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Falsche Aussprache von Zahlen?

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  • Falsche Aussprache von Zahlen?

    Habe eben bei Stern TV so nen Professor gesehen der meinte das wir die Zahlen falsch aussprechen. So wie er es erklärt hat klingt das auch plausibel.

    Statt "einundzwanzig" sollen wir die Zahl 21 künftig "zwanzigeins" nennen, wie das auch die Engländer machen. Das Duftwasser "4711" hieße künftig "viertausendsiebenhundertzehneins". Alles klar? Wie praktikabel das im Alltag ist, hat stern TV getestet.
    Quelle:Stern TV

    Im Englischen und andere Sprachen wird es auch so gemacht. Nur ich habe das auch mal probiert - am Anfang verwirrend.

    Bei Stern TV der Test war ganz witzig mit diesen netten provokanten(und penetranten) Reporter mit der Brille. Der saß an der Kasse und hat die neue Sprechweise verwendet. Die Leute dachten das der nen Knall hat.

  • #2
    Den Heini kenne ich, aber wenn mans genau betrachtet, sind wir Deutschen die einzigen, die Konsequent sind. Im Englischen heißt es ja z.B. Thir-Teen, Four-Teen, usw., als auch Drei-Zehn und nicht Zehn-Drei. Sie nummerieren ihre ZAhlen nicht konsequent durch. Im Französischen wird es noch komplizierter, wenn man zur Siebzig kommt, das ist dann Soixant-Dix, also Sechzig-Zehn und Auchzig ist Quatre-Vingt - Vier-Zwanzig und 99 Vier-Zwanzig-Zehn-Neun.

    Wer ist nun konsequenter?
    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
    endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
    Klickt für Bananen!
    Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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    • #3
      Es geht dabei wohl hauptsächlich darum daß es Gruppen von Menschen bzw. Kindern gibt, die mit dem deutschen System Schwierigkeiten haben, und die es mit dem logischeren System einfacher hätten. Da gibt es diverse Studien zu.
      Der Zahlenforscher möchte, daß zukünftig beide Varianten anerkannt werden, um es eben diesen Kindern zu ermögliche, besser Zahlen zu lernen.

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      • #4
        Warum immer alles vereinfachen. Schaffen wir den ganzen Kram doch gleich ab. Reden wir doch jetzt gleich alle englisch und verbrennen wir unsere Schulbücher. Was die neue deutsche Rechtschreibung angerichtet hat sieht man ja langsam. Wo soll das vereinfachen noch hinführen? Am besten bringen wir allen Schülern nur die Buchstaben a und b bei und ein bischen Spreche Deutsch und dann hat sich das Problem mit Pisa und Co. eh erledigt. Sowas zu vereinfachen ist der totale Quatsch. Die Prüfungen in Schulen werden ja auch immer leichter und dann wundert man sich warum Deutschland bei Pisa so schlecht abschneidet...

        cu, Spaceball

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        • #5
          Ich bin dafür dass wir zu einer früheren Sprache zurückkehren z.B. Mittelhochdeutsch.
          Als 1.Fremdsprache lieber Französisch! (kann ich zwar nicht, aber egal)
          Wer deutsch und Französisch kann sollte auch kein Problem haben 99% der englischen Wörter abzuleiten. (Dann währen Kurse wie man das am besten macht noch sinnvoll.)
          Für Zahlen währe doch eine Umstellung ins Binärsystem gut, da gibts dann weniger Probleme! (Ausser mit allem Was keine natürliche Zahl ist , aber wir wollen der Mathematik ja keine Chance geben! )
          Planung ist die Ersetzung des Zufalls durch den Irrtum!
          Bilder vom 1. und 4.Treffen

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          • #6
            Es gibt natürlich einen Grund, warum man sechsundfünfzig und fünfzigsechs sagt, weil sechsundfünfzig viel einfacher auszusprechen ist. Sprachen haben die Eigenheit, sich so zu entwickeln, dass sie flüssig von den Lippen gehen.

            Und dann ist Sprache auch nichts, was man "anordnen" kann - welchen Ärger es dabei gibt, sieht man ja an der Rechtschreibreform. Und ich sehe auch nicht ein, wieso wir Rücksicht auf Lernschwache ständig alles ändern sollten. Sprechen wir doch gleich Esperanto! (Ich sehe das wie Spaceball ).

            Die hatten den auch schon bei dem Satiremagazin "extra 3", den Mann und da gehört er auch hin!
            When I was a boy we had a dog. One day, we took it to the park. Our dad had warned us how fast that dog was, but... we couldn't resist.So, my brother took off the leash, and in that instant, the dog spotted a cat. Well, he just sat down, bored. Guess cats weren't his thing.

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            • #7
              Ich denke auch, daß es eine gewisse Gefahr in sich birgt, der Jugend/ den Lernenden zunehmend alles einfacher zu machen. Schließlich leben wir doch in einer Leistungsgesellschaft. Und was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!
              Noch haben wir, was z.B. Wissenschaft und Technik angeht, global gesehen einen recht hohen Standart und sind noch "vorne" mit dabei (made in Germany). Aber das haben wir ja bis dato auch den bisherigen Generationen und deren (guter) Ausbildung zu verdanken.

              Aber wenn das mit solch seltsamen Reformen so weiter geht, sehe ich für die Zukunft schwarz. (außer der Vereinfachungstrend setzt sich weltweit durch - dann verblöden wir eben alle gemeinsam...)

              Man sollte sich lieber Gedanken über bundeseinheitliche Lern-,Ausbildungs- und Wissensstandarts machen. Aber das wird natürlich beim derzeitigen Trend der immer mehr zunehmenden Individualität immer schwieriger, wenn nicht gar unmöglich.

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              • #8
                Zitat von Spocky
                Den Heini kenne ich, aber wenn mans genau betrachtet, sind wir Deutschen die einzigen, die Konsequent sind. Im Englischen heißt es ja z.B. Thir-Teen, Four-Teen, usw., als auch Drei-Zehn und nicht Zehn-Drei. Sie nummerieren ihre ZAhlen nicht konsequent durch.
                Im Englischen ist es aber nur zwischen 12 und 20 so. Beim Rest nicht!

                Im Französischen wird es noch komplizierter, wenn man zur Siebzig kommt, das ist dann Soixant-Dix, also Sechzig-Zehn und Auchzig ist Quatre-Vingt - Vier-Zwanzig und 99 Vier-Zwanzig-Zehn-Neun.
                Ok, das ist wirklich Quatsch.


                Wer ist nun konsequenter?
                Konsequenter ist es bei den Deutschen. Nur wenn man von links nach rechts liest ist es inkonsequent weil immer hin - und hergesprungen wird. Und darum geht es den Professor wohl.

                Zitat von Spaceball
                Was die neue deutsche Rechtschreibung angerichtet hat sieht man ja langsam. Wo soll das vereinfachen noch hinführen? Am besten bringen wir allen Schülern nur die Buchstaben a und b bei und ein bischen Spreche Deutsch und dann hat sich das Problem mit Pisa und Co. eh erledigt. Sowas zu vereinfachen ist der totale Quatsch. Die Prüfungen in Schulen werden ja auch immer leichter und dann wundert man sich warum Deutschland bei Pisa so schlecht abschneidet...
                Ich bitte dich. Du willst doch nicht im Ernst die neue Rechtschreibung für das Pisa-Dilemma verantwortlich machen oder?

                Außerdem sind es keine Vereinfachungen. Sondern nur Umstellungen bzw. Richtigstellungen oder sogar Verbesserungen. "Schifffahrt" z.B. hatte ich schon immer mit 3 f geschrieben. Schon alleine von der Logik.

                Wenn man guckt wie schwer sich die Leute damit tun könnte man fast das Gegenteil behaupten.

                Aber es ist reine Gewohnheitssache und ähnlich wie bei der Euro-Umstellung schneller zu lernen als man denkt. Wobei es die älteren Generationen ein wenig schwerer haben.

                Auf der andere Seite sind zu viele Umstellungen verwirrend.

                Zitat von Noulder
                Als 1.Fremdsprache lieber Französisch! (kann ich zwar nicht, aber egal)
                Wer deutsch und Französisch kann sollte auch kein Problem haben 99% der englischen Wörter abzuleiten. (Dann währen Kurse wie man das am besten macht noch sinnvoll.)
                Hör blos auf. Du siehst ja oben wie unlogisch und kompliziert die französische Zählweise ist. Außerdem mag ich die Sprache nicht...


                Zitat von Endar
                Es gibt natürlich einen Grund, warum man sechsundfünfzig und fünfzigsechs sagt, weil sechsundfünfzig viel einfacher auszusprechen ist. Sprachen haben die Eigenheit, sich so zu entwickeln, dass sie flüssig von den Lippen gehen.
                Das ist Gewohnheitssache. Die Engländer sagen ja auch "Twentyfour". Das nehmen wir ja auch ohne zu murren an wenn wir Englisch lernen.

                Und ich sehe auch nicht ein, wieso wir Rücksicht auf Lernschwache ständig alles ändern sollten.
                Nur das es keinen Zusammenhang von Lernschwächen und Reformen dieser Art gibt...

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                • #9
                  Zitat von Skymarshall

                  Nur das es keinen Zusammenhang von Lernschwächen und Reformen dieser Art gibt...

                  Denke ich auch. (Mal abgesehen von den Lernschwachen die sich Politiker nennen. )

                  Von dem einheitlichen Bildungsstandart in D wie er momentan geplant ist halte ich auch nix, der zielt nämlich eher auf die Leistungsmitte als auf die Spitze. Also werden die guten (systeme/formen/im endeffekt auch Schulen) schlechter und die schlechten möglicherweise besser.

                  Unsere Hauptprobleme in der Bildung sind meiner Meinung nach:

                  - Fehlende Motivation bei Lernenden und Lehrenden
                  - mangelnde Rücksicht auf unterschiedliche Entwicklungen/Fähigkeiten
                  - schlechter Einsatz von Zwang/Freiheit beim Lernen
                  - Fehlverteilung der Finanzmittel für Bildung (hat einfach noch dazu müssen - wir brauchen mehr Bildung und weniger Verwaltung )

                  Und ich mag die Französische Sprache auch nicht!
                  Planung ist die Ersetzung des Zufalls durch den Irrtum!
                  Bilder vom 1. und 4.Treffen

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                  • #10
                    Also am kompliziertesten machen es IMO die dänen,die machen es so:zu der zahl 50 sagen die deutschen fünfzig.die dänen sagen aber zwei mal zwanzig plus zehn(2x20+10=50).natürlich auf dänisch.
                    das finde ich ganz schön kompliziert.
                    Let's make sure history never forget the name ENTERPRISE
                    Scotty wir werden dich nie vergessen

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                    • #11
                      Also den Untergang des Abendlandes heraufzubeschwören weil eine andere Zahlaussprache als Option (!) eingeführt würde halte ich nun wirklich für Unsinn. Unser deutsches Zählsystem hat nun wirklich nichts mit den Zukunftschancen der "Leistungsgesellschaft" (alle die aus irgendwelchen Gründen Schwierigkeiten mit etwas haben fallen halt durchs Sieb, pech gehabt! Toll) zu tun. Sinnig wäre sowas doch tatsächlich nur für eine begrenzte Gruppe von Kindern, die durch das andere System (und nicht durch ihre Intelligenz o.ä.!!!) davon abgehalten werden besser in Mathe zu sein. Niemand (auch der Herr Professor nicht) will daß die andere Aussprache verbindlich für alle eingeführt wird. Also bleibt mal auf dem Teppich.

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                      • #12
                        Zitat von Jack Crow
                        Sinnig wäre sowas doch tatsächlich nur für eine begrenzte Gruppe von Kindern, die durch das andere System (und nicht durch ihre Intelligenz o.ä.!!!) davon abgehalten werden besser in Mathe zu sein.
                        Ob die Matheleistungen wirklich davon abhängig sind wie die Zahlen gelesen werden?

                        Die Rechenregeln sind ja immer noch die selben...

                        Niemand (auch der Herr Professor nicht) will daß die andere Aussprache verbindlich für alle eingeführt wird. Also bleibt mal auf dem Teppich.
                        JUPP!

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                        • #13
                          Zitat von Jack Crow
                          Also den Untergang des Abendlandes heraufzubeschwören weil eine andere Zahlaussprache als Option (!) eingeführt würde halte ich nun wirklich für Unsinn. Unser deutsches Zählsystem hat nun wirklich nichts mit den Zukunftschancen der "Leistungsgesellschaft" (alle die aus irgendwelchen Gründen Schwierigkeiten mit etwas haben fallen halt durchs Sieb, pech gehabt! Toll) zu tun. Sinnig wäre sowas doch tatsächlich nur für eine begrenzte Gruppe von Kindern, die durch das andere System (und nicht durch ihre Intelligenz o.ä.!!!) davon abgehalten werden besser in Mathe zu sein. Niemand (auch der Herr Professor nicht) will daß die andere Aussprache verbindlich für alle eingeführt wird. Also bleibt mal auf dem Teppich.
                          Nur die Aussprache der Zahlen zu verändern ist nicht das Problem. Die einzelnen Vereinfachungen als ganzes ergeben erst das Problem. Wenn wir jetzt bei den Zahlen anfangen sind wir in 10 Jahren bei der Sprache angekommen. Durch die normale Veränderung der Sprache über die Jahre ist deutsche heute schon einfacher als vor 30 Jahren. Wenn wir konsequent weiterhin alles vereinfachen weil die meisten Schüler kaum oder gar keine Erziehung mehr erhalten und meist auch nicht gewöhnt sind Leistung zu erbringen lernen Kinder bald nur noch bis 10 zu zählen und 12 von 26 Buchstaben vom Alphabet. Ok das ist jetzt krass ausgedrückt aber es umschreibt sehr gut was kommen wird wenn wir so weiter machen. Wer schon in der Schule nichts leisten muss wird auch als Arbeiter oder Angestellter nichts leisten. Die Schwester von meiner Kollegin hätte die Aussicht auf nen Job in unserer Firma gehabt. Als sie dann mal ihre Schwester beim arbeiten gesehen hat, an dem Tag war nicht sehr viel los, da kamen dann so Sprüche wie: "Das ist ja cool. Du musst ja gar nix machen. Du kannst die ganze Zeit im Internet surfen. So nen Job will ich auch haben. Da muss ich ned mal arbeiten und krieg trotzdem mein Geld." Tja dann war die Aussicht futsch.

                          @Skymarschall

                          Ich hab nicht die neue deutsche Rechtschreibung für das Pisa debakel verantwortlich gemacht. Es ist aber einer der Gründe dafür. Ausserdem hab ich gehört das Realschulen und Gymnasien sogar sehr gut abgeschnitten haben sollen und die Hauptschulen für das Pisa Debakel verantwortlich sind. Also wenn stimmt dann sollte man sich mal darum kümmern Hauptschüler gezielt zur Leistung zu führen. Realschüler und Gymnasiasten müssen ja weit mehr Leistung ertragen als Hauptschüler und bei denen klappts ja scheinbar auch.

                          Daneben ist die neue deutsche Rechtschreibung doch total panne. Niveau darf man jetzt Niwo schreiben... Also da lang ich mir doch echt an den Kopf. Schlusstrich darf man jetzt Schlussstrich schreiben. Wenn das so weiter geht darf man eh bald alles so schreiben wie man will. Dann brauchen wir auch keine Rechtschreibung mehr. Im PSW hab ich bei extrem Ausfällen immer die Cherry Tastatur mit der grosse Beschriftung gepostet. Da findet sogar ein Blinder die richtige Taste! Bei einigen hats dann was gebracht. Man musste den Text ned viermal lesen um ihn einmal zu verstehen weil das Kauderwelsch bei manchen Internetbenutzen auf dem "Niwo" eines 5 jährigen liegt.

                          Ich schreibe auch kein perfektes Deutsch aber ich kann mich schriftlich so weit artikulieren das man mich versteht. Spricht man dann mal so nen Totalausfall an kommt als Antwort: "Ja is Internet warum soll ich da auf meine Rechtschreibung schauen?" (das war die Übersetzung). Jetzt frag mal zehn 16 jährige ob sie das Wort artikuliert schon mal gehört haben und was es bedeuted.

                          cu, Spaceball

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                          • #14
                            @Spaceball: Ich denke das du es nicht richtig differenziert genug betrachtest. Es hat mit keiner Vereinfachung zu tun. Es werden auch keine Buchstaben weggekürzt.

                            Welche Rechtschreibung jetzt besser ist darüber kann man in der Tat streiten. "Niwo" schreibe ich auch lieber niveauvoller.

                            Aber ob die neue einfacher als die alte ist das sei mal dahingestellt. Es ist eben Gewohnheitssache und in 20 Jahren wird sich keiner mehr drüber aufregen.

                            Es herrscht ein Lese und Rechtschreibdefizit bei Schülern, inbesondere Hauptschülern. Aber dieses hat nichts mit der neuen Rechtschreibung zu tun sondern hat eher soziale Ursachen. Weil die Eltern oftmals selber nicht gut gebildet sind und sich mit ihren Kindern nicht richtig auseinandersetzen. Vielleicht auch weil sie voll malochen und keine Zeit haben. Hat wohl mehrere Gründe.

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                            • #15
                              @Skymarschall:

                              @Spaceball: Ich denke das du es nicht richtig differenziert genug betrachtest. Es hat mit keiner Vereinfachung zu tun. Es werden auch keine Buchstaben weggekürzt.
                              Naja, vielleicht hast du es entweder falsch erklärt oder nicht ganz verstanden.

                              Natürlich soll das eine Vereinfachung sein.
                              Alle Zahlen würden gleich gebildet, man fängt mit der größten Teilzahl an, dann kommen die anderen:

                              3248 "neu" = dreitausend zweihundert vierzig acht

                              3248 "alt" = dreitausend zweihundert achtundvierzig.

                              damit fallen die Buchstaben "u+n+d" weg und

                              Die "Regel" der "und"-Setzung: dreiUNDzwanzig, aber dreizehn OHNE "und" würde wegfallen.

                              Deswegen gibt es auch einen Zusammenhang zwischen Lernschwächen und Vereinfachungen.
                              Erst denken, dann schreiben.

                              @Jack Crow: Dass "vierzigacht" schlechter auszusprechen ist als "achtundvierzig" kann ich mir gerne von meiner Schwester (nicht der Werbedisignerin, sondern der Logopädin) bestätigen lassen, falls du mir das nicht glaubst.
                              Dann hat dieses Land wahrlich andere Probleme als die Bildung der Zahlen und ich denke mal, dass Probleme mit der Mathematik andere Ursachen haben, die viel nötiger anzugehen wären, d.h. es wäre wohl die Lernqualität zu verbessern anstelle die Lerninhalte immer weiter zu vereinfachen.

                              Gewalt an Schulen z.B. ist ein Thema. Oder wenn in Berlin Schulunterricht im Winter ausfällt, weil kein Geld zum Heizen da ist, wenn Schulräume generell so heruntergekommen sind, dass man glaubt, man säße in einer Abstellkammer = da sehe ich sehr viel mehr Probleme und ich sehe die Ursachen eher im Lernumfeld.

                              Dann ist es Unsinn, dieses System nur für eine begrenzte Anzahl von Kindern mit Lernschwäche einzuführen [ich sehe übrigens auch einen Unterschied zwischen Intelligenz und Lernschwäche ], weil erstens auch diese Kinder natürlich schon vor dem ersten Schulbesuch sprechen können und dort "achtundvierzig" gelernt haben und dann umlernen müssen und dennoch zuhause immer weiter "achtundvierzig" hören und auch die Klassenkameraden, die den normalen Matheunterricht genießen, sagen weiter "achtundvierzig" und auch im Sachunterricht (oder Deutsch oder Musik) heißt es dann weiter "eine Umrundung der Erde um die Sonne dauert ungefähr dreihundertfünfundsechzig Tage" und nicht "dreihundertsechszigfünf" und wenn sie dann mit der Schule fertig sind und eine Lehre beginnen, gucken die Leute komisch und denken "der da 'vierzigacht' sagt, kommt wohl von der Sonderschule" etc.
                              Natürlich käme es dabei zu massiven Hänseleien und Verspottungen durch die Umwelt.
                              Das bedeutet nicht den Untergang des Abendlandes, aber das muss man schon bedenken.
                              Zuletzt geändert von endar; 12.05.2005, 16:16.
                              When I was a boy we had a dog. One day, we took it to the park. Our dad had warned us how fast that dog was, but... we couldn't resist.So, my brother took off the leash, and in that instant, the dog spotted a cat. Well, he just sat down, bored. Guess cats weren't his thing.

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