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Glenn Ford ist gestorben!

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  • Glenn Ford ist gestorben!

    Der Star vieler US-Filme wurde 90 Jahre alt. Er galt als einer der besten Schützen Hollywoods. In den letzten 15 Jahren hatte er sich nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt.

    Los Angeles - Es gibt die Geschichte von Harry Cohn, dem Columbia-Chef, der wie viele Hollywood-Moguln aus den Sieben-Jahres-Verträgen mit seinen Stars ein persönliches Eigentumsrecht ableitete, dass er beim Dreh zu „Gilda“ in Rita Hayworths Garderobe Wanzen installieren ließ, um Unschickliches zwischen seiner neusten Leidenschaft und dem jungen Glenn Ford mithören zu können. Als die beiden den Lauschangriff entdeckten, foppten sie den Eifersüchtigen mit gewagten Konversationen.

    Eigentlich passt diese Anekdote nicht zu Glenn Ford. Rechtschaffen – sicher, geradeheraus – bestimmt, lakonisch – gewiss – aber ein improvisiertes, ironisches Täuschungsmanöver? Das ist nicht der Glenn Ford, den wir aus mehr als 100 Filmen in über 50 Jahren kennen. Ständig stehen vor seinen Rollennamen Ausweise der Autorität und Respektabilität: Reverend, Captain, Sheriff, Doktor, Major, Detective, Marshal, Commander.

    1946, bei seinem Durchbruch in „Gilda“, gab Ford noch einen ehrgeizigen, betrügerischen Spieler mit Resten von Anstand. Doch schon bald wurde ihm das dramaturgisch blasse Aufrechtsein zur zweiten Haut. In Fritz Langs „Heißes Eisen“ quittiert sein Polizist den Dienst, um auf eigene Faust das Verbrechen zu bekämpfen, in Richard Brooks’ „Saat der Gewalt“ zähmt sein Lehrer eine Rock-’n’-Roll-High-School, und in Alex Segals „Menschenraub“ weigert sich sein Vater, mit Kindesentführern zu verhandeln.

    Fords natürliches Genre aber war der Western. „Da musst du kein Englisch können, um zu verstehen, was vor sich geht“, sagte er. „Ich war immer der Meinung, im Tonfilm werde zuviel geredet.“ Für die große Zeit des Western kam er jedoch zu spät, und so schmückte er die Metamorphosen des Genre-Zerfalls, vom Charakterstück („Zähl bis drei und bete“, ein rarer Ford-Bösewicht) über die Parodie („In Colorado ist der Teufel los“) bis zur Elegie („Nebraska“).

    So wurde Glenn Ford unter den großen Fords des Kinos (die anderen sind John und Harrison) der Vergessene. Die frischeste Erinnerung ist sein irdischer Vater für Christopher Reeves „Superman“. Nun ist Ford 90jährig gestorben.
    Quelle:Die Welt.

    Hier mal noch ein paar Filme mit ihm zum Überblick:Zelluloid.

    Glenn Ford war einer der ganz Großen. Besonders im späten Westernfilm-Boom. Seine letzte (große) Rolle war wohl in Superman. Er war ein bekennender Hutträger.

    Möge er in Frieden ruhen. 90 Jahre ist schon ein stolzes Alter!

  • #2
    Der Kanadier Glenn Ford war IMHO einer der "Großen" Hollywoodstars vergangener Jahre. Gerne erinnere ich mich an seine Westernfilme zurück.
    Als Gott die Welt erschuf, schickte er drei Lichter. Ein kleines für die Nacht, ein großes für den Tag, aber das schönste Licht legte er in Biancas Augen! - Als Sarah geboren wurde, war es ein regnerischer Tag, doch es regnete nicht wirklich, es war der Himmel, der weinte, weil er seinen schönsten Stern verloren hatte! - Als Emily geboren wurde, kamen alle Engel zusammen und streuten Mondstaub in ihr Haar und das Licht der Sterne in ihre wunderschönen Augen! Leonies Augen spiegeln das Blau des Meeres wieder und funkeln wie die Sterne am Nachthimmel!

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