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Saints Row IV

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    Lange wurde es erwartet und seit gestern ist es endlich erschienen: Saints Row IV. Wer glaubte, dass Saints Row: The Third durchgeknallt wäre, kriegt hier den Baseballschläger of Madness ins Gesicht geknallt.

    Die Story ist einige Jahre nach den Ereignissen aus SR3 angesiedelt. Man selber ist nun natürlich Präsident der USA (demenstprechend wurde das Weiße Haus auch mit Stripperstangen und Haustigern dekoriert) und macht das, was Präsidenten der USA immer machen: Auf dem Weg zur Pressekonferenz Leute verprügeln, Fans abschießen lassen und Filmstars high-fiven. Keine Minute nach Beginn der Pressekonferenz greifen dann auch Aliens an, welches die ehemalige FBI Agentin Kinzie mit "I knew it!" kommentiert. Und sich übrigens natürlich sofort meldet, als die Aliens nach den intelligentesten Leuten suchen. Nach kurzem Kampf landet man selber in feindlicher Hand und steckt erst einmal in einer 50er Jahre Simulation fest. Diese zu beschreiben ist etwas schwierig... Am besten sollte man es sich wie eine der alten Micky Maus Episoden, nur eben in coloriert vorstellen.
    Allerdings verweilt man nicht lange in dieser Simulation, sondern wird nach einem gescheiterten Fluchtversuch vom Imperator der Zin in eine alternative Version Steelports geschickt - und jetzt fängt der Spaß erst an. Superkräfte? Kein Problem! Man springt mal eben so auf ein Gebäude oder rennt eine senkrechte Wand hoch. Warum auch nicht? Wenn man Passanten oder Gegner kickt, fliegen sie auch mal gerne ein paar Meter durch die Luft. Und wir sind hier immernoch am Start des Spiels.
    Wenn es darum geht, seine Gefolgsleute zu befreien, wird das Spiel nochmal interessanter. Mal löst man ein Textadventure, ein anderes Mal geht es zurück zu den Anfängen von Saints Row (Flashbacks zu SR1, 2 und 3) oder auch mal vollkommen anders, indem man mal in ein 2D Beat-Em-Up geschickt wird. An und für sich wäre es auf dauernd wahrscheinlich langweilig, aber die Kombination der Quests macht die Würze des Spiels aus. Zudem gibt es diesmal einen HAUFEN Sidequests mit teilweise einzigartigen Belohnungen (Anzüge, Waffen, Upgrades, Homies).

    Insgesamt betrachtet kann man viel mehr Zeit im Spiel verbringen als in SR3 und das auch ohne, dass einem großartig langweilig wird. Collectibles sind eigentlich großteils optional, falls man wirklich jede Superkraft aufs äußerste ausreizen will. Konzentriert man sich wie ich auf ein paar wenige (z. B. Super Sprint, Jump und ab Level 50 die Stufe 2 des Area Blast), dann reicht es, die zwischendurch mal einzusammeln.
    Generell macht das Erkunden von Steelport mehr Spaß. Es geht dank Superkräften schneller als je zuvor und man muss nicht immer Ewigkeiten mit dem Auto fahren. Die Immersion ist hier absolut passend.


    Einziger Kritikpunkt bisher ist die verbuggte Steuerung. Keine Angst, es lässt sich perfekt spielen, aber bei einem Gamepad am PC geht die Kamera mal leicht "kaputt" und man muss neu laden. Einfach mit Tastatur und Maus spielen löst das Problem, aber etwas enttäuscht bin ich hier doch.

    Ansonsten kann ich für das Spiel eine unumschränkte Kaufempfehlung geben, es macht tierischen Spaß und spielt sich eigentlich wie eine exakte Weiterführung von Saints Row: The Third.
    "But who prays for Satan? Who in eighteen centuries, has had the common humanity to pray for the one sinner that needed it most, our one fellow and brother who most needed a friend yet had not a single one, the one sinner among us all who had the highest and clearest right to every Christian's daily and nightly prayers, for the plain and unassailable reason that his was the first and greatest need, he being among sinners the supremest?" - Mark Twain
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