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100 Fragen für Ausländer

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  • 100 Fragen für Ausländer

    Deutscher werden? 100 Fragen, 100 Antworten

    Einbürgerungstest: Die hessische Vorschlagsliste für alle, die deutsche Staatsbürger werden wollen. Ausländer, die den deutschen Paß wollen, sollen viel über Deutschland, seine Geschichte, Kultur, Gesellschaft wissen. Und: Wieviel hätten Sie gewußt? Die Antworten zum Test.
    Der hessische Einbürgerungstest wird in den Bundesländern heftig diskutiert. Die CDU/FDP-regierten Länder Niedersachsen und Baden-Württemberg begrüßten ausdrücklich den Vorstoß von Hessens Innenminister Volker Bouffier (CDU). Hamburgs Innensenator Udo Nagel hat sich bereits in der Vergangenenheit für ein möglichst bundeseinheitliches Vorgehen bei den Einbürgerungen ausgesprochen.




    Den aktuellen Vorschlag aus Hessen wird die Innenbehörde bis zur nächsten Innenministerkonferenz genau prüfen.

    I.

    Deutschland und die Deutschen

    1. Wie viele Einwohner hat Deutschland?

    82,45 Millionen.

    2. Nennen Sie drei Flüsse, die durch Deutschland fließen!

    Rhein, Donau, Elbe.

    3. Nennen Sie drei deutsche Mittelgebirge!

    Schwarzwald, Harz, Teutoburger Wald.

    4. Wie heißt die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland?

    Berlin

    5. Wie viele Bundesländer hat die Bundesrepublik Deutschland? Nennen Sie sieben Bundesländer und ihre Hauptstädte!

    16; Bayern (München), Niedersachsen (Hannover), Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf), Thüringen (Erfurt), Baden-Württemberg (Stuttgart), Sachsen (Dresden), Schleswig-Holstein (Kiel).

    6. Nennen Sie drei Staaten, die an die Bundesrepublik Deutschland grenzen!

    Frankreich, Dänemark, Polen.

    7. Welche Voraussetzungen muß man erfüllen, um deutscher Staatsbürger zu werden?

    Grundvoraussetzung ist der legale, auf Dauer angelegte Aufenthalt von mindestens acht Jahren und der Besitz eines entsprechenden Aufenthaltstitels. Für Ausländer, die erfolgreich an einem Integrationskursus teilgenommen haben, reduziert sich diese Mindestaufenthaltszeit um ein Jahr. Ferner wird verlangt, daß Einbürgerungswillige sich zu den Grundsätzen der Verfassung bekennen und über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen.

    8. Nennen Sie drei Gründe, warum Sie deutscher Staatsbürger werden wollen!

    Soziale Sicherheit; eine freiheitliche, tolerante Gesellschaft, an der ich teilhaben möchte; weil ich mich in Deutschland beheimatet fühle.

    II.

    Grundlinien deutscher Geschichte

    9. Was verstehen Sie unter dem Begriff Reformation, und wer hat sie eingeleitet?

    Eine Bewegung innerhalb der christlichen Kirche, die am Anfang des 16. Jahrhunderts die Vorherrschaft des Papstes beendete und zur Gründung protestantischer Kirchen führte, eingeleitet von Martin Luther (Thesen-Anschlag am 31. Oktober 1517 an der Schloßkirche zu Wittenberg).

    10. Welche Versammlung tagte im Jahr 1848 in der Frankfurter Paulskirche?

    Frankfurter Nationalversammlung

    11. Die erste Republik mit demokratischer Verfassung in Deutschland wurde 1918 ausgerufen. Wie wird diese erste deutsche Republik genannt?

    Weimarer Republik.

    12. Wann ging diese erste deutsche Republik zu Ende?

    1933

    13. In welchen Jahren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Deutschland eine Diktatur?

    1933 bis 1945

    14. Wie hieß die damals herrschende Partei?

    NSDAP

    15. Erläutern Sie den Begriff Holocaust!

    Der Holocaust bezeichnet einen Völkermord, in diesem Sinne den Massenmord an etwa sechs Millionen Juden in Europa zur Zeit des Nationalsozialismus.

    16. Wenn jemand den Holocaust als Mythos oder Märchen bezeichnet: Was sagen Sie dazu?

    Ein Lügner, der aus der Geschichte nichts lernen will, und in Deutschland ein Straftäter, der wegen Volksverhetzung verurteilt werden kann.

    17. Erläutern Sie den Begriff Existenzrecht Israels!


    Qualle



    also ich finde es schon richtig, das man die sprache kennen sollte bzw. die geschichte,
    das land und auch nen job und haben sollte.

    es gibt ja genug die kein/kaum deutsch können und
    den deutschen ausweiss erhalten haben,
    nur damit sie in der bundesliga mitspielen

    was denkt ihr?! vorteil nachteil? für wenn

    und was für einen vorteil währe es für Deutschland selber?

  • #2
    Dazu nur trocken folgendes :

    Zitat von taz
    20 Rüsselsheimer im Einbürgerungstest
    Hessen will einen Wissens- und Wertetest für Einbürgerungswillige deutschlandweit etablieren. Die taz hat schon mal 20 Deutsche geprüft. Die Top-Antworten: 1. Alle Gewalt geht von der Polizei aus. 2. Mannheim ist Hauptstadt von Rheinland-Pfalz

    AUS RÜSSELSHEIM
    KLAUS-PETER KLINGELSCHMITT

    Fußgängerzone Opelstadt Rüsselsheim gegen 10 Uhr am Mittwoch. Am Vortag hat Hessens CDU-Regierung ihren künftigen Test für Einwanderer vorgestellt, die Union will ihn vielleicht sogar bundesweit zur Geltung bringen. Zeit, den Test zu testen.

    10 Uhr, das ist auch die Zeit nach dem Frühstück, in der das Gehirn des gesunden Menschen am Limit arbeitet und die in klinischen Testreihen ermittelte Leistungskurve des Homo sapiens angeblich steil nach oben schießt. Und tatsächlich können alle Probanden in der Innenstadt eine Frage aus dem neuen hessischen Einbürgerungsleitfaden "Wissen und Werte in Deutschland und Europa" prompt beantworten: Die nach dem "Wunder von Bern" nämlich. Im Fußball-WM-Jahr und nach dem Erfolg des gleichnamigen Films vielleicht kein ganz so großes Wunder mehr. Ebenfalls alle wissen, dass Berlin die Hauptstadt von Deutschland ist. Immerhin.

    Das Hauptstädteraten

    Allerdings wird es bei allem, was darüber hinausgeht, schon schwieriger. Keiner von gut 20 befragten Deutschen aller sozialen Schichten und Altersgruppen kann die Namen der Bundesländer aufsagen, die heute auf dem Gebiet der ehemaligen DDR existieren. Thüringen ist noch kein Problem. Sachsen auch nicht. Mecklenburg-Vorpommern kennen noch einige. Aber dass es auch Sachsen-Anhalt gibt, weiß nur ein Ingenieur aus der Motorenentwicklung bei Opel. Er weiß sogar, dass Magdeburg die Haupstadt dieses Landes ist. Dagegen kennen fünf Befragte noch nicht einmal die hessische Landeshauptstadt. Vielfach wird Frankfurt statt Wiesbaden genannt. Einer hält Leipzig für die Hauptstadt von Sachsen, ein Opel-Rentner glaubt, dass das badische Mannheim der Regierungssitz von Rheinland-Pfalz ist. Alles potenzielle Kandidaten für die Ausbürgerung.

    Blamabel wird es jedoch erst bei den Fragen aus den Kapiteln "Verfassung und Grundrechte" oder "Bundesstaat, Rechtsstaat und Sozialstaat" der Einbürgerungsfibel. Eine 45 Jahre alte Hausfrau glaubt etwa, dass alle Staatsgewalt in Deutschland "von der Polizei" ausgeht. Ein arbeitsloser 24-Jähriger gibt die Volksgewalt glatt an die "Bundesregierung" ab. Er weiß auch wenig über seine Grundrechte. Die Meinungsfreiheit kennt er. Und das Demonstrationsrecht. Dann ist aber auch schon Schluss.

    Die Grundrechtefrage

    Vier Grundrechte sollen die Einbürgerungswilligen laut Fragenkatalog benennen können - mindestens. Vor dem Gemeindehaus der evangelischen Kirche mischt sich ein Obdachloser ein. "Saufen bis zum Abwinken", ruft er, sei doch auch ein Grundrecht. Der 24-Jährige und die Hausfrau gehen schnell weiter.

    Ein stadtbekannter Politiker, der nach der Befragung großen Wert darauf legt, anonym zu bleiben, weiß etwa nicht, was Otto Hahn 1938 erstmals gelang. Und auch nicht, welcher deutsche Physiker mit seiner Entdeckung 1895 die medizinische Diagnose "bis zum heutigen Tag revolutionierte". Hätten Sie's gewusst?

    Zur Ehrenrettung der Einwohner von Rüsselsheim muss allerdings angemerkt werden, dass alle Befragten wenigsten einen Pionier des Automobilbaus in Deutschland benennen können: Adam Opel. Und fast alle Befragten sind sich darin einig, dass dieser Fragenkatalog für einbürgerungswillige Ausländer selbst für die meisten Deutschen "zu schwierig" sei. Eine "Schikane" nennt eine 25-jährige Deutsche in der Stadt mit einem Ausländeranteil von knapp 30 Prozent die Einbürgerungsfibel. Und eine Türkin, die seit 30 Jahren in Deutschland lebt, perfekt Deutsch spricht und bei einer Bank arbeitet, schimpft laut: "Seit mehr als einem Jahr liegt mein Antrag auf Einbürgerung vor. Geschehen ist bis jetzt nichts. Vielleicht wollen die uns hier gar nicht haben!" Zehn willkürlich ausgewählte Fragen aus dem Katalog und allen Wissensgebieten kann sie im Übrigen richtig beantworten.

    taz vom 16.3.2006, S. 5, 129 Z. (TAZ-Bericht), KLAUS-PETER KLINGELSCHMITT

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    • #3
      Ich will den Test nicht verteidigen aber man sollte dabei auch bedenken, dass man sich als Einbürgerungswilliger ein wenig auf eben diesen vorbereitet.

      Das nicht viele den Fragenkatalog aus dem Stehgreif beantworten können, darüber brauch man nicht zu diskutieren. Sinn sollte es viel mehr auch sein, dass sich die Anwärter etwas intensiver mit dem Land beschäftigen sollen dessen Staatsangehöriger sie werden wollen. In den USA z.B. sieht die Sache doch ähnlich aus oder?
      Das die Frau im letzten Absatz so lange warten muss ist selbstverständlich ein Unding aber sie sollte aufgrund ihrer (Sprach-)Kenntnisse jetzt weniger Schwierigkeiten haben den Test zu bestehen, mit entsprechender Vorbereitung.
      Generell ist solch ein Test sicher "besser" als die Methoden mit denen z.B. Dänemark versucht Einwanderer und Einbürgerungskandidaten fern zu halten.

      Die Zeit hatte dazu neulich einen Artikel.
      http://www.zeit.de/2006/11/Dnemark-Text
      »Ich habe nie eine Chance hastig vergeben, sondern lieber gemütlich vertändelt.« - Willi »Ente« Lippens

      Läuft!
      Member der No - Connection

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      • #4
        Zitat von Nopper
        Ich will den Test nicht verteidigen aber man sollte dabei auch bedenken, dass man sich als Einbürgerungswilliger ein wenig auf eben diesen vorbereitet.

        Das nicht viele den Fragenkatalog aus dem Stehgreif beantworten können, darüber brauch man nicht zu diskutieren. Sinn sollte es viel mehr auch sein, dass sich die Anwärter etwas intensiver mit dem Land beschäftigen sollen dessen Staatsangehöriger sie werden wollen. In den USA z.B. sieht die Sache doch ähnlich aus oder?
        Das die Frau im letzten Absatz so lange warten muss ist selbstverständlich ein Unding aber sie sollte aufgrund ihrer (Sprach-)Kenntnisse jetzt weniger Schwierigkeiten haben den Test zu bestehen, mit entsprechender Vorbereitung.
        Generell ist solch ein Test sicher "besser" als die Methoden mit denen z.B. Dänemark versucht Einwanderer und Einbürgerungskandidaten fern zu halten.

        Die Zeit hatte dazu neulich einen Artikel.
        http://www.zeit.de/2006/11/Dnemark-Text
        Dieser Aussage kann ich zustimmen. Wenn man den Test bei Deutschen anwenden würde, würden auch viele durchfallen. Aber wie von Nopper gesagt, man kann bei einer Einbürgerung schon erwarten, dass man sich etwas mit dem Land auseinander setzt bevor man eingebürgert wird (den Test schreibt).

        Was das wahrscheinliche Versagen der Deutschen betrifft... wäre es durchaus denkbar ihn als eine Art Leitfaden für Grundwissen in Schulen herzunehmen und den Unterricht darum herum aufzubauen.
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        • #5
          also ich habe mir jetzt mal den gesamten fragebogen angesehen. ich finde nicht dass er schwer ist und die abgefragten sachen sollte jemand, der freiwillig die deutsche staatsbürgerschaft annehmen möchte doch wirklich wissen, ganz einfach weil man von so jemandem erwarten kann, dass er mit bedacht die staatsbürgerschaft wechselt und in seinem neuen land eine mündiger bürger sein will.
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          • #6
            Wie sieht das denn genau aus? Ab wann hat man bestanden?
            Ich hab in einem anderen Forum was von 50% richtigen Antworten gehört.
            Ich denke doch, dass wenigstens das für die meisten Deutschen doch noch drin ist. Erst recht wenn sie sich auf den Test ein wenig vorbereiten können.
            Aber insgesamt sind die Fragen sicherlich nicht unbedingt leicht. Schon garnicht für einen Ausländer.
            Trotzdem, ich finde die ganze Idee mit dem Test sehr gut.

            Hatte übrigens gut 90 von 100 Fragen aus dem Stegreif richtig.
            Mit der Kultur haperts ein wenig

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            • #7
              Ich habe auch mal vor Jahren eine "Umfrage" auf Schufte gemacht und gefragt, wann der zweite Weltkrieg war, wie der erste Bundeskanzler hieß etc. - die meisten konnten das nicht beantworten.
              Einige ältere haben gelacht - solange, bis ich sie fragte, wie der letzte Reichspräsident hieß.

              Meiner Meinung nach sollte man sich auf die Förderung von Sprachkenntnissen konzentrieren, nicht darauf, dass sie Gemälde unterscheiden können.
              Republicans hate ducklings!

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              • #8
                Halte diesen Test für völlig daneben.

                Wie endar schon erwähnte, sollte man mehr Unterstützung in Sachen Verständigung anbieten und nicht solch blödsinnige Fragen stellen, die von Einheimischen ja nicht einmal beantwortet werden können. (was ich traurig finde!)

                Wir sollten uns erst einmal auf ein besseres Bildungswesen im Allgemeinen konzentrieren, bevor wir ausländische Mitbürger mit solchen Fragen malträtieren.
                "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
                DEUTSCHE AIDS-HILFE-DRK
                ÄRZTE OHNE GRENZEN-AMNESTY INTERNATIONAL DEUTSCHLAND

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                • #9
                  Es geht ja nicht darum daß dieser Test nicht durch lernen schaffbar wäre (wie jeder andere Test ist er das selbstverständlich), sondern um die Unsinnigkeit der dahinter stehenden Idee vom "diplomierten Deutschen". Kenntnisse über die Hauptstädte der Bundesländer oder gar über deutsche Erfinder von vor 100 Jahren haben eben keinerlei Bezug zur deutschen Staatsbürgerschaft - unter anderem deswegen, weil ein Gorpßteil der "echten" Deutschen dieses Wissen eben auch nicht besitzt. Als Kriterium für "deutsch sein" scheidet es also logischerweise aus. Im Übrigen kann man der deutsch-typischen Frage "Na, wo kommst du denn her? Ich mein jetzt richtig?" wohl kaum sinnvoll mit "Hey, ich weiß daß Wiesbaden die hessische Hauptstadt ist" entgegnen.
                  Dazu kommt, daß die Idee man könnte sich durch einen Wissenstest zum Deutschen qualifizieren völlig unsinnig ist. Dieser Test fuktioniert eben wie der durchschnittliche Latein-Vokabeltest: Pauken, Test bestehen, und hinterher bleibt ein wenig was hängen (das ist zumindest die pädagigische Idee - in der Realität dürften hingegen sowohl Latein-Vokabeln als auch Reichspräsidentennamen recht schnell wieder vergessen werden). Mit dem anschließenden Leben "als Deutscher" hat das doch kaum was zu tun. Sinnvoller wären vielmehr eben Überprüfungen hinsichtlich Sprachfähigkeiten und Alltagsfähigkeiten (etwa die deutsche Bürokratie ), meinetwegen auch hinsichtlich Funktionsweise der Demokratie und der deutschen Geschichte - aber eben nciht in Form von (am besten noch multiple-choice) Abfragen die strukturell schon ein reines "Lernen auf den Punkt" implizieren.

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                  • #10
                    Zitat von endar
                    ...solange, bis ich sie fragte, wie der letzte Reichspräsident hieß.
                    Das ist ja meines Wissens auch gar nicht so einfach zu beantworten. Nominell war Dönitz der letzte Reichspräsident, aber so viel Reich hatte er nicht mehr, und so wirklich "rechtmäßig" war seine Ernennung durch Hitler (wie so einige andere Dinge) auch nicht. Und Hitler selbst war zwar nach Hindenburgs Ableben ebenfalls "Reichspräsident", führte den Titel aber nicht und wollte mit der Verfassung von 1919 auch sonst nicht viel zu tun haben. Was hast Du denn als richtig gelten lassen?

                    Generell finde ich die Fragebogen insoweit sinnvoll, als es nicht schadet, sich mit dem Land, dessen Staatsangehöriger man sein will, auseinanderzusetzen. Vor allem ist der hessische Fragebogen gerade kein "Gesinnungstest" wie in Baden-Württemberg, sondern ein reiner Wissenstest.
                    Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
                    -Peter Ustinov

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                    • #11
                      @Sandswind: Nein, nein, ich hatte schon nach dem der Weimarer Republik gefragt.
                      Republicans hate ducklings!

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                      • #12
                        Was fuer ein krasser Fragebogen. Mal ohne Scheiss, welcher Deutsche kønnte dne denn komplett fehlerlos beantworten? Gerade was die Politikteile betrifft, die fand ich schon ziemlich schwer, da ich miche cht null dafuer interesiere.

                        Meiner meinung nach sollten Auslænder einen Sprachkurs belegen muessen oder vielleicht auch nen Sprachtest absolvieren und dazu noch einen Kultur/Geschichtsueberblickkurs. Aber das reicht dann auch. Meine Guete, man kann echt uebertreiben o.O
                        Don't you hate it when you look in your closet for clothes and you find Narnia instead??

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                        • #13
                          Zitat von Sukie
                          Was fuer ein krasser Fragebogen. Mal ohne Scheiss, welcher Deutsche kønnte dne denn komplett fehlerlos beantworten?
                          Soweit ich das überblicke geht es ja gar nicht darum, alles richtig zu machen. Damit soll vielmehr gewährleistet werden, daß ein absolutes Grundwissen vorhanden ist und man sich überhaupt mal mit dem Gemeinwesen auseinandersetzt, in dem man leben möchte.

                          Gerade der Politkteil ist da sogar recht wichtig, denn immerhin soll ein Neubürger ja auch mal wählen können und soll wissen, an wen er sich mit welchem Anliegen wenden kann. Ein gebürtiger Deutscher sollte ein vergleichbares Grundwissen an sich aus der Schule haben - ob man von seinem Wahlrecht dann Gebrauch macht, liegt letztlich sowieso im Ermessen den Einzelnen.
                          Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
                          -Peter Ustinov

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                          • #14
                            Letzte Annahme ist allerdings schon etwas naiv. Zudem ist eben nciht einzusehen, welche Relevanz die Namen der Hauptstädte der Bundesländer haben (das ist ja praktisch Erdkunde ). Gerade die Tatsache, daß man vielleicht 50% oder so erreichen muss bewirkt doch, daß das abgefragte Wissen völlig beliebig wird, nach dem Motto "Wiesbaden bringt genauso viel wie ein Grundrecht oder die Kenntnis wer den Bundeskanzler wählt". Da lernt man doch am ehesten daß was man am leichtesten Einpauken kann (also mglw. eher die Namen der Bundesländer. Das ist Bildung auf Quizshow-Niveau.

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                            • #15
                              Habt ihr mal mitbekommen, wie das in den Niederlanden gehandhabt wird? Dort bekommen die Kandidaten einen Film vorgeführt, in dem eine barbusige Schönheit dem Meer entsteigt. Wer sich darüber aufregt, bekommt die Staatsbürgerschaft nicht.

                              Ich glaube, ich sollte mal einen einbürgerungsantrag stellen
                              Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                              endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                              Klickt für Bananen!
                              Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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