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Beratung energiesparende Hardware erwünscht

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  • Beratung energiesparende Hardware erwünscht

    Wie die meisten selbst merken, wird Strom jeder Jahr teurer. Ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor bei mir dürfte mein Desktop PC sein, der mehrere hundert Stunden im Jahr läuft.

    Die meiste Hardware ist bereits älter und könnte ohnehin im Herbst eine Frischekur vertragen.

    Aktuell werkeln:

    AMD Phenom 2 X6 1055T (6 x 2,8 GHz)
    Asus M5A78L Mainboard
    Seagate 1 TB HDD -> Dürfte gegen eine 512 GB SSD ausgetauscht werden und als externe Festplatte weiter leben
    500 W Netzteil (Hersteller gerade nicht bekannt)
    Bluray-Laufwerk
    Noname-Marke 8 GB DDR3 1333

    GeForce Gainward GTX760 <- Diese würde ich prinzipiell gerne behalten, aber wäre u.U. auch bereit diese Karte (max. Verbrauch 170 Watt) gegen ein energiesparenderes Modell einzutauschen, wenn dies ein großes Einsparpotential mit sich bringt ohne die Leistung massiv zu verringern (ggf. vielleicht eine GTX750 Ti, die max nur 60 Watt verbraucht).

    Neben dem normalen Surfen, Filme gucken und Musik hören geht es mir vor allem um das Zocken. Gerade aktuelle Titel (z.B. Battlefield 4, Watch Dogs und das kommende Star Citizen) sollen wenigsten mit mittleren, besser noch mit hohen Einstellungen laufen können.

    Ich habe auch überlegt ob sich in dem Zusammenhang der Kauf eines solchen HTPCs lohnen könnte, der mit Notebookhardware läuft und dementsprechend energiesparend wäre.


    Also wer Ratschläge hat mit welcher Hardware anständige Leistung und geringer Stromverbrauch vereinen lassen, soll sie bitte hören lassen.

  • #2
    Zitat von horstfx Beitrag anzeigen
    Wie die meisten selbst merken, wird Strom jeder Jahr teurer. Ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor bei mir dürfte mein Desktop PC sein, der mehrere hundert Stunden im Jahr läuft.
    Hast Du den Verbrauch mal gemessen? Messboxen gibt es schon für ein paar Euro, die schaltest Du einfach vor das Hauptkabel.

    Zitat von horstfx Beitrag anzeigen
    Die meiste Hardware ist bereits älter und könnte ohnehin im Herbst eine Frischekur vertragen.

    Aktuell werkeln:

    AMD Phenom 2 X6 1055T (6 x 2,8 GHz)
    Asus M5A78L Mainboard
    Seagate 1 TB HDD -> Dürfte gegen eine 512 GB SSD ausgetauscht werden und als externe Festplatte weiter leben
    500 W Netzteil (Hersteller gerade nicht bekannt)
    Bluray-Laufwerk
    Noname-Marke 8 GB DDR3 1333

    GeForce Gainward GTX760 <- Diese würde ich prinzipiell gerne behalten, aber wäre u.U. auch bereit diese Karte (max. Verbrauch 170 Watt) gegen ein energiesparenderes Modell einzutauschen, wenn dies ein großes Einsparpotential mit sich bringt ohne die Leistung massiv zu verringern (ggf. vielleicht eine GTX750 Ti, die max nur 60 Watt verbraucht).

    Neben dem normalen Surfen, Filme gucken und Musik hören geht es mir vor allem um das Zocken. Gerade aktuelle Titel (z.B. Battlefield 4, Watch Dogs und das kommende Star Citizen) sollen wenigsten mit mittleren, besser noch mit hohen Einstellungen laufen können.
    Hmm, bei den Spielen bist Du auf eine leistungsstarke Grafikkarte mit ihrem hohen Stromverbrauch festgelegt. Die Notebookvarianten sind wegen der Hitzeentwicklung abgespeckt. Das wirkt sich auch auf die Leistung aus.

    Du könntest Dich allerdings mal informieren, ob Deine Lieblingsspiele RAM-Speicher oder Grafikspeicher verwenden. Sollte letzteres der Fall sein, dann könntest Du eine Grafikkarte mit etwas mehr Speicher verwenden. Ist zwar in der Anschaffung teurer, macht sich aber bei der Leistung bemerkbar.

    Was verwendest Du eigentlich als Monitor? Das wäre auch noch ein wichtiger Faktor.

    Diesen Mini-PC kenne ich nicht, dazu kann ich nichts sagen. Falls Du Dich allerdings mit einem Notebook anfreunden magst, könnte ich Dir dieses hier empfehlen:
    Hardware: One GameStar-Notebook 15 - Schlankes Spiele-Notebook für nur 899 Euro - GameStar.de
    Das soll auch für Spiele noch eine gute Leistung zeigen und energiesparender als ein Desktop-PC ist es allemal.
    "En trollmand! Den har en trollmand!"

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    • #3
      Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen: der Energiespar-Ansatz beim PC geht in vielen Fällen nach hinten los. Fängt bei Windows an: Erlaubt man die Energieregulierung der USB-Ports (bzw - die ist standardmäig an, also müßte man sagen: schaltet man diese nicht ab) wird vor allem etwas ältere Hardware nicht immer zuverlässig gefunden. Vor allem, wenn der PC nicht nur zum Arbeiten verwendet wird, sondern auch Spaßfaktor sein soll, hat man bessere Chancen, Energie zu sparen, in dem man:

      - Sinnig mit dem Auto fährt. Klar, spart nur Strom, wenn's ein Elektro-Auto ist, aber Benzin ist ja auch nicht gerade billig. Wenn der PC schnell ist, gibt's Spaß; wenn das Auto schnell ist, gibt's zum erhöhten Verbrauch noch ein teures Foto und Strafpunkte.
      - Ladegeräte für Handy, Elektrorasierer, Zahnbürste usw. vom Netz trennt, wenn man nicht etwas damit auflädt. Das ist oft ein reiner Faulheitsfaktor, aber die meisten dieser Dinger verbrauchen Strom, sobald sie eingestöpselt sind und nicht erst, wenn ein Gerät zum laden dranhängt.
      - Standby-Betrieb bei Fernseher, Monitor, DVD-/BluRay-Player usw. vermeidet. Auch in dem Bereich gibt's schon wieder ne Menge Geräte, die den Dauerstrom einfach wollen und ohne beim Neustart aufwendige Initialisierungsprozesse starten (Media-Receiver der Telekom zB). Gezielt auf Geräte setzen, die das nicht brauchen.
      - Bei der Beleuchtung auf LED wechselt.

      Ansonsten, wie Liopleurodon schon sagt: Durchmessen. Die Messboxen kann man sich in vielen Kommunen auch leihen!

      Gerade mit dem Blick auf kommende Spiele, die Grafikintensiv sind wie Star Citizen, ist der Ansatz, den PC auf Schonkost setzen zu wollen, oft ein Ansatz, der nachher zu weniger Freude führt. Auch ein noch so guter und moderner PC kann Höchstleistung nicht auf Sparflamme bringen. Besonders Zockern rate ich ausserdem vom Wechsel zum Zocker-Notebook ab - es sei denn das Spiel der Wahl ist so'n Browser-Murks wie "My free farm" - obwohl ich selbst da schon von durchgebrannten Notebooks gehört habe
      Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

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      • #4
        Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
        Gerade mit dem Blick auf kommende Spiele, die Grafikintensiv sind wie Star Citizen, ist der Ansatz, den PC auf Schonkost setzen zu wollen, oft ein Ansatz, der nachher zu weniger Freude führt. Auch ein noch so guter und moderner PC kann Höchstleistung nicht auf Sparflamme bringen.
        Das kann ich nur unterstreichen. Ich habe selbst als Hobby im 3D-Bereich zu tun (keine Spiele) und auch dort ist Leistung im Sinne von schnellem Bildaufbau untrennbar mit hohem Stromverbrauch verbunden. Ohne geht es eben nicht. Die Grafikkarte braucht ihr Futter.

        Als Tipp könnte ich noch anfügen, auch das Modem oder sonstwie die Internetverbindung abzuschalten, wenn sie nicht benötigt wird. Mein Speedport z.B. läuft mit 30 W und zieht damit mehr Strom als jede meiner Lampen. Wenn ich das mal die Woche über laufen lasse, dann macht es sich sofort am Zählerstand bemerkbar.

        Interessant wäre auch noch, ob Du schon einen Flachbildschirm verwendest oder noch einen Röhrenmonitor hast. Letzteren würde ich austauschen. Das spart Strom und Platz.
        "En trollmand! Den har en trollmand!"

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        • #5
          AMD Phenom 2 X6 1055T (6 x 2,8 GHz)
          Asus M5A78L Mainboard
          Durch einen Wechsel auf eine aktuelle Intel CPU liese sich der Stromverbrauch senken und die Leistung gleichzeitig erhöhen. Allerdings ist dann auch ein Mainboardwechsel fällig.

          Seagate 1 TB HDD -> Dürfte gegen eine 512 GB SSD ausgetauscht werden und als externe Festplatte weiter leben
          Stromersparnis eher gering.

          500 W Netzteil (Hersteller gerade nicht bekannt)
          Durch ein hochwertigeres Netzteil kann man geringfügig Strom sparen. Allein wegen der Effizienz ein Netzteil zu tauschen ist jedoch nicht wirtschaftlich.
          80 Plus Gold, Platinum und mehr: Wie effizient sind Netzteile? Jetzt aktualisiert und mit Video

          Bluray-Laufwerk
          keine Stromersparniss möglich.

          Noname-Marke 8 GB DDR3 1333
          Sofern du 2x4GB mit 1,5V hast, lässt sich hier nichts einsparen. Der Arbeitsspeicher braucht aber ohnehin kaum Strom.

          GeForce Gainward GTX760
          Die GTX760 ist eigentlich eine recht neue Karte was bedeutet, dass der Standbyverbrauch und die Leistung pro Watt wirklich vollkommen zeitgemäß sind. Über eine GTX750Ti würde ich mir jetzt keine Gedanken machen.

          Im Grunde muss ich Karl Ranseier und Liopleurodon zustimmen. Der PC macht beim Strom nicht viel aus, und eine langsamere Grafikkarte ist eine sinnlose Anschaffung.

          Was man nicht vergessen sollte: Ein PC braucht nur unter Vollast ca. 300-500 Watt. Beim Surfen/Schreiben liegt der Verbrauch bei neueren Gamer-PCs bei ca. 75-125 Watt.
          Wenn man Halogenlampen durch LED-Lampen ersetzt spart man sicherlich mehr als beim PC. Außerdem kann man auf Trockner und Heizstrahler verzichten.
          Zuletzt geändert von _Atlanter_; 18.06.2014, 19:13.

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          • #6
            Zitat von horstfx Beitrag anzeigen
            Ich habe auch überlegt ob sich in dem Zusammenhang der Kauf eines solchen HTPCs lohnen könnte, der mit Notebookhardware läuft und dementsprechend energiesparend wäre.
            Die technischen Angaben auf der Herstellerseite sind unvollständig. Ein Mini-Barebone ist in erster Linie als platzsparender HTPC gedacht, wenn man den Fernseher als (zweiten) PC-Monitor nutzen möchte. Doch dafür eignet sich auch jedes herkömmliche Notebook/Netbook, das über einen HDMI-Anschluss verfügt.


            Lieben Gruß,
            Viola
            »Speaking only for myself here, it feels tiring. It feels like around 3/4 of people are the emotional equivalent of blind elephants, going around knocking things over, trampling each other and not even realising what they do.« (Paul Miller)

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