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Der größte Deutsche aller Zeiten

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  • Der größte Deutsche aller Zeiten

    , den sucht ab morgen das ZDF und wünscht sich dabei die Mithilfe der ganzen Republik. Die Aufforderung dazu auf den Webseiten des ZDF . Eine eigentlich blöde Idee, denn man weiß längst wer der größte Deutsche war, nämlich Christoffel Münster (1632–1676) aus Varlosen mit 2,48 Metern.
    Dann fiel mir auf, dass man ja tatsächlich den besten Deutschen sucht und nur eine Vorschlagsliste mit 300 großen Deutschen als Anregung parat hält, auch wenn sich natürlich auch kleine Personen auf der Liste befinden.
    Somit können wir nun entscheiden und diskutieren, über Sinn und Unsinn einer solchen Wahl und über unsere persönliche Favoriten. Die werten britischen Miteuropäer haben ja Winston Churchill gewählt, ich denke da fallen uns schon bessere bzw. (nach ZDF Deutsch) größere Personen ein.
    185
    Konrad Adenauer
    1.62%
    3
    Johann Sebastian Bach
    2.16%
    4
    Otto von Bismarck
    14.59%
    27
    Willy Brandt
    4.86%
    9
    Albert Einstein
    24.86%
    46
    Johann Wolfgang von Goethe
    5.41%
    10
    Johannes Gutenberg
    10.81%
    20
    Martin Luther
    5.95%
    11
    Karl Marx
    11.35%
    21
    Hans und Sophie Scholl
    7.03%
    13
    Eine solche Umfrage ist Unsinn
    11.35%
    21
    Zuletzt geändert von Ford Prefect; 06.08.2003, 12:36.
    Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
    "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

  • #2
    Ich halte von solchem Sachen wenig, da man die Leistungen von Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen einfach nicht vergleichen kann.

    Nur weil Churchill danke der Amis siegreich in WW II ist er sicher noch kein großer Mann !
    “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
    They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
    Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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    • #3
      Ich bin ne große Frau...

      zumindest aus der Sicht aller, die unter 158cm groß sind

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      • #4
        Auf der Seite steht zwar etwas zu den Grenzen Deutschlands zu bestimmten Epochen, aber mich würde interessieren, ob "deutsch sein" eine Frage der Ethnie oder der Staatsangehörigkeit ist. Sind also z.B. Özdemir, Messner oder Albert Schweitzer Deutsche ?
        Mein Profil bei Last-FM:
        http://www.last.fm/user/LARG0/

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        • #5
          @NH, also Churchills "Leistung" im zweiten Weltkrieg ist eher nicht zu unterschätzen, immerhin hat er in einem sehr verlustreichen Bombenkrieg geschafft, die Moral und den Kampfeswillen der Bevölkerung oben zu halten. Ohne diese Motivation hätten die Amis eine wichtige Basis für ihren Sieg weniger gehabt.

          Gut, andererseits hat der liebe Winston auch einiges verbockt, was nicht ganz koscher war. Aber aus Sicht der Engländer kann ich die Wahl zumindest verstehen. Wenn ich auch eventuell (k/a wer zur Wahl stand) anders gewählt hätte...
          »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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          • #6
            Ist aber eine knuddelige Liste. Bohlen in einem Atemzug mit Adorno zu nennen, das ist schon nicht schlecht. Und Nazis sind Gott sei Dank auch keine dabei. Nur Wernher von Braun, aber der war ja auch nur ein Opfer widriger Umstände... ich werde übrigens für Bohlen stimmen, denn jedes Land bekommt den Größten den es verdient. Der Herr Kübelwagen (ihr wisst schon, der schräge Daniel) ist ja leider nicht nominiert...

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            • #7
              Hallo!

              In Österreich geifert die Kronen Zeitung (Pendant zur BILD, nur einflussreicher und kleinformatiger) gerade mächtig gegen diese Auswahl, da es die Deutschen ja tatsächlich gewagt haben, Mozart, Freud und Haydn in die Liste der größten Deutschen aufzunehmen.

              Gut, ich persönlich finde das auch nicht okay (da ja vor allem Haydn und Freud wirklich Österreicher waren, Salzburg war zu Mozarts Zeit unabhängig AFAIK), aber gleich deswegen so einen Aufstand machen...
              Vor allem, da ich solche Bewerbe sowieso recht lächerlich finde...

              (Siehe unter: "Deutsche wollen unserenMozart!" )

              MfG,
              Fermat Sim

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              • #8
                Gut, ich persönlich finde das auch nicht okay (da ja vor allem Haydn und Freud wirklich Österreicher waren, Salzburg war zu Mozarts Zeit unabhängig AFAIK), aber gleich deswegen so einen Aufstand machen...
                Freud war AFAIK gebürtiger Sudetendeutscher, könnte ruhig auf die Liste. Haydn und Mozart waren aber keine, nenene

                Lustig is auch, wenn in in den Medien zB. Romy Schneider; Klaus Maria Brandauer und Maximilian Schell gelegentlich als deutsche bezeichnet werden. Das sind auch alles Österreicher, hehe
                Wer nähmlich mit h schreibt, ist dähmlich!

                Kommentar


                • #9
                  Na und?

                  So sind wir nun mal.

                  Bei uns in Deutschland gibt es eine Firma namens "meica", die verkauft sogenannte "Knackwürstchen" (das sind diese geraden, ganz glatten Würstchen in Dosen - ich habe keine Ahnung, wie die in Österreich heißen).

                  Jedenfalls heißen die Würstchen "Deutschländer". Und warum? Weil da von allen Würstchen Deutschlands nur die besten Eigenschaften drin stecken - denn die sind, Zitat: "Knackig wie Wiener, saftig wie Frankfurter und zart wie Bockwürstchen..."

                  Oder so ähnlich.

                  Wir Deutschen klauen EUch also schon ganz WIen, was regt Ihr Euch dann noch großartig über Einzelpersonen auf.

                  Aaaaaber, Adolf, den dürft Ihr gerne als Österreicher zurückbekommen.
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                  • #10
                    Wenn man will, ist Haydn Deutscher - er wurde in Oetserreich zu einer Zeit geboren, als die Oesterreicher der fuehrende deutsche Staat waren.
                    Mozart finde ich auch OK - Salzburg war damals Teil des roemsichen Reichs deutscher Nation.
                    Freud - ich kennen seinen Geburtsort nicht. Sudentendeutsche der damaligen zeit wuerde ich aber Oesterreich (und nicht Deutschland) zuordnen.

                    Aber was regen wir uns auf (auch der ORF, unser Staatsfernsehen): Wir erklaeren ja auch Beethoven zu einem Oesterreicher und Hitler zu einem Deutschen.
                    Der Mensch ist endlich auch ein Federvieh, denn gar mancher zeigt, wie er a Feder in die Hand nimmt, dass er ein Viech ist.
                    Johann Nestroy

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                    • #11
                      Fermat, hättet ihr eure (schweizerstämmigen) Habsburger mal die Finger von der deutschen Kaiserkrone lassen lassen () dann würde das nicht passieren können. Habt ihr nicht, jetzt büsst ihr eben fürs HRRDN. Selba schult
                      »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                      • #12
                        Vielleicht sollten wir mal einen geeigneten Überbegriff finden, der die deutschsprachige Gemeindschaft definiert. Im Prinzip ist der Begriff des "Deutschen" zwar richtig - immerhin werden sämtliche deutschsprachigen Minderheiten in Europa als Deutsche aufgeführt - aus (teilweise) verständlichen Gründen fühlen sich deutsprachige Schweizer, Österreicher und Liechtensteiner nicht wohl, als Deutsche bezeichnet zu werden.
                        Mein Profil bei Last-FM:
                        http://www.last.fm/user/LARG0/

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                        • #13
                          Hallo!

                          Vor allem in Österreich ist das recht ausgeprägt und durchaus nachvollziehbar. Hat man doch nach 1945 alles versucht, um sich von Deutschland abzugrenzen, um nur ja nicht in Verdacht zu geraten, irgendwas mit der *flüster* Nazi-Zeit zu tun gehabt zu haben...

                          Wenn die Frage nach dem größten Deutschen gestellt wird, denke ich persönlich (als Österreicher) eben an die BRD, weil ich unter Deutschland nie etwas anderes erlebt habe. Wenn man die Frage ausdehnen würde auf Deutschsprachiger, dann wäre das was anderes.
                          Insofern haben es da die Briten um einiges einfacher gehabt, denn bei der Wahl zum größten Briten war ja das Teilnehmerfeld relativ klarer (denk ich mir).

                          MfG,
                          Fermat Sim

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                          • #14
                            Original geschrieben von Largo Paye
                            Vielleicht sollten wir mal einen geeigneten Überbegriff finden, der die deutschsprachige Gemeindschaft definiert.
                            Na dann viel Glück, aus dieser überlegung entstammt der Begriff des "Deutschen" wie wir ihn heute auffassen ja, immerhin war das einer der größten Streitpunkte des 19. Jahrhunderts wer und was nun deutsch ist.
                            Darum geht's ja auch eigentlich in der ersten Strophe der deutschen Nationalhymne, Nazi-Konotation hin oder her...

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                            • #15
                              Was ist denn überhaupt ein "Deutscher" ? Ist es derjenige der auf den Gebiet der heutigen BRD geboren wurde ? Wohl kaum. Alle die im Deutschland ihrer Zeit geboren wurden ? Und bei allen vor 1871 geborenen müsste man dann Extrawahlen für den größten Preußen, Bayern, Würtemberger, Holsteiner oder Hessen abhalten ?
                              Ich denke eher, man kann den gesammten deutschsprachigen Raum als Auswahlraum für die Kandidaten nehmen. Denn auch wenn Österreicher usw. oft großen Wert darauf legen keine Deutschen zu sein, so sagt die Geschichte etwas anderes.
                              1918 etwa wurde ein freiwilliger Anschluss Österreichs an Deutschland nur durch die alliierten Siegermächte verhindert.

                              Und zum eigentlichen Thema, ich find die Wahl totalen Schwachsinn, den Fernsehfuzzis fällt echt nichts mehr ein
                              Ich wüsste nicht für wen ich stimmen sollte (nagut ich kenn die Auswahlliste auch nicht )

                              Chruchill als größter Engländer finde ich ok, wenigstens ist es nicht Arthur Harris oder so geworden
                              Wenn ich spontan den größten Engländer hätte nennen sollen, hätte ich wohl wahrscheinlich auch Churchill gesagt...
                              "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

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