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Die Geschichte von Se'vin (Avatar)

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  • Die Geschichte von Se'vin (Avatar)

    Hallo zusammen,

    Vielleicht haben es einige schon gelesen, aber ich bin seit Dezember 09 also dem Erscheinungsdatum, von Avatar Fan des Filmes und habe in der Zeit viel Rollenspiel und Fanfiktions geschrieben. Nun möchte ich euch die Geschichte einer Jungen Jägering zeigen, für die nicht alles so perfekt läuft wie es sollte. Doch mehr möchte ich euch auch nicht verraten, lasst euch einfach überraschen

    Kapitel 1: Alleine auf der Jagd im Wald, Erlegen von Beute, Rückkehr am Abend zum Kelutral

    Se’vin steifte noch immer auf der Suche nach einer Beute, durch die so langsam anbrechende Dunkelheit, sie hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben noch etwas zu erlegen. Doch aufgeben kam für sie nicht in Frage, sie wollte vor den anderen nicht als eine schlechte Jägerin dastehen. Dieser Gedanke alleine schon ließ sie noch aufmerksamer werden, den Bogen hatte sie die ganze Zeit schon in einer gespannten Position, um zu jeder Zeit losschlagen zu können. Es gab Tage an denen sie viel Beute sah, so viel konnte sie gar nicht erlegen und davon tragen, aber Heute war so ein Tag da wollte ihr nichts unter die Augen kommen. So leise es nur ging schlich sie weiter, über die Moosigen Untergründe und Wiesen, rund um ihr Zuhause dem Kelutral. Am liebsten jagte sie in unmittelbarer Entfernung zum Kelutral, denn sie war immer sehr vorsichtig wenn es darum ging, sich sehr weit vom Kelutral zu entfernen. Schon öfters war es so gewesen das andere Jäger ihr anboten, mit ihr viel weiter als sie kannte in den Wald zu gehen, aber sie lehnte meistens ab. Ihr war die Gefahr zu Hoch dort auf einen Palulukan zu stoßen, mit dem sie im Kindesalter schon Erfahrungen machen musste. Durch ihre Ausbildung, hatte sie genau gelernt die Spuren der Tiere und die des Waldes zu deuten. Es dauerte nicht mehr lange da würde sie vermutlich die Spur eines alleine durch den Wald streifenden Yericks aufnehmen.

    Kurze Zeit später, war es dann tatsächlich so gewesen dass sie in dem Moosigen Waldboden einen Abdruck eines Tieres ausmachte, ab dem Moment waren ihre Sinne so scharf, das sie vermutlich jedes auch nur kleinste erdenkliche Geräusch hören würde. Sie spitzte ihre Ohren, und verfolgte genau sie dachte sich“ Muss ein Yerik sein, war nicht vor allzu langer Zeit hier“. Schritt für Schritt, ging sie weiter durch den langsam dunkel werdenden Wald, der so langsam anfing in den tollsten Farben zu fluoreszieren. Nach einigen Baumstämmen, die sie übersprungen hatte, kam sie an eine Wasserstelle an der oft Tiere tranken, gerade in der anbrechenden Dunkelheit fühlten die Tiere sich hier sehr sicher. Sie staunte nicht schlecht als sie ein Yerik, alleine an der Wasserstelle ausmachen konnte, so leise es nur ging legte sie sich auf den Boden, den Bogen wieder auf dem Rücken. Mit einigen grazilen Bewegungen kroch sie in Richtung des Yerik, was von Se’vins Anwesenheit nichts merke. Sie würde jetzt das Schicksal des Yericks besiegeln, sie stand auf und zog sehr leise ihren Bogen, und legte einen Pfeil darin ein und spannte. Es waren nur wenige Blicke nötig, bis sie das Tier in der genauen Schussbahn hatte. Sie ließ den Pfeil davon schnellen, und traf genau so wie sie es wollte das Yerik, es ging zu Boden und sofort ging sie in Richtung des getroffenen Tieres, um es zu ehren und zu erlösen.

    Sie kniete sich also neben das Yerik, nahm ihren Bogen und spannte ihn sich wieder auf den Rücken, dann nahm sie den an ihrer Seite befestigen Dolch, sah zu dem Yerik hinab und sprach während sie das Tier endgültig erlegte“ oel ngáti kámeie, ma tsmúkan, ulte ngáru seiyi iréiyo. ngári hu eywa saléu tiréa, tókx 'ì'áwn slu Na'viyä hapxì“. Sie stecke ihren Dolch wieder ein, und zog nun mit einem leichten Ruck den Pfeil aus dem Yerik, und steckte ihn wieder zu den anderen am Bogen befestigten. Jedes Mal wenn sie ein Tier ehrte, oder auf der Jagd war, erinnerte sie sich wieder an ihre schwierige und harte Ausbildung bei ihrem alten Lehrmeister Tsu’tey. Er war im ganzen Clan der strengste Karyu von allen, bevor sie anfing mit ihrer Ausbildung hatte sie schon sehr viel über ihn gehört, nicht nur das er sehr genau war, nein auch dauerte es sehr lange bis man bereit war. In einigen Gedanken verfallen dachte sie sich“ Ihm verdanke ich das, was ich Heute bin eine außerordentlich gute Jägerin“. Doch ganz schnell verflogen ihren wenigen Gedanken wieder, und sie wollte nun eigentlich mit ihrer Beute so schnell wie möglich zurück, zum Kelutral. Sie nahm nun all ihre Kraft zusammen, und hob das Yerik auf und schulterte es sich, es war für sie jedes Mal ein großer Kraftakt ein Tier zum Kelutral zu tragen, die Männlichen Jäger hatten damit alle kein Problem, sie hatten wesentlich mehr Kraft als Se’vin, doch hat sie diese Aufgabe bisher immer alleine gemacht denn sie wollte keine Hilfe annehmen, bisher hat sie es immer alleine geschafft, dann würde sie dies auch weiterhin schaffen. So machte sie sich auf den Weg zurück nachhause, um das erlegte so schnell wie möglich bei den Frauen abzugeben, die für die Essens Versorgung vom Clan verantwortlich waren.

    Nach einigen Minuten des anstrengenden Gehens, mit dem geschulterten Yerik kam sie schließlich am Kelutral an, sie Schritt durch das Innere und bemerkte das einige andere Brüder sie ansahen, manchmal war das Getuschel unter den anderen Jägern groß. Doch sie ließ sich davon nicht stören, sie war ruhig und schmunzelte nur über das Getuschel. Sie trug schließlich ihren Teil zur Versorgung des Volkes bei, sie bemerkte schnell das die Stimmung aufgeheizt war, sie ließ es sich also nicht nehmen einen Blick zu riskieren. Sie konnte es kaum glauben, was sie da sah es waren Menschen hier, hier im Kelutral eigentlich fast unglaublich aber es war so. Sie hatte keine wirklich gute Beziehung zu den Menschen, sie hatten damals das Volk in Trauer und Unglück gestützt, das nahm sie ihnen auch nach so langer vergangener Zeit noch sehr übel, auch sie war damals darüber entsetzt wie die Menschen es nur wagen konnten den alten Kelutral zu zerstören. Aber sie wollte sich nun nach dieser Jagt, nicht mit den Menschen beschäftigen, sie würde es vermutlich irgendwann erfahren was genau los ist. Sie legte also das Yerik zu der anderen am Tag erlegten Beute, dann ging sie zu einer Feuerstelle, an der oftmals vertraute und ihren wenigen Freunde saßen, aber scheinbar war jeder hier mit den Menschen beschäftigt nur sie nicht, doch sie hatte erst mal nur Hunger. Sie nahm sich eine Frucht, die mochte sie am liebsten und ließ es sich nicht nehmen herzhaft hineinzubeißen.

    Kapitel 2: Abendessen am Kelutral, Einige Gedanken, Neue Erfahrungen, Abendlicher Streifzug durch den Wald

    Se’vin saß nun schon eine ganze Weile, beim Abendessen an einer der Feuerstellen im Kelutral. Sie hatte gehofft eventuell noch einen ihrer wenigen Freunde, unter den Omatikaya zu treffen aber niemand hatte sie nach ihrer Jagd erblickt, aber auch hatte sie nicht gesucht. Sie bemerkte nicht während sie in einigen Gedanken verharrte, wie schnell doch die Zeit verging. Auch ihr Hunger war inzwischen vergangen, denn sie hatte eine recht große Frucht gegessen, die ihr ausreichte auch hatte sie sich inzwischen ausgeruht. Nach ihrem Willen könnte es gleich wieder in den Wald gehen, doch wusste sie dass es grade im Dunkeln dort sehr gefährlich war, es würde völlig ihrem Bild wiedersprechen. Se’vin war eine der wenigen Na’vi, die ungerne ihre gewohnte Umgebung verließ, oder halsbrecherische Aktionen mitmachte. Sie sah sich während sie sich in ihren Gedanken, immer weiter vertiefte ein paar Mal um sich und erblickte dabei ihren auf dem Boden neben ihr liegenden Bogen. Nun erinnerte sie sich wieder an die Worte ihres Vaters, der inzwischen selber nicht mehr auf die Jagd ging, und das den jüngeren überließ. Er hatte seiner ein zigsten Tochter, und das war Se’vin zum Anfang ihrer Taronyu Ausbildung seinen Bogen vermacht, sie erinnerte sich sehr gerne an die alten Tage und die Tage ihrer Ausbildung. Der Bogen und die Worte ihres Vaters, waren für sie damals noch mehr Grund, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

    Sie blickte nun ins Feuer denn in vieler Hinsicht konnte es beruhigen, aber konnte sie darin auch oft sich selbst sehen und das tat sie in diesem Moment. Sie sah eine Na’vi, die sich nicht oft neues traute doch sie überlegte nun, ob sie es mit sich selbst vereinbaren konnte noch einmal in den dunklen Wald zu gehen. In der völligen Dunkelheit, war das noch nicht grade oft passiert aber heute würde vielleicht ein solcher Tag sein. Mit einem fiel sie aus ihren Gedanken, und hatte ihre Entscheidung getroffen sie würde diese Nacht einen Streifzug durch den Wald machen, ohne zu wissen was sie erwartet oder ohne zu wissen auf wen sie vielleicht trifft. Se’vin stand also auf, nahm sich ihren Bogen von ihrem Vater und spannte ihn sich über die Schulter, denn ohne Bogen würde sie nie den Kelutral verlassen. Es war das wichtigste Gut neben ihrem Messer, was auch von ihrem Vater stammte. Sie ging nun mit langsamen Schritten in Richtung Wald, ohne das sie groß von jemand anderem gesehen wurde. Die Lichter die das Kelutral innere erleuchteten, verschwanden so langsam im dichten Wald bis sie letzten Endes überhaupt nicht mehr zu sehen waren. Se’vin war nun wieder völlig auf sich alleine gestellt, so leise wie eigentlich nur möglich bewegte sie sich durch den dichten Wald, ohne eigentlich zu wissen was sie erwartete. Sie musste sich sogar so leise wie nur möglich bewegen, denn gerade jetzt in der Nacht waren gerade die Nantangs sehr aktive Jäger, und würden nicht davor scheuen sie anzufallen und vielleicht zu verletzten oder sogar im schlimmsten Fall zu töten. Ihr Vater hatte ihr oft, über die nächtlichen Gefahren im Wald erzählt, daher hatte sie sehr großen Respekt.

    Se’vin hielt an einer Stelle im Wald an, und bewunderte die so wunderschön leuchtenden Pflanzen, mit beiden Ohren allerdings immer bei der Umgebung um zu hören ob sich etwas Gefährliches näherte. Doch konnte sie nichts hören, es war so ruhig fast schon zu ruhig, doch ließ sie sich davon nicht stören. Sie fühlte sich in diesem Moment frei, sie hatte einen solchen nächtlichen Streifzug, schon sehr lange nicht mehr gemacht. War nun aber auch froh das sie sich dazu entschieden hatte, sie konnte hier alle Gedanken hinter sich lassen, das Getuschel der anderen Jäger, die Menschen die wieder hier waren, einfach alles. Nach einigen Minuten der Bewunderung, Schreitete sie mit leisen Schritten weiter durch den Wald, vielleicht auf der Suche nach einem Abenteuer, sie wusste es nicht und wollte einfach abwarten was passieren würde.

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    Kapitel 3: Neue Erfahrungen, Abendlicher Streifzug durch den Wald, Zusammentreffen mit Palulukan, Flüchten vor Nantangs

    Se’vin lief noch immer ohne ein Ziel zu haben durch den Wald, sie verlangsamte wieder ihre Geschwindigkeit und blieb an einer Stelle stehen, die sie als sicher angesehen hatte. Das was sie am meisten faszinierte waren die in allen Farbvariationen leuchtenden Pflanzen, das einzige was sie außer ihrem Atem hörte waren die Geräusche des Waldes. Sie konnte in der völligen Dunkelheit und nur von Pflanzen erleuchteten Umgebung, das Rascheln der Bäume und den Zug des Windes hören. Doch was sie in einem kurzen Augenblick danach hörte, ließ ihr die Angst durch den Körper fahren, sie wusste nicht ob sie sich verhört hatte oder nicht, aber wenn sie richtig gehört hatte war es der Angsteinflößende Brüll eines Palulukans. In diesem Moment erinnerte sie sich wieder, an das was eigentlich immer ihr Vorsatz gewesen war dass sie sich selber keiner großen Gefahren aussetzten wollte. Doch dafür war es nun zu spät, sie würde sich dem Palulukan stellen müssen wenn er sie gewittert hat, und auf dem Weg zu ihr war. Von einem auf den anderen Moment, merke Se’vin das der Boden sehr stark anfing zu vibrieren sie kannte diese Art. Die einzigen Tiere die solch ein vibrieren auslösten, waren Pa’li denn sie hatte während ihrer Ausbildung, oft genug auf ihnen gejagt und hatte jedes Verhaltensmuster gelernt. Das eine Herde Pa’li durch den Wald rannte, war eigentlich äußerst ungewöhnlich das machten sie nur dann wenn sie extreme Angst hatten, nun erinnerte sich Se’vin wieder an den Angst einflößenden Brüll des Palulukans. Er musste die Spur der Pa’li aufgenommen haben, und war nun auf der Jagd nach ihnen. Das vibrieren wurde immer stärker, und Se’vin realisierte nun das sie sich in einer höchst gefährlichen Situation befand. Bevor sie diesen Gedanken eigentlich fassen konnte, brach eine Herde Pa’li wenige Meter vor ihr aus dem Wald und rannte genau auf sie zu.

    In diesem Moment flog ihr gesamtes Leben an ihr vorbei, sie würde nicht so schnell ausweichen können denn dafür waren die Pa’li viel zu schnell. Se’vin stand vor Schreck starr, so etwas hatte sie in ihrem ganzen Leben noch nicht erlebt. Sie schloss sie Augen und hoffte, dass sie nicht zu sehr leiden müsse und dass es schnell vorbei sein würde, innerlich war sie schon darauf vorbereitet zu Eywa zu gehen. Nach einigen Sekunden öffnete sie wieder die Augen, und sah das die Pa’li nur weniger Meter vor ihr nach rechts weiter durch den Wald rannten. Sie hinterließen eine Schneise der Zerstörung, es barsten Äste und der Boden war aufgewühlt. Se’vin wurde bewusst dass sie dem Tot wohl noch einmal von der Schippe gesprungen war, ihre Starre Position löste sich langsam und sie wollte nun eigentlich nur so schnell wie möglich weg von diesem Ort. Doch gerade als sie losrennen wollte, hörte sie wieder den Brüll des Palulukans der auf der Jagd nach den Pa’li war. Doch war der Brüll jetzt so nah, das der Palulukan in wenigen Sekunden vor ihr stehen würde. Se’vin lief wenige Meter zur Seite, und hoffte das der Palulukan sie nicht gewittert hatte. Sie stand wie vereist da, als sie merkte das der Palulukan sie doch bemerkt hatte, es war eine Begegnung die sie keinem Na’vi auf dieser Welt wünschte und grade ihr passierte es genau jetzt. Einige ältere Jäger aber auch ihr Karyu damals, haben sie vor der extremen Gefahr eines Palukans gewarnt, auch das die Chance einen Kampf mit einem zu gewinnen, in Richtung 0 tendierte. Gerade dann wenn man auch noch alleine auf sich gestellt war, der Palulukan würde sie mit einem Pranken hieb umbringen das war für ihn ein leichtes. Sie sah nun mit einem extremen Zittern zu dem Palulukan, er war übersät mit Narben sie erkannte das es Narben von Pfeilen und Speeren waren, es mussten schon viele Na’vi mit ihm um das Überleben gekämpft haben.

    Es war ein Angstgefühl das Se’vin noch nie in ihrem ganzen Leben hatte, aber zugleich war es auch faszinierend einen Palulukan so aus der Nähe zu sehen, aber auch gleichzeitig zu wissen das es wohl das letzte war was sie faszinierend fand. Der Palulukan kam immer weiter auf sie zu, doch in dem Bruchteil einer Sekunde verdrehte er den Kopf in die Richtung, in die eben noch die Herde Pa’lis gerannt war. Er zuckte mit den Ohren, es war ein Zeichen das er wohl kurze Zeit die Witterung der Pa’li verloren hatte, nun aber wieder aufgenommen hatte. Er verschwand so schnell im Wald, wie er eben gekommen war. Se’vin fiel ein Stein vom Herzen sie war nicht tot und hatte das Zusammentreffen mit dem Palulukan unbeschadet überstanden, die meisten Begegnungen gingen tödlich aus. Immer noch am zittern vernahm Se’vin nun ein Geräusch was sie auch eindeutig identifizieren konnte, solch ein Geräusch machte nur eine Sorte Tier auf dieser Welt und das waren Nantangs. Se’vin war recht außer Atem und hatte sich immer noch nicht von dem Schock, mit dem Palulukan erholt da wurde sie gleich in die nächste gefährliche Situation geworfen. Se’vin bemerkte schnell das sich das Rudel Nantangs, um sie sammelte um zum Angriff auf sie überzugehen. Das gesamte Rudel knurrte, und die Situation wurde nun immer gefährlicher es würde nur ein falsche Bewegung genügen und sie würden Se’vin angreifen. Sie schaute sich nach einem Baum in der Nähe um, auf den sie sich flüchten konnte aber es war keiner in der Nähe. Ganz langsam nahm sie ihren Bogen von der Schulter, und würde wenn die Nantangs angreifen zuschlagen. Se’vin überlegte dann aber das sie gegen so viele Nantangs keine wirkliche Chance hatte, also blieb ihr nur eins übrig und das war die Flucht in die Richtung wo die Pa’li und der Palulukan hingerannt sind. Se’vin rannte so schnell in die Richtung wie sie ihre Beine nur trugen, ohne zu wissen was sie dort im Wald erwarten würde.

    Kapitel 4: Neue Erfahrungen, Abendlicher Streifzug durch den Wald, Flüchten vor Nantangs Fortsetzung

    Se’vin rannte immer noch ohne zu wissen, wo sie eigentlich genau hinrannte um ihr Leben. Sie tat das was ihr Instinkt ihr sagte um zu überleben, und das wollte sie um jeden Preis tun. So langsam ging auch ihr die Puste aus, dieser Dauerlauf war fast genau so anstrengend wie die Treppe zum Himmel, auf der sie damals ihren Ikran zähmte und ihn an sich gebunden hat. Sie merkte bei diesem Tempo gar nicht genau an wem und was sie alles vorbeilief, für sie sah in dieser Situation alles gleich aus, sie hatte keine Minute Zeit darüber nachzudenken. Doch was Se’vin nach kurzer Zeit bewusst wurde, das sie sich immer weiter von ihrem Zuhause dem Kelutral entfernte, und das ist das völligen dunklen Nacht. Sie hob ihren Kopf und ihr viel schnell auf, das die Herde Pa’lis und der Palulukan hier ein Schlachtfeld hinterlassen hatten, es lagen viele zerstörte und umgeknickte Bäume auf ihrem Weg über die sie herüber springen musste. Doch war es Se’vins Rettung, sie konnte durch die Schneise so schnell laufen wie sie konnte, es war ein Spießrutenlauf durch den Wald so etwas hatte sie in ihrem ganzen Leben noch nicht erlebt. Sie dachte nach und eigentlich fing alles mit der Dummen Idee an, ein nächtliches Abenteuer im Wald zu suchen, das hatte sie nun davon! Doch ändern konnte sie es nun nicht mehr, sie musste alles was in ihrer Macht stand versuchen um zu überleben. Das was Se’vin eigentlich am meisten irritierte, war das dauernde anhaltende wechseln zwischen etwas Helligkeit und völliger Dunkelheit, das einzige was in dieser Situation ein ganz klein wenig Licht spendete waren ihren eigenen leuchtenden Punkte auf ihrem Körper. Se’vin war verwundert es war inzwischen komplett dunkel geworden, und es fiel immer wieder etwas Licht durch das Blattwerk als würde es Tag sein, sie konnte sich das nicht erklären.

    In diesem jetzigen Moment wo sie völlig auf sich alleine gestellt war, und um ihr Leben fürchten musste dachte sie öfter an ihren Karyu, den könnte sie jetzt in dieser Situation die sie etwas überforderte gut gebrauchen. Doch war ihr Karyu vor einer langen Zeit im Krieg mit den Menschen ums Leben gekommen, doch wollte sie nun diesen Gedanken nicht länger vertiefen. Se’vin lief weiter durch die Dunkelheit auf der Flucht vor den ihrer Meinung immer näher kommenden Nantangs, sie hatte einen äußerst ausgeprägten Gehörsinn und hörte hinter sich das immer wieder für Nantangs typische Gezirp wenn sie auf der Jagd waren. Se’vin hatte sich schon sogut wie abgefunden damit, dass sie wahrscheinlich diese Nacht nicht überleben würde immer wieder sprach sie ein paar kleine Worte zu Eywa. Se’vin hob wieder etwas den Kopf und sah genau wo die Pa’li vorbeigekommen waren, alles war zertrampelt und der Boden war aufgewühlt. Noch immer rannte sie weiter so schnell sie konnte, doch war es äußerst seltsam wie als wenn es abgeschaltet wurde, sie vernahm kein Gezirp mehr scheinbar war sie zu schnell für die Nantangs gewesen, oder sie hatten eine andere Beute aufgespürt und hatten daher von ihr abgelassen. Sie blieb nicht stehen, das war das dümmste was sie nun machen könnte, sich in Sicherheit wiegen war der größte Fehler nachts im Wald! Doch urplötzlich erschien vor ihr ein helles Licht, so wie es zuvor noch nie gesehen hatte es war so hell das sie sich die Hände vor die Augen halten musste, und dadurch nichts mehr sehen konnte und auch anhielt und stehen blieb. Sie war so sehr außer Atem das sie sich erst einmal wieder Besinnen musste, und so ließ sie langsam wieder die Hände von ihren Augen gleiten und konnte trotzdem kaum etwas in dem hellen Licht erkennen, bis auf einen Umriss den sie aber absolut nicht zuordnen konnte.

    Se’vin wusste nicht mehr genau wo sie war, und diese Erfahrung die sie gerade machte würde vielleicht ihr ganzes weiteres Leben beeinflussen. Sie konnte es kaum glauben und hielt sich selber für Verrückt als eine Stimme ihren Namen 3-mal hintereinander rief, war das eine Einbildung durch Angst? Die Stimme wurde immer lauter, bis sie schließlich genau zuhörte was sie sagte und erwiderte“ Wer oder was bist du….“ Doch noch bevor sie den Satz zu Ende sprechen konnte, konnte sie kaum glauben was sie von dieser mysteriösen Stimme hörte. Sie erwähnte etwas von einem Gefährten der sich Se’vin eröffnen würde, das ihr Weg noch lang sei und das sie ihm Vertrauen sollte. Sie wusste absolut nicht wem sie vertrauen sollte, doch hörte sie erst einmal der Stimme weiter zu ohne überhaupt darüber nachzudenken was das alles bedeuten könnte. Es hatte keinen Sinn die Stimme anzusprechen, war sie doch vermutlich nur eine Einbildung ihrer Angst! Alleine würde sie unter gehen erwähnte die Stimme, damit hatte sie wohl gar nicht mal unrecht. Es war erstaunlich die Stimmung und die Tonlage der Stimme schwankte, als wenn ein echter Na’vi vor ihr stehen würde. Die Stimme sprach recht laut weiter und erzählte ihr etwas davon dass sie ein starkes Herz und Ehre hatte aber auch Liebe. Das hatte noch nie zuvor jemand zu ihr gesagt, wenn es eine Einbildung war dann war sie wirklich äußerst ehrlich! Doch dann sprach die Stimme etwas das ihr fast den Boden unter den Füßen wegriss, sie sei keine Kämpferin der Luft damit konnte die Stimme nur ihren Ikran meinen. Se’vin fiel in diesem Moment in ein tiefes Loch, denn sie Stimme sagte weiter das dies nicht ihr Weg sei. In diesem Moment war ihr fast klar, diese Stimme musste die große Mutter sein! Etwas anderes konnte es nicht sein, doch kam in diesem Moment ein Gefühl der Traurigkeit in ihr auf hatte sie etwa ihr ganzes Leben, seit ihrer Kindheit umsonst auf ihren eigenen Ikran hinaus gearbeitet?

    Sollte dies ihr Weg sein den Eywa ihr vorbestimmt hatte? Sie glaubte in diesem Moment an nichts mehr, und wollte eigentlich nur wieder zurück zum Kelutral. Doch wollte sie nun weiter wissen, was diese Stimme meinte also nahm sie alle Kraft zusammen und hörte weiter zu und hörte noch mehr fast unglaubliches. Sie würde an den Boden gebunden sein, alles das kam ihr Merkwürdig vor, hatte das Schicksal sie etwa in eine Situation geführt aus der es keinen Ausweg gibt? Se’vin hatte einen sehr starken Willen, und würde sich nicht unterkriegen lassen! Kurz bevor die Stimme wieder verstummte sagte sie noch das sie die Chance nutzten sollte, und dass sich diese Chance fast nie einem anderen eröffnete, doch bevor die Stimme zu Ende sprechen konnte, war hörte sie mitten im Satz auf. Se’vin konnte gar nicht so schnell alles verarbeiten was sie in diesen Momenten hörte, aber sie überlegte kurz und kam eigentlich nur zu einem Schluss. Hatte Eywa ihr tatsächlich diesen so äußerst gefährlichen und seltenen Weg eröffnet zu einem Palulukan Makto zu werden? Doch bevor sie den Gedanken zu Ende denken konnte rief ihr die Stimme recht laut zu das sie laufen sollte. Sie wusste nicht ob sie der Stimme glauben sollte doch die Erscheinung war wieder verschwunden, und nur weniger Sekunden später hörte Se’vin hinter sich wieder dieses Gezirp was von den Nantangs kam, sie hatten wohl ihre Spur verloren doch nun wieder aufgenommen. Also nahm sie alle ihre noch verbliebe Kraft und lief wieder so schnell sie konnte los, ohne zu wissen was nun wirklich auf sie zukam doch wenn das stimmte was die Stimme sagte, dann würde sie ein so hohes Ansehen im Clan haben wie wohl niemand anders!

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    Kapitel 5: Neue Erfahrungen, Abendlicher Streifzug durch den Wald, Flüchten vor Nantangs, Waldlauf, Entdecken scheinbar verletzter Palulukan

    Se’vin rannte weiterhin durch den, inzwischen Tiefschwarzen Wald weiter auf der Flucht vor den Nantangs, die sie verfolgten. Der Wald leuchtete inzwischen nicht mehr, es war weit und breit kein leuchten mehr zu sehen, was Se’vin sehr wunderte sie musste an einer Stelle im Wald sein die nicht oft von anderen Na’vi betreten wurde. Doch wirklich konnte sie konnte sie darauf nicht achten, denn das Geknurre und Gezirpe wollte einfach nicht aufhören und weniger werden. In einem kurzen Moment den sie hatte, drehte sie sich um und erblickte dicht auf ihren Fersen 5 Nantangs die sie verfolgten, noch immer hatte sie ihren Bogen in der Hand um im Notfall zuschlagen zu können. Doch zuerst wollte sie versuchen, die Nantangs so abzuschütteln ohne Gewalt anwenden zu müssen, doch würde sie im Notfall die Tiere umbringen um ihr eigenes Leben zu schützten. Se’vin sah wieder nach vorne, und lief ohne groß darauf zu achten genau in der Schneise entlang die die Pa’li hinterlassen hatten, doch von denen war nichts weit und breit zu entdecken. Die Schneise im Wald änderte sehr oft die Richtung, die Tiere hatten sich den besten Weg ausgesucht schnell vor dem Palulukan flüchten zu können, für sie war es die Rettung dadurch konnte auch sie schnell laufen. Inzwischen war es zur Qual geworden, mit dieser Geschwindigkeit die ganze Zeit zu laufen, denn ihre Muskeln schmerzten wahnsinnig und lange würde sie dieses Tempo nicht mehr durchhalten können. Se’vin achtete eher nebensächlich auf die Umgebung, die an ihr vorbeizog sie wollte versuchen rauszufinden wo sie war, doch gestaltete sich dies eher schwer als einfach. So weit entfernt vom Kelutral war sie noch nie in ihrem ganzen Leben gewesen, so hatte sie sich ihr Abenteuer definitiv nicht vorgestellt.

    Sie musste die Nantangs auf jeden Preis abschütteln, oder sie bald an einer geeigneten Stelle bekämpfen denn lange würde sie dieses Lauftempo nicht mehr durchhalten. Sie konnte in der schemenhaften Nacht auf einmal einen vor ihr liegenden Felsen sehen, es war ein Fels der hier schon Jahrhunderte liegen musste überwachsen mit Moosen und Pflanzen, an ihm brach sich ein kleiner Wasserfall. Se’vin würde nun am liebsten anhalten und etwas trinken, und ihren Muskeln und Kochen etwas Ruhe gönnen doch waren ihr immer noch die Nantangs auf den Fersen, doch schlagartig merkte sie das hinter ihr kein Geraschel und Gezirpe mehr zu vernehmen war. So ganz wollte Se’vin der Ruhe noch nicht trauen, könnten sie die Nantangs auch grade so ruhig auf einen Angriff vorbereiten, sie blieb stehen und sah sich mit einigen gezielten Blicken um, doch konnte sie keine Nantangs mehr erblicken die sie verfolgten. Es war als wurden die Geräusche von einem auf den anderen Moment abgeschaltet, sie hörte nicht mehr bis auf das plätschern des kleinen Wasserfalls und die Geräusche des Nachtaktiven Waldes. Nun ging Se’vin kurz zurück zu dem Wasserfall um nach dieser extrem anstrengenden Lauf etwas kaltes Wasser zu trinken, es war ein herrliches Gefühl und es tat gut so klares und eiskaltes Wasser zu trinken, nicht nur das sich ihr Körper so langsam normalisierte auch ihre Angst fing sich an zu legen. Se’vin hatte tatsächlich einen Dauerlauf mit den schnellsten Tieren auf dieser Welt überlebt, das gelang nicht vielen Na’vi. Nun ging sie in einem langsamen Gang weiter, und sah sich um diese Stelle des Waldes hatte sie noch nie zuvor gesehen, hier war sie auch noch nie gewesen. Sie erinnerte sich nun wieder an ihre Mutter die ihr als kleines Kind, immer wieder Geschichten über diesen Teil des Waldes erzählt hatte. Das taten sie damit die Kinder nicht in den Wald liefen, und immer am Kelutral blieben. Sie musste nun aufpassen wo sie hintritt, denn die Gefahr eines Absturzes war hier sehr hoch und das würde vermutlich kein Na’vi überleben.

    Sie nahm sich allen Mut zusammen, und blickte mit sicherem Halt über die Klippe hinunter in das Art Tal, es war wunderschön anzusehen aber auch gefährlich wirkend. Über Jahrhunderte hatte sich ein Wasserfall seinen Weg in das Tal gebahnt, das Wasser stützte etliche Meter in die Tiefe bevor es unten mit einem leichten zischen aufschlug. Sie musste zweimal hinsehen, bevor sie erkannte dass dort unten ein verwundetes Tier lag es war groß und kaum zu übersehen, es kam nur eine logische Antwort in Betracht es musste der Palulukan sein dem sie noch vor kurzer Zeit begegnet war. Se’vin wusste nun in diesem Moment nicht mehr was sie tun sollte, eigentlich müsste sie bei einem so schwer verletztem Tier den Weg zur großen Mutter ermöglichen, aber könnte sie auch die Einmalige Chance nutzten einem Palulukan so nahe zukommen, wie sie es in ihrem ganzen Leben noch nie gewesen war. Es war erstaunlich anzusehen, das dieses kleine Art Tal von vielen verschiedenen leuchtenden Pflanzen erhellt wurde, doch was sie dann sah erschütterte sie es war scheinbar Blut was neben dem Palulukan auf dem Boden lag. Das Tier bewegte sich noch leicht, also war es noch nicht tot und könnte eventuell gerettet werden, also wollte Se’vin keine Zeit verschwenden und gleich zu ihm hinab steigen, doch musste sie extrem aufpassen der Weg hinunter in das Tal waren glatt und nicht grade sehr groß. Nun wo sie langsam auf dem Weg nach unten war, erkannte sie eindeutig das es der Palulukan von vorhin war, er musste bei der Jagd nach den Pa’li die Klippe abgerutscht sein. Er war mit seinem riesen Körper dort unten aufgeschlagen, der Palulukan war eigentlich ein sehr stark gepanzertes Tier und nichts groß konnte ihm etwas anhaben, doch hatte sich dieser hier verletzt. Der Palulukan war sehr geschwächt, und lag am Boden kaum in der Lage aufzustehen. Se’vin dachte nach, begann wohl jetzt ihr größtes Abenteuer nach dem sie solange gesucht hatte.

    Kapitel 6: Neue Erfahrungen, Abendlicher Streifzug durch den Wald, Entdecken verletzter Palulukan, Erste Erfahrungen mit Palulukan,

    Se’vin befand sich noch immer auf dem Weg nach unten, zu dem Palulukan um ihm wohlmöglich zu helfen oder würde keine Rettung oder Chance mehr bestehen ihn von seinem Leid zu erlösen. Während sie auf dem Weg nach unten war, flogen an ihr so viele Gedanken vorbei wie wohl noch nie zuvor, ihr wurde fast alles klar und langsam ergab diese ganze Nacht und alles was sie bisher tat einen Sinn. Mit jedem Schritt den sie weiter nach unten Schreitete, wurden die Umrisse des Palulukan deutlicher. Die Begeisterung aber auch die Angst in ihr stieg ins fast unbeschreibliche an, hatte sie hier doch tatsächlich die Chance ganz ohne Gefahr einen Palulukan aus der Nähe zu betrachten. Seit ihrer Geburt kannte Se’vin eigentlich nur eine Palulukan Makto, und das war Neytiri gewesen sie kämpfe damals um das Leben von Jake. Hatte Eywa mit ihr nun wohlmöglich genau dasselbe vor? Würde sie als Unterstützung in einem neuen Krieg an der Seite ihres Volkes kämpfen? Es dauerte nicht mehr lang, da erreichte sie nach einem Gefährlichen Abstieg endlich das Tal in dem der Hilflose Palulukan lag. Mit einem eher verängstigten Blick, kam sie dem Tier immer näher und bemerkte schnell dass es sogut wie nicht in der Lage war aufzustehen. Es erschreckte Se’vin das der Palulukan an seiner Seite, eine recht große Wunde von dem Sturz davon getragen hatte er musste auf irgendetwas aufgeschlagen sein. Doch genau konnte man nicht erkennen, wie es zu dieser Verletzung gekommen war, jedenfalls sah es so aus als würde die Wunde nicht sehr tief hatte den Palulukan aber so geschwächt das er kaum in der Lage war aufzustehen.

    Es war fast wie ein Hilfe Ruf, als der Palulukan langsam den Kopf zu ihr drehte knurrte und dann etwas die Zähne fletschte. Se’vin erschreckte sich kurz, sie wusste kaum wie sie mit dieser für sie völlig neuartigen Situation umgehen sollte. Doch schien es so zu sein, als würde er sie in Ruhe lasse wenn auch sie ihn in Ruhe lassen würde, doch ließ Se’vins Geist das nicht zu. Sie bleib also kurz vor dem Tier stehen, und würde sich erst mal keinen Meter mehr weiter bewegen, der Palulukan hatte ihr genau zu verstehen gegeben das er niemand um sich haben wollte. Nun hatte Se’vin vor sich das größte Landraubtier dieser Welt liegen, es war verletzt und nicht in der Lage aufzustehen, hatte Eywa diese Situation hier in die Wege geleitet um sie zu einer Palulukan Makto zu machen? Se’vin fragte sich immer wieder, warum gerade sie? Warum niemand anders aus dem Volke? Dann erinnerte sie sich wieder an die Stimme, sie sagte etwas von einem Herz voller Ehre und Liebe, war dies zu ihrem Vorteil geworden? Hatte Eywa nach diesen Kriterien entschieden, und so Se’vin ausgewählt? Doch hatte sie nun für weitere große Gedanken keine Zeit, würde sie dem Palulukan nicht helfen würde der vermutlich bald sterben. Er drehte den Kopf wieder zur Seite, so dass er sie nicht mehr sah dann nutzte Se’vin die Chance und ging wieder einen kleinen Schritt näher auf ihn zu. Der Palulukan merkte dies doch sofort, und erhob seinen mächtigen Kopf wieder und sah wieder mit seinen großen aber etwas geschlossenen Augen zu Se’vin. Er wollte wissen was sie vorhatte, sie konnte sich nur zu gut vorstellen das der Palulukan keinem Na’vi über den Weg traute, zu viele hatten ihn gejagt und versucht ihn umzubringen.

    Se’vin sah nun an seinem Körper entlang, und erkannte schon wie bei der ersten Begegnung die vielen Spuren der Speere und Pfeile. Aber auch fiel ihr eine fehlende Hinter kralle auf, die er wohl in einem Kampf verloren haben musste doch störte ihn das wohl nicht im Geringsten, es musste eine alte Verletzung sein denn sie blutete nicht. Der Palulukan lag in einer nicht kleinen Lache aus Blut, sie hatte sich noch nie richtig mit einem Palulukan beschäftigt und konnte daher kaum einschätzten ob noch eine Überlebenschance für ihn bestand. Der eigentlich einzige Weg rauszufinden, was ihm genau fehlte und um zu wissen was er dachte war es Tsahaylu herzustellen! Se’vin wusste nicht, wie der Palulukan auf diese Hinterhältige Methode ansprechen würde, sie dachte sich würde er ihre Gedanken kennen und wissen was sie vorhatte, könnte ihr der Palulukan vertrauen. Es lag nun in ihrer Hand zu entscheiden was sie tat, er würde immer schwächer werden und irgendwann nichts mehr mitbekommen von alle dem, doch das wollte sie eigentlich unter allen Umständen vermeiden. Der Palulukan fiel in eine Art von Trancezustand, er merkte kaum noch etwas davon was um ihn herum passierte, er war nun völlig unaufmerksam und Se’vin ging nun noch eine Schritte nach vorne. Sie war überwältigt von der Größe des Tieres, sie hätte sich nie in ihrem ganzen Leben träumen lassen einem Palulukan einmal so nah zu sein. Hätte früher zu ihr jemand gesagt, du wirst eines Tages Auge in Auge mit einem Palulukan sein, hätte sie wohl gelacht und denjenigen für Verrückt gehalten. Immer wieder hatte sie ihr Karyu dazu angehalten, sich von diesem Tier fernzuhalten, doch war es hier etwas anderes sie konnte es spüren. Se’vin nahm nun allen ihren Mut zusammen, und hielt ihr Ohr an die Seite des Palulukan er atmete zwar Flach aber er lebte und er würde wohl nicht sterben, er war vermutlich einfach nur sehr erschöpft und die Verletzung machte ihm zu schaffen. Sie ging nun nach vorne zu seinem Kopf, und legte die Hand auf den Kopf um dem Palulukan eindeutig zu signalisieren das sie nichts Gefährliches vorhatte oder ihm etwas antun wollte.

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    Kapitel 7: Neue Erfahrungen, Abendlicher Streifzug durch den Wald, Rettung Palulukan, Das erste Tsahaylu Band mit einem Palulukan

    Se’vin hielt noch immer wie gehabt ihre Hand auf den Kopf des Palulukans, er sah sie an und atmete kurz ein und aus und bewegte sich nicht. Er schien seinen gesamten Überlebenswillen verloren zu haben, vielleicht wollte er ja zu Eywa gehen um endlich in Ruhe und ohne Angst getötet zu werden durch den Wald streifen zu können. In dem Moment überkam sie ein Moment der Angst, der Palulukan würde tatsächlich nichts davon mitbekommen wenn sie das Band herstellen würde. Se’vin überlegte hin und her und nun wurde ihr ganz klar vor Augen, das diese Situation vorausbestimmt gewesen sein musste. Die Stimme hatte Recht gehabt, alles was sie sagte war bis auf den letzten Teil in Erfüllung gegangen. Die letzte Chance die sie sah den Palulukan doch noch zu retten, war die Neurale Verbindung herzustellen was die letzte Prophezeiung der Stimme wahr machen würde. Se’vin nahm ihre Hand wieder vom Kopf des Palulukans, und überlegte kurz und kam dann zu der Ansicht dass es das wichtigste war sich nun zuerst um die Verletzung zu kümmern, die er sich beim Sturz zugezogen haben musste. Se’vin ging nun einige Schritte zur Seite um sich die Verletzung etwas genauer anzusehen, sie erkannte schnell das die Verletzung verunreinigt war und schnell gereinigt werden musste. Die Wunde würde sich sonst entzünden, und der Palulukan würde sicher dem Untergang geweiht sein. Dann kam Se’vin der Gedanke das dies alles hier grade eine Prüfung sein könnte, um zu zeigen das sie würdig genug war um eine Palulukan Makto zu sein. Sie sah sich einige Male um ob sie etwas entdecken konnte, worin sie Wasser zu Reinigung der Wunde transportieren könnte. Se’vin hatte schon früh die Kunst des Überlebens im Wald gelernt, und entdeckte einige Meter von ihr entfernt einen niedrigen Baum der große Runde Blätter trug. Auf ihnen hatte sich im Laufe des Tages der Tau abgelegt, und lief nun in kleinen Perlen am Stamm hinunter in Richtung Boden.

    Sie ging zu dem Baum herüber, und riss eines der Blätter ab sie würde damit so viel Wasser transportieren können, wie sie zur Reinigung der Wunde brauchte. Nun erinnerte sie sich an den kleinen Wasserfall, der in dieses kleine Tal in dem Palulukan lag stürzte. Se’vin nahm das Blatt und ging zu dem Wasserfall herüber, und hielt es unter das herabstürzende Wasser und fing es somit auf. Als das Blatt recht voll mit Wasser gefüllt war, ging sie wieder die wenigen Schritte zu dem Palulukan herüber, um seine Wunde mit dem Wasser zu reinigen. Se’vin überlegte nun wie sie das am besten anstellen würde, sie wollte unter keinen Umständen etwas verschlimmern sondern nur helfen, sie hoffte das der Palulukan dies ebenso sehen würde. Sie nahm sich also allen Mut zusammen, und goss das Wasser langsam und mit viel Vorsicht auf die Wunde so das aller Dreck heraus gespült wurde. Der Palulukan reagierte kaum auf diese Hilfe bis auf ein leichtes schmerzliches Knurren, was aber nun zum Vorschein kam sah zum Glück doch nicht so schlimm aus, als wie Se’vin zu Anfang befürchtet hatte. Die Dicke Panzerung die so vielen Na’vi den Tod brachte, und so viele Speere und Pfeile abprallen ließ war nun zu seiner Rettung geworden. Die Panzerung hatte wesentlich schlimmeres verhindert, es sah so aus als wäre es nur eine oberflächliche Fleischwunde die nur etwas stark blutete. Se’vin bemerkte das der Palulukan trotz seiner Schwäche genau mit verfolgte was sie tat, es schien wirklich eine Prüfung zu sein die sie zu bestehen hatte. Die große Mutter schien es so gewollt zu haben, nichts passierte ohne Grund. Sie musste nun dafür sorgen, dass die Verletzung nicht noch einmal mit Dreck in Berührung kam, also sah sie sich wieder um kam auf eine Idee, sie hatte vor langer Zeit schon einmal einem Bruder nach einer Verletzung geholfen. Se’vin hatte damals mit einigen Blättern, und ein paar Lianen Stücken die Wunder verbunden. Doch war dies ein Na’vi und kein Palulukan eine völlig andere Situation.

    Sie wusste nicht ob ihre Bemühungen Erfolg zeigen würden, doch hoffte sie unter allen Umständen sehr darauf sie würde nur sehr ungerne den Palulukan erlösen müssen! Das war in dem Moment die einzige Lösung die ihr einfiel, also ging sie ohne groß Zeit zu verlieren auf die Suche nach einigen großen Blättern die für diesen Zweck geeignet waren, die sie auch nach kurzem suchen fand. Das einzige was ihr nun noch fehlte waren einige lange Stücke von Lianen, sie erinnerte sich das sie beim Abstieg in das Tal einige gesehen hatte. Se’vin kletterte nun den kleinen Gefährlichen Weg wieder nach oben, von dem sie gekommen war auf der Suche nach den so wichtigen Lianen. Einen kurzen Moment später erblickte sie die Lianen nach denen sie gesucht hatte, sie riss mit all ihrer Kraft an ihnen und konnte nun wieder nach unten zu dem Palulukan. Se’vin nahm die Blätter, die noch immer vom Tau leicht feucht waren, und legte sie bis die Wunde abgedeckt war auf den Palulukan. Nun musste sie die Blätter nur noch mit den Lianen zum halten bringen, doch war das gar nicht so einfach bei einem liegenden Palulukan. Er war jedoch so gestützt das unter ihm etwas Platz war, wo sie die Lianen hindurch führen konnte. Sogut es Se’vin möglich war befestigte sie die Blätter, und merkte schnell das die Blutung der Verletzung sogut wie aufgehört hatte, nur noch kleine Tropfen drangen an den Blättern vorbei. Sie setzte sich nun in die Nähe des Kopfes des Palulukans um dabei zu sein, würde er diese ganze Hilfe erst richtig bemerken. Se’vin blieb jedoch in jedem Moment aufmerksam, um im Fall das der Palulukan sie angreifen würde flüchten zu können. In der Zeit, die Se’vin neben dem Palulukan saß, diesem allergefährlichsten und gefürchtetstem Tier auf dieser Welt, merkte sie gar nicht wie ganz langsam das Neurale Tsahaylu Ende des Palulukan auf ihren Kopf zu kam.

    Se’vin bemerkte und erschreckte sich in diesem Augenblick, und wusste nicht was passiert war sie stand auf und drehte sich in Richtung des Kopfes und konnte ihren eigenen Gelben in Bernsteinfarben leuchtenden Augen kaum trauen. Nun hatte sich das bestätigt, was sie schon seit der Stimme vermutet hatte die große Mutter hatte sie tatsächlich dazu berufen, eine Palulukan Makto zu werden. Sie kannte diese Art der Danksagung von ihrem Ikran, der auch wenn sie gekommen war sein neurales Tsahaylu Ende in ihre Richtung streckte. Se’vin dachte nun wieder mit sehr viel Enttäuschung an ihren Ikran, der weit oben im Kelutral vermutlich auf sie wartete, sie hatten schon so viele Abenteuer und Gefahren durchgestanden, aber das wichtigste sie hatten damals unbeschadet den Krieg überlebt. Nun fragte sie sich ob die Stimme meinte, das sie für immer an den Boden gebunden sein würde, oder ob sie auch neben dem Palulukan weiter ihren Ikran fliegen könnte. Se’vin überlegte also nicht lange und griff in Richtung ihres Hinterkopfes, und holte ihr Tsahaylu nach vorne und strecke es ganz langsam in die Richtung des Palulukans. Sie wusste nicht was sie erwarten würde, oder wie der Palulukan reagieren würde, die beiden Enden kamen sich immer näher um schließlich vereint zu sein. Ihre Augen weiteten sich sofort, und ihr schossen tausende von Gedanken durch den Kopf, der Palulukan war ihre Prüfung gewesen und die hatte sie bestanden. Doch wie als wenn nichts gewesen wäre, erhob sich der so mächtige Palulukan und stand wieder auf seinen eigenen Beinen. Durch das Tsahaylu konnte Se’vin spüren, wie sich der Palulukan bei ihr für diese Hilfe bedanke, wahrscheinlich hätte jeder andere ihn umgebracht. Doch sie stellte sich der Gefahr und der Herausforderung, was ihr nun mit der höchsten Ehre zu Teil werden würde. Der Palulukan senke seinen Kopf, und signalisierte Se’vin nun damit das sie ihn reiten dürfte. Sie konnte noch immer kaum glauben was gerade passierte, es war wie ein Traum aus ihrer Kindheit der nun in Erfüllung ging.

    Kapitel 8: Neue Erfahrungen, Abendlicher Streifzug durch den Wald, Das erste Tsahaylu Band mit dem Palulukan, Eine Nacht mit dem größten Jäger dieser Welt

    Se’vin realisierte immer noch nicht so genau, was gerade passierte es dauerte ein paar Augenblicke bis ihr ganz klar wurde, sie wurde zur neuen Palulukan Makto auserkoren. Die Ehre die vor langer Zeit Neytiri im Krieg zu Teil wurde, sollte nun auch ihr Schicksal werden. Das Ganze war wie ein toller Traum den Se’vin hatte, sie war immer noch etwas überrumpelt von der Situation die sie hier ereilte, dabei wollte sie doch eigentlich nur einen Abendlichen Streifzug durch den Wald machen. Doch nie im Leben hätte sie hiermit gerechnet, das war sogut wie unglaublich wenn sie das den Jägern am Feuer erzählen würde was hier passiert war, würden sie ihr dies vermutlich nie glauben. Sie hatte nun die Chance etwas besser im Volk da zustehen, sie konnte sich aber nicht vorstellen wie das Volk auf sie und den Palulukan reagieren würde. Würden sie Se’vin und den Palulukan davon jagen, oder würden sie ihr alle Ehren zu Teil werden lassen? Das fragte sich Se’vin immer wieder, denn eigentlich war der Palulukan so sehr gefürchtet das ihm kein Na’vi auch nur auf einige Meter Entfernung näher kommen wollte, doch wenn das Neurale Band geschlossen war sah die ganze Sache wieder gleich anders aus. Der Palulukan würde niemand angreifen, oder auch nur im Entferntesten daran denken jemand umzubringen. Sie würde mit ihm wie mit ihrem Ikran umgehen, erst wenn sie es sich dachte dass er jemand angreifen sollte tat er dies auch. Se’vin hoffe das es so in der Art auch bei dem Palulukan war, und er nichts unüberlegtes tat. Sie dachte wieder etwas nach und ihr wurde weiterhin ganz klar, dass dieser Abend der bedeutendste in ihrem ganzen Leben war.

    In einigen Augenblicken würde es wohl passieren, sie würde aufsteigen und als Palulukan Makto zu ihrem Volk zurückkehren. Der Palulukan neigte seinen Kopf, als Zeichen das sie aufsteigen solle, doch entgegen Se’vins Erwartungen erhob er den Kopf wieder und zeigte ihr somit das es wohl noch nicht Zeit war auf ihm zu Reiten. Sie wusste in dem Augenblick nicht wie sie dieses Zeichen deuten sollte, hatte er es sich doch anders überlegt oder war er einfach noch zu Schwach um heute noch losreiten zu können? Einen kurzen Augenblick später Se’vin merkte davon nichts, hob der Palulukan seine riesen Pranke an und zog ihr mit einem gezielten aber sehr leichten und ohne sie zu verletzenden Hub die Beine weg. Se’vin fiel mit einem heftigen Ruck auf den Boden, und wusste nicht ob sie gleich gefressen werden würde, oder was der Palulukan nun mit ihr vorhatte. Doch durch die noch immer bestehende Neurale Verbindung, konnte sie spüren das er nicht wollte in seinem verletzten Zustand hier über Nacht alleine zu bleiben, zu groß ist die Gefahr das er von anderen Na’vi entdeckt werden könnte. Sie würden ihn wohl wenn Se’vin nicht dabei wäre, ohne zu zögern bekämpfen und ihn versuchen umzubringen. Mit einem eher komischen Gesichtsausdruck fragte sie sich nun ob das was der Palulukan nun tat, eine Form von großer Dankbarkeit war oder er nur Gesellschaft haben wollte. Doch Se’vin nahm das erste an, und konnte es ihm nicht verübeln das er so reagierte denn schließlich hatte sie ihm das Leben gerettet. Der Palulukan kam Se’vin nun mit seiner Pranke die keine unscharfen Krallen hatte näher, und ob er sich bewusst war das er sie verletzten könnte wusste sie nicht. Doch über die Tsahaylu Verbindung versuchte er ihr mitzuteilen, dass er nichts Schlimmes im Sinn hatte und sie keine Angst haben müsste. Ganz langsam und vorsichtig zog der Palulukan Se’vin mit seiner Pranke zu sich herüber, doch so nah wie sie ihm nun kam hatte sie nie im Leben für möglich gehalten. Sie selber und jeder andere den sie kannte, fürchtete sich vor diesem Geschöpf doch war ihre Furcht schon seit einiger Zeit wie im Wind verflogen.

    Der Palulukan war gezähmt und sie brauchte absolut keine Angst mehr vor ihm zu haben, sie dachte sich“ Wenn mich nun hier jemand sehen würde in dieser Situation, würden wohl alle denken ich sei verrückt und nicht bei Sinnen. Das ganze würde wohl so schnell die Runde machen, das bald jeder im Volk über mich reden würde. Doch das werde ich eh nicht verhindern können, denn sie werden es erfahren wenn nicht von mir dann von der Tsahìk“. Die Bindung Neytiris zu Eywa ist so stark, dass sie im Augenblick der Verbindung mit dem Palulukan ganz sicher etwas fühlte und wusste. Se’vin lag inzwischen von dem Palulukan an sich herangezogen, so nah an seinem Kopf das sie ihm direkt in die Augen blicken konnte was sie dort sah war große Dankbarkeit. Es war nun wirklich so dass der Palulukan Se’vin bei sich haben wollte, denn schließlich war er noch angreifbar. Es dauerte nicht lange da wurde der Palulukan immer ruhiger und ruhiger, bis er schließlich mit Se’vin in seinen Pranken einschlief. Sie fühlte sich nun wie ein Stück Beute was er bewachte, nun das falsche zu tun könnte in einer Katastrophe enden. Das wollte Se’vin unter keinen Umständen riskieren, und eine andere Chance hatte sie nicht der Griff war so fest das sie sich nicht ohne weiteres befreien konnte. Sie musste nun tatsächlich die ganze Nacht bei ihm bleiben, nun machte sie sich Gedanken ob sie am Kelutral wohl jemand vermissen würde, oder ob ihr wegbleiben unbemerkt bleiben würde. Se’vin merkte schnell über die noch immer bestehende Tsahaylu Verbindung das der Palulukan es förmlich genoss, sie in seinen Pranken zu haben und er sich wohl fühlte nicht oft hatte er so eine Gesellschafft in Form einer Na’vi. Doch die ganze Nacht würde die Neurale Verbindung nicht bestehen können und es wäre wohl auch nicht gut, also löst Se’vin sie sehr langsam ohne das der Palulukan etwas davon mitbekam. Sie hoffte am nächsten Tag wenn er wieder bei Kräften war, mit ihm zusammen zu ihrem Volk zurück kehren zu können. Es dauerte noch eine Weile bis auch Se’vin das Ende ihres aufregenden Tages fand, und mit noch einigen merkwürdigen Gedanken schließlich einschlief……

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    Kapitel 9: Ein neuer Morgen beginnt, Erwachen vom Palulukan, Erste Erfahrungen im Reiten, Die Rückkehr zum Kelutral,

    So langsam erwachte Se’vin aus ihrem Stundenlangen schlaf, und hoffte dass sie die Geschichte mit dem Palulukan nur geträumt hatte. Bevor sie die Augen öffnete merkte sie nur, dass ihr viele Stellen am Körper sehr weh taten in dem Moment fragte sie sich warum dies so war? Hätte sie die Nacht in ihrer Hängematte im sicheren Kelutral verbracht, würden ihre Knochen wohl nun nicht so schmerzen. Sie öffnete langsam die Augen, und konnte ihnen kaum glauben es war also doch kein Traum gewesen! Se’vin befand sich im Griff, von einem der mächtigsten Tier dieser Welt einem Palulukan. So langsam kamen ihre Erinnerungen an den vorherigen Abend wieder, und sie konnte sich ganz genau an das hergestellte Tsahaylu Band erinnern. Sie brauchte also keine Angst zu haben, sie hatte ihm außerdem noch das Leben gerettet. Der Palulukan würde ihr vermutlich auf alle Zeit dankbar sein, und ihr nie mehr etwas zu leide tun. Se’vin versuchte nun ihren Kopf geschickt etwas nach hinten zu drehen, um den Palulukan sehen zu können ob er noch schlief oder auch bereits aus seinem Schlaf erwacht war. Sie konnte sehen das seine für ihre Verhältnisse riesigen Augen, noch geschlossen waren sein Puls ging regelmäßig also hatte die Nacht mit der Verletzung überlebt. Sie hatte nun vor aufgrund ihrer schmerzenden Knochen sich aus seinem Griff zu befreien, um sich einmal richtig strecken zu können. Doch die nächsten Gedanken die ihr in den Kopf schossen, waren sie hatte sich ohne Bescheid zu geben die ganze Nacht vom Kelutral ferngehalten. Sie konnte sich vorstellen das sich ihre wenigen Freunde, vielleicht schon um sie sorgten besonders konnte sie sich das bei dem jungen Kra’teru vorstellen. Denn Se’vin hatte sich oft mit ihm unterhalten, meistens wenn er nicht grade wegen der Ausbildung unterwegs war.

    Sie versuchte nun ganz langsam und ohne das Palulukan es mitbekommen würde, sich aus seinem Griff zu lösen. Doch das war gar nicht so einfach wie sie sich am Anfang vorstellte, die Pranke des Palulukan war doch sehr schwer und kaum zu bewegen. Se’vin musste sich mit ihrer ganzen Kraft dagegen Stämmen, um die Pranke zu bewegen was ihr aber nach einigen malen des Versuchens gelang. Doch bemerkte sie erst zu spät dass der Palulukan, durch die Bewegung der Pranke aufgewacht war. Sie stand nun zum Glück wieder aufrecht, und streckte sich erst einmal lang und merkte wie einige ihrer Knochen einen leisen aber hörbaren Knacks von sich gaben. Se’vin sah nun mit ihren Augen genau in die Augen des Palulukan, und konnte seine Dankbarkeit förmlich spüren. Einige Sekunden später erhob der Palulukan sich, und es sah so aus als wenn nie eine Verletzung gewesen wäre. Er signalisierte ihr auch anders seine Dankbarkeit, sie konnte sehen wie sein Neurales Ende auf sie zukam und er seinen Kopf in ihre Richtung neigte. In dem Moment überlegte sie wie sie ihrem Volk überhaupt beibringen sollte, das sie nun eine Palulukan Makto war doch würde die große Tsahìk Neytiri das Zeichen am besten deuten können. Sie würde nur die große Mutter um Rat fragen müssen, und würde dann sicherlich ihre Antwort erhalten. Se’vin verstand nicht viel von dem was die Tsahìk konnte oder machte, doch wusste sie so viel das ihr vermutlich einige Ehren zum Teil werden würden! Sie hatte schon so viele Geschichten über Palulukane gehört, aber das sie nun tatsächlich zum Teil einer solchen Geschichte werden würde hätte sie sich in ihren Künsten Träumen nicht gedacht.

    Se’vin sah immer noch etwas verwundert aus und dachte sich“ Wie kann das alles möglich sein, warum gerade ich und warum nun genau? Doch vielleicht weiß die Tsahìk Rat?“. Sie griff mit einer gezielten Handbewegung an ihren Hinterkopf, und holte ihr neurales Tsahaylu Ende hervor und verband es unverzüglich mit dem des Palulukan. Es war wieder wie eine Explosion von Gefühlen und Wissen, was sie durchströmte wieder spürte sie diese extreme Nähe zu dem Tier. Er verstand nicht was sie sagte, aber er verstand viele ihrer Gedanken, doch musste sie aufpassen das sie nicht zu viele ihrer Gedanken auf den Palulukan übertrug, denn verwirrte ihn das. Sie dachte in dem Moment als sie auf das Tier stieg“ Ich denke es wird fast so wie bei meinem Ikran sein, ich muss ihn mit meinen Gedanken lenken!“. Se’vin bemerkte noch rechtzeitig das sie ihren Bogen am Boden hatte liegen gelassen, sie drehte sich zur Seite und spannte ihn gekonnte über ihre Schulter und stieg dann auf den Rücken des Palulukans. Sie suchte sich zuerst eine richtige Sitzposition, in der sie ohne herunterzufallen sitzen konnte. Als sie diese dann gefunden hatte, signalisierte sie dem Tier das sie starten konnten. Sie mussten nun zuerst dieses kleine Tal verlassen und das war nur über die Seitlichen Fels Wege möglich, es sah einige Male doch sehr gefährlich aus wie sie dort wieder aufstiegen aber es viel ihr ein Stein vom Herzen als sie ohne ein Schaden wieder oben standen. Se’vin blickte noch einmal auf dieses bedeutende Tal, das ihr für immer in Erinnerung bleiben wird nicht nur als der Ort an dem sie ihre Angst überwunden hatte, nein auch an dem sie einen Palulukan an sich band!.

    Sie stürmten nun stetig in Richtung Kelutral durch diesen doch sehr dichten Teil des Waldes, in den nicht oft ein Na’vi sich verirrte. Es kam ihr fast so vor als wenn sie so schnell unterwegs waren, wie sie mit ihrem Ikran der auch auf sie wartete. Doch bis sie sich diesem wieder zuwenden konnte, würde wohl noch einige Zeit vergehen. Se’vin war überrascht wie einfach es doch war den Palulukan durch den Wald zu führen, an manchen Stellen musste sie aufpassen das nicht herunter viel als er mit riesen Sprüngen große Baumstämme und Äste überwand. Sie dachte nach und wusste, dass am Kelutral wenn sie von irgendjemand gesehen werden würde sich schnell die Kunde über ihre Tat verbreiten würde. Der Palulukan kam so langsam außer Atem und sie wusste das er bald etwas zu trinken brauchte, aber auch Se’vins Kehle brannte vor Trockenheit. Als sie an einem kleinen Bachlauf vorbeikamen, der ihr noch vom Vorabend in Erinnerung war hielt sie inzwischen recht geschickt mit dem Palulukan dort an. Sie sah ihm an das er erleichtet war einige große Schluck Wasser zu sich zu nehmen, aber auch Se’vin stieg nun ab und bückte sich ohne die Tsahaylu Verbindung zu trennen in Richtung Wasser. Es war eine große Genugtuung das Gefühl von klarem und kalten Wasser im Hals zu haben, als sie mit dem trinken fertig waren stieg sie wieder auf und sie ritten weiter durch den noch frühen Morgen. Sie waren nun schon eine Gefühlte Ewigkeit unterwegs doch als der Kelutral in greifbare Nähe kam, war Se’vin erleichtet sie war Zuhause nach einer unglaublichen Nacht! Der Palulukan wurde nun langsam und Se’vin merkte das es ihm hier nicht gefiel, schließlich wurde er meistens gejagt und hatte schon so vielen Brüdern und Schwestern das Leben gekostet. Sie beruhigte ihn über die Tsahaylu Verbindung, und teilte ihm so gut wie es ihr möglich war mit dass ihm nichts passieren würde. Als sie kurz vor dem Kelutral waren stoppten sie auf einer der riesigen Baumwurzeln, und Se’vin blickte einmal von oben nach unten am Kelutral entlang. Sie fauchte nun einmal sehr laut, worauf der Palulukan ihr es gleich tat und einen Ohrenbetäubenden Brüll von sich gab! Sie wartete nun ab was passieren würde, vermutlich hatte sie mit diesen Brüll etliche aus dem Schlaf gerissen……..

    Kapitel 10: Die Rückkehr zum Kelutral, Treffen auf die Tsahìk und den Olo’Eyktan, Erklärungen

    Se’vin saß noch immer auf dem Palulukan vor den Toren der Stadt, und fragte sich nun wer wohl den Brüll gehört hatte vielleicht sogar der Olo’Eyktan oder die Tsahìk. Sie erhoffte sich einige Antworten, auf das was hier grade passierte. Wiederrum machte sie sich Sorgen das es Probleme geben könnte, und das Volk sie und den Palulukan nicht akzeptieren würde. Doch daran wollte sie erst einmal gar nicht denken, es sollte eigentlich jeder Verstehen das dies als Zeichen der Großen Mutter zu sehen ist. Sie konnte sich all die Gesichter der anderen Jäger vorstellen, die oft über sie hinter ihrem Rücken herzogen denn schließlich war sie etwas anders als die anderen. Das machte sie oft zur Außenseiterin, aber dieses Ereignis nun würde ihre Stellung im Volk vermutlich drastisch verändern. Am liebsten hätte sie nie etwas über die Geschehnisse verraten, doch wäre das gegen ihre Prinzipien die ihr sagten“ Lasse dein Volk nicht im Stich, sondern zeige dich ihnen und helfe ihnen in einem eventuellen Kampf gegen die Himmelsmenschen und beim überleben!“. Während Se’vin noch in einigen wenigen Gedanken verharrte, merkte sie mit einem mal etwas sehr feuchtes an ihrem rechten Fuß und sah an herab und konnte den Palulukan entdecken. Ihr war klar dass dies eine Geeste der Zuneigung sein musste, sie überlegte und ihr fiel ein dass auch Nantang ihre Jungen so behandelten. Sie spürte ebenfalls eine leichte Wärme die ihr der Palulukan vermittelte, sie bestätigte die Geeste nicht nur mit einigen leichten klapsen an seine Seite nein auch mit der Bestätigung über das bestehende Tsahaylu. Se’vin nach einiger Zeit das das Tier anfing unruhig zu werden, da es mit den Pranken etwas auf dem Boden hin und her scharrte was ihr signalisierte das er sich unwohl fühlte. Doch immer und immer wieder sprach sie ihm in ihren Gedanken Mut zu, und hoffte dass er hier bleiben würde.

    Dann passierte das was unvermeidbar war, sie und der Palulukan wurden vom ersten Bruder den sie als einen der oftmals über sie redenden erkannte. Sie rief ihm zu“ Nun staunst du wie ich sehe, ich kann noch einiges mehr als nur Jagen!“ Se’vin merkte schnell das der Palulukan für sie einen Beschützer Instinkt entwickelt hatte, das konnte nur im Zusammenhang mit der Nacht stehen in dem sie ihm das Leben gerettet hatte. Sie schaute sich nun um und immer mehr vom Volke versammelten sich in sicherer Entfernung, bei ihr und dem Palulukan sie hatten schon lange keine Palulukan Makto mehr gesehen. Sie konnte ihren Augen kaum trauen als wenige Minuten später, der Olo’Eyktan Jake und die Tsahìk Neytiri auf sie zukamen es war immer wieder erstaunlich, wie schnell ganz besondere Ereignisse sich wie ein Feuer am Kelutral Verbeiteten. Se’vin hatte nun etwas Angst vor der Reaktion, würden sie sie willkommen heißen oder wieder hin fortjagen? Auch wusste sie nicht wie sie dem Olo’Eyktan und seiner Gefährtin am besten entgegentreten würde, doch sie blieb ruhig und beobachte sorgsam was nun passierte. Sie konnte fast schon aus dem Gesicht der Tsahìk lesen, und sah ihr an das sie wohl etwas wusste sie fragte sich ob es vielleicht eine Vorahnung oder gar Vision gab. Der Olo’Eyktan sie musste kurz überlegen wie er hieß, aber dann fiel ihr es blitzschnell wieder ein Jake war sein Name er kam damals von den Himmelsmenschen zu ihrem Volk. Se’vin versuchte nun alles um dem Palulukan in Gedanken zu sagen das alles vollkommen in Ordnung ist, und absolut keine Angst haben braucht. Er wurde etwas ruhiger und ließ nun auch die immer weiter auf sich zukommende Tsahìk, mit einem zeigen seiner Zähne stoppen. Sie stand nun der Clanführung gegenüber und ihr wurde anders, denn schließlich hatte sie als normale Na’vi Jägerin nicht viel mit dem Olo’Eyktan und Tsahìk zu tun.

    Se’vin erwiderte den Gruß der Tsahìk mit der typischen Hand Geeste uns sprach dann“ Ma Tsahìk ngati kameie“. Doch als sie diesen einen Satz sagte wusste sie Se’vin dass sie die ganze Zeit mit der Idee einer Vorahnung richtig lag. Die Tsahìk betrachtete nun das Tier mit einigen Argwöhnischen Blicken, und schien dadurch mehr über sie und das Tier zu erfahren. Doch als sie den Palulukan berühren wollte, fletschte dieser etwas mit seinen Zähnen und zeigte so auch durch das Band mitgeteilt das er sich unwohl fühlt. Se’vin sprach nun einige Worte“ Er hat einen Beschützer Instinkt für mich entwickelt“. Nach diesen Worten versuchte Se’vin erneut dem Palulukan mitzuteilen das alles in Ordnung war, das er keine Angst vor der Tsahìk und dem Olo’Eyktan haben muss. Sie merkte dass ihre Worte einiges bewirkten, denn das Tier wurde etwas ruhiger. Nach einigen weiteren Minuten sprach letzten Endes der Olo’Eyktan zu ihr, und sie konnte einige wenige seiner Worte mitbekommen die dazu führten das die meisten wieder zurück an ihre Arbeit gingen. Sie stieg nun langsam vom Rücken des Palulukans um mit dem Olo’Eyktan von Gesicht zu Gesicht sprechen zu können, doch trennte sie die Neurale Verbindung dabei nicht! Sie sprach nun und versuchte die Geschehnisse in einigen wenigen Sätzen zu erklären“ Oel ngati kameie ma Olo’Eyktan! Es muss euch sehr komisch vorkommen, was hier grade passiert aber ich kann es selbst noch kaum glauben. Gestern Abend war ich noch eine einfache Jägerin die im Wald auf der Jagd war, und Heute bin ich eine Palulukan Makto!“ Se’vin stoppte kurz und überlegte wie sie nun am besten fortfahren könnte“ Ich habe diesen Palulukan dem Tode nahe, in einem kleinen Tal entdeckt nach einer sehr intensiven Flucht vor Nantangs. Der Palulukan war auf der Jagd nach einer Herde Pa’li im dichten Wald, doch stürzte er ab und überlebte diesen Sturz! Ich habe mich dann um ihn gekümmert so gut es mir möglich war“. Se’vin war sich nicht sicher ob sie dem Olo’Eyktan von der Stimme erzählen sollte, die ihr so viel vorausgesagt hatte“ Für diese Tat hat er mich damit belohnt, das ich ihn nun reiten darf! Ich habe die Chance genutzt und Tsahaylu hergestellt, ich wollte wissen was ihm fehlt und wie er sich fühlte. Doch hat er auch einen Beschützer Instinkt für mich entwickelt, wie er eben deutlich zeigte“. Se’vin wartete nun sehr darauf was der Olo’Eyktan ihm zu sagen hatte denn schließlich war er nicht grade jeden Tag so, dass es eine Palulukan Makto gab!
    Ich wurde als Krieger geboren. Nun sehe ich, dass der Ruf meines Herzens religiös ist. Der Krieg ist vorbei! Hört auf sie! Hört zu.

    Meine Telefonsammlung: http://www.Projekt-Telefon-Sammlung.de.tl
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  • #2
    Eine schöne Idee, eine Jägerin zur Palulukan Makto zu machen. Mir gefällt die außergewöhnliche Freundschaft, die diese beiden Wesen verbindet. Se'vin musste ihr Reittier nicht im Kampf "erobern" - das gefällt mir wirklich gut
    Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination

    Ein Holodeck ist klasse! Man kann überall hin, obwohl man gar nicht weg muss :)

    Kommentar


    • #3
      Zitat von Twister-Sister Beitrag anzeigen
      Eine schöne Idee, eine Jägerin zur Palulukan Makto zu machen. Mir gefällt die außergewöhnliche Freundschaft, die diese beiden Wesen verbindet. Se'vin musste ihr Reittier nicht im Kampf "erobern" - das gefällt mir wirklich gut
      Vielen Dank für dein Lob, und das sind auch noch nicht alle Kapitel muss noch ein paar hier reinstellen. Habe auch noch 2-3 Geschichten in der Hinterhand, die ich nach und nach auch noch veröffentlichen werde Scheinbar bist du jemand wenn ich so lese, der sich durchaus bei Avatar auskennt, das finde ich natürlich noch vieeeel besser...

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      Kapitel 10: Die Rückkehr zum Kelutral, Treffen auf die Tsahìk und den Olo’Eyktan, Erklärungen

      Se’vin saß noch immer auf dem Palulukan vor den Toren der Stadt, und fragte sich nun wer wohl den Brüll gehört hatte vielleicht sogar der Olo’Eyktan oder die Tsahìk. Sie erhoffte sich einige Antworten, auf das was hier grade passierte. Wiederrum machte sie sich Sorgen das es Probleme geben könnte, und das Volk sie und den Palulukan nicht akzeptieren würde. Doch daran wollte sie erst einmal gar nicht denken, es sollte eigentlich jeder Verstehen das dies als Zeichen der Großen Mutter zu sehen ist. Sie konnte sich all die Gesichter der anderen Jäger vorstellen, die oft über sie hinter ihrem Rücken herzogen denn schließlich war sie etwas anders als die anderen. Das machte sie oft zur Außenseiterin, aber dieses Ereignis nun würde ihre Stellung im Volk vermutlich drastisch verändern. Am liebsten hätte sie nie etwas über die Geschehnisse verraten, doch wäre das gegen ihre Prinzipien die ihr sagten“ Lasse dein Volk nicht im Stich, sondern zeige dich ihnen und helfe ihnen in einem eventuellen Kampf gegen die Himmelsmenschen und beim überleben!“. Während Se’vin noch in einigen wenigen Gedanken verharrte, merkte sie mit einem mal etwas sehr feuchtes an ihrem rechten Fuß und sah an herab und konnte den Palulukan entdecken. Ihr war klar dass dies eine Geeste der Zuneigung sein musste, sie überlegte und ihr fiel ein dass auch Nantang ihre Jungen so behandelten. Sie spürte ebenfalls eine leichte Wärme die ihr der Palulukan vermittelte, sie bestätigte die Geeste nicht nur mit einigen leichten klapsen an seine Seite nein auch mit der Bestätigung über das bestehende Tsahaylu. Se’vin nach einiger Zeit das das Tier anfing unruhig zu werden, da es mit den Pranken etwas auf dem Boden hin und her scharrte was ihr signalisierte das er sich unwohl fühlte. Doch immer und immer wieder sprach sie ihm in ihren Gedanken Mut zu, und hoffte dass er hier bleiben würde.

      Dann passierte das was unvermeidbar war, sie und der Palulukan wurden vom ersten Bruder den sie als einen der oftmals über sie redenden erkannte. Sie rief ihm zu“ Nun staunst du wie ich sehe, ich kann noch einiges mehr als nur Jagen!“ Se’vin merkte schnell das der Palulukan für sie einen Beschützer Instinkt entwickelt hatte, das konnte nur im Zusammenhang mit der Nacht stehen in dem sie ihm das Leben gerettet hatte. Sie schaute sich nun um und immer mehr vom Volke versammelten sich in sicherer Entfernung, bei ihr und dem Palulukan sie hatten schon lange keine Palulukan Makto mehr gesehen. Sie konnte ihren Augen kaum trauen als wenige Minuten später, der Olo’Eyktan Jake und die Tsahìk Neytiri auf sie zukamen es war immer wieder erstaunlich, wie schnell ganz besondere Ereignisse sich wie ein Feuer am Kelutral Verbeiteten. Se’vin hatte nun etwas Angst vor der Reaktion, würden sie sie willkommen heißen oder wieder hin fortjagen? Auch wusste sie nicht wie sie dem Olo’Eyktan und seiner Gefährtin am besten entgegentreten würde, doch sie blieb ruhig und beobachte sorgsam was nun passierte. Sie konnte fast schon aus dem Gesicht der Tsahìk lesen, und sah ihr an das sie wohl etwas wusste sie fragte sich ob es vielleicht eine Vorahnung oder gar Vision gab. Der Olo’Eyktan sie musste kurz überlegen wie er hieß, aber dann fiel ihr es blitzschnell wieder ein Jake war sein Name er kam damals von den Himmelsmenschen zu ihrem Volk. Se’vin versuchte nun alles um dem Palulukan in Gedanken zu sagen das alles vollkommen in Ordnung ist, und absolut keine Angst haben braucht. Er wurde etwas ruhiger und ließ nun auch die immer weiter auf sich zukommende Tsahìk, mit einem zeigen seiner Zähne stoppen. Sie stand nun der Clanführung gegenüber und ihr wurde anders, denn schließlich hatte sie als normale Na’vi Jägerin nicht viel mit dem Olo’Eyktan und Tsahìk zu tun.

      Se’vin erwiderte den Gruß der Tsahìk mit der typischen Hand Geeste uns sprach dann“ Ma Tsahìk ngati kameie“. Doch als sie diesen einen Satz sagte wusste sie Se’vin dass sie die ganze Zeit mit der Idee einer Vorahnung richtig lag. Die Tsahìk betrachtete nun das Tier mit einigen Argwöhnischen Blicken, und schien dadurch mehr über sie und das Tier zu erfahren. Doch als sie den Palulukan berühren wollte, fletschte dieser etwas mit seinen Zähnen und zeigte so auch durch das Band mitgeteilt das er sich unwohl fühlt. Se’vin sprach nun einige Worte“ Er hat einen Beschützer Instinkt für mich entwickelt“. Nach diesen Worten versuchte Se’vin erneut dem Palulukan mitzuteilen das alles in Ordnung war, das er keine Angst vor der Tsahìk und dem Olo’Eyktan haben muss. Sie merkte dass ihre Worte einiges bewirkten, denn das Tier wurde etwas ruhiger. Nach einigen weiteren Minuten sprach letzten Endes der Olo’Eyktan zu ihr, und sie konnte einige wenige seiner Worte mitbekommen die dazu führten das die meisten wieder zurück an ihre Arbeit gingen. Sie stieg nun langsam vom Rücken des Palulukans um mit dem Olo’Eyktan von Gesicht zu Gesicht sprechen zu können, doch trennte sie die Neurale Verbindung dabei nicht! Sie sprach nun und versuchte die Geschehnisse in einigen wenigen Sätzen zu erklären“ Oel ngati kameie ma Olo’Eyktan! Es muss euch sehr komisch vorkommen, was hier grade passiert aber ich kann es selbst noch kaum glauben. Gestern Abend war ich noch eine einfache Jägerin die im Wald auf der Jagd war, und Heute bin ich eine Palulukan Makto!“ Se’vin stoppte kurz und überlegte wie sie nun am besten fortfahren könnte“ Ich habe diesen Palulukan dem Tode nahe, in einem kleinen Tal entdeckt nach einer sehr intensiven Flucht vor Nantangs. Der Palulukan war auf der Jagd nach einer Herde Pa’li im dichten Wald, doch stürzte er ab und überlebte diesen Sturz! Ich habe mich dann um ihn gekümmert so gut es mir möglich war“. Se’vin war sich nicht sicher ob sie dem Olo’Eyktan von der Stimme erzählen sollte, die ihr so viel vorausgesagt hatte“ Für diese Tat hat er mich damit belohnt, das ich ihn nun reiten darf! Ich habe die Chance genutzt und Tsahaylu hergestellt, ich wollte wissen was ihm fehlt und wie er sich fühlte. Doch hat er auch einen Beschützer Instinkt für mich entwickelt, wie er eben deutlich zeigte“. Se’vin wartete nun sehr darauf was der Olo’Eyktan ihm zu sagen hatte denn schließlich war er nicht grade jeden Tag so, dass es eine Palulukan Makto gab!

      Kapitel 11: Treffen auf die Tsahìk und den Olo’Eyktan, Gespräch mit dem Olo’Eyktan und der Tsahìk, Neue Erkenntnis,

      Se’vin war nun auf das äußerste angespannt, wie der Olo’Eyktan und die Tsahìk auf ihre Antworten reagieren würden. Als ihr schließlich der Olo’Eyktan Glauben schenkte, und sie und den Palulukan nicht sofort vom Kelutral verband fiel Se’vin ein großer Stein vom Herzen. Sie wurde nun wieder etwas lockerer aber blieb dabei trotzdem ernst, sie musste es vor dem Olo’Eyktan und der Tsahìk sein, denn alles andere wäre Respektlos und könnte bestraft werden. Ein paar Momente später merkte sie, wie der Palulukan trotz ihres Zuredens immer noch nervöser und ängstlicher wurde. Se’vin überlegte nun wie sie ihrem Begleiter klar machen konnte, das der Olo’Eyktan und die Tsahìk keine Gefahr darstellten. Sie drehte sich kurz um und klopfte ihrem Begleiter einige Male auf den Hals, um ihm klar zu machen dass er die Situation bisher sehr gut meistert. Doch ebenso versuchte sie ihm gleichzeitig klar zu machen dass die beiden keine Gefahr darstellten, doch das gestaltete sich schwieriger als Se’vin dachte. Der Palulukan konnte mit ihrem gesprochenen Worten nichts anfangen, das einzige was sie immer wieder tun konnte war ihm in Gedanken zuzureden. Doch sie drehte sich unverzüglich wieder um, denn war es kein gutes Benehmen dem Olo’Eyktan den Rücken zuzukehren. Nachdem der Olo’Eyktan zu Ende gesprochen hatte, erwiderte Se’vin“ Ich danke euch ma Olo’Eyktan das ihr mir glaubt, ich werde mein bestes tun um dem Volk zur Seite zu stehen!“. Se’vin sprach diese Worte mit sehr viel Bedacht und Vorsicht, denn sie wusste was das bedeutete sie würde im Notfall für ihr Volk kämpfen aber auch sterben!

      Als sich der Olo’Eyktan letzten Endes an die Tsahìk wandte, wusste Se’vin das nun das wichtigste überhaupt kommen würde. Nur sie konnte genau deuten was dieses Zeichen zu bedeuten hatte, aber konnte sie vielleicht auch ihre Fragen beantworten die ihr so auf der Seele lagen. Es war interessant aber auch gleichzeitig etwas anmutend wie die Tsahìk sie betrachtete, scheinbar war auch sie völlig von einer solchen Entwicklung überrascht. Se’vin beobachte die Tsahìk nun und stellte schnell fest das der Olo’Eyktan sich nun im Hintergrund hielt, was auch völlig normal war denn wenn sie das Wort hatte sprach niemand anders! Während sie einige Male um den Palulukan herum ging, wurde er Zusehens unruhiger was Se’vin ihm nicht übel nehmen konnte so etwas hatte er wahrscheinlich in seinem ganzen Leben noch nie erlebt. Sie versuchte ihm nun unmissverständlich und mit etwas Zuwendung klar zu machen, das er die Tsahìk auf keinen Fall angreifen dürfe sonst würde er wohl ein schlimmes Schicksal erleiden! Die Tsahìk machte einige Armbewegungen und Se’vin hört nun zu sogut sie nur konnte, doch als die Tsahìk etwas von einer Bindung für immer hörte konnte es Se’vin kaum glauben. Die Vorhersagen der Nächtlichen Stimme hatten also doch Hand und Fuß und es würde so passieren, wie sie es vorhergesagt hatte. Dass sie eine Jägerin des Bodens werden würde, nun blickte Se’vin etwas wehmütig in den Himmel und dachte an ihren treuen Ikran der sie auf vielen Abenteuern begleitet hatte. Sie konnte sich nicht vorstellen nie wieder zu fliegen, sie würde dagegen ankämpfen doch ob dies von Erfolg gekrönt sein würde konnte nur die Große Mutter wissen.

      Als die Tsahìk dann vor ihr stand und zu Ende gesprochen hatte, verneigte Se’vin sich kurz und sprach dann“ Ich danke euch ma Tsahìk das auch ihr mir glaubt, aber es ist für mich alles noch so unwirklich Gestern war ich noch eine einfache Jägerin und Heute bin ich eine…..eine Palulukan Makto. Doch die Wege der großen Mutter scheinen verschlungen zu sein!“. Se’vin machte nun erst mal wieder eine kurze Pause und sah zu ihrem Begleiter, der nun ewig an sie gebunden war und sah ihm in die Augen und es sah fast so aus als wüsste er dies genau. Dann wendete sie sich wieder zur Tsahìk und sagte“ Ich bin mir meiner Verantwortung sehr bewusst, ich werde dem Volk in allen Lagen sei es in einer guten oder schlechten Zeit zur Seite stehen!“. Die Tsahìk kam nun etwas näher zu Se’vin und flüsterte etwas ins Ohr, was für sie sehr überraschend kam und sie konnte kaum ihren Ohren trauen. Sie fühlte sich nun komischer als zuvor, es hörte sich fast so an als würde sie eine neue Tsahìk werden. Doch diesen Gedanken verdrängte Se’vin wieder sehr schnell“ Was ihr da sagt ma Tsahìk kann ich kaum glauben, und verstehe es nicht oder noch nicht? Jedenfalls danke ich euch für diese Worte, und hoffe das ich dem Titel Palulukan Makto alle Ehre erweisen werde!“.

      Kapitel 12: Treffen auf die Tsahìk und den Olo’Eyktan, Die Flucht vor den Na’vi, Einige Gedanken an einem Bachlauf,

      Se’vin merkte unaufhaltsam wie ihr Begleiter immer nervöser und nervöser wurde, und es vermutlich nicht mehr lange aushalten würde. Der Grund mussten die vielen Na’vi sein die um ihn herum standen, denn schließlich wurde er gejagt und wurde oftmals fast getötet. Sie schaute immer wieder zur Tsahìk die sich immer nach ihren Begleiter ansah, sie versuchte wohl genau einige Gedanken die ihn betreffen zu finden. In einem Moment in dem es Se’vin nicht erwartet hatte, gab ihr der Palulukan über das Tsahaylu ganz genau zu verstehen dass er sofort hier weg wollte. Er würde wohl keine Minute mehr warten wollen, was er auch mit noch nervöserem und extremeren Pranken scharren deutlich machte. Sie hatte keine Wahl entweder würde sie nun von alleine losreiten mit ihm zusammen, oder aber ihr Begleiter würde seinen Beschützerinstinkt aktivieren. Kaum hatte sie diesen Gedanken in ihrem Kopf zu Ende gesprochen, wurde Se’vin von ihrem Begleiter gefasst und rannte augenblicklich los. Sie versuchte der Tsahìk noch etwas zuzurufen doch ob sie dies noch hören würde wusste sie nicht“ Ma Tsahìk ich kann nichts daran ändern, er will mich beschützen“. Sie merke schnell dass sie sich mit großer Geschwindigkeit vom Kelutral entfernten, tief in den Wald hinein so dass sie niemand mehr sehen konnte. Se’vin fielen die Schmerzen kaum auf die die Zähne ihres Begleiters verursacht hatten, es waren keine großen Wunden aber auch keine die man so herunterspielen durfte. Sie musste diese an einem Fluss oder Bach auswaschen, damit sie sich nicht entzündeten.

      Immer noch mit sehr viel Tempo unterwegs kamen sie an einem Bachlauf vorbei, den Se’vin schnell erkannte es war dieser an dem sie das erste Mal in der vorherigen Nacht, halt gemacht hatte. Sie machte ihrem Begleiter klar das sie hier keine Gefahren mehr zu befürchten hatten, der Palulukan hielt fast Augenblicklich an und ließ Se’vin doch recht unsanft auf den Boden fallen. Sie löste nun das Tsahaylu und bewegte sich einige Meter auf den Bachlauf zu, um ihre Wunden zu reinigen und etwas Wasser zu trinken. Als das Tsahaylu gelöst war, konnte sie während sie ihre Wunden behandelte wieder einige klare Gedanken fassen“ Gestern flog ich noch in der Luft und Heute reite ich als Palulukan Makto einen Palulukan am Boden, so viele Ereignisse die auf mich einwirken wenn ich das jemand erzähle würde es mir wohl kaum jemand glauben“. Se’vin sagte nun zu sich“ Was hast du getan? Wieso gerade ich? Warum gerade jetzt zu dieser Zeit? Gibt es vielleicht eine neue Bedrohung von der ich noch nichts weiß?“.Als sie ihre Wunden fertig gereinigt hatte, merke sie dass sie wirklich nicht sehr schlimm waren und sie sie nicht groß Behandeln musste. Sie stieg aus dem Wasser und setze sich auf einen nahegelegenen Holzstumpf und dachte wieder etwas nach“ Nun habe ich diese Verletzungen dem Palulukan zu verdanken, doch was sage ich hier er wollte mir nichts antun sondern mich beschützen doch muss ich es irgendwie hinkriegen das er es länger bei dem Volk aushält“. Sie schaute einige Male zu ihrem Begleiter herüber, aber dachte sich nichts mehr besonderes dabei, eher dachte sie nun wie wohl der Olo’Eyktan und die Tsahìk wenn sie sie das nächste Mal sehen würden reagieren.
      Ich wurde als Krieger geboren. Nun sehe ich, dass der Ruf meines Herzens religiös ist. Der Krieg ist vorbei! Hört auf sie! Hört zu.

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      • #4
        Ja ich mag Avatar sehr. Cameron hat es einfach drauf. Er versteht es actionreiche Filme zu inszenieren UND eine interessante Geschichte zu erzählen. Als ich damals hörte, man wolle mal wieder eine Titanic-Verfilmung herausbringen, habe ich erst "Oh nein, ein Film, die die Welt nicht braucht!" gestöhnt - tja... bis ich das cameronsche Endergebnis sah. Ich könnte den Film immer wieder ansehen (und das liegt nicht am männlichen Hauptprotagonisten, ehrlich!) und GENAUSO geht es mir mit Avatar
        Das PC-Spiel dazu ist übrigens auch ganz hübsch. Wenns Nacht wird auf Pandora könnte man sich richtig wohl fühlen, mit all den glühenden Pflanzen etc. Sehr stimmungsvoll
        Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination

        Ein Holodeck ist klasse! Man kann überall hin, obwohl man gar nicht weg muss :)

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        • #5
          Da gebe ich dir absolut und völlig Recht, ich weiß auch nicht mehr genau wie es im Dezember 2009 eigentlich dazu kam, doch eins weiß ich genau das ich durch Avatar verdammt viele tolle Menschen kennenlernen durfte. Viele dieser Menschen nenne ich heute meine besten Freunde, und auch nach all den Jahren treffen wir uns immer nocg regelmäßig, auf Avatar Treffen es ist jedes Jahr aufs neue toll die Gesichter zu sehen, die man ein ganzes Jahr nicht gesehen hat. Ich bin ein sogenannter Hardliner Fan, und war von Anfang an dabei, und bin es nach rund 6 Jahren immer noch. Eine lange Zeit wenn man es sich ein mal, so vor Augen führt doch von dem Feuer das in mir lodert, habe ich nichts eingebüßt.

          Mein größtes Erlebnis war vor zwei Jahren, als der große Europa Avatar Treffen in Berlin war und wir eine Woche lange Besuch, von Paul Frommer hatten dem Erschaffer der Sprache Na'vi und enger Freund Camerons. Habe viel mit ihm gesprochen, ein toller Mensch der einfach nur lieb und nett ist. Das war wohl mein größtes und bestes Erlebnis, das ich je hatte einem Film so nah zu sein ist genial!

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          • #6
            Ja das hat schon was, wenn man mit Menschen zusammentrifft, die in ein Filmprojekt (oder mehrere) involviert sind/waren - oder sich mit Gleichgesinnten trifft. Das ist schon toll
            Ich finds auch großartig, wenn die Leute mit ihrem Hobby oder Lieblingsfilmen kreativ umgehen, Kostüme und Masken basteln, Modelle bauen, Fanfiction schreiben etc. - einfach aktiv werden Die Herrschaften auf dem Bild besonders in der hinteren Reihe haben sich ganz schön ins Zeug gelegt. Vermutlich haben sie Stunden unter der Dusche gebraucht, um all die blaue Farbe wieder los zu werden Aber ist ein schönes Gruppenbild geworden.
            Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination

            Ein Holodeck ist klasse! Man kann überall hin, obwohl man gar nicht weg muss :)

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            • #7
              Ich habe Avatar (bisher!) noch nicht gesehen, schäm, aber die Geschichte habe ich gern gelesen.
              Die Situation ist so gut beschrieben und man hat das Gefühl, Neroon wäre selber auf der Jagd!

              Ja, es ist schön, wenn sich Menschen mit einer Idee oder Phantasie so kreativ befassen, noch besser, zusammen mit anderen!
              Im normalen Leben trifft man dann ja nicht so viele Sci-Fi-fans, mit denen man nicht nur über den Film reden kann, sondern am Thema arbeitet!

              Jetzt muss ich aber wirklich mal ran an den Film!
              Entgegen der um sich greifenden Legendenbildung habe ich mein "altes" Forum nicht freiwillig verlassen, sondern ich wurde von den neuen "Betreibern" vor die Tür gesetzt, um den "echten" Fans den Anblick meiner Geschichten zu ersparen!

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              • #8
                In der Tat es ist schon erstaunlich, was für eine Verbundenheit und Freundschaftlichkeit durch einen einfachen Film, wie in dem Fall Avatar entstehen kann. Manchmal kann man es selber kaum fassen, aber es ist die Wahrheit und ich hatte lange daran zu kauen, das es nun tatsächlich so ist! Ich kann den Streifen inzwischen nicht mehr sehen, habe ihn einfach zuuuu oft gesehen vielleicht irgendwann wieder, aber im Moment ist daran nicht zu denken.

                Ich glaube es war alleine 6 mal im Kino, darunter Köln, Bonn, Solingen, Berlin, Freiburg, Würzburg. Ansonsten rund 40-50 mal Privat ganz sicher, wenn nicht mehr. Nur irgendwann verliert ein Film seine Wirkung, wenn er zu oft gesehen wird und dann hat man den Effekt der Ermüdung.
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                • #9
                  Na es wird langsam auch höchste Zeit für eine Fortsetzung des Streifens
                  War da nicht irgendwas mit Unterwasser-Welt geplant? Ich meine, mich an so eine Info erinnern zu können.
                  Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination

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                  • #10
                    Die Infos die du da hast, sind richtig aber bisher ist ja erst mal garnichts bestätigt, ich lasse mich da völlig unbefangen überraschen. Denn ich bin garkein Freund von Spekulationen, man kann viel bla bla machen aber ob es nachher, auch hinkommt das erfährt man erst dann wenn auch Cameron definitiv Aussagen trifft.

                    Da ich Hardliner bin kann ich geduldig warten, denn irgendwann ist der Moment da, doch dann kann ich sagen habe ich von Anfang an, voll im Thema gesteckt
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                    • #11
                      Ich bin gespannt, wann der Streifen herauskommt und auf welcher Welt er dann letztendlich spielt. Nichts gegen eine Unterwasser-Geschichte. Ich glaube Cameron hat für so etwas schon ein Faible (man denke an Abyss, Titanic, einige IMAX-Dokus und Sanctum auch wenn er da "nur" Executive-Producer war). Aber von mir aus kann das Ganze auch wieder direkt auf Pandora spielen. Die Landschaft ist toll. Die Halleluja-Berge, der Urwald... doch das hat schon was
                      Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination

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