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    Ich benutze Win XP auf meinem PC und habe verschiedene Partitionen... auf der C-Platte (7GB) sollte nur Win XP sein, die zusätzlichen Programme wie Norten, Office, Real Player etc. sind auf der D-Platte...

    Ich habe vor zwei Jahren komplett neu fragmentiert und XP neu installiert... jetzt ist die C-Platte schon wieder voll... wahrscheinlich mit irgendwelchen Datenmüll... Temp-Speicher, Cookies werden regelmäßig gelöscht...
    Nachdem der PC schon etwas älter ist, will ich auch bei XP bleiben... neuere Systeme dürften sich nicht lohnen...

    Nachdem ich keinen Schimmer habe, was ich problemlos löschen kann und ich vermute, das eine Neupartitionierung nur eine kurzfristige Lösung sein wird und ich auch keine Lust habe, XP schon wieder neu zu installieren, ist meine Frage, was ich gegen den Datenmüll tun kann??

    Gibt es ein brauchbaren Programm dafür??
    Oder wäre es besser, die C- und die D-Platte zusammen zu legen???
    "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

    "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

  • #2
    Du kannst den virtuellen Arbeitsspeicher auf eine andere Partition verlagern.
    Damit solltest du wieder einiges an Luft auf deiner C: Partition bekommen.
    Das geht unter System -> Systemeigenschaften -> Erweitert -> Systemleistung (Einstellungen) -> Erweitert (VirtuellerArbeitsspeicher) -> ändern und dann da die Partition festlegen.


    Grundsätzlich gilt aber, daß man für die WinXP C: Partition inzwischen ca. 15-20 GB reservieren sollte, weil außer der WinXP Installation im Laufe der Zeit ja noch viele Erweiterungen* zu WinXP dazukommen, die sich nicht so einfach in eine andere Partition verschieben lassen.

    * Diese Erweiterungen/Nachrüstungen wären z.b. alle DirectX Versionen die nach WinXP bis einschließlich DirectX 9c erschienen sind. Dann noch zig andere DLL Dateien und Systembibliotheken die in ihren jeweiligen Majorreleases upgedated wurden und nun zu den alten dazukommen, sowie alle .Net Versionen die im Lauf der Zeit dazukamen.
    Und wenn du noch eine Java Runtime Edition drauf hast, dann kommt die noch dazu, es sei denn, du änderst jedesmal den Pfad manuell, was sich aber beim Updaten der JRE als umständlich erweist.

    Falls dir der Tipp mit dem Virt. Arbeitsspeicher auf andere Partition verschieben nicht genügt, würde ich an deiner Stelle mal schauen, ob du ein paar .Net Runtime Versionen loswerden kannst.
    Letzteres ist davon abhängig ob du Programme einsetzt die auf .Net angewiesen sind. Eventuell kannst du ja auf das ein oder andere .Net Programm verzichten.
    Die meisten sind eh nur kleine Tools für die es auch reine WinAPI oder MFC basierte Alternativtools gibt.


    Wenn das alles nicht hilft, dann wirst du um eine Neuinstallation nicht herumkommen.
    Diesmal würde ich dann aber für die C: Partition gleich von Anfang an 20 GB vorsehen.


    Meine C: Partition ist z.b. 15 GB groß, aber belegt werden schon 10 GB und das obwohl ich alle meine Programme, sofern möglich, auf eine andere Partition installiere und ich auch für den virtuellen Arbeitsplatz eine extra Partition habe.
    Und bei meinem Notebook hatte ich auch diese Platzprobleme wie du sie hast, hier half es nur alle .Net Versionen zu löschen, wobei das für mich nur eine vorübergehende Lösung ist. Aber das Notebook upzudaten ist in meinem Fall leider Recht aufwendig, daher verschiebe ich das immer.
    Ein paar praktische Links:
    In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
    Aktuelles Satellitenbild
    Radioaktivitätsmessnetz des BfS

    Kommentar


    • #3
      Zitat von Aramis Beitrag anzeigen
      Gibt es ein brauchbaren Programm dafür??
      Zum Saubermachen gibt es CCleaner oder TuneUp Utilities.

      Um Partitiongrößen zu verändern, ohne zu neu zuformatieren, gibt es PartionMagic auf Boot-Disketten. Allerdings sollten vorher beide Paritionen defragmiert werden. Es ist ziemlich alt. Vielleicht gibt es jetzt bessere Alternativen.

      Kommentar


      • #4
        oder Clonezilla (Freeware) runterladen und auf CD brennen, nach einer sauberen Installation des Systems mit Clonezilla ein Image der Festplatte oder nur der Windowspartition erstellen. Nervt Windows oder Programmsystemleichen dann irgendwann, einfach mal in 10 Minuten das Image 1:1 (das geht Bit für Bit, das Programm startet man mittels einer Boot-Cd und es wird nur temporär in den Arbeitsspeicher geladen - also wird nix zusätzlich installiert und auch das Programm selbst hinterläßt keinerlei dateileiche o.ä. auf der Festplatte) zurückspielen und alles ist wieder wie vorher... Besonders einfach zu handhaben, wenn man seine "Eigene Dateien" etc. auf einer sparaten Partition hat.

        Seit dem haben bei mir die "Neu-Installationsorgien" ein Ende, lediglich die Veränderungen, die ich seit der letzten Image-Erstellung gemacht habe, muss ich dann eben erneut vornehmen.

        Allerdings ist das dann ein Klachs, wenn man bedenkt, wieviele Stunden man u.U. vor der Kiste verbringt, wenn man alles neu installiert und dann noch seine ganzen persönlichen Einstellungen vornimmt (letzteres dauert bei mir immer am längsten - Speicherpfade anpassen, Programmoptionen einstellen, Desktop ordnen, Optische Einstellungen, Registry-Tweaks, bla, bla... bis die Kiste den gewünschten Personalisierungsgrad hat...).



        Lediglich etwas englisch sollte man für Clonezilla können, ansonsten ist die Bedienung via Boot-CD ein Kinderspiel: Eine Systempartition mit Windows und Programmen drauf sichert das Teil in gut 20 Minuten und spielt diese ebenso schnell wieder zurück, ohne das man dabei vor dem PC sitzen bleiben muss...

        Gibts z.B. hier:

        Clonezilla (ISO-Image) - Download - CHIP Online
        Grüße,
        Peter H

        Kommentar


        • #5
          Danke an alle... ich werde mal ein paar Dinge ausprobieren...

          Zitat von Albedo Beitrag anzeigen
          Zum Saubermachen gibt es CCleaner oder TuneUp Utilities.
          TuneUp Utilities benutze ich schon... hilft aber nur kurzfristig...
          "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

          "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

          Kommentar


          • #6
            Zitat von Aramis Beitrag anzeigen
            Ich habe vor zwei Jahren komplett neu fragmentiert und XP neu installiert... jetzt ist die C-Platte schon wieder voll...
            Du musst schon die Platte öfters defragmieren (etwa alle zwei Monate), sonst sagt sie eines Tages tschüss.

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            • #7
              Zitat von Albedo Beitrag anzeigen
              Du musst schon die Platte öfters defragmieren (etwa alle zwei Monate), sonst sagt sie eines Tages tschüss.
              Quatsch.
              Eine Festplatte geht nicht kaputt, wenn man das defragmentieren vergißt.
              Es wird lediglich das Lesen und Schreiben von Daten langsamer.
              Ein paar praktische Links:
              In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
              Aktuelles Satellitenbild
              Radioaktivitätsmessnetz des BfS

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                Quatsch.
                Eine Festplatte geht nicht kaputt, wenn man das defragmentieren vergißt.
                Es wird lediglich das Lesen und Schreiben von Daten langsamer.
                Wobei das mittlerweile so garnicht mehr passiert. Z. B. war meine Festplatte das letzte mal vor 2 Monaten reif für eine Defragmentierung, entweder, 7 ist in der Hinsicht eine rundum Verbesserung, welche an Perfektion naht, oder, ich hab nicht mehr so viel schreiben lassen. Letzteres halte ich für sehr sehr unwahrscheinlich

                Stimmt es eigentlich, dass man Linux nicht defragmentieren muss, da es die Dateien garnicht erst fragmentiert?
                "But who prays for Satan? Who in eighteen centuries, has had the common humanity to pray for the one sinner that needed it most, our one fellow and brother who most needed a friend yet had not a single one, the one sinner among us all who had the highest and clearest right to every Christian's daily and nightly prayers, for the plain and unassailable reason that his was the first and greatest need, he being among sinners the supremest?" - Mark Twain

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                • #9
                  Zitat von tbfm2 Beitrag anzeigen

                  Stimmt es eigentlich, dass man Linux nicht defragmentieren muss, da es die Dateien garnicht erst fragmentiert?
                  Fragmentierung kommt prinzipbedingt bei fast jedem Dateisystem vor, aber das ein oder andere Dateisystem behandelt die Fragementierung entsprechend intelligent, weswegen eine Derfragmentierung meist unnötig sein kann.

                  In der Wikipedia wird z.b. zu EXT3 folgendes zitiert:
                  That being said, as the Linux System Administrator Guide states, "Modern Linux filesystem(s) keep fragmentation at a minimum by keeping all blocks in a file close together, even if they can't be stored in consecutive sectors. Some filesystems, like ext3, effectively allocate the free block that is nearest to other blocks in a file. Therefore it is not necessary to worry about fragmentation in a Linux system."[19]

                  While ext3 is more resistant to file fragmentation than the FAT filesystem, nonetheless ext3 filesystems can get fragmented over time or on specific usage patterns, like slowly-writing large files.[2
                  ext3 - Wikipedia, the free encyclopedia

                  D.h. ext3 sucht sich freie Blöcke zusammen die nahe beeinander stehen, das führt dazu, daß der Lesekopf nicht über die halbe Festplatte gefahren werden muß, weswegen man hier bei fragmentierten Dateien kaum merkbare Einbußen beim Lesezugriff hat.
                  Bei FAT kann das anders aussehen, da kann die Datei über die gesamte Festplatte verteilt sein und dann muß der Lesekopf hin und herfahren, was sehr viel zeit kostet und die Geschwindigkeit ausbremst.


                  Nichtsdestrotrotz ist EXT3 aber nicht das einzigste Dateisystem für Linux, aber das wohl meistbenutzte, deswegen kann man eigentlich bezügl. Linux und Fragmentierung nicht so pauschale Antworten geben. Es kommt halt auf das Dateisystem an.
                  Ein paar praktische Links:
                  In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                  Aktuelles Satellitenbild
                  Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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                  • #10
                    Zitat von Albedo Beitrag anzeigen
                    Du musst schon die Platte öfters defragmieren (etwa alle zwei Monate), sonst sagt sie eines Tages tschüss.
                    Ich meinte formatieren.... defragmentiert wurde sie öfters...


                    Habe jetzt versucht, die Partitionierung zu verändern und habe mir irgendwie beim Verschieben der Inhalte (sichern auf eine externe Festplatte) den PC zerschossen... werde ihn morgen zu einem Fachmann bringen....
                    "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

                    "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

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