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Druckertinte als Zahlungsmittel (April, April)

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    Zitat von CT
    Der Nachschub für Tintendrucker hat seinen Preis: Rund 50 Cent bis ein Euro kostet ein Milliliter Tinte, wenn man Originalpatronen einsetzt. Die Gewinnspannen für die Hersteller sind beträchtlich. Nun haben die Unternehmen einen neuen Weg gefunden, Tinte zu Geld zu machen: Künftig sollen Kunden kleine Beträge durch den Ausdruck einer Seite bezahlen können; die Abrechnung übernehmen die Druckerhersteller.

    Quelle
    Ich weiß nicht wie lange das schon bekannt ist, aber ich habe erst in der letzten CT davon gelesen. Ab Sommer werden so genannte "Printer Pico Payment (PPP)"-fähige Drucker erstmals in den Handel kommen. Die dort eingesetzten Druckpatronen werden einen zusätzlichen Chip enthalten, der es ermöglicht mit der Druckertinte zu bezahlen. Kleinstbeträge im Internet können dann mit dem Ausdrucken einer oder mehrerer schwarzer Seiten bezahlt werden. Das Geld holen sich die Content-Anbieter dann von den Druckerherstellern wieder. Möglich ist das, weil bei einem Milliliterpreis von 50 Cent bis einem Euro die Druckerhersteller eine riesige Gewinnspanne haben. Die genauen technischen Details will ich jetzt mal nicht auflisten, denn das würde den Rahmen doch ein wenig sprengen). Der Vorteil soll sein, dass man sich dafür nirgendwo registrieren muss, wie z.B. bei PayPal oder ähnlichen Anbietern.
    Idealerweise soll das Bezahlsystem eingesetzt werden, wenn der User z.B. einen kostenpflichtige Artikel (bei Verlagem Zeitungen etc.) anfordert, so dass er diesen direkt durch den Ausdruck dieses Artikels bezahlen kann.

    Klingt auf den ersten Blick ganz praktisch, auch wenn man es nicht wirklich nutzen will. Allerdings machen die Druckerhersteller das auch nicht ganz ohne Hintergedanken. Denn damit das ganze funktioniert, dürfen Refill- oder Recycling-Patronen nicht mehr eingesetzt werden. Fremdherstellern wir das Vertreiben solcher Patronen juristisch untersagt und damit der Heimanwender seine Patrone nicht selber mit Billigtinte nachfüllt und damit bezahlt, wird der Füllstand der Patronen bei jedem Bezahlvorgang online anonym hinterlegt. (Wer das System nicht nutzen will, wird weiterhin selber nachfüllen können).
    "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

  • #2
    der erste April ist doch jetzt schon vorbei Das war deren Aprilscherz dieses Jahr.
    "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
    (Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

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    • #3
      Und das bei einer Zeitung, die bereits im März erschienen ist. Skandal Naja, fanf ich jedenfalls nicht so unglaubwürdig, schließlich sowieso schon fast jede Druckpatronen nen zusätzlichen Füllstands- Echtheits-chip.

      Erklärt natürlich, warum ich sonst nix dazu finden konnte
      "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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      • #4
        Möglich hätte es sein können - ich hatte mich beim lesen Deines Artikels gerade wieder einmal darüber gefreut, dass ich meinem Tintenstrahler einen Laserdrucker zu Seite gestellt habe.

        Gestern brachten sie im CT-Magazin einen Bericht darüber, dass bei den preiswerten Tintenstrahldruckern, z. B. bei einem vorgestellten Modell von Lexmark, 1 l Original-Tinte € 4.000,00 kosten würde.

        Da soll noch mal einer über die Spritpreise meckern ...

        Eine Tankfüllung unseres Autos mit Original-Lexmark-Tinte würde uns knapp € 200.000,00 kosten.
        Als Gott die Welt erschuf, schickte er drei Lichter. Ein kleines für die Nacht, ein großes für den Tag, aber das schönste Licht legte er in Biancas Augen! - Als Sarah geboren wurde, war es ein regnerischer Tag, doch es regnete nicht wirklich, es war der Himmel, der weinte, weil er seinen schönsten Stern verloren hatte! - Als Emily geboren wurde, kamen alle Engel zusammen und streuten Mondstaub in ihr Haar und das Licht der Sterne in ihre wunderschönen Augen! Leonies Augen spiegeln das Blau des Meeres wieder und funkeln wie die Sterne am Nachthimmel!

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        • #5
          man muss halt beim Druckerkauf aufpassen, gerade bei den Tintenstrahlern <200€. Für viele Drucker bekommt man die Tinte von Alternativherstellern für einen Bruchteil, eine schwarze für meinen ip4000 bekommt man z.B. für <1€. Unterschiede in der Qualität kann ich nicht feststellen. Das ist mit das wichtigste Kaufkriterium bei Druckern.
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          (Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

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          • #6
            Also bei schwarzer Tinte greife ich gelegentlich auch auf Fremdhersteller zurück, allerdings habe ich bisher weder Nachfülltinte noch Fremdpartronen gefunden, bei denen die Farbe wirklich so aufs Papier kommt wie sie eigentlich kommen sollte.
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