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Mass Effect 2

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  • Mass Effect 2

    Hallo Leute

    Da ich noch kein Thread über Mass Effect 2 gefunden habe und solcher in einer Scifi Community nicht fehlen darf, dachte ich, ich erstelle mal einen.

    Meine Meinung über Mass Effect 2:

    Die Story ist natürlich (wie auch in Teil 1) super, kommt sehr überzeugend rüber und man bekommt auch die Anspannung in den Missionen deutlich zu spüren vor allem am Ende, was auch in Teil 2 hervorragend emotional rüber gekommen ist.

    Was ich auch gut fand war dass man in gewissen Videosequenzen eingreifen kann (zb um Jemanden zu Schlagen ;D).

    Auch gut fand ich das zusammenstellen der eigenen Ausrüstung also des Anzuges leider (und da sind wir schon bei den Punkten die mir absolut nicht gefallen haben und ich mir mehr erhofft habe) gabs nur sehr wenig neue Rüstungsteile, auch die Waffen waren sehr sehr wenige, da gefiel mir Teil 1 besser, da gabs Rüstungen und Waffen wie Sand am Meer und mir ist sowas sehr wichtig das ich eine große Auswahl an Ausrüstungsgegenständen habe.

    Das mit den Rohstoff abbau und den Hacken, ist zwar nett aber auf dauer sehr monoton und nervig, ich habe nach dem 10ten mal Rohstoffabbau einen Cheat gesucht da mich das total genevt hat, auch beim Hacken wollte ich am liebsten jeden Safe oder Tür die man Hacken muss auslassen, ich finde das sie das etwas übertrieben haben.

    Die Klassen fand ich zum Teil ganz gut und doch wieder nicht, da sie zuwenige Fähigkeiten haben, ausserdem gleicht sich das bei jeder Klasse fast, auch bei den Unterschiedlichen Crew Mitgliedern gleichen sich die Fähigkeiten oft, obwohl sie Unterschiedliche Eigenschaften haben.

    Denoch bin ich jetzt schon sehr gespannt auf Mass Effect 3 und hoffe das es dort wieder eher wie Mass Effect 1 wird.

    Naja genug von mir, was denkt bzw haltet ihr von Mass Effect 2 ?

    mfg
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  • #2
    Zitat von darkstalker Beitrag anzeigen
    Auch gut fand ich das zusammenstellen der eigenen Ausrüstung also des Anzuges leider (und da sind wir schon bei den Punkten die mir absolut nicht gefallen haben und ich mir mehr erhofft habe) gabs nur sehr wenig neue Rüstungsteile, auch die Waffen waren sehr sehr wenige, da gefiel mir Teil 1 besser, da gabs Rüstungen und Waffen wie Sand am Meer und mir ist sowas sehr wichtig das ich eine große Auswahl an Ausrüstungsgegenständen habe.
    Man muss aber auch sagen, dass die Auswahl in ME1 eigentlich nur vorgetäuscht war, durch jede Menge ultimativ nutzlose Waffen und Rüstungen, die sich nur im Namen und einer Nummer unterschieden haben.

    Was bei den Rüstungen mit ihrer unterschiedlichen Farbgebung und Textur noch ganz nett war (naja, bis auf die Tatsache dass gefühlte 95% der Rüstungen beschissen aussahen), war bei den Waffen einfach nur nervig. Spätestens mit dem Spectre-Zeug wurden gegen Mitte des Spiels eh alle anderen Waffen quasi-überflüssig.

    Bei ME2 fühlte sich dagegen jede Waffe wirklich unterschiedlich an und hatte sehr unterschiedliche und spürbare Vor- und Nachteile.

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    • #3
      1 kann ich nur hin und wieder bei einem Kumpel spielen, da es bei mir nicht wirklich funktionieren will. Verfluchtes Win7 HE 64 Bit System

      Aber ME2 finde ich wirklich genial. Von Anfang bis zum Ende durchgehend genial, auch wenn der Rohstoffabbau sich relativ zog, so war er beim 2ten Durchspielen doch sehr entspannt (hab den vorherigen CH importiert). Meine Klasse ist Adept, mit SMG und Assault Rifle ausgerüstet, sowie dem Raketenwerfer. Geniale Grafik, geniale Story, geniales Gameplay, unterschiedlichste Gegner, große Ähnlichkeit zu KotOR, daher würde ich dem Spiel ohne zu zögern 6* geben. Waffenvielfalt brauche ich nicht wirklich, so lange es genügend Waffenklassen gibt, und die sind hier definitiv gegeben.

      Was mich beim 2ten Durchspielen etwas gestört hat, war die im Endeffekt doch sehr lineare Story. Die Dialoge haben sich je nachdem, wie man handelte, eventuell etwas geändert, aber dennoch war es die selbe Story wie vorher. Hier hätte ich mir mehr Freiheiten wie in KotOR gewünscht.

      Was ist eigentlich euer Standard-Team, mit dem ihr eure Missionen macht?
      Ich nehme immer Miranda (wegen dem 20% Lebenbonus für die Gruppe) und Grunt (wegen der genialen Lebensdevise sowie der Brandmunition für das gesamte Team) mit. Hin und wieder tauschen sich mal Jack und Miranda aus, wenn ich weiß, dass ich mehr auf Feuerkraft denn auf Leben setzen sollte.

      Mass Effect 3 werde ich mir auf jeden Fall holen, nur hoffe ich dieses Mal, dass nicht direkt am Anfang die Normandy verreckt
      "But who prays for Satan? Who in eighteen centuries, has had the common humanity to pray for the one sinner that needed it most, our one fellow and brother who most needed a friend yet had not a single one, the one sinner among us all who had the highest and clearest right to every Christian's daily and nightly prayers, for the plain and unassailable reason that his was the first and greatest need, he being among sinners the supremest?" - Mark Twain

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      • #4
        Zitat von tbfm2 Beitrag anzeigen
        Was ist eigentlich euer Standard-Team, mit dem ihr eure Missionen macht?
        Jack und Grunt. Nur aus Sympathie.

        Grunt mag ich, einfach weil er ein Krogan ist. Die Dickhäuter gefallen mir einfach vom Hintergrund her sehr gut.

        Jack dagegen hat meine Sympathie durch ihre absolut psychotische und tödliche Natur gewonnen. Da kann Miranda nicht gegen anstinken.

        Mass Effect 3 werde ich mir auf jeden Fall holen, nur hoffe ich dieses Mal, dass nicht direkt am Anfang die Normandy verreckt
        Hmm, wenn sie dann nochmal größer neu gebaut wird, dann ist sie ja schon fast ein Dreadnought.

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        • #5
          Hah.. mein Standard-Team ist im wesentlichen Tali und Legion. Alternativ tausche ich einen der beiden durch Samarra oder Grunt aus
          Ich wurde schon als linkslinker Linksmarxistengutmenschlinker bezeichnet. Was soll das sein?

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          • #6
            Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen

            Bei ME2 fühlte sich dagegen jede Waffe wirklich unterschiedlich an und hatte sehr unterschiedliche und spürbare Vor- und Nachteile.
            ja das schon aber ich hätte mir da doch mehr Waffen und Rüstungen gewünscht.


            Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
            Jack und Grunt. Nur aus Sympathie.

            Grunt mag ich, einfach weil er ein Krogan ist. Die Dickhäuter gefallen mir einfach vom Hintergrund her sehr gut.

            Jack dagegen hat meine Sympathie durch ihre absolut psychotische und tödliche Natur gewonnen. Da kann Miranda nicht gegen anstinken.

            hehe wie bei mir, obwohl ich Jack mit Samara immer abwechsle die beiden finde ich einfach genial, vor allem die Mission wo man Jack aus der Gefengnis-Station befreit und die Mission von Samara wo sie mit ihrerer Tochter ein Duel abliefert.

            Grunt ist meine erste Wahl,da mir diese Rasse sehr gut gefällt.
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            • #7
              Den Rollenspielteil haben sie leider nur arg kastriert. Nicht falsch verstehen, ME2 ist immer noch gut, die Story sucht ihresgleichen, aber ich vermisse halt ein wenig den Rollenspielaspekt. Den Char kann man kaum noch tunen, und die Ausrüstung kommt mir auch nen wenig zu kurz.

              Ansonsten gibbet nicht viel zu meckern, nur halt das sie den RPTeil im dritten Teil wieder ein wenig erhöhen, das hätte ich gerne.

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              • #8
                Den Rollenspielteil haben sie leider nur arg kastriert. Nicht falsch verstehen, ME2 ist immer noch gut, die Story sucht ihresgleichen, aber ich vermisse halt ein wenig den Rollenspielaspekt. Den Char kann man kaum noch tunen, und die Ausrüstung kommt mir auch nen wenig zu kurz.
                Einem Charakter alle 2 Stunfen eine neue Waffe zu geben, die zwei schadenspunkte mehr macht, als die alte hat mal rein gar nichts mit "Rollenspiel" zu tun
                Rollenspiel bedeutet, den Charakter im Sinne einer gewählten Rolle auszuspielen. Alleine die Möglichkeit, Missionen in ME2 als "guter" oder "böser" Sheppard zu lösen, verpasst ME2 einen größeren Rollenspielanteil, als 99% aller PC-. und Konsolen-"Rollenspiele" überhaupt haben.

                Ich trauere dem alten Ausrüstungsystem mit sicherheit nicht nach. Und auch wenn ich durchaus gerne eine, oder zwei tolle waffen und Rüstungsteile mehr gehabt hätte, hoffe ich doch, dass BioWare NICHT mehr zu dem mülligen Inventar-rumgeklicke zurückkehrt. In ME1 verbringt man ja fast so viel Zeit mit dem Ausrüsten der Leute, wie mit "spielen".
                Mal ganz abgesehen davon, das ich durch das "neue" System immer alle Gruppenmitglieder zur Auswahl habe, und nicht nur die, die eine gute Ausrüstung tragen.
                In ME2 sind es bisweilen wirklich schwere Entscheidungen, welche Waffe man trägt, denn ob ich nun als Scharfschütze die Widow oder die Viper trage, macht einen großen Unterschied in der Spielweise, ähnlich wie sich auch die Vindicator und die Revenant stark unterscheiden. Dennoch gibt es nur wenige Waffen, die wirklich alle anderen Ersetzzen können ... zum Beispiel das Gehth-Gewehr, aber das kriegt man ja auch nicht mal einfach so nebenher "geschenkt".

                Da hat die persönliche vorliebe wirklich einfluss auf die Waffenwahl. In ME1 hing die Qualität einer Waffe nur von deren Werten ab. Genau genommen ist das Ausrüstungsmanagement damit in ME2 sogar wesentlich essentieller, als noch in ME1.

                In ME1 gab es immer nur 4 waffen, Pistole, Sturmgewehr, Schrotflinte, Präzisionsgewehr. Von Jeder Gattung hatte man immer "eine Beste Waffe" im Inventar, der Rest war unwichtig. In ME2 kann man (bis auf wenige ausnahmen) eigentlich immer alle Waffen irgendwie gebrauchen, je nachdem, wie man spielt.

                Die Klassen fand ich zum Teil ganz gut und doch wieder nicht, da sie zuwenige Fähigkeiten haben, ausserdem gleicht sich das bei jeder Klasse fast, auch bei den Unterschiedlichen Crew Mitgliedern gleichen sich die Fähigkeiten oft, obwohl sie Unterschiedliche Eigenschaften haben.
                Diesen Absatz finde ich interessant. In wie fern "gleichen" sich die Klassen denn? Nur weil Infiltrator und Techniker beide "Ki-Hacken" und "Verbrennung" können?
                Ich weiß nicht. Ich finde die Unterschiede zwischen den einzelnen Charakterklassen in ME2 enorm. In ME1 hat es tatsächlich kaum einen Unterschied gemacht, ob man nun Soldat war, oder Frontkämpfer, insbesondere aufgrund der langen "Aufladezeiten" der Fähigkeiten nicht. In ME2 hingegen merke ich zwischen beiden klassen einen gewaltigen unterschied.

                Was ich ebenfalls nicht nachvollziehen kann, ist deine Meinung über die Story. Der Plot war in ME1 einfach um welten besser, als im ME2, schon alleine deshalb, weil nicht von anfang an das "Ziel" feststand. In ME1 durfte der Spiele noch "miterleben" wie sich die Situation entwickelt hat. Das einzige "unerwartete Ereigniss" in ME2, die Entdeckung der Herkunft der Kollektoren, ist für die Handlung des Spiels leider so unwesentlich, wie der Wackeldackel im Kofferraum für die Beschleunigung eines KFZ
                Da hätten die Kollektoren auch von Dieter Hallerforden abstammen können, dass hätte auch keinen Unterschied gemacht.

                Mein Urteil sieht daher auch so aus:
                An ME1 geheh die Punkte für Story und Spannung, sowie ein Style-Sonderpunkt für den MAKO. Der Radpanzer war nach der 10ten Mission zwar auch öde, hatte aber 10x so viel Style, wie dieses Fliegeding namens Hammer.

                An ME2 gehen dafür die Punkte Hinsichtlich Gameplay, Atmosphäre, Missionsdesign und Charaktere.
                Was ist Ironie?
                Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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                • #9
                  Die Charakterentwicklung alleine haben sie komplett rausgestrichen. In ME1 konntest du noch die beste Sniper haben, aber mit nur einen Punkt snipern hat das ding gezittert und gebibbert, als wärst du nen Alki mit drei Tagen Entzug.

                  In ME2 isses leider nur noch nen Shooter, gut gemacht, aber halt nur noch nen shooter mit toller Story. Nen RP kannst du das auch nicht nennen, eher ein Actionadventure, denn der Charakterteil fehlt halt fast komplett und das vermisse ich als alter RPGler der ersten Stunden.

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                  • #10
                    Zitat von Jolly Beitrag anzeigen
                    In ME2 isses leider nur noch nen Shooter, gut gemacht, aber halt nur noch nen shooter mit toller Story. Nen RP kannst du das auch nicht nennen, eher ein Actionadventure, denn der Charakterteil fehlt halt fast komplett und das vermisse ich als alter RPGler der ersten Stunden.
                    Der Charakterteil ist da. Das sind die ganzen Dialoge, die vielen Entscheidungsmöglichkeiten.

                    Es ist einfach ein heutzutage weit verbreiteter Fehler, "RP" mit "Charakterwertentwicklung" (im Sinne von Stats) gleichzusetzen.

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                    • #11
                      Zitat von Jolly Beitrag anzeigen
                      Die Charakterentwicklung alleine haben sie komplett rausgestrichen. In ME1 konntest du noch die beste Sniper haben, aber mit nur einen Punkt snipern hat das ding gezittert und gebibbert, als wärst du nen Alki mit drei Tagen Entzug.

                      In ME2 isses leider nur noch nen Shooter, gut gemacht, aber halt nur noch nen shooter mit toller Story. Nen RP kannst du das auch nicht nennen, eher ein Actionadventure, denn der Charakterteil fehlt halt fast komplett und das vermisse ich als alter RPGler der ersten Stunden.
                      Und genau das ist der schwachpunkt an ME1, und vielen anderen RPGs. Weißt du, wofür Sheppards "N7" steht? Das bedeutet, das Sheppard einen hohen Kompetenzlevel bei der Special-Force, ergo, der Elite des terranischen Millitärs hat. Und jetzt möchte mir allen ernstes jemand erzählen, das ein als Attentäter (Infiltrator) ausgebildeter Agent der Special-Force ersteinmal den Umgang mit der Pistole erlernen muss, bevor er auch nur dazu in der Lage ist, ein Scharfschützengewehr GERADE zu halten?

                      Beim besten willen nicht, nein.

                      In Gewisser Hinsicht gehört die Charakterverwaltung natürlich zu einem Rollenspiel, dem Stimme ich zu. Aber in Vernünftigen maßen, die die Spielerfahrung unterstützen.
                      ME1 ist ein tolles Beispiel dafür, was passiert, wenn Statmaxing zum Selbstzweck verkommt. 1.000 verschiedene Talente und 1.000 verschiedene Ausrüstungsgegenstände die alle das selbe tun, nur unterschiedlich stark sind.
                      Wenn ich typische westliche RPGs betrachte, dann fällt mir auf, das unterschiedliche Ausrunstungsgegenstände auch unterschiedliche Dinge tun. In Dungeons&Dragons gibt es zwar auch einfache Schwerter +1 / +2 / +3, aber es gibt auch schwerter, mit mächtigen verzauberungen, die Feuerschaden verursachen, oder gegner instant töten können. Dadurch gibt es keine "besten" Gegenstände, die sich auf pure Zahlenwerte reduzieren lassen.
                      Und genau an diesem System ist ME2 weitaus näher dran, als ME1. Denn in ME2 gibt es - zwar sehr wenige aber dafür - wirklich unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände, die alle ihre Bedeutung haben. Jeder Gegenstand ist mal die beste, und mal die schlechteste Wahl, je nach Situation.

                      Diablo 2 hat übrigens auch alles was du aufführst. Es hat Charakteraufbau, es hat Ausrüstung ... dennoch ist D2 ein Action-Adventure, und kein RPG. Einfach weil die möglichkeit fehlt, den Charakter als solchen Auszuspielen. Wenn du dir D2 auf die Platte packst, ist in dem augenblick in dem die Installation endet bereits jede Entscheidung getroffen, die im Spiel zu treffen wäre ... du hast einfach keine Wahl.

                      ME1 & 2 lassen dem Spieler da deutlich mehr Freiraum. DESHALB sind es RPGs. Asiatische RPGs kann man vieleicht daran messen, wie viele Ausrüstungsgegenstände es gibt. In westlichen RPGs erwarte ich aber vor allem eine flexible Storyline, die auch wirkliches "Rollenspiel" zulässt.
                      Und da "spielt" ME2 - ausrüstungsmangel hin oder her - nunmal ganz weit vorne in der Oberklasse mit.

                      Das kann man dem Spiel nicht wegreden.
                      Was ist Ironie?
                      Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                      endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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                      • #12
                        Eh, der Sinn in einem Rollenspiel ist es doch eine Rolle zu spielen. Ein Spezialist hackt, ein Soldat metztelt sich durch, ein Sniper snipert, und so kann man halt seine Punkte so verlegen und seine Klasse so wählen das es passt, das ist ein RPG.

                        ME2 hat einige RP Ansätze, aber es bleibt ein Shooter mit genialer Story, nicht ganz so gut wie ME1 aber das lasse ich gelten weil ME2 den Nachteil hat die Mitte einer Triologie zu sein. Trotzdem ist und bleibt es ein Shooter, mit viel Wohlwollen kann man es noch Actionadventure nennen. Meine eigene Persönliche Meinung mit der ich auch garnicht so alleine Stehe.

                        Ein Rollenspiel ist für mich zum beispiel.. hrm.. lass mal überlegen.. und weit weit weit weiiiiiiiiiiiiit in die CPU Vergangenheit gehen.

                        Die Ultimareihe mit Abstrichen, Legend of Faerghail, Amberstar, Ambermoon, DSA Schicksalsklinge, mit Abstrichen die Baldursgate und NWN Saga, auch die alte Goldboxreihe wie Krynn, Forgotten Realms und Flash Gordon, aber ME2? Sorry, das ist und bleibt für mich ein Shooter.

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                        • #13
                          Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
                          Ich trauere dem alten Ausrüstungsystem mit sicherheit nicht nach. Und auch wenn ich durchaus gerne eine, oder zwei tolle waffen und Rüstungsteile mehr gehabt hätte, hoffe ich doch, dass BioWare NICHT mehr zu dem mülligen Inventar-rumgeklicke zurückkehrt. In ME1 verbringt man ja fast so viel Zeit mit dem Ausrüsten der Leute, wie mit "spielen".
                          Mal ganz abgesehen davon, das ich durch das "neue" System immer alle Gruppenmitglieder zur Auswahl habe, und nicht nur die, die eine gute Ausrüstung tragen.
                          Nar klar zum einen hast du schon Recht das man viel Zeit fürs aussortieren unnötige Waffen oder Rüstungen vergeudet, aber denoch finde ich nur 2-3 Waffen pro Waffenart (ja ausser schwere Waffen da gabs 5 toll) sehr dürftig, ich bezweifle stark das es in der zeit nur 2 verschiedene arten von Pistolen gibt, und falls du nun mit so was wie: ja für was mehr Waffen haben, wenn man eh nur die Stärkere verwendet... kommst, dazu sage ich: in der heutigen Zeit gibt es auch verschiedene Arten von Pistolen und jede hat andere vorteile.

                          Von dem Ausrüstungssystem sagt ja keiner was da finde ich das neue auch besser, obwohl ich am Anfang skeptisch war, ausserdem fand ich auch die Idee besser das nicht jedes Mitglied die selben Waffentypen nutzen konnte, aber da hätte ich mir auch Rassenspezifische Waffen gewünscht, so wie für den Kroganer und den Geth.

                          Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
                          Diesen Absatz finde ich interessant. In wie fern "gleichen" sich die Klassen denn? Nur weil Infiltrator und Techniker beide "Ki-Hacken" und "Verbrennung" können?
                          Ich weiß nicht. Ich finde die Unterschiede zwischen den einzelnen Charakterklassen in ME2 enorm. In ME1 hat es tatsächlich kaum einen Unterschied gemacht, ob man nun Soldat war, oder Frontkämpfer, insbesondere aufgrund der langen "Aufladezeiten" der Fähigkeiten nicht. In ME2 hingegen merke ich zwischen beiden klassen einen gewaltigen unterschied.
                          Nicht nur Ki-hacken und Verbrennung konnten andere auch, sondern auch Werfen, Warp, Branndmunition … konnten auch noch mindestens 2 Crew Mitglieder, da versteh ich unter enorm was anderes, zb das KEINE zwei Mitglieder die selben Fähigkeiten haben, in ME1 gabs ja eh so viele Fähigkeiten die es in ME2 nicht mehr gab, da hätten sie ruhig mehr Unterschiede machen können, zumindest haben sie ja Unterschiedliche Eigenschaften, vor allem hat mich gestört das die Mitglieder in den Videos besser waren als sie im Endeffekt waren als Beispiel: Thane konnte sich Tarnen, war auch Blitz schnell, aber im eigendlichen Kampf war nichts von alldem zusehen, auch die Tarn Fähigkeit hatt er nicht.

                          Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
                          Was ich ebenfalls nicht nachvollziehen kann, ist deine Meinung über die Story. Der Plot war in ME1 einfach um welten besser, als im ME2, schon alleine deshalb, weil nicht von anfang an das "Ziel" feststand. In ME1 durfte der Spiele noch "miterleben" wie sich die Situation entwickelt hat. Das einzige "unerwartete Ereigniss" in ME2, die Entdeckung der Herkunft der Kollektoren, ist für die Handlung des Spiels leider so unwesentlich, wie der Wackeldackel im Kofferraum für die Beschleunigung eines KFZ
                          Naja was willst da in ME2 noch viel erzählen, wenn man ja schon das wesentliche aus ME1 erfahren hat ? In Teil 2 gings halt hauptsächlich ums Reaper jagen und in Teil 3 wird es auch wieder darum gehen.

                          Mir hat die Story sehr gut gefallen, vor allem der Schluss kommt sehr gut rüber, in Teil 1 hat mich der Schluss eher wenig getroffen in Teil 2 wurde ich total mitgerissen.

                          Okay mehr Bosskämpfe hätte ich mir auch gewünscht und der Endkampf war ja mal so was von schwach, der hat bei mir nicht mal 2 Minuten gedauert.
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                          • #14
                            Zitat von Jolly Beitrag anzeigen
                            Eh, der Sinn in einem Rollenspiel ist es doch eine Rolle zu spielen. Ein Spezialist hackt, ein Soldat metztelt sich durch, ein Sniper snipert, und so kann man halt seine Punkte so verlegen und seine Klasse so wählen das es passt, das ist ein RPG.
                            Nein. Ein RPG ist es, wenn du deinen Charakter so spielst, wie er deiner Ansicht nach der ihm zugedachten Rolle entspricht. Nicht ob er Pistolen, Shotguns oder Sturmgewehre am besten benutzen kann, sondern ob er gut oder böse ist, skrupellos oder barmherzig.

                            Nur die primitivsten RPGs drehen sich um Stats und Items. Diablo. MMORPGs. Das was Entwickler zusammenfrickeln, wenn sie keine Story schreiben können, selbst wenn ihr Leben davon abhinge.

                            GUTE RPGs definieren sich über ihre Story. Hätte Baldur's Gate etwas von seiner Story und seinen Charakteren verloren, wenn man alle Items gestrichen hätte? Nein. Dragon Age? Nein. KotOR? Nein. Mass Effect? Auch nicht.
                            Für ein gutes RPG ist nicht wichtig, wie man Charakterpunkte verteilen kann, oder was für Ausrüstung man trägt, es zählt dass man von vorn bis hinten eine Geschichte verfolgen und mitgestalten konnte. Und in der Hinsicht übertrumpft der angeblich "bessere Shooter" ME2 genau wie sein Vorgänger 90% der sogenannten "RPGs" der letzten Dekade locker. Im Gegenteil, ich sehe es als deutlichen Fortschritt, dass man das nervige Item Management bei ME2 gestrichen hat, weil es in Teil 1 eh überflüssig war.

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                            • #15
                              Und trotzdem haben sie von der Charakterentwicklung gelebt, und das vermisse ich bei ME2 und nein es ist deiner Meinung nach überflüssig, aber nicht der meinen Nach.

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