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Redlums Weihnachtsgeschichten

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  • Redlums Weihnachtsgeschichten

    Auf Stargate-Project ist es inzwischen zu einer kleinen Tradition geworden, dass jedes Jahr ein Adventskalender, gefüllt mit One-Shots, Drabbles und Fan-Arts von Usern erscheint. Ein paar meiner Beiträge aus den vergangenen Jahren werde ich jetzt auch hier, passend zur vorweihnachtlichen Zeit, veröffentlichen.

    Viel Spaß



    Edit:

    Zur besseren Übersicht hier ein kleines Inahltsverzeichnis:

    Stargate: Valas Weihnachtsfeiervorbereitung
    Stargate: Weihnachten auf der Destiny / Adventskalender
    Stargate: Nordpol, Abteilung Air Force, Unterabteilung SGC
    Stargate: Destiny, 24. Dezember
    Stargate: Die wahre Geschichte der heiligen drei Könige
    Stargate: Die letzte Reise
    Stargate: Weihnachtsfeiern
    Stargate: Ein guter Tausch?
    Legends of Tomorrow: Weihnachtliche Legenden
    Der Schuh des Manitu: Überraschende Bekanntschaft
    Doctor Who: Vergessen / Weihnachtsdoctor?
    Stargate: Unverhoffter Körpertausch
    Supernatural / Hubert und Staller: Weihnachten in Wolfratshausen
    Supernatural: Geerbte Verpflichtungen
    Supernatural: Bobby, der Weihnachtsgeist
    Supernatural: Aller guten Dinge sind ...
    The Flash: Flashnachtsmann
    Agents of S.H.I.E.L.D.: Wunschlos glücklich?


    Edit Ende



    Den Anfang mache ich mit:

    Titel: Valas Weihnachtsfeiervorbereitung
    Serie: SG-1
    Staffel: nach der 10.
    Wörter: ca. 1.100
    Anmerkung: Erstveröffentlicht als 15. Türchen im SG-P-Adventskalender 2013.


    Valas
    Weihnachtsfeiervorbereitung













    Wieso? Wieso musste eigentlich immer er für solche Aufgaben herhalten? Siler schluckte schwer und sah in die Tiefe des Schachtes, in welchen vor so vielen Jahren das Sternentor an seinen altbekannten Platz im Cheyenne Mountain herabgelassen worden war.
    Nach scheinbar unendlich langer Zeit riss er sich von der Schwärze los und sah auf. „Wieso?“

    Vala, welche sich dieses Jahr die Organisation für die Weihnachtsfeier im SGC unter den Nagel gerissen hatte, sah Siler irritiert an. „Wieso was?“

    „Wieso soll ich da heute Abend runterspringen?“

    „Na weil es bestimmt gut ankommt, wenn zu Süßer die Engel nie fallen, tatsächlich ein Engel den Kamin herunter gesaust kommt.“

    „Aber das Lied heißt doch Süßer die Glocken nie klingen!“

    „Ich hab den Text umgedichtet, damit es besser zu dieser tollen Showeinlage passt“, strahlte Vala.

    „Ja, super Showeinlage …“

    „Sie sind mit einem Geschirr gesichert, es kann also gar nichts schief gehen“, lächelte Vala Siler an. „Und hier, dass gehört auch noch dazu“, dabei überreichte sie ihm ein Päckchen.

    „Was ist da drin?“, seufzte Siler resignierend.

    „Ihr Kostüm“, strahlte Vala. „Ein Trenchcoat“,

    „Ein Trenchcoat?!“

    Vala nickte. „Man soll Sie ja auch als Engel erkennen. Ich habe recherchiert und das tragen Engel heutzutage anscheinend.“

    Siler war im ersten Moment zu verblüfft um darauf etwas zu erwidern. Er sah noch einmal in die Tiefe und versuchte sich zu sammeln. Als er dreimal tief ein- und ausgeatmet hatte und wieder aufsah, um Vala zu fragen wo sie das recherchiert hatte, musste er feststellen, dass er alleine war.
    Vala war wohl schon zu ihrer nächsten Station unterwegs.
    ***

















    Als Vala aus dem Fahrstuhl stieg und in Richtung Torraum gehen wollte, wurde sie von Teal’c abgefangen, welcher beide Hände hinter dem Rücken hatte. „Vala Mal Doran? Kann ich dich kurz sprechen?“

    Vala blieb stehen. „Klar Teal’c. Was gibt’s? Sag nicht dass mit dem Rentier etwas nicht in Ordnung ist. Das brauchen wir für …“

    Teal’c streckte eine Hand nach vorne, um Valas Redefluss im Keim zu ersticken. „Mit dem Rentier ist alles in Ordnung. Ich habe es in General Landrys Quartier untergestellt, wie du es vorgeschlagen hast. Es geht um das hier.“ Dabei holte er auch seine zweite Hand hinter dem Rücken hervor, in welcher er ein Spielzeuglichtschwert hielt, das im Dunkeln leuchten konnte.

    „Was ist damit?“

    Teal’c machte ein ernstes Gesicht. „Es ehrt dich, dass du für alle Anwesenden ein Geschenk besorgt hast, Vala Mal Doran. Aber ich glaube nicht, dass das das passende für meinen Sohn ist. Er kennt Star Wars nicht. Außerdem ist Rya’c jetzt fast 30 und wurde bereits im Alter von fünf Jahren von Master Bra’tac im Umgang mit echten Stabwaffen geschult. Ich fürchte hiermit wird er nicht viel anfangen können.“

    „Oh.“ Vala nahm Teal’c das Plastiklichtschwert ab. „Danke für deine Ehrlichkeit. Dann besorge ich dem Armen am besten eine Star-Wars-Trilogie.“

    Teal’c neigte den Kopf zum Zeichen seines Einverständnisses. „Bitte die ursprüngliche. Sie ist um ein vielfaches ansprechender als die neuen Episoden.“

    „Sehe ich genauso.“

    „Und hierfür“, Teal’c nickte zu dem Spielzeuglichtschwert, „wird sich bestimmt auch noch jemand finden.“

    „Hmmm.“ Vala betrachtete es und schaltete es gedankenverloren ein und aus. „Ich denke ich schenke es einfach General Landry. Er hat eine schwache Blase und muss nachts oft aufstehen …“

    „… und damit kann er sich den Weg erhellen“, vollendete Teal’c den Gedanken. „Ich denke dass ist eine gute Idee. Der General wird begeistert sein.“

    „Glaubst du wirklich?“

    Teal’c zog eine Augenbraue nach oben. „Inkontinenz wird in diesem Teil der Galaxis gerne totgeschwiegen. Er wird glücklich sein, dass sich jemand seiner Probleme angenommen und sich Gedanken um seine Empfindlichkeiten gemacht hat.“

    „Ja, dass denke ich auch“, strahlte Vala. „Ich bin gerade auf dem Weg zum Torraum, um zu sehen wie Sam, Lee und Felger vorankommen. Kommst du mit?“

    „Es wäre mir eine Ehre, Vala Mal Doran, aber ich muss noch Donuts besorgen, um daraus meine berühmten Plätzchen zu backen.“

    „Dann las dich mal nicht aufhalten Muskelprotz.“
    ***

















    Als Vala den Kontrollraum erreichte, sah sie Sam und Daniel, die durch die Glasfront in den Torraum hinabblickten. Vala trat zu ihnen und sah, dass das Stargate aktiviert war. Gerade kamen Mitchell und SG-6 zurück und brachten eine große Herde Schafe von D7S-496 fürs Krippenspiel mit.

    „Oh wundervoll“, Vala klatschte begeistert in die Hände.

    In diesem Moment sah Mitchell zu ihnen auf und zeigte auf die Schafe. „Wo sollen die hin?“

    Vala überlegte kurz. „Bringt sie am besten in den Konferenzraum. Und wenn sie dort nicht alle Platz haben …“, Vala zog einen Zettel hervor, auf dem sie die ganze Planung haarklein aufgeschrieben hatte, „… sollte in Landrys Büro noch ein bisschen Platz sein.“

    Mitchell drehte sich zu SG-6 um. „Ihr habt Vala gehört. Also los!“

    Carter drehte sich zu Vala um. „Landrys Büro? Ich weiß wirklich nicht ob das so eine gute …“

    Daniel legte eine Hand auf Carters Schulter. „Las sie ruhig Sam. Wo sollten sie sonst hin, alle anderen Räumlichkeiten sind ja schon mit Weihnachtskram vollgestellt.“

    „Danke Daniel“, lächelte Vala und wandte sich dann wieder Sam zu. „Wo sind Lee und Felger?“

    „Ich hab sie weggeschickt. Ohne sie kam ich schneller voran.“

    „Heißt dass du bist fertig?“, fragte Vala hoffnungsvoll.

    Carter grinste und drückte einen Taste auf der Tastatur die vor ihr lag. Die Cheverons des Sternentors leuchteten synchron auf und fingen an im Takt von Jingle-Bells zu blinken. Sie drückte einen weiteren Knopf und der Blinkrhythmus wechselte zu O Tannenbaum. „Dann hätten wir noch Ihr Kinderlein kommet, Stille Nacht …“

    „Oh wunderbar!“ Vala klatschte begeistert in die Hände. „Sam, du bist die Beste!“ Dann zog sie wieder ihren Zettel hervor. „Mal sehen, wo ich als nächstes nach dem Rechten sehen muss …“

    Carter blickte Vala hinterher, als sie in Richtung Waffenkammer verschwand, wobei sie ein paar verirrten Schafen ausweichen musste. Dann sah sie Daniel an. „Wieso sollte ich nichts dagegen einwenden, dass die Schafe in Landrys Büro untergebracht werden? Der General wird davon bestimmt nicht begeistert sein.“

    Daniel zuckte mit den Schultern. „Es ist wie ich sagte. Wo sollen sie sonst hin? Außerdem ist der General gerade auf der Krankenstation.“

    „Was?“ Sam sah Daniel entsetzt an. „Wieso?“

    Daniel grinste. „Nur ein leichter Schwächeanfall. Als er sein Quartier betrat und dort ein Rentier stand, welches sämtliche Uniformen von ihm angeknabbert, ein größeres Geschäft auf seinem Bett hinterlassen und einen … ahm … nicht so angenehmen Geruch verbreitet hat, hat er dass wohl nicht so gut verkraftet. Also egal, ob Mitchell die Schafe in Landrys Büro zwischenlagert oder nicht, es wird sowieso die letzte Weihnachtsfeier gewesen sein, die Vala organisiert hat …“
    ~ ENDE ~
    Zuletzt geändert von Redlum49; 24.12.2016, 11:30.
    Wormhole GalaXy
    Die große Stargate-Universe-Parodie - Jetzt auch im SciFi-Forum!
    Neu: Das große Finale: Folge 40: Ursprung

  • #2
    Hach, herrlich, seufz.
    Jaja, die "staade, besinnliche Zeit".
    ... und wer liefert den Weihnachtsbaum?


    P.S. Du hast vergessen, welchen Dreck die Schafe so hinterlassen, kicher. Gibt es auf der Basis eigentlich Putzroboter, oder wer macht hier so die Böden sauber?
    ZUKUNFT -
    das ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.
    Mein VT: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...ndenz-steigend
    Captain Future Stammtisch: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...´s-cf-spelunke

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    • #3
      Zitat von avatax Beitrag anzeigen
      ... und wer liefert den Weihnachtsbaum?
      Ach, ich glaube so viele bewaldete Planeten, wie die SG-Teams besuchen, dürfte der Baum kein Problem sein

      P.S. Du hast vergessen, welchen Dreck die Schafe so hinterlassen, kicher. Gibt es auf der Basis eigentlich Putzroboter, oder wer macht hier so die Böden sauber?
      Gute Frage. Wurde glaube ich nie thematisiert, aber ich gehe mal davon aus, dass da Putzfrauen mit höchster Sicherheitsfreigabe eingesetzt werden ^^

      Danke für dein Feedback





      Ich weiß nicht wie bekannt hier Drabbles sind, aber für den Fall der Fälle hier eine kurze Erklärung:

      Drabbles sind kurze Geschichten, welche aus exakt 100 Wörtern bestehen, nicht mehr und nicht weniger und meist eine Pointe am Schluß aufweisen.


      Folgende zwei Drabbles entstanden für den SG-P-Adventskalender 2011 und wurden dort als 5. und 15. Türchen veröffentlicht:




      Titel: Weihnachten auf der Destiny
      Serie: Stargate Universe
      Zeitliche Einordnung: Egal


      Scott besah sich die verkohlten Überreste des Christbaums. „War wohl eine schlechte Idee ihn mit Klopapier zu dekorieren …“

      „Oder die Kerzen damit anzuzünden …“, meinte Chloe und deutete anschuldigend auf Greers Flammenwerfer.

      „Der Einfall, ihn mit Alkohol zu löschen …“

      „He! Ich hab einfach das Erstbeste genommen, was nach Wasser aussah!“, unterbrach Rush Young wütend. „Kann ja keiner wissen … wobei, auf diesem Schiff …“

      „Hört auf zu streiten!“, ging Wray entschieden dazwischen. „Sehen wir es doch positiv. Schlimmer kann der Tag nicht mehr werden.“

      „Kommt essen!“, rief TJ in diesem Moment und streckte freudestrahlend den Kopf zur Tür herein. „Der Kartoffelauflauf ist fertig!“




      Titel: Adventskalender
      Serie: Stargate Atlantis
      Zeitliche Einordnung: 5. Staffel oder später


      „Zwei Adventskalender?“

      Teyla drehte sich erfreut um, als sie Ronons Stimme hörte. Genau wie sie wollte auch er seine gerade von der Erde eingetroffenen bestellten Weihnachtssachen abholen.
      „Einer für mich, einer für Torren“, nickte sie bestätigend.

      „Ist das nicht ein bisschen wenig?“

      „Wenig?“ Teyla runzelte die Stirn „Für jeden Tag ist ein Türchen …“

      „Ich dachte für jede Stunde?“ Ronon sah Teyla verwirrt an. „Von wem wurden Sie denn in den Gebrauch von Adventskalendern eingeweiht?“

      „Sheppard. Und Sie?“

      „Von unserem Süßigkeitenexperten schlechthin: McKay.“ Mit diesen Worten öffnete er die mit Ronon beschriftete Kiste und entnahm ihr lächelnd seine bestellten vierundzwanzig Adventskalender.
      Wormhole GalaXy
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      Neu: Das große Finale: Folge 40: Ursprung

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      • #4
        Zitat von Redlum49 Beitrag anzeigen
        „Von unserem Süßigkeitenexperten schlechthin: McKay.“ Mit diesen Worten öffnete er die mit Ronon beschriftete Kiste und entnahm ihr lächelnd seine bestellten vierundzwanzig Adventskalender.
        DER ist ja gut!

        Darf ich mir das mal ausleihen? Ein stündlicher Adventskalender... *Lachträne wegwisch*

        P.S. Wußte gar nicht, daß McKay so auf Süsses steht.
        ZUKUNFT -
        das ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.
        Mein VT: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...ndenz-steigend
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        • #5
          Zitat von avatax Beitrag anzeigen
          DER ist ja gut!

          Darf ich mir das mal ausleihen? Ein stündlicher Adventskalender... *Lachträne wegwisch*
          Aber selbstverständlich darfst du - Ich habe das sogar mal selber fabriziert, als ich irgendwann mal an Sylvester noch einen Adventskalender übrig hatte. So gegen 18 Uhr habe ich dann allerdings abgebrochen. Ich wünsche dir da auf jeden Fall mehr Erfolg

          P.S. Wußte gar nicht, daß McKay so auf Süsses steht.
          Ich kann jetzt ehrlich gesagt auch gar nicht sagen, ob dass Canon ist oder "nur" zum Fanon gehört, aber Rodney ist auf jeden Fall der passendste Charakter für sowas
          Wormhole GalaXy
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          Neu: Das große Finale: Folge 40: Ursprung

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          • #6
            Und weiter geht's - viel Spaß mit der nächsten Geschichte


            Titel: Nordpol, Abteilung Air Force, Unterabteilung SGC
            Serie: SG-1, SGA und SGU
            Anmerkung: Erstveröffentlicht als 6. Türchen im SG-P-Adventskalender 2011.


            „Hohoho! Wie sieht es aus?“

            Cori drehte sich überrascht um, als sie die Stimme ihres Chefs hörte. Nicht weil sie nicht mit ihm gerechnet hätte, sondern weil sie so mit den Vorbereitungen beschäftigt gewesen war, dass sie darüber die Zeit ganz vergessen hatte.

            Cori war eine Elfe. Und nicht irgendeine Elfe, sondern eine der Oberelfen die die Aufsicht über die zu verteilenden Geschenke – von den Wunschzetteln bis zur Verladung auf den entsprechenden Schlitten – hatten und alles koordinierten. Sie zum Beispiel war zuständig für die Abteilung Air Force, Unterabteilung SGC.

            Sie drehte sich zu ihrem Chef Santa, Spitzname Claus – aufgrund seiner Vorliebe für Claustaler – um. „Im Grunde ganz gut“, meinte sie und führte Santa durch die erste ihrer Sektionen, in denen die normalen Elfen fleißig dabei waren Geschenke zu verpacken und auf einen großen Schlitten zu laden. „Hier gibt es keine großen Überraschungen.“ Sie zog eine Liste hervor um Santa einen groben Überblick zu geben. „Angelrute für Jack O’Neill, Witzebuch für Cameron Mitchell, Motorradhelm für Samantha Carter, zwei große Kisten Donuts für Teal’c, ein paar neue Gateadressen mit Antikerruinen für Daniel Jackson … - oh wir konnten dieses Jahr übrigens erstmals Vala Mal Doran auf die ‚Gut-Liste’ setzen.“

            Santa nickte zufrieden, während sie in die nächste Sektion kamen.

            Cori steckte schnell ihre Liste weg und kramte die nächste aus einer anderen Tasche hervor. „Auch hier ist eigentlich alles wie immer.“ Sie räusperte sich kurz. „Golfschläger für John Sheppard, ein überdimensionales Schokoladen-ZPM für Meredith McKay, Boxhandschuhe für Ronon Dex, eine Katze für Richard Woolsey, …“

            Die Elfe stockte, als sie auch diese Sektion hinter sich gelassen hatten und in die dritte Sektion kamen. Diese Sektion war niegelnagelneu, aber es war gleichzeitig auch ihre Problemsektion.

            Santa Claus konnte sich ein kurzes mitleidiges Lächeln nicht verkneifen, als er Coris wehleidige Mine sah. Dann runzelte er selber die Stirn, als er den Geschenkeberg sah, den die Elfen gerade auf dem Schlitten verluden der für die Destinycrew gedacht war. „Klopapier?“

            Cori nickte und zog eine dritte Liste hervor. „Für Chloe Armstrong, außerdem haben wir noch Abhörwanzen für Camile Wray, …“

            Weiter kam sie nicht, da sie erneut von Santa unterbrochen wurde. „Ist das ein Flammenwerfer? Seit wann haben wir denn Flammenwerfer im Angebot?“

            „Dafür haben wir eine Sondergenehmigung“, beeilte sich Cori zu erwidern und fischte sie zusammen mit einem weiteren Zettel aus der Jackentasche. „Hier. Und ein Schreiben von General Jack O’Neill, dass er den Wunsch abgesegnet hat.“

            „Nun gut …“, meinte Santa Claus, nachdem er die Sondergenehmigung und den Brief von Jack O’Neill überflogen hatte. Dann ließ er den Blick noch einmal über die Gegenstände schweifen die nach und nach verladen wurden. Sein Gesicht hellte sich auf, als er schließlich ein paar Bücher entdeckte. Wenigstens ein paar normale Geschenke! Er nahm die beiden Bücher in die Hand um die Titel zu lesen. Katzenfischalienisch – Englisch, Englisch – Katzenfischalienisch und Anikerschiffsbedienungsanleitung für Dummies. Resignierend legte er sie auf den Stapel zurück. Er hatte das Gefühl, dass diese Sektion in den nächsten Jahren noch für eine Menge Gesprächsstoff sorgen würde.

            „Haben wir eigentlich inzwischen einen neuen Schlittenfahrer-Schrägstrich-Geschenkeverteiler?“, riss Cori Santa aus seinen Überlegungen. Seit die einzelnen Abteilungen in immer mehr Untersektionen unterteilt wurden, wurden langsam die Arbeitskräfte knapp. Und bis jetzt hatte sich noch niemand gefunden, der die Geschenke zur Destiny bringen würde.

            Santa sah auf. „Ja haben wir.“ In diesem Moment sah er jemanden auf sie zuhoppeln. „Wenn man vom Teufel spricht …“ Er drehte sich zu Cori um, als der neue Schlittenfahrer-Schrägstrich-Geschenkeverteiler bei ihnen eingetroffen war. „Darf ich vorstellen? Cori, Weihnachtselfe, verantwortlich für diese Abteilung. Unser neuer Kooperationspartner, Osterhase.“

            „Neuer Kooperationspartner?“, fragte Cori überrascht.

            Osterhase nickte. „Ich helf euch hier im Dezember aus und ihr mir dafür an Ostern. Ich brauch endlich anständige Hilfe. Diese Aushilfskängurus aus Australien sind auch nicht mehr das was sie mal waren. Ist das mein Schlitten?“

            Als Santa nickte, sprang Osterhase hinein und inspizierte sein neues Fluggerät. Schließlich streckte er die Löffel wieder aus dem Schlitten. „Ja … schaut gut aus. Cabrio, neuestes Modell, Standheizung, … was soll ich denn damit?“

            Cori drehte sich um und sah Rudolf, der unbemerkt hinter sie getreten war. Der Lieblingssaufkumpane von Santa Claus, der, wie seine rote Nase zeigte, wohl mal wieder ein Glas zu viel gekippt hatte, hielt Osterhase eine Gasmaske entgegen.

            „Es ist ein weiter Weg“, meinte Rudolf, während er Osterhase die Gasmaske zuwarf und sich vor den Schlitten spannte. „Und ich hab mich vor der langen Fahrt mit Bohneneintopf gestärkt. Glaub mir, es ist besser wenn du die trägst.“

            Man sah, dass Osterhase auf einmal so blass wie ein Schneehase wurde und sich schnell die Gasmaske aufsetzte. „Find wir foweit?“, drang es kurz darauf etwas gedämpft hinter dieser hervor.

            Cori überprüfte noch einmal die Liste und gab schließlich mit einem Daumen-hoch-Signal die Starterlaubnis.

            „Ich frage mich schon die ganze Zeit“, meinte Santa schließlich, als sich Rudolf in die Höhe schwang, „warum unser Chefrentier diese lange Reise selber auf sich nimmt. Passt doch gar nicht zu unserem alten Delegierer.“

            „Vielleicht macht er sich Hoffnungen mit Colonel Young ein kleines Saufgelage feiern zu können“, grinste Cori. „Genug Alkohol ist ja an Bord des Geschenkeschlittens.“

            Santa drehte sich mit gerunzelter Stirn zu Cori um, die ihm eilig zwei weitere Schreiben in die Hand drückte. „Wunschliste von Everett Young und das OK von Jack O’Neill.“

            Santa Claus sah dem Schlitten, der langsam am Horizont verschwand, nachdenklich hinterher. „Irgendwie hab ich das Gefühl dass das Stargatecenter nicht mehr die gleichen Aufnahmebedingungen hat und dieselben Ansprüche an ihre neuen Mitarbeiter stellt wie früher.“

            Cori nickte. „Ja. Ich glaube auch, da wird in den nächsten Jahren noch so einiges auf uns zukommen …“
            Wormhole GalaXy
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            Neu: Das große Finale: Folge 40: Ursprung

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            • #7
              ... und hier noch eine kleine Fortsetzung zum vorangegangenen One-Shot:

              Titel: Destiny, 24. Dezember
              Serie: Stargate Universe
              Staffel: egal
              Charaktere: SGU-Personal, Rudolf, Osterhase
              Genre: Humor
              Anmerkung: Folgender One-Shot stellt eine Fortsetzung zu Nordpol, Abteilung Air Force, Unterabteilung SGC (siehe vorheriger Post) da und wurde auf Stargate-Project.de am 24.12.2011 erstveröffentlicht.





              „Mann! Hier ift es ja fo dunkel daff man feine eigene Löffel nicht fieht! Wo find wir hier überhaupt?“

              „Auf der Destiny.“

              Osterhase verdrehte die Augen und warf einen genervten Blick in die Richtung aus der Rudolfs Antwort gekommen war. „Daff weiff ich auch! Ich meine in Befug auf die Leute die das Fiff bevölkern.“

              „Keine Ahnung.“

              „Und warum haben wir dann nicht geklingelt und find durch die Vordertür ...“

              „Weil es eben Tradition ist durch den Schornstein zu kommen. Kann ich ja nichts dafür, das die Antiker ihn soweit weg vom Schuss installiert haben.“

              „Weil ef Tradition ift, weil ef Tradition ift“, äffte Osterhase Rudolf nach. „Feif auf die Tradition! Ich flage vor, daff wir einfach die Gefenke nehmen und hier, wo immer diefef hier auch ift, verstecken und unf danach auf den Rückweg ...“

              „Nein“, war alles was Rudolf sagte und das Thema damit adacta legte.

              Danach herrschte kurz eisige Stille, in denen die Beiden schweigend nebeneinander hergingen und versuchten sich in den dunklen Gängen der Destiny zurecht zu finden. Aber schon nach wenigen Sekunden brach Osterhase das Schweigen wieder. „Und Futfig ist es hier!“

              „Ich dachte es ist so dunkel dass du nichts sehen kannst“, meinte Rudolf. „Und mit der Gasmaske kannst du bestimmt auch nichts riechen.“

              „Ich hab immer noch Löffel“, erwiderte Osterhase grummelnd und dachte dabei daran, wem er die Gasmaske zu verdanken hatte.

              „Du kannst Schmutz hören?“ Rudolf drehte sich sichtlich erstaunt zu Osterhase um.

              Der kam allerdings nicht dazu eine Antwort zu geben, denn im nächsten Moment wurden sie vom Licht zweier Lampen erfasst, die auf Gewehren montiert waren.

              „Stopp! Keine Bewegung! Wir ...“ Der Mann, der gerade gesprochen hatte stockte und drehte sich zu seinem Begleiter um. „Greer, siehst du das Gleiche wie ich?“

              Der Schwarze, der anscheinend Greer hieß, nickte und zog ein Funkgerät heraus. „Colonel? Wir haben unsere Besucher gefunden. Ein Rentier mit Schlitten und ein Hase mit Gasmaske. Sagen Sie TJ sie kann schon mal den Herd anmachen.“ Er zögerte kurz dann schob er noch hinterher: „Und sagen Sie auch Eli bescheid, nur für den Fall dass TJ nicht dafür ausgebildet ist ...“

              „Äh … wir find eigentlich nicht fum gegeffen werden hier“, meldete sich Osterhase entsetzt zu Wort und deutete leicht zitternd auf den Geschenkeschlitten den Rudolf hinter sich herzog. „Wir bringen Weihnachtfgefenke.“

              Greer und der Weiße sahen sich verdutzt an.

              „Seit wann können Hasen sprechen?“, wollte Greer verwundert wissen.

              „Ich bin doch der Ofterhafe!“

              „Und seit wann bringen Osterhasen Weihnachtsgeschenke?“ Greer wurde das ganze immer suspekter.

              „Guter Punkt“, meldete sich Rudolf erstmals zu Wort. „Das hab ich auch noch nicht ganz verstanden. Hat irgendwas mit Aushilfskängurus aus Australien zu tun.“

              „Wenn du weniger Alkohol kofumieren und fattdeffen Fanta Clauf fugehöhrt hätteft, hätteft du mitbekommen ...“

              „Und die Gasmaske?“, unterbrach der Weiße Osterhase. „Was hat es damit auf sich?“

              Osterhase deutete mit einem finsteren Blick auf Rudolf. „Daf Fuperfenie hier hat kurf bevor wir aufgebrochen find Bohneneintopf gegeffen!“

              Greer runzelte verwirrt dir Stirn und sah fragend zwischen Rudolf und Osterhase hin und her. „Was ist Bohneneintops?“

              ***

              „… und dann haben wir schließlich die Destiny erreicht und sind durch den Schornstein gerutscht“, beendete Rudolf seinen Bericht über ihre Anreise.

              Die beiden Neuankömmlinge saßen im Aufenthaltsraum, wo die Destniy-Crew aufmerksam der Geschichte der Beiden lauschte. Osterhase hatte sich inzwischen die Gasmaske abgenommen und sich merklich entspannt, nachdem man nicht mehr die Absicht hatte ihn auf die Speisekarte zu setzen.

              „Wir haben einen Schornstein?“ Young sah erstaunt zu Rush.

              Dieser zuckte mit den Achseln. „Wir haben das Schiff ja noch nicht komplett erkundet. Wieso also nicht? Ich meine wir haben ja auch erst letzte Woche die Getränkeautomaten gefunden …“

              „Dann bekommen wir also wirklich Geschenke?“, lenkte Chloe das Gespräch wieder in die wichtigen Bahnen. „Ich hatte schon befürchtet dass es dieses Jahr nur Kartoffelplätzchen geben würde.“

              „Keine Sorge“, grinste Rudolf und zog den Geschenkeschlitten heran. „Wir haben für jeden etwas dabei. Habt ihr hier irgendwo einen Christbaum unter dem wir Bescherung machen können?“

              Die Destiny-Crew sah sich betreten an.

              „Wir hatten mal einen“, brachte es TJ schließlich auf den Punkt. „Allerdings hat er das Kerzenanzünden mit Greers selbstgebautem Flammenwerfen und Rushs anschließende Löschaktion nicht überlebt.“

              Rudolf zuckte mit den Achseln. „Nun gut, dann spricht eigentlich nichts dagegen gleich hier die Geschenke zu verteilen.“ Mit diesen Worten zog er den Geschenkeschlitten in die Mitte der Gruppe.

              Die Erste die ihr Päckchen bekam war Wray. Freudestrahlend blickte sie auf die Abhörwanzen. Diese würden ihr bei zukünftigen Putschversuchen eine enorme Hilfe sein. Schnell steckte sie sie in ihrer Hosentasche um sie vor neugierigen Blicken zu schützen.

              Der nächste in der Reihe war Rush, der sein Geschenk mit offenem Mund anstarrte. Ein Buch mit dem Titel Anikerschiffsbedienungsanleitung für Dummies. „Das … das ist … Phantastisch!“, strahlte er. „Genau so etwas brauche ich hier!“ Er fing sofort an darin zu blättern. „Wenn Sie das Schiff für längere Zeit nicht benutzen, fährt es sich von selbst in den Stand-By-Modus. Um den Stand-By-Modus wieder zu deaktivieren, müssen Sie zuerst einen Code eingeben. Dieser lautet ...“ Auf einmal wurde Rush kalkweiß im Gesicht und starrte in das Buch.

              „Was ist?“, wollte Young wissen.

              Eli schnappte sich das Buch und suchte die entsprechende Stelle. „Um den Stand-By-Modus wieder zu deaktivieren, müssen Sie zuerst einen Code eingeben. Dieser lautet: Menütaste + Sterntaste.“

              „Ich hätte nicht gedacht, dass der Code so simpel ist“, murmelte Rush und rieb sich die Stirn. Nach einigen Sekunden sprang er auf. „Ich muss mal kurz auf die Brücke! Wartet mit dem Essen nicht auf mich!“

              Eli blätterte weiter in der Antikerschiffsbedienungsanleitung für Dummies herum. „He, die Antiker haben auf dem Schiff sogar kleine Easter Eggs versteckt. Hört euch das mal an: „Wenn vom Schiff ein Signal angezeigt wird, welches den Anschein macht es wäre im Hintergrundrauschen des Universums versteckt und würde seit dem Urknall existieren, bedeutet dass, das die Spülmaschine fertig ist und ausgeräumt werden kann.“

              Die Crewmitglieder sahen sich an und versuchten dabei nicht laut loszulachen, was ihnen allerdings nur ein paar Sekunden gelang. Dann prusteten sie alle gleichzeitig los.

              Als sie sich schließlich wieder beruhigt hatten und die letzten Tränen weggewischt hatten, setzte Rudolf das Geschenke verteilen fort.

              „Ein Flammenwerfer FX-3000!“ Greer sah mit leuchtenden Augen das Päckchen in seinen Händen an. „Damit wäre der Christbaum nicht abgebrannt! Jetzt beginnt ein völlig neues Zeitalter auf der Destiny!“

              „Ahhhh!“ Alle drehten sich zu Chloe um, als diese einen Freudenschrei ausstieß. „Klopapier!!!“ Sie sah freudig in die Runde. „Ich bin auch mal kurz weg!“ Sie ließ ihrer Ankündigung umgehend Taten folgen und verschwand Richtung Toiletten.

              „O mein Gott!“ Alle sahen zu Scott, der ehrfürchtig auf drei Bücher in seinen Händen sah. „Die Spoon-Trilogie“, hauchte er.

              „Spoon-Trilogie?“ Grier sah Scott fragend an.

              Dieser nickte und hob das dickste der Bücher in die Höhe. „Der Ursprungsband: Opfer des Verrats.“ Danach hob er ein dünnes Buch in die Höhe. „Die inoffizielle Fortsetzung: Wie SG1A den Weihnachtsmann rettete und“, dabei hob er das dritte Buch hoch, „der noch nicht erschienene Band Die Rückkehr des Löffelhasen.“

              „Was hast du?“, wandte sich Greer, der anscheinend nicht sonderlich viel mit Büchern anfangen konnte, an Eli.

              Dieser hob strahlend eine Box in die Höhe. „Die Wormhole-GalaXy-Komplettbox. Alle vierzig Folgen der beiden gedrehten Staffeln auf Blue Ray.“

              „Wormhole GalaXy?“, fragte Wray.

              „Eine Science-Fiction-Serie“, erklärte Eli. „Ein Ableger von X-Treme und X-Lantis. Wobei die Hauptpersonen in GalaXy im Gegensatz zu den Vorgängern nicht so heldenhaft rüberkommen, sondern eher wie du und ich sind. Sie streiten sich andauernd, sind nicht unbedingt die Hellsten und anstatt sich um akute Probleme zu kümmern spielen sie lieber Sudoku und hüpfen zusammen … in … äh … Besenkammern. Das Ganze hat ein bisschen was von einer Soap, ist aber unheimlich realistisch.“

              Young ließ sich das durch den Kopf gehen. Er sollte sich die Serie vielleicht bei Gelegenheit auch mal anschauen. Sein Blick wanderte über die Crew und deren Geschenke. Schließlich blieb er bei TJ hängen. „Ein Wörterbuch? Du hast dir ein Wörterbuch gewünscht?“

              TJ nickte. „Katzenfischalienisch – Englisch, Englisch – Katzenfischalienisch. Ich dachte das könnte vielleicht nützlich für die Zukunft sein.“

              „Und zum Schluss noch was für den Colonel“, sagte Rudolf in diesem Moment, zog ein letztes Päckchen aus dem Schlitten und überreichte es Young.

              Dieser riss die Verpackung auf – und hielt eine Fünf-Liter-Flasche Rotwein in der Hand. Sein Mund verzog sich zu seinem Lächeln. „Genau das was ich jetzt brauche.“

              „Ich auch“, ließ sich Rudolf vernehmen und zog eine zweite Fünf-Liter-Flasche aus dem Schlitten hervor. „Colonel, ich würde mich geehrt fühlen mit Ihnen anzustoßen.“

              Young grinste und zog einen Korkenzieher hervor. „Den trag ich seit wir hier gestrandet sind bei mir. Immer in der Hoffnung ihn irgendwann benutzen zu können. Und jetzt ist es endlich soweit ...“

              ***

              2 Stunden später:

              „Das ist interessant.“

              Scott sah von Spoon: Opfer des Verrats auf. Er hatte sich in eine stille Ecke zurückgezogen um ungestört lesen zu können. Kurz darauf hatte sich Eli mit TJs neuem Wörterbuch und allem was sie von den Katzenfischaliens gesammelt hatten – von Funksprüchen, über aufgeschnappte Gesprächsfetzen bis hin zu Chloes Notizen und Tagebucheinträgen – neben ihm niedergelassen und angefangen die bisherigen Hieroglyphen ins englische zu übersetzten. „Was ist interessant?“

              Eli hielt das Blatt, auf dem er die Übersetzungen niedergeschrieben hatte ein Stück in die Höhe. „Die Katzenfischaliens wollten uns anscheinend nur ihre kosmische Enzyklopädie inklusive der Weltformel überlassen. Ein Geschenk welches sie allen Rassen machen denen sie begegnen. Es wird normalerweise direkt ins Gedächtnis von jemandem kopiert und sie hatten sich dafür Chloe ausgesucht, weil sie so nutzlos wirkte und sie auf die Weise auch wichtig für unsere Mission geworden wäre. Außerdem wollten sie uns wohl zum Nesod-Essen einladen.“

              Scott runzelte die Stirn. „Nesod?“

              Eli kratzte sich am Kinn. „Moment. Ich habe hier noch Chloes Notizen die übrigens ein Teil der Enzyklopädie sind. Ich glaube das ist zufällig der Teil in dem auch Nesod aufgeführt wird. Moment …“ Er blätterte in TJs Wörterbuch herum, bis er schließlich die entsprechende Textstelle übersetzt hatte. „Also wenn ich es richtig verstanden habe, ist Nesod so eine Art panierte Bratwurstpizza.“

              Scott stöhnte auf. „Einfach großartig! Wir müssen uns hier tagein, tagaus von diesen widerlichen Kartoffeln ernähren und einmal wenn uns jemand zum essen einlädt fängt Rush aus Unwissenheit sofort einen Krieg an!“

              „Ja, so eine panierte Bratwurstpizza hätte jetzt was“, seufzte Eli verträumt. „Ich möchte nicht wissen was heute kartoffelmäßig wieder auf dem Speiseplan steht.“

              ***

              „Das sollen Kartoffeln sein?“, fragte Osterhase entsetzt. Er war bei Chloe und TJ, die heute Küchendienst hatten und sah skeptisch auf das etwas was vor ihm lag.

              „Naja, eigentlich sind es außerirdische Fruchtdinger die wir auf einem anderen Planeten gefunden haben“, erklärte TJ. „Aber wir haben sie dann eben Kartoffeln genannt.“

              Osterhase schnupperte vorsichtig an den Kartoffeln und verzog daraufhin angeekelt das Gesicht. „Igitt!“

              Chloe runzelte die Stirn. „Ich dachte Hasen sind Vegetarier und ernähren sich ständig von so was.“

              „Wenn es vegetariermäßig nur so was“, dabei deutete Osterhase auf die Kartoffeln, „geben würde, würde ich sofort zum Kannibalen werden!“

              „Du würdest andere Hasen fressen?“, fragte Chloe erstaunt.

              „Nein … Menschen …“

              „Ich dachte Kannibalen sind Individuen, die Individuen ihrer eigenen Spezies essen.“

              „Echt?“ Osterhase kratze sich am Kopf. „Ich dachte es sind Individuen die Menschen essen.“

              Osterhase und Chloe sahen sich an, dann wandten sie sich mit fragendem Blick an TJ, die bereits mit dem Kartoffelschälen angefangen hatte.

              TJ runzelte daraufhin die Stirn. „Wieso schaut ihr mich so an? Ich wurde nicht in Kannibalismus ausgebildet …“

              „Wie dem auch sei“, entschied Osterhase. „Wir wären gerne noch zum Essen geblieben, aber wenn es nur Kartoffeln gibt, dann fahren wir lieber etwas früher ab und halten auf dem Heimweg noch bei McDonalds.“ Mit diesen Worten sprang er vom Tisch und hoppelte in Richtung Aufenthaltsraum, in welchem er Rudolf zuletzt gesehen hatte.

              Chloe und TJ sahen sich an, bevor sie mit dem Kartoffelschälen fortfuhren. Sie hätten jetzt auch nichts gegen einen Besuch in einem Fastfoodrestaurant einzuwenden gehabt.

              ***

              Osterhase war fast beim Aufenthaltsraum angekommen und wollte diesen gerade betreten, als eine Stichflamme aus der Tür zischte und ihm um ein Haar die Löffel angekokelt hätte. Nur mit einem beherzten Hopser konnte er sich gerade noch in Sicherheit bringen.
              Vorsichtig richtete er sich wieder auf, klopfte sich den Schmutz vom Fell und lugte durch die Türöffnung. Das erste was er sah war Rudolf, welcher eine leuchtend rote Nase hatte und einen ziemlich betrunkenen Eindruck machte. Hinter dem Rentier stand Greer, seinen neuen Flammenwerfer FX-3000 in der Hand. In einer der hinteren Ecken schnarchte Colonel Young friedlich vor sich hin.

              „Jedztt!“, lallte Rudolf in diesem Moment und ließ einen weiteren Bohneneintopfpups los. Greer schaltete gerade noch rechtzeitig den Flammenwerfer ein und eine weitere Stichflamme schoss Richtung Tür.

              Osterhase verdrehte genervt die Löffel und hoppelte in den Raum. „Was ist denn hier los?! Kann man dich keinen Augenblick aus den Augen lassen???“

              Rudolf sah Osterhase überrascht an. „Heeehe Ooosterhaaaseee … duuhu auch hiier? … Hee Griiir, wieee wäre ees mid flahhmpiertem Hahasi? Iiich glaauube dah … Hicks … kommd deer nächsde …“

              „Nix flambierter Hase!“ Osterhase hüpfte verärgert vor Rudolf auf und ab. „Wir brechen jetzt auf! Fahren ab! Heim! Nach Hause! Huschi huschi!!!“

              „Nahjaa, ween du meindsd“, Rudolf sah sich um. „Wo is dehn der Schliden?“

              Düdeldüdel-da!

              Osterhase und Greer sahen überrascht an die Decke, von wo das Geräusch gekommen war. Sie konnten zwar nichts erkennen, aber anscheinend handelte es sich um ein Signal, welches aus einem verstecktem Lautsprecher kam und eine Durchsage ankündigte, denn im nächsten Moment war Rushs Stimme von der Decke zu vernehmen.

              Liebe Besatzungsmitglieder und –mitgliederinnen, wie ihr soeben erkannt habt, verfügt dieses Schiff über eine Lautsprecheranlage für Durchsagen. Außerdem habe ich dank meinem Weihnachtsgeschenk gerade die Getränkehalter auf der Brücke gefunden …

              Osterhase runzelte die Stirn. Wie lange waren die Leute jetzt hier? Monate? Jahre? Und es hatte wirklich erst das Buch Antikerschiffsbedienungsanleitung für Dummies bedurft, damit sie die Getränkehalter fanden?

              … aber das ist noch nicht alles! Wie ich soeben herausgefunden habe, hat die Destiny außerdem eine Lichtdimmanlage die bis jetzt auf die niedrigste Stufe eingestellt war. Meine Damen und Herren … Es werde Licht!

              Im nächsten Moment erstrahlten die Lampen an Bord in voller Leuchtkraft und versetzte die Räume in nie gekannte Helligkeit. Ein begeistertes lautes Klatschen aus allen Räumen ringsherum ließ Osterhase laut seufzen. Er hoppelte zu dem Geschenkeschlitten, vor den sich Rudolf inzwischen mit einiger Mühe gespannt hatte, auch wenn das Geschirr alles andere als richtig angelegt aussah. Mit gerümpfter Nase sprang er hinein und zog sich die Gasmaske wieder vor's Gesicht. Zu den Bohneneintopfausdünstungen kam nun noch eine ziemliche Alkoholfahne dazu.

              Meine Damen und Herren, verehrter Colonel, ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!

              Düdeldüdel-da!

              Osterhase rieb sich die Stirn. Je eher sie von diesen Irren wegkamen umso besser. Er schnappte sich die Zügel und zog kräftig daran. „Hüh! Nächfter Fopp Erde!“

              ***

              „Und du glaubst wirklich dass ihr so bis zur Erde zurückkommt?“

              Osterhase kratzte sich bei Scotts Worten hinter den Löffeln und schaute verdrießlich auf den Rentierrücken vor sich. Sie hatten es mit Müh und Not bis auf den Gang vor den Aufenthaltsraum geschafft, doch dazu hatten sie ungefähr dreißig Minuten gebraucht und es hatte dabei auch ziemlich heftige Schlangenlinien gegeben. Mittlerweile hatte sich die gesamte Destinycrew – mit Ausnahme von Young der immer noch seinen Rausch ausschlief und Rush, der inzwischen herausgefunden hatte, das die Toilette über eine Spülung verfügte – versammelt, um den Aufbruch der beiden Nordpolmitarbeiter zu verfolgen.

              Osterhase sprang aus dem Schlitten. „OK, ich glaube ef wird Feit für eine Planänderung.“ Er ging grübelnd hin und her. „Ihr habt ein Fargate an Bord oder?“

              Wray nickte. „Das stimmt. Aber es führt nur zu Planeten in der unmittelbaren Umgebung. Ihr könnt aber auch gerne noch ein wenig hier bleiben bis es Rudolf wieder besser geht.“

              Osterhase sah skeptisch zu Rudolf und schüttelte dann den Kopf. „Fo lange wir auf dem Fiff find wo Alkohol in feiner Nähe ift, wird fein Fufand wohl nicht fo fnell beffer werden.“

              „Also schicken wir euch durch das Stargate auf den nächsten Planeten wo sich Rudolf ausnüchtern kann und sobald dass passiert ist, reist ihr von dort aus zurück“, schlussfolgerte Chloe.

              „Daff ift die befte Opfion die ich momentan fehe. Und bif in den Gateraum follte ef felbft Rudolf faffen.“ Osterhase wollte gerade wieder in den Schlitten springen, als Rudolf mit einem lauten Hicks zur Seite umkippte und laut zu Schnarchen anfing.

              „Na toll!“ Osterhase versuchte das Rentier wieder aufzuwecken, blieb dabei aber erfolglos. „Fcott, Greer, könntet ihr mal …?“

              Gemeinsam mit Osterhase befreiten die beiden Soldaten Rudolf von dem Schlittengeschirr und verfrachteten ihn anschließend in den Schlitten.

              „Fo hatte ich mir die Arbeit wirklich nicht vorgefellt“, stellte Osterhase fest, während er sich selbst vor den Schlitten spannte und versuchte diesen in Bewegung zu setzen. Aber so sehr er auch zog und zerrte, er schaffte es einfach nicht ihn auch nur einen Millimeter zu bewegen. Er verdrehte genervt die Augen und sah zur Destinycrew. „Könntet ihr noch mal kurf …?“

              Wray, Scott, Greer, TJ und Chloe stellten sich hinter den Schlitten um anzuschieben, während Eli schon einmal in den Torraum vorging um eine geeignete Adresse herauszusuchen und das Gate anzuwählen.

              Begleitet von Rudolfs lautem Schnarchen und Osterhasens vor sich hin Geschimpfes schafften sie es schließlich den Schlitten in den Torraum zu bringen und anschließend in den blau wabernden Ereignishorizont zu schieben.

              „Und weg sind sie wieder“, meinte Greer anschließend und blickte auf das aktivierte Stargate.

              „Schade.“ Auch TJ blickte ihnen hinterher. „Irgendwie haben sie gut hierher gepasst.“

              „Denkt ihr wir werden sie irgendwann wieder sehen?“, wollte Chloe wissen.

              „Klar“, war sich Scott sicher. „Spätestens nächstes Jahr.“

              „Oder Ostern schon“, ergänzte Eli.

              „Und jetzt?“, wollte Greer wissen.

              „Essen“, entschied TJ. „Inzwischen müssten die Kartoffelplätzchen fertig sein.“

              Ein leichtes stöhnen ging durch den Raum.
              Letztendlich fügten sich aber alle in ihr Schicksaal. Irgendetwas mussten sie schließlich essen. Eli schaltete den Ereignishorizont ab und gemeinsam machten sie sich auf den Weg in den Speisesaal, ein wie die meiste Zeit deaktiviertes Sternentor hinter sich zurücklassend.














              Düdeldüdel-da!

              -~* ENDE *~-
              Wormhole GalaXy
              Die große Stargate-Universe-Parodie - Jetzt auch im SciFi-Forum!
              Neu: Das große Finale: Folge 40: Ursprung

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              • #8
                ... und DAS nennst du eine Kurzgeschichte? Ist ja schon ein halber Roman.
                ZUKUNFT -
                das ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.
                Mein VT: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...ndenz-steigend
                Captain Future Stammtisch: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...´s-cf-spelunke

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                • #9
                  Ja gut, zugegeben, der letzte Beitrag war auch nicht Teil des alljährlichen Adventskalenders, sonst wäre er wahrscheinlich zweigeteilt worden

                  Weiter geht's mit:


                  Titel: Die wahre Geschichte der heiligen drei Könige
                  Serie: SG-1
                  Staffel: nach der 10.
                  Wörter: ca. 860
                  Anmerkung: Erstveröffentlicht als 2. Türchen im SG-P-Adventskalender 2013.


                  Jack wusste in dem Moment, in welchem er die Frage gestellt hatte, dass sie ein Fehler gewesen war. Ein großer Fehler. Er hatte es sich auf der Couch in seiner Hütte bequem gemacht und telefonierte gerade seine Freunde und Bekannten ab, um sie zu seiner alljährlichen Weihnachtsparty einzuladen. Und da er es sich gerade sehr gemütlich gemacht und viel Zeit hatte und es außerdem als unhöflich empfand, die Telefonate nach den wenigen Momenten die so eine Einladung brauchte schon wieder zu beenden, trieb er mit jedem noch ein wenig Konversation. Ein „und was gibt’s bei dir so neues?“ war das Mindeste was zu ein wenig Small-Talk dazugehörte. Er hatte nur dummerweise verdrängt, dass dieser Satz in Kombination mit Daniel am anderen Ende der Leitung zu etwas mehr als nur ein wenig Konversation führte.
                  Mist!

                  „… und dann hat SG-7 vor fünf Tagen diese Ruine auf A2K-013 gefunden! Und zusammen mit der Sprache der Einwohner dieses Planeten ergeben die Schriftzeichen in der Ruine einen völlig neuen Kontext für das alte Koine und Aramäische bei uns.“

                  „Ist nicht dein ernst. Ehrlich?“, stöhnte Jack mit leichter Verzweiflung. Daniels Begeisterung war ein schlechtes Zeichen, bedeutete es doch einen expotentiell langen Redefluss.

                  „Doch! Wenn ich es dir doch sage! Damit lassen sich manche Stellen alter Texte völlig anders interpretieren und übersetzen, als wir es bis jetzt für richtig hielten. Dass ist wirklich unglaublich Jack! Also, pass auf, gerade übersetze ich einige Stellen der Bibel mit Hilfe dieser Erkenntnisse neu. Zum Beispiel war einer der heiligen drei Könige anscheinend eine Frau.“

                  „Tatsächlich?“, fragte Jack und schenkte sich, während er den Telefonhörer zwischen Ohr und Schulter einklemmte, ein Bier ein.

                  „Ja! Das ist aber noch nicht alles! Die Geschenke der Könige, du weißt schon, Gold, Weihrauch und Myrre?“

                  Jack runzelte leicht die Stirn und fragte vorsichtig: „Was ist damit?“

                  „Nun, anscheinend stimmt nur das Gold. Der Weihrauch war wohl in Wirklichkeit ein kleines Zauberkästchen, welches Feuer entstehen lassen konnte. Und das Wort, welches wir bis jetzt immer mit Myrre übersetzt haben, bedeutet im Sprachgebrauch der A2K-013er eigentlich Süßspeise.“

                  „OK, Daniel.“ Jack war von seiner Couch aufgestanden und rieb sich leicht beunruhigt die Stirn. „Was genau willst du mit diesen neuen Erkenntnissen anfangen?“

                  „Naja, dass wird die Geschichte vollkommen auf den Kopf stellen!“

                  „Genau. Und zwar die der Bibel! Denkst du nicht, dass das einige Millionen Christen nicht gerade gut aufnehmen würden? Sollte man die Mythen und Legenden nicht lieber unangetastet lassen und die Kirche nicht gegen sich aufbringen?“

                  Einige Sekunden lang war es still am anderen Ende der Leitung. „Ich glaube du hast Recht Jack. Vielleicht sollte man das wirklich erstmal nur im kleinsten Wissenschaftlerkreis weitergeben und sich überlegen, wie man die Öffentlichkeit am besten darauf vorbereitet.“

                  ‚Am besten ganz langsam und in ganz kleinen Schritten’, dachte Jack. Zumindest hatte er Daniel etwas zum nachdenken gegeben, was bedeutete, dass er das Gespräch jetzt relativ leicht beenden konnte, wenn er sich beeilte. „Also, wie gesagt, die Party steigt nächsten Sonntag ab 18:00 Uhr.“

                  „Ich werde da sein“, erwiderte Daniel, immer noch halb in Gedanken versunken.

                  „Gut, bis dann.“

                  „Bis dann.“

                  Als das Gespräch beendet war, ging Jack zu einer Truhe, öffnete sie und zog ein Fotoalbum heraus. Er blätterte etwas herum, bis er einen ganz bestimmten Schnappschuss gefunden hatte. Darauf war er selbst zusammen mit Teal’c und Vala abgebildet, aufgenommen per Selbstauslöser. Sie standen in Tücher gehüllt, vor einem Stall und grinsten in die Kamera. Teal’c hielt dabei ein Baby im Arm und strahlte über sein ganzes Jaffagesicht, wie Jack es zuvor und auch danach nie wieder gesehen hatte.

                  Von Vala hatte das Jesuskind tatsächlich einen Klumpen Gold bekommen. Teal’c hatte zu Jacks großer Überraschung und zur Freude von Maria, Josef und den Hirten bei der Bescherung eine große Schachtel Donuts unter seinem Beduinengewand hervorgezogen. Und er selbst hatte zur Feier des Tages seinen größten Schatz spendiert: Das Feuerzeug, welches er einst Skaara geschenkt und nach dem Aufstieg der Abydonier neben dem Abydos-Sternentor gefunden hatte.

                  Gold, Süßspeise und ein Zauberkästchen, mit dem man Feuer machen konnte. Einer der drei heiligen drei Könige war eine Frau. Jack hoffte inständig, dass Daniel nicht noch mehr ans Licht bringen würde. Der Archäologe würde gar nicht begeistert sein, wenn er jemals herausfand, was hinter der wahren Geschichte der heiligen drei Könige steckte. Von Carter gar nicht erst zu reden. Die würde sie wahrscheinlich alle sofort einen Kopf kürzer machen. Von wegen Einmischung ins Zeitkontinuum oder so. Und Mitchell wäre sauer, weil sie ihn nicht eingeweiht und mitgenommen hatten.

                  Es wäre für alle Beteiligten wirklich das Beste, wenn die zahlreichen Fotos in dem Album auch in Zukunft die einzigen Hinweise auf ihre Reisen bleiben würde. Jack blätterte noch eine Weile und schwelgte in alten Erinnerungen an die Vergangenheit und die Zukunft. Der Besuch in Bethlehem war dabei zweifellos ihr bisheriger Höhepunkt gewesen.

                  Jack schloss das Album und verstaute es wieder in der Truhe.
                  Er musste Vala und Teal’c bei Gelegenheit unbedingt sagen, dass sie bei ihren zukünftigen Zeitreisetrips vorsichtiger sein mussten …
                  Wormhole GalaXy
                  Die große Stargate-Universe-Parodie - Jetzt auch im SciFi-Forum!
                  Neu: Das große Finale: Folge 40: Ursprung

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                  • #10
                    Super!!!

                    Ich schmeiß mich weg.
                    "Geheime SG-1 Zeitreise begründet die Heilige-drei-Könige-Legende!"
                    ZUKUNFT -
                    das ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.
                    Mein VT: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...ndenz-steigend
                    Captain Future Stammtisch: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...´s-cf-spelunke

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                    • #11
                      @ Avatax: Danke fürs kommentieren, freut mich wenn es dir gefällt


                      Als nächstes kommt ein kleines Gedicht, dass aus dem diesjährigen Adventskalender stammt:


                      Titel: Die letzte Reise
                      Serie: Stargate Universe
                      Staffel: egal
                      Wörter: ca. 430
                      Anmerkung: Erstveröffentlicht als 3. Türchen im SG-P-Adventskalender 2014.


                      Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
                      Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, …
                      … dann fünf, dann sechs, dann sieben, dann acht, …
                      … und wenn das neunte Lichtlein den Ring erhellt,
                      hat das Gate eine Verbindung zur Destiny hergestellt.

                      Jetzt fragt ihr euch, warum ich nicht mit dem Schlitten reisen kann?
                      Immerhin bin ich der Weihnachtsmann!

                      Aber ich kann euch sagen,
                      diese weite Strecke schafft nicht mal der schnellste Wagen.
                      Deshalb bin ich also notgedrungen,
                      dieses Mal durchs Gate gesprungen.

                      Doch was mich auf der anderen Seite hat erwartet,
                      dass werdet ihr niemals erratet.
                      Ja ich weiß, das ist grammatikalisch jetzt nicht ganz richtig,
                      aber in einem Gedicht, im Gegensatz zur Reimform, auch nicht wichtig.

                      Also, kaum dass ich auf der anderen Seite stand,
                      kam auch schon dieser Schwarze angerannt.
                      Einen Flammenwerfer hatte er in seiner Hand
                      und hat mir gleich die Hose abgebrannt!

                      So stand ich also erstmal da, halbnackt,
                      hinten einen braunen Fleck, als hätte ich mich einge*****.
                      Entschuldigung, ich wollte keine schlimmen Worte hier verlieren,
                      dass werde ich mal schnell zensieren.

                      Als meine Identität endlich war geklärt,
                      nach einem langem Gespräch mit einem Doktor und einem Colonel, die sich haben angeplärt,
                      wollte ich versorgen lassen meine Brandwunden,
                      doch habe ich leider keinen kompetenten Arzt gefunden.

                      Das ganze medizinische Personal bestand nur aus einer selbstbewusstseinslosen Frau,
                      das fand ich dann doch ein wenig mau.
                      Also habe ich sie lieber gemieden,
                      und bin gleich bei Plan B geblieben:
                      Geschenke verteilen
                      und hoffen, dass die Blasen selber heilen!

                      Die Päckchen waren in dieser Nacht,
                      dann auch recht bald unter die Leut' gebracht:
                      Klopapier, Putschversuch für Dummies
                      und dazu noch ein paar … Flummis.
                      (Natürlich Flummis, was habt ihr denn jetzt gedenkt?
                      Schließlich wurden die Geschenke vom weihnachtlichen Geist gelenkt!)

                      Apropro – ein paar der zu beschenkenden Leute
                      fand ich übrigens, und das an einem Tag wie heute,
                      in … hmmm … nennen wir es einfach Kammer für Besen
                      und statt Flummis wären Klamotten wohl die bessere Geschenkewahl gewesen!

                      Was ich sonst noch habe erlebt auf dieser Destiny,
                      das glaubt ihr mir im Leben nie.
                      Nur soviel: Im übertragenen Sinn ist mein Hirn am Ende explodiert wie eine Nova,
                      und jetzt liege ich hier auf einem Psychiatersofa.

                      Das nur als kleine Erklärung von mir,
                      warum es heute endet, jetzt und hier.
                      Ja ihr hab richtig gelesen, nun ist es raus:
                      Ich bin ab sofort im Ruhestand, hier ist es aus!

                      Egal ob nächstes Jahr, heute oder morgen,
                      eure Geschenke müsst ihr euch von nun an selbst besorgen …
                      weil ich es körperlich und geistig nämlich nicht mehr kann!

                      Gezeichnet: Euer lieber Weihnachtsmann
                      Wormhole GalaXy
                      Die große Stargate-Universe-Parodie - Jetzt auch im SciFi-Forum!
                      Neu: Das große Finale: Folge 40: Ursprung

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Redlum49 Beitrag anzeigen
                        Ich bin ab sofort im Ruhestand, hier ist es aus!

                        Egal ob nächstes Jahr, heute oder morgen,
                        eure Geschenke müsst ihr euch von nun an selbst besorgen …
                        weil ich es körperlich und geistig nämlich nicht mehr kann!

                        Gezeichnet: Euer lieber Weihnachtsmann
                        Manchmal fühle ich mich auch so.
                        ZUKUNFT -
                        das ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.
                        Mein VT: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...ndenz-steigend
                        Captain Future Stammtisch: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...´s-cf-spelunke

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von avatax Beitrag anzeigen
                          Manchmal fühle ich mich auch so.
                          Na dann hoffe ich mal, dass das heute nicht der Fall ist ^^


                          Hier jetzt die vorerst letzte Geschichte - mal schauen, vielleicht geht es nächstes Jahr ja weiter


                          Titel: Weihnachtsfeier(n)
                          Serie: SG-1 (wahlweise auch SGA oder in gewisser Weise SGU)
                          Anmerkung: Erstveröffentlicht als 7. Türchen im SG-P-Adventskalender 2014


                          1

                          Jack saß an seinem Schreibtisch und sah aus dem Fenster. Er blickte auf das verschneite Washington D.C., während er gedankenverloren drei Karten hin und her schob und versuchte zu einer Entscheidung zu gelangen. Er hatte das gleiche Problem wie Millionen andere Bürger dieses Planeten: Viel zu viele Einladungen zu Weihnachtsfeiern, die sich, wie jedes Jahr üblich, überschnitten.

                          Er seufzte und riss den Blick vom Fenster los, um sich auf die Einladungskarten zu konzentrieren und endlich eine Entscheidung zu treffen, wen er dieses Jahr mit seiner Anwesenheit beglücken würde.

                          Cheyenne Mountain? Dort hatte er einen Großteil der letzten Jahre vor seiner Versetzung nach Washington verbracht. Viele alte Weggefährten würden dort sein. Andererseits war er fast jedes Jahr dort und von einem höher gestellten Vorgesetzten erwartete man eigentlich, dass dieser seine Zeit neutraler aufteilte. Außerdem war die dortige Weihnachtsfeier letztes Jahr so ein Erfolg gewesen, dass die von diesem Jahr nicht im entferntesten würde mithalten können. Jack konnte sich ein Grinsen an diese Erinnerung nicht verkneifen. Nein, dieses Jahr würde Landry es auf keinen Fall zulassen, dass Vala noch einmal die Weihnachtsfeier organisierte.

                          Atlantis? Auch eine Option, welche man auf keinen Fall vernachlässigen durfte. Alleine die Hühnchen, welche dieses Jahr auf dem Speiseplan standen, ließen ihm das Wasser im Mund zusammenlaufen. Irgendetwas hatten Pegasushühner an sich, was sie um vieles geschmackvoller machten, als ihre Artgenossen in der Milchstraße. Seit Atlantis aber auf der Erde gelandet war, war O'Neill nicht mehr in diesen Genuss gekommen. Die Weihnachtsfeier würde vermutlich seine letzte Gelegenheit sein, standen doch zur Feier des Tages die letzten gerupften und anschließend in Stasis eingelagerten Hühner auf dem Speiseplan.

                          Die Destiny? Dafür sprach, dass er noch keine einzige Weihnachtsfeier auf der Destiny verbracht hatte und die Leute dort drüben ein verdammt schweres Jahr hinter sich hatten. Nach neutralen Gesichtspunkten betrachtet, musste er dieses Jahr fast dorthin reisen. Außerdem war es der kürzeste Anreiseweg, lag doch der Kommnikationssteinraum nur zwei Stockwerke unter O'Neills Büro. Dagegen sprach, dass er auf mit der Destinycrew am wenigsten verband. Auf persönlicher Ebene. Aber durfte ein Air-Force-General auf so etwas Rücksicht nehmen?

                          Als es an die Tür klopfte, sah O'Neill auf.

                          Major Davis steckte ihren Kopf zur Tür herein. „Sir, es wird langsam Zeit. Haben Sie schon eine Entscheidung getroffen?“

                          O'Neill ließ seinen Blick ein letztes Mal langsam über die drei Einladungskarten schweifen. Dann nickte er. „Ja Major. Das habe ich. Ich reise …“



                          Wo soll O'Neill dieses Jahr seine Weihnachtsfeier verbringen?

                          Im Stargatecenter? -> Lest weiter bei 2
                          In Atlantis? -> Lest weiter bei 3
                          Auf der Destiny? -> Lest weiter bei 4


                          2


                          Spoiler

                          O'Neill fuhr mit seinem SUV langsam auf die Zufahrt zum Cheyenne Mountain zu und blieb schließlich an der Schranke stehen. Er wollte gerade das Fenster herunterkurbeln um dem Wachmann seinen Ausweis unter die Nase zu halten, als jemand an sein Beifahrerfenster klopfte. Er drehte sich um und musste grinsen, als er Carter sah. Sam grinste ebenfalls, öffnete die Tür und setzte sich neben ihn. „Darf ich Sir?“

                          „Mein SUV ist Ihr SUV, dass wissen Sie doch Carter“, erwiderte O'Neill augenzwinkernd und nickte in Richtung Schranke. „Auch nach unten zur Feier?“

                          Carters Grinsen wurde breiter. Sie deutete mit dem Kopf in die entgegengesetzte Richtung. „Wie wäre es mit einer kleinen Privatfeier Sir?“

                          „Carter, ich bin streng genommen dienstlich …“

                          „Es gibt dieses Jahr keine SGC-Weihnachtsfeier.“

                          O'Neill runzelte die Stirn. „Und wieso nicht?“

                          Landry hat sie letzte Woche kurzfristig abgesagt, nachdem Vala sich die Vorbereitung unter den Nagel gerissen hat. Die arme kam lediglich dazu die Einladungskarten wegzuschicken, da war die Feier auch schon wieder abgesagt.“

                          O'Neill runzelte die Stirn. „Und warum hat mich keiner informiert?“

                          „Sie wurden informiert Sir.“

                          „Wurde ich nicht!“

                          „Per Memo.“

                          „Per …“

                          „Genau, per Memo, welches, so wie ich Sie kenne, unter einem ganzen Stapel weiterer ungelesener Memos in Ihrem Büro liegt …“

                          „… ach das Memo!“

                          „Genau. Und weil ich wusste, dass die Absage per Memo kam, dachte ich, ich warte am besten hier auf Sie“, schmunzelte Carter und nickte mit dem Kopf wieder in Richtung Rückscheibe. „Also was ist Sir? Wollen wir hier Wurzeln schlagen oder eine kleine SG-1-Revival-Party feiern?“

                          Jack legte umgehend den Rückwärtsgang ein. „Wo geht es hin?“

                          „Es gibt da so eine ganz bestimmte Hütte an einem gewissen See …“

                          „Wissen Sie wie weit das ist Carter?“

                          „Die Hammond beamt uns hin. Wir müssen vorher nur noch ein paar Besorgungen machen.“

                          „Besorgungen?“

                          „Der Plan sah vor, dass Teal'c Star Wars ausleiht, Daniel etwas zu essen von O'Malley's und Bier besorgt und ich Sie einsammle. Dann haben sich Mitchell und Vala angekündigt und meinten, sie dürften bei einem SG-1-Treffen nicht fehlen. Also haben wir umdisponiert. Zumal sich Teal'c und ich einig waren, dass vielleicht nicht gerade Daniel für die Besorgung der alkoholischen Getränke zuständig sein sollte.“

                          O'Neill nickte. „Gute Entscheidung. Er wird schon betrunken, wenn er nur eine Kiste Bier im Kofferraum hat.“

                          „Genau. Deswegen hat er jetzt die Aufgabe Mitchell und Vala so lange zu langweilen, bis die beiden von sich aus ihre Pläne für heute Abend ändern. Darin macht Daniel niemand etwas vor. Er hat extra dafür seine Sammlung altgriechischer Textsammlungen zum vorweihnachtlich-hebräischem ...“

                          „Also O'Malley's?“

                          Carter schnallte sich an, während O'Neill wendete. „Ja Sir.“

                          O'Neill lächelte breit während er den Radio anschaltete um zu den Tönen von Last Christmas den Cheyenne Mountain hinter sich zu lassen.

                          Eine kleine private Weihnachtsfeier nur mit Carter, Daniel und Teal'c. Nur das alte Team, wie in der Vergangenheit. Was gab es schöneres?

                          ~ ENDE ~



                          3


                          Spoiler

                          O'Neill biss genüsslich in sein Brathähnchen. Er bereute es nicht die atlantische Einladung angenommen zu haben, während ihm der köstliche Geschmack auf der Zunge zerging.

                          „Wussten Sie, dass ich vor ein paar Jahren in der Datenbank der Antiker über die Bauanleitung für eine Maschine gestolpert bin, mit der man angeblich mit Hühnern kommunizieren kann?“, fragte McKay, der an der langen Tischreihe, welche man im Gateraum in einen großen Kreis aufgestellt hatte, Jack gegenübersaß. Alle Bewohner von Atlantis hatten sich hier versammelt und feierten fröhlich zusammen. Nur Woolsey hatte Jack noch nicht gesehen. Schwänzte der etwa seine eigene Weihnachtsfeier?

                          O'Neill riss sich von dem Gedanken los, nahm sich noch etwas Kartoffelsalat und sah McKay an. „Ehrlich gesagt nein.“

                          „Naja, wundert mich nicht, ich habe dem nämlich nicht viel Beachtung geschenkt“, sagte McKay und fieselte einen Hähnchenknochen ab. „Es gab zu der Zeit einfach noch viel zu viele andere interessante Entdeckungen. Aber jetzt musste ich gerade wieder daran denken. Stellen Sie sich mal vor, wenn ich dem weiter nachgegangen wäre. Vielleicht verspeisen wir gerade Individuen, die unter anderen Umständen unsere Freunde geworden wären.“

                          O'Neill runzelte die Stirn. „Das wäre wirklich bedauerlich, dafür schmecken sie einfach zu gut.“

                          Da haben sie recht“, nickte McKay und angelte sich mit leuchtenden Augen noch einen Hähnchenschenkel.

                          „Was sind das eigentlich für braune Klumpen im Baum?“, fragte O'Neill und nickte zum atlantischen Weihnachtsbaum, welcher in der Mitte des großen Tischkreises aufgebaut war. Er war bunt geschmückt, hell erleuchtet, funkelte in allen erdenklichen Farben – und viele braune Klumpen schauten aus den Ästen heraus.

                          McKay grinste. „Der Baum wurde auf satedanische Weise gefällt.“

                          O'Neill runzelte die Stirn. „Eine satedanische Baumfälltechnik?“

                          „Wir haben auf Außenmission den perfekten Weihnachtsbaum gefunden, aber hatten leider keine Axt dabei. Also hat Ronon den Baum so lange angesprungen, bis er von selbst eingeknickt ist. Er sah danach nur nicht mehr ganz … ah ganz aus. Also der Baum. Deswegen mussten wir ihn wieder richten. Die braunen Klumpen die sie da sehen, ist der beste dafür geeignete Klebstoff. Ist im frischen Zustand unglaublich klebrig, trocknet aber sehr schnell und wird dann hart wie Stein.“

                          „Sie haben extra für den Baum einen Klebstoff entwickelt?“, fragte O'Neill überrascht.

                          „Musste ich gar nicht“, winkte McKay ab. „Wir haben Teylas Plätzchenteig verwendet.“

                          O'Neill musste grinsen, während er sich trotz seines satten Zustandes noch ein Stück Hähnchen auf den Teller legte und den Weihnachtsbaum betrachtete. Er war wie ein Symbol, denn er stand für eine gute Teamarbeit, die das Chaos, welches um ihn herum herrschte, kaschierte und für inneren Zusammenhalt sorgte.

                          So wie es bei SG-1 früher der Fall gewesen war. Und, so spürte es O'Neill innerlich, hier und jetzt in der Gegenwart, auch in Atlantis allgegenwärtig der Fall war.

                          ~ ENDE ~



                          4


                          Spoiler

                          O'Neill schüttelte verwundert den Kopf. Er war vor einer halben Stunde auf der Destiny angekommen und hatte gerade einen kleinen Rundgang durch das Schiff gemacht. Er hatte dabei mir vielem gerechnet, aber eindeutig nicht mit dem, mit was er letztendlich konfrontiert worden war: Guter Laune.

                          Überall standen die Leute in Grüppchen zusammen, schwatzten und kicherten über irgendwelche Geschichten. Kein Streit weit und breit. Keine miese Stimmung. Kein Feueralarm wegen einer unsachgemäßen Flammenwerferbedienung. Kein Aber ich wurde für so etwas gar nicht ausgebildet!

                          Es war wie ein Wunder. Ein Weihnachtswunder.

                          Jack nahm sich vor diesem Wunder auf den Grund zu gehen und betrat die Brücke, auf der sich Young und Rush angeregt fröhlich miteinander unterhielten. O'Neill nickte ihnen zu, woraufhin Rush eine Hand hob um Jack zu ihnen zu winken. „Jack oder?“

                          O'Neill nickte. „Colonel. Doktor.“

                          Young grinste. „Hank“, dabei nickte er zu Rush und schüttelte O'Neill dann die Hand, „und Richard reichen völlig.“

                          Jack runzelte die Stirn. „Richard? Hank? Habt ihr nicht gerade eure eigenen Weihnachtsfeiern?“

                          „Abgesagt“, erwiderte Landry. „Vala hatte sich wieder für die Vorbereitungen angekündigt und nach dem Chaos beim letzten Mal …“, er grinste, „Sie hätten mal sehen sollen, wie glücklich ich Siler damit gemach habe. Der arme sah sich schon wieder im Trenchcoat den Schacht zum Gateraum hinabstürzen.“

                          „Und ich bin geflohen“, gab Woolsey zu. „Sie hätten mal sehen sollen, was für ein Tohuwabohu es alleine um den Weihnachtsbaum gab. Da überspringe ich die Feier lieber. Wein?“

                          Landry war Woolsey zuvor gekommen und drückte O'Neill einen Becher in die Hand. „Aus Youngs geheimen Vorrat. Wir sind übrigens nicht die einzigen, die vor den Festlichkeiten daheim geflohen sind.“ Er zeigte durch die Tür auf die einzelnen Gruppen. „Der Premierminister, der Präsident, Ex-Präsident Hayes, Peter Zwegat aus Berlin, ...“

                          „Ist von der ursprünglichen Crew überhaupt noch jemand auf der eigenen Weihnachtsfeier?“, unterbrach O'Neill Landry.

                          „Nein, die feiern gerade alle irgendwo auf der Erde.“

                          „Und ich habe mich schon gewundert, warum es hier so friedlich ist“, grinste O'Neill. Nur umgeben von anderen Weihnachtsfeiermuffeln – das könnte sich noch zur besten Weihnachtsfeier in seinem Leben entwickeln.

                          „Wir müssen dem Schiff doch wenigstens einen Tag im Jahr ein bisschen Ruhe gönnen“, schmunzelte Woolsey, der Jacks Gedanken gelesen hatte und ließ sich von Landry seinen eigenen Becher nachfüllen.

                          Dann gingen sie gemeinsam zum Aussichtsfenster und sahen in den weiten leeren Raum hinaus, in dem nur vereinzelt Sterne an ihnen vorbeizogen. Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt.

                          „Auf uns“, prostete Jack den anderen beiden zu. „Und auf eine friedvolle Zukunft, für die Destiny.“

                          ~ ENDE ~




                          Für alle die noch mehr weihnachtliches Stargate möchten hier noch die Links zu den bisherigen Adventskalendern:

                          SG-P-Adventskalender 2011
                          SG-P-Adventskalender 2013
                          SG-P-Adventskalender 2014
                          Wormhole GalaXy
                          Die große Stargate-Universe-Parodie - Jetzt auch im SciFi-Forum!
                          Neu: Das große Finale: Folge 40: Ursprung

                          Kommentar


                          • #14
                            Und auch dieses Jahr gibt es eine Kleinigkeit


                            Titel: Ein guter Tausch?
                            Serie: SGU
                            Staffel: egal
                            Wörter: 200 (Doppel-Drabble)
                            Anemerkung: Erstveröffentlicht als 11. Türchen im SG-P-Adventskalender 2015


                            „Und es haben sich tatsächlich zwei Leute gefunden die an Weihnachten die Körper tauschen wollen?“, fragte Young, während er neben Rush in Richtung Kommunikationssteinraum eilte.

                            „Seltsam nicht wahr? Ob da vielleicht irgend ein Haken dran ist?“

                            Young sah zur Seite, während er neben Rush den Raum betrat. „Haben Sie nicht gefragt?“

                            „Haben Sie gefragt ob jemand anderes aus der Crew tauschen will?“, konterte Rush.

                            „Und die Chance auf ein Weihnachten auf der Erde vertun?“ Young stoppte vor dem Tisch mit den Kommunikationssteinen und hielt wie Rush eine Hand über einen. „Schnell. Bevor es sich unsere Tauschpartner anders überlegen. Auf drei. Eins, zwei, …!“

                            Ein Ruck ging durch die beiden Körper und deutete an, dass der Tausch erfolgreich war.

                            Youngs Tauschpartner sah sein Gegenüber an. „Es hat geklappt.“

                            „Und wir haben jetzt tatsächlich einen freien Tag?“

                            Ein Schulterzucken war die Antwort. „Anscheinend. Glaubst du dass da vielleicht irgend ein Haken dran ist?“

                            „Hast du nicht gefragt?“

                            „Hast du gefragt ob jemand anderes aus dem Rudel tauschen will?“, konterte Youngs Tauschpartner. „Einem geschenkten Gaul …“

                            „Ist ja gut. Hast Recht Santa.“

                            „Na dann los.“ Santa zwinkerte Rushs Tauschpartner ermunternd zu und deutete Richtung Tür. „Lass uns mal schauen wo wir hier gelandet sind, Rudolph.“
                            Wormhole GalaXy
                            Die große Stargate-Universe-Parodie - Jetzt auch im SciFi-Forum!
                            Neu: Das große Finale: Folge 40: Ursprung

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                            • #15
                              Titel: Weihnachtliche Legenden
                              Serie: Legends of Tomorrow
                              Staffel: 1 (während Micks Abwesenheit)
                              Anmerkung: Erstveröffentlicht als 2. Türchen im SG-P-Adventskalender 2016



                              „Sind alle soweit?“ Professor Stein sah sich um, während er sich die Weihnachtsmannmütze auf den Kopf stülpte und den Bart nach oben zog.

                              „Bereit und startklar“, sagte Kendra, welche sich bereits im Rentierkostüm vor den Schlitten geschnallt hatte und breitete, um ihre Worte zu unterstreichen, ihre Flügel aus.

                              Sara nickte nur. Sie gab einen bezaubernden Engel ab, fand Stein.

                              „Warum machen wir dass nochmal?“ Jax sah unglücklich an seinem grün-rot-weiß-geringelten Elfenkostüm hinunter.

                              „Um Freude und Heiterkeit an diesem besonderen Tag unter die Menschen zu bringen“, entgegnete Stein und nickte mit dem Kopf Richtung Schlitten. „Und jetzt einsteigen Jefferson!“

                              „Wir könnten wenigstens nochmal über die Rollenverteilung reden“, meinte Jax und sah zu Ray, der sich gerade eine rot leuchtende Nase und ein Rentiergeweih über seinen Atom-Anzug anzog und sich zu Kendra gesellte. „Wenn wir beide verschmelzen, können wir genauso fliegen und ein Rentier mimen. Dann kann Rip den Weihnachtsmann geben und …“

                              „Hmmm.“ Rip blickte an sich hinunter. Er hatte offensichtlich auch nichts dagegen sein Elfenkostüm gegen etwas anderes einzutauschen.

                              „Dann haben wir drei Rentiere und keinen Elf“, mischte sich Sara ein, bevor Rip etwas sagen konnte. „Kommt überhaupt nicht in Frage. Außerdem brauchen wir einen alten Weihnachtsmann.“

                              „Das habe ich gehört Miss Lance!“

                              „Und jetzt hopp-hopp in den Schlitten!“ Kendra klatschte in die Hände. „Wir haben schließlich nicht die ganze Nacht Zeit!“

                              Rip zuckte mit den Schultern und stieg in den Schlitten zu Stein und Sara.

                              „Ich verstehe nicht, wie Sie dass so ohne weiteres hinnehmen können“, murrte Jax. „Sie sind doch sonst immer so mürrisch drauf.“

                              Rip drehte sich verwundert zu ihm um und runzelte die Stirn. Dann lächelte er. „Muss wohl am Geist der Weihnacht liegen. Außerdem steckte ich schon in wesentlich schlimmeren Situationen, als in einem Elfenkostüm Weihnachtsgeschenke zu verteilen. Sehen Sie es einfach als Teambuildingsmaßnahme an.“

                              „Und warum muss er dann nicht mit?“ Jax machte einen letzten verzweifelten Versuch und nickte zu Snart, der sich im Hintergrund hielt und das Treiben der anderen amüsiert verfolgte.

                              „Weil 'er' mit Weihnachten nichts am Hut hat“, beantwortete Snart die Frage. „Ich bin ein Dieb und Krimineller. Meine Seele ist tiefschwarz. Aber ich wünsche euch viel Spaß bei eurer Geschenkeverteiltour.“

                              „Wenn ich es mir genau überlege, bin ich auch nicht wirklich der Typ für …“

                              „Wir warten Jefferson!“

                              Jax verdrehte die Augen und stieg mit einem tiefen Seufzer zu den anderen in den Schlitten.



                              Snart verfolgte mit einem Lächeln wie sich der Schlitten, gezogen von Ray und Kendra, in den Himmel erhob und am Horizont kleiner wurde. Ich bin ein Dieb und Krimineller, wiederholte er in Gedanken, habe eine pechschwarze Seele und mit Weihnachten nichts am Hut.
                              Er blickte noch einmal nach oben, ob die anderen wirklich verschwunden waren, dann nahm er seine Kältepistole, welche dank eines Besuchs bei Cisco vor einer Woche nun auch Schnee verschießen konnte. Snart zog den Reißverschluss seiner Jacke nach oben. Zeit der schneelosen Landschaft hier einen neuen Anstrich zu verpassen und auf diese Art für eine weiße weihnachtliche Stimmung zu sorgen.
                              Wormhole GalaXy
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