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Sind MMORGs todgefährlich?

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  • Sind MMORGs todgefährlich?

    Gestern habe ich einen Bericht über eben solche Online Spiele gesehen. Da hat man vom Schicksal mehrerer Leute gesehen, die extrem nach solchen Spielen süchtig waren, wie z.B. Everquest. Ein Typ hat sich sogar umgebracht, weil er sein Leben nicht mehr in den Griff bekommen hatte, und hat sich vor seinem Spiel umgebracht. Und das Problem von solchen Spielen ist ja, dass sie eigentlich nie aufhören und Leuten helfen können, die sehr einsam sind. Natürlich auf die negative Seite bezogen, da sie nur mehr vor dem Pc hocken. Das finde ich schon schockierend, oder wie seht ihr das?
    Die Zeit ist das Feuer in dem wir verbrennen.

    Ich war Teil der Lösung - und mein größtes Problem.

  • #2
    Tja, traurig aber wahr. Also sowas gibt es leider und ich würde lügen, wenn ich sagen würden, dass ich niemanden kenne, der nicht vielleicht auch potentiell süchtig nach MMORPGs wäre. Aber ganz so schlimm wie Selbstmord ist es da noch nicht

    Ich denke, dadurch das solche RPGs um den spielenden Charakter eine komplett eigenen Welt, ein eigenes "Leben" aufbauen, besteht dort ein großes Suchtpotential, denn man kann es quasi 24h am Tag spielen. Allerdings würde ich die Schuld da keineswegs den Spielen geben, denke das liegt dann eher an den labileren Spielern
    "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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    • #3
      Nun ja, ich habe den besagten Bericht auch vor einer Weile mal auf ARTE gesehen und in diesem speziellen Fall waren wohl noch diverse andere Gründe (Keine Zukunftperspektive, Minderwertigkeitskomplexe, dominante Mutter mit zu hohen Ansprüchen) an dem Selbstmord schuld.

      Natürlich ändert das nichts daran, daß MMORPG's bei Menschen, die nur wenig Halt in der "richtigen" Weklt haben, hochgradig suchterzeugend sein können...
      Streichle niemals einen brennenden Hund !

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      • #4
        Ich denke es kommt immer auf die Welt und das Spiel an. Ich meine ich spiele zB ein World of Warcraft sehr gerne, aber diese Welt ist nicht mal annähernd realistisch - da verstehe ich schon eher, wenn man sich in einem realitätsnäheren Everquest verlieren kann...

        Aber solche Auswüchse wie Selbstmord und Co sind doch eher die Ausnahme und haben meist eh einen Hintergrund der in der realen Welt zu suchen ist.
        Meist ist dann das Spiel eher die Ausrede für mache Taten, um seine Schuld bzw magelndes Selbstbewusstsein abwälzen zu können - nur leider ohne therapeutischen Effekt...

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        • #5
          Das diese Spiele noch mehr Suchtpotential als Egoshooter haben glaube ich schon.

          Das man durch Computerspiele(auch Internetsucht allgemein) sozial isoliert werden kann auch. Man Probleme im Alltag bekommt usw.

          Aber das die einen umbringen nicht. Dann war derjenige schon vorher sehr krank.

          Zum Glück spiele ich online nichts mehr. Hatte über 2 Jahre Mohaa Online gezockt. In Clans usw. Das war schon fast mein Lebensinhalt. Bei MORPG´s würde ich ganz abdriften.

          Zur Zeit spiele ich gar nichts. Reicht mir das ich schon so oft im Internet und auf dieser Webseite bin!

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          • #6
            Diese Spiele allein sind sicher nicht für Selbstmorde verantwortlich. Es kommt immer auf den Charakter des Menschen und die Umwelt in der er lebt an.
            Auch kann man es nicht nur auf MMORPG's beziehen, allegemein wer nur noch am PC sitzt und von der Welt da draußen nichts mehr wahr nimmt, wird auf Dauer Schaden erleiden.
            Vom Suchtfaktor der MMORPG's kann ich nichts sagen, habe noch nie eins gespielt.
            Sorans Fußballblog - Einblicke in die Welt des Fußballs - Spielberichte, Fotos und mehr. :)
            Mein Videokanal - Supportvideos vom Fußball

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            • #7
              Zitat von Souvreign
              Ich denke es kommt immer auf die Welt und das Spiel an. Ich meine ich spiele zB ein World of Warcraft sehr gerne, aber diese Welt ist nicht mal annähernd realistisch - da verstehe ich schon eher, wenn man sich in einem realitätsnäheren Everquest verlieren kann...

              Aber solche Auswüchse wie Selbstmord und Co sind doch eher die Ausnahme und haben meist eh einen Hintergrund der in der realen Welt zu suchen ist.
              Meist ist dann das Spiel eher die Ausrede für mache Taten, um seine Schuld bzw magelndes Selbstbewusstsein abwälzen zu können - nur leider ohne therapeutischen Effekt...
              Wieso soll Everquest bitte realitätsnäher als WoW sein? Beide Spiele haben eine rein fiktive Fantasy-Welt als Setting.
              Streichle niemals einen brennenden Hund !

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              • #8
                Zitat von Soran
                Diese Spiele allein sind sicher nicht für Selbstmorde verantwortlich. Es kommt immer auf den Charakter des Menschen und die Umwelt in der er lebt an.


                Heute machen es sich viele "hauptamtliche bedenkenträger" (vor allem die in den Medien präsenten) erschreckend einfach, indem immer mal wieder ein neuer Schuldiger an der Gesamtsituation aus dem Hut hervorgezaubert wird. Dabei gilt doch mmer noch: der Großteil auch der brutalsten Spiele bringt keine Massenmörder hervor bzw der Großteil der Spieler wird nie im Leben auch nur daran denken etwas schlimmes in der Realität zu tun. Wenn dennoch ein paar wenige die Grenze überschreiten und die Selbstkontrolle verlieren kann die Antwort auf die Frage "wieso" nicht darin liegen "weil er XYZ gezockt hat" sondern es muss darüberhinaus noch viele andere Faktoren gegeben haben. In gewissen Sinn ist das dann jedesmal ein Versagen der Gesellschaft, wenn diese Faktoren überhaupt eintreten konnten, wovon sich ebendiese Gesellschaft durch vorgeschobenes "das war schuld" zu befreien versucht... aber so einfach ist es nie.
                »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                • #9
                  Zitat von Sternengucker


                  Heute machen es sich viele "hauptamtliche bedenkenträger" (vor allem die in den Medien präsenten) erschreckend einfach, indem immer mal wieder ein neuer Schuldiger an der Gesamtsituation aus dem Hut hervorgezaubert wird. Dabei gilt doch mmer noch: der Großteil auch der brutalsten Spiele bringt keine Massenmörder hervor bzw der Großteil der Spieler wird nie im Leben auch nur daran denken etwas schlimmes in der Realität zu tun. Wenn dennoch ein paar wenige die Grenze überschreiten und die Selbstkontrolle verlieren kann die Antwort auf die Frage "wieso" nicht darin liegen "weil er XYZ gezockt hat" sondern es muss darüberhinaus noch viele andere Faktoren gegeben haben. In gewissen Sinn ist das dann jedesmal ein Versagen der Gesellschaft, wenn diese Faktoren überhaupt eintreten konnten, wovon sich ebendiese Gesellschaft durch vorgeschobenes "das war schuld" zu befreien versucht... aber so einfach ist es nie.
                  da kann ich nur zustimmen.
                  heute ist ja alles was mit pc&co zutun hatt für alles schuld.
                  hier noch einige "Fakten" dazu: pc spielen brennt dir die gehirnzellen raus.
                  pc spieler sind alle pickelige streber.
                  pc´s verursachen .........

                  absolut schwachsinnig zu behaupen, dass mmorpg´s für sowas schuld sind.

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                  • #10
                    Aber es ist doch ein Unterschied, ob ich einen kurzen Shooter spiele, den ich in 20 Stunden durchhabe, oder so ein Onlinegame spiele, das theoretisch nie zu Ende gehen kann.
                    Die Zeit ist das Feuer in dem wir verbrennen.

                    Ich war Teil der Lösung - und mein größtes Problem.

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                    • #11
                      Ich lerne die sucht jetzt in WoW erst kenne, und ich finde sie TOLL!
                      sucht für alle!

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                      • #12
                        Das Problem ist nicht das Spiel, sondern die Gesellschaft die Menschen zur Einsamkeit verdammt.

                        Eine Welt in der man keine vernünftige Beziehung mehr zu anderen Menschen aufbauen kann weil sie korrumpiert durch Egoismus ist bringt logischer Weise Selbstmörder und depressive Menschen hervor.

                        Ich persönlich kenne etliche Menschen die Arbeitslos sind, vom Mann oder der Frau verlassen oder betrogen wurden und sich nur noch in Onlinewelten zurückziehen um Unterhaltung zu haben.

                        Aber die Spiele sind wie gesagt nicht schuld, die Schuld an dem Schicksal dieser Menschen trifft voll und ganz die führenden Politiker des Landes die versagt haben eine lebensfähige Gesellschaft aufzubauen und stattdessen ein lebensfeindliches Gutmenschenwerk das an Heuchelei nicht mehr zu überbieten ist geschaffen haben.

                        Die Alternative wäre das Leben wieder in seiner Natürlichkeit zu genießen, Arbeit zu haben, einen Lebenspartner zu finden und sich Kunst, Kindern, Wissenschaft und Kultur zu widmen.

                        Aber wenn ich sehe wie 17 Jährige 40 Stunden Wochen abarbeiten und am Samstag nun auch bis 20 Uhr wegen fauler Bonzen hinter der Kasse sitzen müssen, wenn in den Medien Menschen die auf Moral einen Dreck geben vergöttert werden und jeder nur an sein eigenes Wohl denkt, und bei der nächsten Wahl wieder die selben Verbrecher an der Macht sind dann wundert mich nichts mehr, und schon gar kein Selbstmord nach dem man die Erkenntnis hat das sich das eigene Leben in einem Computerspiel verwirklichen muss weil die reale Welt zu einer bunten Hölle geworden ist in der jeder Angst vor der Wahrheit hat.
                        Ich hab schon mal geküsst. ;)

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                        • #13
                          Ich weis dass ich mich bei dieser Unterhaltung zu spät Einmische aber ob RPGs süchtig machen oder nicht ist jedem Selbst überlassen aber Das Fernsehn Übertreibt masslos und Bauscht sowas auf. Man kann es auch bei den Amok läufen sehen die stad fanden da hatt man Die EGO-Shooter daran Schuld gemacht und nicht die Geselschaft und Medien. Es ist doch so dass immer mehr Hass und Gewalt an der Tagesordnung ist und so mehr verzweifelung und Minderwertigkeit geschürt würd.
                          Ich mein wenn es so weiter geht dann Macht sich die Menschheit sich Selbst Kaputt. Aber es Liegt wohl in unsere Evolution uns zu Vernichten aber nicht an den Spielen selber.

                          PS. ich habe auch schon viele MMORPG's gezockt und bin nicht süchtig geworden aber WOW könnte ich mich vergessen

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                          • #14
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                            "Alles ist Gift, es kommt nur auf die Dosis an"

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