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Hat Deutschland 3 Millionen Jobs/Stellen ?!

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  • Hat Deutschland 3 Millionen Jobs/Stellen ?!

    Kombilohn könnte drei Millionen Stellen schaffen


    Die Einführung eines Kombilohnes könnte nach Ansicht des sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt (CDU) bis zu drei Millionen Arbeitslose in Beschäftigung bringen. Rund die Hälfte der Arbeitslosen, also zwei bis drei Millionen Menschen, könnten durch eine solche Lohnsubvention wieder Arbeit bekommen, sagte er der «Berliner Zeitung».




    Qualle


    http://www.szon.de/news/politik/aktu...512310333.html


    hartz iv einstellen und dafür Kombilohn ?!

    was sind das für grosse denker kann man den wirklich so dumm sein?

    Hat Deutschland 3 Millionen Jobs/Stellen ?!


    da gehen doch wieder Arbeitsplätze kaput,
    allein die Ein euro jobs haben schon eine riesen schaden angerichtet.
    was geht ab in dem land hier.


    und wir sollen uns auf längere arbeitszeiten einstellen merkelt euch das.

  • #2
    naja ich sag nur so viel
    1€ Job wird vom Arbeitsamt genutzt um die Statistiken zu fälschen und der 1€-Arbeitgeber klatscht sich in die Hände dasser quasi für Lau doch noch nen dummen findet der den job macht.

    Die ganzen 1€ deppen die das mitmachen müssen sind natürlich die Looser schlechthin!

    Das gleiche kann man auch für die 400€ Jobs sagen allerdings ist das nicht ganz so extreme Ausbeute. Zumal 400€ Job noch lange nicht heisst das man auch 400€ bekommt, man DARF BIS 400€ verdienen (auch mehr, aber dann wird wieder versteuert und man bekommt am ende weniger raus) aber ob man das auch schaft auf die 400 zu kommen ist was anderes (realistischer ist da von 250 - 350 auszugehen je nachdem wieviel Arbeit überhaupt da ist!).

    Als Nebenjob, neber der eigentlichen Arbeit/Studium/Schule etc. mag das ja durchaus Sinn für einen machen. Aber mal ehrlich es gibt so viele in Deutschland die nen 400€ Job haben und sonst NIX, das hat imho seinen Sinn als Nebenverdienst verloren.

    Ich will garnicht wissen wieviele *richtige Arbeitsplätze* wegen den 1 + 400€ Jobs wegrationalisiert wurden!

    Hat Deutschland 3 Millionen Jobs/Stellen ?!
    ganz klar nein! wenn deutschland diese jobs hätte dann würden die heute auch gemacht werden müssen!
    Durch so nen Unfug entstehen doch keine NEUEN jobs sondern werden nur richtige Jobs zu solchen degradiert und der Arbeitgeber klatscht sich wieder in die Hände!
    -derzeit keine Signatur-

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    • #3
      Jaja... alles großes Humbug, genauso wie die Annahme wir könnten alle Arbeitslosen im Dienstleistungssektor irgendwie unterbringen.

      Kein Haus braucht 5 Hausmeister, kein Dorf braucht 10 Frisöre, kein Stadtteil 20 Bäcker, noch braucht man 30 Kellner oder Putzfrauen in einem normalen Restaurant.
      Die Menschen sind arbeitslos, weil dank heutiger Technik, die meisten ihrer Jobs nicht mehr vorhanden sind. Der Fortschritt hat sie abgeschafft.
      Es gibt zwar bestimmt Fälle, wo Unternehmen unterbesetzt sind, sei es aus Rendite-Geilheit oder warum auch immer. Aber in den meisten Fällen braucht man dank Computer, Roboter, usw. einfach nicht mehr Leute.

      Dieser Tatsache muss man mal ins Auge sehe. Diese Arbeitslosen werden nie wieder verschwinden, solange man nicht mal neue Lösungsansätze ausprobiert. Man muss sich vom Gedanken lösen, dass man in Zeiten, wo der Fortschritt hin zur Vollautomatisierung geht, auch noch Vollbeschäftigung anbieten könnte.
      Entweder muss man die Arbeitszeit für jeden halbieren oder sonst welche Möglichkeiten finden, die wenige Arbeit die wir noch haben, auf möglichst viele zu verteilen, ohne das der Lebensstandard übermäßig sinkt.

      Es gibt nur wenige Sektoren, wo man dauerhaft noch wirklich Menschen brauchen wird, die Forschung, die Lehre, der Zivilschutz in allen Formen und Alten- und Krankenpflege und Behandlung werden so schnell nicht aussterben, wie die normalen industriellen Berufe. Aber hier muss man halt enorm in die (Aus-)Bildung investieren, denn nur mit einer ordentlichen Ausbildung kann man die Leute auch in diesen Branchen unterbringen und dort expandieren. Aber davon ist Deutschland (und auch der Rest Europas) ziemlich weit entfernt.
      Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
      Makes perfect sense.

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      • #4
        Zitat von ZeroB@NG
        Die ganzen 1€ deppen die das mitmachen müssen sind natürlich die Looser schlechthin!
        Beleidigungen haben noch nie was gebracht. Die Betroffenen können gar nichts ändern, sondern nur brav mitmachen, damit der letzte Groschen nicht auch noch gestrichen wird. Der Gedanke - und sei er auch nur angedeutet - , dass Arbeitslose Deppen und Looser seien, ist grundsätzlich abzulehnen.

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        • #5
          Zitat von Harmakhis
          Es gibt nur wenige Sektoren, wo man dauerhaft noch wirklich Menschen brauchen wird, die Forschung, die Lehre, der Zivilschutz in allen Formen und Alten- und Krankenpflege und Behandlung werden so schnell nicht aussterben, wie die normalen industriellen Berufe. Aber hier muss man halt enorm in die (Aus-)Bildung investieren, denn nur mit einer ordentlichen Ausbildung kann man die Leute auch in diesen Branchen unterbringen und dort expandieren.
          An die Alten- und Krankenpflege dachte ich auch sofort, zumal bei uns die Bevölkerungspyramide ja gar keine Pyramide mehr ist (sondern ein 'Döner' wie ich neulich gelesen habe). Aber ich verstehe an der Stelle nicht, wieso man "enorm" in die Ausbildung bei Altenpflegern investieren muss. Wenn man die medizinische Betreuung (logisch, dass da Ausbildung stattfinden muss) von der eigentlichen Betreuung (Betreuung im eigentlichen Sinne des Wortes ->Dasein um zu helfen, Waschen, Besorgungen usw.) trennt, kann doch sogar entprofessionalisiert werden. Ich bin sicher, die Zivis unter den Usern können da ein bißchen mehr zu sagen, schließlich haben doch manche solche Tätigkeiten unternommen und das ohne 'staatlich geprüft'-Siegel oder bereits vorhandener Berufserfahrung.
          Forum verlassen.

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          • #6
            Zitat von Marvek
            Beleidigungen haben noch nie was gebracht. Die Betroffenen können gar nichts ändern, sondern nur brav mitmachen, damit der letzte Groschen nicht auch noch gestrichen wird. Der Gedanke - und sei er auch nur angedeutet - , dass Arbeitslose Deppen und Looser seien, ist grundsätzlich abzulehnen.

            Marvek glaub mir die gibt es die "Arbeitslose Deppen und Looser "
            genau so wie in allen anderen lebenslagen,
            ich habe einpaar davon eingearbeitet und
            muss sagen es waren könige und götter ihres faches.

            und dann gab es auch die,
            die arbeiten wollten und ihr bestes gaben.
            und sie wurden belohnt mit eine neuen arbeitsvertrag.

            Die Betroffenen können gar nichts ändern, sondern nur brav mitmachen, damit der letzte Groschen nicht auch noch gestrichen wird.

            genau das denken ist falsch, es gibt genug andere,
            die bewiesen haben, beweg dich und änder etwas.

            wenn 3 Millionen auf die strasse gehen würden und
            demonstrieren würden, dann würde sich schon etwas ändern ,
            aber wer hört da schon auf "Arbeitslose Deppen und Looser "


            1-5000 demonstranten könnte -
            kann die polizei spiltten und zerschlagen.
            aber 3 Millionen arbeitslose?

            da kommt das rote kreuz und gibt futterpakete raus.

            und 3 Millionen die in richtung Böörlin gehen
            und da mal so 2-3-4 wochen sitzen bleiben,
            in klitzkleines chaos wird es wohl geben oder?

            wo war das nochmal belgien?
            da hatte die regirung, die steuern erhoben haben,
            gleich am nächsten tag,
            gingen genau 100001 menschen auf die strasse und demonstrierten.

            das selbe in Griechenland, ähnlich in spanien, polen ect...

            du bist deutschland

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            • #7
              Vom herumexperimentieren mit Lohnformen kann man auch nicht mehr Arbeitsplätze zaubern. Die Unzähligen, die schon weggefallen sind, werden wohl kaum wieder rein kommen. Da die Bevölkerung immer älter wird, ist natürlich der Altenpflegebereich immer stärker gefragt. Für mich persönlich wär's aber nichts.
              Am Freitag habe ich den letzten Tag meiner Zwangsarbeit, äh 1-Euro-Job bzw. Statistik-Beschönigung und dann muss ich auch erst mal weitersehen.
              Die Demos sind hier einfach nicht flächendeckend genug, so erreicht man gar nichts. Vielleicht denken viele, ach, nützt ja sowieso nichts oder es geht ihnen noch zu gut.
              >>>Mein YouTube-Kanal<<<
              „Um das Herz und den Verstand eines anderen Menschen zu verstehen, schaue nicht darauf, was er erreicht hat, sondern wonach er sich sehnt.“ ~Khalil Gibran~

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              • #8
                Zitat von Harmakhis:
                Die Menschen sind arbeitslos, weil dank heutiger Technik, die meisten ihrer Jobs nicht mehr vorhanden sind. Der Fortschritt hat sie abgeschafft.
                Das stimmt so nicht! Die Arbeit wurde in den letzten Jahren immer mehr "verdichtet", soll heißen, dann jetzt 2 das machen, was eigentlich sonst 5 Leute getan hätten. Bei meiner Schwester sind zwei Kollegen umgekippt, weil das Pensum nicht zu schaffen ist und die restlichen schieben Hunderte von Überstunden vor sich her, von nicht genommenem Urlaub mal ganz zu schweigen. Ich weiß nicht, wo die Mär herkommt, es gebe keine Arbeit. Es gibt nur keine Arbeitsplätze, weil die Unternehmer zu geizig sind, genug Leute einzustellen. Die allgemeine Situation bringt jeden dazu, weit mehr als vertraglich vereinbart zu schuften. Das ist kein Einzelfall, ich sehe sehr viele solche Fälle. Große Firmen beispielsweise haben Einstellungstopp und holen sich das Personal über Dienstleister und über Verträge als Freiberufler. Die Arbeitswelt hat sich geändert, dennoch ist immer noch genug Arbeit für alle da, wenn sie nur sinnvoll verteilt würde.
                www.sttos.de

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                • #9
                  Mal angenommen 3 Millionen demonstrieren, schafft das Arbeitsplätze ? Naja vielleicht bei der Bereitschaftspolizei, aber das kann ja wohl nicht das Ziel der Sache sein. Und was ist bitte eine "sinnvolle Verteilung" der Arbeit. Ich schiebe selber ne Menge unbezahlte Überstunden, aber für ne 2te Stelle ist es nun doch nicht genug, mal ganz davon abgesehen, dass die nicht finanzierbar wäre. Ökonomen sagen hier in der Regel, dass ein funktionierender Markt eine solche Verteilung sicherstellt. Es erscheint mir nur halt als frag,lich, ob eine Marktlösung im deutschen Arbeitsmarkt möglich ist, anstelle der bisherigen Verteilungsbürokratie. Ausserdem wäre ich mir nicht so richtig sicher, ob die Lösung dann auch akzeptiert werden würde, da es deutliche Verlierer geben würde.
                  LANG LEBE DER ARCHON

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                  • #10
                    Zitat von Direwolf
                    Mal angenommen 3 Millionen demonstrieren,
                    schafft das Arbeitsplätze ?
                    Naja vielleicht bei der Bereitschaftspolizei,
                    aber das kann ja wohl nicht das Ziel der Sache sein.
                    1 schaft nix der wird als beklopt gehalten und
                    kommt in die klapse, aber meinst du das 3 Millionen,
                    nix bewirken würden?! können?!

                    Und was ist bitte eine "sinnvolle Verteilung" der Arbeit. Ich schiebe selber ne Menge unbezahlte Überstunden, aber für ne 2te Stelle ist es nun doch nicht genug, mal ganz davon abgesehen, dass die nicht finanzierbar wäre.
                    überstunden hat es immer gegeben und
                    es gab eine zeit da wurden die auch bezahlt.

                    aber was jetzt abgeht,
                    dieser kranke virus, von du musst immer für die firma da sein ect....
                    koste es was es wolle,
                    ich kenn einen der hat die letzten 6 monate kein tag freigehabt.

                    ist das normal?
                    stimmt da das preis leistungs verhältniss ?
                    der typ am arsch.

                    aber wehe der schreibt sich krank oder meckert,
                    gibt genug idioten die das weitermachen.


                    es gibt gebug beispiele die Deutschland hemmen und AUSBREMSEN.
                    das war thema von vor 15 jahren und ist es heute noch,
                    nur labern nix ändern und in 15 jahren wird es schlimmer sein,
                    aber genau so wie heute.

                    alles wollenma haben,
                    aber nur nix in deutschland, alles weit weg hier ist doch kein las vegas.

                    wenn du das so haben willst musst du ins ausland gehen.

                    hier ist deutschland sowas brauchen wir hier nix.

                    du bist deutschland.

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                    • #11
                      Ich kapier beim besten Willen nicht was du sagen willst.
                      LANG LEBE DER ARCHON

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                      • #12
                        Zitat von Direwolf
                        Und was ist bitte eine "sinnvolle Verteilung" der Arbeit. Ich schiebe selber ne Menge unbezahlte Überstunden, aber für ne 2te Stelle ist es nun doch nicht genug, mal ganz davon abgesehen, dass die nicht finanzierbar wäre.
                        Eine sinnvolle Verteilung wäre durch eine Reduktion der Arbeitszeit möglich, d.h. die vorhandene Arbeit wird auf mehr Leute verteilt. Finanzierbar ist dies locker, es würde nur eine Umverteilung erfordern. Es wäre eine Massnahme, die die Errungenschaften der Produktivität allen zugänglich machen würde - und nicht einer winzigen Minderheit, die ihren Reichtum mehrt und Arbeitsplätze vernichtet, was sie dank der gestiegene Produktivität und der gestiegene Angst vor Arbeitslosigkeit leicht machen kann.
                        Zitat von Direwolf
                        Ökonomen sagen hier in der Regel, dass ein funktionierender Markt eine solche Verteilung sicherstellt. Es erscheint mir nur halt als frag,lich, ob eine Marktlösung im deutschen Arbeitsmarkt möglich ist, anstelle der bisherigen Verteilungsbürokratie.
                        Was meinst du mit Verteilungsbürokratie? Und was soll eine Marktlösung sein? Ich kenne kein Industrieland ohne Massenarbeitslosigkeit. Es gibt nur Länder, in denen die Statistik anders geführt wird.


                        Zu eigentliche Thema: vom Kombilohn halte ich überhaupt nichts. Kombilöhne sind massive Subventionen für "Arbeitgeber", eine erneute Massnahme, um deren Kosten zu senken. Solche Massnahmen waren in den letzten Jahren schon vollkommen erfolglos gegen die Massenarbeitslosigkeit, da niemand mehr Leute einstellt nur weil es billiger wird. Diese Massnahme wird nur sehr viel Kosten und weitere Umverteilung zu den Reichsten bedeuten.
                        Resistance is fertile
                        Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
                        The only general I like is called strike

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                        • #13
                          Arbeitszeitverkürzung bedeutet nichts anderes, als eine Verteuerung des Produktionsfaktors Arbeit. Dies ist selbst dann gegeben, wenn man sie ohne Lohnausgleich durchführt, da es zu Koordinationsverlusten kommen muss, mal ganz davon abgesehen, dass eine Verkürzung in vielen Bereichen gar nicht möglich wäre. Eine Verkürzung ohne Lohnausgleich halte ich aber für ziemlich unrealistisch. Mit anderen Worten die angebotene Arbeitsleistung wird deutlich teurer. Logische Folge ist ein Rückgang der Nachfrage nach Arbeitskraft, denn zum einen kann Arbeit durch Kapital substituiert werden (jedenfalls im gewissen Umfang), zum anderen wird der Kostennachteil gegenüber dem Ausland größer was dazu führt, dass Produktionen abwandern. In den Arsch gekniffen sind dann die immobilen arbeitsintensiven Branchen, deren Produkte dann eben mächtig teuerer werden. Klingt nach einer tollen Zukunftsperspektive....

                          Mit Verteilungsbürokratie meine ich unser Tarifkartell und die BA. Einen echten Arbeitsmarkt findet man in Deutschland hingegen nur bei den nicht tarifgebundenen, zB bei Akademikern. Der Nachteil der Marktlösung ist allerdings, dass sich die Löhne in beide Richtungen bewegen können. So werden heute Entwicklungsingenieure händeringend gesucht und verdienen daher ein Heidengeld. Bei anderen, zB den Volkswirten gehen die Einstiegsgehälter hingegen seit Jahren zurück. Das ist grob vereinfacht eine Marktlösung. Aber da sie ständig auch Verlierer produziert halte ich sie für nicht durchsetzbar.
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                          • #14
                            Zitat von Direwolf
                            Arbeitszeitverkürzung bedeutet nichts anderes, als eine Verteuerung des Produktionsfaktors Arbeit.
                            Sicher, weshalb im Kapitalismus ja auch die Tendenz in Richtung Massenarbeitslosigkeit und höheren Ausbeutung vorhanden ist. Eben die Tendenz, die Produktionskosten des "Faktors Arbeit" zu senken, um die Gewinne zu erhöhen.
                            Zitat von Direwolf
                            Mit Verteilungsbürokratie meine ich unser Tarifkartell und die BA. Einen echten Arbeitsmarkt findet man in Deutschland hingegen nur bei den nicht tarifgebundenen, zB bei Akademikern.
                            Und warum sollte dies eine Verteilungsbürokratie sein? Was verteilt diese Bürokratie? Die Arbeitsplätze?! Es stimmt, dass in erster Linie bei Spezialisten "Angebot und Nachfrage" über die Lohnhöhe entscheiden. Aber jedem sollte klar sein, dass bei einem Überangebot an Arbeitskräften - der Normalfall bei Nicht-Spezialisten - die Löhne nur sinken können. Mehr Arbeitsplätze wird es durch den "Markt" aber nicht geben.
                            Resistance is fertile
                            Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
                            The only general I like is called strike

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                            • #15
                              Oh man was glaubst du eigentlich bestimmt die nachgefragt Menge Arbeitskraft ?? Der Preis ist es bei dir ja offensichtlich nicht.

                              Aber in einem Punkt hast du tatsächlich recht. Der Preis für unqualifizierte Arbeit muß bei einer Marktlösung gewaltig fallen - deshalb halte ich sie ja auch für nicht realisierbar. Nur wird damit ebend automatisch auch der preismechnismus ausser Kraft gesetzt, Angebot und Nachfrage können sich nicht mehr ausgleichen, die Folge ist Arbeitslosigkeit.

                              In sofern könnte der Kombilohn ein Ansatz sein, da er die Folgen eines Marktgerechten Lohnes abfedert. Nur sehe ich da 2 Probleme. Nämlich zum einen stellt sich die Frage wie eine solche Dauersubvention finanziert wird und zum anderen ist das Ergebnis eigentlich ein ineffizienter Produktionsprozess.
                              LANG LEBE DER ARCHON

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