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Schulausschluss Wegen Burka

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  • Schulausschluss Wegen Burka

    "Lehrer müssen Schülern ins Gesicht sehen"

    Weil zwei Schülerinnen einige Tage lang total verschleiert erschienen, hat eine Bonner Gesamtschule die 18-Jährigen vom Unterricht ausgeschlossen. Die Entscheidung findet Beifall in der Politik, auch der Zentralrat der Muslime hält Burkas in Schulen für falsch.


    Zwei Schülerinnen der Bonner Bertolt-Brecht-Gesamtschule sind wegen ihres Ganzkörper-Schleiers für zunächst zwei Wochen vom Unterricht ausgeschlossen worden. Der Schulleiter sah durch das Tragen der Burkas den Schulfrieden gefährdet.

    "Nachdem die Schülerinnen am Montag erstmals mit der Burka zum Unterricht erschienen, war ein geregelter Schulbetrieb nicht mehr möglich", erklärte eine Sprecherin der zuständigen Kölner Bezirksregierung. Sowohl bei den Mitschülern wie auch im Lehrer-Kollegium habe es großen Gesprächsbedarf gegeben. Einige der etwa 1300 Schüler seien auch verängstigt gewesen.


    Nach Angaben von Schulleiter Ulrich Stahnke waren die Schülerinnen der Jahrgangsstufe elf am Montag erstmals von Kopf bis Fuß verhüllt zur Schule gekommen. Eine der beiden sei zuvor in Kleidung und Auftreten stark westlich geprägt gewesen. Die andere habe schon früher Kopftuch getragen, sich an den Vorschriften des Islam orientiert und es beispielsweise vermieden, Männern die Hand zu geben. Als die Schülerinnen auch am Donnerstag noch in gleicher Kleidung zur Schule kamen, entschloss sich Stahnke zur Suspendierung. Eine Identifizierung solcher völlig verhüllter Personen sei n ur noch über die Stimme möglich, sagte er. "Dies kann auch Ängste auslösen. Unsere Schüler wussten nicht, ob die beiden überhaupt zur Schule gehörten."

    Einem Sprecher der Stadt Bonn zufolge handelt es sich um türkischstämmige Migrantinnen, eine mit deutschem, eine mit türkischem Pass. Dass die 18-Jährigen sich plötzlich dazu entschlossen, sich mit dem bodenlangen Gewand bedecken, kam offenbar völlig überraschend. "Von Seiten der Schule hat es in den letzten Tagen wiederholt Gesprächs- und Beratungsangebote gegeben, die leider bislang nicht angenommen worden", so die Sprecherin der Bezirksregierung. Deshalb billige die Behörde den Schulausschluss.

    Lehrerkollegium trägt Entscheidung mit

    "Die Lehrerinnen und Lehrer sehen sich außerstande, Schüler zu unterrichten, denen man nicht ins Gesicht schauen kann", erklärte Schulleiter Stahnke. Auch sei der Unterricht in Fächern wie Sport, Chemie oder Werkkunde wegen der Gewänder praktisch nicht möglich: "So gesehen können wir die Leistungen der Schülerinnen nicht sachgemäß beurteilen."

    Man habe zunächst gehofft, dass der Freundeskreis die Mädchen zu einem Verzicht auf die Burka bewegen könnte. Bei religiösen Fragen seien junge Erwachsene in diesem Alter allerdings "kaum von außen erreichbar", so Stahnke. Dennoch sei für die Schule nicht nachvollziehbar, was die beiden Schülerinnen in den Osterferien "zu diesem doch sehr drastischen Schritt" bewogen habe "Wenn man in Mitteleuropa plötzlich mit einer solchen Kleidung in die Schule kommt, dann überlegt man sich doch vorher, was für Reaktionen man damit auslöst." Er sei von Schülern und Lehrerkollegen einhellig aufgefordert worden, die Burka-Auftritte zu untersagen, sagte Stahnke. "Es gab keinen im Kollegium, der die Entscheidung kritisiert hat." Ob die Burka etwas mit Religion zu tun habe, sei hier nicht das Thema.

    Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) begrüßte die Entscheidung. "Die Schule reagiert richtig und angemessen auf eine kulturelle Provokation, die von diesen Schülerinnen wohl so gemeint ist", sagte Thierse den "Stuttgarter Nachrichten". Eine Schule dürfe nicht zulassen, "dass sich zwei Schülerinnen unsichtbar machen und sich der Kommunikation zwischen Menschen demonstrativ entziehen". Mit einem Verbot religiöser Symbole habe das nichts zu tun.

    Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (SPD) bezeichnete den Unterrichtsausschluss ebenfalls als "abgewogen und konsequent". Es dürfe keine Parallelgesellschaft entstehen, "wir leben in einer Gesellschaft, in der sich die Menschen in die Augen sehen können". Auch der Zentralrat der Muslime in Deutschland kritisierte das Auftreten der beiden Schülerinnen. Die islamische Lehre sage nichts über die Ganz-Verschleierung des Gesichts, so der Vorsitzende Ayyub Axel Köhler im Sender RBB. "Ich bin der Ansicht, dass ein Lehrer in das Gesicht des Schülers oder der Schülerin sehen muss." Das Unterrichtsverbot sei angemessen. "Ich würde raten, dass die Mädchen sich theologisch von einem Fachmann beraten lassen, dahingehend, dass sie dann das Gesicht im Unterricht wieder frei machen", sagte Köhler.

    "Gelenkte und geplante Aktion"?

    Das Schulverbot kann laut Bezirksregierung auch vor Ablauf der 14 Tage wieder aufgehoben werden, sollten sich die Schülerinnen entscheiden, die Komplettverhüllung wieder abzulegen. "Sie könnten noch zur selben Stunde wieder am Unterricht teilnehmen, und wir würden sie überaus herzlich wieder in der Schule begrüßen", erklärte Schulleiter Stahnke. Der Sprecher der Stadt Bonn sagte allerdings, dass die Frauen nun mit einem Anwalt gegen den Unterrichtsausschluss vorgehen wollen.

    Die Familie einer der beiden Schülerinnen sei bei den deutschen Sicherheitsbehörden bekannt, hieß es bei der Bonner Stadtverwaltung. Es gebe Kontakte zur schon früher ins Visier der Sicherheitsbehörden geratenen Fahd-Akademie in Bonn, die von Saudi-Arabien als Schule betrieben wird. Eine gezielte Provokation der Schülerinnen könne nicht ausgeschlossen werden. Die Stadtverwaltung teilte mit, es gebe Anzeichen, dass die Schülerinnen "nicht aus eigenem Antrieb" die Burka getragen hätten. Man müsse vielmehr befürchten, "dass sie in einer gelenkten und geplanten Aktion" instrumentalisiert würden.

    Die Burka ist unter anderem in Afghanistan verbreitet. Dabei handelt es um ein häufig blaues Stofftuch, das Kopf und Körper der Frau komplett verhüllt. Damit die Trägerin etwas sehen kann, ist im Bereich der Augen ein Schleier oder eine Art Stoffgitter eingesetzt. Die Taliban-Regierung Afghanistans hatte das Tragen der Burka für alle Frauen zur Pflicht gemacht. An Frankreichs Schulen sind Burkas seit zwei Jahren verboten, in der belgischen Stadt Antwerpen droht Trägerinnen der Burka eine Anzeige wegen des Vermummungsverbots.



    Qualle


    Muslime unterstützen Schulverweis für Burka-Trägerinnen




    des da oben is ne burka, mir geffält die rechte ganz gut lool

    man man man was geht da in den kopfen mancher leute vor,
    die ganze zeit laufen die frei rum und auf einmal tragen die ne burka in der schule.

    so eine schwachsinnnige glaubens darstellung, mal darfste eine tragen mal musste ein tragen mal musste nix tragen mal musste die haare freilassne und so weiter ect....ect...

    wenn das so weiter geht bzw durchkommt sehen wir bald badmään, und robin, supermäään actionmäään darkwäider, tschubaka, alf und karneval ect......allah...ähm sorry alaaf

    was kommt danach? ab und zu mal die eine oder andere steinigen! ?


    Es gibt das Vermummungsverbot was ist den damit wann tritt das ein?!

  • #2
    Wenn sie ihren Glauben so ausdrücken möchten, sollen sie es tun. Die Lehrer kann ich schon verstehen, dass sie keine Unterrichtsbeziehung zu den Schülerinnen aufbauen konnten (da kein Blickkontakt) und sich deswegen beschwert haben. Aber solche Sanktionen... hab gedacht 33 ist vorbei. Man hätte ja einen Kompromiss finden können, dass die Schülerinnen z.B. ihre Augen zeigen. Aber diese Maßnahme ist übertrieben.

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    • #3
      Zitat von QDataseven
      des da oben is ne burka, mir geffält die rechte ganz gut lool
      Auspacken!

      Die Entscheidung ist richtig und ich trage sie mit.

      EnterpriseE

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      • #4
        Moralisch richtig, rechtlich zweifelhaft.

        Ohne Gesetze, die Zurschaustellung Religiöser Symbole in der Schule verbieten oder Schuluniformen wird man da nicht viel machen können.

        Wenn die Strippenzieher hinten diesen Marionetten klagen, werden sie evtl. sogar recht bekommen.
        Eine Erinnerung ihres Atlantisbeauftragten:
        Antiker,Galaxie,Hive

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        • #5
          Zitat von EnterpriseE
          Auspacken!

          Die Entscheidung ist richtig und ich trage sie mit.

          EnterpriseE

          wenn man sie nur zu fassen bekämme, sie sehen alle gleich aus, aber sie hat grosse augen obwohl die linke zirlich ausschaut


          also mir ist es egal, wer was trägt und wer wie rummläuft auch wen die nun nackt sind, aber ... in dem fall stört es mich das die NIEMALS im leben so etwas freiwilich machen , den sie werden irgendwie dumm und dämmlich gezüchtet "weil es angeblich ihr glaube so will der grosse manitu" man sollte schon gewissen spielregeln einhalten und so eine unterdrückung ist krank.

          kenn persönnlich viele schwarze / araber ect.. die auch in ihren tracht damit rumlaufen aber keine und noch nie gesehen das einer davon weder frau noch mann wie nen pinguin rumläuft.

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          • #6
            wenn man in der schule einen persönlichen leistungsnachweis erbringen soll ist es sehr nützlich, wenn der lehrer, der diesen nachweis abnehmen soll, den/die schüler/in erkennen kann.

            ansonsten hätte ich mir in der schule auch immer eine sturmhaube aufgesetzt und hätte jemand anderen mit sturmhaube dann meine klausuren schreiben lassen...
            This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
            "I was a victim of a series of accidents, as are we all."
            Yossarian Lives!

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            • #7
              Italiener entwerfen erste Muslim-Jeans


              Hohe Taille, weite Beine und jede Menge Taschen für Accessoires - so sieht sie aus, die erste Jeans für Muslime. Ein kleines Unternehmen aus Norditalien hat eine spezielle Jeans-Linie entwickelt, die Muslimen ein bequemes Gebet ermöglichen soll - und hofft auf Millionen-Umsätze.

              Muslim-Jeans für 25 Euro

              Rom - "So weit wir wissen, sind wir die ersten, zumindest in Italien", sagt Luca Corradi, der Designer der Al-Quds-Jeans. Al Quds ist der arabische Name für Jerusalem. Der weite Schnitt soll Bequemlichkeit beim Niederknien sichern und die Taschen Accessoires wie Uhren, Armbänder und Brillen aufnehmen, die Muslime beim Gebet ablegen müssen. Zudem hat die Jeans grüne Nähte - weil Grün die heilige Farbe des Islams ist.



              Homepage der Al-Quds-Jeans: Muslim-Jeans für 25 Euro
              Abdel Hamid Shaari, der Präsident des Islamischen Kulturinstituts in Mailand, meint, kostengünstige bequeme Jeans speziell für Muslime könnten einen großen Markt in islamischen Ländern und in Ländern mit großem muslimischem Bevölkerungsanteil erschließen. Shaari war früher Produktionsleiter für die italienischen Carrera-Jeans. "Abgesehen von einem Nischenmarkt, der Jeans von Armani und anderen Top-Designern verlangt, wollen ungefähr 90 Prozent der Muslime Jeans, die strapazierfähig, bequem und nicht teuer sind", sagt er. Der gebürtige Libyer fügt hinzu: "Normale Jeans können tatsächlich etwas steif zum Beten und Knien sein".

              Der Hersteller Al Quds hat zunächst 9500 Paar der neuen Jeans an den französischen Einzelhandelskonzern Carrefour verkauft. Carrefour hat nach eigenen Angaben ein erstes Kontingent von etwa 50 Jeans in Italien zu einem Einführungspreis verkauft. Der reguläre Preis soll bei 25 Euro liegen. Ob die Jeans allerdings von Muslimen gekauft worden seien, sei nicht festzustellen, heißt es bei Carrefour. Eine Vermarktung ausschließlich für Muslime sei nicht geplant. Das Modell überzeuge bei Qualität und Preis. "Wir haben keine politische oder religiöse Ausrichtung", stellt eine Sprecherin des Konzerns in Italien klar.

              Die Herstellerfirma in Udine will vor allem bei den 1,1 Millionen Muslimen in Italien ankommen. Auf der Internetseite werden die Jeans als "neuer Ausdruck für eine alte Tradition" beworben. Ist der Verkauf in Italien erfolgreich, peilt das Unternehmen die 18 Millionen in Europa lebenden Muslime als Zielgruppe an. Hergestellt werden die Jeans in einer pakistanischen Fabrik bei Karachi, die etwa 15.000 Personen beschäftigt. Die "ersten Jeans für den Islam" sollten auch von muslimischen Händen hergestellt werden, sagt Designer Corradi.



              Qualle

              ich muss so lachen

              hatten die bisher nie jeans an ?!!!

              verstehe einer die welt den mesnchen oder mich

              dachte passt irgend wie zum thema Burka und Jeans

              also geht doch, etwas modernes anziehen
              ok is relativ

              erlebe ich noch den bikini boom?!

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              • #8
                Falls das irgendwen interessiert, mein Tantchen hatte eine Iran-Reise gemacht, schon ein paar Jährchen her, aber sie mußte teilweise ebenfalls Burka tragen, sonst hätte es pöse Kloppe gegeben.
                Was ich eigentlich sagen will, die Dinger sind scheiße unpraktisch, ständig ist man damit beschäftigt die wieder gerade zurücken oder festzuhalten.

                Was würde wohl passieren, wenn man ohne Burka in einem der entsprechenden Länder in die Schule gehen wollte?
                Im besten Falle Ausschluß im schlimmsten Falle die Steinigung?

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                • #9
                  Finde es auch richtig, solch ein Auftreten zu verbieten. An einer westlichen Schule hat solch eine Burka rein gar nichts zu suchen.
                  Außerdem ist es nach unseren Maßstäben entwürdigend, solch nen Fummel zu tragen. Außerdem kann ich mir kaum vorstellen, dass es da keine Probleme mit lesen und schreiben gibt, geschweige denn von einer mündlichen Kommunikation.

                  Ezri schrieb ja, ihre Tante musste sowas auch vor einigen Jahren im Iran tragen. Habe vor einigen Tagen nen Bericht gehört, Präsident Ahamendischjad lockerte die Kleidungsvorschriften für Frauen, außerdem dürfen sie auch wieder in Fussballstadien gehen. Davor hieß es ja, die Sprache innerhalb eines Stadions sei zu vulgär für Frauen.
                  Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                  die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                  das geht aber auch so

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                  • #10
                    Burkas sind noch eine weitere Steigerung der Kopftücher und eine Erniedrigung der Frauen im höchsten Maße.

                    Sowas ist eine Abschottung über die keine menschliche Kommunikation mehr möglich ist. Gehört auf jeden Fall auf unseren Schulen verboten.

                    Kopftücher halte ich gerade noch für erträglich, aber sowas geht zu weit.

                    Da wird immer an die Toleranz des Westens apelliert, aber wo ist denn die Toleranz gegenüber ihren eigenen Frauen?

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Skymarshall
                      Burkas sind noch eine weitere Steigerung der Kopftücher und eine Erniedrigung der Frauen im höchsten Maße.

                      Sowas ist eine Abschottung über die keine menschliche Kommunikation mehr möglich ist. Gehört auf jeden Fall auf unseren Schulen verboten.

                      Kopftücher halte ich gerade noch für erträglich, aber sowas geht zu weit.

                      Da wird immer an die Toleranz des Westens apelliert, aber wo ist denn die Toleranz gegenüber ihren eigenen Frauen?
                      Zu diesem Posting muss ich einfach mal den advocatus diaboli spielen.

                      Das klingt wieder so als würde der böse Moslem seine Frau jeden Morgen in die Burka prügeln.

                      Aber das klingt nicht wirklich so, als würden die Frauen ernst genommen. Als hätten sie selber keinen Glauben und keine Meinung zu den gemachten Bekleidungsvorschriften.

                      Was ist denn, wenn die Frau aus eigenem Willen die Burka tragen möchte, weil sie es nach ihrem eigenen Religionsempfinden für richtig erachtet? Und weitergehend: Was ist, wenn sie die ihr zugedachte Rolle aus ihrem Glauben heraus gerne annimmt?

                      Ist es dann immernoch erniedrigend und intolerant den Frauen gegenüber?

                      Zu dem Schulverweis habe ich eine ambivalente Meinung. Auf der einen Seite sind die "verwaltungstechnischen" Argumente (Einfluss auf den Lehrbetrieb) richtig allerdings schwingt auch der Beigeschmack der religiösen Intoleranz mit.

                      Whyme
                      "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
                      -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Skymarshall
                        Burkas sind noch eine weitere Steigerung der Kopftücher und eine Erniedrigung der Frauen im höchsten Maße.

                        Sowas ist eine Abschottung über die keine menschliche Kommunikation mehr möglich ist. Gehört auf jeden Fall auf unseren Schulen verboten.

                        Kopftücher halte ich gerade noch für erträglich, aber sowas geht zu weit.

                        Da wird immer an die Toleranz des Westens apelliert, aber wo ist denn die Toleranz gegenüber ihren eigenen Frauen?
                        Vielleicht ist das auch das Problem. Von uns wird absolute Toleranz verlangt und wir streiten uns auch noch
                        über die Durchführungsweise. Wo ist den die Toleranz gegenüber unseren Traditionen ? Wir müssen uns
                        in diesen Ländern deren Sitten anpassen, sonst gibt´s Knast oder noch Schlimmeres. Hier bei uns kann
                        jeder machen, was er möchte und wird dafür nicht mal richtig bestraft. Das ist aber meiner Meinung nach ein
                        hausgemachtes Problem. Solange unsere Justiz einen Steuerhinterzieher wegen ein paar Euro mehr bestraft,
                        als einen Gewalttätigen, der nur Angst und Terror verbreitet, sehe ich keine Besserung in diese Richtung ( leider ).

                        Nicht dass Ihr nun meint, ich hätte was gegen Burkas und Kopftücher, aber ich denke, man sollte sich den
                        Traditionen der Länder, denen man wohnt, oder die man bereist einfach anpassen und das hat nichts
                        mit Religion zu tun. Ich möchte Euch ein Beispiel geben:

                        Ich bin in Kroatien geboren, habe einen kroatischen Pass usw. usw. Ich lebe hier in Deutschland. Meine Eltern
                        haben sich angepasst und sprechen fließend Deutsch, von mir gar nicht zu reden. Ich habe fast ausschließlich
                        deutsche Freunde (...Zufällig...), esse deutsche Gerichte, habe eine deutsche Frau und , und , und.......
                        Nichts hindert mich aber, wenn ich mit meinen Eltern zusammen bin, mit ihnen kroatisch zu reden. Ich liebe die
                        kroatische Küche und halte mich an so manche kroatische Tradition. Ich betreibe dies aber in einem
                        angemessenen Rahmen, so dass ich niemanden störe, oder provoziere. Was ich damit zum Ausdruck bringen
                        möchte ist, dass man seine eigenen Traditionen und seinen Glauben in Einklang mit anderen bringen kann.

                        LEUTE, DAS IST NUR EINE SACHE DES WOLLEN`S !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

                        ...........und das auf beiden Seiten.

                        makkie
                        Die letzte Stimme, die man hören wird, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt:
                        ------------------------------> " DAS IST TECHNISCH UNMÖGLICH !!! " <------------------------------

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                        • #13
                          Zitat von Whyme
                          Das klingt wieder so als würde der böse Moslem seine Frau jeden Morgen in die Burka prügeln.

                          Dann plauder ich noch etwas weiter aus Tantchens Reise-Nähkästchen:

                          Da meine Tante kontaktfreudig und neugierig ist, arrangierte der recht westlich eingestelle Iranische Reiseleiter die Möglichkeit, daß sie mit einigen Frauen in Kontakt treten konnte.
                          Ist das Tagewerk der Frauen getan oder einfach Pause, so finden durchaus private Treffen der Frauen statt, dort entledigen sie sich der Burka, greifen zu Make Up und Friseurutensilien und stylen sich und erfreuen sich daran. Ein zwei Stündchen später werden die Gesichter gewaschen und die Burka wieder übergestreift, die schicke neue Frisur ruiniert.

                          Dieser kleine Erfahrungsbericht könnte bedeuten, daß die Frauen auch gern in der Öffentlichkeit mit schicker Frisur und Make Up sich präsentieren würden, anstatt städändig an irgendwelchen Tüchern (Burka) rumzuzuppeln, unter der es stickig und heiß ist und das Sichtfeld eingeschränkt ist.
                          Also so ganz von der praktischen Seite beleuchtet.

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                          • #14
                            Zitat von Whyme
                            Zu diesem Posting muss ich einfach mal den advocatus diaboli spielen.

                            Das klingt wieder so als würde der böse Moslem seine Frau jeden Morgen in die Burka prügeln.

                            Aber das klingt nicht wirklich so, als würden die Frauen ernst genommen. Als hätten sie selber keinen Glauben und keine Meinung zu den gemachten Bekleidungsvorschriften.

                            Was ist denn, wenn die Frau aus eigenem Willen die Burka tragen möchte, weil sie es nach ihrem eigenen Religionsempfinden für richtig erachtet? Und weitergehend: Was ist, wenn sie die ihr zugedachte Rolle aus ihrem Glauben heraus gerne annimmt?

                            Ist es dann immernoch erniedrigend und intolerant den Frauen gegenüber?

                            Zu dem Schulverweis habe ich eine ambivalente Meinung. Auf der einen Seite sind die "verwaltungstechnischen" Argumente (Einfluss auf den Lehrbetrieb) richtig allerdings schwingt auch der Beigeschmack der religiösen Intoleranz mit.

                            Whyme
                            Ganz so einfach kann man das ja nun auch nicht sehen, denn das ganze hat ja nicht nur eine individuelle und subjektive Seite, sondern auch einen gesamtgesellschaftlichen Aspekt. Wenn Frauen in einer Gesellschaft dahingehend erzogen werden, dass sie ihre Benachteiligung subjektiv nicht als solche empfinden, dann sind sie objektiv immer noch benachteiligt.
                            Republicans hate ducklings!

                            Kommentar


                            • #15
                              Hi,
                              ich denke, hier handelt es sich um zu große, falsch verstandene Toleranz. Was ist, wenn einer von euch in einem anderen Land lebt/arbeitet? Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Integration sind a) Sprache und b) Anpassung der jew. Kultur des Landes, in dem man lebt.
                              Was wäre wohl, wenn jemand von hier dort mit Mini u. bauchfrei herumlaufen würde? Außerdem passt es nicht, daß die Mädels vor 4 Wochen selbst noch bauchfrei in der Schule waren und jetzt mit Burka. Auch über die in den Medien genannten Verbindungen der Familie zu dem Bonner Zentrum sollte man sich einmal seine Gedanken machen. Wem ist damit geholfen, wenn Einwandererfamilien, die in 3. Generation hier leben, kaum die deutsche Sprache beherrschen? Die sich beschweren, sie hätten keine Schul- und Berufschancen. Ja bitte, lernen ist die Chance, die sie haben. Wenn sie die nicht nutzen, ist das ihre eigene Entscheidung. Ich schere hier nicht alle über einen Kamm, es gibt viele, die sehr gut integriert sind - ich erlebe es selbst im tgl. Arbeitsleben. Aber leider gibt es auch sehr viele Ausnahmen.

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