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    Ich bin ehrlich und aufrichtig betroffen und äußerst wütend

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  • #2
    Das ist wirklich sehr schlimm, was mit den jungen Mädchen in Afrika gemacht wird. Zum Glück gibt es Menschen, die sich dafür einsetzen, dass die Bevölkerung aufgeklärt wird, dass das nicht wirklich eine religoöse Pflicht sein kann. Sie haben schon sehr viele Fortschritte gemacht, aber leider noch nicht alles erreicht.
    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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    • #3
      Das Thema Menschenrechte ist schon immer ein Thema für sich gewesen. Ich kann diese Entrüstung ehrlich gesagt nicht teilen.
      Eine fremde Kultur hat fremde Sitten und Bräuche, meist aus religiösen Gründen resultierend.
      Ob dieses nun die Beschneidung in Afrika oder die Beschneidung in der jüdischen Relegion, auch dieses wurde traditionell ohne Betäubung gemacht. Das Durchstossen des Unterkiefers mit einem Pflock oder die unnatürliche VErlängerung des Halses durch Kupferringe oder Verstümmelung junger Frauenfüsse in der japanischen Kultur. Mir fallen dort noch sehr sehr viele Dinge ein.

      Nun machen wir immer den Fehler den eigenen Maßstab unserer LEbensweise mit der anderer Kulturen zu vergleichen und zu verurteilen, was wir als brutal oder menschenverachtend bezeichnen. ICh frage dort einfachmal mit welchem Recht? Wer sind wir denn, dass wir sagen dürfen, das es verwerflich und abstossend ist? Warum heben wir unsere Lebensweise über die von weitaus älteren Kulturen?
      Einfach gesagt es ist die Aroganz und die Meinung der abendländischen Kultur über andere Kulturen zu urteilen.
      Auch wenn dieser Artikel Betroffenheit auslöst, ist nicht gesagt, dass wenn unsereiner in dieser Kultur aufgewachsen ist und lebt, derjenige gewesen wäre der das Mädchen mit festhält.
      Zudem ist mir dieser Artikel nur auf reisserische WEise aus, bei den Lesern eine Welle der Empörung und Entrüstung auszulösen, es steht nicht zu dem Hintergrund warum Sie es machen und welchem Zweck diese ZEremonie efüllen soll.



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      • #4
        Stopp mal Xion.

        Ich bin auch gegen die Beschneidung, wenn sie in unserem Kulturkreis stattfindet...

        Ich persönlich bin zwar auch beschnitten, aber das hat medizinische Gründe gehabt, keine religiösen - und zu dem verliert ein Mann durch den "Verlust" seiner Vorhaut nun wirklich nichts - "Entfernung" der Vorhaut ist da schon der weit treffendere Begriff...

        "Beschneidung" bei Mann und Frau sind also komplett unterschiedliche Begriffe - und nicht einmal im Ansatz dasselbe.

        Menschenrechte haben nichts mit Arroganz zu tun. Beschneidung (bei Mädchen) ist nicht mit dem stechen eines Ohrpiercings zu vergleichen. Hier werden Menschen bewusst und gegen ihren Willen massivst gequält. Hier nicht Stellung zu beziehen, und sich hinter den Schützengraben kultureller Unterschiede zurückzuziehen, ist ein Zeichen von Feigheit. Nichts weiter.
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        • #5
          luckyguy das sehe ich nicht umbedint so... natürlich ist es schlimm und gegen alles was man hier aus unseren kreisen gewohnt ist...

          aber wenn es zur religion gehört dan haben die menschen die das machen doch keinen bösen hintergrund... die machen das sogar weil sie denken es ist das beste für das kind... und wir können doch da nicht einfach auftauchen und sagen so das ist schlimm hört auf damit wir finden das falsch... sie finden es wie gesagt sicher nicht falsch sonst würden sies nicht machen! oder meinst du die würden ihren kindern einfach so etwas antun???
          http://www.kekzus.de/kekzus/sig.gif

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          • #6
            @ Xion: Die Beschneidung der Frau wird zwar religiös begründet, doch findet sich in der Religion kein einziger Hinweis darauf, dass dies so sein muss und genau darin besteht ein Großteil der Aufklärun. Die meisten religiösen Führer sind ja schon überzeugt, nur muss sich das auch noch bei der Bevölkerung rumsprechen.
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            • #7
              Nein, das meine ich nicht.

              Dennoch ist die Beschneidung nun einmal schädlich für die betroffenen Kinder. Und ich weiß, dass es flasch ist. Also muss das auch äußern.

              Sicherlich ist es nicht Intention der Eltern, ihre Kinder zu quälen, aber ist Effekt.

              Möglicher Weise tun wir unseren Kindern auch schlimmes an, wenn wir die Kinder zwingen, einen ganzen Vormittag lang ruhig zu sitzen - aber dann müssen eben eben andere Kulturen von außen zuschauen und uns sagen, dass das doch vielleicht besser geht - wir können das nicht, wir sind dazu zu "betriebsblind"...

              Ein anderes Beispiel: Es gibt mehr und mehr Familien, in denen sogar schon vierjährige einen eigenen Fernsehapparat haben. In meinen Augen ist das schlimmste Körperverletzung und härteste seelische Verstümmelung. Solche Eltern gehören in meinen Augen angezeigt (leider fehlt dazu die Redchtsgrundlage). Obwohl auch diese Eltern ihren Kindern nichts böses wollen. Sie wollen halt einfach ihre Ruhe haben....
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              • #8
                ja schon mit fernseher rauben sie ihren kindenr die fantasie... die wissen später mal nicht was sie machen sollen mit ihrer freien zeit ausser den fernseher anzuschlaten...
                http://www.kekzus.de/kekzus/sig.gif

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                • #9
                  Nicht nur das.

                  Die Kinder bewegen sich weniger ---> Übergewicht und Koordinationsstörungen

                  Die Kinder haben weniger Kontakt mit Gleichaltrigen ---> mangelnde soziale Kompetenz
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                  • #10
                    Ich finde, dass es überhaupt nichts mit Ignoranz einer fremden Kultur zu tun hat, wenn man gegen solche Menschenrechtsverletzungen vorgeht.
                    Ich finde das vor allem völlig legitim, wenn dies auf dem Weg der Aufklärung passiert. Ich meine da marschiert jetzt ja keine Armee ein, besetzt das Land und sagt dann per Gesetz, dass die Menschen das nciht mehr dürfen.
                    Hier versuchen Freiwillige die Stammesführer davon zu überzeugen, dass ihre überlieferte Ansicht der Beschneidung nicht religiös begründbar ist und überdies auch noch den Mädchen schadet (was ja auch den Stammesführer offensichtlich sein sollte).

                    Diese Form ist eindeutig nicht fremde Kulturen unterdrückend, wie z.B: das Missionieren, wo versucht wurde alle Stämme zum Christentum zu konvertieren.
                    "I spent a lot of money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered" -George Best-

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                    • #11
                      Die Mädchen werden oft mit Glasscherben oder dreckigen Rasierklingen beschnitten, und leiden danach ihr ganzes Leben lang an schmerzhaften Entzündungen und die Wunden verheilen nie ganz. Das soll erlaubt sein weil es eine kulturelle Eigenart ist ? Oder die kulturelle Eigenart Menschen die einen Kohlkopf geklaut haben die Hände abzuschlagen ?
                      Das sind Menschenrechtsverletzungen und die kann man nicht unter dem Deckmantel einer kulturellen Eigenart durchführen.
                      "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

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                      • #12
                        Also sich hinter Religion zu verstecken und damit begründen, warum die Beschneidung der Mädchen legitim ist, finde ich äußerst bedenklich.

                        Mit der Beschneidung der Mädchen wird billigend in Kauf genommen, daß das Kind einfach daran verendet.
                        Anders kann man das nicht ausdrücken.

                        Und es kann nicht im Sinne irgendeiner Religion sein, daß ihre "Schöpfungen" unter grausamsten Qualen verstümmelt werden und dann verenden.

                        Schließlich gibt es hier ja auch keine Inquisition mehr, weil man irgendwann in seinem Blutrausch gerafft hat, daß es falsch ist.

                        Nachsatz: Sogar in den hinterletzten Dörfern der Türkei findet die Beschneidung der Jungs mittlerweile unter örtlicher Betäubung statt und ich denke, daß deren Sterberate auch wesentlich geringer ist.
                        Achja, die historische Begründung in der Beschneidung der Jungs, auch wenn sie in Religion eingebunden ist, ist tatsächlich medizinischer Natur. Man hat halt damals schon Fimose und Entzündungen durch mangelnde Hygiene erkannt. Und somit wird die Frau beim Geschlechtsverkehr ebenfalls vor Entzündungen geschützt.

                        Aber es gibt überhaupt keine medizinische Begründung für die Beschneidung der Mädchen und deren anschließendes Zunähen, nur um sie wieder aufzuschneiden, wenn sie geschwängert werden soll, wo sie anschcließend wieder zugenäht wird, bis zur Entbindung, wo sie wieder aufgeschnitten wird und nach der Entbindung wieder zugenäht wird.

                        Wo bitte ist da die medizinische Begründung, außer daß die Sterberate damit auf ein unnötiges Niveau hochgesetzt wird.
                        Zuletzt geändert von Ezri Chaz; 17.07.2003, 14:27.

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                        • #13
                          Entweder will man mein Post nicht verstehen oder ich habe mich verkehrt ausgedrückt.

                          Etwas was zuu einer fremden Kultur gehört und seit sehr vielen Jahren praktiziert wird, unabhängig von dem Zweck, ist es absolut unverständlich, dieses in Frage zu stellen.

                          Das target Programm basiert auf dem Verständnis der abendländischen Kultur vom Schutz der Menschenrechte.
                          Grundsätzlich ist dieses jedoch in allen Belangen keine bindende
                          Rechtsprechung.

                          Auch wenn wir es für verwerflich halten und aufschreien, das kann doch net sein, das darfs doch nicht geben, wie rückständig sind die denn etc.
                          Die Tradition einer anderen Kultur (auch wenn es nur eines Stammes ist) in Frage zu stellen steht uns nicht zu, weil der Bezug einfach nicht gegeben ist. Die Reaktion der Stammesführer, das dort Aufklärung geschehen muss, ist ein einfaches Resultat aus der Annahme das der westliche Lebensstil bequemer und komfortabler ist. Die Stammesführer haben einfach ihr Verständnis von der westlichen Kultur übernommen.
                          Das die Art und Weise der weiblichen Beschneidung nicht dem
                          medizinischen Standard entspricht ist nachvollziehbar, das die Beschneidung aber ansich durchgeführt wird, sollte für uns nicht relevant sein, weil uns dort die Urteilskraft fehlt.

                          @LG
                          Die Beschneidungsarten zu vergleichen war nicht meine Absicht, vielmehr dienten sie als Beispiele möglicher Mißverständnisse fremder Kulturkreise, aber ich denke das war auch deutlich.


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                          • #14
                            Klar kann man Traditionen in Frage stellen, dei Inquisition wurde auch in Frage gestellt...

                            Und oh Wunder, sogar in der Schweiz haben die Frauen das Wahlrecht...

                            Und ich denke, solche Veränderungen kommen nicht nur von innen heruas, sondern auch von außen...

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                            • #15
                              Original geschrieben von Xion
                              Auch wenn wir es für verwerflich halten und aufschreien, das kann doch net sein, das darfs doch nicht geben, wie rückständig sind die denn etc.
                              Genau das behaupte ich eben nicht. Es ist mir egal, ob jemand "rückständig" ist oder nicht (wobei ich nicht wüsste, wie man "rückständig" definieren soll...).

                              Es geht um Menschenrechte. Um Rechte, die jedes menschliche Wesen als unveräußerlichen Bestandteil seines Seins besitzt. Jedes menschliche Wesen.

                              In Sparta wurden behinderte Kinder gleich nach der Geburt getötet. War das eine kulturelle Eigenart? Wenn eine Kultur das heute genau so praktizieren würdem, wäre das eine kulturelle Eigenart? War das "Euthanasieprogramm" im dritten Reich eine kulturelle Eigenart? War das Vergasen der Juden im dritten Reich eine kulturelle Eigenart? Ist die Behandlung der Gefangenen vin Guantanamo Bay durch die USA eine kulturelle Eigenart?

                              NEIN,NEIN,NEIN!!! Toleranz gegenüber anderen Sitten muss seine Grenze dort haben, wo diese Sitten die Rechte anderer verletzen.
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