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Freundschaften

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    Heute hat mich eine Freundin angerufen, die ich lange nicht gesehen habe. Wir wohnen nicht in der gleichen Stadt daher ist der der Kontakt eher spärlich. Wir hatten viel Spaß zusammen und mir ist bewußt geworden das ich sie und die gemeinsame Zeit sehr vermisse.

    In diesem Zusammenhang würde ich gerne wissen, welchen Stellenwert eine Freundschaft für euch hat. Was macht eine gute Freundschaft aus, und wie geht villeicht der eigene Partner damit um? Da gibt es sicher alles mögliche zu schreiben und ich bin ehrlich interessiert. Also los.....

    Weil sie staunten, begannen die Menschen zu philosophieren.

  • #2
    Da passt der Spruch eines sehr guten Freundes von mir, eigentlich den Besten den ich hab, sehr sehr gut.

    Die Frauen verlassen einen ... manche früher, manche später ... aber wahre Freundschaft hingegen hält ewig!

    Ok, den Teil mit den Frauen lass ich mal so stehen, da ich dem selber nich so zustimm da das quatsch ist wenn man die richtige gefunden hab. Aber der Part mit der Freundschaft stimmt.

    Ohne Freunde bist du nichts, das geht insbesondere an viele der extremen Stubenhocker die nur zuhaus rumhängen und meinen im Web ihre besten Friends gefunden zu haben: Ihr spinnt einfach nur Leutz!
    (sorry für den Ausdruck aber es stimmt einfach nur)

    Ich persönlich sehe da in einigen Probleme auf mich zukommen wenn ich meinen Abschluss hab und zum studieren nach Österreich zieh, dann wirds echt schwierig das halten zu können, da muss man wirklich in Kontakt bleiben können.

    Was ansonsten meine anderen Freunde angeht: Auch alles wunderbare Freundschaften mit Erinnerungen und verknüpften Stories die ich niemals missen möchte, da sie mich geprägt haben wie sonst nichts. Ihnen verdank ich meine Lockerheit, Partycharakter, und den wahren Sinneseindruck von wichtigen Dingen den ich mittlerweile drauf hab.

    Mehr schreib ich erstmal nicht, lass euch erstmal was schreiben und reagier natürlich nochmal zur Not drauf falls jemand was zu meinem zu sagen hat

    @Gogan: ich hoffe ich hab nicht zu sehr am Thema vorbeigeredet, aber deine Aussage war zu verlockend um die Möglichkeit nicht zu nutzen mal verschiedenste Dinge zu dem Thema zu schreiben
    OJF.de.vu - Webmaster
    "Nennen sich Christen, und unter ihrem Schafspelz sind sie reißende Wölfe." - Goethe

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    • #3
      Freundschaft ist eine Sache die verschieden definierbar sind.
      Ich hatte nie einen besonders großen Freundeskreis, ich weiß auch nicht ob ich behaupten kann Freunde gehabt zu haben auf die ich mich 100%ig verlassen kann und wo die Definition wirklich voll und ganz zutreffen würde.

      Seit jeher war ich eher Einzelgänger als Herdentier. Trotzdem bin ich der Meinung daß es nichts besseres gibt als einen Freund auf dem man sich verlassen kann und der die selben Interessen hat.

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      • #4
        Obwohl ich den Großteils meiner Freizeit zu zweit (mit meiner Freundin) verbringe, finde ich Freundschaften doch sehr wichtig. Durch meinen Job, der mich zwingt, die ganze Woche über nicht daheim zu sein, ist mein Freundeskreis ziemlich ausgetrocknet und es sind nur noch die "richtigen" übriggeblieben. Darunter sind sowohl Männer, als auch Frauen, wobei ich das Vorurteil widerlegt sehe, daß es zwischen Männern und Frauen keine reinen Freundschaften ohne Sex gibt.
        Dadurch, daß es wenige Freunde sind, glaube ich, daß die Verbindung umso fester geworden ist. Ich habe jedenfalls festgestellt, daß man sich auf wahre Freunde auch verlassen kann, wenn man sie schon sehr lange nicht mehr gesehen hat. Das finde ich sehr wichtig, denn auch wenn man "Einzelgänger" ist, so ist man ohne Rückhalt doch aufgeschmissen...
        CU

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        • #5


          ich habe viele KameradenInnen, KollegenInnen, NachbarnInnen,
          jedoch die die ich FreundeInnen nenne ,sind insgesamt fünf Personen,

          die wissen auch um meine Emotionalität, um das was ganz tief drin ist in mir, um meine Stärken vorallem aber auch um meine Schwächen,
          ohne diese Personen wäre das Leben extrem weniger lohnend,

          wir sind nicht sehr oft beisammen, aber wenn dann intensiv,

          und wenn ich könnte, würde ich mit diesen gerne meine Gedanken verschmelzen,

          t´bel

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          • #6
            Ich habe zwar einen relativ großen Bekanntenkreis, aber richtige Freunde habe ich nur zwei...
            Der Unterschied zwischen Freund und Kumpel ist für mich, dass wenn man einen Freund einige Tage nicht gesehen hat ihn anruft und quatscht, bei einem guten Kumpel macht man das nicht und wenn man ihn mal wieder trifft ist das dann auch nicht tragisch.

            In den Semesterferien, die jetzt vorbei sind, hab ich eigentlich niemanden aus der UNI getroffen, aber jetzt ist alles wie vorher, man versteht sich gut, aber es ist oberflächlicher als bei eier wahren Freundschaft..

            Ich kann mich überdieshinaus nur Overlord anschließen:
            ... aber wahre Freundschaft hingegen hält ewig.
            "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
            "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

            Member der NO-Connection!!

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            • #7
              Originalbeitrag von t´bel


              ich habe viele KameradenInnen, KollegenInnen, NachbarnInnen, ............
              Dito.

              Allerdings "nur" einen FREUND, den man als solches betrachten kann. Aber ne Gedankenverschmelze? Lieber nicht.

              Ansonsten stimme ich den Beträgen zur Definition eines Freundes vollkommen zu.
              Ich bin keine Signatur, ich mach hier nur sauber ...

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              • #8
                Für mich persönlich beginnt eine gute Freundschaft dort, wo man sich wirklich alles sagen und alles gemeinsam mit einander besprechen kann. Wo jeder für den anderen auch was auf sich nehmen würde (z.B. mitten in der Nacht für ihn da sein, wenn er unglücklich ist oder mit dem Auto liegen geblieben ist) und jeder hinter dem anderen steht. Das ist für mich besonders wichtig und solche Freundschaften gibt es nur ganz wenige.

                Wobei ich Overlords Meinung, daß es besonders innige Freundschaften übers Netz nicht geben kann, überhaupt nicht teilen kann. Das ist aufgrund seiner Netz-Erfahrung noch ein Vorurteil. Es gibt sehr wohl auch wahre Freundschaften im Netz (auch wenn ich Bekanntschaften nur über den Chat für sehr trügerisch halte), aber die sind halt auch ganz spärlich gesäht. Ich hab ja auch meine Mann im Netz gefunden und wir wußten, daß wir zusammen gehören, lange bevor wir uns gesehen haben.

                Jedenfalls hat beispielsweise sich meine beste Freundin von mir abgewandt, weil sie sich nur in der Arbeit vergräbt, da sie nicht über ihre momentane Beziehung nachdenken möchte und nie Zeit für ein Treffen übrig hat. (Ich bin der einzige Mensch, der ihr nicht vorschreibt, was sie tun soll, sondern ihr nur die Augen öffnet.) Ich vermisse sie sehr und unsere ungezwungene Zeit, als wir uns noch jede Woche sahen. Aber ich respektiere ihre Entscheidung und nachdem ich sie öfter noch gefragt habe und ihr angeboten habe sich einen Termin auszusuchen, hab ich jetzt aufgegeben.

                Und genau in solchen Situation sollte man nicht denken, wie einem auch Freunde übers Netz helfen können und für einen da sind. Außerdem hoffe ich im Stillen natürlich immer noch, daß sie mal wieder zu mir findet, auch wenn ich sie jetzt nicht mehr darauf ansprechen werde, damit sie sich nicht unter Druck gesetzt fühlt.

                Auch t'bels Worten kann ich mich nicht ganz anschließen, da ich auch eine Freundschaft auf die Ferne gefunden habe, bei der man sich nicht anrufen muß, oder möglichst oft in Kontakt sein muß. Trotzdem ist die Freundschaft da und man trägt sie in sich. Er hat mir geholfen meinen Weg zu gehen und dafür wird er immer in meinem Herzen sein. Für ihn war es etwas Schönes zu helfen und einmal der Starke zu sein. Wir haben uns beide etwas gegeben und wenn es sein müßte, wären wir nach wie vor für einander da.

                Wahre Freundschaft bedeutet für mich jemand in sein Herz zu schließen und ihn nicht missen zu wollen. Jemand nur nicht sehen oder sprechen zu können, daß tut dieser Freundschaft keinerlei Abbruch.

                Dann gibt es noch eine Art Freundschaft, wo man ständig zusammen quatschen kann, seinen Spaß hat und es sehr ungezwungen zugeht. Das verstehe ich darunter, wenn man im Volkmund sagt, daß man ein freundschaftliches Verhältnis zu einander hat.

                Der Rest, mit dem man sich gut versteht, den würde ich als Bekanntschaft ansehen. Denn ich kenne sehr viele Menschen, die mir auch symphatisch sind, aber nicht mit jedem verbinde ich eine Freundschaft.

                Ich hoffe, daß war jetzt nicht zu sehr verwirrend.

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                • #9
                  Originalbeitrag von femewolf
                  ...
                  Auch t'bels Worten kann ich mich nicht ganz anschließen, da ich auch eine Freundschaft auf die Ferne gefunden habe, bei der man sich nicht anrufen muß, oder möglichst oft in Kontakt sein muß. --

                  femewolf ich habe nirgends geschrieben, wie örtlich nah oder fern meine FreundInnen sind, deshalb verstehe ich deine schriftliche Aussage....nicht ganz.

                  t´bel

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                  • #10
                    @t'bel
                    Ganz dickes Sorry, t'bel, aber ich hatte beim Durchlesen des Threads deinen Namen im Kopf, aber leider bei notsch Aussage.
                    Asche über mein Haupt...
                    Hätte mich eigentlich wundern müssen, daß von dir mal eine derart unlogische Aussage käme...

                    Kommentar


                    • #11
                      Originalbeitrag von femewolf
                      @t'bel
                      Ganz dickes Sorry, t'bel, aber ich hatte beim Durchlesen des Threads deinen Namen im Kopf, aber leider bei notsch Aussage.
                      Asche über mein Haupt...

                      gerne akzeptiert,
                      und bitte verschmutze deswegen nicht dein Kopfhaar
                      t´bel

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                      • #12
                        Originalbeitrag von femewolf
                        [BWobei ich Overlords Meinung, daß es besonders innige Freundschaften übers Netz nicht geben kann, überhaupt nicht teilen kann. Das ist aufgrund seiner Netz-Erfahrung noch ein Vorurteil. Es gibt sehr wohl auch wahre Freundschaften im Netz (auch wenn ich Bekanntschaften nur über den Chat für sehr trügerisch halte), aber die sind halt auch ganz spärlich gesäht. Ich hab ja auch meine Mann im Netz gefunden und wir wußten, daß wir zusammen gehören, lange bevor wir uns gesehen haben.[/B]
                        Nunja ich hab ähnlich Erfahrungen gemacht und hab da auch insbesondere eine ganz wichtige Person kennengelernt ... (wissen nur Insider), aber halte ich halt solche Fälle für besondere und zudem nicht repräsentativ. Zudem geht nix Net-only meiner Meinung nach. Du kannst auch noch so gute Freundschaften im Net haben, es bringt dir nichts wenn du wirklich im wirklichen Leben jemanden brauchst der dir Kraft und Nähe gibt.
                        OJF.de.vu - Webmaster
                        "Nennen sich Christen, und unter ihrem Schafspelz sind sie reißende Wölfe." - Goethe

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                        • #13
                          Nun ich denke, was einem etwas bringt, wenn man einen Freund braucht, daß muß man wohl jedem selbst überlassen. Das ein Freund in der Ferne nix bringt, daß kann ich nicht teilen. Denn ich auch schreiben erleichtert und zur Not gibts immer noch Telefon. Zweiteres ist zwar nicht billig, aber das sollte einem eine Freundschaft bzw. ein Problem auch wert sein.

                          Es mag ein Freund in der Ferne manchem nix bringen, wenn er eine RL-Schulter zum Ausweinen sucht oder mit jemand fortgehen will, aber sonst ist ein Freund IMHO ein Freund. Egal wo er sich befindet.

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                          • #14
                            ... Das ein Freund in der Ferne nix bringt, daß kann ich nicht teilen. Denn ich auch schreiben erleichtert und zur Not gibts immer noch Telefon. Zweiteres ist zwar nicht billig, aber das sollte einem eine Freundschaft bzw. ein Problem auch wert sein ...
                            Das alles hilft aber nicht bei Reallife-Problemen. Gut so Beziehungssachen usw. ok, da is jeder Ratschlag gut usw. Aber wenn man wirklich tief im Dreck steckt kann ein weit entfernter Onlinefreund auch nur wenig erreichen insbesondere bei tiefergehenden psychologischen Sachen. Sowas sollte man einfach nich online besprechen oder niederschreiben sondern wirklich ein gegenüber haben.

                            Es mag ein Freund in der Ferne manchem nix bringen, wenn er eine RL-Schulter zum Ausweinen sucht oder mit jemand fortgehen will, aber sonst ist ein Freund IMHO ein Freund. Egal wo er sich befindet.
                            Dem stimm ich weiterhin zu und dagegen hab ich auch nie was gesagt, meinte halt bloß mit Blick auf obige Probleme das es wahrlich weniger bringen kann als jemand der wirklich für einen da sein kann.
                            OJF.de.vu - Webmaster
                            "Nennen sich Christen, und unter ihrem Schafspelz sind sie reißende Wölfe." - Goethe

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                            • #15
                              Freue mich über die Resonanz

                              Mein Bekanntenkreis ist nicht besonders groß. Das liegt zum einen daran das in den letzten vier Jahren das Studium im Vordergrund stand. Das Umfeld hat sich komplett darauf eingestellt und nu ist das vorbei. die meißten sind weggezogen und bei denen die noch da sind stellt man fest, das andere Gemeinsamkeiten nicht vorhanden sind Zum anderen gehöre ich wohl auch eher in die Kategorie Einzelgänger. Habe festgestellt das dieser Zustand eine Sackgasse ist...
                              Insofern bin ich der gleichen Meinung wie Overlord,- ohne Freunde bist du nichts- . Allerdings denke ich können I-Freunde ebenso positiven Einfluß haben. Wie auch schon gesagt wurde: "Freundschaft kann verschieden definierbar sein" ( auf diese Definitionen war, und bin ich weiterhin auch neugierig )

                              Gibt es tatsächlich Menschen den man alles, wirklich alles anvertrauen kann? Einen "Universalfreund" sozusagen. Ist es nicht eher so das man mit bestimmten Problemen zu bestimmten Personen geht..?


                              @femewolf: Ich hoffe das Deine Freundin bald wieder zu Dir findet. Es ist sicher schmerzlich, wenn sich jemand den man gerne hat von einem abwendet.

                              @Ovi: nöö....hast nicht vorbei geredet! Ich wollts ja wissen Eins muß ich noch loswerden wenn Du gestattest: man findet in vielen Beiträgen irgendwelche Andeutungen/Bemerkungen, die nur "Insider" verstehen. Wenn man die alle zusammensetzt wird man irgendwann auch einer



                              Weil sie staunten, begannen die Menschen zu philosophieren.

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