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Kritiker-Kultur? - Reviews oder eigenen Inhalt?

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  • Kritiker-Kultur? - Reviews oder eigenen Inhalt?

    Hallo,

    ich bin viel sehr im Internet unterwegs (ach was...) und seit einiger Zeit überlege ich:

    Viele Internet-Promis wie z.B. AVGN oder TGWTG, SF-Debris sowie Coldmirror
    beschäftigen sich damit Kritiken zu etwas abzugeben. Review und Feedback oder wie man es nennen will, wird auch von allen anderen durch Beurteilungen bei Amazon oder Ebay eingefordert.

    Wirklich selbst erdachte und hergestellte Stoffe scheinen mir unproportional weniger.

    Verärmt dadurch das Internet nicht, wenn alle immer nur meckern?
    Habe ich selbst eine falsche Sicht auf das Medium?
    Mit eine Kultur mit mehr Druck durch Ratings, Review usw eine bessere?

    Über eure Meinungen würde ich mich freuen.
    Ich versuche meinen Status und meine Beitragszahl in diesem Forum durch sinnvolle Beiträge zu erhöhen.
    Neues Ziel: Weniger Tippfehler...Das geht so nicht weiter!

  • #2
    Hallo berg-ulme,
    wenn ich deine Frage richtig verstanden habe, sprichst Du, aus meiner Sicht, eigentlich ein „soziologisches Grundproblem“ an.

    Mal ganz böse ausgedrückt:
    Am Anfang war das ARPA-Net wo sich nur Wissenschaftler und das Militär getummelt hat, Später wurde es für andere Universitäten und der eher glücklicheren / privilegierten Öffentlichkeit Zugang gewährt. Da hab man sicherlich einiges Nützliches und interessantes gefunden. Facebook und Google gab es da noch nicht.
    Es formten sich Gruppierungen die doch recht verschlossen waren und nicht jeden reinließen.
    In diesen Gruppen versuchten alle noch etwas wirklich Nützliches zu den Communitys bei zu tragen.
    Früher hat man schon eher länger damit gerungen ob man jemanden den Link zu seiner Community gibt oder nicht, was dazu führte dass so manche gute Seite Down ging weil darauf kaum etwas lief.

    Nun haben wir Google etc. und können die bekanntesten Seiten mehr oder weniger ohne Kontakte aus dieser und jenen Gruppe finden.
    Jeder will sich mehr oder weniger in der Öffentlichkeit bekannt machen. (Siehe Facebook usw.)

    Jetzt zum wirklich Problem der Sache:
    Ich lese hier im Board doch recht oft in gewissen Bereichen mit, halte mich aber zurück, da ich nicht der Meinung bin, wirklich etwas Gescheites bei zu tragen zu können.
    Überlege mal selber, was ist einfacher? Über geschriebene Geschichten zu Urteilen?
    Dies und jenes gefielen mir nicht, da sind Logiklöcher etc. Pp. …
    Oder selber Geschichten zu schreiben?
    Ich habe in Schreibt ihr FanFictions? auch deine Beiträge gelesen und verstehe das Problem denke ich recht gut (weshalb ich mich auch meistens Bedeckt halte)
    Für welche Geschichten existiert überhaupt Interesse? Und wie Stimmig muss das ganze sein?
    Mein „Scheitern“ kannst du hier ggf. nachlesen Eigenes Sci-Fi-Universum - Von einem der gescheitert ist..
    Ich werkle immer noch irgendwie daran und möchte es auch noch nicht so wirklich aufgeben.
    Aber auch ich könnte über Filme und Bücher meckern ohne Ende, weil es einfacher ist zu Urteilen.
    Wenn man aber genau dafür „Sich aus zu kotzen“ mehr „gleich gesinnte“ findet wird dies eher verbreitet.
    Das ist meines Wissens ein generell angezweifelter Punkt in der Schwarmintelligenz die bereits schon länger Diskutiert wird.
    Siehe manche Diskussionen über und auf Wikipedia.
    Was ist nützlicher? das ein Film / Buch usw. Gefloppt ist? Oder die Geschichte eines kleinen Dorfes in NRW?

    Ich weiß aus manchen Communitys einfach, sobald mehrere Menschen von etwas wissen, wo etwas Nützliches angeboten wird, geht es den Bach herunter, wenn den Betreibern die Luft ausgeht.

    Siehe einige Troll-Probs die auch dieses Board hatte. Anscheinend liegt es irgendwie in der Natur, wenig wirklich Nützliches ab zu liefern.

    Kommentar


    • #3
      Danke für die ausgiebige Antwort.
      Und schön von noch jemandem zu hören, der sich Mühe gibt nur dann etwas zu schreiben, wenn er etwas zu sagen hat. Darum bemühe ich mich auch.
      Allerdings muss ich sagen, dass deine Antwort auch etwas von oben herab und verbittert wirkt. Ich weiß nicht, ob es so gemeint ist. Das ist das Problem an dieser Art der Verständigung. Bitte widersprich mir, wenn es nicht so ist.

      Natürlich ist mir klar, dass Meckern einfacher ist als selbst etwas zu schaffen und sogar populär zu machen.
      Deiner Meinung nach hat die Schwarmintelligenz "Meckern" als erfolgreiches Model herausselektiert?
      Nun, mag sein.
      Ich bin ehrlich gesagt, der Meinung, dass in diesem Medium mehr stecken könnte.
      Ehrlicherweise muss ich sagen, dass wenn ich so darüber nachdenke, mir einige Beispiele für veröffentliche "Eigene Werke" im Internet einfallen.
      Ich muss noch mal in mich gehen und den Kern meiner eigenen Aussage betrachten.
      Ich versuche meinen Status und meine Beitragszahl in diesem Forum durch sinnvolle Beiträge zu erhöhen.
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      • #4
        Zitat von berg-ulme Beitrag anzeigen
        Danke für die ausgiebige Antwort.
        Und schön von noch jemandem zu hören, der sich Mühe gibt nur dann etwas zu schreiben, wenn er etwas zu sagen hat. Darum bemühe ich mich auch.
        Allerdings muss ich sagen, dass deine Antwort auch etwas von oben herab und verbittert wirkt. Ich weiß nicht, ob es so gemeint ist. Das ist das Problem an dieser Art der Verständigung. Bitte widersprich mir, wenn es nicht so ist.
        Hallo Berg-Ulme, eigentlich wollte ich nicht verbittert und von „oben herab“ klingen.
        (Anscheinend wohl öfter ein Problem von mir, wenn ich mich schon länger mit etwas beschäftigt habe )
        Ich sehe das Problem halt eher darin, dass nicht immer alle am „selben“ Strang ziehen.


        Zitat von berg-ulme Beitrag anzeigen
        Natürlich ist mir klar, dass Meckern einfacher ist als selbst etwas zu schaffen und sogar populär zu machen.
        Deiner Meinung nach hat die Schwarmintelligenz "Meckern" als erfolgreiches Model herausselektiert?
        Nun, mag sein.
        Ääähhhhh…., sagen wir mal JEIN.
        Schwarmintelligenz setzt meiner Meinung etwas Gemeinsames voraus. Es entwickelt sich aus gemeinsamen Interessen und Nöten.
        Was ich in diesen Punkten eher zu „unterstellen“ versuche ist, dass Viele sich eher dem einfachen oder besser gesagt dem „Trollen“ hingeben. Ich bin jetzt mehr oder weniger seit 1990 im Internet unterwegs und habe viele Board & Communitys gesehen die leider mit manchen Problemen nicht wirklich umgehen konnten, da sie weder die Erfahrung noch das Wissen dazu hatten, gewisse Probleme zu umgehen.
        Bei vielen Moderatoren entwickelt sich ja auch eine „Ansicht“ oder „Wissen“ wie man mit manchen Leuten / Kommentaren um zu gehen hat.
        (Ich möchte hier noch einmal die Leistung unserer Moderatoren dieses und anderer Boards hervorheben!)
        Diese Boards hatten sehr nützliches / interessantes Wissen & Informationen, was leider nicht Unbedingt ausschlaggebend für den Erfolg einer Community ist.
        Ich finde z.B. Crowdfunding als sehr coole Idee!

        Auch der Punkt, dass manche anderen die Lust vermiesen können, schlägt hier stark ein.

        Zitat von berg-ulme Beitrag anzeigen
        Ich bin ehrlich gesagt, der Meinung, dass in diesem Medium mehr stecken könnte.
        Ehrlicherweise muss ich sagen, dass wenn ich so darüber nachdenke, mir einige Beispiele für veröffentliche "Eigene Werke" im Internet einfallen.
        Ich muss noch mal in mich gehen und den Kern meiner eigenen Aussage betrachten.
        Oh! Also das was geleistet werden KANN, wenn die „Umgebung stimmt“ „Fruchtet“ sehr vieles und sehr schönes.

        Kommentar


        • #5
          Ich bin noch mal in mich gegangen. Eigentlich bin ich auf eine sehr alte Weisheit gekommen: Wenn man nichts zu sagen hat, Klappe halten.
          Gut, hier sollte ja die Spreu vom Weizen zu trennen sein. Allerdinsg ist das Internet eine Art Seib, das sich vom Spreu bequatschen lässt.
          Durch dem Konsum formt sich eine Forderunf wie eine Anforderung im Hirn Benutzters: Was will ich in Internet sehen/bzw was sollte ich sehen im internet, was sich dann natürlich auch wiederspiegelt in dem, was jemand im Internet anbietet.
          Wa ich meine ist, das im internet das Review oder das Meckern in Blog oder was auch immer so sehr die Idee von Publikation im Internet einnimmt, dass nichts anderes mehr Bestand hat, auch weil die Konsumenten so trainiert sind. "In Internet gibt es nur XY."

          Zitat von CPL386 Beitrag anzeigen
          Ich finde z.B. Crowdfunding als sehr coole Idee!.
          Ich habe auch nichts dagegen, aber meine Begeisterung ist sehr schnell verfolgen. Ich gucke mir oft bei Kickstarter Projekte an und denke: Warum sollte ich dir mein Geld geben? Du hast keine gute Idee. Es ist eigentlich "Wer nichts zu sagen hat, Klappe halten" nur mit Kreditkarten. Ich sehe Crowdfunding als sehr zweifelhaft.

          Zitat von CPL386 Beitrag anzeigen
          Auch der Punkt, dass manche anderen die Lust vermiesen können, schlägt hier stark ein.
          Eben, jeh mehr Leute dir sagen, wie doof etwas ist, desoi eher wirst du es glauben. desto mehr Kritiker usw.

          Was oich mich z.B. frage ist, warum solche Größen wie AVGn oder TGWTG nicht mehr in richtunge eigenen Content unternnehmen. TGWTG hat mir seine Special schon bewiesen, dass sie eigenen Geschichten, wen auch mit bekannten Versatzsrücken machen können.
          Warum machen die nichr mehr in die Richtung der eigenen Originale?
          Ihre Fanbase ist groß genug.
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          • #6
            Zitat von berg-ulme Beitrag anzeigen
            Ich bin noch mal in mich gegangen. Eigentlich bin ich auf eine sehr alte Weisheit gekommen: Wenn man nichts zu sagen hat, Klappe halten.
            So sollte man es eigentlich machen. Jedoch scheint da auch viel Geltungsbedürfnis mit zu spielen.
            Viele streben wohl nach Anerkennung und laufen deswegen auch einer bekannten Meinung oder einfach der Masse nach.
            Zitat von berg-ulme Beitrag anzeigen
            Gut, hier sollte ja die Spreu vom Weizen zu trennen sein. Allerdings ist das Internet eine Art Seib, das sich vom Spreu bequatschen lässt.
            Durch dem Konsum formt sich eine Forderung wie eine Anforderung im Hirn Benutzers: Was will ich in Internet sehen/bzw was sollte ich sehen im Internet, was sich dann natürlich auch wiederspiegelt in dem, was jemand im Internet anbietet.
            Was ich meine ist, das im Internet das Review oder das Meckern in Blog oder was auch immer so sehr die Idee von Publikation im Internet einnimmt, dass nichts anderes mehr Bestand hat, auch weil die Konsumenten so trainiert sind. "In Internet gibt es nur XY."
            Was für mich ein generelles Problem des „Massenmarktes“ ist. Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber ich bin früher öfter und lieber ins Kino gegangen als jetzt. Die Geschichten und Ideen greifen bei mir einfach nicht mehr so, dass ich dies wirklich im Kino erleben möchte. Dasselbe passiert mir auch immer öfter bei anderer Unterhaltung.


            Zitat von berg-ulme Beitrag anzeigen
            Ich habe auch nichts dagegen, aber meine Begeisterung ist sehr schnell verfolgen. Ich gucke mir oft bei Kickstarter Projekte an und denke: Warum sollte ich dir mein Geld geben? Du hast keine gute Idee.
            Eben das ist ja gerade das Interessante daran. Gut, es wird für viel „Müll“ geworben. Wenn viele dies nicht unterstützen wird es ja auch nicht gemacht, weil man keine Finanzierung hinbekommt.
            Wenn aber jemand eine gute Idee hat für die er auf dem Massenmarkt keine Finanzierung bekommt, wird vielleicht doch etwas daraus.
            Zitat von berg-ulme Beitrag anzeigen
            Es ist eigentlich "Wer nichts zu sagen hat, Klappe halten" nur mit Kreditkarten.
            Das verstehe ich jetzt leider nicht.
            Zitat von berg-ulme Beitrag anzeigen
            Ich sehe Crowdfunding als sehr zweifelhaft.
            So etwas ist immer zweifelhaft, siehe Wikipedia in den Anfangszeiten. Wer kümmert sich darum, dass das was dort drinnen steht auch richtig ist? Oder jetzt, die Kritiken an den „Löschungsmentalitäten“. Genauso wie die ganzen Open Source Projekte.
            Die Frage ist, was könnte ggf. Positives dabei rauskommen?


            Zitat von berg-ulme Beitrag anzeigen
            Eben, je mehr Leute dir sagen, wie doof etwas ist, desto eher wirst du es glauben. desto mehr Kritiker usw.

            Was ich mich z.B. frage ist, warum solche Größen wie AVGN oder TGWTG nicht mehr in Richtung eigenen Content unternehmen. TGWTG hat mir seine Special schon bewiesen, dass sie eigene Geschichten, wen auch mit bekannten Versatzstücken machen können.
            Warum machen die nicht mehr in die Richtung der eigenen Originale?
            Ihre Fanbase ist groß genug.
            Gute Frage, Angst vor schlechter Kritik, fehlende Ideen, fehlende Motivation?
            Mir ist schon oft aufgefallen dass viele einmal eine gute Idee hatten, jedoch sich nicht trauten, sie um zu setzen. Andere liefern eher diese „Eintagsfliegen“. Einmal etwas Gescheites produziert und dann kam nichts mehr. In diesen speziellen Punkten weiß ich jedoch nicht die Antwort.

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            • #7
              Zitat von CPL386 Beitrag anzeigen
              Das verstehe ich jetzt leider nicht.
              Was ich meine ist, dass bei Kickstarter die finanziiert werden, dei dem Massengeschmack (der Kickstarter-Publikums) entsprechen so wie der Huldigung bereits bekannter Größen.
              Am Ende ergibt sich sich doch eine ziemlich Mainstream-konforme Entscheidung. Sicher ist das demokratisch, aber neue Einflüsse bekommet man nicht aus dem Mainstream.

              Zitat von CPL386 Beitrag anzeigen
              So etwas ist immer zweifelhaft, siehe Wikipedia in den Anfangszeiten. Wer kümmert sich darum, dass das was dort drinnen steht auch richtig ist? Oder jetzt, die Kritiken an den „Löschungsmentalitäten“. Genauso wie die ganzen Open Source Projekte.
              Die Frage ist, was könnte ggf. Positives dabei rauskommen?
              Da ich wohl der nachfolgenden Internet-Generiationen angehöre, kann ich dazu nicht viel dagen, außer dass uns in meinem Studiengang eingebläut wird, dass Wikipedia-Quellen nicht gelten oder mit aller Macht zu vermieden sind.

              Zitat von CPL386 Beitrag anzeigen
              Gute Frage, Angst vor schlechter Kritik, fehlende Ideen, fehlende Motivation?
              Mir ist schon oft aufgefallen dass viele einmal eine gute Idee hatten, jedoch sich nicht trauten, sie um zu setzen. Andere liefern eher diese „Eintagsfliegen“. Einmal etwas Gescheites produziert und dann kam nichts mehr. In diesen speziellen Punkten weiß ich jedoch nicht die Antwort.
              Statt einer Antwort vielleicht eine Frage: Warum die Angst vor einem Flop?
              Gerade die Internet-Schaffenden arbeiten doch oft mit geringen Geldmitteln und können sich sehr schnell mit den Reaktionen ihrer Zuschaufer befassen.
              Hier kann im kleinsten Raum experimentiert werden. Warum dann nicht?
              Haben wir die Mögliczhkeiten und anforderungen des Internet noch nicht gebrifen udn denken noch in alten Maßstäben?
              Ich versuche meinen Status und meine Beitragszahl in diesem Forum durch sinnvolle Beiträge zu erhöhen.
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              • #8
                Ja, es ist einfacher, etwas zu kritisieren, als etwas Eigenes zu schaffen. Problematisch ist dies jedoch kaum.
                Ich wüßte nicht, dass man Roger Ebert jemals vorgeworfen hätte, er solle doch gefälligst eigene Filme drehen, meckern sei ja so einfach. Von einem Restaurant oder Hotelkritiker fordert man auch nicht zwingend die Gründung eines eigenen Restaurant bzw. Hotels. Von irgendwelchen mittzwanziger Internetkritikern eine künstlerische Eigenproduktion zu erwarten, ist noch ein Stückchen verwegener.

                Ansonsten ist eine Kultur der multiplen Feedback-Kanäle unverzichtbar in einer Welt, in der der mediale Output für eine einzelne Person nicht mehr zu überblicken ist.
                I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                • #9
                  Nun, fundierte Kritik an sich ist ja kein Phänomen des Internetzeitalters. Rezensionen zu Theaterstücken, Mussik und Literarischen Werken sind ja schon seit dem Aufkommen von regelmäßigen Zeitungen Mitte - Ende des 18. Jahrhunderts bekannt.

                  Und Meinungen zu Produkten sind ja eine andere Sache. Früher gab es für sowas vor allem Testzeitschriften und Verbrauchermagazine, heute bietet das Internet da jedem die Möglichkeit seine Einschätzung aller Welt kundzutun. Klar, so ein System ist denn auch anfällig für Manipulation und man sollte alles kritisch hinterfragen. Aber es war schon immer so, dass es wenige kreative Köpfe gab und dafür eine größere Anzahl an Kritikern, Bedenkenträgern, etc.

                  Was nun die speziellen Internetkritiker angeht, nun, ich schaue mir bspw. die Reviews von Confused Matthew von Zeit zu Zeit gerne an. Allerdings stimme ich nicht immer mit ihm überein und seine Art ist manchmal nur schwer zu ertragen. Allerdings merkt man es stark, wann er sich mit einem Film Mühe gegeben hat und wann nicht. Auch lässt er mitunter starke Gefühlsausbrüche in die Reviews einfließen, was wohl sein Markenzeichen und witzig sein soll, sich bei mir aber nicht verfängt. Dennoch, man muss es schon anerkennen, wenn sich einer in die Öffentlichkeit stellt und Gernefilme per Videoblog rezensiert - und dahinter steckt ja auch eine Menge Arbeit, auch wenn einem das Ergebnis nicht gefallen mag.

                  Redlettermedia ist mit seinen Star Trek und Star Wars Reviews auch sehr kurzweilig und witzig, gerade wenn ST 7 und 9 in den Kontext zur Serie gesetzt werden. Aber ich war viel zu schnell genervt von den wie zufällig eingestreuten "Vergewaltigungsschnipseln" und Pizza Roll Anspielungen, die gerade bei den späteren Reviews immer häufiger wurden und irgendwie nur irrritieren. Und die neueren Reviews von der Seite fand ich jetzt nicht mehr wirklich gut.

                  Für Star Trek im Speziellen gibt es ja noch die erwähnte Seite SF-Debris. Der Macher dort macht auch teilweise witzige, aber auch erfrischend unaufgeregte Reviews. Leider ist er deutlich schwerer zu verstehen als Matthew oder die Jungs von redlettermedia.

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                  • #10
                    @KennerderEpisoden
                    Es gibt einen Unterschied zwischen Roger Ebert und dem durschschnittlichen z.B. "Unboxing"-Review of Youtube.
                    Dass man mehr Meinungen braucht, um unsere Konsumlandschaft zu überblicken, damit hast du sicher Recht.

                    @Souvreign
                    Du gibst hier das Schlüsselwort: "fundiert".


                    Ich denke, vielen Leuten fehlen die Werkzeuge oder die Kenntnisse im jeweiligen Gebiet um ein gutes Review zu machen. Auch muss man ein qualitativ gutes Review von einem schlechten zu unterscheiden wissen.
                    Ich versuche meinen Status und meine Beitragszahl in diesem Forum durch sinnvolle Beiträge zu erhöhen.
                    Neues Ziel: Weniger Tippfehler...Das geht so nicht weiter!

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                    • #11
                      Ihr dürft auch die rechtliche Situation nicht aussen vor lassen. Wenn ich im Internet was veröffentliche - etwas, von derem "Nutzen" oder besser kommerziellen Möglichkeiten ich überzeut bin - kann ich mir das vielleicht vor der Veröffentlichung im Deutschen Raum noch schützen lassen. Das Internet ist aber international. Und schon kommt der kanadische/US-amerikanische Großkonzern, der sich mal eben für lau bedient.

                      Noch schlimmer ist die Situation bei Ideen/Neu-Ansätzen: Ein interessierter Laie kann im Einzelfall mit einer gut formulierten "Warum?"-Frage den Profi zu einem neuen Ansatz bringen - und auch heute noch kann ein neuer Ansatz den grösseren "Spring" nach vorne bedeuten als zweitausend Wiederholungen mit dem Vorsatz, mit jeder Wiederholung 0,001% effizienter zu werden. Der Laie würde in so einem Fall schon in der "realen" Welt keinen Cent sehen, und als anonymer User macht er es den Profiteuren nur noch leichter: "Wem sollen wir des Geld denn schicken? Könnte ja jetzt jeder behaupten, es gewesen zu sein."

                      Der Vorgang der Veröffentlichung macht eine Sache - Buch, Film, Geschichte, Idee, Programm - halt öffentlich. Die einzige Form, von seiner Leistung zu profitieren ist ein funktionierender Schutz des Urheberrechtes - genau das wird aber von der Masse der Endverbraucher gezielt untergraben. Warum sollten sich in so einem Umgeld ausgerechnet nach normalen Werten völlig amorilische Großkonzerne bemühen, Urheber noch gerecht zu entlohnen, wenn die Bevölkerung das schon nicht mehr will? Einen besonders schönen Satz zu diesem Phänomen hab ich gestern im Firmenwagen auf NDR oder WDR dazu gehört:

                      "Wenn du etwas veröffentlichst, ist es nicht mehr deins. Es ist, als wenn du dein Kind auf's College schickst und es dort Drogensüchtiger wird." War die Deutsche Übersetzung eines Statements von Asaf Avidan, der von DJ Wankelmut ungefragt zur deutschen Nummer 1 irgendwann dieses Jahr ge-remixt wurde und zuerst gar nicht begeistert davon war.

                      (Memo: Ich find das Stück sowohl normal wie auch geremixt sch.... - aber das geht mir mit 99% aller Musikproduktionen eines Jahres so, und das seit mindestens 2001)

                      So, da ist die Kritik - die gibt's umsonst, das ist eine Meinung die gab man schon vor Internet immer gerne ungefragt dazu, wie Senf halt. Das andere die Meinung von einem übernehmen, ist ja oft die Zielsetzung hinter diesen Absonderungen - heute mehr denn je, denn in der übermäßig ausgewerteten Marktforschung erscheint ein Markt größer und lohnender, je mehr Leute ihn bevölkern. Wenn also mehr Leute über ein bestimmtes Konsumprodukt meiner Meinung sind, ist die Chance für ein Nachfolgeprodukt, eher meinen Ansprüchen und Anforderungen zu genügen, höher. Was beim Musikbeispiel natürlich nicht funktioniert: Ich bin alt und lange nicht mehr Zielgruppe und die Kids wollen halt diese geremixte Disco-irgendwas-Mucke.

                      Fazit: Wenn ich über Rechte und Urheberrecht nicht genug weiß, um meine Leistung zu schützen, veröffentliche ich besser nicht im Internet. Wenn ich noch nichts habe, was rechtmäßig geschützt werden kann (Patente haben da gewisse Vorschriften und Anforderungen, sonst gibt's halt keins), veröffentliche ich besser nicht im Internet - schon gar nicht, wenn ich weiß, daß meine Ansätze gut sind. Denn sonst sehe ich keinen Cent. Was bleibt, sind Fan-Ficitons (die ich wegen Ankopplung an ein bestehendes Franchise eh nicht schützen kann - oder ich kaufe mir 'ne Lizenz des Franchises), Meinungsabsonderungen, belanglose Selbstdarstellung (Hallo facebook und Twitter) völlig unwichtiger Menschen (die sich selbst für zu wichtig halten) und ähnliches, für das nie jemand einen Dinar ausgeben wird. Wer den Rubel dagegen rollen sehen will, wird nach Veröffentlichung unter Schutz des Urheberrechtes danach dann im Internet verissen (oder bestärkt, aber verissen ist häufiger) und je mehr Beachtung diese Veröffentlichung findet, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, daß diese Veröffentlichung zuerst im Internet stattgefunden hat - und auch das ist zu hohen Teilen der Rechtslage geschuldet.

                      Fazit: Da man seine Eigenproduktionen ungeschützt preis gibt, findet man leichter Kritik als eben diese Eigenproduktionen im Internet. Denn mit Kritik verdient man nur auf eine Weise Geld: Wenn sie gelesen wird - völlig egal ob auf der eigenen Website/Blog, die durch den hohen Traffic dann irgendwann willkommener Werbeträger wird, oder wenn man direkt dafür bezahlt wird, eine Kritik zu schreiben - und in dem Fall ist das Internet ja ne tolle Plattform, um sich zu präsentieren.
                      Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

                      "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

                      Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von berg-ulme Beitrag anzeigen
                        Statt einer Antwort vielleicht eine Frage: Warum die Angst vor einem Flop?
                        Gerade die Internet-Schaffenden arbeiten doch oft mit geringen Geldmitteln und können sich sehr schnell mit den Reaktionen ihrer Zuschauer befassen.
                        Hier kann im kleinsten Raum experimentiert werden. Warum dann nicht?
                        Haben wir die Möglichkeiten und Anforderungen des Internet noch nicht begriffen und denken noch in alten Maßstäben?

                        Hmm, also ich kann jetzt wirklich nur aus den Bereichen Hörspiel und Kurzfilm etwas dazu sagen. Ansonsten hab ich da so meine eigenen Probleme.
                        In diesen Bereichen sieht es so aus, dass sehr viel Unbekanntes daran hängt. Ich habe z.B. in der Blender-Community sehr oft mitbekommen dass ein Kurzfilm angefangen wurde. Sowohl als Alleingang als auch aus der Community. Alleine das Management und Controlling was an so etwas dran hängt wird gerne unterschätzt. Dies schreckt wiederum viele ab, die vielleicht eine gute Idee haben aber nicht genau wissen wie dir Durchführung ist. Andere wiederum haben diese Erfahrung aber eben weil sie diese Erfahrung gesammelt haben fehlt ihnen die Innovation für eigene Ideen. Das führt zu einer Pattsituation.
                        Die, die eine Idee haben, werden nicht ernst genommen weil ihnen die Erfahrung Fehlen und die die diese Erfahrung haben Fehlen die Ideen.
                        Ja ich weiß wie es sich anhört und es gibt auch Ausnahmen, wie man es ggf. sehen möchte sogar genug. Ich bekomme es nur in so manchen kreativen Bereichen eben mit. Jedoch der Großteil an Ideen die ich sehe und mitbekomme verlaufen leider im Sande obwohl da sehr viel Potential darin ist.
                        Zum Thema Geschichten / Drehbuch schreiben hab ich es noch weitaus schlimmer mitbekommen (kann ja auch sein dass ich auf den falschen Boards bin *fg
                        Da wird jeder an gemault oder der Thread sogar geschlossen, weil derjenige keinen Vertrag mit einem Produzenten hat. Obwohl er nur gefragt hat wie man das ggf. besser machen könne oder wie dies und jenes geht. Und sei es nur eine Anfrage für Informationsmaterial um zu lernen.
                        Wenn man so eine Gegenwucht bekommt entmutigt das schon gewaltig, besonders wenn man so ein Projekt vor sich hat.

                        Zu den anderen kann ich nur folgendes sagen. Mir Fällt auf das z.B. Filme Produzieren immer mehr als einfache Geldanlage und Investition angesehen wird, in der man keine Risiken eingehen möchte. Daraus resultiert, dass kaum etwas Neues zugelassen wird weil man nicht weiß / abschätzen kann / möchte ob sich das lohnen würde. Daher wird lieber in die Millionste Comic-Verfilmung investiert (auch wenn sie total Floppt) als in eine neue Idee. Dies spiegelt sich wieder im Internet.

                        Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
                        Nun, fundierte Kritik an sich ist ja kein Phänomen des Internetzeitalters. Rezensionen zu Theaterstücken, Mussik und Literarischen Werken sind ja schon seit dem Aufkommen von regelmäßigen Zeitungen Mitte - Ende des 18. Jahrhunderts bekannt.
                        Eben Fundierte oder Konstruktive Kritik ist eigentlich immer gerne gesehen. Aber es fällt auf dass es immer mehr Richtung Bashing geht.

                        Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
                        Ihr dürft auch die rechtliche Situation nicht aussen vor lassen. Wenn ich im Internet was veröffentliche - etwas, von derem "Nutzen" oder besser kommerziellen Möglichkeiten ich überzeut bin - kann ich mir das vielleicht vor der Veröffentlichung im Deutschen Raum noch schützen lassen. Das Internet ist aber international. Und schon kommt der kanadische/US-amerikanische Großkonzern, der sich mal eben für lau bedient.
                        Dies ist in der Tat wirklich ein Massives Problem. Aber das existiert ja auch schon länger wogegen von Rechtlicher Seite nichts unternommen wird. Siehe die Probleme mit deutschen Patenten und China. Oder was mir immer noch am besten gefällt die Erklärung zu Indien bezüglich Patente *gg
                        Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
                        Noch schlimmer ist die Situation bei Ideen/Neu-Ansätzen: Ein interessierter Laie kann im Einzelfall mit einer gut formulierten "Warum?"-Frage den Profi zu einem neuen Ansatz bringen - und auch heute noch kann ein neuer Ansatz den grösseren "Spring" nach vorne bedeuten als zweitausend Wiederholungen mit dem Vorsatz, mit jeder Wiederholung 0,001% effizienter zu werden. Der Laie würde in so einem Fall schon in der "realen" Welt keinen Cent sehen, und als anonymer User macht er es den Profiteuren nur noch leichter: "Wem sollen wir des Geld denn schicken? Könnte ja jetzt jeder behaupten, es gewesen zu sein."
                        Auf der anderen Seite, Was hindert einem denn wirklich etwas Eigenes auf Grund solcher Ideen zu machen? Schau dir mal div. Geschichten an. Alles basiert irgendwie auf etwas. Und sei es z.B. an einer Geschichte, die jemand anderes schon geschrieben hat.
                        So etwas wie Robinson Crusoe passiert auch nicht alle Tage. (Beruht ja auf eine wahren Geschichte)

                        Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
                        Der Vorgang der Veröffentlichung macht eine Sache - Buch, Film, Geschichte, Idee, Programm - halt öffentlich. Die einzige Form, von seiner Leistung zu profitieren ist ein funktionierender Schutz des Urheberrechtes - genau das wird aber von der Masse der Endverbraucher gezielt untergraben. Warum sollten sich in so einem Umgeld ausgerechnet nach normalen Werten völlig amorilische Großkonzerne bemühen, Urheber noch gerecht zu entlohnen, wenn die Bevölkerung das schon nicht mehr will? Einen besonders schönen Satz zu diesem Phänomen hab ich gestern im Firmenwagen auf NDR oder WDR dazu gehört:

                        "Wenn du etwas veröffentlichst, ist es nicht mehr deins. Es ist, als wenn du dein Kind auf's College schickst und es dort Drogensüchtiger wird." War die Deutsche Übersetzung eines Statements von Asaf Avidan, der von DJ Wankelmut ungefragt zur deutschen Nummer 1 irgendwann dieses Jahr ge-remixt wurde und zuerst gar nicht begeistert davon war.

                        (Memo: Ich find das Stück sowohl normal wie auch geremixt sch.... - aber das geht mir mit 99% aller Musikproduktionen eines Jahres so, und das seit mindestens 2001)
                        Dazu setze ich mal diesen Thread hier ein in dem man auch die Begründungen teilweise recht gut nachvollziehen kann
                        http://www.scifi-forum.de/off-topic/...ersdelikt.html
                        Es liegt daran, dass im Massenmarkt oder besser gesagt, da wo Geld dahinter ist meistens nichts interessantes mehr dahinter ist. Darf ich mal den Film Ink
                        Ink (2009) - IMDb
                        Hervorheben? Ich kann an sich immer noch nichts mit dem Film anfangen, aber die Entwicklung wie der Film es geschafft hat, sich dennoch zu finanzieren finde ich sehr interessant.

                        Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
                        So, da ist die Kritik - die gibt's umsonst, das ist eine Meinung die gab man schon vor Internet immer gerne ungefragt dazu, wie Senf halt. Das andere die Meinung von einem übernehmen, ist ja oft die Zielsetzung hinter diesen Absonderungen - heute mehr denn je, denn in der übermäßig ausgewerteten Marktforschung erscheint ein Markt größer und lohnender, je mehr Leute ihn bevölkern. Wenn also mehr Leute über ein bestimmtes Konsumprodukt meiner Meinung sind, ist die Chance für ein Nachfolgeprodukt, eher meinen Ansprüchen und Anforderungen zu genügen, höher. Was beim Musikbeispiel natürlich nicht funktioniert: Ich bin alt und lange nicht mehr Zielgruppe und die Kids wollen halt diese geremixte Disco-irgendwas-Mucke.
                        Ha! Erwischt! Die Sache mit Marktforschung usw. würde auch nur dann Funktionieren, wenn man sie auch einmal hernehmen würde. Sicherlich wird eine Menge gefragt usw. aber wenn ich z.B. an Green Lantern denke, da ist meines Wissens die Fangemeinde Sturm gelaufen und hat bereits zum Boykott des Filmes aufgerufen, als teile des Drehbuchs bekannt wurden. Wenn es also so eine Reaktion existiert und bekannt ist (angeblich wurden die Studios direkt angeschrieben) und das auch noch BEVOR überhaupt mit dem Dreh oder sonstigen begonnen wurde (das Drehbuch galt gerade als frisch angenommen) und man trotzdem so etwas Produziert ist mit Marktforschung nicht weit her.

                        Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
                        Fazit: Wenn ich über Rechte und Urheberrecht nicht genug weiß, um meine Leistung zu schützen, veröffentliche ich besser nicht im Internet. Wenn ich noch nichts habe, was rechtmäßig geschützt werden kann (Patente haben da gewisse Vorschriften und Anforderungen, sonst gibt's halt keins), veröffentliche ich besser nicht im Internet - schon gar nicht, wenn ich weiß, daß meine Ansätze gut sind. Denn sonst sehe ich keinen Cent. Was bleibt, sind Fan-Ficitons (die ich wegen Ankopplung an ein bestehendes Franchise eh nicht schützen kann - oder ich kaufe mir 'ne Lizenz des Franchises), Meinungsabsonderungen, belanglose Selbstdarstellung (Hallo facebook und Twitter) völlig unwichtiger Menschen (die sich selbst für zu wichtig halten) und ähnliches, für das nie jemand einen Dinar ausgeben wird. Wer den Rubel dagegen rollen sehen will, wird nach Veröffentlichung unter Schutz des Urheberrechtes danach dann im Internet verissen (oder bestärkt, aber verissen ist häufiger) und je mehr Beachtung diese Veröffentlichung findet, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, daß diese Veröffentlichung zuerst im Internet stattgefunden hat - und auch das ist zu hohen Teilen der Rechtslage geschuldet.

                        Fazit: Da man seine Eigenproduktionen ungeschützt preis gibt, findet man leichter Kritik als eben diese Eigenproduktionen im Internet. Denn mit Kritik verdient man nur auf eine Weise Geld: Wenn sie gelesen wird - völlig egal ob auf der eigenen Website/Blog, die durch den hohen Traffic dann irgendwann willkommener Werbeträger wird, oder wenn man direkt dafür bezahlt wird, eine Kritik zu schreiben - und in dem Fall ist das Internet ja ne tolle Plattform, um sich zu präsentieren.
                        Dem muss ich leider vollkommen zustimmen.

                        Zu diesen Thema habe ich noch etwas zum ansehen. Ggf. kommen auch da ein paar Muster bekannt vor oder fallen auf.

                        http://www.scifi-forum.de/science-fi...eschichte.html
                        versus
                        http://www.scifi-forum.de/science-fi...ojektidee.html

                        mfg

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