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Resonance Of Fate

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  • Resonance Of Fate

    Da gibt's für dieses nette Spiel gar keinen eigenen Thread... Sowas aber auch.

    Ich spiel es aktuell und nach dem eher mauen Final Fantasy XIII hat es mich dann doch überzeugt, dass der Kauf meiner XBox360 kein Fehler war.

    Zur Story kann ich noch nicht viel sagen, die entfaltet sich erst allmählich und ich stehe noch ganz am Anfang.
    Nur soviel: Man spielt einen Dreiertrupp aus Söldnern ("Jägern"), die alle möglichen Drecksarbeiten erledigen, um sich durchzuschlagen. Genaueres kann ich erst nachreichen, wenn ich ein Gefühl dafür bekomme, wie sich die Story entwickelt.

    Aber das Worlddesign ist wiedermal absolute Spitze, sowas kriegen wohl nur Japaner hin. Irgendwo zwischen Steampunk und Gegenwart, eine gigantische Stadt (Coruscant-mäßig-gigantisch), die quasi ein einziges Uhrwerk ist. Gegner sind Japano-RPG-typisch eher skurril, aber trotzdem nett anzusehen. Und die Charaktere sind stilistisch eher im Rahmen als bei den aktuellen Final Fantasy-Teilen mit ihren vollkommen überverschnörkelten und überdesignten Klamotten.

    Und das Kampfsystem... Anime-Physik meets Max Payne meets Final Fantasy XII. Absolute Spitze, jede Runde ist ein Fest an Special Moves, durch die Luft fliegenden und Pirouetten vollführenden Akrobatikschützen. So dynamisch haben sich wenige Spiele in letzter Zeit für mich angefühlt, erst Recht keine rundenbasierten RPGs.
    Um es mal genauer zu beschreiben: Es wird geballert was das Zeug hält. Charaktere können (ganz Anime- oder Hollywood-Blockbuster-like) durch die Arenen rennen, springen und dabei den Gegner trotzdem zielsicher mit Salven eindecken. Ein Angriff benötigt vorher eine gewisse Zeit des "Zielens" (erledigt das Spiel automatisch, da RoF kein Shooter ist, sondern ein RPG mit vollständigem Auto-Aim). Neben dem Standardmäßigen Laufen oder Stillstehen und Schießen erlaubt das Spiel "Heldenaktionen", laufen und springen, kombiniert mit Schüssen auf das aktuelle Ziel - aber das funktioniert nur, solange noch genug "Heldenpunkte" auf dem Konto sind - und die dienen nicht nur ebenfalls als Absicherung, indem sie die Lebensbalken von Charakteren wieder auffüllen, sind sie alle aufgebraucht, wird die Gruppe stark geschwächt. Da tote Feinde (oder das Zerstören von Schilden/Körperteilen besonders dicker Brocken) diese wieder auffüllen, ist man gezwungen, permanent Schaden auszuteilen, um die Punkte im selben Maße wieder aufzufüllen, in dem man sie verbraucht.
    Dadurch dass die Platzierung und Bewegung der Charaktere zueinander eine wichtige Rolle spielt, sind die Kämpfe zudem sehr taktisch: Bewegt sich ein Charakter zwischen den beiden anderen hindurch, sammelt die Gruppe "Resonanzpunkte". Und die dienen wiederum als "Zahlungsmittel" für einen besonders heftigen Dreierangriff. Also ist man permanent versucht, die Positionswechsel so zu gestalten, dass immer ein Charakter die Linie zwischen den beiden anderen passiert, was in einigen Arenen echt viel Planung erfordert.
    Genauer zu beschreiben fällt mir im Moment etwas schwer, da ich das Kampfsystem auch nach dem umfangreichen Tutorial nicht vollständig durchblickt hatte und erst ein wenig Übung brauchte, um auch nur die einfacheren Tricks auszunutzen. Kompliziertere Sachen wie das aus Fightspielen bekannte "Juggling" (einen Gegner durch kontinuierliche Treffer in der Luft halten) oder den in der Luft befindlichen Feind durch einen Treffer direkt von oben wieder auf den Boden zu schleudern und ihm zusätzlichen Loot zu entlocken, sind nochmal eine Ecke schwieriger.

    Und da es kein RPG ohne ausrüstung gibt, dreht sich auch in RoF viel um die Aufrüstung der Schusswaffen der Protagonisten. Zielfernrohre, längere Läufe, erweiterte Magazine, all das gibt es in diversen Ausführungen, die den Knarren bessere Werte oder Spezialfähigkeiten zu bescheren. Rüstungen gibt's keine, die Charaktere verlassen sich stattdessen auf ihre Fähigkeit, Kugeln einfach auszuweichen, sowie Deckung und Bewegung.

    Wer das Spiel noch nicht kennt und eine XBox360 oder PS3 sein Eigen nennt: Ein Besuch in einer Videothek könnte sich lohnen, um es sich mal anzusehen.
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