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Internet aus der Steckdose

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  • Internet aus der Steckdose

    Zwei Millionen Haushalte sollen versorgt werden

    Current Communications und TXU Electric Delivery wollen in Texas Internet aus der Steckdose anbieten. Der Service soll für rund zwei Millionen Haushalte zur Verfügung stehen. Ab Anfang 2006 werde mit dem Rollout begonnen.
    Die neuen Breitbandaktivitäten eröffnen dem Versorger TXU neue Geschäftsfelder. Die Kapazitäten werden an Provider wie Current weitervermietet. Geschwindigkeit und Kosten des neuen Dienstes wurden noch nicht bekannt gegeben. Die Kapazitäten reichten aber aus, um Triple-Play-Dienste anzubieten.

    Mit der Übertragung von Daten über Stromkabel wird seit Jahrzehnten experimentiert. Hohe Kosten, zu niedrige Geschwindigkeiten und die Störanfälligkeit haben den Durchbruch bislang aber verhindert. Experten zufolge wurden viele Hürden inzwischen überwunden. Die Technik sei inzwischen gereift. Derzeit laufen in den USA 50 Projekte.
    Quelle:Zdnet

    Hat jemand ne Ahnung wie das technisch funktioniert? Und warum sollen die Bandbreiten dort geringer sein?

    Das hat doch bestimmt etwas mit Trägersignalen und Phasen zu tun.

    Ah, steht hier auch:Homepluq - Netzwerk per Steckdose

    Ein Arbeitskollege hat sowas zu Hause. Vorteile sehe ich nur darin das die Verkabelung wegfällt. Wegen der geringen Bandbreiten für Netzwerkzocker wohl nicht zu empfehlen.

  • #2
    Ich kenn mich da zwar nicht genau aus aber ich vermute es ist langsamer weil:
    -Steckdose hat ja weniger Kabel als ein Netzwerkkabel
    -vll. auch ein anderer Stoff der bei -Netzwerkkabel verwendet wird
    Schwäbisches Sprichwort: Schau lieber durch a Mikroskop als durch a Zielfernrohr, do kommt mehr dabei raus.
    Die Unwissenheit des einen, ist die Wissenschaft des anderen.
    Es gab nur einen Gott, der lebte 10^-43s.

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    • #3
      Internet über das Stromnetz ist sogar wesentlich schneller als über eine Telefonleitung. Allerdings nur so lange nicht zu viele Leute die selbe Leitung benützen, was bei DSL auch so ist. Wenn zu viele Leute die selbe Leitung benützen ists egal ob man DSL oder Stromkabelinternet hat, die Verbindungsgeschwindigkeit wird langsamer.

      cu, Spaceball

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      • #4
        @spaceball
        JA genau, ich hatte auch mal gehört, dass der Datendurchsatz eher höher wären als bei Telefonleitungen. Es wurden die ersten Netzwerke wohl in Elektrizitätswerken eingerichtet, zur internen Datenübertragung.
        Ich hatte eher in Erinnerung, dass die Hauptproblematik in der flächendeckenden Durchführung eher in den mangelnden Möglichkeiten der Zugriffserfassung -> Abrechnung der Provider für die Nutzung, läge, da das Stromnetz unüberschaubar groß ist. (Mit ner simplen Stromabrechnung ist die Sache für nen Provider wohl nicht getan )

        @Skymarshall
        Wie das technisch funktioniert ?
        Weiss es auch nicht genau. Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Dateninformationen in hohen Frequenzbereichen und im Vergleich zu 230 V niedriger Spannung auf dem herkömmlichen Strom aufmoduliert wird, sprich zu der konstanten mit 50 Hz schwingenden Spannung kämen extrem kurzwellige (mega-, giga-Hz) kleine Spannungsausschläge hinzu. Ein gewöhnlicher Toaster würde von der Veränderung gar nichts merken.
        Ein entsprechender Encoder würde die 230V-50Hz - Frequenz herausfiltern.

        Ist aber nur eine Vermutung !

        Beim Fernseh-Signal funktioniert es genau so.
        (Wenn auch nicht mir diesen großen Spannungsunterschieden.)
        Wenn eine Fernseh-Zeile abgebildet wird, entspricht ein heller Punkt einer hohen Spannung, ein dunkler einer niedrigen.
        Beim SW-Fernsehen ist die Geschichte hier schon zu Ende.
        Beim Farbfernsehen hingegen werden auf diese Spannungsverläufe noch bis zu 5 MHz hochfrequente Wechselspannungen aufmoduliert, die die Farbe darstellen.
        Try talking to you. While you do, while you do. I swap places with you. Just to see things through.
        Just sing me the tune. And you'll see.
        I'll keep it here for you. I'll wait for your cue
        - Zero 7 / Throw it all away

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        • #5
          Was ich damals gehört habe, ist ja schon ein paar Jahre her, ist das diese Art mit DSL verglichen extrem schnell sein soll. Dann hab ich wieder einen Bericht gehört in dem es hiess das das Netz an sich gar nicht so viele Benützer aufnehmen könnte und dadurch sehr schnell sehr langsam werden könnte. Das letzte mal das ich überhaupt was davon gehört habe war ein Bericht über den Testbetrieb eines grossen deutschen Stromanbieters.

          Wenn man von internen Leitungen ausgeht kann man keine Rückschlüsse über den tatsächlichen Betrieb machen. Das ist doch bei ISDN das selbe. Verbinde ich zwei Computer im selben Raum mit ISDN habe ich schon Probleme 64kb/s zu bekommen wenn die Computer 2m von ein ander entfernt sind. Bei manchen DSL Anbietern kann man den ganzen Tag ungestört surfen und Abends wenn die Leute aus der Arbeit kommen wirds plötzlich langsam.

          cu, Spaceball

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          • #6
            Solange "Internet aus der Steckdose" nicht gleich zu Beginn schneller als DSL 10.000 ist hat es kaum eine Chance sich auf den Markt zu etablieren.
            Wo liegt denn da die genaue Zielgruppe - alle die Dörfer wo noch kein DSL verfügbar ist ? Diese Lücken schliessen sich doch auch immer mehr und mehr.

            Zweifellos wird sich das nicht durchsetzen.

            Kommentar


            • #7
              Zitat von Marvek
              Solange "Internet aus der Steckdose" nicht gleich zu Beginn schneller als DSL 10.000 ist hat es kaum eine Chance sich auf den Markt zu etablieren.
              Wo liegt denn da die genaue Zielgruppe - alle die Dörfer wo noch kein DSL verfügbar ist ? Diese Lücken schliessen sich doch auch immer mehr und mehr.

              Zweifellos wird sich das nicht durchsetzen.
              Nicht jeder ist geil auf Geschwindigkeit. Wer nur Websites aufruft, der braucht nicht mehr als 1 oder 2mbit. Aber mal ganz davon ab hat dieses Verfahren einen ganz anderen Vorteil: Du kannst überall ins Netz, wo du eine Steckdose im Haus vorfindest. Kein Kabelverlegen mehr quer durchs Haus. Alternativ lässt sich das ganze auch als LAN innerhalb eines Gebäudes nutzen, das ist noch viel praktischer und die Technik dazu schon seit Jahren vorhanden.

              Und Durchsetzen im Sinne von ADSL bzw. ADSL2 ablösen wird es sich sicherlich nicht, aber eine Alternative wird es sicherlich werden. Siehe SkyDSL zum Beispiel.
              "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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              • #8
                Zitat von Marvek
                Zweifellos wird sich das nicht durchsetzen.
                Das ist nicht gesagt.

                Viele Leute würden vermutlich gerne auf den Festnetztelefonanschluss verzichten und somit auch die Grundgebühr sparen, weil sie z.B. ein Handy mit Homezone haben.

                Aber sie brauchen diesen Anschluss nach wie vor, um einen Inet-Anschluss zu haben.
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                • #9
                  Zitat von Marvek
                  Solange "Internet aus der Steckdose" nicht gleich zu Beginn schneller als DSL 10.000 ist hat es kaum eine Chance sich auf den Markt zu etablieren.
                  Wo liegt denn da die genaue Zielgruppe - alle die Dörfer wo noch kein DSL verfügbar ist ? Diese Lücken schliessen sich doch auch immer mehr und mehr.

                  Zweifellos wird sich das nicht durchsetzen.
                  Etwas ältere Neubausiedlungen haben meist Glasfaser für ISDN aber keine Kupferleitungen mehr. DSL funktioniert nicht auf Glasfaser sondern auf Kupferleitung. Da macht das definitiv Sinn wenn man kein DSL haben kann weil man damals nicht daran gedacht hat das eine schnellere Datenübertragung kommen wird die nicht für Glasfaser geeignet ist. Ausserdem bietet nicht jeder Kabelanbieter auch automatisch Kabelinternet an. Ausserdem hat man nicht automatisch Kabel nur weil man in ein Neubaugebiet zieht.

                  Aber sie brauchen diesen Anschluss nach wie vor, um einen Inet-Anschluss zu haben.
                  Sollte da nicht der Kabelanschluss reichen? 40% aller deutschen haben Kabelfernsehen. Man braucht nicht zwingend einen Telefonanschluss wenn man einen Kabelnetzanschluss hat mit dem man auch uploaden kann.

                  cu, Spaceball

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                  • #10
                    Ob sich "Internet aus der Steckdose" durchsetzt, wird wohl am stärksten vom Preis-Leistungsverhältnis abhängen. Wenn es günstiger wäre, könnte ich mir gut vorstellen, auf ein wenig Geschwindigkeit zu verzichten. Auch wird das Downloadvolumen eine Rolle spielen.

                    Abwarten und Tee trinken. Mal sehen, was wird.

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