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PC lahmt nach Festplattentausch

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    Hi,

    ich hab ein Problem.

    Ich hab mir gerade ne neue Festplatte in meinen Rechner eingebaut.
    Es ist eine neue Seagate Platte mit 500 GB.
    Jetzt hat die Installation von Vista über 2 Stunden gedauert und der Rechner ist im nackten Vista schon total lahm ohne dass irgendwas weiteres installiert wurde.

    Das gleiche hab ich dann nochmal mit einer baugleichen zweiten Platte (ebenfalls neu) gemacht und das Ergebnis ist das gleiche.
    An der Platte sollte es also eigentlich nicht liegen, ausser die sind beide hin.

    Jetzt ist die Frage, muss ich beim Tausch einer SATA Platte irgendetwas im Bios beachten?
    Ich hab bisher nur IDE Systeme gehabt und weiß nicht was bei SATA zu beachten ist.

    Danke für die Hilfe,

    Steve
    Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

  • #2
    Bei SATA ist eigentlich nichts zu beachten, außer einer Kleinigkeit vielleicht: Schlecht geschirmte Kabel können empfindlich auf umliegende Stromkabel reagieren. Bei dem SATA-Kabel, das meinem Mainboard beilag und das ich für meinen DVD-Brenner verwende, ist dies der Fall. Mein DVD-Brenner hat nicht funktioniert. Kaum dass ich es benutzt habe, hat es Windows zum Stillstand gebracht und ist dann irgendwann aus dem Gerätemanager verschwunden. Ich wollte es schon ausbauen und reklamieren, da habe ich mir gedacht, es könnte am Kabel liegen, das zusammen mit den Stromkabeln in dem Stauraum hinter dem Mainboard-Träger verlegt war. Als das Kabel abgezogen, fern von allen Stromkabeln verlegt und seit dem funktioniert das Laufwerk wieder einwandfrei.

    Abgesehen von diesem Problem ist mir aber nichts bekannt, was man bei SATA-Laufwerken zu beachten ist. Möglicherweise hast du deine Laufwerke am RAID-Controller angeschlossen, sofern dein Mainboard einen solchen Controller besitzt. Die entsprechenden SATA-Anschlüsse sind wahrscheinlich farblich oder baulich abgesetzt. Am besten schlägst du nochmal in der Anleitung nach, ob du die Laufwerke in die richtigen, stinknormalen SATA-Anschlüssen eingestöpselt hast, wenn du es jetzt nicht mit Sicherheit beantworten kannst.

    Ansonsten kann ich mir nur vorstellen, dass die Laufwerk in einem Kompatibilitätsmodus (ich denke da an den gefürchteten PIO-Mode aus der IDE-Zeit) laufen. Ob derartige Modi bei SATA überhaupt existieren weiß ich nicht einmal. Ich werde jetzt einfach mal schauen, was mein BIOS dazu sagt und was dein BIOS anzeigen sollte.

    Edit: In meinem BIOS stehen alle Einstellungen für meine Festplatte (Samsung SpinPoint F1 320 und 640 GB) auf "AUTO". Unter Vista zeigt mir der Gerätemanager (Systemsteuerung > Geräte-Manager) an, dass der IDE ATA/ATAPI-Controller auf den Kanälen, an denen meine Festplatten hängen, den "Ultra DMA-Modus 6" verwendet. Ein ähnlich hoher DMA-Modus sollte auch bei dir angezeigt werden.
    Zuletzt geändert von Lukewarm; 08.07.2009, 02:53.

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    • #3
      Also ich hab das gleiche kabel verwendet an dem schon die alte Platte hing und es auch schoni mit nem anderen probiert, kein Effekt.

      Die Platte hängt am selben Anschluss am Board wie die alte (SATA0) das ist auch auf dem Motherboardplan der im Boden des Rechner ist gut zu erkennen.

      ICh hab jetzt mal den Bootvorgang gestoppt und der PC brauch 4 Minuten!
      Das ist ja schon für einen zugefrachteten Rechner mit massig Software erbärnmöich, aber bei einem Rechner der ein frisches nacktes Betriebssystem drauf hat ist das ein Witz!

      Kurz noch als Ergänzung die Daten der restlichen Hardware:
      Das System ist knapp 2 Jahre alt.
      Board: Intel DP965LTCK S77d
      Prozessor:Intel Core 2 Duo E6420
      Graka: Point of View 8800GTS (320 MB)
      RAM: 4GB
      Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

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      • #4
        Überprüf doch bitte mal im Geräte-Manager, welchen DMA-Modus dein IDE ATA/ATAPI-Controller auf den Kanälen, an denen die Festplatten hängen, verwendet. Bei "Ultra DMA-Modus verwenden" sollte das Häkchen gesetzt sein und der Controller sollte einen UDMA-Modus verwenden.

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        • #5
          Also ich hab nur eine der beiden Festplatten angeschlossen um das ganze zu testen.

          Wenn ich im Gerätemanager nachschaue hab ich unter IDE ATA/ATAPI-Controller drei Einträge die mit "ATA Channel 0" bezeichnet sind.

          Der erste zeigt mir beim Reiter "Erweiterte Einstellungen" in der Rubrik Geeräte gar nichts an.
          Beim Zeiten EIntrag hab ich eubeb ATA Datenträger mit Ultra-DMA-Modus 2 aufgelistet und beim dritten hab ich zwei ATAPI CD Geräte mit einmal UDMA 4 und einmal UDMA 2.
          Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

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          • #6
            Nun weiß ich leider nicht, ob es schon ein Problem ist, wenn die Geräte nur mit UDMA2 angesprochen werden bzw. ob selbst bei einem älteren Mainboard nicht üblicherweise ein höherer UDMA-Modus verwendet sollte. Mir gehen dann leider auch schon die Ideen aus. Ich nehme mal an, dass du die Mainboard-Treiber installiert hast, oder nicht? In solchen Momenten, wenn nach einer Änderung der Hardwarekonfiguration etwas nicht so funktioniert wie es soll, mache ich ein CMOS-Reset (wie das in deinem Fall funktioniert kannst du dem Handbuch deines Mainboards entnehmen) und entferne im Ausschlussverfahren die Hardware, die nicht angeschlossen sein muss, um den Rechner zu starten. In deinem Fall würde daher die Festplatte mit einem Kabel, von dem ich weiß, dass es funktioniert, an den ersten SATA-Port anschließen.

            P.S.: Vista läuft im Allgemeinen sehr langsam, richtig?

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