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32 Bit oder 64 Bit - was macht mehr Sinn für wen?

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  • 32 Bit oder 64 Bit - was macht mehr Sinn für wen?

    Es gibt ja seit einiger Zeit schon 64 Bit Prozessoren von AMD und Intel. Aber macht es eigentlich Sinn HEUTE (dass 64 Bit irgendwann Standard wird ist klar) sich ein 64 Bit Betriebssystem (gibt es von Microsoft, Apple und Linux) drauf zuspielen oder sollte man (noch) lieber beim althergebrachten 32 Bit System bleiben. Funktionieren tuen die Prozessoren mit beidem.
    Wie so oft kann man bei Computern aber ja nicht sagen 32 Bit ist besser oder andersrum. Kommt ja immer darauf an was man mit seinem PC macht. Habe das mal in drei Typen aufgeteilt:

    Typ 1 Gamer
    Spielt gerne und viele Spiele. Und zwar neue Spiele mit anspruchsvoller Grafik, etc. Er hat dementsprechend auch hohe Anforderungen an die Hardware was zB Rechenleistung, RAM und Grafikkarte angeht.

    Typ 2 Surfer, Office User
    Surft gerne und viel im Internet bzw. schreibt in Foren. Hört mit dem PC Musik, nutzt viel Office, schaut aber auch ab und an mal einen Film am PC. Halt 'Standardanwendungen', die zwar nicht riesige Anforderungen an die Hardware haben, aber natürlich soll der Film auch nicht zuckeln und als Leihe müllt er sein System vielleicht auch gerne mit der Zeit zu.

    Typ 3 Grafiker
    Videos selbst erstellen oder konvertieren macht er regelmäßig und hat somit auch hohe Anforderungen an die Hardware.

    Für welchen dieser Typen macht es mehr Sinn bei 32 Bit zu bleiben bzw. zu 64 Bit zu wechseln? Ich hoffe die Typen repräsentieren so etwa das Spektrum der PC Kunden. Wenn nicht, verbessert mich. Danke schon mal für eure Antworten!
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    "The very young do not always do as they are told." aus Stargate The Nox

  • #2
    Wenn du dir Vista kaufst, dann hast du eh beide Versionen auf DVD (außer bei Home Basic), dann kannst du frei entscheiden. 64bit Software gibt es noch kaum, wenn dann wird hier meist einfach nur neu kompiliert, das Programm ist meist nicht schneller dadurch.

    64Bit wird vor allem wegen des größer adressierbaren Speichers benötigt. Bei XP ist bei 4GB Schluss, gar schon bei 2GB pro einzelner Anwendung.

    Über kurz oder lang wird 32Bit so wie damals 16bit verschwinden, das dauert aber noch etwas. Wer kein Neues OS kaufen will, kann ruhig noch bei XP (32Bit) bleiben. XP (X64) ist eher ne Katastrophe, wurde bis dato ja auch kaum verkauft.

    PS. Auch von Intel gibt es diese Prozessoren, eigentlich sind nun alle neueren Prozessoren die seit 2006 draußen sind, egal ob von AMD oder Intel, solche 32/64Bit Prozessoren.
    "...To boldly go where no man has gone before."
    ...BASED UPON "STARTREK" CREATED BY GENE RODDENBERRY...

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    • #3
      Für keinen der 3

      Gamer: Müsstest du 64 bit Versionen der Spiele haben und die sind a) selten b) kaum schneller (und da kommts nur daher, dass man optimiert hat, ne Version für nen spezifischen 32 bitter wäre genauso schnell)

      Surfer/Office user
      Nicht erwähnenswert.

      Grafiker
      Kommt drauf an. Wenn man richtig(also richtig richtig richtig) viel Arbeitsspeicher einbauen will, kann mans vielleicht gebrachen. Aber da muss man schon weit jenseits der 4 GB sein, die normalerweise unterstützt werden (man kann mit nem guten Kernel noch mehr auch bei 32 bit)

      Ich habe nen Athlon 64 mit nem 64 bit Gentoo Linux System zum basteln. Es lohnt sich nicht wirklich. Ist gut wenn mans hat, macht aber auch nix wenn man 32 bit fährt.
      Eine Erinnerung ihres Atlantisbeauftragten:
      Antiker,Galaxie,Hive

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      • #4
        64 Bit sind durchaus schneller als 32, jedenfalls wenn die Anwendungen dafür kompiliert wurden, bzw. wenn du sie selber kompilierst. Aber neben der 64 Bit Technologie kommen in den Prozessoren auch noch viele andere neue Technologien, die teilweise auf 64 Bit aufbauen. Also Intel mit NX-Bit (gegen Bufferüberläufe), VT (also unter Linux und MacOS schon heute nutzbar, WinVista wird auch davon Gebrauch machen), und SpeedStep nun auch in Desktops. AMD verkauft die selben Features unter anderem Namen (oder anders herum).
        Also lohnt es sich schon jetzt, auf 64 Bit umzusatteln.

        mfg funrun

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        • #5
          Jetzt so langsam macht es Sinn. Ein Kollege hat letzte Woche eine neue Workstation mit ordentlicher Ramausstattung bekommen, dass wäre mit 32-bit nicht drin gewesen und bescheunigt dann doch alles. Als das ganze vor Jahren eingeführt worden ist war es eine reine Hyptechnologie, etwa genauso sinnvoll wie das frühe Umsteigen von Intel auf DDR2 Ram. Leistungsmäßig gewinnt man durch die zusätzlichen Register (glaube 6 oder 8) etwas Leistung im 64-bit Betrieb. Zusätzlich kann bei entsprechend optimierten Programmen enstehen dann noch weitere Vorteile die hier schön erklärt sind.

          Ich habe meinen neuen Rechner jetzt knapp 6 Monate und fahre seitdem problemlos mit einem 64-bit Linux, 99% aller Programme liegen als 64-bit Versionen vor, der Rest läuft halt weiter im 32-bit Modus. WinXP-64 hab ich mich nicht getraut auszuprobieren, da fehlen einfach die ganzen Treiber.
          "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
          (Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

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          • #6
            Zitat von Scotty Beitrag anzeigen
            XP (X64) ist eher ne Katastrophe, wurde bis dato ja auch kaum verkauft.
            Würd ich so nicht unterschreiben. Ich hab's auf meinem Desktop PC laufen gehabt und es lief wesentlich stabiler als die 32bit Version. Das einzige Problem für mich(und der Grund warum jetzt wieder die 32bit Version installiert wurde), ist der das Logitech sich seit Monaten weigert einen Treiber für meine Quickcam bereitzustellen. Aber das ist ja nicht die Schuld von Windows. Ansonsten kann man auch sagen, dass die Treiberlage nicht mehr so schlimm ist wie noch vor einiger Zeit. Mittlerweile bekommt man für fast alles Treiber nur die Hersteller von Webcams und Scannern (also komischerweise optischer Lesegeräte) scheinen sich da teilweise noch etwas schwer zu tun.
            "Imagine there's no heaven - It's easy if you try
            No hell below us - Above us only sky
            Imagine all the people Living for today...
            "

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            • #7
              Zitat von funrun Beitrag anzeigen
              64 Bit sind durchaus schneller als 32, jedenfalls wenn die Anwendungen dafür kompiliert wurden, bzw. wenn du sie selber kompilierst.
              Es geht aber hier mal um eine Pauschalisierung, alleine die Umstellung von 32 auf 64Bit bringt meist gar nichts, der normale User wird bei fast allen Anwendungen keinen unterschied merken.

              Erst mit Vista wird sich das alles ändern, da wird aber dann eher das mit dem Speicherverbrauch ein Thema sein. Also haben wir mit Vista dann mindestens schon mal in jedem neuen Rechner 1GB, 2 dann bei den besseren Systemen,…

              Zitat von Phoenow Beitrag anzeigen
              Würd ich so nicht unterschreiben. Ich hab's auf meinem Desktop PC laufen gehabt und es lief wesentlich stabiler als die 32bit Version.
              Aha, na ja, das finde ich gar nicht, ich konnte es unter einem AMD FX 64 (irgendwas) testen, die wenigsten Programme liefen hier wirklich gut.
              "...To boldly go where no man has gone before."
              ...BASED UPON "STARTREK" CREATED BY GENE RODDENBERRY...

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              • #8
                Zitat von tsuribito Beitrag anzeigen
                Ich habe nen Athlon 64 mit nem 64 bit Gentoo Linux System zum basteln. Es lohnt sich nicht wirklich. Ist gut wenn mans hat, macht aber auch nix wenn man 32 bit fährt.
                Warum kaufst du es dann? Zuviel Geld über?

                "Zum basteln" kenne ich eigentlich eher ältere Rechner...


                Zu 64bit: Wenn ich mal gezwungen werde auf 64bit umzustellen, dann muß ich wohl mitgehen. Aber solange das meisten auf 32bit läuft bleibe ich beim alten.

                Wenn neue Boards und Prozessoren natürlich nur noch 64 Bit haben und sie letztendlich genauso viel kosten wie früher die 32Bit Hardware, ist es auch logisch das man bei einen Neukauf oder Aufrüstung dann zugreift. Verschlechtern tut sich ja nix.

                Aber noch läuft mein PC mit den meisten Sachen. Und ist noch heile.

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                • #9
                  Ganz im Gegenteil! Es gibt viele Technologie-Vorteile!
                  Es lohnt sich also auch schon jetzt, einen 64-Bitter zu nutzen.
                  @ Sky
                  Ähmm...Der Athlon 64 war zu seiner Zeit der Standard-Prozessor. Der hat nicht mehr gekostet als ein 32-Bitter, genaugenommen war da keine 32-Bitter mehr aktuell. Also hat das nichts mit Geld-über zu tun!

                  mfg funrun

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                  • #10
                    Zitat von funrun Beitrag anzeigen
                    Ganz im Gegenteil! Es gibt viele Technologie-Vorteile!
                    Es lohnt sich also auch schon jetzt, einen 64-Bitter zu nutzen.
                    Welche wären das?
                    Das mit dem Speicher lassen wir mal außen vor, alle anderen Funktionen die die neuen CPUs so inne haben, haben nichts mit der 64Bit Architektur zu tun.

                    Es sei noch erwähnt, dass das eh auch keine echten reinen 64Bit CPUs sind, es sind normale 32 Bit CPUs mit einem quasi 64Bit Aufsatz.

                    Kommen wird es, aber erst mit Vista.
                    Vista heißt für uns eh, dass wir fast alles neu Kaufen müssen, also was Software angeht.

                    Diesen x64 Kram haben nun ja eh alle CPUs drin, egal ob AMD oder die neuen Intel CPUs. Wer XP hat, der brauch sich darüber eh keine Gedanken machen. Macht euch darüber Gedanken wenn ihr einen neuen Rechner habt, wo dann Vista drauf ist (ich spreche mal nur die Win User an). Da hat man dann zumal beides zur Verfügung, auf jeder DVD sind beide Fassungen drauf (außer bei Home Basic).
                    "...To boldly go where no man has gone before."
                    ...BASED UPON "STARTREK" CREATED BY GENE RODDENBERRY...

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                    • #11
                      die einzige Anwendung die bei mir davon profitiert ist Seti@home, da stellt man wirklich eine Leistungssteigerung von fast 100% fest. Hat man natürlich nur mit dem entsprechendem Betriebssystem.

                      Mein verlinkter Artikel scheint ja etwas untergegangen zu sein:

                      Denn genau dies heisst 64 Bit: der Prozessor bietet "breitere" Wege für die interne Datenübertragung. Ob ein Lastwagen (Programm) damit nun mehr Ware (mehr Daten/Leistung) in der gleichen Zeit transportieren kann, hängt davon ab ob er den breiteren Weg (64 statt 32 Bit) auch zusätzlich nutzen kann.

                      Konkret heisst das für Computerprogramme: Wenn man seine Daten nicht nur in 32 Bit sondern auch in 64 Bit Häppchen aufteilen kann, dann kann man auf einmal (= in einem Taktzyklus) doppelt so viele Daten transportieren (bzw. damit rechnen) wie vorher. Insofern gilt hier die theoretisch richtige Formel 64 Bit = 2 * 32 Bit, also doppelt so schnell. In der Realität muss aber auch mal ein kleiner Laster mit ein paar Kisten Äpfeln über die Autobahn, d.h. die Autobahn wird nicht in voller Breite ausgenutzt und damit nur ein Teil der 64 Bit geliefert - der Laster transportiert die gleiche Menge in der gleichen Zeit auf beiden Autobahnen (32 und 64 Bit). In diesen Fällen bringt 64 Bit keinen Vorteil. Zusätzlich zur Steigerung der Geschwindigkeit bietet 64 Bit aber auch einen größeren Adressraum, d.h. es kann statt 2³² = 4 GB nun 2⁶⁴ = 16 Milliarden GB = 16 EB (ExaByte) Speicher addressiert werden (Merke: jedes zusätzliche Bit verdoppelt den Adressraum!).

                      64 Bit bietet somit theoretisch die doppelte Leistung von 32 Bit. Dazu müssen aber alle Programme komplett auf 64 Bit optimiert sein und selbst dann wird es nie zu einer Verdopplung der Leistung kommen, da z.B. 2 * 2 auch in 64 Bit nicht schneller gerechnet wird (siehe Apfel-LKW). Es kommt somit auf die Programme (Fahrzeuge) an, wie gut sie die 64 Bit (doppelt so breite Strasse) ausnutzen. Besonders rechenintensive Programme wie Fraktalprogramme , Raytracing , BOINC etc., deren Hauptaufgabe die Berechnung mathematischer (physikalischer) Modelle ist, können in einer entsprechend optimierten 64 Bit Variante praktisch doppelt so schnell werden. Für alle anderen Programme (Email, Browser, Textverarbeitung, etc.) liegt der Leistungszuwachs irgendwo zwischen 0 und 100%.
                      "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
                      (Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

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                      • #12
                        Hatte auch mal Windows 64Bit drauf (kostenlos von der Uni), kurz nachdem ich mir meine erste 64Bit-CPU gekauft hatte (war so Anfang bis Mitte des Jahres). Habs dann gleich wieder runtergeschmissen, weil ich zum einen keinen Vorteil dadurch bemerkt habe, zum anderen aber einige nervige Fehler, wie z.B. dass eine Auslastung des IDE-Ports die ganze Oberfläche lahmlege, so dass man nichts mehr machen konnte wenn man z.B. eine Datei auf die IDE-Platte kopiert oder eine DVD gebrannt hat, bis er dann mal fertig wurde - nervig!
                        Lag sicher an miserablen Mainboard-Treibern und da kann Windows vllt. nix für, aber das Wissen hilft mir dann auch nix. Und ich hab wirklich keinen Unterschied im positiven bemerkt. Wer ein laufendes XP 32Bit hat sollte imo auf keinen Fall auf die Idee kommen, stattdessen 64Bit zu installieren.

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                        • #13
                          @ Scotty
                          Lies dir doch einfach mal meine vorherigen Postings durch, Ich bin mir sicher, diese werden deine Frage klären.

                          mfg funrun

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                          • #14
                            Zitat von funrun Beitrag anzeigen
                            Ganz im Gegenteil! Es gibt viele Technologie-Vorteile!
                            Es lohnt sich also auch schon jetzt, einen 64-Bitter zu nutzen.
                            Wo denn? Bis jetzt bringt es doch keine Vorteile. Sei es vom Speicher(welcher Homeanwender hat mehr als 4GB Speicher?) oder der Software dafür.

                            @ Sky
                            Ähmm...Der Athlon 64 war zu seiner Zeit der Standard-Prozessor. Der hat nicht mehr gekostet als ein 32-Bitter, genaugenommen war da keine 32-Bitter mehr aktuell. Also hat das nichts mit Geld-über zu tun!

                            mfg funrun
                            Mit "Geld über" meinte ich Tsuribito. Aber eigentlich eher weil er gesagt hat das er den Rechner zum "basteln" benutzt.

                            Das kenne ich von Neu-Rechnern eigentlich weniger.

                            Wenn ich mir einen neuen PC kaufe sollte und es nur noch 64-Bit CPU´s gibt, welche praktisch nicht teurer sind, dann werde ich mir ruhigen Gewissens auch einen kaufen.

                            Ich meinte eher, dass es nichts bringt, jetzt mit allen Mitteln alles auf 64Bit umzurüsten, wenn das alte System noch gut läuft.

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                            • #15
                              Zitat von funrun Beitrag anzeigen
                              @ Scotty
                              Lies dir doch einfach mal meine vorherigen Postings durch, Ich bin mir sicher, diese werden deine Frage klären.
                              Nein, lies du vielleicht noch mal.
                              Was du erwähnt hast, hat nichts mit den x64Bit Aufsatz zu tun.

                              TheJoker hat es in seinem Zitat gut erklärt.
                              Anwendungen die unter 32Bit ein System nicht fordern, werden auch mit 64Bit nicht schneller.
                              "...To boldly go where no man has gone before."
                              ...BASED UPON "STARTREK" CREATED BY GENE RODDENBERRY...

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