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Es muss selbstverständlich werden, für 3 Euro pro Stunde zu arbeiten...

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  • Es muss selbstverständlich werden, für 3 Euro pro Stunde zu arbeiten...

    DU Bist Deutschland

    Erst Arbeit, dann Transfer! Es muss selbstverständlich und „zumutbar“ werden,
    Jobs zu Stundenlöhnen von zum Beispiel 3 oder 4 Euro anzunehmen.
    Das auf diese Weise erwirtschaftete Einkommen würde dann auf den individuellen Hilfesatz (Alg II) aufgestockt.
    Diese Jobs existieren teilweise bereits heute, allerdings häufig in der Schattenwirtschaft,
    so dass sie den Sozialstaat nicht ent-, sondern belasten.
    Es ist zunächst zu fragen, wie viel der Einzelne durch Erwerbstätigkeit zu seinem Lebensunterhalt selbst beisteuern kann.
    Der Anspruch auf ergänzende Transferzahlungen sollte erst im zweiten Schritt – quasi „nachrangig“ – geprüft werden.


    Qualle

    eine reiche Schicht in Deutschland und eine arme Schicht in Deutschland,
    das wird der Boom Du armes Deutschland.

    Kein wunder das Suppenküchen, Tafeln und ähnliches in Deutschland wie Pilze aus dem Boden schiessen. Eine Schande für ein so reiches Land, ist keinesfalls nur ein Problem alter Leute, sondern auch von Kindern.

    Mit einem normalen 8-Std.-Job, seine (bescheidene) Existenz absichern können!
    3-4 € ja das mach mal vor da verdient man ja mit betteln mehr am tag

  • #2
    Größter Quatsch des Jahres!
    Mann wie tief werden wir noch sinken!
    Natürlich werden wir nie mit "billig-lohn-Ländern"(umstrittener begrief) Mithalten können
    In den ehm. Ost-block staaten kann man sich für wenig geld lange und gut ernähren beshalb sind die Leute da Bereit für wenig geld zu arbeiten!
    Aber bei unseren Preisen ist es einfach nur ***** zu verlangen für 3 oder 4 euro zu arbeiten.
    "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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    • #3
      Und wieder wird der Druck auf die Arbeitslosen erhöht. Als ob es nur an ihnen liegen würde, dass sie keinen Job hätten.

      Generell laufen die vorgeschlagenen Maßnahmen darauf hinaus, die Kosten für ALG II zu drücken und nicht um den Arbeitsmarkt zu entlasten. Um das zu erreichen, müßte man aus Deutschlan wieder einen attraktiveren Wirtschaftsstandort machen.

      Whyme
      "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
      -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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      • #4
        Zitat von Whyme
        Und wieder wird der Druck auf die Arbeitslosen erhöht. Als ob es nur an ihnen liegen würde, dass sie keinen Job hätten.

        Generell laufen die vorgeschlagenen Maßnahmen darauf hinaus, die Kosten für ALG II zu drücken und nicht um den Arbeitsmarkt zu entlasten. Um das zu erreichen, müßte man aus Deutschlan wieder einen attraktiveren Wirtschaftsstandort machen.
        Whyme
        ja besonders als schrödi in China war und 100Milioen investierte um drt arbeitsplätze zu schafen warum?!
        damit wir hier nen fön fü 1,99 € kaufen, können uns ja sonnst nix leisten aber 100Millionen

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        • #5
          Mit der Umsetzung derartiger Vorschlage wird weder das Wirtschaftwachstum angekurbelt, noch der Arbeitsmarkt saniert. Armes Deutschland

          EnterpriseE

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          • #6
            Vielleicht wollte Schröder ja sichergehen, dass er nach der Wahl noch nen Job hat und hat sich in den Vorstand einer chinesischen Fönfirma eingekauft...

            Ich arbeite im Moment für 1,30€ - allerdings bekomme ich das Geld zusätzlich zu meinem ALG II. Aber wie erniedrigend ist es, wenn man zu nem Job gezwungen wird aber dennoch Geld vom Amt braucht und zudem nicht mehr herausbekommt als würde man nicht arbeiten...

            Es ist nur befriedigend zu arbeiten, wenn man damit seinen Lebensunterhalt komplett verdient.

            Whyme
            "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
            -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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            • #7
              Zitat von Whyme
              Es ist nur befriedigend zu arbeiten, wenn man damit seinen Lebensunterhalt komplett verdient.
              Damit schreibst Du wahre Worte!
              Es kann nicht angehen, dass derartige Löhne in DE gezahlt werden! Normalerweise müßte sich jeder weigern für diese Billiglöhne zu arbeiten. Dann wären die Arbeitgeber auch gezwungen, wieder in realistischen Verhältnissen zu zahlen.
              Lindenstrasse Fan?

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              • #8
                Und was wäre das Resultat?
                Der Friseurbesuch kostet dann 20€ (für nen Herrenschnitt).
                Es ist grundsätzlich richtig, dass heute jobs existieren, die einfach unwirtschaftlich sind.
                Die Kombilöhne sind also auch eine Möglichkeit.
                Da bleibt einem dann auch genug zum Leben.
                Und wer jetzt wieder mit dem "dann zahlen die Arbeitgeber nur noch 3€" Argument kommen will, der zeige mir, wie das möglich sein soll, wenn es für 3-4€ Massenhaft jobs geben würde.
                können wir nicht?

                macht nix! wir tun einfach so als ob!

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                • #9
                  Zitat von blueflash
                  Und was wäre das Resultat?
                  Der Friseurbesuch kostet dann 20€ (für nen Herrenschnitt).
                  Naja, so weit sind wir davon heute ja nun auch nicht entfernt...

                  Es ist grundsätzlich richtig, dass heute jobs existieren, die einfach unwirtschaftlich sind.
                  Die Kombilöhne sind also auch eine Möglichkeit.
                  Da bleibt einem dann auch genug zum Leben.
                  Und wer jetzt wieder mit dem "dann zahlen die Arbeitgeber nur noch 3€" Argument kommen will, der zeige mir, wie das möglich sein soll, wenn es für 3-4€ Massenhaft jobs geben würde.
                  Drehen wir den Spieß doch mal um: Zeig du doch mal ein erfolgreiches Beispiel wo das funktioniert hätte. Die Idee der Kombilöhne ist ja uralt, und wirklich gebracht hat das nie wirklich was. Im Übrigen sind wir im Osten ja heute schon bei einer gazen Reihe von Jobs bei den 3-4€ angekommen - ganz abgesehen davon, daß viele Arbeitgeber ja nichtmal das zahlen brauchen, sondern sich einfach einen 1€-Jobber holen. Welche absurden Blüten das treibt zeigt zum Beispiel, daß einer arbeitslosen Schauspielerin vom AA die Stelle als 1€-Job angeboten wurde, die sie zuvor selbst (zu einem normalen Lohn) besetzt hatte Schön auch, daß einige Unis inzwischen voll ausgebildete Akademiker in Forschungsprojekten für einen Euro beschäftigen - da es dieses bestimmte Projekt vorher nicht gab sind das natürlich rein zusätzliche Kräfte... (auch sehr praktisch, braucht man etwa auch keine Hiwis mehr, die immerhin das siebenfache kosten).

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                  • #10
                    In der Schweiz kann man während seiner Arbeitslosigkeit sich zum Arbeitslosengeld auch was dazuverdienen, und das nicht erst seit gestern.
                    Der eine oder andere Arbeitslose kam dadurch tatsächlich wieder in die Vollbeschäftigung, allerdings hab ich keine Zahlen, die sagen können, wieviel es mit dieser Maßnahme schafften.
                    Sicherlich ist es aber ein Anreiz für den Arbeitslosen, mehr als nur das bißchen Arbeitslosengeld in der Tasche zu haben.
                    Er behält damit auch einen gewissen Tagesrhythmus bei und "verloddert" nicht (Eigene Erfahrung).
                    Bei mir hats leider nicht geklappt, zum einen weil mein Beruf hier tatsächlich Massenware ist und zum anderen weil meine Gesundheit körperliche Arbeit weitestgehend ausschließt.. *seufz*

                    Edit: Mehr Geld in der Tasche, wird auch entsprechend in Umlauf gebracht. Mehr Geld im Umlauf = Gut für die Wirtschaft = Gut für den Arbeitsmarkt

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                    • #11
                      Diese 3-4€-Stellen sind kein Zuverdienst zum ALG II. Es sind reguläre Stellen, die dann mit mit ALG II auf individuellen Sozialhilfesatz aufgestockt werden.

                      De facto hat der Arbeitslose also nicht mehr Geld in der Tasche als vorher, er muss lediglich für einen Teil davon arbeiten gehen. Die Kaufkraft des Einzelnen steigt also nicht, es sinkt lediglich die Belastung des Staates durch die Arbeitslosen.

                      Whyme
                      "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
                      -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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                      • #12
                        Zitat von blueflash
                        Die Kombilöhne sind also auch eine Möglichkeit.
                        Da bleibt einem dann auch genug zum Leben.
                        Und wer jetzt wieder mit dem "dann zahlen die Arbeitgeber nur noch 3€" Argument kommen will, der zeige mir, wie das möglich sein soll, wenn es für 3-4€ Massenhaft jobs geben würde.
                        Du gibst die Antwort doch selbst: Die Jobs werden in Massen bestehen, denn auch andere Stellen, für die bisher mehr bezahlt wurde, werden dann als Kombijobs laufen. Ich würde das anstelle der Arbeitgeber ganauso machen, ist doch nur das, was der Staat mit einem solchen Modell als Anreiz setzt. Ich sehe darin kein sinnvolles Signal.
                        Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
                        -Peter Ustinov

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                        • #13
                          Die Frage ist doch, welche Jobs dafür in Frage kommen, es gibt angeblich bis zu 1Mio. zusätzliche Minijobs.
                          Man muss es ja nicht unbedingt wie bei den 400€ Jobs dem Arbeitgeber überlassen, welche Jobs einen Kombilohn erhalten.
                          Damit könnte man zB Stellen schaffen, die zwar wichtig, aber nicht wirtschaftlich sind, wie im Pflege Bereich, oder für kommunale Aufgaben, die die Kommunen nicht mehr aufbringen können.
                          können wir nicht?

                          macht nix! wir tun einfach so als ob!

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                          • #14
                            Zitat von blueflash
                            Damit könnte man zB Stellen schaffen, die zwar wichtig, aber nicht wirtschaftlich sind, wie im Pflege Bereich, oder für kommunale Aufgaben, die die Kommunen nicht mehr aufbringen können.
                            Na klar. Und schon wieder haben wir einen Wirtschaftszweig geschaffen, der nur von staatlichen Subventionen und Transfers lebt. Was im Privaten gilt, hat insbesondere in der Wirtschaft Geltung: Staatsquote ist nicht alles.

                            Kombilöhne sind wieder nur eine Umverteilungsmaßnahme, die keine wirkliche Strukturreform darstellen, sondern durch staatliche Intervention Menschen aus den Statistiken "zaubern".
                            Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
                            -Peter Ustinov

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                            • #15
                              3-4 Euro?? Also wer von den Politikern so einen Mist vorgeschlagen hat, der
                              sollte doch ma gleich hier bei uns um der Ecke in der RheinKAlkGMBH eine
                              Runde KAlkstein kloppen gehen, damit der jenige weiss, was überhaupt Arbeit ist. Mein Eltern gehen schon so lang arbeiten immer und das GEld wird trotzdem
                              voll ausgebucht. Alle Preise schrauben die in die Höhe ..Strom, Wasser, GAs und
                              Benzinpreise.....jammern rum , dass Gewinn gesunken is un entlassen Arbeitskräfte angeblich deswegen. Hallo?? Von wegen die machen alle
                              genug Kohle und diese egoistischen Bosse ziehn sich alles doppelt rein!
                              Is ja auch eine Blamage, wenn man mal anstelle 3 Millionen nur 2 hat. UHHhh
                              MEin Gott ey. Wie sollen dann Leute, die nur 3-4 Euro verdienen, leben???
                              SInd denn einige heutzutage nur noch bescheuert?
                              Das Lied für sinnlose Diskussionen zur Aggressionsbewältigung.
                              Mehr Frieden und Liebe für das SFF! Trage dazu bei!

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