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Paparazzi - Lästig oder einfach nur Pressefreiheit

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  • Paparazzi - Lästig oder einfach nur Pressefreiheit

    Paparazzi sorgen für die Schlagzeilen, die wir denke ich alle hin und wieder lesen.

    Paparazzi können zu Täter werden wie es wahrscheinlich bei Prinzess Diana der Fall war. Sie können aber auch zu Opfern werden, wenn sie z.B. von Ernst August verprügelt werden.

    Ein Artikel über unsere Kanzlerin wie sie auf Osterfotos reagiert hat, hat mir gefallen. Ich hätte aber doch die Frage, wie ihr über Paparazzi denkt?!

    http://www.n24.de/boulevard/nus/inde...41915112800002

    Just because it is the truth doesn't mean anyone wants to know about it.
    Alle vier Jahre machen die Wähler ihr Kreuz. Und hinterher müssen sie's dann tragen. - Ingrit Berg-Khoshnavaz
    Statt 'Gier' sagen wir 'Profitmaximierung', und schon wird aus der Sünde eine Tugend. - Ulrich Wickert

  • #2
    Nicht nur Angela Merkel dankt der Deutschen Presse - ich auch!
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    • #3
      Naja, wenn man unter Paparazzi wirklich nur die Hardcore-Fotografen versteht, die niemandem auch nur ein bißchen Privatsphäre gönnen und jede Peinlichkeit zu Geld machen, dann finde ich das persönlich sehr fragwürdig. Da täte ein wenig Selbst"zensur" sicher ganz gut.

      In Extremfällen kann es Sinn machen, dagegen juristisch vorzugehen, aber meistens ist eine souveräne Reaktion (wie die von Merkel) wohl besser. Es stimmt nämlich: Die Bevölkerung fällt ein moralisches Urteil (und manche ein ästhetisches, gell LuckyGuy? ), das viel deutlicher ist. Und mal ehrlich: Wer will denn bitte die Kanzlerin beim Umkleiden sehen? Das interssiert doch wirklich keinen.
      Zuletzt geändert von Sandswind; 20.04.2006, 11:17.
      Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
      -Peter Ustinov

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      • #4
        ich finde, dass paparazzis völlig überflüssig sind, weil ihre arbeit doch schwer die privatsspähre von personen verletzt um dabei "informationen" zu erhalten, die in überhaupt keiner weise von öffentlichem interesse sein können, da sie wirklich nur nachrichten der nachrichten wegen sind.
        der europäische gerichtshof hat dazu mal das hier abgelassen, und trifft damit auch ganz gut meine meinung:

        http://www.echr.coe.int/ger/Chamber%...%20version.htm
        This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
        "I was a victim of a series of accidents, as are we all."
        Yossarian Lives!

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        • #5
          Die Paparazzi sind eigentlich kein Problem, sondern bloss ein Syptom des Problems.
          Warum machen diese Leute den Job? - Weil ihnen die Revolverblätter ne Menge Kohle zahlen.
          Warum zahlen die Revolverblätter viel Kohle für solche Bilder? - Weils den Absatz des Blattes steigert.
          Warum steigert es den Absatz des Blattes? - Weil Detlev Durchschnittsbürger diesen Schrott lesen will.

          Wenn keiner mehr die Bild oder Bunte, oder wie dese Mist"zeitungen" noch alle heissen, lesen würde, würden die Paparazzi ganz von alleine aussterben.
          Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

          - Florance Ambrose

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          • #6
            Huch! Erstmal....igh, wer will denn Nacktaufnahmen von unserer Frau Kanzlerin sehen? *Schüttel* Ihre Antwort darauf finde ich aber wirklich respektabel, gerade weil sie sich überlegen zeigt. Ich hab zwar für die SPD gewählt, aber ich finde dennoch, dass Merkel ihren Job gut macht.

            Zu Paparazzis. Ja, warum gibt es sie? Wie HMS gesagt hat, sie existieren, weil die Leute solche Fotos sehen wollen. Und warum wollen Leute diese Fotos sehen? 1. Weil ihr eigenes Leben so unspektakulär ist, dass sie sich ein bisschen wie ein Teil der High Society fühlen, wenn sie an derem Leben in dieser Form teilhaben. 2. Weil es den meisten Menschen nicht ausreicht, seinen *Star* nur im Fernsehen zu sehen, sondern weil sie alles über diese Person wissen wollen und 3. Nicht zuletzt weil es die Menschen sehr befriedigend finden, zu sehen, dass *Celebrities* auch nur pupsen und kacken und Pannen haben wie alle anderen Otto Normalbürger auch.

            Paparazzis verdienen ja nur ihr Geld. Teilweise sind ihre Methoden fragwürdig, aber das gehört wohl zu dme Job dazu. Je weniger penetrant man ist, desto weniger Geld kommt in die Kasse!
            Don't you hate it when you look in your closet for clothes and you find Narnia instead??

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            • #7
              Sind wir nicht alle Voyeure und die Opfer der Paparazzi sind (nicht alle aber einige) Exibitionisten. Politiker eher weniger, aber Schauspieler dafür eher mehr.

              Ohne Paparazzo keine Puplicity und ohne Puplicity kein Geld in den Kassen der Promis.

              Von daher seh ich das weniger eng.
              Allerdings interessieren mich Zellulite und Speckbäuche eher weniger

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              • #8
                Klar gibt es Paparazzi, weil die Leute ihre Bilder sehen wollen.

                Aber das spricht sie nicht von der Verantwortung frei, selber eine moralische Grenze zu ziehen und dann halt mal ein Foto nicht zu machen um die Würde der Personen zu wahren.

                Selbstverständlich stehen Stars im Licht der Öffentlichkeit und dass sie im Gerede sind, ist Teil ihres Erfolges. Aber es gibt Grenzen, die man aus Respekt nicht überschreiten sollte. Ich glaube, so mancher Promi hätte ein besseres Verhältnis zur Presse, wenn die Paparazzi mehr Respekt vor den Menschen hätten.

                Whyme
                "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
                -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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                • #9
                  Paparazzi sind genau so unnötig wie "ein Kropf". Auch Menschen, die im Rampenlicht stehen, haben ein Recht auf Privatspähre. Aber verprügeln muss man sie, die Paparazzi, nicht. Ernst Haugust sollte sich schämen

                  EnterpriseE

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