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Kampf den Dämonen

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    Kampf den Dämonen – Radikale Christen in Deutschland

    Das Berliner Olympiastadion am vergangenen Samstag. Etwa 20.000 Menschen feiern einen Massen-Gottesdienst – die meisten von ihnen sind radikale Christen. Ihr fester Glaube: Sie befinden sich in einem ständigen Kampf gegen den Teufel und seine Dämonen. Für alles Schlechte auf der Welt werden die finsteren Mächte verantwortlich gemacht. Alles Schlechte – das sind für die radikalen Christen Kriege, Katastrophen und Krankheiten. Aber auch Homosexuelle und Andersgläubige. In Workshops und Seminaren lehren selbsternannte Prediger, wie Dämonen erkannt und ausgetrieben werden können. Sie sind davon überzeugt, dass jeder befreit und geheilt werden kann – er muss nur richtig glauben. Dabei versprechen die Prediger viel: Lahme können wieder gehen, Blinde sehen, Tote werden auferweckt. Wer nicht geheilt wird, ist selbst schuld, glaubt nicht genug oder hat gesündigt. Aussteiger schildern, wie sie unter diesem psychischen Druck zusammengebrochen sind.

    Qualle

    rechts kann man sich das video anschauen.

    warüm sind die menschen so dumm?

    ich bin dankbar für Aids und Kriege, weil Gott damit die Bösen bestraft.
    ist euch schon mal so einer begegnet? nein nicht die jeugen jehovas
    sondern solche freaks wie im beitrag zu sehen?
    also ich wüsste nicht wie ich reagieren würde, bzw. ob sie mich bekämpfen würden?
    Frage: irgendwelche Teufel oder Dämonen hier im Forum

    jajaja der glaube manche habes es echt schwehr im leben, das Traurige ist,
    daß sich solche Menschen ungestraft als Christen bezeichnen dürfen.

  • #2
    Zitat von QDataseven
    ist euch schon mal so einer begegnet?
    Nein. Aber wenn, würde ich ihn vermutlich mit dummen Sprüchen so fertig machen, dass er in mir in kürzester Zeit den Anti-Christen sehen und schreiend das Weite suchen würde. Dürfte auf Grund der Tatsache, dass ich fast immer irgendwie in schwarzen Klamotten rumrenne, gar nicht mal so schwer sein.
    Der einzige Durchgeknallte, der mir jemals begegnet war, war ein Mitglied von irgendsoeiner Sekte - Marienkinder oder so ähnlich. Beim Zahnarzt! Die Sprechstundenhilfe hat mich dann nach kurzer Zeit in ein anderes Zimmer verfrachtet.
    *Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen.*
    *Alles was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form.*
    Indianische Weisheiten
    Ich bin nicht kaffeesüchtig, aber wenn ich irgendwann einmal verbrannt werde, werde ich vermutlich nicht zu Asche zerfallen, sondern zu Kaffeesatz! ;)

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    • #3
      Warum sollte es nur radikale Verblendete unter den nichtchristlichen Religionsgemeinschaften geben? Und mir ist bislang noch kein radikaler fehlgeleiteter Religionsfanatiker begegnet.
      Als Gott die Welt erschuf, schickte er drei Lichter. Ein kleines für die Nacht, ein großes für den Tag, aber das schönste Licht legte er in Biancas Augen! - Als Sarah geboren wurde, war es ein regnerischer Tag, doch es regnete nicht wirklich, es war der Himmel, der weinte, weil er seinen schönsten Stern verloren hatte! - Als Emily geboren wurde, kamen alle Engel zusammen und streuten Mondstaub in ihr Haar und das Licht der Sterne in ihre wunderschönen Augen! Leonies Augen spiegeln das Blau des Meeres wieder und funkeln wie die Sterne am Nachthimmel!

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      • #4
        Also,
        was diese Prediger und teilweise die Menschen für geistigen Dünnpiff von sich geben, dass ist nicht mehr schön. Alles was schlecht ist = Dämon.

        Als ich den Beitrag gesehen habe, habe ich gedacht ich wär wieder im Mittelalter. Das es immernoch religiöse Fanatiker gibt, die einfach nicht einsehen, dass Krankheiten biologischen Ursprungs sind und einfach Lucifer und seine Dämonen dafür verantwortlich macht, das finde ich schon krank. Diese Überzeugung, ich weiss ja nicht was Menschen dazu treibt in solchen Sekten mitzumachen, aber diese Geldgier der Prediger und dieser Druck und Zwank überall mitzumachen, da müsste es schon klingeln.

        Unverständlich wie diese Fanatikervereinigung überlebt.

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        • #5
          Hm. Ich hab auch von dem Bericht gehört und nehm mal ne andere Position ein: Der Bericht ist falsch. Ich kenne Leute die auf dieser Konferenz waren und da ist [B]keiner[B] dabei, auf den der Bericht zutrifft, und keiner von diesen Leuten hat irgendetwas in die Richtung erzählt. Die "selbsternannten Prediger" sind unter den deutschen Christen bekannte Persönlichkeiten, die man bestimmt nicht als Fanatiker bezeichnen kann. Außerdem wird in dem Bericht eine falsche Sichtweise von der christlichen Theologie zugrunde gelegt. Ich zähle mich zu Leuten, die auf so einer Konferenz sein könnten (hab auch überlegt ob ich hinfahre), und was da von wegen "alle ham Dämonen und sind auch selbst schuld, hams verdient die Arschlöcher" erzählt wird, ist ein Märchen. Diese Theologie habe ich noch nie gehört. Auch nicht bei den Christen, dir hier als radikal bezeichnet werden. Also glaubt nicht alles, was man euch erzählt. Wie solche Berichte geschrieben sind, hängt davon ab, wer sie gemacht hat, und in was für einer Stimmung sich diese Person gerade befand. Das zeigt die Erfahrung.

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          • #6
            Aber es zeigt auch aus Erfahrung, wie schlimm religiöse Fanatiker sein können. Und es ist nun mal so, dass innerhalb des Christentums Fundis immer mehr Macht bekommen, und diese versuchen andere Leute zu "missionieren".
            Und man darf auch nicht vergessen, dass radikale Christen bisher die schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte begangen haben. Nach der Vorstellung von christlichen Fundis, soll man ja wieder nen Gottesstaat ausrufen, damit wir wieder die Zustände vom Mittelalter haben.
            Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
            die Internationale erkämpft das Menschenrecht


            das geht aber auch so

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            • #7
              Hm. Ich kann verstehen wenn man sich Sorgen macht. Und das Missioniern gehört auch tatsächlich zu den Aufgaben, die sich diese Gruppe von Christen gemacht hat. Aber das soll nur nach biblischen Maßstäben geschehen. Die Bibel erlaubt keine Gewalt, um den christlichen Glauben zu verbreiten. Um der Gewalt vorzubeugen, hat Paulus in einem seiner Briefe geschrieben, "Unser Kampf ist nich gegen Fleisch und Blut". Ja, man kann das "Kampf den Dämonen" nennen, wenn man das will, aber ich glaube nicht dass das als Hauptziel angesehen wird. Und auch das Missionieren ist nicht sozu verstehen, dass diese Leute wie die Zeugen Jehovas klingeln und einem den Wachturm andrehen wollen. Ich habs schon mehrmals erlebt, dass mich so ein Christ in der Stadt angesprochen hat und mir ein Traktat geben wollte, aber aufdringlich fand ich das nicht. Ist halt meine Erfahrung.
              Ich hoffe genau so wie ihr, dass nicht so ein "Gottesstaat" oder so angestrebt wird. Das wäre auch nicht im Sinne der Bibel.
              Ach noch was: Ich kenne einen, der ab und zu in Braunschweigs Innenstadt "predigt". Das heißt er beleidigt Jugendliche als Unzüchtige und beschuldigt die meisten Mädchen, sich wie Huren zu verhalten. Das ging mal so weit, dass ihn die Polizei einkassiert hat. Ich glaub es gibt von ihm auch Videos auf YouTube. Aber, Leute, solche Typen sind die Ausnahme. Vergesst das nicht

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              • #8
                Wenn man mal in Betracht zieht, dass in den christlichen Religionen Gott, Jesus Christus, der heilige Geist und die anderen Engel des Himmels für alles Gute als Symbol stehen, während der Teufel und seine Dämonen als Symbol für alles schlechte stehen, dann haben diese radikalen Christen in rein symbolischer Hinsicht recht.
                Allerdings schließt das alle Ereignisse in der Natur, dem sozialen, also zwischenmenschlichen Leben oder die Gesundheit eines jeden Menschen ein, was dann auch auf andere Arten übertragbar wäre, gleichermaßen ein.
                Sie stehen zusätzlich auch als symbolische Ziele da, denen man folgen kann.
                Wenn man sich eher gegen das Allgemeinwohl richtet, also dem "Teufel" folgt, mag einem der Weg zunächst leicht erscheinen, aber das Ziel wäre kaum erstrebenswert, welches irgendwann zwangsläufig zumindest für die jeweilige Person folgt.
                Jemand, der nach den Werten der Moral, der Nächstenliebe und desd Allgemeinwohls lebt, entwickelt sich zwangsläufig, auch wenn es noch so geringfügig erscheint, seelisch weiter, wird also Gott und Jesus Christus ähnlicher, welche diesen Zielen als Symbol dienen.

                Zu all diesen Bedeutungen dieser Symbole gibt es in jeder Religion vergleichbare, wobei in allen rechtschaffenen Religionen das Ziel eine positive Entwicklung ist, die aber nur dann möglich ist, wenn man nichts schlechtes macht.
                Würde man böses mit bösem bekämpfen würde man selbst böse werden, was bedeutet, dass man nicht böse handeln soll, egal unter welchen Umständen.
                So zu leben ist schwierig, aber wenn Friedfertigkeit ein Ziel am Ende des Weges der Moral ist, dann ist es erforderlich, sofern man diesem Weg folgen möchte, ebenso wie die anderen Eigenschaften, wie besipeilsweise die christliche Nächstenliebe.
                Die Wahrheit entgeht dem, der nicht mit beiden Augen sieht. Wähle den Weg, der recht und wahr ist.
                Wenn Du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, dann wurde das Mahl vor langer Zeit bereitet.
                Skylaterne vor der Haustür (Youtube Video) - ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi. Die USS Vergissmeinnicht nimmt wieder ihren Dienst auf und heißt alle interessierten Crewmitglieder willkommen.

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