Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Ist Deutschland teuer?

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Ist Deutschland teuer?

    Ich dachte mir mal,
    reden wir mal über Deutschlands Preise.

    den in den letzten wochen und
    monaten würde ständig darüber berichtet was wann wie Teuer wird.
    Und doch sind noch sehr viele, relativ kleinere preiserhöhungen,
    die man auf dem ersten blick nicht so mitbekommt.

    warum wird in Deutschland ständig der preis hochgedreht?

    Warum müssen wir das Volk, ständig sparen,
    warum müssen wir ständig opfer bringen,
    während Politiker ihre diäten erhöhen?

    die preise steigen und wir wissen nicht mal genau warum?!

    gas, strom, benzin, dadurch steigen auch die preise in der Gastronomie,
    Bus und Bahn ect... Warum sind Arzneimittel in Deutschland so teuer

    z.B. abgaben für DVD-Brenner, Drucker, Scanner mindestens 15€

    ich habe mal einen Busfahrer gefragt,
    warum die karte jetzt 15 cent mehr kostet als gestern,
    ist die strasse länger geworden? die leute im Bus haben gelacht,
    der wusste aber auch keine antwort.

    gestern war ich in der post, briefmarken, werden teuer,
    april steigen die preise für päckechen und pakete.

    mein lieblings nuspli,
    6 jahre lang war der preis 1,79 DM - 99 cent,
    jetzt 1.29 € auf ein mal 30 cent mehr.

    überall in sehr vielen hat man die preise angehoben.

    es gibt sicher auch gewisse sachen wo es relativ günstiger geworden ist,
    aber das was man benötigt, das wird immer höher.

    Die firmen machen Milliarden gewinne und
    doch werden menschen entlassen, oder Firmen ziehen ins Ausland.

    gestresstes personal, leere verkaufsräume,
    bzw kein personal, lange schlangen an den kassen,

    warum?

    Warum ist in Deutschland alles so Teuer.

    strom, telefon, zb waren sehr Teuer,
    als auf einmal andere dazu kammen, monopol weg ect..
    waren die preise runter und ? hat da eine gehungert?
    jetzt aber steigen die wieder warum?

    jetzt ist es mit dem Telefonieren auch so,
    die preise sinken wie beklopt.

    base 25 € festpreis ist genial, simyo, aldi ect....

    aber das sind nicht diiie wichtigsten dinge des lebens.

    Arbeit in Deutschland ist und bleibt teuer,
    In kaum einer anderen europäischen Industrieregion,
    sind die Lohnnebenkosten höher als in Deutschland.

    Und doch im Ausland leben sie auch.

    Ökö strom , Ököeier, Ökö fleisch ect...
    alles so teuer warum ?

    Ököntemisch aufregen

    und ja, wenn man seine
    2000 € und aufwärts hat im monat netto,
    dann interessiert es niemanden so ob das oder dies ect.. höher wird.

    aber es gibt 5-6 Millionen Menschen in Deutschland,
    die es sau schwer haben und oft nicht wissen wie es weitergehen soll.

    Arbeitslos, HarzIV, pleite ect...

    und man verspricht mit gefäschten zahlen das alles besser wird.
    z.B. soll die wm2006 ca 100000 jobs schaffen,
    wieviele sind und werden bis dahin entlassen und was ist danach?

    wir wissen jetzt das in 2007 benzin teurer wird,
    das die 19% kommen und es höher wird.
    ist das nicht volksverarschung?

    in den medien heisst es,
    das 2006 die kaufkraft steigen wird,
    klaro weil da sehr viele noch kaufen bevor wir den 1.1.2007 haben werden.
    es wird soviels todgeschwiegen bewusst manipuliert in dem land.

    Politiker bewerfen sich mit spüchen,
    mit zitaten die sie selber nicht mal raffen und verblöden sich gegenseitig.

    einer weiss es besser al sder andere
    http://www.div-blickpunkt.de/bw01-06/blick-4.htm

    und es schleichen sich die Preise heimlich nach oben.

    ich finde es wird sehr, sehrt stark übertrieben mit den preiserhöhungen.
    wann wird es aufhören!!??


    Rutscht Gut aus ins Jahr 2006



    wollte ne umfrage machen aber nix fand
    muss ich nen antrag stellen meno
    Zuletzt geändert von QDataseven; 31.12.2005, 10:13.

  • #2
    Ölwechsel 2001 auf Rechnung stehen 29,99 DM
    Ölwechsel 2005 auf Rechnung stehen 29,99 €
    ja also das soll mir mal einer erklären warum das so ist!
    und warum wir arbeiter dann nicht auch einfch aufm lohnscheck € anstadt DM hinschreiben durften sondern die hälfte, das ist nämlich das eigentliche Problem!

    Wir haben hier ne richtig fette Inflation und keiner hats gerafft weil die Medien die Menschen bewusst für blöd verkaufen!

    Irgendwan tuts hier nen ganz großen schlag, auf den wart ich schon seit jahren aber hergott wir sind ja nicht in Frankreich sondern in Deutschland...

    was? demonstrieren gehen? ach bringt doch eh nix... (Online-)Petition unterschreiben? nääääh! was organisierter Boykott??? bringt doch au nix...
    pff pussys!

    Wir werden hier immer mehr ausgebeutet, aus jeder ecke... dadurch werden selbst die die da nicht mitmachen wollen dazu gezwungen die preise zu erhöhen und es landet ALLES beim kunden der dann weniger kaufen kann, dadurch wird weniger verkauft+hergestellt, weniger umsatz gemacht, also entlässt man schnell mal leute oder geht ins ausland etc. pp.

    Wir krigen das geld schneller aus der tasche gerissen als es reinkommt, krigen keine Jobs mehr und wenn dann steht 1 - 400€ drauf wodurch die zahlen beim AB Amt gedrückt werden bis zum gehtnichtmehr.
    Industrie freut sich trotzdem über milliarden gewinne heult aber schlimmer rum als der letzt Hartz4 empfänger!

    wo soll das noch hinführen?
    -derzeit keine Signatur-

    Kommentar


    • #3
      Zitat von ZeroB@NG
      Wir haben hier ne richtig fette Inflation und keiner hats gerafft weil die Medien die Menschen bewusst für blöd verkaufen!
      Nehmt Euch doch die Zeit mal ein bißchen näher mit dem Thema zu beschäftigen. Egal zu welchem Ergebnis ihr kommt, es ist jedenfalls besser als "bald tut es einen ganz großen Schlag" oder "Boykott" zu schreien.

      Zunächst einmal nahmen die Verbraucher in den letzten Jahren die sog. 'wahrgenommene Inflation' an, d.h. die Differenz zwischen subjektiver Inflation und tatsächlicher Inflation ist ziemlich groß. Zu bemerken wäre, dass eine überzogene Wahrnehmung von Inflation zu echter Inflation führen kann (Lohnforderungen werden höher, usw.). Dies hat sich allerdings über die Jahre normalisiert und die wahrgenommene Inflation hat sich der tatsächlich gemessenen angenähert.

      Kommen wir nun zum Jahr 2005: gerade zum Jahresende ziehen die Preise für Reisen, Ferienwohnungen usw. erfarungsgemäß an. Die Ölpreisänderungen habt ihr über das Jahr auch verfolgt, ebenso die Tabaksteuererhöhung. Im Vergleich zu 2004 haben wir also tatsächlich eine Erhöhung der Inflation. Das hat sich auch die EZB ausgerechnet und wie wir wissen, hat die EZB im Dezember die Leitzinsen erhöht. (Diskussion: Lieber Inflation oder Wachstum abschwächen?)

      Also, zu welchem Schluß ihr auch immer kommt, nehmt Euch doch ein paar Minuten und sammelt ein paar Fakten ein, andernfalls entwickelt sich so ein Thema schnell zur Bild-Zeitung.
      Forum verlassen.

      Kommentar


      • #4
        Sicherlich ist es schon manchmal verwunderlich, wie die Preise zustande kommen und mat hat oft den Eindruck es geht nach dem Motto: a geh, des passt scho. Aber so sehr man darüber auch meckern mag, ich glaube, wir stehen im europäischen Vgl. nicht so schlecht da. Und fragt mal den Dryonapse, was alles so in der Schweiz kostet. Soll aber nicht heissen, dass ich das alles toll finde, nein, nein. Denn im Gegensatz zu den Preisen steigt der Nettolohn kaum bis garnicht. Und wenn einem dann ein Arbeitgeber verkündet, es gebe tariflich volle 0,5 % mehr Lohn, hahahahahahahahha, toll. Soll man da ein Fass aufmachen? Kann dann eh nur ein sooooooooooooooooooooooooooo kleines Fässchen sein.
        Und so oft ich auch falle, ich stehe auf, richte mein Krönchen und marschiere weiter. Übung macht halt den Meister.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Lord Rover
          Aber so sehr man darüber auch meckern mag, ich glaube, wir stehen im europäischen Vgl. nicht so schlecht da. Und fragt mal den Dryonapse, was alles so in der Schweiz kostet.
          Also, da hast du Recht! Was die Preise angeht, ist Deutschland im Vergleich zu der Schweiz ein wahres Preisparadies! Am Samstag ist Konstanz total verstopft, weil viele aus dem Kanton Thurgau (der am Bodensee) vorhaben dort einzukaufen und die Läden stürmen!
          Was das Benzin angeht ist es umgekehrt, da kommen die Deutschen hier in die Schweiz!
          Aber man muss auch bedenken, dass in der Schweiz die Löhne durchschnittlich höher sind als in Deutschland, demnach kompensiert sich das wieder mit den Preisen in der Schweiz! Die Schweizer, die in Deutschland einkaufen können, haben demnach einen schönen Vorteil!
          Aber mir ist auch aufgefallen, dass in Deutschland die Preise angestiegen sind, was ja alles seinen Anfang genommen hat mit dem Währungswechsel zum Euro!
          Auch unfair, dass die, die die Erhöhung der MwS. beschlossen haben, unter der dann noch mehr zu leiden haben, nicht betroffen sind, denn Politiker sind finanziell mehr als nötig versorgt!
          P.S. Bitte helft Greenpeace und den Weltmeeren, macht hier wenigstens bitte mit: http://oceans.greenpeace.org/de/werd...cean-defender/
          http://ctk.greenpeace.org/od-de/ctk-...referrer%5fid=
          Das Volk sollte sich nicht vor dem Staat fürchten, der Staat sollte sich vor dem Volk fürchten! aus "V for Vendetta"

          Kommentar


          • #6
            Zitat von maestro
            Zunächst einmal nahmen die Verbraucher in den letzten Jahren die sog. 'wahrgenommene Inflation' an, d.h. die Differenz zwischen subjektiver Inflation und tatsächlicher Inflation ist ziemlich groß.
            Tatsache ist aber eben, dass die Reallöhne in der BRD schon seit über zehn Jahren sinken, weshalb objektiv hier ein Problem existiert.
            Resistance is fertile
            Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
            The only general I like is called strike

            Kommentar


            • #7
              Tatsache ist aber eben, dass die Reallöhne in der BRD schon seit über zehn Jahren sinken, weshalb objektiv hier ein Problem existiert.
              Nicht unbedingt, denn steigende Löhne können eine Inflation erst Recht befeuern. Das bedeutet, dass man die Wahl zwischen moderaten Lohnabschlüssen oder einem drastischen Preisanstieg hat. Insofern ist zwar der Reallohn gesunken, aber nur sehr leicht, während die Inflation relativ stabil geblieben ist.
              können wir nicht?

              macht nix! wir tun einfach so als ob!

              Kommentar


              • #8
                Ja und nein. Der Reallohn ist seit zig Jahren gesunken. Insgesamt stark (genug).
                Da aber derzeit mehr alles andere, der Kauf/Kaufkraft wichtig ist, kann das nicht funktionieren.
                Wenn Konzeren ihre Arbeitnehmer schröpfen (weniger Geld bei mehr Arbeit) und vor/mit, sowie nach dieser Vereinbarung bei gleichzeitigen Milliarden-Gewinnen Arbeiter entlassen, passt das genauso wenig zu sammen.

                Und wenn dann die Preise soviel erhöht werden, die MWSt. erhöht wird, was natürlich mehr die sozial Schwachen trifft, dann wird das nur schlimmer. Also ist die nächste soziale Belastung schon vorprogrammiert. Dann Steuern rauf, trotzdem weniger Einnahmen. Also noch mehr Belastung.

                *stöhn* Und alle sind sie soo saudumm, dass sie nicht bemerken, dass da was verkehrt läuft!
                Die Erwähnung von Revolution und auf-die-Strasse-gehen ist gar nicht so weit hergeholt. Sollte sich nichts ändern, wird es in 10 Jahren oder so tierisch knallen. Und vielleicht ist das auch gut so. Intellektuell halte ich unsere Bevölkerung doch für schlau genug, dass daraus nichts super Schlimmes wird.
                so long.
                Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Valen
                  Intellektuell halte ich unsere Bevölkerung doch für schlau genug, dass daraus nichts super Schlimmes wird.

                  Intellektuell sein allein reicht nicht,
                  was wichtig ist, zusamen halt, brüderlichkeit,
                  verantwortung tragen und anpacken, ein volk,
                  mehr spass zum leben,
                  "du bist deutschland" allein reicht nicht.

                  jeder kann sich einen anwalt leisten
                  jeder geht zum psychater
                  jeder geht in die talkshow
                  aber selber ist man stumm und bewegungslos.

                  und das mit auf die strasse gehen,
                  man sieht ja was es für vorteile und
                  nachteile es im ausland gibt,
                  es gibt kein rezept für den erfolg oder misserfolg einer Demo.
                  aber sie gehen und es sind 100000 und mehr.

                  hier ist es leider so,
                  das man immer alles von sich wegschiebt,
                  die anderen machen das schon.

                  der deutsche will alles haben,
                  aber bitte nicht in deutschland.

                  die preise steigen ständig, aber warum?

                  warum kostet milch 5 cent mehr als letztes jahr ?
                  wenn ich mir vorstelle wenn der markt offen ist für Polen.
                  dann kommen 3 Millionen Bauern die Europa beliefern können.
                  was kostet dann die Milch?
                  5 cent? es gibt Brötchen, die kosten 25 - 30 cent,
                  schon mal 50 - 60 pfenig für ein Brötchen gezahlt?

                  es mag ja sein,
                  das gewisse preise hoch und runter gehen aber,
                  in sehr vielen hat man einfach übertrieben und
                  diese umfragen vom wegen wir bilden uns das alles ein.
                  das ist volksverdummung.

                  in der gastonomie würden preise extrem angehoben.
                  bzw. auch würde manipuliert, einfach weniger auf dem teller.

                  und ein bier kostet 1,20 - 1,30 € woow

                  und die kettenreaktion ist,
                  gas hoch, preise hoch,
                  ich stelle die eine oder andere speisekarte zusamen und
                  sehe die kleinen preise die wachsen.

                  dieser virus, wir müssen sparen,
                  wir müssen den gürtel enger schnallen.

                  ist eine gehirnwäsche,
                  den wenn ich 2000 netto und
                  mehr habe oder wie Politiker die 20000 € und mehr haben

                  dann kann ich sogar die schnürsenkel enger schnallel.
                  dat merkel hat mal vor jahren gesagt,
                  ich spende jedem monat 3000 DM

                  ich würde auch gerne spenden und
                  dann irgendwo von der steuer absetzen.
                  aber dann hätte ich ja 15000 DM im Monat


                  fakt ist das hier sehr stark todgeschwiegen wird,
                  und sehr stark manipuliert wird,
                  die medien werden dazu genutzt missbraucht? und
                  sie sind sensationsgeil.

                  Made in Germany

                  gibt es das noch?
                  wenn Deutsche firmen aufgekauft werden und
                  ins auslang gehen.

                  wenn Polen, Türken, Afrikaner (oder andere Nationenen)
                  den Job machen und die Produkte herstellen.
                  ist das dann Made in Germany?

                  in einer doku wurde eine Deutsche Firma,
                  über 50 jahre war sie im Leben, sie würde versteigert,
                  die maschinen wurden für 200000 € verkauft,
                  wert ca 10-20 Millionen € Ausländer kauften fast alles.

                  Gute maschienen gehen ins Ausland und
                  Gute Arbeitskräfte, die Arbeitslosen bleiben in Deutschland.

                  und Hartz iv ist das asozialste was es gibt,
                  das wird sich brutal rächen,
                  was die da angefangen haben. oh man.

                  angeblich 12 Milliarden sollte es kosten,
                  nun sind sie auf über 45 Milliarden gekommen,
                  und es steigt und steigt.

                  merkelt euch das.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von blueflash
                    Nicht unbedingt, denn steigende Löhne können eine Inflation erst Recht befeuern. Das bedeutet, dass man die Wahl zwischen moderaten Lohnabschlüssen oder einem drastischen Preisanstieg hat. Insofern ist zwar der Reallohn gesunken, aber nur sehr leicht, während die Inflation relativ stabil geblieben ist.
                    Der angebliche Zusammenhang zwischen Inflation und Löhne ist ein Standardargument der liberalen Theorie, was theoretisch vielleicht plausibel ist, aber ich kenne keine Inflation in der Geschichte, die durch Lohnsteigerungen verursacht worden wäre, sondern nur Beispiele, in denen die Arbeiter während einer hohen Inflation mit den Lohnsteigerungen nicht mehr hinter her kamen und so drastische Reallohnverluste hinnehmen mussten (z.B. 1923, Ende der 40er, 70er Jahre ("Stagflation").

                    Tatsächlich leidet die Mehrheit unter sinkenden Reallöhnen, da die diverse Regierungen laufend die Steuern, Abgaben und Zuzahlungen für die Mehrheit erhöhen und die Leistungen für diese kürzen, währen die Konzerne (und der Öffentliche Dienst) die Löhne kürzen und massiv Arbeitsplätze vernichten. Obwohl das BIP pro Person und der Reichtum pro Person steigen, wird die Mehrheit ärmer - und einer Minderheit noch reicher.

                    Inzwischen haben dies in einem Anfall von Populismus sogar diverse CDUler erkannt und fordern höhere Löhne - und kürzen natürlich die Löhne bei den Angestellten des Öffenlichen Dienst trotzdem und betreiben weiter eine Umverteilungspolitik zu den Reichen (siehe hier).
                    Zuletzt geändert von max; 01.01.2006, 16:36.
                    Resistance is fertile
                    Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
                    The only general I like is called strike

                    Kommentar


                    • #11
                      und besonders solche aussagen sind asozial und fördern die volksverdummung

                      Deutsche sollen mehr arbeiten


                      Hundt fordert Verlängerung der Arbeitszeiten

                      "Wir arbeiten in Deutschland insgesamt zu wenig, deutlich weniger als alle Länder, mit denen wir auf den Weltmärkten im Wettbewerb liegen", sagte Hundt in einem Interview des Deutschlandfunks, das am Sonntag ausgestrahlt werden sollte. Konsequenz müssten längere Arbeitszeiten entsprechend der jeweiligen Auftragslage der Unternehmen sein. Mit Blick auf die bevorstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie forderte Hundt die Gewerkschaftsseite zu betriebsbezogenen Lösungen auf. Es gebe tatsächlich viele große und international tätige Unternehmen mit sehr guten Ergebnissen. Besonders im Mittelstand erwirtschafte aber der überwiegende Teil der Firmen keine ausreichenden Gewinne.

                      Nun müsse eine dieser differenzierten Situation angemessene Tarifregelung gefunden werden, die auf die individuellen Betriebe zugeschnittene Komponenten umfasse, sagte Hundt. Setze sich die IG Metall allerdings mit der Forderung nach Lohnerhöhungen um bis zu fünf Prozent durch, werde ein deutlicher weiterer Stellenabbau nicht zu verhindern sein.

                      Bundeswirtschaftsminister Michael Glos präzisierte unterdessen seine Forderung nach einer Stärkung der Kaufkraft in Deutschland auch durch höhere Löhne. "Wo Lohnzurückhaltung nötig ist, um Arbeitsplätze zu sichern und im Wettbewerb zu bestehen, ist dies richtig und wichtig", schrieb der CSU-Politiker in einem Beitrag für das "Handelsblatt" (Montagausgabe). Niemand sei damit gedient, wenn Unternehmen gesamtwirtschaftlich unvertretbare Lohnkosten aufgebürdet würden. Zugleich forderte Glos die Tarifparteien auf, bei den Tarifabschlüssen stärker zu differenzieren und die Produktivitätsentwicklung der einzelnen Branchen zu berücksichtigen.


                      http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/375345.html


                      jetzt labern 500 Millionen Deutsche wieder über das thema,
                      Deutsche sollen mehr arbeiten,
                      nur weil ein sehr schwacher mann einfach so nen satz sagt.

                      immer mehr und ein deutlicher weiterer Stellenabbau,
                      ist nicht zu verhindern und man soll dann doch mehr arbeiten.

                      also das sind die asozialen,
                      die das land zu grunde richten mit solch einen müll.

                      preise steigen und weniger verdienen und
                      was soll den noch für opfer gebracht werden



                      prosit neues

                      Kommentar


                      • #12
                        Typisch Deutschland, dass so ein Kommentar wieder für so riesige Resonanz in den Medien sorgt. Sowas wird überall geschrieben, alles zerreißen sich den Mund, und weiter passiert nichts. Das ist genauso wie die alljährliche Diskussion um die Streichung des ein oder anderen Feiertags.

                        Hauptsache wieder 5 Tage lang die Zeitungen voll gekriegt.

                        Aber so schlimm, wie ihr das hier alles beschreibt, finde ich es nicht. Klar steigen die Preise bei einigen Dingen, bei anderen gehen sie wieder runter. Dass wir eine Inflation haben, ist auch Tatsache, momentan sogar über der magischen Grenze von 2%.

                        Aber Lebensmittel, Obst, Gemüse sind hier wirklich im Vergleich zu anderen Ländern billig. ich war im Sommer in Irland und gerade die Lebensmittelpreise waren ein Schock. Dort ist alles wesentlich teurer, sei es eine Flasche Wasser oder ein Sack Kartoffeln. Und da verdienen die Leute ungefähr genausoviel wie hier.
                        Und gerade wenn man sich hier in Deutschland den Wettbewerb zwischen den Discountern ansieht, haben wir es gut getroffen. Das ist in anderen Ländern nicht so.

                        Kommt eben immer darauf an, was und wo man kauft.

                        Nach der Einführung der Maut, war ja klar, dass einiges nach und nach teurer wird, letztendlich zahlt ja wie immer der verbraucher die Mehrkosten...

                        Kommentar


                        • #13
                          Deutschland ist nach der Einführung des Euro wirklich teuer geworden. Viele Beispiele findet man bei den Lebensmittel. Ich Erspare mir hier einen Vergleich. Im Gegsatz ist der Lohn (bei mir jedenfalls) nicht erhöht wurden.
                          Ob Energiekosten oder auch die Miete, alles steigt im Preis.
                          Geld ist nicht alles was Glücklich macht!
                          Ist das Leben nicht zu kurz um zu Streiten?

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von AnnA
                            Deutschland ist nach der Einführung des Euro wirklich teuer geworden. Viele Beispiele findet man bei den Lebensmittel. Ich Erspare mir hier einen Vergleich. Im Gegsatz ist der Lohn (bei mir jedenfalls) nicht erhöht wurden.
                            Ob Energiekosten oder auch die Miete, alles steigt im Preis.
                            Im Kern hast du sicher recht, aber dieses ewige Rumgenörgele an dem Euro kann ich einfach nicht verstehen. Wenn die Herren vom statistischen Bundesamt in Wiesbaden nicht grade Vertuschungskünstler sind, dann ist es eben nicht so, daß aus 2,99 DM 2,99 Euro wurden. Das mag auf einzelne Produkte zutreffen, aber der Durschschnitt dessen, was ein Privathaushalt so braucht im Jahr, ist preislich nie mehr gestiegen, als 2% im Jahr.

                            Eine Signifikante Änderung (z.B Inflation von 100% )seit Einfhrung des Euros ist ein Hirngespinst.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Zefram
                              Im Kern hast du sicher recht, aber dieses ewige Rumgenörgele an dem Euro kann ich einfach nicht verstehen. Wenn die Herren vom statistischen Bundesamt in Wiesbaden nicht grade Vertuschungskünstler sind, dann ist es eben nicht so, daß aus 2,99 DM 2,99 Euro wurden. Das mag auf einzelne Produkte zutreffen, aber der Durschschnitt dessen, was ein Privathaushalt so braucht im Jahr, ist preislich nie mehr gestiegen, als 2% im Jahr.

                              Eine Signifikante Änderung (z.B Inflation von 100% )seit Einfhrung des Euros ist ein Hirngespinst.
                              Nun ist das allerdings auch so daß in diesem Warenkorb alles mögliche drin sind - werden Lebensmittel, Eergie und Zahnpasta teurer kann das statistisch mit billigeren TV - Geräten und Computern ( wo ich mich dann allerdings frage ob jeweils ein aktuelles Gerät berücksichtigt oder lediglich die Preissenkungen der altgeräte in die rechnung eingehen ) ausgeglichen werden - das wiederum führt dann dazu, daß die individuelle Inflationsrate nicht für alle Leute gleich groß ist ( hängt halt vom Konsumverhalten ab )

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X