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Weltweit erstes Plastinarium in Guben eröffnet

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    Weltweit erstes Plastinarium in Guben eröffnet



    Plastinarium in Guben eröffnet

    Der umstrittene Leichenpräparator Gunther von Hagens hat am Donnerstag im brandenburgischen Guben nach eigenen Angaben das weltweit erste Plastinarium eröffnet. "Ich möchte die Leute hier zum Staunen bringen, indem ich ihnen die Ästhetik der Anatomie nahe bringe", sagte der 61-jährige Mediziner und Leiter des Heidelberger Institutes für Plastination.

    Zur ersten öffentlichen Präsentation haben sich geladene Gäste und zahlreiche Journalisten versammelt. In einer Schauwerkstatt wird Besuchern von Freitag an gezeigt, wie Plastinate von Mensch und Tier hergestellt werden. Die Evangelische Kirche protestierte mit einer Mahnwache gegen das Projekt.

    Die seit 2005 geplante Einrichtung hatte die Stadt Guben monatelang gespalten. Heftige Kritik kam von einem neu gegründeten Aktionsbündnis für Menschenwürde. Von Hagens beschäftigt derzeit 40 Mitarbeiter in Guben, darunter einige aus Polen. Künftig sollen es etwa 200 werden. In Sanierung und Umbau des Gebäudes steckte der Plastinator bisher 1,5 Millionen Euro und will weiter investieren.


    Qualle


    coole sache, interessant was der macht, wer war schon mal bei so einer austellung? ich noch nicht, würde gerne mal hin mir das ganze anschauen. Ob ich mich dafür zur verfügung stellen würde weiss ich nicht aber, man spendet doch schon organe warum also nicht den rest verewiegen jugendliche unter 14 jahren dürfen da nur in begleitung rein, es gab auch gerüchte das er angeblich in russland geld angeboten hatte damit die kurz vor dem tod noch unterschrieben das die sich zur verfügung stellen und so nen zeug, ob der bald verfilmmt wird? ethik hin oder her, sind wir mit dem tod zu ängstlich umgegangen mit dem körper, ich finds ok solange alles freiwilig gemacht wird.

  • #2
    ich hab vor einigen jahren seine ausstellung in basel gesehen. seine ausstellung ist wirklich äusserst interessant und hat auch eine gewisse äthetik. vorallem "werke" wie z.b. die hand, bei der nur noch die äderchen zu sehen sind ausserordentlich beeindruckend, oder eine frau, welche liegend dargestellt wird und bei der man durch ein loch im bauch den fötus sieht...oder der mann, der seine gesamte haut in der hand hält...genial und sehr aufschlussreich.

    falls er wieder mal in der schweiz ausstellt, werde ich mir die ausstellung sofort wieder besuchen. und dies kann ich jedem anderen auch empfehlen!

    lg Ungolianth
    ...Keine Erzählung berichet von Ungolianths Schicksal. Doch manche haben gesagt, vor langer Zeit habe sie ihr Ende gefunden, als sie im schlimmsten Hunger sich selbst verschlang. ~Silmarillion (J.R.R. Tolkien)

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    • #3
      Also meine Sache ist das nicht.

      Wenn ich etwas über den menschlichen Körper erfahren will, dann schaue ich in ein Biologiebuch oder ins Internet. Auf jeden Fall kann man sich auf diese Weise wesentlich mehr Informationen und Zusammenhänge aneignen, als wenn man sich tote Menschen ansieht, denen die Haut abgezogen wurde. Den Bildungscharakter dieser Aktion, den Hagens immer in den Vordergrund stellt, kann ich nicht erkennen, ich denke, anders kann er sein Tun vor den Kritikern nicht verteidigen.

      Ob man sich solche Ausstellungen anschaut, muss man für sich entscheiden. Solange alles auf freiwilliger Basis geschieht und legal ist muss man sich ja auch nicht all zu sehr darüber aufregen.
      "You Maniacs! You blew it up!
      Ah, damn you! God damn you all to hell!"
      --Cmdr. George Taylor
      Planet of the Apes (1968)

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      • #4
        Ich war in seiner Ausstellung, als sie in Berlin war. Auch ich war recht beeindruckt und ich finde in einem Biologiebuch hat man das längst nicht so anschaulich dargestellt.
        Allerdings bezweifel ich auch, dass von Hagens das nur oder zu größten Teilen wegen des "Bildungscharackters" der Ausstellung tut. Ich denke er will eher den Leute eine "Show" bieten um sich an den Eintritten zu bereichern. Sieht man auch daran, dass er in Russland einen Mann reichlich Geld angeboten hat, um seinen sehr großen Körper (weit über 2m) später ausstellen zu können. Was kann man an diesem Körper zeigen, was an einem 1,80m großen Körper nicht geht?
        Ich werde mein Körper nach meinem Tod auch der Wissenschaft zur verfügung stellen. Ist doch ziemlich praktisch, man hat keine Kosten wegen der Beerdigung und bekommt in seinem Leben noch Geld dafür. Da hat man es besser ala ein Ferengi.

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        • #5
          Zitat von Indigo Beitrag anzeigen
          Ich denke er will eher den Leute eine "Show" bieten um sich an den Eintritten zu bereichern. Sieht man auch daran, dass er in Russland einen Mann reichlich Geld angeboten hat, um seinen sehr großen Körper (weit über 2m) später ausstellen zu können. Was kann man an diesem Körper zeigen, was an einem 1,80m großen Körper nicht geht?
          Irgendwie sind das dubiose Geschäftspraktiken. Da gab es ja auch die Geschichte mit den chinesischen Hinrichtungsopfern. Ob da die Wissenschaft wirklich etwas von hat?
          "You Maniacs! You blew it up!
          Ah, damn you! God damn you all to hell!"
          --Cmdr. George Taylor
          Planet of the Apes (1968)

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          • #6
            Naja, der wissenschaftliche Beitrag wird wohl eher minimal sein. Was hat die Wissenschaft davon wenn Leichen ihre Haut oder ihr Gehirn in der Hand halten? Für Normalbürger ist es aber sicher interessant mal das innere zu sehen.

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