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Aktuelle wichtige Programmiersprachen

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  • Aktuelle wichtige Programmiersprachen

    Ich habe ganz früher, in meiner Jugend, mal Basic gelernt, aber nur sehr rudimentär...

    Würde mich gerne jetzt wieder mit einer Programmiersprache beschäftigen... welche ist denn derzeit die Sprache, mit der man am meisten machen kann??
    Ich will nicht unbedingt ein Spiel oder sonstwas entwickeln, aber einiges mehr wieder verstehen...
    "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

    "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

  • #2
    Naja, das ist schwer zu sagen, da gewisse Sprachen ihre Schwerpunkte haben. Sie unterscheiden sich zudem in Komplexität. Ist halt die Frage was du machen willst. Mit C++ bist du allgemein gut beraten. Allerdings wenn du was kleines machen willst kommst du auch mit Visual Basic oder C# schon ziemlich weit. Auch mit Java kannst du einiges tun. Viele Sprachen nutzen heute schon Bibliotheken im Framework und du brauchst eigentlich nur mehr richtig kombinieren. Ist halt die Frage, welchen Level du haben willst.
    Textemitter, powered by C8H10N4O2

    It takes the Power of a Pentium to run Windows, but it took the Power of 3 C-64 to fly to the Moon!

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    • #3
      Zitat von Aramis Beitrag anzeigen
      Ich habe ganz früher, in meiner Jugend, mal Basic gelernt, aber nur sehr rudimentär...

      Würde mich gerne jetzt wieder mit einer Programmiersprache beschäftigen... welche ist denn derzeit die Sprache, mit der man am meisten machen kann??
      Was du mit einer Sprache machen kannst, hängt auch entscheident von deinen Fähigkeiten ab.

      Mit C++ ist man unglaublich flexibel was die Möglichkeiten anbelangt, aber erschließen kann man sich diese halt meist erst mit weiterem Hintergrundwissen, das dir aber auch nicht mit einem sehr sehr dicken und umfangreichen Buch über die Programmiersprache C++ einfach mal so beigebracht wird.
      Einfaches Beispiel:
      Mit C++ kann man ein Betriebssystem, genauer den Kernel schreiben, aber nur die Sprache allein bringt dich da nicht hin, wenn du keinen blassen Schimmer von Threading, Computerarchtiektur usw. verstehst.
      Da braucht's dann schon ein weit abdeckendes Studium.

      Deswegen ist die flexibelste Sprache in Sachen Möglichkeiten für dich nicht die Beste.
      An deiner Stelle würde ich also erstmal die Programmiersprache Python nehmen und wenn du dennoch näher an der Hardware programmieren möchtest, rein um sie natürlich grob besser zu verstehen, dann würde ich dir C anstatt C++ empfehlen, weil C vom Sprachumfang einfach viel schneller erlernbar ist.
      Ein paar praktische Links:
      In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
      Aktuelles Satellitenbild
      Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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      • #4
        Was ayin geschrieben hat sagt ja eigentlich schon alles.
        Neben der frage was, sollte man sich aber noch die frage stellen, für was man programmieren will, dann wählt man die entsprechende Sprache aus.

        Unter Windows ist VB oder C# sicher für sehr viel Einsatzgebiete eine optimale Lösung.
        "...To boldly go where no man has gone before."
        ...BASED UPON "STARTREK" CREATED BY GENE RODDENBERRY...

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        • #5
          Die Ausgangsfrage ist verfehlt und dann auch wieder nicht.

          Grundsätzlich lernt man keine Programmiersprache, sondern Programmierparadigmen, -konzepte, Algorithmen und Datenstrukturen. Wenn man diese verstanden hat, reduziert sich die Frage nach der Programmiersprache auf die Frage, ob man eine Anweisung gerne mit einem Semikolon abschließen möchte oder nicht.

          In der Praxis gibt es dann aber doch einige Unterschiede, was die Einsteigerfreundlichkeit angeht. Ich empfehle, mal diesen Artikel durchzulesen: Programmieren lernen von Anfang an: start:language - proggen.org Der gibt zwar keine eindeutige Antwort, aber viele gute Hinweise.

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          • #6
            Zitat von Stormking Beitrag anzeigen
            Die Ausgangsfrage ist verfehlt und dann auch wieder nicht.

            Grundsätzlich lernt man keine Programmiersprache, sondern Programmierparadigmen, -konzepte, Algorithmen und Datenstrukturen. Wenn man diese verstanden hat, reduziert sich die Frage nach der Programmiersprache auf die Frage, ob man eine Anweisung gerne mit einem Semikolon abschließen möchte oder nicht.

            In der Praxis gibt es dann aber doch einige Unterschiede, was die Einsteigerfreundlichkeit angeht. Ich empfehle, mal diesen Artikel durchzulesen: Programmieren lernen von Anfang an: start:language - proggen.org Der gibt zwar keine eindeutige Antwort, aber viele gute Hinweise.
            absolut richtig.

            Zur Verbreitung ist TIOBE Software: The Coding Standards Company wohl der beste Anhaltspunkt. Die meisten Unis nutzen mittlerweile Java als Lehrsprache, ich denke vom verfügbarem Übungsmaterial ist man da hervorragend aufgehoben. Viele Unis haben das Material Online stehen. Im Gegensatz zu vielen Web-Tutorials und Büchern bekommt man hier eine schön gestückelte (um die 15 Einheiten) Einführung und vor allem auch passende Übungsaufgaben.
            "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
            (Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

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            • #7
              Zitat von TheJoker Beitrag anzeigen
              Die meisten Unis nutzen mittlerweile Java als Lehrsprache
              Was furchtbar ist, denn Java ist der letzte Dreck. Damit lernt man auch nicht programmieren, sondern Frameworks bedienen.

              Bei uns gab's seinerzeit noch Ada und Scheme, in Prüfungen sowieso nur Pseudocode.

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              • #8
                finde Java eigentlich gar nicht so verkehrt, im Gegensatz zu vielen Sprachen verstrickt sich Java wenigstens nicht in Featureitis. Die Übungen sind da schon entsprechend gestaltet, so das man das ganze schon selbst machen muss.

                Wir dürften uns ja noch mit Smalltalk herumschlagen Mittlerweile bin ich seit Jahren bei C++ mit Qt angelangt.
                "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
                (Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

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                • #9
                  Immer diese moderne Humbug!

                  Da hilft nur eins:
                  Mit Assambler direkt die CPU und deren Speicher ansteuern.
                  (Echt.. ich musste den Dreck noch lernen!)

                  Ich muss auch immer lachen, wenn irgendwelche pupertierenden Kiddies ankommen und wissen wollen, was für eine Programmiersprache man lernen muss, um einen Spiel (gemeint sind natürlich Egoshooter) programmieren zu können.
                  C++ ist da sicherlich eine gute Lösung auch wenn ich mich nie damit anfreunden konnte.

                  Die einzige Sprache, die ich nun noch könnte, dürfte das gute, alte Pascal sein obwohl der Sprung zu C++ da nicht der größte ist.

                  Um aber viele Grundlagen, was Struktur und Architektur angeht, zu erlernen, empfehle ich erstmal mit einer Scriptsprache anzufangen.
                  Da muss man nich gleich bei Null anfangen...

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                  • #10
                    Zitat von odem Beitrag anzeigen
                    Immer diese moderne Humbug!

                    Da hilft nur eins:
                    Mit Assambler direkt die CPU und deren Speicher ansteuern.
                    (Echt.. ich musste den Dreck noch lernen!)
                    Was soll denn daran "Dreck" sein?

                    Im Grundstudium haben wir (virtuell) eine RISC-CPU entworfen, auf einen FPGA aufgespielt und dann in Assembler programmiert. Das schließt ziemlich konsequent die Verständnislücke zwischen den elektrotechnischen und den theoretischen Aspekten der Informatik. Vorher war mir nie so richtig klar, wie mein Programm denn nun auf einer Sammlung von Transistoren "läuft".

                    Und Spaß hat's auch gemacht.

                    Zitat von odem Beitrag anzeigen
                    Die einzige Sprache, die ich nun noch könnte, dürfte das gute, alte Pascal sein obwohl der Sprung zu C++ da nicht der größte ist.
                    Pascal, C-Irgendwas, Basic ... ist doch alles dieselbe Mischpoke. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, ob man nun imperativ, funktional oder logisch programmiert. Die einzelnen Sprachen unterscheiden sich dann nur noch in Sachen Syntax und dem Verhältnis von Komfort zu Kontrolle (Typisierung, Garbage Collection usw.)

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                    • #11
                      Zitat von Stormking Beitrag anzeigen
                      Und Spaß hat's auch gemacht.
                      Ist immer die Frage, wie man Assembler beigebracht bekommt. Ich habe zwei Varianten kennengelernt. Eine sehr theoretische Art, mit Beispielen ohne irgendeinen praktischen Nutzen und eine praktische, projektbezogene Art, bei der man seine Ergebnisse direkt live mitverfolgen konnte.

                      Letzteres hat wirklich Spaß gemacht. Die andere würde ich auch als ziemlichen "Dreck" bezeichnen
                      "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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                      • #12
                        Spass ist ziemliche Ansichtssache.
                        Mir hat Assambler weder in der Theorie, noch in der Praxis (wir mussten in der Praxis mal das TCP/IP Protokoll nachbauen...) Spass gemacht. Gerade bei komplexeren Codes kommt man schnell mit den Speicheradressen durcheinander, sodass ich für die einfachsten Sachen eine gefühlte Ewigkeit gebraucht habe, um die Fehler rauszusuchen und zu korregieren... (Ich glaube aber auch, dass der damalige Compiler bei uns Mist war. Das war, glaube ich, so ein in Unix integriertes Ding...)

                        Allerdings bin ich eh kein großer Freund vom Programmieren.
                        Schaltungskonzipierung fand ich immer interessanter und selbst heute beschränkt sich mein programmieren hin und wieder auf HTML und PHP. (Was ja "ein bisschen" einfacher ist)

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                        • #13
                          Zitat von odem Beitrag anzeigen
                          wir mussten in der Praxis mal das TCP/IP Protokoll nachbauen...
                          Sei doch froh, daß es nicht das OSI-Protokoll war.

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                          • #14
                            Hallo!

                            Mit JAVA ist man relativ gut bedient und lernt dabei (wer hätte es gedacht) das Konzept der OO-Programmierung kennen, dass heute praktisch standard ist. Mit JAVA lernte ich meine erste Programmiersprache kennen und baute die Jahre darauf aus, jedoch auch nicht jetzt zu behaupten 100% JAVA zu können, da immer wieder neues zu entdecken gibt.

                            Aber Stormking hat Recht: Hat man die Programmierparadigmen und Algorithmen verstanden (z.B. fast jede for-Schleife ist in fast jeder Programmersprache gleich aufgebaut oder quasi identisch), dann ist es egal mit welcher Sprache man anfängt.

                            Nur von so Exoten wie Brainfuck oder Whitespace sollte man die Finger davon lassen. Sie sind eher als Spass gedacht, um damit ernsthaft programmieren zu können.

                            Viele Grüße
                            Albedo

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                            • #15
                              Zitat von Albedo
                              z.B. fast jede for-Schleife ist in fast jeder Programmersprache gleich aufgebaut oder quasi identisch
                              Abgesehen von denen, die keine Schleifen kennen und brauchen, natürlich .


                              Wenn man ein wenig Zeit mitbringt und tiefer einsteigen möchte, kann ich haskell sehr empfehlen. Aber nur, wenn man nicht nur programmieren, sondern sichauch weiterbilden möchte.
                              können wir nicht?

                              macht nix! wir tun einfach so als ob!

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