Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Die Menschs - Simulation oder Wirklichkeit ?

Einklappen
Dieses Thema ist geschlossen.
X
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Die Menschs - Simulation oder Wirklichkeit ?

    Nehmen wir an es existiert eine intelligente Lebensform, sie entwickelt sich linear, und sie ist technisch in der Lage sich selbst zu simulieren.
    Sie entwickelt eine Art Computer, der Atom für Atom ihres Universums simuliert, vielleicht greifen sie von Zeit zu Zeit auch ein wenig ein um die Umstände an ihre eigene Umgebung anzupassen, damit die Simulation sich auch authentisch entwickelt.

    Unser Urknall, nur das hochbooten, und als man das Betriebssystem installierte wurde das Universum erschaffen, dazu noch das Sonnensystem Addon, und fast fertig ist die Simulation.
    Doch man startet noch die Lebensform Exe auf dem Planeten Erde, denn es soll sich ja auch etwas tun.

    Nehmen wir weiters an wir würden in einer solchen Simulation leben, wenn wir nach dem Vorbild unserer Erschaffer geschaffen wurden, dann müssten wir insofern sie ihre Arbeit gut gemacht haben die selben Wünsche verspühren wie sie.
    Kennt ihr das Spiel "die Sims" ?

    Wir alle sind ein wenig davon fasziniert, künstliche Computermenschen, die sich küssen, die sich umarmen, zur Arbeit gehen, herumgammeln und eigentlich alles machen was wir so tun.
    Der Mensch simuliert sich selbst, und das nur aus Unterhaltungszwecken, was würde dann erst ein wissenschaftliches Ziel vollbringen.
    Der Mensch simuliert sich selbst, und seine Umgebung um herauszufinden was in der Zukunft passiert.
    Autounfälle werden schon lange nicht mehr nur durch Crashtests simuliert, ein einfaches 3D Modell fährt am Computer gegen eine Wand, der Wagen selbst hat nie existiert, und dennoch wissen wir danach an welchen Stellen der Wagen seine Schwächen hat.

    Liegt es da nicht auf der Hand das wir in 100 000 Jahren Simulationen haben werden die uns selbst fast perfekt darstellen ?
    Aber nehmen wir an das ist schon passiert, und wir sind diese Simualtion.

    Was ist dann unsere Religion ?
    Der oder die Schöpfer, unsere Programmierer, die ab und zu als wir noch jung waren eingriffen um uns ihrer Realität anzupassen ?
    Der Himmel, die weiterverarbeitung einer Mensch Simulation die sich hervorgetan hat, die Hölle eine unwichtige oder störende Existenz die nicht weiter verwendet wird da sie den Machern als für die Simulation schädlich erscheint ?

    Die Widergeburt, Software Resycling, nehmen wir an ich habe zehn Internetseiten an einem PC offen, ich will noch eine Seite besuchen. soll ich mir noch eine elfte Seite öffnen oder lieber in einem bestehenden Browserfenster den Inhalt ansehen wo ich den jetzigen Inhalt schon kenne?

    Existieren wir eigentlich wirklich ?
    Ich denke also bin ich, aber nach welchem Maßstab denken wir?
    In einem Computer geht vieles vor das man als denken bezeichnen könnte, wäre es dem Programm Bewusst wäre es dann lebendig ?
    Was wären dann aber wir ?
    Und was ist dann jener der uns vielleicht simuliert ?

    Gibt es eigentlich einen Ausweg ?
    Kann ein Computerspiel aus dem Monitor springen und hier in unserer Welt überleben? Wohl kaum, also können wir vielleicht auch nicht in die Welt jener die uns simulieren.

    Wenn wir eine Simulation sind, was würde passieren wenn wir es erkennen, würde man die Simulation beenden, ein Backup von uns starten oder mit uns Kontakt herstellen ?
    Hätten wir den Respekt vor einer Simulation, würden wir deren Leben als solches anerkennen und ihm Existenzrechte gewähren ?
    Das jüngste Gericht eine Warnung der Macher, nichts zu tun das die Simulation irrelevant macht ?

    Wer die Fakten nüchtern betrachte, müsse feststellen eine Superintelligenz hat Physik, Chemie und Biologie manipuliert, jemand habe die Gesetze der Kernphysik mit Absicht konstruiert, um bestimmte Vorgänge im Innern der Sterne herbeizuführen insbesondere die Entstehung von Kohlenstoff, der das Leben in der uns bekannten Form erst ermöglicht.

    Fred Hoyle, der vater der Urknall Therie 1954
    "Es ist längst anerkannt, dass technische Zivilisationen, die nur ein wenig weiter entwickelt sind als wir selbst, Universen simulieren könnten, in denen sich denkende Wesen entwickeln und miteinander kommunizieren"

    John Barrow - University of Cambridge in einem Essay.
    "Wenn ein Universum erst einmal eine zu solchen Simulationen fähige Intelligenz beherbergt, wäre die Zahl der simulierten Wesen praktisch grenzenlos. Es sei "sehr wahrscheinlich", dass auch wir nur simulierte Wesen sind.

    Paul Davies, Astrophysiker der Macquarie University
    Wenn wir aber in einer Simulation leben, und wir anerkennen das wir nicht perfekt sind, dann spricht vieles dafür das unsere etwaiigen Macher auch nicht perfekt sind.
    Also müsste es irgendwo Fehler im Universum geben.

    Die australische University of New South Wales hat drei Jahre lang weit entfernte Quasare mit dem Keck-Teleskop auf Hawaii beobachtet.
    Das Ergebnis, "Die Feinstruktur-Konstante, eine fundamentale Größe in der Physik, verändert sich offenbar mit der Zeit!" das würde bedeuten, eine langsame Veränderung der Lichtgeschwindigkeit, was aber unmöglich sein müsste!

    Eine Kernfrage ist aber, sollten wir selbst wenn wir in einer Simulation leben dies dann wissen ?
    Solange wir nur darüber sprechen wird nichts passieren, aber wenn wir es anerkennen, würden die Macher uns dann nicht abschalten ?
    Es stellt sich auch die Frage, leben unsere Macher noch ?
    Oder stehen wir in einem Keller auf einem toten Planeten der durch ein echtes Universum seine Bahnen zieht?!
    Ich hab schon mal geküsst. ;)

  • #2
    Gibt's schon, das Thema.

    http://www.scifi-forum.de/showthread...051#post776051

    daher closed.
    Republicans hate ducklings!

    Kommentar

    Lädt...
    X