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Kirchenaustritt

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  • Kirchenaustritt

    Ich wollte mal fragen, ob es hier jemanden gibt, der Erfahrung mit Kirchenaustritten hat. Ich beabsichtige nämlich selbst aus der Kirche auszutreten und würde gerne wissen, wie das abläuft.

    Daher einige Fragen:

    1) Muss ich für den Austritt beim Amtsgericht einen Termin machen oder kann ich einfach hingehen und komme dann dran?

    2) Wie läuft das dann mit der Abrechnung der Steuern? Reicht es, wenn ich meinem Arbeitgeber einfach eine Bescheinigung vorlege?

    3) Wie ist das, wenn ich umziehe bzw. eine neue Stelle antrete? Muss ich dann nochmal irgendwelche Schreiben vorlegen?

    4) (vielleicht ein bisschen doof *g*) Wie ist das, wenn ich sterbe und beerdigt werde? Kann ich dann noch auf jedem Friedhof beerdigt werden?

    5) Wie ist das mit der Exkommunizierung? Wird die bei jedem "Austreter durchgeführt"?

    Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.
    Es ist alles wahr
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  • #2
    Hallo!
    Das sind gute Fragen, denn mit dem Kirchenaustritt habe ich mich auch schon mal beschäftigt. Bisher weiß ich nur, daß beim Kirchenaustritt eine Gebühr von 25€ zu zahlen ist. Mehr weiß ich auch nicht. Hoffe, daß andere Forenmitglieder mehr wissen!
    LG Cera

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    • #3
      Zitat von janus Beitrag anzeigen
      Ich wollte mal fragen, ob es hier jemanden gibt, der Erfahrung mit Kirchenaustritten hat. Ich beabsichtige nämlich selbst aus der Kirche auszutreten und würde gerne wissen, wie das abläuft.

      Daher einige Fragen:

      1) Muss ich für den Austritt beim Amtsgericht einen Termin machen oder kann ich einfach hingehen und komme dann dran?

      2) Wie läuft das dann mit der Abrechnung der Steuern? Reicht es, wenn ich meinem Arbeitgeber einfach eine Bescheinigung vorlege?

      3) Wie ist das, wenn ich umziehe bzw. eine neue Stelle antrete? Muss ich dann nochmal irgendwelche Schreiben vorlegen?

      4) (vielleicht ein bisschen doof *g*) Wie ist das, wenn ich sterbe und beerdigt werde? Kann ich dann noch auf jedem Friedhof beerdigt werden?

      5) Wie ist das mit der Exkommunizierung? Wird die bei jedem "Austreter durchgeführt"?

      Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.


      folgendes hab ich gefunden

      http://www.kirchenaustritt.de

      http://www.kirchenaustritt.de/info/

      das man dafür auch noch bezahlen muss oh man

      Wie trete ich aus der Kirche aus?







      es gibt danach bestimmte berufe die man nicht mehr ausüben kann weil man aus der kriche raus ist, naja den,...

      ürbigens zahlen auch alle arbeitslosen kirchensteuer, ob sie wollen oder nicht ob sie moslems sind oder freaks..was gottes hand so alles umsetzt


      amen

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      • #4
        1. Einfach zur Verbandsgemeinde-Verwaltung hingehen und fragen in welchen Büro das geregelt wird.

        2. Am besten mit der Lohnsteuerkarte dahin gehen. Dadrauf wird das dann geändert und dein Arbeitgeber weiß dann auch bescheid.

        3. Nö. Das wird alles festgehalten und steht dann ja auch jedes Jahr auf deiner Lohnsteuerkarte.

        4. Auf jedem Friedhof der NICHT der KIirche gehört. Und das sind heutzutage fast alle.
        Du kannst aber auch noch kirchlich heiraten, dein Kind taufen lassen und taufpate werden.
        Das kommt das auf den Pastor an. Wenn der sagt es ist ihm egal das du aus der Kirche ausgetreten bist ist gut.
        Wenn der allerdings will das du in der Kirche bist musst du dir nen anderen Pastor suchen.

        5. Also bei mir nicht.
        If one day speed kills me, do not cry because I was smiling
        - Paul Walker
        1973 - 2013

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        • #5
          Also der Kirchenaustritt verläuft in jedem Bundesland anders. Ich musste in Bayern beispielsweise auf das Standesamt und meine Geburts- und meine Taufurkunde vorlegen. Es wäre zwar auch ohne letztere gegangen, aber das wäre dann umständlicher gewesen.
          Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
          endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
          Klickt für Bananen!
          Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

          Kommentar


          • #6
            Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
            Also der Kirchenaustritt verläuft in jedem Bundesland anders. Ich musste in Bayern beispielsweise auf das Standesamt und meine Geburts- und meine Taufurkunde vorlegen. Es wäre zwar auch ohne letztere gegangen, aber das wäre dann umständlicher gewesen.
            Ich musste lediglich meinen Personalausweis vorlegen, den ich am selben Tag bekommen hab. Meine Mutter ist am selben Tag aus der Kirche ausgetreten und musste ebenfalls nur ihren Personalausweis vorzeigen. Lutflinie 70km von München entfernt - ich glaub das is noch in Bayern.

            Die Jungs von der Gemeindeverwaltung in Mammendorf waren da auch noch erstaunlich locker drauf wie ich meinen Perso abgeholt hab und verkündet hab das ich aus dem Verein austrete. Schließlich sind die Kirchen in der Gegend gerammelt voll wenn die Christen ein besonders wichtiges Fest feiern.

            cu, Spaceball

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            • #7
              Zitat von janus Beitrag anzeigen
              Ich wollte mal fragen, ob es hier jemanden gibt, der Erfahrung mit Kirchenaustritten hat. Ich beabsichtige nämlich selbst aus der Kirche auszutreten und würde gerne wissen, wie das abläuft.

              Daher einige Fragen:

              1) Muss ich für den Austritt beim Amtsgericht einen Termin machen oder kann ich einfach hingehen und komme dann dran?

              2) Wie läuft das dann mit der Abrechnung der Steuern? Reicht es, wenn ich meinem Arbeitgeber einfach eine Bescheinigung vorlege?

              3) Wie ist das, wenn ich umziehe bzw. eine neue Stelle antrete? Muss ich dann nochmal irgendwelche Schreiben vorlegen?

              4) (vielleicht ein bisschen doof *g*) Wie ist das, wenn ich sterbe und beerdigt werde? Kann ich dann noch auf jedem Friedhof beerdigt werden?

              5) Wie ist das mit der Exkommunizierung? Wird die bei jedem "Austreter durchgeführt"?

              Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.
              Ganz einfach zum Amtsgericht gehen (Frechheit),Peronalausweis mitnehmen, sagen das du abgemeldet werden möchtest 20Euro Tish legen, man will ja noch was verdienen mit den austritt (ist also wahrlich ein aus Tritt in den hintern) bekommst noch ne Quittung.. Ende...

              Bin nähmlich ausgetreten... Also alles gute
              Schwule dürfen weder Blut noch Organe Spenden http://www.schwulst.de/content/SchwuleBlutspende
              Liebe ist ein Menschenrecht - Niemand sollte anderen DAS verwehren! :)[/CENTER]

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              • #8
                Also die Angelegenheit hat bei mir 5 Minuten gedauert und hat nix gekostet.

                Wer von euch muss eigentlich anstelle der Kirchensteuer etwas anderes an Vater Staat abdrücken?
                Ich in Rheinland-Pfalz zum Glück nicht
                If one day speed kills me, do not cry because I was smiling
                - Paul Walker
                1973 - 2013

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                • #9
                  @ Spaceball: Also bei uns auf dem kleinen Dorf hat man mir das wesentlich schwerer gemacht. Bei uns ist zum einen nur 2x die Woche ein Gemeindevertreter da und der weigerte sich dann auch noch, das zu machen. Also musste ich in das Dorf fahren, bei dem wir eingemeindet waren und musste da den ganzen Trott erledigen
                  Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                  endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                  Klickt für Bananen!
                  Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                  • #10
                    Ach ja, so ein Austritt ist schnell vollzogen... Und man spart ja auch die hohen Steuern... Und das ganze Geld ging ja eh nur drauf für Priester/Pastoren/Pfaffen/Popen, den Prunk vergangener Zeiten und leerstehende Gotteshäuser...

                    Ich jedenfalls bleibe in meiner Kirche - aus u.a. drei nicht religiös motivierten Gründen, über die jeder selbst urteilen sollte:

                    1. Von der Kirchensteuer werden Kindergärten, Rettungsdienste, Altenheime, Sozialstationen, Armenküchen, Krankenhäuser usw. bezahlt. Und die brauchen das Geld! - Tritt aus - aber komme Deiner verdammten sozialen Verantwortung nach und spende das Geld!!! (Es muss ja keine kirchliche Organisation sein. Vielleicht Das Rote Kreuz o.ä.?) Aber tust Du das???

                    2. Warst Du schon mal auf einer nicht kirchlichen Beerdigung? - Nein? - Sieh es Dir mal an... Ich habe schon einige Beerdigungen erlebt, bei denen der christliche Ritus den Angehörigen Hoffnung, Trost und Halt gegeben hat. Darum käme ich nicht auf die Idee, meinen Eltern, meinem Partner, meinen Kindern oder meinen Freunden so etwas anzutun! Du etwa? (Falls ja: herzloser Egoist und Ignorant!)

                    3. Ungelogen! Ich bin Arbeitslos: Auf viele (wirklich viele!) Stellenangebote in den letzten Monaten hätte ich nicht antworten können, wenn ich nicht einer christlichen Konfession angehören würde. Die Kirchen und kirchliche Träger sind in Deutschland ein großer Abeitgeber. Und natürlich würde ich mir nie die Chance zerstören, dort irgendwie zu arbeiten. Hast Du einen krisensicheren Job? Dann viel Glück und Erfolg (und Gottes Segen...ggg)!

                    Überleg es Dir mit dem Austritt...

                    Kommentar


                    • #11
                      1. Von der Kirchensteuer werden Kindergärten, Rettungsdienste, Altenheime, Sozialstationen, Armenküchen, Krankenhäuser usw. bezahlt. Und die brauchen das Geld! - Tritt aus - aber komme Deiner verdammten sozialen Verantwortung nach und spende das Geld!!! (Es muss ja keine kirchliche Organisation sein. Vielleicht Das Rote Kreuz o.ä.?) Aber tust Du das???
                      Gutes Argument, daher sind die Malteser die einzige Organisation, die von mir bespendet wird, regelmäßig und aus Überzeugung.
                      Ya, Fernsehkiffen - because i got hi´..

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                      • #12
                        Zitat von altes_Spitzohr Beitrag anzeigen
                        1. Von der Kirchensteuer werden Kindergärten, Rettungsdienste, Altenheime, Sozialstationen, Armenküchen, Krankenhäuser usw. bezahlt. Und die brauchen das Geld!
                        Vom Gesamtaufkommen der Kirchensteuer wird nur etwa 10% für soziale Leistungen aufgewendet. Der Hauptteil geht tatsächlich für Personal-, Verwaltungs- und Sachkosten drauf. Kirchliche Schulen/Kindergärten, Ausbildung von Theologen, Religionsunterricht wird zu 80-100% vom Staat bezahlt. Außerdem widerspricht die Kirchensteuer dem Prinzip der Trennung von Staat und Kirche.
                        Forum verlassen.

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                        • #13
                          Also, das ist ja mehr, als ich gedacht hatte. Danke sehr erstmal.

                          Zitat von Tom Parker Beitrag anzeigen
                          1. Einfach zur Verbandsgemeinde-Verwaltung hingehen und fragen in welchen Büro das geregelt wird.
                          Zitat von Spocky
                          Also der Kirchenaustritt verläuft in jedem Bundesland anders. Ich musste in Bayern beispielsweise auf das Standesamt und meine Geburts- und meine Taufurkunde vorlegen. Es wäre zwar auch ohne letztere gegangen, aber das wäre dann umständlicher gewesen.
                          Also, in NRW wird das übers Amtsgericht geregelt und die Urkunden müssen AFAIR nur verheiratete vorliegen. Bei Leuten wie mir reicht ein Perso. Das Prozedere wird aber, denke ich mal, das gleiche sein.


                          Zitat von Tom Parker
                          Du kannst aber auch noch kirchlich heiraten, dein Kind taufen lassen und taufpate werden.
                          Das kommt das auf den Pastor an. Wenn der sagt es ist ihm egal das du aus der Kirche ausgetreten bist ist gut.
                          Dann wird das bei "meinen" Pastor schwierig werden...
                          Aber eigentlich ist mir das auch recht schnuppe. Pate zu werden, würde ich so oder so ausschlagen und heiraten... darüber denke ich dann doch lieber nach, wenn es soweit ist.


                          Zitat von altes_spitzohr
                          1. Von der Kirchensteuer werden Kindergärten, Rettungsdienste, Altenheime, Sozialstationen, Armenküchen, Krankenhäuser usw. bezahlt.
                          Wie maestro schon anführte, wird nur ein sehr kleiner Teil der Steuern für die sozialen kirchlichen Belange veranschlagt. Ich bezweifele, ob die Zahl an Austritten wirklich zu einer Verschlechterung der Lage führt.

                          . Und die brauchen das Geld! - Tritt aus - aber komme Deiner verdammten sozialen Verantwortung nach und spende das Geld!!! (Es muss ja keine kirchliche Organisation sein. Vielleicht Das Rote Kreuz o.ä.?) Aber tust Du das???
                          Bei allem Respekt, aber ja, das tue ich. Ich würde mich nicht als Samariter bezeichen, aber ich spende des öfteren.

                          2. Warst Du schon mal auf einer nicht kirchlichen Beerdigung? - Nein? - Sieh es Dir mal an... Ich habe schon einige Beerdigungen erlebt, bei denen der christliche Ritus den Angehörigen Hoffnung, Trost und Halt gegeben hat. Darum käme ich nicht auf die Idee, meinen Eltern, meinem Partner, meinen Kindern oder meinen Freunden so etwas anzutun!
                          Ich war in den letzten fünf Jahren auf sovielen - zu vielen - Beerdigungen. Christlichen wie nicht-Christlichen. Kein Wort, keine Geste eines Priesters und auch nicht dieses ganzen christliche Tamtam haben meinen Schmerz auch nur ansatzweise lindern können. Nein, die Priester mussten ja erzählen, was für großartige und gläubige Christen die Leute waren. Kaum einer von denen ist jemals zur Kirche gegangen. Sie meinten, das die Toten nun ein "besseres Leben" erwartet und wir nicht traurig sein sollen, weil "Gott" sie zu sich rief.

                          Jetzt mal wirklich, aber meine Familie und meine Freunde wissen, was ich für ein Mensch war. Und ich glaube, das sie mehr über mich erzählen können, als irgendein Pfaffe. Ich wünsche mir eine Beerdigung auf der meine Familie und Freunde, die Menschen die mich kennen und lieben, etwas über mich sagen, das sie sich Trost spenden und nicht irgendein Pfarrer, der mich nicht kennt und eigentlich nicht weiß, wovon er redet.

                          Du etwa? (Falls ja: herzloser Egoist und Ignorant!)
                          Und wenn? Heißt es nicht, man solle die Wünsche des Toten respektieren? Wenn ich keine christliche Beerdigung wünsche, was dann? Bin ich deswegen ein Egoist?

                          3. Ungelogen! Ich bin Arbeitslos: Auf viele (wirklich viele!) Stellenangebote in den letzten Monaten hätte ich nicht antworten können, wenn ich nicht einer christlichen Konfession angehören würde. Die Kirchen und kirchliche Träger sind in Deutschland ein großer Abeitgeber. Und natürlich würde ich mir nie die Chance zerstören, dort irgendwie zu arbeiten.
                          Das tut mir jetzt leid für dich, aber wenn ich davon ausgehe, das ich nicht auf einen anderen Beruf umschule, könnte die Kirche ohnehin nichts mit mir anfangen.



                          Hast Du einen krisensicheren Job? Dann viel Glück und Erfolg.
                          (und Gottes Segen...ggg)!
                          Den Segen nehme ich gerne., Ich habe an keiner Stelle erwähnt, das ich nicht an Gott glaube.

                          Überleg es Dir mit dem Austritt...
                          Wozu? Was soll mir das bitte bringen?
                          Es ist alles wahr
                          Alles! Hörst du?
                          Vertraue niemandem
                          Nur Wahrheit schafft Unsterblichkeit

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                          • #14
                            Zitat von altes_Spitzohr Beitrag anzeigen
                            1. Von der Kirchensteuer werden Kindergärten, Rettungsdienste, Altenheime, Sozialstationen, Armenküchen, Krankenhäuser usw. bezahlt. Und die brauchen das Geld!
                            Auf dem gesammten Planeten funktioniert das ohne Kirchensteuer, nur in Deutschland nicht...

                            Daneben bedeutet ein Kirchenaustritt nicht automatisch das man seine christliche Gemeinde nicht unterstützt. Viele protestantische Freikirchen lehnen die Kirchensteuer ab. Diese Gemeinden bekommen oftmals mehr Geld von ihren Mitgliedern als wenn sie die Kirchensteuer verlangen würden. Da stellt sich mir dann schon die Frage wieso klappt das bei denen ohne Kirchensteuer wenn die Kirchensteuer doch so wichtig ist? In den USA gibts Rettungsdienste die von religiösen Gemeinschaften unterhalten werden und die kennen keine Kirchensteuer.

                            Warst Du schon mal auf einer nicht kirchlichen Beerdigung? - Nein? - Sieh es Dir mal an... Ich habe schon einige Beerdigungen erlebt, bei denen der christliche Ritus den Angehörigen Hoffnung, Trost und Halt gegeben hat. Darum käme ich nicht auf die Idee, meinen Eltern, meinem Partner, meinen Kindern oder meinen Freunden so etwas anzutun! Du etwa?
                            Ja ich mache das! In Deutschland ist nicht jeder Christ! Wenn auf meiner Beerdigung ein Pfarrer schwatzt komme ich wieder! Dann gibts ne Auferstehung!

                            Ungelogen! Ich bin Arbeitslos: Auf viele (wirklich viele!) Stellenangebote in den letzten Monaten hätte ich nicht antworten können, wenn ich nicht einer christlichen Konfession angehören würde. Die Kirchen und kirchliche Träger sind in Deutschland ein großer Abeitgeber. Und natürlich würde ich mir nie die Chance zerstören, dort irgendwie zu arbeiten. Hast Du einen krisensicheren Job? Dann viel Glück und Erfolg (und Gottes Segen...ggg)!
                            Tja, wie mein Vater immer so schön sagt: "Hättest was gescheites gelernt"! Ich arbeite in einer Firma in der kein einziger Christ arbeitet. Bei mir hats mit der zweiten Bewerbung geklappt, obwohl ich kein Christ bin und ich mich nicht bei einem christlichen Arbeitgeber beworben habe. Von daher ist mir das reichlich wurscht ob man bessere Chancen hat wenn man sich als Christ bei einem christlichen Träger bewirbt. Es geht auch ohne! Daneben ist es ziemlich merkwürdig jemanden ab zu lehnen weil er nicht Christ ist. Wird man automatisch ein besserer Mensch weil man Christ ist? Ein christlicher Träger teilt hier Menschen automatisch in zwei Klassen ein: Die würdigen, weil Christen, und die unwürdigen die man ausstösst. Das wiederspricht dem Gebot der Nächstenliebe denn das sagt das man seinen nächsten lieben soll und nicht das man ausschließlich den nächsten Christen lieben soll. Die Christen sprechen immer so oft davon das jeder Mensch ein Kind Gottes ist aber wenn das wirklich so wäre dürften sie konfessionslose nicht einfach ablehnen und ausserdem müssten sie dann nicht die gesammte Welt missionieren.

                            Zitat von spoky
                            Also bei uns auf dem kleinen Dorf hat man mir das wesentlich schwerer gemacht. Bei uns ist zum einen nur 2x die Woche ein Gemeindevertreter da und der weigerte sich dann auch noch, das zu machen. Also musste ich in das Dorf fahren, bei dem wir eingemeindet waren und musste da den ganzen Trott erledigen
                            Wie gesagt gabs bei mir da kein Problem und für mich ist das ein Kaff. Ich bin froh das ich wieder in München wohne und nicht auf dem Land wo ich für alles ein Auto brauche.

                            cu, Spaceball

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                            • #15
                              spaceball:
                              Wenn ich als angehöriger irgendeiner glaubensgemeinschaft jemanden einstelle, dann würde ich ihn aus mehreren gründen vorzugsweise (und in diversen berufen auch ausschließlich) aus meiner glaubensgemeinde nehmen:

                              1. jeder meiner angestellten repräsentiert in gewisser weise auch mich (bzw. halt den verein für den wir arbeiten) - da stelle ich logischerweise auch jemanden ein, der sich damit identifiziert

                              2. kindergärten, schulen etc. sind für Erziehung zuständig
                              logischerweise stelle ich da jemanden ein, der in MEINEM SINNE erzieht - also wieder ein angehöriger meines glaubens

                              3. die angehörigen meiner gemeinschaft zahlen steuern dafür, daß diese einrichtungen existieren
                              der staat zahlt zwar einen großteil der laufenden kosten, aber auch nur 90(?)% dessen, was eine vergleichbare staatliche einrichtung bekäme - und das die kirchlichen einrichtungen (insbesondere die katholischen) durch die bank weg deutlich besser sind als die städtischen, darüber braucht man glaube ich nicht zu diskutieren
                              wenn also meine glaubensbrüder dafür zahlen, daß diese einrichtungen existieren, haben sie auch einen bevorzugten anspruch auf dort zu besetzende stellen

                              Und daß es weltweit anders funktioniert und nur wir in deutschland so unglücklich sind, ohne die kirchlichen einrichtungen nicht klar zu kommen, ist schlichtweg gelogen.
                              Das mag MÖGLICHERWEISE für alle sog. industriestaaten gelten, für den rest der welt aber nicht, da gibt es größtenteils vom staat gleich gar nix

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