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Warum darf man Äpfel und Birnen nicht miteinander vergleichen?

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  • Warum darf man Äpfel und Birnen nicht miteinander vergleichen?

    Seitdem ich am Forenleben teilnehme, beobachte ich den Gebrauch der Standardfloskel "Man soll/darf Äpfel und Birnen nicht miteinander vergleichen". Diese Redewendung kommt häufig dann zum Einsatz, wenn darauf hingewiesen werden soll, dass der Vergleich zweier unterschiedlicher Personen oder Sachverhalte (z.B. eines Seeotters mit Ferengiohrenschmalz) unzulässig ist.

    Um ein Beispiel aus dem Forenalltag zu zitieren:
    Zitat von Klopferle
    Star Trek und B5 miteinander zu vergleichen ist, als wolle man Äpfel mit Birnen vergleichen...
    Es ist nicht zu vergleichen, die einzige Gemeinsamkeit die die beiden Serien wohl haben, ist das Genre.
    Jedoch erschließt sich mir der Sinn dieser Redewendung nicht ganz, denn Äpfel und Birnen sind einander extrem ähnlich. Beide Früchte gehören derselben Familie an (Rosengewächse, Kernobstgewächse) und ähneln sich hinsichtlich Form, Farbe, Anatomie und Geschmack. Was ist also falsch daran, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht? Selbst wenn man zwei unterschiedliche Dinge miteinander vergleichen würde (z.B. einen Eisbär mit einen Zigarettenautomaten) - wo wäre das Problem? Wieso sträubt sich alle Welt dagegen?

  • Largo
    antwortet
    Zitat von Ilan Beitrag anzeigen
    Das hatte ich auch überhaupt nicht geschrieben.
    So ist eine vergleichbare Küchenausstattung, einer anderen eben sehr ähnlich, d.h. gleichwertig oder gleichartig.
    Du hattest geschrieben gehabt:
    "So kann selbst im modernen Sprachgebrauch vergleichbar auch die Bedeutung gleichartig oder gleichwertig tragen, oder unvergleichlich einzigartig, nichts anderem gleich."
    Dass "vergleichbar" ein Synonym von "unvergleichlich einzigartig" sein soll, hat mich sehr verwundert, da das eine doch die Verneinung des anderen ist.

    Zitat von Ilan Beitrag anzeigen
    Und wenn man in einem Endorphinrausch der Liebsten einhaucht, sie habe unvergleichliche Augen, meint man wohl, dass ihre Augen einzigartig seien, also niemand Augen wie sie habe und eben nicht, dass man keine Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu anderen Augen herausstellen könnte.
    Nettes Beispiel. Nichtsdestotrotz führt eine solche Feststellung in den meisten Fällen in die Irre. Warum z.B. sollten "Star Trek" und "Star Wars" nicht miteinander vergleichbar sein?

    Zitat von Ilan Beitrag anzeigen
    Das sollte man auch erwarten, weil es schließlich eine Adjektivendung ist und ganz nebenbei noch Grundschulwissen.
    Aber was hat das mit dem Thema zu tun?
    Was hat das wohl mit dem Thema zu tun? Hmm…
    Du hattest (wie bereits erwähnt) gesagt gehabt, dass "vergleichbar" auch "unvergleichlich einzigartig" bedeuten könne. Das macht für mich aber keinen Sinn, da "vergleichbar" die Möglichkeit, etwas bestimmtes zu tun (d.h. einen Vergleich vorzunehmen), impliziert. Der Ausdruck "unvergleichlich einzigartig" schließt diese Möglichkeit jedoch aus. Auch wenn die Klassiker das anders sehen mögen – uns Menschen der Gegenwart hilft das im alltäglichen Sprachgebrauch nicht weiter.

    Zitat von Ilan Beitrag anzeigen
    Wieso denn nicht? Gleich ist doch kein Synonym für das selbe.
    Gemeinhin ist es doch so, dass man guten Gewissens Äpfel gleicher Sorte, Größe, Reife, Farbe, Gewichts, etc. als gleich bezeichnet?
    Du hast vorhin selbst das Beispiel der schönen Frau mit den schönen Augen, die mit keinen anderen Augen auf der Welt vergleichbar sind, gebracht. Wenn man aber wirklich so ein strenges Kriterium für Vergleichbarkeit anlegte, dann muss man zwangsläufig auch zu dem Ergebnis kommen, dass zwei Äpfel nicht vergleichbar sind, einfach weil es nicht die gleichen sind. Nicht einmal zwei Klone wären auf diese Weise vergleichbar.

    Falls wir bis dahin nicht noch einmal etwas voneinander hören sollten, wünsche ich Dir ein besinnliches, unvergleichliches Weihnachtsfest.

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  • Ilan
    antwortet
    Schiefer Vergleich

    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    Ich habe lange gegrübelt, auf was genau Du anspielst. Vielleicht kannst Du mir mit einem Beispiel auf die Sprünge helfen. Wann genau heißt denn "vergleichbar" "unvergleichlich einzigartig"? Und was wäre dann "unvergleichbar"? Etwas, das "nicht unvergleichlich einzigartig" ist???
    Das hatte ich auch überhaupt nicht geschrieben.
    So ist eine vergleichbare Küchenausstattung, einer anderen eben sehr ähnlich, d.h. gleichwertig oder gleichartig.

    Und wenn man in einem Endorphinrausch der Liebsten einhaucht, sie habe unvergleichliche Augen, meint man wohl, dass ihre Augen einzigartig seien, also niemand Augen wie sie habe und eben nicht, dass man keine Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu anderen Augen herausstellen könnte.

    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    Deine Rückbesinnung auf die Klassiker in allen Ehren – aber im modernen Sprachgebrauch deutet die Endung –bar auf die Möglichkeit hin, etwas bestimmtes zu tun z.B. einen Vergleich anstellen. Auch der Duden scheint das so zu sehen.
    Das sollte man auch erwarten, weil es schließlich eine Adjektivendung ist und ganz nebenbei noch Grundschulwissen.
    Aber was hat das mit dem Thema zu tun?

    Es wäre sinnvoller in einem etymologischen Wörterbuch nachzuschlagen, in der Hoffnung etwas weiterführendes zu erspähen, als blindwütig zu raten und das Ergebnis noch als Fakt auszugeben.

    Immerhin habe ich in meinem vorigen Beitrag aufgezeigt, dass Vergleich einen größeren Bedeutungsrahmen innehat als nur das Aufzeigen von Unterschieden und Gemeinsamkeiten.

    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    In diesem Sinne lassen nicht einmal zwei Äpfel miteinander vergleichen, weil sie eben nicht gleich sind.
    Wieso denn nicht? Gleich ist doch kein Synonym für das selbe.
    Gemeinhin ist es doch so, dass man guten Gewissens Äpfel gleicher Sorte, Größe, Reife, Farbe, Gewichts, etc. als gleich bezeichnet?

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  • maestro
    antwortet
    Zitat von Skymarshal Beitrag anzeigen
    Grrr das habe ich aus der Schule.

    Aber hier zwei Links wo es auch vorkommt(Googel hilft manchmal):

    http://www.dieneueepoche.com/article.../17/10867.html

    http://grafspd.de/cms/Reden/-Zum-CDU...ituierten.html

    http://www.quarc.de/body_tipstricks.html

    Die Thematiken sind ja egal, weil man es auf vieles anwenden kann.
    Hm, danke, da wird das tatsächlich verwendet. Jetzt fehlt nur noch ein weitere User aus Westfalen und jemand mit dem Duden "Redewendungen und sprichwörtliche Redensarten". Jemand zur Hand?

    Zitat von sky
    Vielleicht wird es deutlicher wenn du mal in den Links oben liest. Ein Beispiel war das von mir mit den Formeln aus dem Matheunterricht. Aber das Sprichwort kann man auf vieles übertragen.
    Also, ich formuliere wiederum anders: Ich hab den Sinn schon verstanden, mich hat jedoch die Methode gestört, einer (meiner Meinung nach) verfälschten Redensart einfach einen neuen Sinn zu geben.
    Man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen->zwei Dinge lassen sich nicht vergleich (widerlegt).
    Man soll Äpfel nicht mit Birnen vermischen->zwei Dinge lassen sich nicht einfach so zusammenfassen.

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  • Skymarshal
    antwortet
    Zitat von maestro Beitrag anzeigen

    Bekomm ich einen Beweis/Link?
    Grrr das habe ich aus der Schule.

    Aber hier zwei Links wo es auch vorkommt(Googel hilft manchmal):

    http://www.dieneueepoche.com/article.../17/10867.html

    http://grafspd.de/cms/Reden/-Zum-CDU...ituierten.html

    http://www.quarc.de/body_tipstricks.html

    Die Thematiken sind ja egal, weil man es auf vieles anwenden kann.

    Klar, ich hab nichts anderes geschrieben, als es darum ging, was das Sprichwort bedeuten soll. Darum gehts doch gar nicht mehr. Bitte schreib nicht mehr, dass man Dinge vergleichen kann und soll; das haben wir alle verstanden.
    Achso, ich dachte das es dir auch nicht klar wäre...

    Aber ich störe mich daran, dass "Äpfel und Birnen nicht vermischen" ein sinnvoller Satz sein soll. Ihr sprecht der ursprünglichen Redensart ihren Sinn ab (der, wie wir festgestellt haben tatsächlich 'sinnlos' ist) und behauptet fortan, dass man das Obst nicht vermischen soll. Sinn? Das hast du bisher nur mit einer weiteren (sinnlosen?) Redensart erklärt. Sollen wir jetzt alle Redensarten untersuchen und umdichten?
    Vielleicht wird es deutlicher wenn du mal in den Links oben liest. Ein Beispiel war das von mir mit den Formeln aus dem Matheunterricht. Aber das Sprichwort kann man auf vieles übertragen.

    Denk dir einfach das mit dem vergleichen weg. Dann ist es einfacher. Es ist eine Redensart welche sich beim ersten hören nett(und vor allem geistreich) anhört, aber letztendlich überflüssig ist.

    Das mit dem Vermischen nicht.

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  • Skymarshal
    antwortet
    Zitat von maestro Beitrag anzeigen

    Bekomm ich einen Beweis/Link?
    Grrr das habe ich aus der Schule.

    Aber hier Links wo es auch vorkommt(Googel hilft manchmal):

    http://www.dieneueepoche.com/article.../17/10867.html

    http://grafspd.de/cms/Reden/-Zum-CDU...ituierten.html

    http://www.quarc.de/body_tipstricks.html

    Die Thematiken sind ja egal, weil man es auf vieles anwenden kann.

    Klar, ich hab nichts anderes geschrieben, als es darum ging, was das Sprichwort bedeuten soll. Darum gehts doch gar nicht mehr. Bitte schreib nicht mehr, dass man Dinge vergleichen kann und soll; das haben wir alle verstanden.
    Achso, ich dachte das es dir auch nicht klar wäre...

    Aber ich störe mich daran, dass "Äpfel und Birnen nicht vermischen" ein sinnvoller Satz sein soll. Ihr sprecht der ursprünglichen Redensart ihren Sinn ab (der, wie wir festgestellt haben tatsächlich 'sinnlos' ist) und behauptet fortan, dass man das Obst nicht vermischen soll. Sinn? Das hast du bisher nur mit einer weiteren (sinnlosen?) Redensart erklärt. Sollen wir jetzt alle Redensarten untersuchen und umdichten?
    Vielleicht wird es deutlicher wenn du mal in den Links oben liest. Ein Beispiel war das von mir mit den Formeln aus dem Matheunterricht. Aber das Sprichwort kann man auf vieles übertragen.

    Denk dir einfach das mit dem vergleichen weg. Dann ist es einfacher. Es ist eine Redensart welche sich beim ersten hören nett anhört, aber letztendlich überflüssig ist.

    Das mit dem Vermischen nicht.

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  • maestro
    antwortet
    Zitat von Skymarshal Beitrag anzeigen
    Du meinst wohl nicht in Stein gemeißelt.
    Äh, klar. Sehr gut aufgepasst.

    Zitat von sky
    Und wenn du davon noch nicht gehört hast weiß ich es auch nicht. Bei uns in Ostwestfalen ist es bekannt. Wo Krabat wegkommt weiß ich noch nicht. Aber ist es weiter weg kann es nicht nur an einer lokalen Redensart liegen.
    Bekomm ich einen Beweis/Link?

    Zitat von sky
    a) entkräftet sozusagen b). Hier haben doch mehrere im Thread festgestellt das die Redensart mit dem Vergleichen quasi sinnlos ist. Man darf und kann alles vergleichen.[...]
    Würde es heissen "man soll nicht völlig verschiedene Dinge gleichsetzen" dann wäre es doch was anderes. Aber vergleichen muß man und kann man auch alles.
    Klar, ich hab nichts anderes geschrieben, als es darum ging, was das Sprichwort bedeuten soll. Darum gehts doch gar nicht mehr. Bitte schreib nicht mehr, dass man Dinge vergleichen kann und soll; das haben wir alle verstanden.

    Aber ich störe mich daran, dass "Äpfel und Birnen nicht vermischen" ein sinnvoller Satz sein soll. Ihr sprecht der ursprünglichen Redensart ihren Sinn ab (der, wie wir festgestellt haben tatsächlich 'sinnlos' ist) und behauptet fortan, dass man das Obst nicht vermischen soll. Sinn? Das hast du bisher nur mit einer weiteren (sinnlosen?) Redensart erklärt. Sollen wir jetzt alle Redensarten untersuchen und umdichten?

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  • Skymarshal
    antwortet
    Zitat von maestro Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu Gerüchten gibt es aber bei Redensarten eine Übereinkunft über die Richtigkeit. Oder sagst du einfach mal so: "Das Kind mit der Dusche ausschütten." Da kann man darauf antworten, dass es eben eine Verfälschung der ursprünglichen Redensart ist. Sicherlich sind die Redensarten in Stein gemeißelt und sind Veränderungen ausgesetzt, aber ich würde sagen, dass "vermischen" statt "vergleichen" sich noch nicht durchgesetzt hat, weil es einfach falsch ist.
    Du meinst wohl nicht in Stein gemeißelt.

    Und wenn du davon noch nicht gehört hast weiß ich es auch nicht. Bei uns in Ostwestfalen ist es bekannt. Wo Krabat wegkommt weiß ich noch nicht. Aber ist es weiter weg kann es nicht nur an einer lokalen Redensart liegen.


    Nö, Krabat hat gesagt, dass er von "vermischen" gehört hat und du hast gesagt, dass das sinnvoller wäre. Und ich hab bisher noch nicht verstanden, warum.
    Ich zitiere ihn mal

    Zitat von Krabat
    Es geht um die Vermischung.
    Das macht auch Sinn und wirft nicht die Frage auf, was dieses Sprichwort überhaupt soll.
    Das "warum" habe ich jetzt mehrmals erklärt.

    Zusammengefasst->Meine These: a)vermischen ist falsch und macht b)keinen Sinn, weil man bei einem Vergleich vergleicht und nicht vermischt.
    a) entkräftet sozusagen b). Hier haben doch mehrere im Thread festgestellt das die Redensart mit dem Vergleichen quasi sinnlos ist. Man darf und kann alles vergleichen.

    Es wird unter verschiedenen Aspekten oder Motivationen angewandt, ist aber wenn man es genau nimmt Blödsinn.

    Würde es heissen "man soll nicht völlig verschiedene Dinge gleichsetzen" dann wäre es doch was anderes. Aber vergleichen muß man und kann man auch alles.

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  • maestro
    antwortet
    Zitat von Skymarshal Beitrag anzeigen
    Es können Redensarten verfälscht werden. Von irgendjemanden der es falsch aufgeschnappt hat und es sich dann verbreitet. Genauso wie es bei Gerüchten und Getratsche der Fall ist.
    Im Gegensatz zu Gerüchten gibt es aber bei Redensarten eine Übereinkunft über die Richtigkeit. Oder sagst du einfach mal so: "Das Kind mit der Dusche ausschütten." Da kann man darauf antworten, dass es eben eine Verfälschung der ursprünglichen Redensart ist. Sicherlich sind die Redensarten in Stein gemeißelt und sind Veränderungen ausgesetzt, aber ich würde sagen, dass "vermischen" statt "vergleichen" sich noch nicht durchgesetzt hat, weil es einfach falsch ist.

    Zitat von sky
    Krabat und ich haben nur deutlich gemacht das die Redensart so alleine keinen Sinn ergibt. Und der Ursprung mit dem vermischen sinnvoller erscheint.
    Nö, Krabat hat gesagt, dass er von "vermischen" gehört hat und du hast gesagt, dass das sinnvoller wäre. Und ich hab bisher noch nicht verstanden, warum.

    Zusammengefasst->Meine These: a)vermischen ist falsch und macht b)keinen Sinn, weil man bei einem Vergleich vergleicht und nicht vermischt.

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  • Skymarshal
    antwortet
    Zitat von maestro Beitrag anzeigen
    Ach sky, deine arithmetischen Fähigkeiten in allen Ehren, aber zur Lösung trägt das nicht unbedingt bei. Handelt es sich doch vielmehr um eine Frage, wie oder woher sich das Sprüchlein entwickelt hat.
    Naja, das habe ich ja versucht das damit deutlich zu machen.

    Und die Redensart aus dem Threadtitel kann man interpretieren wie man will und weitere Redensarten daraus ableiten oder Entsprechungen in anderen Sprachen finden (ich hab bisher russisch und britisch gefunden), aber Fakt ist, dass es vergleichen (nicht vermischen) heißt. Den Gegenbeweis bleibt Krabat uns ja bisher schuldig. Welchen Sinn hat es denn, den Spruch zu verfälschen oder eine Redensart durch eine andere zu erklären?
    Es können Redensarten verfälscht werden. Von irgendjemanden der es falsch aufgeschnappt hat und es sich dann verbreitet. Genauso wie es bei Gerüchten und Getratsche der Fall ist.

    Krabat und ich haben nur deutlich gemacht das die Redensart so alleine keinen Sinn ergibt. Und der Ursprung mit dem vermischen sinnvoller erscheint.

    Beweisen kann ich da nichts. Aber vielleicht fragst du mal einen sehr gebildeten Menschen. Eine Lehrer oder Prof. Der weiß das bestimmt.

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  • maestro
    antwortet
    Zitat von Skymarshal Beitrag anzeigen
    @maestro: Ich hatte dir doch das Beispiel mit dem Vermischen gezeigt. Das mit den Variablen wo du meintest man könne das mit ausklammern umgehen.

    xy+xyz

    Sicher geht es hier im Thread ums vergleichen. Aber ich bin eben der Meinung das der Ursprung der Redensart mit dem "Man soll nicht alles vermischen oder in einen Topf werfen" gegeben ist.

    Denn "man darf Äpfel und Birnen nicht vergleichen" ergibt ja keinen Sinn wie wir festgestellt haben.
    Ach sky, deine arithmetischen Fähigkeiten in allen Ehren, aber zur Lösung trägt das nicht unbedingt bei. Handelt es sich doch vielmehr um eine Frage, wie oder woher sich das Sprüchlein entwickelt hat.

    Und die Redensart aus dem Threadtitel kann man interpretieren wie man will und weitere Redensarten daraus ableiten oder Entsprechungen in anderen Sprachen finden (ich hab bisher russisch und britisch gefunden), aber Fakt ist, dass es vergleichen (nicht vermischen) heißt. Den Gegenbeweis bleibt Krabat uns ja bisher schuldig. Welchen Sinn hat es denn, den Spruch zu verfälschen oder eine Redensart durch eine andere zu erklären?

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  • Skymarshal
    antwortet
    @maestro: Ich hatte dir doch das Beispiel mit dem Vermischen gezeigt. Das mit den Variablen wo du meintest man könne das mit ausklammern umgehen.

    xy+xyz

    Sicher geht es hier im Thread ums vergleichen. Aber ich bin eben der Meinung das der Ursprung der Redensart mit dem "Man soll nicht alles vermischen oder in einen Topf werfen" gegeben ist.

    Denn "man darf Äpfel und Birnen nicht vergleichen" ergibt ja keinen Sinn wie wir festgestellt haben.

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  • maestro
    antwortet
    Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
    Ich denke, hiermit dürfte doch das Wesentlichste gesagt worden sein.
    In der Regel höre ich auch, dass man Äpfel und Birnen nicht vermischen soll. Von "vergleichen" ist da erstmal überhaupt keine Rede. Wenn es sich irgendwo eingeschlichen hat, dass man keinen Vergleich anstellen darf, wurde dieses Sprichwort einfach falsch überliefert. Es geht um die Vermischung.
    Das macht auch Sinn und wirft nicht die Frage auf, was dieses Sprichwort überhaupt soll.
    Von "Vermischen" hab ich ja noch gar nix gehört. Weder gesprochen, noch im Internet geschrieben. Und wieso soll es einen Sinn geben, wenn man sagt: Man soll Äpfel nicht mit Birnen vermischen? Hier ging es doch darum, eventuelle Ähnlichkeiten oder Unterschiede festzustellen. Wie kann man das durch "Vermischung" feststellen? Das Wort "Vergleichen" ist doch hier wohl schärfer und geeigneter.

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  • Skymarshal
    antwortet
    @Largo: Ich weiß nicht wo Krabat wegkommt. Aber die Redensart mit dem vermischen dürfte eigentlich auch sehr bekannt sein. Gerade aus Schulen.

    Und vielleicht ist das mit dem Vergleichen mitlerweile populärer. Aber wie Krabat es formuliert hat und ich wie es auch sehe, ist ersteres im Kontext wesentlich sinnvoller.

    Warum man sie nicht vermischen soll habe ich oben weiter mit den Gleichungen deutlich gemacht. Ich denke mal das die Redensart ursprünglich im Mathematikunterricht formuliert wurde. Die moderne Erweiterung ist das mit dem Vergleichen, was aber gar nichts mehr mit dem ursprünglichen Zusammenhang zu tun hat.

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  • Largo
    antwortet
    Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
    In der Regel höre ich auch, dass man Äpfel und Birnen nicht vermischen soll. Von "vergleichen" ist da erstmal überhaupt keine Rede.
    Also in der Internet-Community scheint "Äpfel und Birnen vergleichen" häufiger verwendet zu werden als "Äpfel und Birnen vermischen". Google findet für "... vergleichen" wesentlich mehr Einträge als für "... vermischen".
    Es ist aber gut möglich, dass in Deiner Region oder Deinem Milieu vorwiegend die von Dir genannte Redewendung benutzt wird. Mir ging es an dieser Stelle aber um die weit verbreitete Floskel "Man kann/darf/soll Äpfel und Birnen nicht miteinander vergleichen".

    Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
    Wenn es sich irgendwo eingeschlichen hat, dass man keinen Vergleich anstellen darf, wurde dieses Sprichwort einfach falsch überliefert. Es geht um die Vermischung.
    Ja und warum darf man Äpfel und Birnen nicht miteinander vermischen? Ist Äpfel-Birnen-Kompott etwa nicht schmackhaft? Können beide Früchte nicht gemeinsam gelagert werden?

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