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Programmieren für Anfänger

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  • Programmieren für Anfänger

    hallo leute,
    ich habe mal eine frage:
    ich suche ein programm oder ähnliches, mit dem ich ein wneig das programmieren lerenen kann (so in richtung visual basic,delphi ...)! allerdings nicht gleich diese recht komfortablen programme, sondern leiebr etwas kostenloses zum download, da das bei mri eher spieleri ist und ich deswegen von kostenpflichtigen sachen erstmal absehen möchte.

    wer ne idee hat: BITTE MELDEN! danke
    Im Krieg gibt es keine Gewinner - höchstens Überlebende

    Nazis, folgt eurem Führer! Seine letzte Tat war Selbstmord...!

  • #2
    Ich kann dir da nur Delphi ans herz legen.
    Es ist zwar etwas antiquiert und auch der ursprüngliche Programmiercode ist in der Umgebung nur noch zweitrangig, doch mit etwas glück findest du eine aktuelle Version auf einer Zeitschriften CD/DVD.
    Delphi ist in bestimmten Versionen nämlich für privatanwender kostenlos.

    Ist meiner Meinung nach am einfachsten zu lernen
    If there's a God or any kind of justice under the sky
    If there's a point if there's a reason to live or die
    Show yourself - destroy our fears - release your mask

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    • #3
      Alternativ gibt es kostenlos zum Download Free Pascal:
      Free Pascal - Advanced open source Pascal compiler for Pascal and Object Pascal - Home Page
      Free Pascal - Wikipedia
      "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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      • #4
        Pascal und Delphi würde ich nicht mehr empfehlen. Gerade wenn man lernen will sollte man sich an den Sprachen orientieren, die auch in den Unis gelehrt werden. Dazu gibts dadurch immer sehr gute Skripte, Tutorials und Hilfe im Netz was dann schon von Vorteil ist wenn man eine Frage hat.

        Deshalb würde ich dir die Java Ecke empfehlen. Mit BlueJ gibts da sogar eine extra zu Lehrzwecken erstellte IDE (BlueJ - Teaching Java - Learning Java ), die sich auch das wesentliche Beschränkt. Eine Anleitung zu BlueJ gibts hier .
        "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
        (Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

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        • #5
          Wenn du reine Destopprogramme erstellen möchtest, solltest du dich mit VB oder C# .NET befassen, jedenfalls wenn du dich auf Windows konzentrieren bzw. beschränken möchtest.

          Kostenlose IDEs gibt es hier von MS auch, die nennen sich VisualStudio Express, eine OpenSource IDE gibt es auch noch, diese nennt sich SharpDev. Bücher und Tutorials gibt es für diese Sprachen zu hauf im Netz, auch Seiten mit Beispielen und Communitys.

          Ich als Hobbycoder entwickle auch unter VB .NET und natürlich C++ .NET.
          "...To boldly go where no man has gone before."
          ...BASED UPON "STARTREK" CREATED BY GENE RODDENBERRY...

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          • #6
            Ich schließe mich Scotty an. Wenn man unter Windows und auch für Windows programmieren will, sollte man sich gleich die Express-Versionen (bzw. eine davon) laden. Gibt es wie genannt für C# (Visual CSharp Express), aber auch für C++ (Visual C++ Express) und Visual Basic.

            Ist komplett kostenlos direkt von Microsoft, siehe hier.

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            • #7
              Ich schließe mich Scotty an. Wenn man unter Windows und auch für Windows programmieren will, sollte man sich gleich die Express-Versionen (bzw. eine davon) laden. Gibt es wie genannt für C# (Visual CSharp Express), aber auch für C++ (Visual C++ Express) und Visual Basic.
              eine komplette IDE ist für einen Anfänger vollkommen falsch. Das verdirbt den Stil und man lernt wesentlich langsamer (hat ja schon seinen Grund warum das den 1.Semestern in jeder Hochschule die ich kenne "verboten" wird). Ich lerne zur Zeit in meiner Freizeit D mit einfachem Editor mit Syntaxhighlighting (und das als Informatiker mit meinen täglich >8h Softwareentwicklung in C++). Für eine vollkommen Anfänger ist es das wichtigste die grundlegenden Konzept objektorientierter Programmierung zu lernen, die Sprache ist eher sekundär. Genau hier liegt die Stärke von BlueJ, man ist "gezwungen" sich vorher Gedanken über Programmaufbau, Vererbungen, etc... zu machen.

              Gegen C# spricht die geringe Verbreitung (ganze 3,7% laut tiobe). Die Sprache ist sicher ganz nett, wird aber außerhalb des privaten Bereichs und bei Kleinstprogrammen fast überhaupt nicht benutzt. Gegen Java spricht aber auch für Desktopprogramme (auf dem Server sowieso, da liegt der Marktanteil wohl mittlerweile bei >80%) heutzutage überhaupt nichts mehr, da hat sich seit Version 1.5 so viel getan das man kaum noch einen Unterschied was Desktopintegration und Geschwindigkeit angeht ausmachen kann.
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              • #8
                Zitat von TheJoker Beitrag anzeigen
                eine komplette IDE ist für einen Anfänger vollkommen falsch. Das verdirbt den Stil und man lernt wesentlich langsamer (hat ja schon seinen Grund warum das den 1.Semestern in jeder Hochschule die ich kenne "verboten" wird). Ich lerne zur Zeit in meiner Freizeit D mit einfachem Editor mit Syntaxhighlighting (und das als Informatiker mit meinen täglich >8h Softwareentwicklung in C++). Für eine vollkommen Anfänger ist es das wichtigste die grundlegenden Konzept objektorientierter Programmierung zu lernen, die Sprache ist eher sekundär. Genau hier liegt die Stärke von BlueJ, man ist "gezwungen" sich vorher Gedanken über Programmaufbau, Vererbungen, etc... zu machen.
                Ja da hast du wohl recht, aber schaden kann es ja auch nicht, mir hat es auch nicht geschadet, aber ich hab ja auch nicht studiert .

                Zitat von TheJoker Beitrag anzeigen
                Gegen C# spricht die geringe Verbreitung (ganze 3,7% laut tiobe). Die Sprache ist sicher ganz nett, wird aber außerhalb des privaten Bereichs und bei Kleinstprogrammen fast überhaupt nicht benutzt.
                Tatsächlich?
                Kommt mir nicht so vor, ich hab eher den eindruck das es immer mehr werden, vor allem durch Entwickler die von Java her kommen, aber ich kann mich da auch täuschen.
                Bin selber ja ein VBler und werde es auch bleiben, ansonsten eben C++.

                Über D hab ich aber auch schon so einiges gelesen, aber so richtig mit beschäftigt noch nicht.
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                • #9
                  Ja da hast du wohl recht, aber schaden kann es ja auch nicht, mir hat es auch nicht geschadet, aber ich hab ja auch nicht studiert
                  es geht natürlich auch anders. Allerdings ist so eine IDE so ziemlich das komplizierteste Programm was man sich auf seinen PC installieren kann. Da ist es ganz gut, wenn man zu Beginn die Komplexität herausnimmt und sich auf das lernen der Programmiersprache und deren Konzepte konzentriert. Ich kenne viele, die sich in den Tiefen der IDE verrannt haben. Dann bleiben die schnellen Erfolgserlebnisse aus und darüber verlieren viele die Lust und geben auf. Den Syntax hat man auch schneller drauf, wenn man das ganze immer selbst Tippen muss. Die Codevervollständigung verdirbt da sehr viel. Spätestens wenn dann beim Einstellungstest ein kleines Programm auf Papier geschrieben werden soll erkennt man bei vielen nicht welche Sprach das ist. Wenn man die Sprache dann einigermaßen beherrscht kann man umsteigen, Divide & Conquer.

                  Tatsächlich?
                  Kommt mir nicht so vor, ich hab eher den eindruck das es immer mehr werden, vor allem durch Entwickler die von Java her kommen, aber ich kann mich da auch täuschen.
                  Bin selber ja ein VBler und werde es auch bleiben, ansonsten eben C++.
                  Scheint sehr viel Marketing zu sein. MS scheint dem ganzen selbst auch nicht zu trauen, sonst hätten sie selbst ein paar Anwendungen in .NET auf den Markt gebracht (kenne keine mit Außnahme einiger kleiner Tools). Natürlich ist der Tiobe nicht 100%ig. Die Fehlerquote wird wohl nicht sehr klein sein, aber selbst bei einer von 20% bleibts deutlich unter der 5% Marke. Der Trend ist also klar erkennbar.

                  Ich selbst bleibe privat auch erstmal bei C++/Qt. Beruflich werde ich aber in Zukunft wohl nicht an Java vorbekommen (keine Nachteile der Plattform mehr seit ein paar Jahren und man muss nicht mehr so viel schulen wie bisher, weil Java auf den Unis einfach dominiert), zumindest bei neuen Projekten wird da wohl nächstes Jahr umgestellt.
                  Zuletzt geändert von TheJoker; 02.11.2007, 20:40.
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                  • #10
                    Zitat von TheJoker Beitrag anzeigen
                    Scheint sehr viel Marketing zu sein. MS scheint dem ganzen selbst auch nicht zu trauen, sonst hätten sie selbst ein paar Anwendungen in .NET auf den Markt gebracht (kenne keine mit Außnahme einiger kleiner Tools). Natürlich ist der Tiobe nicht 100%ig. Die Fehlerquote wird wohl nicht sehr klein sein, aber selbst bei einer von 20% bleibts deutlich unter der 5% Marke. Der Trend ist also klar erkennbar.
                    Meinst du C# im speziellen oder .NET Anwendungen im allgemeinen? Auf dem Framework basierende Anwendungen gibt es schon eine ganze menge, egal ob die nun in C#, VB oder C++ .NET sind. Ein Vorteil ist hier dann auch Windows ab Vista, da ist es ein fester bestandteil.

                    Gerade auch im Businessbereich wird .NET immer beliebter, so jedenfalls mein Eindruck und ich lese das auch immer wieder. Privat hab ich schon viele 100 kleinere und mittlere Projekte kennen gelernt.

                    Ein sehr bekanntes und immer größer werdendes Projekt ist beispielsweise Paint .NET.

                    Java findet man im Desktopbereich unter Windows ja fast gar nicht, jedenfalls ist mir da fast nichts halbwegs großes bekannt. So oder so ist C++ noch das maß aller Dinge. Bei kleineren Projekten kommt man aber mit anderen Sprachen schneller und besser ans ziel.
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                    • #11
                      meine c#, gerade VB trifft man dann doch recht häufig an. Ist ja auch einfacher von einer bestehenden VB Anwendung auf VB.NET zu portieren als in einer komplett neuen Sprache neu zu schreiben. c# fehlt da einfach das Alleinstellungsmerkmal, es gibt ja fast kein Sprachfeature was die Konkurrenz nicht auch hätte.

                      Wenn man die ganzen fertig PCs mit vorinstalliertem BS anschaut wird man da auch zu 99% direkt eine JRE finden. Die Verbreitung ist also nicht wirklich ein Problem. Irgendwo gabs mal eine Statistik die davon sprach, dass auf über 95% aller Rechner eine JRE läuft, find das aber auf die schnelle gerade nicht.

                      Gerade auch im Businessbereich wird .NET immer beliebter, so jedenfalls mein Eindruck und ich lese das auch immer wieder.
                      ja wird es, die Konkurrenz aber auch. Drunter leiden muss mein c++ derzeit will sowieso alles in Richtung Webbasiert, kann ich persönlich noch nicht wirklich ab.

                      paint.NET zähle ich eher zu den kleineren Projekten, wie gesagt hier und im Hobbybereich siehts nicht schlecht aus mit der Verbreitung. Was mir fehlt ist eine wirklich große "Leuchtturm" Anwendung in c# (und das ist ja die eigentliche Hauptsprache von .net) von MS. Selbst wenn man sich die für die nächsten Jahre angekündigten Produkte anschaut findet man da nichts. Von Sun bekam man fast von Beginn an mit Netbeans (6.0 Beta2 sieht nach der bisher besten IDE aus, die ich bisher gesehen habe, auch für c++ top. Die Qt Integration fehlt aber noch.) eine große Anwendung komplett in Java, für VS ist das selbst für die übernächste Version nicht geplant.

                      Java findet man im Desktopbereich unter Windows ja fast gar nicht, jedenfalls ist mir da fast nichts halbwegs großes bekannt.
                      naja, jede Menge Branchensoftware, Notes, SAP, die entsprechenden Java IDEs(intellij, netbeans, eclipse), Base und andere neuere Features bei OpenOffice, etc... da kommt schon einiges zusammen.
                      "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
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                      • #12
                        Zitat von TheJoker Beitrag anzeigen
                        Wenn man die ganzen fertig PCs mit vorinstalliertem BS anschaut wird man da auch zu 99% direkt eine JRE finden. Die Verbreitung ist also nicht wirklich ein Problem. Irgendwo gabs mal eine Statistik die davon sprach, dass auf über 95% aller Rechner eine JRE läuft, find das aber auf die schnelle gerade nicht.
                        Echt?
                        Ist mir noch nie untergekommen das mal wo eine aktuelle JRE installiert war, es sei denn der Windows PC wurde mit OOo oder SO ausgeliefert.

                        Zitat von TheJoker Beitrag anzeigen
                        paint.NET zähle ich eher zu den kleineren Projekten, wie gesagt hier und im Hobbybereich siehts nicht schlecht aus mit der Verbreitung. Was mir fehlt ist eine wirklich große "Leuchtturm" Anwendung in c# (und das ist ja die eigentliche Hauptsprache von .net) von MS.
                        Als klein würde ich es nicht mehr bezeichnen, aber stimmt schon, was wirklich großes fehlt...

                        Zitat von TheJoker Beitrag anzeigen
                        naja, jede Menge Branchensoftware, Notes, SAP, die entsprechenden Java IDEs(intellij, netbeans, eclipse), Base und andere neuere Features bei OpenOffice, etc... da kommt schon einiges zusammen.
                        Ach ja Base, nicht mehr dran gedacht, obwohl ich damit ja täglich arbeite .

                        Werkelt SAP nicht auch immer mehr mit .NET rum (?), aber vielleicht hab ich da auch mal was falsch verstanden.
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                        • #13
                          Echt?
                          Ist mir noch nie untergekommen das mal wo eine aktuelle JRE installiert war, es sei denn der Windows PC wurde mit OOo oder SO ausgeliefert.
                          Ob aktuell oder nicht kann ich nicht sagen aber da läuft ja dann irgendwann da Update. Von den Dell Kisten für Privatkunden weiß ich es ganz sicher. In Zukunft spielt es ja aber sowieso keine Rolle, da ja Java jetzt OpenSource ist kann man einfach die kommende kleine JRE mit dynamischem Nachladen von benötigten Klassen mitliefern.

                          Werkelt SAP nicht auch immer mehr mit .NET rum (?), aber vielleicht hab ich da auch mal was falsch verstanden.
                          Ich weiß nur das es wohl ein Interface gibt mit dem man per .NET zugreifen kann, bin da aber auch kein Experte. Scheint aber nicht wirklich benutzt zu werden, die letzte Version ist von 2002 (.NET Framework Tools / Werkzeuge / Products / Produkte )
                          "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
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                          • #14
                            Grundlegend halte ich es didaktisch sehr wohl für sinnvoll, von Anfang an eine IDE einzusetzen. Natürlich muss dem Anfänger der Unterschied zwischen Sprache/Sprachwerkzeugen/IDE bewusst sein und er hat am Anfang mehr Konzepte zu erlernen, aber gerade bei Sprachen wie Java oder .NET weiss ich es sehr zu schätzen, wenn die IDE Inline Dokumentation anzeigt oder auch eine Autovervollständigung von Klassen bietet, denn das ist
                            a) aktueller als die meisten Howtos die man finden dürfte und
                            b) erhöht die Erfolgsquote, wenn man eigene Projekte umsetzen will (und nicht mehr mit Tutorial Code herumspielt)

                            Abgesehen davon halte ich deklarative Sprachen gerade am Anfang für noch besser geeignet, weil sie von dem gesamten Speicher- und Zustandskonzept eines rechners abstrahieren. Leider gibt es AFAIK keine wirklich einsteigerfreundlichen Toolchains für diese Sprachgruppen, sie setzen also erfahrene Anwender voraus.
                            können wir nicht?

                            macht nix! wir tun einfach so als ob!

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                            • #15
                              Zitat von Scotty Beitrag anzeigen
                              Java findet man im Desktopbereich unter Windows ja fast gar nicht, jedenfalls ist mir da fast nichts halbwegs großes bekannt.
                              Also Privatanwender dürften wohl am besten den TV-Browser kennen.
                              Und Programmierer kennen Eclipse, Netbeans und Co.
                              Das sind alles Programme die in Java programmiert wurden.


                              Nun aber zum eigentlichen Thread.

                              Für Anfänger würde ich ganz klar erstmal Python empfehlen.
                              Die Skriptsprache ist schnell zu lernen und sehr überschaubar, die Erfolgserlebnisse treten daher auch ganz schnell ein.
                              Außerdem liefert es eine gute IDE mit umfangreicher Dokumentation gleich mit.

                              Wenn man eine Grafische Oberfläche benötigt, dann kann man bei Python auf die GTK+ Bindings setzen, aber das steht auch schon alles in der Dokumentation zu Python drin.

                              Auf jedenfall kommt man so als Anfänger schnell zu Erfolgserlebnissen, das Programmieren macht damit sehr viel Spaß und vielseitig ist die Sprache ebenfalls.
                              Von einfachen Scripten bis zu GUI Tools kann man damit einen ganzen Haufen schnell und effizient realisieren.


                              Natürlich ist es eine Scriptsprache aber das ist für den Anfang kein großes Problem.
                              Basic ist auch nur ne Scriptsprache, aber Python ist dagegen die bessere davon und bietet auch schon Möglichkeiten der Objekt Orientierten Programmierung.


                              Zu Java:
                              Java ist zwar sicher Zukunftssicher, aber Java ist auch ganz schön umfangreich und gerade für den Anfänger schwer zu durchschauen.
                              Gerade dann wenn man von Objekt Orientierter Programmierung usw. noch keinen blassen Schimmer hat sollte man Java erstmal meiden.
                              Ich würde daher jedem Anfänger sogar eher C anstatt Java empfehlen,
                              denn C ist hier wiederum klein und fein und leicht überschaubar.
                              Nur kann man sich bei C wegen der Pointerarimethrik schnell verrennen.
                              Das sollte man wissen.

                              C++ ist für den Einsteiger auch keine gute Wahl, hier gilt das selbe Problem wie bei Java.
                              Eventuell ist es sogar noch schlimmer, da man mit C++ ganz schöne Sauereien machen kann die eventuell zu schlechtem Programmierstil führen können, dann sollte man schon lieber Java nehmen.


                              C# ist eigentlich nichts anderes als ne Java Kopie
                              und man verbaut sich mit C# zu einem gewissen Teil die Möglichkeiten für andere Plattformen zu entwickeln.
                              Es gibt z.B. für Linux zwar auch das Mono Projekt mit dem man C# Anwendungen auch entwicklen und ausführen kann, aber mit Java ist man dann doch wiederum besser dran, denn mit Java kann man, wenn man etwas weiter fortgeschritten ist, auch für sein Handy Programme entwicklen.


                              Dann noch etwas zu D.
                              D ist sehr neu, in der Industrie wird es noch nicht eingesetzt, dazu muß diese Sprache erstmal zeigen was sie drauf hat.
                              Aber zum Lernen für Einsteiger und Hobbyprogrammierer ist D sicher eine sehr gute Sprache, es bietet die Schlankheit und Übersichtlichkeit von C ohne
                              dabei die Fallstricken von C und C++ zu haben und es benötigt im Gegensatz zu Java und C+ keine Virtual Maschine.
                              Das sind dann alles schon Vorteile.
                              Ein Nachteil kann lediglich sein, daß ein großteil der Dokumentation noch in Englisch ist, aber für Einsteiger die eh daheim Programmieren ist D eine eigentlich recht gute Wahl.


                              D.h. ich würde momentan also entweder Python oder D empfehlen.
                              Zur Not auch wegen der Schlankheit und Übersichtlichkeit noch C, aber Achtung wegen den Fallstricken!

                              C++, C# und Java sind dann doch eher Programmiersprachen für die Fortgeschrittenen Programmierer, bei denen man dann auch schon weiterführende Konzepte wie Vererbung, Objekt Orientierte Programmierung usw. kennen muß.
                              D.h. um mit diesen Sprachen gute Software zu schreiben muß man deutlich mehr Bücher lesen als nur ein Programmierbuch für Einsteiger.

                              Visual Basic ist eigentlich nur dann empfehlenswert wenn man mit Excel, Word und dem ganzen Rest von Mirosoft Office später viel arbeiten will,
                              da kann dann Visual Basic ganz nützlich sein, aber sonst rate ich davon eher ab, da man mit Visual Basic halt wirklich nur für Windows programmieren kann
                              und damit eigentlich ziemlich festgefahren ist wenn man mal auf eine andere Plattform wechseln will.


                              Delphi und Pascal sind zwar gute Sprachen zum lernen, insbesondere Pascal
                              welches man z.B: mit FreePascal noch heute nutzen kann.
                              Aber diese beiden Sprachen sind ansonsten eher tod.
                              D.h. wenn man dann mal etwas besser programmieren kann und größere Projekte damit planen will bei der dann auch andere Leute mitmachen sollen,
                              dann ist Delphi und Pascal eher ein Nachteil, da es gar nicht mehr so viele Leute gibt, die damit gut Programmieren können und auf diversen anderen Plattformen wie Unix Betriebssysteme sind diese Sprachen dann auch kaum noch vertreten.


                              Jetzt fehlt noch Ada, Lisp, Scheme und Objective C, aber da würde ich sagen, das ihr euch um diese Sprachen als Einsteiger erstmal keinen Kopf zu machen braucht.
                              Die einzige Ausnahme währen hier allerhöchsten Anfänger die für MacOS X programmieren wollen.
                              Die sind mit Objective C dann vielleicht gar nicht so schlecht beraten.
                              Im Grunde ist Objektive C auch nichts anders als ein erweitertes C.




                              Fazit:
                              Nehmt erstmal Python und D.

                              Oder eben, wenn ihr euch etwas mehr zutraut C.
                              Aber bei C solltet ihr wissen, das ihr vieles aus anderen Bibliotheken zusammensuchen müßt, sobald das mal etwas größeres werden soll.
                              Denn mit der Standardbibliothek von C kommt ihr nicht besonders weit.
                              Für ne GUI bräuchtet ihr dann z.B. schonmal ein GUI Toolkit. (empfehlen würde ich hier auch GTK+)
                              Da viele Anfänger aber oft eh Spiele programmieren wollen, nenne ich mal gleich als Tipp die SDL Bibliothek.



                              Aber persönlich würde ich erstmal wirklich nur zu Python raten.
                              Übrigens, kleiner Tipp.
                              Viele kommerzielle Spiele nutzen Python als Scriptsprache.
                              Wenn ihr also ein Spiel erweitern wollt, dann können Kenntnisse in Python sehr nützlich sein.


                              Als Allroundeditor empfehle ich euch übrigens Geany.
                              http://geany.uvena.de/

                              Das ist noch keine IDE, aber es hat schon viele Features die beim Programmieren sehr helfen.
                              Ein paar praktische Links:
                              In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                              Aktuelles Satellitenbild
                              Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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