsaufnahmen der Staion sah?“ Fragte Reeves jetzt noch breiter lächelnd. „Was für ein Spiel spielen Sie hier überhaupt?“ Zischte Nivida und starrte ihn funkelnd in die Augen, „Ich war noch nie auf dieser verdammten Station und ich habe Takks auch nicht umgebracht!“
            Reeves hielt dem Blick mühelos stand. Nach ein paar Sekunden der Stille tippte er sich auf den Arm, wo ein metallisches Gerät angabracht war und sagte ruhig: „Der Verdächtige zeigt aggressieve Tendenzen. Ich beschließe die aktivierung eines Sicherheitskraftfeldes der Stufe 2B.“ Ein Summton ertöhnte und das Kraftfeld baute sich auf. Verzweifelt ließ sich Nivida wieder auf den Stuhl sinken. „Ich bin unschuldig, verdammt!“ Murmelte er.
            „Mr. Reeves, kommen Sie bitte noch einmal schnell.“ Ertöhnte wieder die Komm-stimme. „Ich bin schon unterwegs.“ Sagte er lächelnd und verschwand in der Dunkelheit. Verzweifelt sank Nivida auf den Boden vor dem Kraftfeld. Ich komm hier nie wieder raus.

            Sein Blick folgte dem Horizont, auf der Suche nach sich selbst. Die Rufe weit entfernter Möwen stiegen in sein Ohr. Er roch die salzige Meeresluft und spürte den starken Wind auf der Haut. Genussvoll sog er all dies in sich auf.
            Sein Blick wanderte weiter und erfasste den Sonnenaufgang, er tauchte die Umgebung in die verschiedensten orange- und Rottöne und hüllte alles in eine seltsame friedvertigkeit.
            Er schaute die Klippen hinunter, die sich unter ihm auftürmten, sah wie mächtige Wellen daran zerschellten und die Gischt aufspritzte.
            Plötzlich spürte er die Kälte in sich aufsteigen, fröstelnd hüllte er die Jacke stärker um sich. Es wurde schlagartig dunkler und die ersten wärmenden Strahlen der Sonne schienen zu verblassen. Die Kälte kroch tiefer in seine Knochen als er ein Geräusch hörte. Als erstes konnte er es nicht klar definieren, doch als die Wellen aufhörten zu toben und die allerletzten Sonnenstrahlen seine kalte Haut erreichten wurde es ihm klar.
            Diese Schritte, schon wieder diese Schritte!
            Er öffnette die Augen und sofort war es ihm, als würde er in ein tiefes, dunkles Loch gezogen, als er erkannte wo er sich befand. Jeden Knochen seines Körpers spürend stand er, schwerfällig auf und blickte wieder in diese eiskalten Auge, die Kälte verstrahlten, wie die Sonne wärme. Fröstelnd blickte er weg, er hielt diesem Blick nicht länger stand. Mit zufriedenheit bemerkte Reeves, dass das, was er in seinen Augen zu sehen glaubte, nicht mehr existierte.
            Er deaktivierte das Kraftfeld und sagte zufrieden lächelnd: „Sie können gehen, die Anschuldigungen gegen Sie wurden fallengelassen.“ Ungläubig traht Nivida aus dem Bereich des Kraftfeldes und starrte ihn an.

            Sein Blick folgte dem Horizont, auf der Suche nach sich selbst. Die Rufe weit entfernter Möwen stiegen in sein Ohr. Er roch die salzige Meeresluft und spürte den starken Wind auf der Haut. Genussvoll sog er all dies in sich auf.
            Sein Blick wanderte weiter und erfasste den Sonnenaufgang, er tauchte die Umgebung in die verschiedensten orange- und Rottöne und hüllte alles in eine seltsame friedvertigkeit.
            Er schaute die Klippen hinunter, die sich unter ihm auftürmten, sah wie mächtige Wellen daran zerschellten und die Gischt aufspritzte.
            Und diesmal war es echt. Doch insgeheim war ihm klar: sein Leben würde nie wieder, so wie früher sein, denn er hatte sich mit Sektion 31 angelegt.



            ENDE
            "Unmöglich" ist nur ein anderes Wort für "noch nicht passiert"

            "Lächle, du kannst sie nicht alle töten."

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            • #7
              Ich hab mal nur den Anfgang gelesen. So zum Stil, du benutzt viele einzelne teilweise sehr kurze Sätze. Das gibt dem ganzene einen etwas zähflüssigen Lesefluss.

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              • #8
                Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
                Ich hab mal nur den Anfgang gelesen. So zum Stil, du benutzt viele einzelne teilweise sehr kurze Sätze. Das gibt dem ganzene einen etwas zähflüssigen Lesefluss.
                Danke für deine ehrliche Meinung. Ich versuche das zu verbessern.
                "Unmöglich" ist nur ein anderes Wort für "noch nicht passiert"

                "Lächle, du kannst sie nicht alle töten."

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                • #9
                  Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
                  Ich hab mal nur den Anfgang gelesen. So zum Stil, du benutzt viele einzelne teilweise sehr kurze Sätze. Das gibt dem ganzene einen etwas zähflüssigen Lesefluss.
                  Da bin ich anderer Meinung.

                  Kurze schnelle Sätze trieben die Geschichte zwar sehr schnell an. Quasi wie ein Pulsschlag. Das heißt aber noch lange nicht dass sie ein fehler sind.

                  Ich bin sogar der Meinung dass sie den lesefluss erhöhen.

                  Aber ich verstehe, warum du mit dem Stil deine Probleme gast. solche kurzen schnellen sätze findet man eher in actionstorys. aber mit dem schlusstwist zusammen macht das meiner Meinung nach sinn.

                  @Jojo
                  Ich finde es interessant dass sich dein Protagonist in diese Strandszene flüchtet. Nach dem ersten wiederholen war ich zwar kurz etwas verwirrt, aber das macht nix.

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                  • #10
                    Es ist gut verschiedene Meinungen zu hören, denn jeder hat ja seinen eigenen Geschmack.
                    @Alexander Maclean: es ist schön das es dir gefallen hat Das die Meerszene am Anfang etwas verwirrt ist beabsichtigt, aber es erklärt sich ja auch später.
                    "Unmöglich" ist nur ein anderes Wort für "noch nicht passiert"

                    "Lächle, du kannst sie nicht alle töten."

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                    • #11
                      So ich hab mal wieder was geschrieben. Ein paar Gedankenspielereien. Hoffe es macht euch spaß sie zu lesen.





                      Trekkie Alltag

                      Als mich der Wecker in der Früh mit „Ich wette du wärst heute lieber im Bett geblieben!“ weckte, wusste ich gleich, das wird ein Scheiß-Tag.
                      Ich stand aber trotzdem auf, denn Menschen treffen unlogische Entscheidungen.
                      Ich schnappte mir mein Fahrrad um in die Schule zu fahren. Zum Glück funktionierte es innerhalb normaler Parameter. Ich erreichte die Schule und dachte nur: "Wir begegnen hier einer äußerst verrückten und primitiven Kultur ..."
                      Meine lieben Mitschüler schauten mich auch gleich an als dächten sie: „der Teufel in Menschengestalt.“
                      Das wird sicher ein Spaß.
                      Wäre jetzt nicht der Zeitpunkt für eine farbige Metapher?
                      Schließlich wird hier kein Mensch beachtet, wenn er nicht bei jedem zweiten Satz flucht.“
                      Ich beschloss es sein zu lassen, obwohl ich sie am liebsten in den Arsch treten würde.
                      Ich gab meiner Freundin die Mathehausaufgaben, zum abschreiben, denn es kann doch alles auf ihrem Mist gewachsen sein.
                      Später bekamen wir dann die AWT-Proben ausgeteil. Als die Lehrerin unseren Tisch erreicht hatte dachte ich nur: „Hüte dich vor den Romulanern wenn sie Geschenke überreichen.“
                      Danach hatten wir Wirtschaft und bei der rückständigen Tastatur, dachte ich nur da (draußen) ist ein Ding.
                      Schließlich erreichten wir die Mittagspause und gingen in die Mensa.
                      Ich starrte auf meinen Teller und fragte mich: „Was ist dass?... Es ist... grün.“ War das einzige was mir dazu einviel. „Ratet mal wer zum Essen kommt." Dachte ich als sich dann auch noch die Lehrerin an unseren Tisch setzte.
                      Nachdem sie Chaos in die Ordnung gebracht hatte verschwand sie auch schon wieder.
                      Am Abend schlief ich trotzdem gut ein, obwohl das selbe wohl auch morgen wieder anstehen würde, denn. Es liegt mir fern, eine Gelegenheit zu verpassen mich zum Helden zu machen.














                      TOS


                      In der PCB Stunde redeten wir über bedrohte Tierarten und ich erfuhr das einige die letzten ihrer Art sind. Das eröffnete mir ganz neue Dimesionen. Und mir wurde klar, dass Morgen vielleicht Gestern ist, wenn wir den schlafenden Tiger wecken. Und wir uns in einem falschen Paradies befinden. Diese PCB Stunde war für mich die Stunde der Erkenntnis.
                      Bald würden wir einen Krieg der Computer führen, immer auf der Suche nach der Unsterblichkeit um nicht zu Stein und Staub zu zerfallen.
                      Wir würden wir uns fragen wie schnell die Zeit vergeht und uns vor den tödlichen Jahren fürchten.
                      Vielleicht würden wir auch in ein Parallel-Universum eindringen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Das würde warscheinlich einen gefährlichen Tausch provozieren. Das alles um den Wolf im Schafspelz, einen Supercomputer zu finden, der uns fast unsterblich macht. Doch seit es Menschen gibt, wurde noch nie ein Portal in die Vergangenheit gefunden.

                      Doch auch wenn die tödlichen Wolken nie kämen, gäbe es bestimmt auch andere Probleme. Dann gäbe es im internen Spinnennetz Anzeigen zu lesen wie folgende:
                      Geist sucht Körper
                      Name: ...
                      Adresse: ein Planet, genannt Erde
                      "Unmöglich" ist nur ein anderes Wort für "noch nicht passiert"

                      "Lächle, du kannst sie nicht alle töten."

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                      • #12
                        Hallo!

                        Gerade die zuletzt eingestellten Texte haben mir sehr gut gefallen.

                        Es ist ein bisschen so, als könnten wir in die Gedankenwelt einer Person hineinsehen, wie sich scheinbar lose Gedanken zu etwas Ganzem zusammenfinden. Etwas, was wir mit anderen Menschen in der Form sonst nicht teilen können, weil unsere Kommunikation nach außen nur den Bruchteil unseres "Kopfkinos" wiedergibt!

                        LG
                        earthquake
                        "Allerdings - wer Geschichten mag, die die Figuren definitiv als "out of character" beschreiben (also extrem abweichend von Edmond Hamiltons Vorlage), möge sich bitte woanders umschauen." - Genau, nämlich hier und was noch nicht ist, kann ja noch werden!

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                        • #13
                          @earthquake:
                          Ich hatte eigentlich garnicht vor es rein zu stellen, weil ich es einfach nur aus langeweile geschrieben habe und einfach mal mit den Gedanken gespielt habe. Ich dachte eigentlich das die meinsten das uninteressant, oder langweilig finden.
                          Aber schön das es dir gefallen hat.
                          "Unmöglich" ist nur ein anderes Wort für "noch nicht passiert"

                          "Lächle, du kannst sie nicht alle töten."

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                          • #14
                            Okey, dann heute mal was von Voyager.
                            Ich hoffe es gefällt euch.


                            Ein natürliches Gesetzt ist der Kampf ums Dasein auf unserem Höllenplaneten.
                            Das Unvorstellbare ist das man früher, insbesondere schwarze Vögel für Dämonen hielt.
                            Doch unsere Erfahrungswerte halfen uns bei der Entscheideung das wirkliche Leben anzuerkennen und das Signal, dass die genannten Namenlosen Tiere ein extremes Risiko eingehen um ihre Beute in der Nacht zu jagen, zu ignorieren.
                            Doch die Rätsel, die bleiben sind nicht zu verachten, man nehme das Schwarmverhalten, welches die Jäger bei ihrem Tötungsspiel unterstützt, oder der stark ausgeprägte Überlebensinstinkt.
                            Doch hoffen wir das wir noch vor dem Ende der Zukunft einen wachen Moment haben und die geheimnisvolle Intelligenz anerkennen.
                            Vielleicht erst in dreißig Tagen, 23:59, oder aber es geschah vor, oder in einem Augenblick.
                            Das ungewisse Dunkel und die Herkunft aus der Ferne werden uns wohl immer beschäftigen.
                            "Unmöglich" ist nur ein anderes Wort für "noch nicht passiert"

                            "Lächle, du kannst sie nicht alle töten."

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                            • #15
                              Neue Geschichte

                              So: nach langer Zeit habe ich es endlich wider geschaft eine neue Geschichte zu schreiben , ich hoffe sie gefällt euch. Schreibt mir bitte eure Meinung und Verbesserungsvorschläge.
                              Ich habe noch keinen Titel gefunden, wenn jemanden einer einfällt, bitte schreiben.

                              Prolog

                              Phillip Lakemaker

                              Er rannte. Das Herz klopfte ihm bis zum Hals und seine Lungen brannten. Er sah die Türen sich schon vor ihm schließen und rannte noch schneller. Um ein Haar wäre er über einen, am Boden liegenden, Stein gestolpert. Er ruderte wild mit den Armen und schaffte es gerade noch sein Gleichgewicht zu halten. Doch durch dieses Missgeschick musste er weitere Zeit einbüßen. Noch zwei Schritte, noch einer, er spürte den Luftzug der sich schließenden Türen, die beinahe sein Bein streiften.
                              Er hatte es geschafft und die Magnetschwebebahn gerade eben noch vor der Abfahrt erreicht. Er versuchte den Schwung, den er beim Sprint gewonnen hatte, abzubremsen, aber als er den verblüfften Blick der jungen Frau, auf die er zu trudelte bemerkte, war es schon zu spät. Er versuchte noch im Flug ihr auszuweichen, doch schließlich landeten sie beide auf dem Boden. Im selben Augenblick nahm die Bahn fahrt auf und beide wurden leicht zur Seite geschleudert.
                              Mühsam rappelten sie sich auf.
                              „Ich hoffe sie landen mit ihrer Raumfähre besser.“ Murmelte die Frau nachdem sie seine Uniform bemerkt hatte. Er bekam einen knallroten Kopf und stammelte eine Entschuldigung. Schnell rettete er sich auf einen der hinteren Sitze und versuchte dabei den neugierigen Blicken der anderen Fahräste aus dem Weg zu gehen.
                              Ist ja ein toller erster Arbeitstag. Dachte er mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Wenigstens kann es heute nicht noch schlimmer werden.



                              K´Lan

                              „Endlich bin ich den los.“ Dachte K´Lan erleichtert, als er zielstrebig durch die riesige Menschenmenge des Raumhafens ging. Dieser nervige Ferengi ist ihm durch den halben Airport gefolgt, um ihm irgendwelche Zahnanspitzer zu verkaufen. Er wuselte die ganze Zeit um ihn herum und machte Preisangebote. Er war kurz davor sein Mek´Leth heraus zu nehmen und ihm den Bauch aufzuschlitzen. Doch in diesen Moment erspähte der Ferengie sein nächstes Opfer: einen großgewachsener Boleaner. Im Nu war er in der Menge untergetaucht und heftete sich an die Fersen seines nächsten unfreiwilligen Kunden.
                              An den Gedanken an ihm schüttelte der Klingone den Kopf und dachte sich man solle Warnschilder vor solchen Händlern aufstellen, oder zumindest das Waffenverbot des Raumhafens lockern.






                              Seva Xal

                              Erstaunt blickt sie durch die transparente Glasscheibe eines der vielen Geschäfte. Ihre Siluette spiegelte sich im Glas, verlor sich jedoch im Geblinke, der vielen Edelsteine dahinter.
                              Nach einigen Minuten des beinahe erfürchtigen Betrachtens, schaffte sie es sich wieder vom funkeln loszureissen.
                              So etwas wie diese Kette hatte sie noch nie zuvor gesehen, obwohl sie durch ihre Geschäftsreisen sehr weit rum kam. Die Kette bestand aus vielen kleinen ineinander gehängten Ringen, die miteinander verbunden waren, doch das war noch nicht das Bemerkenswerteste, dass was ihr Interesse geweckt hatte war der beinahe organisch wirkende feingeschliffene Stein, der an dem größten Ring befestigt war. Sie vermutete es war eine Art Diamant, doch für das ungleichmäßige, pulsierende Leuchten hatte sie auch keine Erklärung.
                              Sie überlegte ob sie reingehen und ihn sich näher anschauen sollte, doch im selben Moment viel ihr wieder der Grund ihres Hierseins und vor allem das herunter zählende Chronometer ein.
                              Das helle grün würde sich bestimmt nur mit meinen Trillflecken beißen. Dachte sie, riss sich von der Scheibe los und versuchte sich in diesen Labyrinth zurechtzufinden, nicht dass sie noch ihren Flug verpasste. Sie hasste es irgendwo zu spät aufzutauchen, sie war lieber zu früh im Schiff, da konnte sie sich ihren Sitzplatz wenigstens noch aussuchen.

                              Sirak

                              Erstaunt bemerkte Sirak, als er durch das Eingangsschott der Raumfähre schritt, dass er nicht der Erste war, wie er vermutet hatte. Eine junge Trill-Frau beugte sich gerade über eine der vorderen Sitzreihen, um ihren Koffer zu verstauen.
                              Er wollte gerade überlegen, ob er zu ihr gehen und ihr helfen sollte, da hatte sie es auch schon geschafft und der, offensichtlich schwere Koffer, glitt unter einem lauten Krachen in die Gepäckaufbewahrungsbox über ihren Sitz.
                              Unauffällig schaute er sich um, ob noch mehr Passagiere im Schiff waren und glitt anschließend, eine Platzreihe hinter der Frau, auf einen Sitz.
                              Er wollte sich gerade entspannt zurück lehnen, da bemerkte er einen großen Schatten, der durch die Türe auf seinen Sitz fiel.
                              Reflexartig tastete seine Hand zu der versteckten Waffe in seiner Manteltasche. Doch im nächsten Moment entspannte er sich wieder etwas, als er einen Klingonen in der Türe stehen sah. Dieser sah sich weder nach rechts, noch nach links um, sondern ging sofort auf einen freien Platz, im hinterem Teil des Schiffes.
                              Erleichtert atmete Sirak auf, er hatte wohl seine Verfolger abgeschüttelt.






                              Antony Thomas

                              Nach einigen Minuten ohne besondere Vorkommnisse, in denen Sirak seine zwei Mitreisenden beobachtete, stürmte ein eher kleiner, blonder Terraner herein. Er schien sich über irgend etwas zu ärgern.
                              Jetzt, als er sich zum Cockpit drehte, erkannte Sirak die Uniform die er trug, er war wohl der Pilot.
                              Irgendetwas murmelnd, was wohl eine Begrüßungsformel sein sollte, hastette er weiter durch die Sitzreihen, wobei er fast über den auf dem Boden liegenden Rucksack des Klingonen stolperte. Der Blick den er ihm darauf zuwarf, sagte alles und wurde vom Klingonen gleichgültig hingenommen. Leise fluchend schritt er weiter und verschwand in der Pilotenkanzell.

                              „Wann kommt der endlich, verdammt nochmal?“ Dachte der Terraner grimmig. „An seinem ersten Arbeitstag zu spät, wenn ich mir das geleistet hätte.“
                              Er schnaufte verärgert und begann schon mal die Systeme zu checken, wobei er immer wieder auf das Chronometer schaute.




                              Schnell hastete er den Gang zum Shuttlehangar entlang. Trotz seiner Hektik, war er schon eine halbe Stunde zuspät.
                              Er lief weiter und endlich erreichte er das Schott.
                              Er versuchte entspannt zu wirken, als er das Passagierabteil durchquerte, was ihm aber nicht sonderlich gut gelang.
                              Außeratem erreichte er schließlich das Cockpit.
                              „Sie sind 34 Minuten zu spät.“ Sagte Thomas kühl.
                              „Sorry, hab verschlafen.“ Erwiderte Lakemaker leichthin und schwang sich auf den Pilotensitz.
                              „Durch Ihr verspätetes Eintreffen beschloss ich die Checkliste schon mal durchzugehen. Alle Startvorbereitungen sind abgeschlossen. Ich schlage vor wir starten sofort.“ Er sagte dies mit einer Emotionslosigkeit, dass man meinen könnte er wäre nicht Terraner, sondern Vulkanier.
                              Netter Bursche. Dachte sich Lakemaker und leitete den Start ein.
                              Das Shuttle hob ab und flog durch die, sich öffnenden Türen des überdachten Raumhafens, hinauf, bis er schließlich das samtige Schwarz, des mit Sternen bedeckten Alls stoß.
                              Er flog mit Impuls aus dem Sonnensystem, aber nicht ohne zuvor einen kleinen Aufwärmparkur, durch ein Asteroidenfeld zu fliegen.
                              Sein Copilot war davon nur wenig begeistert und brachte dies mit ein paar eingeschnappten Bemerkungen zum Ausdruck.
                              Da Lakemaker wusste, dass er, als Neuer, noch unter Beobachtung stand, selbst, oder gerade bei seinem rangniedrigeren Kollegen, hielt er sich zurück und ließ die wilden Manöver sein.
                              An der Geschwindigkeit, änderte sich trotzdem nichts. Er war zwar kompromissbereit, wollte aber auch nicht unterm Flug einschlafen.
                              Gleich würde der längste Teil des Fluges und gleichzeitig auch der, der seine Aufmerksamkeit am meisten verlangte, kommen, es ging nämlich durch einen Nebel. Es war sogar ein ziemlich großer und dichter. Er beinhaltete mehrere Sonnensysteme, deren meiste Planeten nicht der M-Klasse angehörten. Der Nebel schluckte das meiste Licht der Sonnen bevor es auch nur die Atmosphäre eines Planeten erreichte. Eine genaue Karte galt als Vorraussetzung, bevor man auch nur daran dachte hineinzufliegen.




                              Plötzlich gab es einen Ruck, der durch das ganze Schiff ging.
                              „Können Sie nicht vorsichtiger fliegen?“ Fragte Thomas verärgert.
                              „Das war ich nicht. Es klang so, als wäre etwas gegen die Hülle gekracht. Seltsam, wir sind doch aus dem Asteroidenfeld draußen.“ Erwiderte Lakemaker verwirrt. „Was sagen die Sensoren?“
                              „Sie zeigen nichts an. Wenn das ein Asteroid war wären Trümmer da.“ Antwortete Thomas.
                              „Ich werde mal nachschauen, ob es hinten zu einem Schaden gekommen ist.“ Beschloss der Pilot. „Übernehmen Sie bitte das Steuer.“ Er übertrug ihm die Steuerungskontrollen, stand auf und ging in Richtung Türe.

                              Im selben Moment materialisierten zwei Personen im hinteren Teil des Passagierabteils. Die Passagiere schauten verwundert nach hinten und erstarrten.
                              Der eine war Andoriander, der andere Romulaner. Sie zogen beide ihre Waffen und man merkte, dass der Andorianer gerade etwas sagen wollte, doch im selben Moment trat Lakemaker aus dem Cockpit auf dem Gang. Die Fühler des Andorianers zuckten und im nächsten Augenblick zischte ein Phaserstrahl durch die Luft. Mit einem Loch in der Brust schlug Lakemaker auf dem Boden auf. Keine Sekunde danach wurde der Andorianer von einem Schmerz in seinem Bein zuboden gerissen.
                              Siraks Disruptor rauchte noch.
                              Den Passagieren blieb kaum Zeit entsetzt nach Luft zu schnappen, denn im selben Augenblick erbebte das kleine Schiff so stark, dass es die beiden Piraten beinahe von den Füßen warf.

                              Verzweifelt versuchte Thomas das Schiff auf Kurs zu halten, doch es entglitt seiner Kontrolle. Ein Alarm nach dem anderen schrillte grell durch das beengte Cockpit.

                              Im hinteren Teil des Schiffes, wusste niemand was los ist, jeder versuchte sich nur an irgend etwas festzuhalten um nicht durch das halbe Schiff geschleudert zu werden.




                              Mit brummenden Schädel erhob sich K´Lan von Boden vor seinem Sitz. Er brauchte ein paar Minuten, bevor er sich erinnerte wo er sich befand. Als seine Erinnerung wieder komplett zurück gekehrt war, griff seine Hand, fast wie automatisch zu seinem Mek´Leth. Noch etwas wacklig erhob er sich und blickte sich um. Die Deckenbeleuchtung war teilweise ausgefallen, was die Szenerie in ein trübes Licht hüllte. Alle Gegenstände die vorher mehr oder weniger ordentlich verstaut gewesen waren, lagen jetzt im ganzen Schiff verstreut herum. Es herrschte Chaos.
                              Der Blick des Klingonen wanderte suchend durch das Schiff, bis er einen der Piraten, den Romulaner, erspähte. Er hob die Klinge und ließ die Widerhaken aufschnappen. Als er plötzlich einen Schatten im Augenwinkel sah und sich wachsam umdrehte. Er blickte in die Augen seines Mitreisenden, der in einen weiten, dunklen Mantel mit Kapuze gehüllt war und mit seinen Disruptor auf ihn zielte.
                              „Geh mir aus dem Weg.“ Knurrte K´Lan bedrohlich.
                              Im selben Moment ertönte ein seltsames, tiefes Kratzen. Das aus allen Richtungen gleichzeitig zu kommen schien. Eine Sekunde später begann der Boden kaum merklich zu beben. Das Geräusch und das Beben wurden immer stärker, bis Sirak plötzlich erkannte worum es sich handelte: sie rutschten!
                              Sie waren abgestürzt und auf irgendetwas zum Liegen gekommen, was wohl nicht sonderlich stabil war.
                              Da das Schiff immer weiter fahrt aufnahm, wagte Siraks einen kurzen Blick in Richtung Fenster, doch er konnte nichts erkennen außer Schwärze.
                              Ihm blieb keine Zeit um sich zu wundern, denn im selben Augenblick gab es einen großen Knall und das Shuttle blieb abrupt stehen.
                              Durch den plötzlichen Geschwindigkeitsverlust wurde Sirak, durch seinen unvorteilhaften Stand, umgeworfen, so dass er sich an einem Sitz festhalten musste. Sofort richtete er wieder seine Waffe auf den Klingonen, der wohl ähnliche Gleichgewichtsprobleme gehabt haben musste, was ihm jedoch entgangen war, war das durch die plötzliche Bewegung seine Kapuze von seinen Kopf gerutscht war, doch als er dies bemerkte war es schon zu spät.
                              Überrascht starrte der Klingone Sirak an und sagte langsam: „Jetzt verstehe ich. Du steckst mit denen unter einer Decke, Romulaner!“
                              „Nein, das tue ich nicht. Ich finde es nur unehrenhaft, jemanden zu töten, wenn er nicht bei Bewusstsein ist und sich nicht Werhren kann.“ Sagte er mit Nachdruck.
                              Die beiden starrten sich an, bis K´Lan auf einmal den Blick abwandte und sagte: „Jetzt ist er wach.“
                              Erstaunt blickte er in die Richtung, in die der Klingone geschaut hatte und sah, dass er Recht hatte.
                              Mühsam erhob sich Sulass und sofort war seiner Erinnerung wieder da. Seine Hand rutschte seine Hüfte herunter und zu seiner Waffe, doch er griff ins Leere. Er musste sie wohl bei Absturz fallengelassen haben, doch wo war sie jetzt? Er schaute sich um, doch es war zu dunkel um etwas klar zu erkennen. In diesem Moment bemerkte er Sirak und K´Lan.
                              Plötzlich schwang die Tür zum Cockpit auf und der Copilot trat heraus.
                              Thomas Blick fiel auf Lakemakers Leiche, als erstes wollte er sich bücken um seinen Puls zu fühlen, doch der starre, tote Blick verriet ihm dass es vergebene Mühe gewesen ware. So drehte er sich den Streitenden zu, doch in der Bewegung bemerkte er eine junge Trillfrau auf dem Boden liegen, doch bei ihr war er sich sicher, dass sie noch lebte, denn sie versuchte sich gerade zu erheben. Schnell trat er auf sie zu und half ihr auf. Sie wirkte auf den ersten Blick unverletzt.
                              „Was ist hier los?“ Fragte er in Richtung Sirak, der auch weiterhin mit seiner Waffe auf den Klingonen zielte. Doch der Klingone antwortete: „Der Romulaner hat sich als Passagier ausgegeben um den Piraten zu helfen, die machen alle gemeinsame Sache.“
                              Sirak seufzte und dachte: schon wieder diese Geschichte.
                              „Ich bin kein Pirat und ich habe die beiden noch nie zuvor gesehen.“ Sagte er genervt.
                              „Moment mal, zwei?“ Fragte Thomas verwirrt.
                              „Es waren zwei Piraten.“ Erklärte die Trill leise.
                              Erst jetzt viel Sulass auf, dass Ataal nicht hinter ihm stand und erinnerte sich an den Disruptorstrahl, der vor dem Absturz die Luft zerteilt hatte. Besorgt schaute er sich um und entdeckte ihn schließlich im hinteren Teil des Shuttles, neben einer herabgestürzten Deckenplatte, die ihn nur knapp verfehlt hatte.
                              Die anderen ignorierend kniete er sich neben den bewusstlosen Andorianer und schüttelte ihn leicht an der Schulter. „Ataal wach auf!“ Flüsterte er leise.
                              „Damit ich das richtig verstehe, diese beiden Herren sind plötzlich in Schiff aufgetaucht und haben den Piloten erschossen?“ Fragte Thomas ruhig. „Da Sie der einzige, mit Energiewaffen bewaffnete Passagier sind, und ich annehme das diese Herren sich nicht gegenseitig beschossen haben, schlussfolgere ich, dass Sie ihm angeschossen haben.“ Sagte er zu Sirak, nachdem er die Situation erkannt hatte. „Ich verstehe nicht ganz wieso Sie diesen Mann für einen Piraten halten, wenn er doch auf selbige geschossen hat.“ Sagte er an K´Lan gewannt.
                              Dieser erwiderte grimmig: „Er ist Romulaner.“ Senkte jedoch sein Mek´Leth und ließ es wieder in seinen Mantel verschwinden. Daraufhin nahm auch Sirak seinen Disruptor runter und atmete erleichtert aus. Die beiden ignorierend schob sich Thomas an ihnen vorbei und ging auf die Piraten zu. Er warf ihnen einen kurzen Blick zu und änderte daraufhin seine Richtung und ging an ihnen vorbei, auf eine der hinteren Wände zu. Dort öffnete er eine Schublade und holte ein Medicit heraus.
                              „Behandeln Sie ihn.“ Sagte er an Sulass gewandt und warf ihm die kleine Tasche zu. Zu den erstaunten K´Lan und Sirak sagte er: „Wir haben schon einen Toten, ich bin der Meinung, dass reicht.“ Mit diesen Worten verschwand er wieder im Cockpit.

                              Ohne groß zu überlegen folgte Seva ihm.
                              „ Was machen wir jetzt? Sollten wir diese Piraten nicht irgendwo einsperren? Die da draußen bringen sich noch gegenseitig um.“ Sagte die Trill schüchtern.
                              Der Terraner reagierte anders als sie es erwarte hätte: er drehte sich zu ihr um und streckte ihr seine Hand entgegen: „Ich heiße Antony Thomas, schön Sie kennen zu lernen, obwohl es unter anderen Umständen, wohl noch schöner gewesen wäre. Um auf ihre Fragen einzugehen: wo sollten wir die Piraten einsperren, hier ist nicht sehr viel Platz. Sie sollten alle ruhig bleiben und sich nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen, denn das bringt uns allen nichts.“
                              „Seva Xal. Ich wäre froh, wenn sie das den Klingonen, da draußen sagen würden.“ Erwiderte sie beunruhigt. „Wo befinden wir uns hier eigentlich? Und warum sind wir Abgestürzt, ist irgend ein System ausgefallen?“
                              „Ich habe keine Ahnung wo wir hier sind, der Stromgenerator ist ausgefallen, die Sensoren funktionieren nicht und die Lebenserhaltung auch nicht. Ich werde versuchen es zu reparieren, aber ich bin Pilot und nicht Ingenieur.“ Sagte er müde.




                              Mühsam versuchte er seine Augen zu öffnen. Sein Kopf dröhnte und ein stechender Schmerz durchfuhr sein linkes Bein. Endlich hatte er es geschafft in die Wirklichkeit zurück zukehren, doch beinahe sofort bereute er es.
                              Erleichterung überkam Sulass, als er sah wie Ataal seine Augen öffnete. „Langsam, er hat dich ganz schön erwischt.“ Sagte er leise.
                              Er ächzte und richtete sich langsam auf. „Gib mir meine Waffe und er wird es bereuen. Was ist schief gelaufen?“
                              Sulass lächelte leicht, so kannte er ihn. „Ich weiß nicht genau was passiert ist, sicher ist nur das wir abgestürzt sind.“
                              „Na super. Denkst du die Schiffe sind noch aneinander angedockt?“ Fragte er ebenso leise.
                              „Bei der starken Erschütterung würde es mich wundern. Im Moment ist es zu Dunkel um aus dem Fenster was zu erkennen.“ Erwiderte Sulass.

                              Im selben Augenblick trat Seva aus dem Cockpit heraus und setzte sich auf einen der Sitze, sie wirkte geschockt.
                              K´Lan ging zu seinen Rucksack und nahm eine Flasche heraus. Er setzte sich neben die Trill und trank einen kräftigen Schluck, anschließend reichte er ihr die Flasche und sagte: „Blutwein. Der wärmt dich wieder auf.“
                              Dankbar ergriff sie die Flasche, erst jetzt fiel ihr auf wie kalt es im Shuttle geworden war.




                              Als Sirak bemerkt, dass der Andorianer wieder bei Bewusstsein war, wandte er den Blick von den Klingonen, der sich mit der Trill zu betrinken drohte, ab und ging zu den Piraten. Er ging, vor den beiden sitzenden, in die knie und zog seinen Disruptor hervor. „Ihr habt das Schiff sabotiert, so dass es abstürzt, ihr wolltet uns ausrauben und ihr habt den Piloten erschossen. Gibt mir nur einen Grund warum ich euch nicht sofort erschießen sollte.“ Sagte er leise.
                              „Wir haben das Schiff nicht sabotiert und wir haben es auch nicht zum Abstürzen gebracht.“ Verteidigte sich der Andorianer.
                              „Ich warte.“ Flüsterte Sirak.
                              Einige Sekunden herrschte Stille, dann hörte man das klacken, dass entstand wenn man den Abzug einer Waffe spante. Siraks Finger begann sich langsam anzuziehen.
                              „Ich bin Ingenieur, ich kann das Schiff wieder in die Luft bringen.“ Sagte Sulass schnell.
                              Sirak überlegte einen Moment, dann sagte er: „Okay, dass zählt für dich, was ist mit ihm, er hat geschossen.“
                              „Wenn er stirbt, werde ich hier gar nichts reparieren.“ Sagte er entschlossen.
                              Zufrieden stand Sirak wieder auf und sagte leise: „Gut, wir haben einen Deal.“




                              In den letzten Stunden war es immer kälter im kleinen Schiff geworden. Die meisten Passagiere dösten, oder waren kurz vor den einschlafen, als die Sonne aufging. Doch Sulass war noch wach. Er hatte unter großer Anstrengung, das Schott, das nach draußen führte geöffnet und stand jetzt kniehoch im Schnee. Mühsam ging er um das Shuttle herum und begutachtete den Schaden. Als er plötzlich Schritte hinter sich hörte. Er drehte sich um und blickte in Siraks Augen.
                              „Schlafprobleme?“ Fragte Sulass und drehte sich wieder der Außenseite des Shuttles zu. Er fuhr mit der Hand das kalte, glatte Metall entlang, bis er die richtige Stelle fand und eine versteckte Klappe öffnete.
                              „Mir war zu kalt zum schlafen. Planst du deine Flucht in die Eiswüste?“ Fragte Sirak sarkastisch.
                              „Ich erfülle unsere Abmachung und repariere das Schiff.“ Sagte er und griff mit der Hand in ein Chaos aus Schläuchen, das hinter der Klappe zum Vorschein gekommen war.
                              „Es war riskannt das Außenschott zu öffnen, ohne zu wissen, ob die Luft hier draußen Atembar war.“ Stellte der andere fest.
                              „Ich kenne den Planeten.“ Sagte Sulass abgelenkt und löste ein paar Kabel aus ihrer Verankerung, so, dass ein verschmort wirkendes, metallenes Gebilde zum Vorschein kam.
                              „Du warst schon mal hier?“ Fragte er ehrlich überrascht.
                              „Ja, vor ein paar Jahren, ich erkannte die Felsformation, da hinten wieder.“ Erklärte er und deutete in eine Richtung. „Moment mal, dass ist seltsam.“
                              „Was ist los?“ Fragte Sirak besorgt.
                              „Siehst du dieses Metallteil? Es schaut so aus als hätte dort jemand dieses Rohr durchtrennt. Du hattest Recht, das Schiff wurde sabotiert.“ Erklärte er.
                              „Du willst mir jetzt bestimmt gleich erzählen, dass ihr das nicht wart?“ Fragte er scheinheilig.
                              „Dann wären wir wohl kaum rüber gebeamt um es auszurauben.“ Sagte er verärgert.
                              „Stimmt auch wieder.“ Sagte Sirak und lächelte. „Ich hätte euch auch für schlauer gehalten. Okay, aber wer war es dann?“
                              „Keine Ahnung.“




                              „Sabotage?“ Fragte Thomas ungläubig. Nachdem Sirak und Sulass alle zusammen gerufen hatten und von ihren Fund berichteten.
                              „Ja, irgendjemand hat das Rohr angeschnitten, so dass es bricht.“ Bestätigte Sulass.
                              „Vielleicht ist derjenige noch an Bord.“ Überlegte Ataal.
                              „Gibt es eine Möglichkeit herauszufinden wer das getan hat und ob es jemand von uns ist?“ Fragte Seva.
                              „Wer es war sollte es besser zugeben. Denn wenn ich herausfinde, wer das getan hat…“ Knurrte K´Lan und seine Hand rutschte in Richtung Mek´Leth.
                              „Wir sollten alle die Ruhe bewahren und uns überlegen, was wir jetzt tun sollen.“ Unterbrach ihn Thomas schnell bevor der Klingone seinen Satz beenden konnte.
                              „Ohne jetzt technisch ins Detail gehen zu wollen, dass Rohr war notwendig für den Antrieb, die Sensoren und die Lebenserhaltung, um nur einige zu nennen.“ Erklärte Sulass beunruhigt.
                              „Ohne Lebenserhaltung wird es bei diesem Klima recht schnell ungemütlich.“ Sagte Thomas nachdenklich.
                              „Ganz hier in der Nähe gibt es ein großes Höhlensystem, ich könnte uns dort hinführen.“ Schlug Ataal vor.
                              „Wie stellst du dir das vor, mit deiner Schussverletzung?“ Fragte Sulass seinen Piratenkamerad und schüttelte den Kopf.
                              „Das wird schon gehen.“ Murmelte Ataal und stand, wie zum Beweis, vorsichtig auf.
                              „Ich weiß von welchen Höhlen du redest, die sind mindestens 10 Kilometer weit weg. Bei den Schneegestöber da draußen, schaffst du das nie.“ Sagte Sulass und schüttelte wieder mit dem Kopf.
                              „Mit deinem Optimismus garantiert nicht.“ Flüsterte Ataal und ließ sich wieder auf den Boden sinken.
                              „Können Sie das Schiff reparieren?“ Fragte Thomas Sulass.
                              „Ohne die nötigen Ersatzteile wird das schwer. Es ist ja nicht nur das eine Rohr, die ganzen Kabel die daneben lagen sind auch durchgebrannt. Wir hatten Glück, dass es kein Feuer gegeben hat.“ Antwortete Sulass.
                              „Dann wäre es jetzt wenigstens warm.“ Brummte K´Lan und nahm einen kräftigen Schluck aus seiner Blutweinflasche. „Wenn wir hier bleiben erfrieren wir. Also müssen wir gehen.“
                              „Er hat Recht.“ Stellte Thomas fest. „Wir warten ab bis es aufgehört hat zu schneien, dann brechen wir auf.“ Mit diesen Worten verschwand er wieder im Cockpit.
                              „Wer hat den eigentlich zum Boss erklärt?“ Fragte Ataal leise.




                              Seva hatte die Diskussion ohne wirkliches Interesse verfolgt. Sie hat sich ihre Jacke eng um ihre Schultern geschlungen an den Sitz gelehnt und hatte gedöst. Wie bin ich nur in diese Lage geraten? Fragte sie sich betrübt und versank tiefer in Selbstmitleid.




                              Nach ungefähr zwei Stunden ließ der Sturm langsam nach und alle versammelten sich vor den Shuttle um aufzubrechen. Die Tage auf diesem Planeten vergingen offenbar schneller, als auf der Erde, denn die Sonne erreichte schon fast den höchsten Punkt, obwohl sie erst vor vier Stunden aufgegangen war Sie gingen im Gänsemarsch in die Richtung einer Bergkette. Die Spitze bildeten Ataal und Sulass, wobei Sulass Ataal stützt. Hinter ihnen ging der Copilot, Antony Thomas. Gefolgt von K´Lan und Sirak, welche sich gegenseitig misstrauische Blicke zuwarfen. Hinter ihnen ging Seva, sie wirkte immer noch bedrückt, wollte aber mit niemanden reden, sogar nicht mit K´Lan, der sie aufzumuntern versuchte und ihr Blutwein anbot.
                              Sie gingen eine Ewigkeit, solange bis Sirak kein Gefühl mehr in den Beinen hatte, diese aber trotzdem, wie automatisch, weiter liefen. Er fragte sich wie es dann erst Ataal gehen musste. Der hatte aber wenigstens den Vorteil, dass ihm die Kälte nichts ausmachte. Er erweckte sogar den Eindruck, dass er die eiskalte, klare und schneidende Luft genießt und die stechende Kälte, des schneidenden Windes angenehm fand. Verwundert schüttelte Sirak den Kopf und zog den Mantel enger um sich. K´Lan schien es noch schlimmer zu gehen, obwohl er das natürlich zu verheimlichen versuchte.

                              Schließlich waren sie da. Der Wind hatte inzwischen wieder angefangen zu pfeifen und der Himmel zog zu. Vor ihnen tat sich ein großer, dunkler Höhleneingang auf. Mit den oben überhängenden, spitzen Steinen, wirkte er fast, wie das weit aufgerissene Maul einer gefährlichen Bestien. Ohne zu zögern traten sie ein und gingen so weit sie etwas sehen konnten in die Höhle hinein, was erstaunlich lang möglich war, was wohl am Material der Felswände, die das hereinfallende Licht leicht spiegelten, lag.
                              „Ich schlage vor wir machen hier eine kleine Pause.“ Sagte Thomas und wollte sich schon auf den Boden sinken lassen, da hörte er Ataals Stimme: „Wir sollten noch weiter in die Höhle hinein gehen.“
                              „Wieso, dort hinten können wir nicht mal mehr sehen wo wir hinlaufen. Wir könnten in eine Felsspalte fallen, oder uns verirren.“ Warf Sirak ein.
                              „Hier gibt es keine Felsspalten. Weiter hinten ist es wärmer.“ Sagte Ataal nur und ging auch schon weiter. Die anderen folgten ihm, immer weiter in den Fels hinein. Nach einiger Zeit bemerkte Seva, dass es wirklich wärmer geworden war, sie schätzte die Temperatur mindestens über Null Grad. Ein paar Minuten danach verschmälerte die Höhle sich plötzlich und hinter der Engstelle kam eine große Höhle zum Vorschein. Die ist mindestens fünf Meter hoch und hat einen noch größeren Durchmesser. Sie staunte und ging noch einen Schritt näher auf das Zentrum zu, da bemerkte sie was hier so merkwürdig war: im gesamten oberen Bereich der Höhle wuchs ein seltsames, gelbes Moos und offenbar erzeugte es Licht. Vielleicht aus den Mineralien, das Gesteins. Vermutete sie. Hier drin war es erstaunlicherweise noch wärmer, als vorhin, in dem Felstunnel.




                              Leise schlich er durch die Höhle und hoffte, dass das Geräusch seiner Stiefel, auf dem bröckeligen Untergrund, ihn nicht verriet. Erleichtert atmete er aus, als er endlich Ataal erreicht hatte. „Wach auf! Wir müssen hier weg!“ Flüsterte er leise und rüttelte ihn vorsichtig wach.
                              „Was ist denn los, Sulass?“ Fragte dieser schläfrig.
                              „Die anderen schlafen alle. Komm, wir müssen weg!“ Erklärte er leise.
                              „Ist ja gut, ich komm ja schon.“ Murmelte er und erhob sich vorsichtig, zum einen, um keinen Lärm zu machen und zum anderen, weil sein verletztes Bein, bei jeder Bewegung schmerzte.
                              Sulass half ihm zum Tunnel und um die Biegung, dann erklärte er: „Ich glaube sie sind uns gefolgt.“
                              Verwundert schaute Ataal den Tunnel zurück, in die Richtung, aus der sie gekommen waren und sagte: „Das glaube ich nicht, die schlafen immer noch.“
                              „Man merkt das du noch nicht ganz wach bist. Die habe ich nicht gemeint, sondern unsere alten Freunde.“ Flüsterte er amüsiert, doch trotz des Lächelns, sah man ihm seine Sorge deutlich an.
                              „Das ist unmöglich, die können nicht hier sein, dass ist Jahre her.“ Meinte der Andorianer, ebenso besorgt und fügte flüstern hinzu: „Warum mussten wir auch ausgerechnet auf diesen Planeten abstürzen.“ Er dachte ein paar Sekunden nach, dann weiteten sich seine Augen und er fragte vorsichtig: „Du meinst doch nicht, dass die an dem Absturz schuld sind?“
                              „Ich würde sogar darauf wetten.“ Bestätigte Sulass nickend.
                              „Na toll, dass auch noch.“ Seufzte Ataal und stützt sich, mit seiner Hand, an der Wand ab.
                              „Was tun wir jetzt? Die sind bestimmt nicht begeistert uns hier wieder zu sehen.“ Fragte der Romulaner verunsichert.
                              „Wir dürfen auf keinen Fall die anderen einweihen. Denkst du, du kannst das Shuttle reparieren?“ Fragte Ataal und stützt sich jetzt auch mit der anderen Hand ab.
                              „Auf keinen Fall ohne Ersatzteile. Wenn die wissen, dass wir hier sind, werden sie uns hier ziemlich schnell finden. Wir müssen hier weg!“ Sagte er nervös.
                              „Ja, du hast Recht. Wir sitzen hier in der Falle und wenn die uns nicht finden, gehen uns spätestens morgen, die Wasser- und Nahrungsvorräte aus.“ Stimmte Ataal Sulass zu.
                              „Der See?“ Fragte Sulass, als ihm ein Licht aufging, worauf er anspielte.
                              „Der See.“ Bestätigte Ataal grinsend.
                              „Wir müssen zurück, bevor sie merken, dass wir weg waren.“ Sagte Ataal nach ein paar Sekunden der Stille und die beiden, schlichen wieder zur Höhle zurück.
                              Plötzlich löste sich ein Schatten aus der Dunkelheit, gut verborgen, hinter einem großen Felsbrocken und folgt ihnen. Er hatte alles mitbekommen.




                              Vorsichtig wanderte sein Fuß, Schritt, für Schritt über den schmalen Grat des Felsvorsprungs und bemühte sich, nicht nach unten zu schauen. Er spürte die kalte, raue Wand in seinen Rücken und hoffte, dass der poröse Stein, unter seinen Füßen nicht nachgab. Kleine Steinchen lösten sich, trotz seiner vorsichtigen Bewegungen, und kullerten den Abhang herunter. Sein Blick folgte ihnen und um ein Haar, hätte er den Halt verloren und hätte sie auf ihren Weg nach unten begleitet. Von plötzlichen Schwindel erfasst drückte er sich, so dicht wie möglich, gegen die raue Felswand, was nur einen minimalen Bewegungsaufwand von ihm erforderte. Er warf einen kurzen Blick zurück und stellte, mit Erleichterung fest, dass sie schon über die Hälfte der Strecke geschaffte hatten. Dicht vor ihm schoben sich Ataal und Thomas die Wand entlang und hinter ihm Sirak, Seva und K´Lan.

                              Endlich auf der anderen Seite angelangt, stellte Seva erstaunt fest, dass es hier ganz anders aussah. Die früheren Höhlentunnel, durch die sie gegangen waren, bestanden nur aus nackten Fels. Hier Sprossen überall Bäume von der Decke und umrankten sich gegenseitig mit ihren Ästen, kurz bevor diese den Boden berührten. Sie gingen eine Weile weiter, bis sie eine Schlucht erreichten. Vorsichtig trat sie auf den bröckeligen Rand des Abgrunds zu und wagte einen Blick nach unten. Zu sagen, es ginge tief runter, wäre eine Untertreibung gewesen. Zögerlich schubste sie mit ihrem Fuß einen, etwa faustgroßen Stein herunter. Gebannt lauschte sie wann er auf dem Boden auftrat und verfolgte ihn zugleich mit ihrem Blick, der sich jedoch schon bald in der Dunkelheit verlor. Als sie nach einer Weile immer noch nichts hörte, trat sie abrupt von der Felskante zurück und wäre fast gegen Sirak gestoßen, der hinter ihr gestanden hatte. Dieser lächelte entschuldigend und machte ihr Platz.
                              „Etwas weiter in die Richtung gibt es eine Brücke.“ Sagte Ataal unbeeindruckt und machte sich auf den Weg dort hin, als ihm Thomas in den Weg trat: „Es wäre lebensmüde zu versuchen dort rüber zu kommen!“
                              „Sie können gerne wieder zurückgehen.“ Erwiderte Sulass, der gerade zu Ataal aufgeschlossen hatte und fügte etwas lauter, so dass auch die Anderen ihn hören konnten, hinzu: „Ihr Wasservorrat reicht bestimmt nur noch ein paar Tage.“
                              „Sie ziehen es also vor sich schnell umzubringen und sich von der Brücke zu stürzen.“ Sagte Thomas sarkastisch und warf einen Blick in die Schlucht. „Dürfte ein weiter Fall sein.“
                              Ataal lachte und stellte mit gekünstelten Erstaunen in der Stimme fest: „Sie haben ja doch Humor.“ Unbeirrt setzte er seinen Weg fort und als er feststellte das die Anderen - außer Sulass - ihm nicht folgten erklärte er: „Auf der anderen Seite können wir unseren Wasser- und Nahrungsvorrat auffüllen. Und es ist wärmer.“

                              Ataal behielt recht: Nach einem kurzen Fußmarsch, der etwas erschwert wurde, durch die vielen, dünnen Bäume, die wie Wurzeln, von der Decke hingen, erreichten sie eine Brücke, die aus einem großen, alten Baum gebildet wurde. Vermutlich war er in früheren Zeiten, durch sein großes Gewicht, dass die Wurzeln, auf dem steinigen Untergrund, nicht mehr halten konnten, umgestürzt und mit der ehemaligen Baumkrone, auf der anderen Seite der Schlucht aufgekommen. So bildete er eine natürliche Brücke, doch über die Jahre war das Holz spröde geworden, deshalb war es gefährlich den Überstieg zu wagen.
                              Entschlossen setzte Ataal einen Fuß – seinen gesunden – auf das raue Holz und verlagerte sein Gewicht darauf.
                              Sulass warf ihm einen skeptischen Blick zu und raunte ihm zu: „Du gehst vorraus.“
                              Ataal lächelte und setzte nun auch den anderen Fuß auf die Brücke. Nach ein paar weiteren, etwas zögerlichen Schritten, drehte er sich zu den anderen um und machte eine einladende Geste. „Kommt ihr?“

                              Erleichtert atmete Seva auf, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte und entfernte sich so weit wie es ihr möglich war von dem Abgrund. Neben ihr schaute Thomas sie aufmunternd an und näher am Felsspalt unterhielten sich Ataal und Sulass. Es fehlten nur noch Sirak und K´Lan. Ersterer näherte sich gerade der ungefähren Mitte der Brücke, als er plötzlich bemerkte, dass etwas nicht stimmte. Er blieb wie angewurzelt stehen und lauschte. Jetzt konnte es auch Seva hören. Erst leise, dann immer deutlicher hörte man Steine sich von der Felswand lösen und hinab rollen. Erst nur ein paar Kiesel, schon bald aber richtige Felsbrocken. Die Höhle bebte. Der Staub der dadurch aufgewirbelt wurde kratzte Sirak im Hals und raubte ihm die Sicht. Desorientiert versuchte er sich an irgend etwas festzuhalten, doch seine Hände griffen ins Leere. Er taumelte und für einen Moment kämpfte er mit dem Gleichgewicht, dann fiel er. Es kam ihm wie eine Ewigkeit vor, doch dauerte in Wirklichkeit nur ein paar Sekunden, dann stoppte etwas seinen Fall und im selben Augenblick schoss ein stechender Schmerz, durch seinen rechten Arm. Etwas zog ihn wieder hinauf, doch durch den sich nur langsam lichtenden Staub, konnte er nicht klar sehen. Nachdem der Staub sich etwas gelegt hatte, wagte er es langsam aufzusehen und stellte mit erstaunen fest wer neben ihm auf der Brücke stand: K´Lan! Seine Augen glühten, offenbar machte ihm die Action spaß.




                              Sie kamen nur langsam, durch das immer dichter werdende Blattwerk voran. Es wurde mit jedem Schritt wärmer und die hohe Luftfeuchtigkeit erschwerte einem das Atmen. Obwohl sie sich meterweit unter der Erde befanden, war die Hohle taghell erleuchtet, diese Temperaturen schienen den leuchtenden Moos, was hier überall wucherte, wohl zu gefallen.
                              Endlich hatten sie es geschafft und der Dschungel lichtete sich allmählich. Seva traute ihren Augen nicht, als sie bemerkte, was dort zum Vorschein kam: ein rießiger See.
                              Erschöpft lies sie sich, am Ufer, auf den Boden sinken und streckte ihre Hände, in das kristallklare, kalte Wasser. Überrascht zog sie die Hand wider schnell zurück, es war sogar sehr kalt. Seltsam, bei der hohen Umgebungstemperatur.
                              Genauso schnell wie der Gedanke gekommen war , schob sie ihn aber auch wieder zu Seite. Was soll´s, Hauptsache Trinkwasser. Obwohl sich K´Lan wohl eher über einen Blutweinsee gefreut hätte.




                              Sirak konnte nicht schlafen. Er wälzte sich immer nur von der einen Seite, auf die Andere. Jetzt reicht es! Lautlos stand er auf und schlich leise zum Seeufer, er wollte die Anderen nicht wecken.
                              Das muss an den Lichtverhältnissen liegen, dass man hier kein Auge zu bekommt; zu dunkel für Tag und zu hell für Nacht. Dachte er, ging in die Hocke und formte seine Hände zu einer Schalte, um sie ins Wasser zu tauchen, um etwas zu trinken.
                              In diesem Moment hörte er ein Geräusch und sein Kopf zuckte, blitzschnell in die Richtung, aus der er es gehört hatte. Sirak erkannte gerade eben noch, wie eine Gestalt hinter einem Baumstamm verschwand und im Dickicht, des Dschungels untertauchte. Vorsichtig schlich er hinter der Silhouette her, doch er hatte Schwierigkeiten, durch die eng zusammen stehenden Bäume, voran zu kommen, ohne Geräusche zu verursachen. Beinahe hätte er die Person aus den Augen verloren, als er über eine Wurzel stolperte. Lautlos fluchend nahm er die Verfolgung wieder auf und hatte ihn auch wieder schnell eingeholt. Mittlerweile war sich Sirak sicher, dass es Sulass war.
                              Erleichtert atmete er auf, als Sulass stehen blieb und der Dschungel sich lichtete, wodurch eine bröckelige Felswand zum Vorschein kam. In diesem Augenblick trat Ataal aus dem Schatten, der Felswand hervor. Schnell duckte sich Sirak hinter einen Baum, doch keiner von beiden hatte ihn entdeckt.
                              Die Beiden verschwanden hinter der Felswand und folgten dem Tunnel. Ohne zu zögern schlich Sirak ihnen hinterher.
                              „Was hast du vor?“ Fragte Sulass und hatte keine Mühe mit seinem Freund mitzuhalten.
                              „Wir gehen in die Höhle des Löwen.“ Sagte Ataal bestimmt und setzte den Weg, ohne zu zögern, fort.
                              „Denkst du sie sind immer noch im selben Versteck, wie vor vier Jahren?“ Fragte er skeptisch.
                              „Das ist die einzige Chance, die uns bleibt, sie könnten sonst überall sein.“ Antwortete Ataal genauso überzeugt, wie zuvor.
                              Sulass sagte darauf nichts, er hoffte nur das Ataal Recht behielt.




                              Nach einer Ewigkeit, die sie, durch die sich windenden Höhlengänge gegangen sind, war Sirak erleichtert, als die beiden Piraten vor einem Felsvorsprung stehen blieben und sich leise, über das jetzige Vorgehen unterhielten.
                              „Das ganze Lager ist hell erleuchtet. Ich hab doch gesagt, sie sind hier.“ Sagte Ataal triumphierend, nachdem er einen vorsichtigen Blick über den Felsvorsprung geworfen hatte.
                              „Die sind nicht nur hier, die haben auch mächtig viel zu tun. Schau nur wie sie überall hektisch herumrennen.“ Antwortete Sulass nach einem kurzen Blick nach unten.
                              „Von hier oben können wir nicht ausrichten, wir müssen da runter und zwar am besten jetzt, wo sie beschäftigt sind.“ Sagte Ataal und rutschte von Rand zurück. Entschlossen nickte er Sulass zu und beide verschwanden in einem Tunnel, der steil nach unten führte. Vorsichtig schlich Sirak hinter ihnen her.




                              Beinahe lautlos schwappte das kalte Wasser gegen ihre Beine. Am Anfang empfand sie die Kälte als angenehm, doch jetzt begann sie langsam zu frieren. Sie konnte nicht mehr länger schlafen, also beschloss sie kurzerhand aus den Schuhen zu schlüpfen und ihre Hose hochzukrempeln und dem Strand entlang im Wasser zu gehen. In düsteren Gedanken gefangen setzte sie immer einen Fuß vor den anderen und schauderte immer leicht, wenn das Wasser über ihre Knie schwappte und ihre Hose mit klammer Nässe durchzog.
                              Plötzlich spürte sie nicht nur die Wellen, die durch ihre eigenen Bewegungen ausgelöst worden waren, sondern auch andere, höhere. Verwundert drehte sie sich um und erkannte ihr Gegenüber. „K´Lan.“ Sagte sie und versuchte einen verärgerten Eindruck zu erwecken. „Sie haben mich nassgespritzt.“
                              Sie erkannte, dass er ebenfalls seine Hose hochgekrempelt hatte und drehte sich vermeintlich sauer ab.
                              Noch ehe er seine Verwunderung, wegen ihres Verhaltens, zu Ausdruck bringen konnte, spürte er eiskaltes Wasser im Gesicht, das jetzt langsam seine Kleidung durchnässte.
                              Erstaunt blickte er sie an und erntete, dafür einen unschuldigen Blick. Dann fing er an zu grinsen und sie lieferten sich eine Wasserschlacht.
                              Ohne zu wissen, dass sie beobachtet wurden. Kopfschütteln betrachtete Thomas die Szene und ging verärgert auf die beiden zu.
                              „Sind sie jetzt fertig? Wir haben wichtigeres zu tun, als uns gegenseitig nasszuspritzen.“ Sagte er streng und bestrafte beide mit Blicken, die den ganzen See hätten verdampfen lassen können.
                              „Und das wäre?“ Fragte K´Lan ungehalten und wich Seva nicht von der Seite.
                              „Die beiden Piraten und Sirak suchen, welche nehmlich verschwunden sind.“ Antwortete Thomas und wirkte noch verärgerter.
                              Überrascht warfen sich K´Lan und Seva einen entsprechenden Blick zu.




                              Leise schlichen Ataal und Sulass einen zwielichtigen Gang, im inneren des Lagers, entlang und gaben sich dabei Mühe, nicht entdeckt zu werden.
                              „Wie ist der Plan?“ Fragte Sulass leise und wäre fast über eine Kiste, die am Boden lag, gestolpert.
                              Welcher Plan? „Wir werden... ihr Schiff kapern.“ Antwortete er nicht so überzeugt, wie er es sich gewünscht hätte.
                              Nach einer Gangbiegung fragte Sulass nervös: „Wieso bist du dir so sicher, dass es hier ist?“
                              „Wo sollte es sonst sein?“ Sagte Ataal, nach unmerklichem Zögern. Er straffte die Schulter und versuchte sich zuversichtlich zuzureden.
                              „Dann ist ja gut.“ Flüsterte Sulass skeptisch und schaute sich, mit mulmigen Gefühl, im Bauch, um.

                              Nach einigen weiteren Gängen erreichten sie endlich eine Computerkonsole.
                              Sofort betätigte Ataal einige Tasten, doch ehe er etwas erreichen konnte zog ihn Sulass um die nächste Ecke. Bevor er fragen konnte, was das solle, hörte er Schritte.
                              Erleichtert atmete er auf, als sie langsam, in einem anderen Gang verklangen.
                              Er wollte gerade Sulass sagen, dass sie weiter müssten, da sah er, aus der entgegengesetzten Richtung, aus dem Augenwinkel eine Person. Er schaffte es gerade noch, in Deckung zu gehen und Sulass mitzuziehen, da blitzte auch schon ein Disruptorstrahl, an ihnen vorbei.




                              „Okay, dann gehen wir sie suchen.“ Hatte Seva leichthin gemein, doch jetzt, eine Stunde später bereute sie ihre Worte. Sie rannten schon eine gefühlte Ewigkeit, durch diesen Dschungel, der so dicht war, dass sie aufpassen musste, das sie die anderen nicht aus den Augen verlor.
                              Endlich teilte sich das Grün vor ihr und sie standen vor einer metallenen Türe. Verwundert, wo da auf einmal, in der ansonsten aus Fels bestehenden Wand, eine Türe herkam, strich sie mit der Hand über das kalte, glatte Metall. In diesem Moment ging sie zischen auf. Als erstes dachte sie schon, dass ihre Berührung, etwas damit zu tun hatte, doch da sah sie, wie K´Lan an einer kleinen Schalttafel hantierte.
                              Sie traten hindurch und konnten nicht glauben, was sie da sahen.




                              Sulass rannte. Verzweifelt versuchte er, den an ihm vorbeizischenden Waffenfeuer auszuweichen, ohne ins Stolpern zu kommen und dadurch, wertvollen Vorsprung, einzubüßen. Ataal hatte er schon vor zwei Gangbiegungen aus den Augen verloren, er hoffte, dass er einen anderen Weg nach draußen gefunden hatte, oder zumindest ein halbwegs sicheres Versteck. Seine Lungen stachen, als er um eine weitere Biegung schlitterte, um ein Haar, hätte er das halbe Regal mitgenommen. Da spürte er, plötzlich, wie ihn jemand am Arm packte und hinter einen gerade groß genugen Container zerrte. Im ersten Moment, dachte er, sie hätten ihn in eine Falle getrieben, doch da erkannte er, dass es Sirak war. Erleichtert atmete er auf, als die Piraten an ihnen vorbeirannten, ohne auf sie aufmerksam zu werden.
                              Sobald sie außer Reichweite waren, kamen sie aus ihrem Versteck und Sulass brauchte ein paar Sekunden um sich zu orientieren.
                              „Wir müssen dort lang.“ Sagte Sirak und wies mit seiner Hand einen Gang entlang.
                              „Ich hab Ataal dort drüben aus den Augen verloren. Wir müssen ihn suchen.“ Erwiderte Sulass und deutete in die entgegengesetzte Richtung.
                              „Wir müssen hier raus, die werden bald rausbekommen, dass wir sie ausgetrickst haben und uns finden. Wir werden ihn später holen. Ihr seid doch Piraten, da könnte man meinen, dass ihr besser auf euch aufpassen könnt.“ Sagte er entschlossen und ging, sich umschauend, in die Richtung, die er für klüger hielt.
                              Widerstrebend folgte Sulass ihm, jedoch mit einem schlechten Gefühl im Bauch.
                              „Wir holen ihn später raus.“ Sagte Sirak eindringlich und fügte nach ein paar Sekunden, optimistisch hinzu: „Wahrscheinlich hat er schon längst einen Weg nach draußen gefunden und wartet dort.“




                              Erstaunt betrachteten sie das riesige, glänzende Objekt, vor ihnen. K´Lan überwand seine Überraschung, als Erster und trat auf das Schiff zu. Etwa fünf Meter vor dem Bug, des Schiffes, war ein Schott, das gerade, von der Größe her, ausreichen würde um es nach draußen zu lassen.
                              Wachsam betrat K´Lan das Raumschiff, dessen Heckschotten offen standen, zögerlich folgten ihm Seva und Thomas. Sofort ging der Klingone an eine der Konsolen und gab irgendwelche Befehle ein, woraufhin die Beleuchtung anging und die übrigen Konsolen hochstarteten.
                              Interessiert setzte sich Seva, vor eine der blinkenden Schalttafeln und studierte die Tasten. Nach einigen Minuten hatte sie etwas gefunden. Noch während sie versuchte aus der Darstellung schlau zu werden, rief sie die Anderen zu sich.




                              Genervt schaute er Sulass dabei zu, wie er, jetzt schon zum dritten mal, den halben Höhlengang durchquert und anschließend wieder zurück marschiert war. „Könntest du mal für zwei Minuten stehen bleiben? Ich versuche nachzudenken.“ Zischte Sirak und lehnte sich mit dem Rücken an die Wand hinter ihm.
                              Sulass blieb abrupt stehen und funkelte ihn verärgert an: „Das werde ich liebend gerne machen, ...sobald Ataal da wieder raus ist.“
                              „Das ist jawohl nicht meine Schuld, dass ihr diese schwachsinns Idee hattet, dort einzubrechen, um..., keine Ahnung was ihr euch dabei gedacht habt, zu machen. Ich habe versucht euch zu helfen.“ Verteidigte sich Sirak und ging einen Schritt auf ihn zu.
                              „Wie großmütig.“ Schnaufte er verächtlich und wollte seinen Marsch fortsetzten, da kam ihm auf einmal ein Gedanke und er drehte sich wieder Sirak zu. „Was mich zu dem Gedanken bringt: Was hattest du da drin eigentlich zu suchen? Du bist uns gefolgt!“
                              „Ja, und zwar im genau richtigen Augenblick. Du kannst gerne auch wieder da reingehen, dann haben sie euch beide.“
                              „Ich hätte es auch alleine geschafft.“ Zischte er und blickte den Tunnel zurück um zu schauen, ob die Piraten sie gehört hatten, doch es rührte sich nichts.
                              Murmelnd fügte er hinzu: „Oder ich wäre Ataal suchen gegangen und sie hätten mich auch geschnappt.“
                              „Lass uns einen Plan überlegen, wie wir ihn da raus holen können.“ Sagte Sirak und trat neben Sulass.




                              „Keine Bewegung!“ Rief eine wütende Stimme hinter Ataal.
                              Ataal hatte Sulass schon vor geraumer Zeit aus den Augen verloren und hatte daraufhin versucht alleine zu entkommen. Er konnte Sulass nicht helfen, wenn er nicht wusste wo er war. Er war einfach zu langsam. Sulass hatte zwar sein Bein notdürftig behandelt, doch es schmerzte immer noch im Sekundentakt.
                              Leise fluchend hob er langsam die Hände.

                              „Ataal! Ich hätte nicht gedacht, dass ich dich je wieder hier drin sehen werde.“ Rief plötzlich eine, ihm wohl bekannte Stimme, aus dem Dunkel, des Ganges vor ihm.
                              „Hätte ich auch nicht.“ Gab Ataal widerwillig zu und versuchte hinter den genauen Ursprung der Stimme zu kommen, doch scheiterte am Zwielicht.
                              „Wo ist Sulass?“ Fragte die Stimme und langsam lösten sich aus der Finsternis Konturen ab, die sich so weit verdichteten, bis schließlich eine dunkel gekleidete Gestalt zu sehen war.
                              „Woher soll ich wissen wo er sich rumtreibt?“ Fragte Ataal ungehalten.
                              „Ihr seid gemeinsam von hier verschwunden, mit dem halben Frachtraum voll Latinuum, dass ihr mir gestohlen habt. Oder bist du hier um es mir zurückzubringen?“ Fragte er unschuldig und trat mit bedächtigen Schritten auf Ataal zu.
                              „Das hatte ich eigentlich nicht im Sinn.“ Murmelte er leise.




                              „Was ist das?“ Fragte Thomas interessiert und beugte sich über die Darstellung, die vor Seva auf der Konsole aufgetaucht ist.
                              „Ich glaube, diese Punkte sind Lebenszeichen.“ Vermutete sie und schaute erwartend zu K´Lan, dieser drückte einige Tasten, woraufhin sich die Anzeige leicht veränderte. Erklärend fügte er hinzu: „Die drei Punkte sind wir. Dort sind noch zwei...“ Er wollte noch etwas sagen, wurde jedoch von Thomas unterbrochen. „Was ist dort?“ Fragte er und deutete auf eine ziemliche Ansammlung von Punkten.
                              „Da ist ja ganz schön was los.“ Meinte Seva und überlegte laut weiter „Ich dachte wir wären hier allein.“
                              „Wie es aussieht, sind wir das nicht. Und wir hocken vermutlich gerade in einen ihrer Schiffe.“ Sagte Thomas langsam.

                              Nachdem sie etwa eine halbe Stunde die Konsolen durchsichtet hatten, entwickelte K´Lan langsam einen Plan.
                              „Wir haben ein Schiff. Wieso verschwinden wir nicht einfach von dieser Eiskugel?“ Fragte Thomas verärgert.
                              „Wir können sie doch nicht einfach zurücklassen.“ Warf Seva empört ein.
                              „Sie haben uns in diese Höhle geführt, ansonsten wären wir schon längst erfroren. Es wäre unehrenhaft sie einfach hier zulassen.“ Sagte K´Lan und funkelte ihn düster an.
                              „Na schön, überstimmt.“ Murmelte Thomas wenig überzeugt. „Wie sollen wir sie da rausholen?“




                              „Jetzt sind wir schon wieder hier drin.“ Flüsterte Sulass, als er und Ataal durch die spärlich beleuchteten Gänge des Piratenversteck schlichen.
                              „Ja, nur mit der Ausnahme, dass dich diesmal keiner retten kommt, weil niemand weiss wo wir uns befinden.“ Flüsterte er zurück und wich einer, am Boden stehenden, Kiste aus.
                              „Seit wann haben wir denn Unterstützung nötig?“ Fragte Sulass scherzend und schlich um die nächste Ecke.

                              „Es sind zu viele.“ Flüsterte Sirak, als sie endlich Ataal gefunden hatten. Er redete gerade mit einem der Piraten, während überall im Raum verteilt, weitere Piraten standen. Sulass und Sirak hielten sich hinter ein paar großen Kistenstapeln versteckt und beobachteten die Umgebung.
                              „Wir müssen warten bis er allein ist.“ Antwortete Sulass und spähte am Rand der Kiste vorbei.
                              „Sie werden ihn wohl kaum allein lassen, aber wir sollten wenigstens warten, es weniger geworden sind.“ Dachte Sirak laut nach und spähte, durch einen Spalt zwischen zwei Kisten hindurch. Plötzlich ging ein Alarm los. „Hey, da tut sich was.“ Flüsterte er und im selben Moment erkannte Sulass, dass der Großteil der Piraten verließen den Frachtraum und ließen nur vier und Ataal zurück.
                              „Jetzt, oder nie.“ Zischte Sulass und seine Hand griff nach seiner Waffe.




                              Leise glitt das Schiff aus dem Hangar und wurde mit einem dichten Schneegestöber empfangen.
                              „Kannst du sie immer noch empfangen?“ Fragte Seva, verunsichert aufgrund der schlechten Sicht.
                              „Ja, setzt Kurs auf die Koordinaten 777,842.“ Antwortete K´Lan.
                              Nach kurzer Zeit bemerkte Thomas: „Euch ist klar, dass zwischen uns und den Anderen immer noch eine dicke Felswand ist, durch die wir nicht hindurch beamen können, oder?“
                              „Jetzt schon.“ Brummte K´Lan, wirkte jedoch alles andere, als entmutigt.




                              „Perfekter Ausbruchsplan.“ Murmelte Ataal, als ein Disruptorstrahl dicht an seinem Kopf vorbeizischte.
                              „Beschwer dich, wenn wir hier draußen sind.“ Antwortete Sulass genervt und feuerte hinter ihrer Deckung hervor.
                              Sie hatten es geschafft Ataal zu befreien, doch jetzt saßen sie alle drei hier fest, eingekesselt zwischen den Piraten.
                              „Wie wäre es mit einem „Danke“ ?“ Fragte Sirak und feuerte ebenfalls.
                              „Was willst du eigentlich hier?“ Fragte er, doch nach zwei weiteren Schüssen - die alle nicht trafen - würde es ihm klar: „Du bist uns gefolgt!“
                              „Mir war gleich klar, dass man euch keine zwei Minuten allein lassen kann, ohne dass ihr mistbaut.“ Erwiderte Sirak lächelnd.
                              „Wenn du so perfekt bist, warum sitzt du dann auch hier?“ Fragte Ataal und duckte sich hinter die Deckung.

                              Plötzlich krachte es gewaltig und es wurde merklich kühler. Verwundert bemerkte Sulass den Schnee, der auf einmal neben ihm auf dem Boden lag und schaute nach oben. Erstaunt riss er die Augen weit auf, die halbe Decke fehlte. Ein weiteres mal wurde die Luft durch dieses laute Geräusch in Schwingungen versetzt und Sulass bemerkte wie jetzt auch die andere Seite der Decke vaporisiert wurde.
                              Noch ehe er Ataal und Sirak, darauf aufmerksam machen konnte, wurden sie gebeamt.

                              „Willkommen an Bord, meine Herren.“ Begrüßte sie Thomas auf der Brücke.

                              Sie gemeinsam beschlossen am nächsten Raumhafen halt zu machen um Ataal und Sulass von Bord zu lassen und anschließend Kurs auf ihr eigentliches Ziel zu nehmen, wo sie zum einen, das verspätete Eintreffen, das neue Schiff – über das sich bestimmt keiner beschweren würde – und zu anderen, das Fehlen des Piloten, erklären mussten.
                              Doch jetzt machte sich Thomas um etwas ganz anderes Gedanken: Sie waren abgestürzt aufgrund von Sabotage, doch wer hatte sie sabotiert?
                              Er war sich mitlerweile sicher,dass Sulass und Ataal nichts damit zu tun gehabt hatten und durch Ataal wusste er auch, das die Piraten auf dem Planeten, es auch nicht waren, dass hatte er bei dem Gespräch im Versteck mitbekommen. Wer war es also dann ?




                              Epilog

                              Seva Xal

                              Sie ging einen der älteren Korridore des Raumhafens entlang. Hier wurden die Personen, auf die man traf, mit jeder Minute, die man dem Gang folgte, seltener. Alle paar Meter versagte die Beleuchtung, welche erst nach einigen Sekunden, wieder einsetzte.
                              In einer dieser Dunkelphasen spürte sie plötzlich wie jemand hinter sie trat. Schnell wirbelte sie herum und griff nach ihrer Waffe, doch im selben Augenblick entspannte sie sich wieder, denn sie erkannte in ihrem Gegenüber K´Lan.
                              „Du hast mich erschreckt. Was machst du hier?“ Fragte sie erleichtert, doch er antwortete nicht. Sie trat einen Schritt auf ihn zu und im selben Moment ging das Licht wieder an. Erschreckt bemerkte sie die Veränderung in seinem Gesichtsausdruck, er wirkte viel ernster als sonst.
                              Nach einer schrecklich langen Phase der Ruhe, in der sich die Luft mit Anspannung füllte, durchdrang eine leise Stimme die Stille: „Warum?“ Fragte er und wirkte verletzt.
                              „Was?“ Fragte sie verwirrt, obwohl ihr im selben Augenblick klar wurde was er meinte.
                              „Du warst es. Du hast das Schiff sabotiert. Du hast uns betrogen, die ganze Zeit über. Und du hast mich betrogen.“ Sagte er leise und seine Blicke durchbohrten sie.
                              Sie schluckte hart und setzte zum Antworten an, sie wollte es abstreiten, sich rechtfertigen, doch ihr Mund schloss sich wieder, ohne, dass Worte über ihr Lippen kamen. „Ja.“ Flüsterte sie leise.
                              Langsam nickend wollte er sich von ihr abwenden, doch er kam nicht dazu, denn im selben Moment bohrte sich ein Phaserstrahl in seine Brust und er stürzte zu Boden.
                              Entsetzt kniete sie sich neben ihn um ihm zu helfen, da erkannte sie den Dolch in seiner Hand.
                              Abrupt stand sie auf und taumelte zwei Schritte rückwärts. Ihre Gedanken rasten und ihr Blick suchte die Richtung ab, aus der, der Schuss gekommen war, doch erkannte nichts als Dunkelheit. Das Licht versagte wieder und die Finsternis schließ sie jetzt vollständig ein. Doch sie wusste, sowieso schon wer es war: Der Mann, der sie beauftragt hatte, das Schiff zu sabotieren, ihr Auftraggeber: Sirak.




                              ENDE
                              "Unmöglich" ist nur ein anderes Wort für "noch nicht passiert"

                              "Lächle, du kannst sie nicht alle töten."

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