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"Fanfiction und das Urhebrrecht"

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  • "Fanfiction und das Urhebrrecht"

    Ich möchte hier keine Diskussion über das Urheberrecht vom Zaun brechen, außer einige von euch sind daran Interessiert. Mich Interessiert eure Meinung, wie Ihr "Fanfiction" vor dem Hintergrund des Urheberrechts beurteilt, findet Ihr z.B. das es sich um Ideenklau handelt, wenn die Charaktere eines Vorlagenwerks ohne zu Fragen benutzt werden oder meint Ihr das es, sozusagen ein ungeschriebenes Gesetzt ist, dass jeder "Fanfiction" zu einem Werk schreiben darf?

    Warum ich das Frage? Meine letzte Seminararbeit beschäftigte sich mit diesem Thema.
    “HA HA HA, YOU THINK THIS IS THE REAL QUID?… IT IS!”
    – Total Recall (1990)

  • #2
    Was FF-Autoren (wie z.B. mir) klar sein muss:
    FF sind in jedem Fall - in engster Auslegung, unter Einbeziehung des Copyright - illegal, da dabei immer die Rechte anderer beschnitten werden. Bestenfalls werden sie geduldet, was aber jederzeit von den Rechteinhabern widerrufen werden könnte. (Da man letztlich kostenlose Werbung für die Freunde macht, werden die aber gegen non-kommerzielle Fan-Geschichten kaum vorgehen, solange es wirklich zu 100% non-kommerziell bleibt.)

    Wirklich legal wären letztlich nur Original-Fictions, bei denen man alles selbst entwickelt. Wobei nicht automatisch Würfelraumschiffe tabu sind, da sie in ST vorkamen, denn die gab es - inklusive bio-positronischer Wesen bemannt !! - schon in Perry Rhodan. Wenn man es genau nimmt so hat hier STAR TREK bei PERRY RHODAN geklaut - zumindest scheinbar...

    Es gibt (deswegen scheinbar) immer wieder Ideen, die Autoren, unabhängig von einander, immer wieder entwickeln. So kamen Pyramidenraumschiffe nicht erst in STARGATE zum Einsatz, sondern es gab sie bereits in den 60ern in der SF-Romanserie: REN DHARK. Lustigerweise gab es auch "Ringantennen" und die Giants wurden von schlangenartigen Symbionten kontrolliert. Da könnte man schon auf gewisse Gedanken kommen...
    Andererseits glaube ich nicht wirklich, dass die STARGATE-Fuzzies wirklich REN DHARK kennen und andererseits kann ich sagen (da ich nicht nur diese spärlichen Infos besitze, sondern weiß, dass REN DHARK ganz anders aufgebaut ist) dass da der Vorwurf des Ideenklaus maßlos überzogen wäre.

    Auch Kugelraumschiffe sind natürlich zulässig, denn auf geometrische Formen kann kein Einzelner (z.B. die Macher von Perry Rhodan) als alleiniger Nutzer pochen - drum gab es die nicht nur dort oder bei REN DHARK sondern eben auch in STAR TREK..

    Wichtig ist nur, dass es keine zu vielen weiteren "zufälligen" Ähnlichkeiten zu Drittwerken gibt (einige werden sich zwangsläufig nicht vermeiden lassen, denn ein Kampfschiff braucht nun einmal - hüben, wie drüben - auch Offensiv und Defensiv-Systeme, eine Steuerzentrale, etc. pp.).
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    • #3
      Zitat von IusCogens Beitrag anzeigen
      I...meint Ihr das es, sozusagen ein ungeschriebenes Gesetzt ist, dass jeder "Fanfiction" zu einem Werk schreiben darf?
      Zitat von hawk644 Beitrag anzeigen
      Was FF-Autoren (wie z.B. mir) klar sein muss:
      FF sind in jedem Fall - in engster Auslegung, unter Einbeziehung des Copyright - illegal, da dabei immer die Rechte anderer beschnitten werden. Bestenfalls werden sie geduldet, was aber jederzeit von den Rechteinhabern widerrufen werden könnte.
      Hawk, du schreibst zwar "in engster Auslegung", aber ich finde die Formulierung trotzdem etwas zu stark.

      Allg: Schreiben darf man, was man will. FF, die nur im Kopf stattfindet, ist sicher (noch ) nicht verboten, ebensowenig die Storys, die nur in deinem Tagebuch stehen. Erst bei der Verbreitung derselben können Probleme auftauchen. Aber es gibt eben FF-Autoren, die auschließlich für sich selbst schreiben und eine Veröffentlichung nie in Betracht ziehen.

      Zitat von hawk644 Beitrag anzeigen
      (Da man letztlich kostenlose Werbung für die Freunde macht, werden die aber gegen non-kommerzielle Fan-Geschichten kaum vorgehen, solange es wirklich zu 100% non-kommerziell bleibt.)
      Da bin ich mir nicht so sicher, ob dieses Argument immer zieht. Wenn du deine FF auf deine "nicht-kommerzielle" Webseite packst, bekommst du in vielleicht Probleme. In Zeiten, in denen sich Konzerne sogar schon einzelne Farben schützen lassen können (Telekom, Nivea, ...), könnte dies auch auf die Form eines Raumschiffs oder die Verwendung eines Neben-Charakters angewendet werden.

      Man muss auch unterschiedlich Rechtssysteme betrachten. In den USA gibt es die "Fair-Use"-Regel, nach der die Verwendung auch von geschützen Ideen und Mustern unter bestimmten Voraussetzungen gestattet ist:
      Examples of fair use include commentary, search engines, criticism, parody, news reporting, research, teaching, library archiving and scholarship. (Wikipedia)
      Schreib deine FF als Parodie, und du bist fein raus.
      .

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      • #4
        Eine interessante Abhandlung zu diesem Thema gibt es HIER bei der Kanzlei Theado.
        Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination

        Ein Holodeck ist klasse! Man kann überall hin, obwohl man gar nicht weg muss :)

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        • #5
          Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
          Hawk, du schreibst zwar "in engster Auslegung", aber ich finde die Formulierung trotzdem etwas zu stark.
          Das sah schon manch einer so, und wurde schnell von den Tatsachen auf den harten Boden der Realität zurückgeholt.

          Dass Rechteinhaber mal mit der rechtlichen Keule gewunken haben kam schon vor, davon kann ein Modder, der (seinerzeit noch vor Erscheinen von JEDI KNIGHTS) mal eine Mod mit STAR WARS-Inhalten gebastelt hatte (alles zu 100% non-kommerziell) ein Lied singen.

          Die Frage ist also nicht, ob es erlaubt wäre, sondern lediglich, ob der Rechteinhaber es duldet, oder nicht, denn erlaubt ist es, rein rechtlich (sofern im Netz auch veröffentlicht wird - selbst non-kommerziell) nicht. Und wenn es uns noch so sehr stinkt.

          Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
          Da bin ich mir nicht so sicher, ob dieses Argument immer zieht. Wenn du deine FF auf deine "nicht-kommerzielle" Webseite packst, bekommst du vielleicht Probleme. In Zeiten, in denen sich Konzerne sogar schon einzelne Farben schützen lassen können (Telekom, Nivea, ...), könnte dies auch auf die Form eines Raumschiffs oder die Verwendung eines Neben-Charakters angewendet werden.
          Darum steht in meinem Post ja auch KAUM und nicht NIE.

          Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
          Schreib deine FF als Parodie, und du bist fein raus.
          Auch nicht in jedem Fall.
          Wenn in der Parodie rechtlich geschützte Charaktere verballhornt (durch den Kakao gezogen) werden, oder die Geschichte als Seitenhieb (beleidigend) auf den Autor ausgelegt werden kann, dann kann der Rechteinhaber auch dagegen vorgehen. Und was nun künstlerische Freiheit ist, und was nicht, das kann vor einem Gericht unter Umständen, von Fall zu Fall, sehr unterschiedlich ausgelegt werden...
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          • #6
            Größtenteils handelt es sich bei Fan-Fiction (FF) um eine das Urheberecht verletzende Entstellung bzw. eine nicht genehmigte Verwertung eines Werks. Im Vordergrund steht hierbei der von den Gerichten anerkannte Figuren- und Fabelschutz eines Werkes. Aber das ganze ist Einzelfall abhängig und hinzu kommt das fast alle Werke auf denen FF aufbaut aus dem englischsprachigen Raum stammt sowie dort teilweise Unternehmen das Urheberrecht erwerben können und der Ursprungsautor sozusagen entrechtet wird, was in Deutschland nicht der Fall ist, dies wissen aber viele Ausländische Autoren nicht.

            FF verletzt nicht das Urheberrecht eines anderen Autoren, wenn die Figuren und die Fabel eines Romans nur geringfügig erkennbar sind und sich der FF-Autor nur an den Geschichten inspiriert oder angeregt hat.

            Das habe ich zumindest bei meinen Recherchen feststellen können.
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            • #7
              Wenn man Fanfiction schreibt, und diese veröffentlicht, sollte man immer einen Disclaimer davor setzen. Inhalt: Hinweis, dass es sich um Fanfiction handelt; dass man keinen kommerziellen Nutzen daraus ziehen möchte und dass dem Schöpfer der Vorlage der Fanfiction - sollte er darüber stolpern - jederzeit das Recht zusteht, sich aus den Ideen und Konzepten, die er in der Fanfiction findet, bedienen zu dürfen, ohne dass dem Fanfiction-Autor dadurch irgendwelche Ansprüche entstehen. Egal, ob er sich eine Erwähnung im Originalwerk, eine finanzielle Anerkennung oder was auch immer erhofft - es liegt ausschließlich im Ermessen der Erschaffer der Vorlagen, ihm das zu geben oder eben auch nicht. Denn der Autor der Fanfiction profitiert ja von der Vorlage. Ohne diese hätte es sein eigenes Werk schließlich gar nicht gegeben.

              In den USA gab es wegen Fanfiction schon häßliche Auseinandersetzungen. So wurde ... ich glaub, es war Marion Zimmer Bradley - vom Autor einer Fanfiction auf Schadenersatz verklagt, weil er ihr vorwarf, sie habe in Büchern Ideen und Konzepte verwendet, die zuerst in einer vom ihm geschriebenen Fanfiction zu ihren Werken (das betraf, glaub ich, die Darkover-Serie) aufgetaucht sind. Das Ganze ging imho über mehrere Instanzen und Jahre. Leider habe ich vergessen, wie es ausging, aber es führte jedenfalls dazu, dass viele Autoren Fanfiction inzwischen generell ablehnen und (soweit sie eine eigene Homepage mit angeschlossenen Forum haben) die Veröffentlichung von Fanfiction zu ihren Werken in ihrem Forum untersagen.
              Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
              (Dr. Samuel Johnson)

              Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

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              • #8
                Das mit den Disclaimern findet sich fast überall. Ich persönlich finde diese sehr gut, da man über die Nutzung fremden Materials informiert und dies halt nicht verschleiern möchte. Leider messen die Gerichte Disclaimern keine Geltung zu, diese können höchstens mildernd bei der Auslegung berücksichtigt werden. Wobei ich Annehme das die Disclaimer eher eine Wirkung zwischen FF-Autor und Autor entfalten und dieser, wenn er einen Disclaimer vorfindet vielleicht eher von einer Klage absieht, wobei dieser sowieso den FF-Autor zuerst abmahnen sollte. Aber interessant ist halt das nicht gegen FF vorgegangen wird. Was vielleicht auch am zusätzlichen Marketing liegt, die FF erzeugt. Das mit "Marion Zimmer Bradley" höre ich zum ersten mal, ich werde mir das mal genauer anschauen. Was ich bisher gelesen habe zu FF im amerikanischen Rechtskreis war eigentlich eher das es dort auch keine Präzedenz Fälle gibt und es hier auch unklar ist wie FF urheberrechtlich eingeordnet werden soll.
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                • #9
                  Zitat von Eagleeye Beitrag anzeigen
                  In den USA gab es wegen Fanfiction schon häßliche Auseinandersetzungen. So wurde ... ich glaub, es war Marion Zimmer Bradley - vom Autor einer Fanfiction auf Schadenersatz verklagt, weil er ihr vorwarf, sie habe in Büchern Ideen und Konzepte verwendet, die zuerst in einer vom ihm geschriebenen Fanfiction zu ihren Werken (das betraf, glaub ich, die Darkover-Serie) aufgetaucht sind. Das Ganze ging imho über mehrere Instanzen und Jahre. Leider habe ich vergessen, wie es ausging, aber es führte jedenfalls dazu, dass viele Autoren Fanfiction inzwischen generell ablehnen und (soweit sie eine eigene Homepage mit angeschlossenen Forum haben) die Veröffentlichung von Fanfiction zu ihren Werken in ihrem Forum untersagen.

                  Na ja, der Fall hat vor allem dazu geführt, dass die meisten Autoren keine FFs mehr lesen und in manchem Vertrag auch extra ne Klausel steht, dass keine FFs gelesen werden dürfen.

                  Einige Autoren verbieten FFs (z.B. Anne Rice) andere sind dagegen, haben es aber noch nicht untersagt (G.R.R. Martin), aber es gibt auch noch so manchen Autor, der FFs erlaubt und das auch gern 'sieht', es aber eben wie gesagt nicht selber liest, um nicht in Schwierigkeiten zu kommen.


                  der Fall Marion Zimmer Bradley ist auch hier nachzulesen:
                  https://de.wikipedia.org/wiki/Marion...errechtsstreit
                  Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten!

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                  • #10
                    Zitat von TimeGypsy Beitrag anzeigen
                    aber es gibt auch noch so manchen Autor, der FFs erlaubt und das auch gern 'sieht'
                    Dazu könnte man vielleicht noch anmerken, dass es auch vorkommen kann, dass das Thema Fanfiction im Original selber wiederum aufgegriffen und so eine Brücke/Hommage/Anspielung/what-ever zu den Fanwerken geschlagen wird.

                    Das beste Beispiel hierfür dürfte Supernatural sein, wo die beiden Hauptfiguren ein- oder zweimal mit dem Thema konfrontiert werden. Aufgrund eines besonderen Kniffs in der Storyline handeln diese sogar von ihnen selber, spielen also 1:1 auf die real existierenden FFs zur Serie an. Die 200. Folge der Serie trägt sogar den vielsagenden Titel Fan Fiction.
                    Wormhole GalaXy
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                    Neu: Das große Finale: Folge 40: Ursprung

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                    • #11
                      Fanfiction wird gerne in TV-Serien aufgegriffen und dadurch werden auch viele Hobbyautoren zu Lizenzautoren. Sehr Interessant ist auch das Fanfiction größtenteils von Frauen geschrieben wird.

                      Supernatural hat durch die Integration von Fanfiction in den Canon der Serie den Begriff "Kripked" (Nachname des Autoren) geprägt. Und meiner Meinung nach gehören die Fanfiction Folgen zu einigen der Besten und lustigen in Supernatural. Auf der anderen Seite regen sich aber auch sehr viele Fans über diese Integration auf, da diese meinen es würde die Ursprungsidee des Autoren zerstören und er könne nicht "frei" entscheiden und ließe sich zu sehr beeinflussen. Was bis zu einem bestimmten Maße zutrifft, wenn die Mehrheit der Fans eine bestimmte Handlung favorisiert, warum sollte der Autor diesem Verlangen nicht nachgeben, natürlich gibt es auch Autoren die dies nicht machen. Aber wenn, dann sorgt der Autor auf jeden Fall dafür das die ohnehin schon bestehende Fangemeinde das Werk weiterhin oder sogar noch vermehrt konsumiert.
                      “HA HA HA, YOU THINK THIS IS THE REAL QUID?… IT IS!”
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                      • #12
                        Zitat von IusCogens Beitrag anzeigen
                        Sehr Interessant ist auch das Fanfiction größtenteils von Frauen geschrieben wird.
                        Wenn du das Groß der pubertierenden Mädels und ihre Mary-Sue-Self-Inserts aus der Gleichung nimmst, dann reduziert sich der "Frauen-Anteil" drastisch...

                        Zitat von IusCogens Beitrag anzeigen
                        Auf der anderen Seite regen sich aber auch sehr viele Fans über diese Integration auf, da diese meinen es würde die Ursprungsidee des Autoren zerstören und er könne nicht "frei" entscheiden und ließe sich zu sehr beeinflussen.
                        Das sind i.d.R. jene Koffer, die sich auch abseits von FF über Alles und Jeden aufregen.

                        FF, sofern sie gut durchdacht und adäquat geschrieben sind, sorgen am Ende dafür, dass ein Franchise aktuell bleibt, und das kann letztlich nur im Sinne der Fans sein. Zudem gibt es in diesen FF oft neue Facetten und Perspektiven, die im Original keinen Platz hatten, oder aber auf die die Macher selbst nicht gekommen sind.

                        Also: Warum nicht...??
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