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"Lieber Durchschossen/-stochen als Entblößt"

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  • "Lieber Durchschossen/-stochen als Entblößt"

    Hallo ihr`s,

    letztens viel mir ein Zitat, welches, so glaube ich, Sharon Stone in Bezug auf die Sex-Szenen in "Basic Instinct" machte, wo sie eben meinte, daß die Leute wohl eher eine eben durchschossene oder durchstochene Brust ertragen können, als eine entblößte.

    Daher würde ich gerne wissen, wie es bei euch damit aussieht:
    Ertragt ihr eher die blutigsten Horrorstreifen, oder einen blutigen Action-Film als eine Sex-Szene? Wo müßt ihr euch eher abwenden, oder fühlt euch peinlich berührt?

    Was mich betrifft: "Realistische" Gewalt in Filmen wie "Schindlers Liste" oder "Saving Privat Ryan", oder auch die DS9-Episode "The Siege of AR-558" verursachen mir stets einen Kloss im Hals und berühren mich sehr.

    "Comic-Artige" Gewaltdarstellung wie z.B. in "Starship Troopers", "The Thing" (der Carpenter) oder ähnlicher Filme bereitet mir allerdings keine Probleme, eben WEIL sie so übertrieben dargestellt wird.

    Ebenso habe ich keine Probleme, mir Liebesszenen wie in "Highlander" (1), "Terminator" (1), oder anderen Filmen, wo es in ähnlicher art gezeigt wird (Und auch bei den zuvor genannten Filmen habe ich keine Probleme mit den "Gewaltszenen).

    Also: Wie steht IHR zu den entsprechenden Darstellungen, und welche Filme mit entsprechenden Szenen gefallen euch (oder gefallen euch NICHT)?

    Bin mal gespannt!!!!!!!
    Es gibt noch viele Emotionen, die ich nicht nachempfinden kann: Wut, Hass, Rache. Aber ich bin nicht verblüfft von dem Wunsch, geliebt zu werden." Data "Ich möchte lieber ein einziges Leben mit dir verbringen, als alle Zeitalter der Welt allein zu durchleben." Arwen zu Aragorn Zum Vorta-Fanclub geht es hier.
    Mehr zum Thema Dominion gibt es hier:http://www.startrek-dominion.de/

  • #2
    Also ich kann zu diesem Thema nur wieder mal mit meiner Lieblingsbeschäftigung anfangen: dem Kritisieren von Ami-Land.

    Im Gegensatz zur dort herrschenden Einstellung ,dass man an Gewalt alles zeigen kann und an Erotik so gut wie nix (wo Sharon Stone hier erwähnt wurde: die "Verhör-Szene" wurde zumindest in Teilen der USA nur geschnitten gezeigt ) bin ich der Meinung ,dass wenn überhaupt Filme einen negativen Einfluss haben, dies eher bei extremer Gewaltdarstellung der Fall ist als bei Sexszenen.

    P.S. : ich liebe lange Sätze !
    “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
    They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
    Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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    • #3
      Die im Ami-Land sind doch Prüde hoch 10.
      In manchen Bundesstaaten ist es nicht mal erlaubt, sich in der Öffentlichkeit zu küssen- und ich meine hier jetzt nur den einfachen Bussi . Aber was Gewalt angeht setzen die da drüben kaum Grenzen.

      Ich persönlich habe weder Probleme mit übertriebener Gewalt oder Erotik im TV /Kino. Manchmal sind solche Szenen sogar echt lustig (z.B. in Pulp Fiction, die Szene mit der Bodenwelle )

      Realitische Gewalt ist manchmal jedoch echt schwer verdaulich. Zum Beispiel im schon angesprochenen "Saving Private Ryan" oder in "Black Hawk Down"- aber solche Filme brauchen diese realistische Gewalt um ihre gewünschte Wirkung zu erzielen.

      Zur Zeit läuft ein Film namens "Irreversible" in einigen Kinos- dort gibt es eine 8 (!)-minütige Vergewaltigungssequenz. Ich selber habe den Film nicht gesehen, habe mir aber sagen lassen, dass das extrem heftig gewesen ist. Ich glaub mit solchen Szenen hätte ich arg zu kämpfen...

      "At the very least...my butt is warm." Last words ever spoken in Paragon City/ Justice

      Chroniken des Schreckens //Coming soon: The Oro Wingmen

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      • #4
        Also ich war irgendwie noch nie in Kinofilmen richtig ergriffen - weiß auch nicht warum, schätze weil ich wusste es ist ein Kinofilm und Schauspieler.

        Was mich jedoch dann doch mal ergriffen hat, war die ER Folge in der Dr. Green das Krankenhaus verlassen hat. Da musste ich auch weinen, ich weiß auch nicht was los war.

        Was ich jedoch abartig in Filmen fand, war zb. in Tears Of The Sun, da hatten die Militärsoldaten den Frauen die Brüste abgeschnitten und sie vergewaltigt.

        Aber um auf deine Ausgangsfrage zurückzukommen. Ich fühle mich persönlich mehr von einer Sexszene peinlich berührt und "ertragen" habe ich bis jetzt mal alles.

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        • #5
          Original geschrieben von Logic

          Was mich jedoch dann doch mal ergriffen hat, war die ER Folge in der Dr. Green das Krankenhaus verlassen hat. Da musste ich auch weinen, ich weiß auch nicht was los war.
          Gott, was ich bei dieser Serie schön Tränen vergossen

          *als Fan seit der ersten Folge in Erinnerungen schwelgt*

          Das liegt wohl daran, das mir das immer sehr realistisch vorkommt...

          "At the very least...my butt is warm." Last words ever spoken in Paragon City/ Justice

          Chroniken des Schreckens //Coming soon: The Oro Wingmen

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          • #6
            Dem Zitat kann ich absolut nicht zustimmen.
            Ich weiß nicht, was an nackten Busen schlimm sein soll (wobei ich ja das Gegenteil davon bevorzugen würde ).
            Gegen Szenen, wo jemand erschossen wird oder erstochen habe ich auch nichts einzuwenden. Nur gegen unnötige Brutalität.

            Ihr durft aber nicht die USA unter einen Hut stecken...
            Im vorzeitigen Ruhestand.

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            • #7
              Gegen Sexszenen habe ich gar nichts einzuwenden und bei Gewaltszenen kommt es auf verschiedene Punkte an.
              1. Gegen wen richtet sich die Gewalt? - Ich nehme mal eine Szene aus JP2, wo der T-Rex in NY einen Zivilisten hinter ein Auto trägt und dort zerfleischt. Das ist Gewalt, die ich eher ungerne sehe. Aber mit der Szene, wenn die Raptoren diese Jäger attackierten, hab ich kein Problem.
              2. Ist die, Gewalt die angewendet wird, "nötig"? - Die Szene im 007-Film Goldeneye, wo Xenia Onatopp die Programmierer erschießt, finde ich ziemlich grausam, da es sich ja nur um harmlose unbewaffnete Zivilpersonen handelt, die regelrecht abgeschlachtet werden.
              3. Außerdem kann ich Leute eher sterben sehen, wenn man ihr Gesicht nicht sieht. Ich weiß nicht wieso, aber es ist so.
              Das zählt natürlich nicht für jede Figur die in ihrgendeinem Film stirbt, aber wenn man das Leiden und die Schmerzen auf einem esicht sieht...
              "Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." Arthur Schopenhauer

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              • #8
                mhm....

                mir machen nur horrorszenen was aus, bei denen ich weiss, das die Person keine Schrotflinte nehmen kann und dem Monster die birne zu spalten..

                aber so der Rest, Sexszenen, das ist nett selbst bei Blackhawkdown, oder solche Filme.. Na ja ich finds normal und kann mir das zu jeder Tag und nachtszeit anschauen, selbst wenn ich etwas schlecht drauf bin, hilft mir das klar zu werden und wieder happy..

                Ich glaube irgendwas hat meine Eltern falsch gemacht, ich bin tierisch abgehärtet was so das ganze angeht, Teilweise auch durch die Medien macht mir das nichtsmehr aus, wenn da nen Schädel gespaltet wird..

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                • #9
                  Also sowas könnte ich mir nicht anschauen.
                  Nee, Horrorfilme - danach würde ich total zittern.
                  Habe mal vor einigen Jahren, ein x-factor Spezial über einen gesehen, der von Außerirdischen entführt worden sien soll und hatte dann Angst beim einschlafen, dass ein ufo vor meinem Fenster landet.
                  Im vorzeitigen Ruhestand.

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                  • #10
                    Interessanter Effekt in "Kill Bill", wo man die Zwei-Gewalt-Stufen sehen kann. Das ultrablutige, viel verurteilte und angeblich abstumpfende Gemetzel mit dem Schwert in der Sushi-Bar (wo so um die 90 Mann fröhlich filetiert werden) war okay, lustig und störte nicht.


                    Aber die Szene, in der Buck, dem Krankenhausnachtwärter, mit einer Stahltür der Schädel zertrümmert wird... uuuähhh. Und das obwohl man kein Blut oder sowas sah. Der Effekt war richtig übelst. Da hat das ganze Kino "Unnnghh..." gemacht.

                    Also definitiv, zwei Phasen von Gewalt.

                    Insgesamt kommt's immer auf den Kontext an. Gut gesetzte Erotik ist fein, stumpfer Rein-Raus-Klopper-Sex nicht (außer er soll die Realität darstellen). Gleiches mit Gewalt. Überzogene, coole Film-Gewalt geht in Ordnung, harte Gewalt (Kopf-Tür, Mund-Borstein) ist unangenehm... außer sie dient wirklich dem Film und soll diesen "Unnnghhh."-Effekt haben.

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                    • #11
                      Na ja, Brüderie kann man den Amis in bezug auf Sex vor der Kamera nun wirklich nicht mehr unterstellen. Ich sage nur “Sex in the City“. Auch in diversen Serien wie z.b. „Poltergeist“ und „Outer Limits“ gab es öfter mal nackte Tatsachen und heißen Sex zu sehen.
                      Selbst die Sexspielchen zwischen Buffy und Spike waren ja, wenn auch nie all zu viel entblößt wurde, relativ freizügig und das in einer Ami-Serie, die sich in vor allem an Teens richtet.
                      Was Kinoproduktionen betrifft, so ist Sex da ja schon lange kein Tabu mehr.
                      Also ich finde, die Amis sind mittlerweile schon fast genauso verdorben wie wir.

                      Worüber man sich vielleicht streiten kann, ist wohl der Sinn von Sexszenen. Die Schauspieler sagen ja meist, dass sie dies nur aus dramaturgischen Gründen tun. Nun die dramaturgische Wichtigkeit erschließt sich mir bei vielen dieser Szenen nicht ganz. Vielleicht ist es ja wichtig, dass es zwei miteinander tun, aber muss man denn jedes Mal ausgiebig zeigen wie sie es tun?
                      Egal, ich schau trotzdem gern hin.

                      Berührt werde ich da schon eher von Gewaltszenen. Allerdings nicht von der Comicartigen James Bond Gewalt, sondern wie schon erwähnt, eher von auf Realismus abzielender Gewalt von der Art wie in „Der Soldat James Ryan“. Ich halte sie hier allerdings für dramaturgisch nötig, damit auch der letzte in etwa begreift, was Krieg eigentlich ist.

                      Am schlimmsten finde ich aber immer das, was nicht ausführlich gezeigt wird und sich deshalb im eigenen Kopf abspielt. Als Beispiel sei hier mal die Folterszene aus „Der Marathon Mann“ genannt, aber auch hier hatte der Einsatz von Gewalt seine künstlerische Berechtigung.

                      Negativ Beispiele für völlig sinnlose und moralisch fragwürdige filmische Gewaltorgien sind für mich übrigens Filme vom Schlage Rambo 2 und 3 und alles andere was die Filmindustrie in den Achtzigern an Propaganda ausspuckte.

                      Gruß, succo
                      Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                      • #12
                        @ C'est Moi:

                        Und was ist das Gegenteil von einem nackten Busen? Ein angezogener Rücken?
                        Signatur außer Betrieb

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                        • #13
                          Sex and the City ist aber auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Man hört zwar von der Vielmännerei oder mal das ein oder andere Synonym für Geschlechtsteile und dergleichen aber so wirklich toll ist das auch nicht.

                          Mir machen solche Szenen nicht viel aus, egal ob Sex- oder Gewaltszenen. Nur wenn beides oder eher noch letzteres ganz abartig gezeigt wird (ala rotten.com) wirds echt extrem aber wo sieht man das schon? (sagen wir so unter 18, im TV, im Kino)...
                          'To infinity and beyond!'

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                          • #14
                            Es kommt immer ganz auf die Darstellung an. Bei übertriebenen Gewaltdarstellungen, wie sie in den meisten Horrorfilmen auftauchen habe ich überhaupt keine Probleme, bzw. amüsiere mich köstlich über die übertriebenheit der Darstellung (zuletzt bei "Beyond Re-animator")
                            Relalistische Darstellung von Gewalt ist da schon was anderes. "Schindler's Liste" ging mir z.B. schon sehr nahe, andererseits hatte ich mit realistischen Gewaltdarstellungen in SciFi Filmen bisher keine Probleme, weil der SciFi Faktor meist ausreicht um genügend Abstand zu gewinnen.
                            Was die Sex Darstellung in Filmen angeht, so stört sie mich im Allgemeinen nicht, obwohl ich mich bei einigen Szenen schon frage, ob es wirklich nötig war/ist diese Szenen in dieser Form zu zeigen, bzw. was damit bezweckt werden soll.
                            “Oh my, that is quite toxic isn’t it?” (Weyoun) “Duty? Starfleet, the Federation? You must be pleased with yourself. You have this ship to take back to them. I hope it was worth it.” (Kilana)
                            Was hältst du von den Vorta? Der Vorta-Fanclub freut sich über deinen Besuch.

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                            • #15
                              Nun, bei mir ist es recht eindeutig. Das was man im Kino so alles an Gewalt vorgesetzt wird (auch wenn sie in ueberzeichneter Form vorkommt) verursacht bei mir Uebelkeit, ausserdem wende ich mich ab. Mein schlimmstes Erlebnis diesbezueglich war der ansonsten durchaus gute Film "Kleine Morde unter Freunden". Ich konnte nach dem Kinobesuch nicht mehr gerade gehen...

                              Sexszenen gefallen mir normalerweise, ausser sie laufen nach dem (haeufigen!) Schema ab, dass die Frau vergewaltigt wird, es aber dann gut findet (findet sich zB in 9 1/2 Wochen). Da kann ich nicht mit. Ansonsten mag ich Sexszenen. Pornos sind wieder was anderes, aber halt auch nicht Mainstream-Kino, deswegen lasse ich das mal aussen vor.
                              Der Mensch ist endlich auch ein Federvieh, denn gar mancher zeigt, wie er a Feder in die Hand nimmt, dass er ein Viech ist.
                              Johann Nestroy

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