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    Hallo zusammen,

    Ich habe wenig bis gar keine Ahnung von Computer. Doch in einem Teil meiner Geschichte soll es in der Sci Fi Geschichte um eine Technisch Fortschrittliche Computer Technik gehen.

    Beispiel:

    Was würde jemand tun, der über die Technik eines C64 verfügt und eine Moderne DVD findet?
    Er könnte herausfinden, dass es ein PC Speichermedium ist. Doch wie kommt er an die Daten auf der DVD ohne Player und nur mit einer C64 Technik?

    Genau dies beschreibt das Problem sehr genau.

    Hat da jemand eine Idee, die man Umschreiben kann ohne zu sehr in PC Technik hinein zu schreiben?
    Ansatz ist, dass man versucht eine Art Betriebssystem zu schreiben, mit dem man die C64 Technik mit der DVD Technik zu übersetzen.

    Mfg Netwalker


  • #2
    Hallo Netwalker!

    Genau wie Du bin ich technisch (leider) unbegabt!
    Vielleicht solltest Du es mit der gleichen Frage nochmal im Wissenschafts- und Technikbereich des Forums nochmal versuchen, oder bei den Computercracks?!
    Vielleicht findest Du da mehr Ansprechpartner!
    Denn ich wüsste auch nicht, wie man die DVD sonst knacken kann, vielleicht ginge das nur mit einem findigen Tüftler a ´la Daniel Düsentrieb!

    LG
    earthquake
    Entgegen der um sich greifenden Legendenbildung habe ich mein "altes" Forum nicht freiwillig verlassen, sondern ich wurde von den neuen "Betreibern" vor die Tür gesetzt, um den "echten" Fans den Anblick meiner Geschichten zu ersparen!

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    • #3
      Zitat von Netwalker Beitrag anzeigen
      Er könnte herausfinden, dass es ein PC Speichermedium ist.
      Bei den meisten DVDs ist schon vom Aufdruck erkennbar, das es sich dabei um einen Datenträger handelt, und die erste CD wurde 1981 öffentlich vorgestellt. Bezeichnungen wie ROM oder bei Videos wie NTSC oder PAL, waren auch in den frühen 80ern schon etabliert. Ansonsten sollte ein Blick mit den Mikroskop die binäre Datenstruktur erkennbar machen.

      Zitat von Netwalker Beitrag anzeigen
      Doch wie kommt er an die Daten auf der DVD ohne Player und nur mit einer C64 Technik?
      Das Problem hierbei ist nicht der Computer sondern das Lesegerät, die ersten CD-Player wurden 1982 in Serie produziert. Diese können von ihrer Auflösung her keine DVDs lesen, und besitzen auch keine geeigneten Schnittstellen für den C64. Entsprechende Bauteile für eine höhere Auflösung waren damals auf den Markt gar nicht erhältlich.
      Da bräuchte es dann schon einen aufwändigen Laboraufbau (z.B. an einer technischen Universität) um ein Lesegerät zu bauen. Allerdings waren Laserausrüstungen, und entsprechende optische Sensoren, keineswegs überall vorhanden. Dein Protagonist, sollte hier schon über sehr gute Beziehungen verfügen.

      Zitat von Netwalker Beitrag anzeigen
      Hat da jemand eine Idee, die man Umschreiben kann ohne zu sehr in PC Technik hinein zu schreiben?
      Ansatz ist, dass man versucht eine Art Betriebssystem zu schreiben, mit dem man die C64 Technik mit der DVD Technik zu übersetzen.
      Kein C64 wird eine DVD abspielen können. Wenn man ein geeignetes Lesegerät (und Firmware) hat, könnte man zumindest die binären Daten auslesen. Aber das könnte beim Arbeitsspeicher eines C64 zu einer sehr langen Aufgabe werden.
      Kann man die Daten interpretieren? Kommt darauf an was auf der DVD gespeichert ist. Text im ASCII-Code sollte kein Problem sein, aber bei Dateien für die es noch keinen Standard gibt, oder gar das Betriebssystem, stehen die Chancen denkbar schlecht.

      Kleiner Tipp: Mach aus der DVD eine CD, das würde den Bau eines Lesegerätes erheblich vereinfachen. Das ändert aber nichts daran, das je nach Inhalt des Datenträgers, man (bildlich gesprochen) mit einer unbekannten Sprache konfrontiert ist, die noch gar nicht erfunden wäre.
      Zuletzt geändert von Enas Yorl; 21.08.2014, 17:25.
      Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
      Dr. Sheldon Lee Cooper

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      • #4
        Hallo,

        erst einmal danke für eure Antworten.
        Dann merke ich das mein erwähltes Beispiel hinkt. Wie alle Beispiele ist es eben nicht wirklich 100% treffend.
        Ich versuche es einmal ein wenig anders zu erklären:

        Man fand einen Kristall. Ursprünglich dachte man, dass es sich um etwas anderes handelt, fand jedoch heraus, dass es ein Kristalliner Datenspeicher ist. Von einem Alien Volk.
        Jetzt versucht man eine Schnittstelle zu diesem Kristall und der Vorhandenen Computertechnik zu erschaffen. Danach und auch schon dabei hat man eben das Problem, dass man die Alien Sprache nicht versteht. Und natürlich ist die Alien Sprache noch etwas anderes als dann die Sprache "ASCII" Code, die der Alien Computer verwendet.

        Mfg Netwalker.

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        • #5
          Zitat von Netwalker Beitrag anzeigen
          Jetzt versucht man eine Schnittstelle zu diesem Kristall und der Vorhandenen Computertechnik zu erschaffen.
          "Kristall" ist jetzt sehr interpretierbar. Sollte es sich um eine Speicherform handeln die mit heutiger Technologie auslesbar ist (z.B. ein Holographischer Speicher), wäre die Aufgabe zumindest prinzipiell lösbar.

          Zitat von Netwalker Beitrag anzeigen
          Danach und auch schon dabei hat man eben das Problem, dass man die Alien Sprache nicht versteht. Und natürlich ist die Alien Sprache noch etwas anderes als dann die Sprache "ASCII" Code, die der Alien Computer verwendet.
          Das ist das eigentliche Problem, was für Daten sind es? Eine Botschaft für andere Außerirdische wäre so aufbereitet das sie leicht zu interpretieren wäre (z.B. die Arecibo-Botschaft). Trifft das nicht zu, hat man das Problem das man weder die Formatierung der Daten kennt, deren Standards, die Programmiersprache und die Architektur der ausführenden Hardware.
          Womöglich könnte man hier durch Analyse und Vergleich, lernen einfache Inhalte wie Bilder, Texte oder Audio zu interpretieren. Dabei könnten wir aber immer noch nicht wissen, ob die Farbdarstellung der Bilder stimmt, oder die Umsetzung der Audiodatei. Und die Sprache des Textes würde man deshalb immer noch nicht kennen.
          Bei komplexeren Dateiformaten, oder gar ausführbaren Programmen, wird es dann aber scheitern. Weil man weder die Standards, noch die Programmiersprache oder die Hardware kennt.
          Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
          Dr. Sheldon Lee Cooper

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          • #6
            Hallo,

            Nein es sind keine Daten die leicht zu entschlüsseln sein sollen. Es ist ein Datenclip für die Kommandanten von Schiffen die zur Navigation sind.
            Diese Idee soll dazu dienen die Truppe zu einem Planeten mit einer Untergangenen Kultur zur führen.

            Die Grundidee ist Star Trek TNG Iconia.

            Mfg Netwalker

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            • #7
              Zitat von Netwalker Beitrag anzeigen
              Nein es sind keine Daten die leicht zu entschlüsseln sein sollen. Es ist ein Datenclip für die Kommandanten von Schiffen die zur Navigation sind.
              Dann unterliegen diese einem Sicherheitsmangement. Ein fremder Datenträger, verschlüsselt, mit unbekannten Format und Standards sollte eigentlich kaum auszuwerten sein. Auch dürften die Daten recht komplex sein, nicht nur reine Koordinaten, sondern Anflugvektoren, Sicherheitsauflagen, gesperrte Sektoren, etc..
              Hier ohne externe Anhaltspunkte die Daten zu entschlüsseln und zu interpretieren sollte fast unmöglich sein. Und selbst wenn doch, muss man auch noch den Bezugsrahmen des fremden Koordinatensystems kennen. Reichlich schwer diese Aufgabe.
              Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
              Dr. Sheldon Lee Cooper

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              • #8
                Würde mich den Anderen anschließen, dass sowas kaum Entschlüsselbar ist. Wenn man wirklich gar Keine Ahnung hat wie da irgendwas drauf gespeichert ist dann hat man schon verloren. Selbst wenn man es schafft einzelne Dateien, sofern es sowas dadrauf überhaupt gibt, voneinander zu trennen weiß man immernoch nicht um was für Dateien es sich handelt, und selbst wenn man da dann noch rausfindet das irgendwas davon z.B. nur Texte sind, dann weiß man immernoch nicht was für Zeichen das sind. Und selbst wenn man die kennen würde wäre es immernoch eine Sprache die man nicht versteht.

                Für mich klingt das aber so, als würdest du nur nach ein Paar einfachen Erklärungen suchen, wie du dem Leser die Schritte bis zur Entschlüsselung näher bringen kannst ohne zu sehr ins Detail zu gehen, oder nicht?
                Hier würde ich irgendwas schreiben, wie dass die mit einem Laser Strukturen im Kristall gefunden haben und in diesen Strukturen dann sich wiederholende Muster, die wie ein System zum Ordnen von Dateien ähnlich sehen oder so. Und wenn die wissen, dass es um Befehle und Koordinaten geht und aus irgendeinem Grund wissen, dass das Schiff zu Zeitpunkt A an Punkt X war und zu Zeitpunkt B an Punkt Y und es irgendeine Erklärung dafür gibt das die Wissen, was A, B, X und Y sind (ein Spion oder so, wer weiß...), dann könnte man daraus vielleicht irgendwie eine Umrechnung für deren Zeit und deren Punkte herleiten. Wenn dann angenommen jede neue Information mit der Absendezeit anfängt und einem bestimmten StartCode könnte man die Dateien danach aufteilen und vielleicht gibt's ja sowas wie nen Bablefish, der die Texte alle übersetzen kann, oder so. Oder vielleicht ist alles was ich gerade geschrieben habe völliger Unsinn, kA.

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                • #9
                  Zitat von Netwalker Beitrag anzeigen
                  Hallo zusammen,
                  Ich habe wenig bis gar keine Ahnung von Computer. Doch in einem Teil meiner Geschichte soll es in der Sci Fi Geschichte um eine Technisch Fortschrittliche Computer Technik gehen.
                  Was hältst du von der Alternative, eine SF-Geschichte zu schreiben, die kein nicht vorhandenes Wissen erfordert?
                  Das wäre zumindest weniger kompliziert - und es gibt eine Reihe von SF-Themen, bei denen keine großen Computerkenntnisse erforderlich wären.

                  Alternativ wäre es machbar den Part aus der Sicht eines absoluten Nicht-Computerfachmanns zu schreiben, der mit dieser Technik konfrontiert wird und vor einem Rätsel steht, dass er nur mühsam bewältigt.

                  Ich selbst z.B. würde nie einen Mediziner als Hauptcharakter nehmen, oder das Thema Medizin in einer Geschichte in den Vordergrund stellen (zumindest nicht ohne Not), da ich da nur rudimentäre Kenntnisse besitze und ich mich im astrophysikalischen/militärischen Bereich besser auskenne (und dort deswegen auch wohler fühle, beim Schreiben).
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