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Eine Frage zu einem Lebenslauf...

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  • Eine Frage zu einem Lebenslauf...

    Hallo zusammen. Vielleicht bin ich ja hier an der richtigen Stelle, und ihr könnt mir einen Rat geben, was ich jetzt tun soll. Folgendes:

    Ich bin seit ca. einem Monat bei einem Psychologen in Behandlung wg. einer sog. "sozialen Phobie". Morgen habe ich bei ihm wieder einen Termin, und ich soll bis dahin einen Lebenslauf schreiben - und zwar "nicht nur mit dem, was man bei einer Bewerbung schreiben würde". Ich habe mich nur nicht getraut, ihn zu fragen, was er damit meint. Bis jetzt habe ich mit dem Papier auch noch gar nicht angefangen. Was soll ich da unterbringen? Krankheiten? Arztbesuche? Freundschaften (vorhanden oder nicht)?

    Wenn ihr mir also vielleicht einen Tipp geben könntet a) wie ich das machen soll und b) soll ich evtl. erwähnen, dass ich mich seit längerer Zeit auch in ein bestimmtes Mädchen verliebt habe? Kann mit ihr aber nicht reden, weil ich sofort obernervös werde, wenn sie mich auch nur ansieht. Bringt es was, wenn ich das erwähne?

    Ich wäre sehr dankbar für ein paar Ideen.

    Agent D

  • #2
    Re: Eine Frage zu einem Lebenslauf...

    Originalnachricht erstellt von Agent D
    Hallo zusammen. Vielleicht bin ich ja hier an der richtigen Stelle, und ihr könnt mir einen Rat geben, was ich jetzt tun soll. Folgendes:................
    Ich wäre sehr dankbar für ein paar Ideen.

    Agent D

    nimm dir drei Zettel:
    auf Zettel A schreibst du, was du unbedingt in diesen Lebenslauf schreiben willst;
    auf Zettel B schreibst du, was du auf gar keinen Fall in diesen Lebenslauf schreiben willst; (weil du dir denkst, das geht niemanden was an)
    auf Zettel C schreibst du, was du z.B.: in 5Jahren in diesen Lebenslauf hineinschreiben willst
    z.B.: "Vor vier Jahren, drei Monaten habe ich dieses Mädchen angesprochen"

    und
    mitnehmen zum Psychologen - so empfehle ich dir -würd ich alle drei,
    ganz egal wie viel oder wie wenig draufsteht.

    und
    wenn dir gar nichts einfällt, dann nimm die drei leeren Zettel mit.
    ..denn dies ist keine Hausübung,
    ..und hilfreich können dir diese Treffen nur sein,
    wenn du zu dir und zu diesem Psychologen ehrlich bist,

    und
    ehrlich kann auch heißen:
    "Es fiel mir nichts ein, .... ich hab´s probiert.... "
    lebe lange und in Frieden
    t´bel

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    • #3
      @Agent D:

      Schreibe einfach das rein, was Dir beim Schreiben in den Sinn kommt - also das, was Du für wichtig und bedeutungsvoll hältst, von dem DU also das Gefühl hast, es könnte Dich, in welcher Form auch immer, in Deinem Leben beeinflußt haben!

      Genau das dürfte auch das Ziel des Ganzen sein!

      Viele Grüße,
      Data
      "Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert...."

      "Das X markiert den Punkt...!"

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      • #4
        @ t'bel, Data:

        Vielen, vielen Dank an euch beide für die Tipps. Diese Sache mit den drei Zetteln ist eine unglaublich geniale Idee, die mir echt weiterhilft! Wahrscheinlich habe ich mir die Sache von Anfang an viel zu kompliziert gemacht...

        Möge die Güte der Propheten mit euch sein,

        Agent D

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        • #5
          @ Agent D
          Ich finde t´bels Vorschlag gut, damit hast du schonmal einen Anfang. Schreib einfach deine Gefühle auf, was du gern tun würdest (sie ansprechen) und was du tust (sie nicht ansprechen). Schreibe wie du dich dabei fühlst, warum du sie nicht ansprichst, wie sich deine Phobie äussert, also Angst sie könnte dich nicht mögen oder Angst weil du nicht weisst was du sagen sollst. Für den Psychologen ist wichtig wovor du genau Angst hast und wie die sich äussert, damit er dir schneller helfen kann. Also schreib auch genau das, du musst auch am Anfang nicht so persönlich werden, wenn du es nicht kannst. Das kommt dann später, du bist ja erst einen Monat da. Einige Fragen hast du dir auch schon selbst beantwortet. Über Freundschaften kannst du nämlich auch schreiben, wie die waren/sind. Enge Freunschaften oder eher Bekannte, fühlst du dich bei Freunden wohl, oder hast du da auch Angst (z.B. vor Ablehnung)? Ist es dir leicht gefallen sie kennenzulernen, wie hast du es geschafft? Kannst du dich erinnern was du zum ersten mal Angst verspürt hast? Bist du mal enttäuscht worden von guten Freunden? Diese Fragen sollst/musst du nicht hier beantworten, sondern in dem Lebenslauf, wenn sie dir nicht zu privat sind.
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          • #6
            Vielen Dank noch mal, auch @T-Pau alle für die Tipps und das Mutmachen. Entgegen vorherigen Befürchtungen habe ich tatsächlich gestern noch einen ganz ordentlichen Lebenslauf hinbekommen. Ich konnte sogar heute noch lesen, was ich da gestern Abend geschrieben hatte. Ganz was Besonderes. Mit der Therapiestunde usw. ist heute alles sehr gut gelaufen. Ich denke mal, dass es mir auf jeden Fall was bringt, bei so einem "Fachmann" in Behandlung zu sein.

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