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  • Geschichte

    Irgendwie bin ich schon verdammt oft auf diese Frage gekommen: Ist die Vergangenheit wirklich so passiert wie wir es lernen? Ich glaube nicht! Wie schon irgendjemand mal gesagt hat: Geschichte wird von Siegern geschrieben! Und ich glaube so war es in der Vergangenheit auf jeden Fall! Zum Beispiel beim Viatnam Krieg macht die USA auch den Bürgern weiss dass sie den Krieg nocht verloren haben! Zumindest hab ich es so in Amerika mitbekommen als ich dort war..
    Ich bin mir ziemlich sicher dass das in der Vergangenheit auch oft so war! Oder glaubt ihr die Vergangenheit ist wirklich so wie es in den Geschichtsbüchern steht?

  • #2
    Den Spruch hab ich im Israelthread von mir gegeben und ich bin mir sicher, daß die Geschichte, in den Büchern, sehr verzerrt wurde.

    In der TNG Serie (der Überläufer) kommt man einmal auf einen interessanten Punkt.
    Der Romulaner wird in eine Diskussion verwickelt und man spricht bei einem Kampf zwischen Föderation und den Romulanern von einem Massaker (Föderation hatte verloren). Und der Romulaner spricht von einem heldenhaften, glorreichen Sieg.

    Es kommt immer auf das Auge des Betrachters an! Eine Geschichtsverzerrung ist nur normal und menschlich, deshalb aber bei Gott nicht richtig!

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    • #3
      na ja, aber das problem ist doch: wie will man überhaupt eine objektive meinung zu etwas haben? geschichtsbücher, so gut sie auch gemacht sind, stellen immer die interpretation des autors dar und können von daher schlecht ein recht auf objektive information haben. das einzige, was ungewertet ist, sind quellen aus der jeweiligen zeit oder tabellen mit zahlenangaben, aus denen man sich dann selbst eine theorie zusammenzimmern muss.
      bei geschichte ist es denke ich besonders wichtig, dass man sich erstmal einen überblick verschafft und nicht nur nach einer bestimmten aussage urteilt, ohne die gegenseite gehört zu haben.

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      • #4
        Originally posted by animoid

        bei geschichte ist es denke ich besonders wichtig, dass man sich erstmal einen überblick verschafft und nicht nur nach einer bestimmten aussage urteilt, ohne die gegenseite gehört zu haben.
        Ich möchte hoffen, daß man nochmehr als nur Aussagen zur Geschichtsschreibung heranzieht!

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        • #5
          Ich will mal so sagen die Geschichte der letzten 200 Jahre stimmt sicherlich zu 90%, aber wie es mit der Geschichte von vor Christus (was ne Formulierung) aussieht, bin ich der Meinung das sie doch ziemlich Wage wiedergegeben ist. Den Vorrangig hat man davon nur Aufzeichnungen von Schreiberlingen die selber erst 100 oder 200 Jahre später gelebt haben. Darum laßt das Vergangene da wo es ist nämlich in der Vergangenheit.
          »Ich habe nie eine Chance hastig vergeben, sondern lieber gemütlich vertändelt.« - Willi »Ente« Lippens

          Läuft!
          Member der No - Connection

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          • #6
            Da muß ich dir recht geben, Bastard!
            Es sind die Jahrzehntelangen Geschichten die von Generation zu Generation weitergegeben wurden und dann letztendlich niedergeschrieben wurde.
            Jeder Erzähler hat nach seine Betrachtungsweise (bewußt oder unbewußt) gewisse Details verschönert oder verzerrt.

            Ein relativ gutes Beispiel ist doch die Bibel.
            Wenn man sie wörtlich liest und verstehen will dann ist es ein SF-Roman der Vergangenheit.
            Das Problem ist, denk ich, sich bei der Übersetzung und beim Lesen von alten Geschichtsdokumenten und Aufzeichnungen in die damalige Zeit hineinzuversetzen, auch die Lebensweise und die Umgebungssituation zu verstehen.
            Die Ausdrucksweisen und die Bedeutung von Worten ändert sich schließlich mit der Zeit....
            ...das sehen wir ja schon heute:
            Ich glaube nicht daß unsere Urgroßväter und -mütter unsere "moderne" Ausdrucksweise, unseren "Slang" voll und ganz verstehen würden.

            Und ich nehme mal an daß jede Zeit ihre "Modewörter" und Ausdrucksweisen hatten....

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            • #7
              Geschichte wird von Siegern geschrieben!

              Dies ist meines Wissens nach der erste Teil einer Aussage von Paul Carrell, der einige bedeutende historische Bücher über den 2. Weltkrieg geschrieben hat. Die Fortsetzung lautet: Und es ist an den Verlieren dies richtig zu stellen!

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              • #8
                Nochmal zum Thema Biebel: Im Religionsunterricht haben wir das schon einmal angesprochen, besonders wegen der Hinrichtung Jesu, die Biebel musste so geschrieben werden, dass sie im Römischen Reich verbreitet werden konnte, darum wurde die Schuld an der Kreuzigung den Juden zugeschoben.
                Planung ist die Ersetzung des Zufalls durch den Irrtum!
                Bilder vom 1. und 4.Treffen

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                • #9
                  ....und hier haben wir schon die Verfälschung.
                  Und ich will gar nicht wissen was hinter den Posaunen von Jericho oder den Gang übers Wasser steckt.
                  Hier kann man doch nicht mehr von Geschichtsschreibung oder Tatsachenberichten sprechen!

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                  • #10
                    Gang übers Wasser nichts weiter als Nutzung von Antischwerkraft, Himmelfahrt Abholung durch Kollegen, Posaunen von Jericho Waffe basierend auf Ultraschallemissionen (wenn ich jetzt das richtige verstanden hab von der Geschichte da her, bin nich so Bibelgeschichten bewandert)
                    Aber dort wird sicherlich am Meisten gemogelt, umschrieben verändert, etc.
                    Immerhin haben erst ein paar Generationen später Leute die Geschichten aufgeschrieben und zwar die, welche immer wieder weiter erzählt worden sind, das da am Ende nich mehr die wahrheit sein kann dürfte klar sein.
                    OJF.de.vu - Webmaster
                    "Nennen sich Christen, und unter ihrem Schafspelz sind sie reißende Wölfe." - Goethe

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                    • #11
                      ich finde es problematisch, hier die bibel als beispiel anzuführen, weil man die beschriebenen ereignisse darin eher als metaphern und symbole deuten sollte. mal ehrlich, niemand würde doch z.b. die schöpfungsgeschichte wörtlich nehmen und daraus den schluss ziehen, dass sich die erschaffung der welt in genau 6 tagen vollzog und gott am sonntag so einen in der krone hatte, dass er beschlossen hat, dass jetzt alles fertig ist...
                      irendwie ne blöde argumentation, nicht wahr? deshalb sollte man die bibel als das stehen lassen, was sie ist als mündliche überlieferung vieler verschiedener mythen, die erst mit der zeit aufgeschrieben wurden und auch dann immer wieder verändert wurden.

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                      • #12
                        Da hast du recht. Ich wollte die Bibel eigentlich nur deshalb als Beispiel bringen weil es hier am offensichtlichsten ist.

                        Warum sollte es in der Geschichtsschreibung nicht auch so sein. Sie beruht auf Erzählungen von Zeitzeugen. Wenn in der Bibel die Verzerrung so groß ist, warum sollte es nicht in der Geschichtsschreibung nicht auch so sein?

                        Mal abgesehen davon daß es noch sehr viele Geheimnisse in unserer Geschichte gibt. So die Pyramiden, Völkerwanderungen, Atlantis usw.
                        Geheimnisse, deren Lösung auf Vermutungen und Inditzien beruhen.....

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                        • #13
                          aber in der geschichtsschreibung können wir uns im gegensatz zu großen teilen der bibel auf fakten berufen, egal wie verschieden deren auslegungen sind. also bleiben wir doch beim greifbaren und überlegen, warum die diskrepanz dort so groß ist.

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                          • #14
                            Der Denkanstoss von animoid ist sehr interessant. Ich glaube eine wesentliche Rolle spielt dabei, dass Menschen über Geschichte berichten. Da ein Fakt manchmal mehrere Schlussfolgerungen zulässt, kann der eine etwas schwarz sehen und der andere weiss, was jeder mit plausiblen Gründen erklärt. Dadurch erklärt sich die Diskrepanz.
                            Mal ein Beispiel nicht aus der Geschichte (oder doch, da ja alles vergangene Geschichte ist): Ein Fussballspiel endet unentschieden. Der Berichterstatter der Heimmannschaft feiert es als grossen Sieg, da seine Mannschaft damit die Klasse hält. Die Berichterstatter der Auswärtsmannschaft feiert es als grossen Sieg, da seine Mannschaft Meister wird.
                            Objektiv betrachtet hat aber niemand gewonnen!

                            Da die meisten Menschen nur die Möglichkeit haben, eine Seite zu lesen (oder nur eine Seite lesen wollen), sind sie überzeugt, dass die geschilderte Version die richtige ist.

                            Auch darf man nicht vergessen, daß Aufzeichnungen aus vorigen Jahrhunderten immer nur von einer Gruppe Menschen getätigt wurden (die meisten kämpften ihr ganzes Leben um ihr Überleben und das menschenwürdige Leben Ihrer Familien), also der Standpunkt einer grossen Mehrheit fehlt. Dies ergibt nur eine subjektive Darstellung dieser Zeitepochen.

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                            • #15
                              Originally posted by Pircpirc
                              Geschichte wird von Siegern geschrieben!

                              Dies ist meines Wissens nach der erste Teil einer Aussage von Paul Carrell, der einige bedeutende historische Bücher über den 2. Weltkrieg geschrieben hat. Die Fortsetzung lautet: Und es ist an den Verlieren dies richtig zu stellen!
                              Also ich hatte den Spruch aus Braveheart. Da wird er gant am Anfang gesagt. Aber danke für den Hinweis!


                              Und was die Geschichte um Christus betrifft. Jedes Kind weiß doch, daß die Geschichte, wie sie in StarGate ausgelegt wird, die einzig richtige Interpredation ist.

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