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Gift in Lebensmitteln...

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  • Gift in Lebensmitteln...

    Hallo,

    mich würde mal interessieren, was ihr alle von den Meldungen in den letzten Tagen betreffend den Giftskandal(en) haltet.

    Es wurde mit Nitrofen-verseuchtes Tierfutter verkauft worden, daß nicht nur Biofleisch in ein ziemlich schlechtes Licht rückt und
    Mütter auch fragen läßt, was ihre Kinder in Kindergärten zu sich nehmen. (Man denke, daß die Hühner auch an Kindergärten verkauft worden sind.)


    Der österr. Standard berichtet:
    Neuer Skandal um Acrylamid - Gift das bei hohen Temperaturen entweicht

    Mittlerweile gibt es in Deutschland auch Medienwirbel um den Stoff Acrylamid, der in Lebensmitteln vermutlich durch hohe Temperaturen beim Backen, Braten und Frittieren entsteht. Acrylamid gilt als Krebs erregend und erbgutschädigend. Wie ein ARD-Magazin berichtete, haben von ihm veranlasste Untersuchungen von Pommes frites, Chips sowie Brot und Backwaren ergeben, dass die zulässigen Höchstwerte für den Acrylamid-Gehalt zum Teil um das Hundertfache überschritten worden seien.

    Ähnliche Berichte gab es aus der Schweiz und bereits vor einigen Wochen aus Schweden. Schuller dazu: "Wir sind für Österreich an der Sache dran."(APA)



    Nach den Bedenken die einem schon bei Rindfleisch befallen, droht jetzt auch noch das Ende des unbedenklichen Knusperns von Chips und Pommes?
    (Mal abgesehen von den Kalorien)


    Skandale gab es ja schon immer, aber langsam verunsichert mich das Ganze doch sehr. Was kann man einem Kleinkind noch mit gutem Gewissen geben? Nur mehr Gemüse aus dem eigenen Garten? Und was wenn man keinen Garten hat?

    Es stimmt mich sehr traurig zu sehen, wie gedankenlos manche Menschen (in dem Fall Landwirte) mit der Gesundheit anderer Menschen spielen und sie für ein wenig mehr Verdienst aufs Spiel setzen. Begreifen sie nicht was sie für einen Schaden damit anrichten? Wie verroht muß man sein um so eine Schuld auf sich zu laden und dann noch ruhig schlafen zu können?

    Wo kommen wir hin, wenn nicht mehr erkennbar ist was schädlich ist und was nicht? Was meint ihr zu der ganzen Geschichte? Ändert sich für euch etwas oder nehmt ihr es auf die leichte Schulter?

  • #2
    Ich persönlich finde diese immer neuen Horrormeldungen, bzw. sie werden dazu gemacht, einfach lächerlich.
    Gift hin oder her, wir vergessen immer wieder dass wir unser wehleidiges Mimosengetue immer weiter auf die Spitze treiben.
    Wenn wir unseren Körper immer weniger Giften aussetzen, hat bald kein Mensch die Chance durch das eigene körpereigene Immunsystem gestärkt in den Kampf mit Fremdstoffen zu gehen.
    Schaut man sich mal die die Wehwehchen der Menschen an, gerade in punkto Allergie (die eine reine Kopfsache ist und der Körper darauf immer wieder reagiert), so muss man sich nicht wundern dass man Angst bekommt auch irgendwann mal zu erkranken. Gerade in punkto Kinder sollte man da nicht ganz so überreagieren. Ich bin sogar der MEinung, dass man nicht ganz so achtsam sein sollte, wenn sie beispielsweise Gräser, Äste oder Erde essen (kommt durchaus vor , wenn die liebe Mama nicht immer gleich sagen würde, das darfst du nicht), damit sie wieder Resistenzen gegen Fremdkörper bilden können, dann werden sie auch spielend mit den höher Belasteten Nahrungsmitteln fertig.
    Gerade der ganze Konservierungsmist den wir immer schlucken ist auf Dauer für den Körper viel schädlicher.
    Leiten im Droehnen der Motoren - Zhardul, so peinlich wie die Moral!

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    • #3
      @Zhardul
      Ich gebe dir recht, daß es nicht Schlimmeres für ein Kind gibt, als in einer mit chemischen Keulen steril gemachten Umwelt zu leben. Denn ihre Portion Dreck brauchen die kleinen wohl. Meinem verbiete meinem grundsätzlich nicht alles, da ich auch der Meinung bin, daß sich erst so die Ressistenzen aufbauen und das er *klopf auf Holz* eine sehr gesunde Natur hat, daß schreibe ich auch dem zu.

      Aber trotzdem sollte man die Giftskandale meines erachtens nicht unterschätzen, denn wenn ein Stoff nachgewiesen werden kann, der krebserregend und erbgutschädigend ist, dann glaube ich nicht, daß der Körper einfach Ressistenzen dagegen aufbauchen kann. Abgesehen davon bedenkst du nicht, daß Ärzte immer wieder davon abraten Kinder wie "kleine Erwachsene" zu behandeln, da sich ihre Anatomie und Physiologie teilweise wesentlich von der Erwachsener unterscheidet. Gerade in ihrer Aufbauphase wirken sich schädliche Stoffe sicher bei weitem schlimmer aus, als beim Erwachsenen.

      Und ich denke, es ist doch ein riesiger Unterschied, ob man von dem spricht was man Dreck nennt. Also mit Bakterien versehenes, was wohl jeder Kleinkind mal erwischt. Oder eine giftige Substanz die sich erwiesenermassen auf den ganzen Organismus schädlich auswirkt und Dauerschäden verursachen kann.

      Wie gesagt, bei mir persönlich sehe ich das nicht so eng, aber ich fühle mich sehr für die Gesundheit meines Kindes verantwortlich.

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      • #4
        Das wird meiner Meinung nach mal wieder von der Presse hochgepuscht ohne Ende, das wusste man doch sicher schon ewig. In ein paar Monaten berichtet keiner mehr drüber, die Sache ist vergessen und alles geht normal weiter. Das ist doch mit der BSE- Sache genauso, keiner berichtet mehr was, die Sache ist vergessen und alles ist wie vorher. Die kleinen Fälle von BSE oder sonstwas, die vorher lang und breit hochgepuscht wurden stehen heute irgendwo auf der letzten Seite in der Zeitung in einem winzigen Artikel.

        Was hat man für eine alternative was Lebenssmittel angeht? Entweder nichts essen, oder das Zeug weiteressen, wer weiss was für Gifte in anderen Lebensmitteln "rumlungern", von denen keiner etwas ahnt.

        Mich stört an der Sache, dass man als Verbraucher im Prinzip nach Strich und Faden verarscht wird, nur um das schnelle Geld zu machen und sich einen Dreck um die Folgen zu scheren für Mensch und Umwelt.

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        • #5

          mir ist das eigentlich völlig egal, die Wahrscheinlichkeit das ich ein solches Fleisch, oder Gemüse abkriege ist relativ gering...

          und ich machs wie bei der BSE Krise - und ess und ess und ess:-D
          Zuletzt geändert von Dunkelwolf_old; 05.06.2002, 20:26.
          »Ich bin Hunger! Ich bin Durst!
          Ich kann hundert Jahre fasten, ohne zu sterben.
          Ich kann hundert Nächte auf dem Eis liegen, ohne zu erfrieren.
          Ich kann einen Strom von Blut trinken, ohne zu bersten. Sagt mir, wer Eure Feinde sind!«

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          • #6
            Original geschrieben von femewolf
            [B]
            mich würde mal interessieren, was ihr alle von den Meldungen in den letzten Tagen betreffend den Giftskandal(en) haltet.

            >die Leute haben es sich vor paar Wochen reingeschaufelt und werden es in Zukunft auch noch machen...

            Es wurde mit Nitrofen-verseuchtes Tierfutter verkauft worden, daß nicht nur Biofleisch in ein ziemlich schlechtes Licht rückt.

            >Das einzige was nie erwähnt wird sind die Auswirkungen und Spätfolgen

            Der österr. Standard berichtet:
            Neuer Skandal um Acrylamid - Gift das bei hohen Temperaturen entweicht


            Nach den Bedenken die einem schon bei Rindfleisch befallen, droht jetzt auch noch das Ende des unbedenklichen Knusperns von Chips und Pommes?

            >Und wenn das erst nächste Jahr entdeckt worden wäre?wärs dann erst das nächste Jahr bedenklich geworden?

            Die meisten Nahrungsmittel sind eh schon Nähwerttechnisch gesehen Dreck mit Konservierungsmitteln und Farbstoffen usw. vollgestopft zum Beispiel eine Orangenlimo beim trinken vermisst man nichts was an eine Orange erinnert das Zeug ist aber nie mit einer in Kontakt gekommen...die paar Sachen wurden vielleicht aufgedeckt aber wer weis was noch so für Sachen im Umlauf sind und als unbedenklich gelten...

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            • #7
              Naja, vielleicht sehe ich das ganze zu eng und im Grunde lebt ihr damit und es ist euch doch ziemlich egal.

              Ich für meinen Teil kann das nicht verstehen. Vielleicht auch, weil ich älter als die meisten hier bin und schon jetzt unter verschiedenen Krankheiten zu leiden habe, mit denen ich mich abfinden muß und deshalb weiß, was es heißt mit Krankheiten zu leben. Es bringt nichts die Augen vor den Versäumnissen in der Gegenwart zu verschließen und sich erst damit zu befassen, wenn die Spätfolgen schon mal da sind.

              Manchmal habe ich echt das Gefühl, gerade da liegt das Problem begraben, daß die Leute einfach nur meinen: Es wird hochgeputscht. Regt euch doch nicht so drüber auf.

              Vielleicht sagen sich genau das auch die Bauern, die ja nichts weiter machen, als verbotenes Zeug auf ihre Ernten zu spritzen ohne das Kleingedruckte auf der Packung zu lesen: Wahrscheinlich ist das Kleingedruckte und die Nebenwirkungen auch "bloß nur Panikmacherei". Ich spritz einfach weiter, hauptsache mein Ertrag stimmt.

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              • #8
                Ganz egal ist es ja nicht aber wAs soll man machen?

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                • #9
                  Ich halte mich wie DW, der ja nichts sagte

                  Nein, eigentlich finde ich es schon richtig shit, was da alles abgeht und wie wenig letztendlich doch soweit unternommen werden kann, dass wir sicher sein können, nur gesundes Fleisch usw zu uns zu nehmen.

                  Aber ich bin mir sicher, dass nicht nur im Fleisch, sondern 100% in wirklich vielen Lebensmitteln heutzutage Zeugs drinsteckt was nicht wirklich, sondern eher verdammt wenig gesund ist. Und da ich keine wirkliche Gewissheit hab ist es mir relativ egal...

                  Ich esse gerne und ich esse gerne Fleisch. Und deswegen werde ich auch nicht aufhören das zu essen was ich will, solange es mir schmeckt. Würde ich mir permanent darüber Gedanken machen, was in dem Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst heutzutage alles schädliches drinsteckt und dann aufhören diese Produkte zu essen, wäre ich bereits verhungert...

                  Deshalb: Mahlzeit!

                  mfg,
                  Ce'Rega
                  "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

                  „And so the lion fell in love with the lamb“

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                  • #10
                    Auf vielen Produkten steht BIO drauf, obwohl es kein BIOprodukt ist. Es werden viele Sachen quer durch Europa geführt nur um Exportstützungen zu bekommen (z.B. holländische Tomaten werden nach Italien gebracht um sie dort zu waschen, anschließend werden sie als italenische Tomaten verkauft).

                    Ich habe mir gerade vor kurzem österreichische Karotten gekauft und auf der Verpackung habe ich ganz klein gedruckt gelesen Ursprungsland Italien.

                    Meine Schlussfolgerung daraus ist, dass sehr viel Etikettenschwindel betrieben wird.

                    Mir ist auch ein Fall bekannt bei dem eine Frau nur von einem Biobauern die Lebensmittel gekauft hat, ihre Kinder bekahmen eine Bleivergiftung. Es stellte sich heraus, dass der Biobauer zwar keine Chemie einsetzte aber seine Felder liegen neben der Autobahn, das Blei stammte von den Autoabgasen, die durch den Regen in den Boden gelangten.
                    Jeder Weg beginnt mit einem Schritt
                    Der Weg ist das Ziel

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