Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Respekt, Disziplin und Autorität

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Respekt, Disziplin und Autorität

    Es wurde und wir in diesem Fourm oft die ST-Philosophie und das Verhalten danach besprochen.
    Es gibt jedoch Situationen im Leben wo ich diese Lebensphilosophie von Toleranz und Nächstenliebe nicht ins reale Leben umsetzen kann.
    Jeder der irgendeine Art von Führungsposition - selbst im kleinsten Ausmaße - innehatte wird diese Probleme kennen.

    Es geht darum wie man sich Respekt und Autorität verschafft.
    Ich persönlich habe die Situation daß ich Lehrlinge ausbilde die zwischen 16 und 18 Jahre alt sind.
    Die Schwierigkeit liegt dabei daß wir in unserer Firma großteils jüngere Monteure sind. Daher hat schon mal das distanziere "Sie"-Wort keine Chance. Wenn der Altersunterschied gerade mal 6 Jahre alt ist komme ich mir auch komisch vor wenn mich der Lehrling mit "Sie" anspricht.

    Es kam zwangsläufig dazu daß die Lehrlinge jedlichen Respekt verloren. Die Monteure sehen sie als "Kumpels" anstatt als Ausbildner und stellen sich auf dasselbe Niveau.
    Wo die Probleme liegen?
    Durch dies Respektlosigkeit - die vielleicht gar nicht böse gemeint ist - geht auch die Folgsamkeit flöten.
    Arbeiten werden nur schlampig oder gar nicht ausgeführt was mit den Worten "Reg dich nicht auf, ist ja nicht so tragisch" begründet wird.
    Sie meinen sie können sich die Arbeit aussuchen und haben das selbe Mitbestimmungsrecht wie die die mit der Ausbildung fertig sind.

    Aber leider läuft das so nicht, und das sehen die Lehrlinge meistens nicht ein. Wenn ich mich nicht auf einen Mitarbeiter verlassen kann so brauche ich ihn nicht.
    Daher hab ich auch schon vorige Woche einen Lehrling in der Firma lassen und dem Chef gesagt er bräuchte diesen gar nicht mehr mir zuteilen.

    Und nun frage ich mich ernsthaft wie man sich Respekt und Autorität zulegt.
    Mit Freundlichkeit hab ich es versucht. Effekt: Die Lehrlinge leben nach dem Motto "Dem kann man auf der Nase rumtanzen..."
    Mit Gewalt hab ichs versucht. Es fiel mir schwer, da es gegen meine Natur verstößt. Der Effekt war daß die Lehrlinge nur sturer wurden.
    Ich habe es mit einer gewissen Emotionslosigkeit versucht - kein Erfolg.


    Ich bewundere immer wieder Menschen die diese Autorität scheinbar von Natur aus ausstrahlen.
    Aber wie geht das? Kann man das lernen? Welche Regeln muß man befolgen?
    Hatte noch jemand solche Erfahrungen

  • #2
    Mit reiner freundlichkeit wird man überhaupt nichts erreichen, diese Erfahrung habe ich oft genug gemacht. Mir steht jetzt eine Woche Kurs leiten bevor, ich kann nur hoffen das alles gut läuft, sonst bekomm ich wirklich große Probleme....


    Chakotay

    Kommentar


    • #3
      Solche Probleme kenn ich. Während ich gefirmt wurde (bín katholisch) wurde ich als Betreuer einer Kommunionkindergruppe zugeteilt. Ich war damals 15 und meine "Schützlinge" waren so um die 8 Jahre alt. Und ich sag euch, die gingen mit mir und den anderen Betreuern derart Respektlos um, dass ich echt manchmal Mordfantasien hatte. Was man sich da alles anhören musste...boah. Den weiblichen Betreuern insbesondere in meinem Alter ging es da noch viel schlimmer. Diese kleinen Biester tantzten uns nur auf der Nase herum. Da fragt man sich echt, ob die überhaupt eine erziehung von ihren Eltern genossen haben und nicht "frei" erzogen wurden. Das alles hat dazu geführt, dass ich heute nur noch mit Groll an diese Zeit zurückblicke und mit Kirche nichts mehr zu tun haben will.

      Zek

      Kommentar


      • #4
        Hi Khan.

        Du warst doch mal in derselben Situation, oder? Als Lehrling? Wie ist man mit dir denn so umgegangen?
        Hast du schon mal den Chef gefragt? Vielleicht kann er dir einige Tipps geben.

        Autorität zu verstrahlen, das ist natürlich nicht leicht. Besprich das doch mal mit "Gleichgestellen" oder deinen ehemaligen Ausbildern (falls du übernommen worden bist damals), die stehen vielleicht vor einem ähnlichen Problem.

        Ich jedenfalls kann dir keinen anderen Tipp geben.

        gruß, endar
        Republicans hate ducklings!

        Kommentar


        • #5
          Re: Respekt, Disziplin und Autorität

          Originalnachricht erstellt von Khan
          Es wurde und wir in diesem Fourm oft die ST-Philosophie und das Verhalten danach besprochen.
          Es gibt jedoch Situationen im Leben wo ich diese Lebensphilosophie von Toleranz und Nächstenliebe nicht ins reale Leben umsetzen kann.
          Jeder der irgendeine Art von Führungsposition - selbst im kleinsten Ausmaße - innehatte wird diese Probleme kennen.
          .......................................
          Ich bewundere immer wieder Menschen die diese Autorität scheinbar von Natur aus ausstrahlen.
          Aber wie geht das? Kann man das lernen? Welche Regeln muß man befolgen?
          Hatte noch jemand solche Erfahrungen

          ein Mensch, der seine persönlichen Fähigkeiten nutzt ist Autorität
          ich bin mir bewusst, dass dies sehr einfach klingt - es jedoch absolut nicht ist.
          ich empfehle dir:
          • setz dich hin und schreibe dir auf, was du gut kannst, ganz genau,
            welche Eigenschaften du hast, - frag eineN guteN FreundIn, wie sie/er dich sieht
            wie heißt das was du beruflich kannst ( ist sicher jede Menge und so solls auch sein)
          dann schreibe dir auf, was du weitergeben - also den Lehrlingen lernen -willst / und was du sollst:
          • fachlich
            zwischenmenschlich

          dann mach eine Reihung,

          dann, wenn´s geht setz (- es wär ganz wichtig!) - dich mit den Lehrlingen zusammen und versuch die Situation zu klären, die wichtigsten Inhalte des Gespräches:
          • sag wie´s dir dabei geht,
            wie deren Verhalten auf die Kundschaft wirkt, - und das die Kundschaft es ist , die ihr Gehalt zahlt, - und sonst niemand.
            und dass du zukünftig die Einhaltung von gewissen Regeln erwartest,
            mach dir eventuell mit ihnen Regeln aus, aber achte dabei darauf, dass deine allerwichtigste Regel auch zum Zug kommt,
          eventuell könnt ihr so alle zwei Wochen ein Gespräch miteinander machen,


          was ich mir noch so denk:
          wieso kein berufliches "Sie".......... und wenn jemand ein Jahr jünger ist als ich, sich jedoch nicht an Regeln halten kann, dann bin ich im Beruf per Sie, privat eventuell per Du; - da trenn´ich ganz genau.

          Ich bin mir bewusst, dass meine Antwort sehr allgemein ist Khan, wenn du mehr, vorallem auf dich persönlich bezogen magst, dann melde dich bitte per PN

          lebe lange und in Frieden
          t´bel

          Kommentar


          • #6
            @endar:
            Jede Meinung ist mir Hilfe

            Als ich Lehrling war gab es diese Situation nicht.
            Ich wäre nie auf die Idee gekommen daß ich mich weigere eine Arbeit zu machen, und sei sie noch so unangenehm.
            Es war einfach so. Der Monteur hat gesagt was zu machen war und es gab keine Diskussion...

            Mit dem Chef kann man darüber nicht spreche. Der macht nur "Du-du-du" und sagt "mach das nicht wieder"
            Der Lehrling sagt brav "Ja" und es ändert sich im Endeffekt nichts.
            Bei einem Lehrling ist es schon so weit daß niemand ihn mitnehmen will auf die Baustelle

            Die anderen Monteuer sind auch der Meinung daß uns das Alter fehlt um den erforderlichen Respekt auszustrahlen

            @t´bel:
            Ehrlich gesagt habe ich gehofft daß du dich zu diesem Thema äußern würdest
            Die Ratschläge klingen recht einleuchtend.
            Es ist im Prinzip so daß ich des Öfteren festgestellt habe daß die Lehrlinge kein Interesse haben von mir zu lernen.
            Entweder weil sie im Irrglauben leben sie kennen sowieso schon alles oder weil sie einfach kein Interesse an der Arbeit haben.

            Die Situation ist inzwischen diese daß ich dem betrefenden Lehrling der in der Tat ein Extremfall darstellt, inzwischen mehr feindlich als freundlich gesinnt bin und ich der menschlichen Haltung verfallen bin daß ich "die Schnauze voll habe" (ich weiß nicht wie ich es besser ausdrücken sollte)
            Hinzu kommt daß mir der Mensch gänzlich unsympatisch ist da ich auch schon mitbekommen habe daß er hinter dem Rücken Anderer schlecht über diese spricht und Gerüchte in die Welt setzt die Schaden anrichten können. Ich habe auch den starken Verdacht daß diese konkrete Person stielt, auch von Kollegen (!), konnte aber noch nichts nachweisen.

            Wie soll ich diesem Menschen noch tolerant gegenübertreten?
            Zuletzt geändert von Khan; 08.07.2001, 14:13.

            Kommentar


            • #7

              die Situation, so wie du sie erzählst.
              nicht, dass ich dir nicht glaube, nur denke ich mir die andere Person, würde die Situation (logischerweise) anders schildern,...........sonst gäbe es keinen Konflikt.
              • der Chef nimmt seine Führungsaufgabe nicht zur Gänze wahr,
                denn Konflikte unter MitarbeiterInnen aufzuarbeiten fällt unter die Aufgaben eines Chefs
                Gerüchte, der sagt über den was, - glaubt man - und für den Materialschwund könnte auch der,....... und und und.....
                mieses Klima im Betrieb
                Arbeit leidet darunter
                irgendwann wirkt sich dies auf die Kundenzufriedenheit aus - und dies
                wirkt sich irgendwann auf Aufträge aus...............und
                dies ist der Punkt, der keinem Chef egal ist
              was du machen kannst,
              das was ich oben schrieb und vorher:

              diese Person macht dich wütend, zornig, etc....
              ich empfehle dir daher:
              • überlge dir : was dich wütend macht!
                ist es weil er über dich spricht....was bewirkt dies in dir, wenn irgendwer über dich negativ spricht?
                ist es, weil er deine fachliche / persönliche Autorität nicht anerkennt...im Klartext: weil er dich ablehnt..... was bewirkt dies in dir, wenn dich wer ablehnt?
                und frage dich auch: Wieso gibst du dieser Person soviel Macht über dich, dass sie dich wütend machen kann? ...da ist irgendwas
                --wenn dir nämlich wer egal ist, völlig egal ist,
                dann wirst du nicht wütend,
                selbst wenn es von außen betrachtet jeden Grund der Welt gäbe wütend zu werden.

              erst wenn du dir über das so halbwegs klar bist, suche das Gespräch, so wie oben beschrieben,
              denn solange du noch wütend wirst, wenn du an den nur denkst,
              solange ist ein Gespräch nicht sinnvoll,
              weil du "in Wut" leicht angreifbar bist,
              und weil dann so ein Gespräch eher noch mieseres Klima schafft, als es vorher war.

              tolerieren heißt "Kurzfassung" aushalten, und das Schlimme daran ist,
              solange diese Person in eurem Betrieb ist, wird dir schlichtweg nichts anders übrigbleiben.
              (...was ich auch immer davon halte, aber es ist Fakt)

              lebe lange und in Frieden, Khan
              t´bel

              Kommentar


              • #8
                Ich denke das man sich respekt durch Taten verdient werden muss nicht durch verhalten anrede oder schone oder weniger schone worte bzw. umgangston
                Gandalf aka Mr. Vulkanier (mit Leerzeichen ;))
                Stand men of the West, wait then this is the hour of doom!

                Kommentar


                • #9
                  Originalnachricht erstellt von Mr. Vulkanier
                  Ich denke das man sich respekt durch Taten verdient werden muss nicht durch verhalten anrede oder schone oder weniger schone worte bzw. umgangston


                  dies würde heißen, wenn jemand nichts "Tun" kann, verdient er sich nie Respekt. ----
                  und das glaube ich nicht.

                  durch schöne Worte etc. verdient man sich Respekt vermutlich nicht, aber sie können ein Zeichen für Respekt sein, zumindest für Höflichkeit, eine Vorstufe zu Respekt.


                  oder ein anderes Beispiel:
                  Wenn jemand z.B.: Menschenleben rettete, so ist dies eine Tat, die Respekt verdient,
                  wenn jedoch dieselbe Person z.B.: zu Hause seine Kinder und seine Frau schlägt, würd ich diese Person nicht als Autorität bezeichnen.

                  ich kann nur von mir sprechen, wenn ich des Morgens durch das Seminarhaus gehe, am selben Gang sind auch Jugendkurse, und ich gehe bei ca 15-20 Jungen Erwachsenen vorbei und keineR grüßt von sich aus, und selten erhalte ich Antwort auf mein: "Guten Morgen", dann merke ich, dass mich dies stört, wirklich stört.--- oder wenn ich in meinem Büro bin, und junge/ältere Erwachsene diesen Raum betreten ohne vorher anzuklopfen, oder wenn sie anklopfen mein "Herein" nicht abwarten können.---und als sich einmal eine sehr junge Frau beim Telefonieren auf meinen Schreibtisch gesetzt hat, ohne Rücksicht auf das was darauf lag..und als ich sie darauf ansprach mir zur Antwort gab, "is ja nur a tisch, was regens ihna auf."....... dies forderte meine vulkanische Geduld sehr.


                  lebe lange und in Frieden
                  t´bel

                  Kommentar


                  • #10
                    Mna kann noch so gute, tolle Taten verbringen, man erlangt dadurch nicht zwangsweise Autorität!
                    Das kommt auch viel auf Ausstrahlung an!

                    Wenn ich bedenke, wir haben einen sehr intelligenten Erdkunde - Lehrer, Fachwissen ohne Ende, jedoch wird der Mann von allen verar..., sogar schon von fünftklässlern, und einmal im Monat steht er heulend vor ner Klassenzimmertüre!
                    Der Mann ist zwar intelligent, aber er hat ganz einfach kein Durchsetzungsvermögen, er ist nett, aber er verteilt auch mal fünfer im zeugnis, trotzdem nimmt ihn niemand für voll!
                    Dieser mann hat einfach keine autoritäre Ausstrahlung!

                    Unser früherer geschichtslehrer ist das krasse Gegenteil:

                    Er kam rein, alle Mucksmäuschenstill, er zückte sein Notenbuch und pickte sich einen raus zur Überprüfung, alle mucksmäuschenstill, und als es vorbei war atmeten alle auf dass sie nicht dran kamen und der normale Unterricht ging weiter, jedoch wurde dort ebenso kein Wort gesagt, das nicht zum Thema passte!
                    Der Lehrer hatte uns einfach im Griff, keiner muckte auf oder sonstwas, obwohl er genauso fachkenntlich war und genauso die Notenverteilung machte wie der Erdkundelehrer, hatten wir einen Heidenrespekt vor dem Mann!

                    Das ganze hatte viel mit Ausstrahlung zu tun, manche strahlen Autorität einfach aus, manche eben weniger!

                    Kommentar


                    • #11
                      Das ist genau das was ich auch meine, Zefram!
                      Das Durchsetzungsvermögen, die Ausstrahlung von Autorität.
                      Auch ich habe diese Erfahrungen in der Schule gemacht. Da hatten wir z.B. ne Lehrerin die sich sehr um das Zusammenleben, das gegenseitige Bemühen zum Verständnis der Anderen usw., in ungefähr so wie t´bel oben beschrieben hat.
                      Der Enderfolg war, daß sie nicht ernst genommen wurde weil ihr ein gewisses Durchsetzungsvermögen fehlte...


                      Ich hege eigentlich keinen richtigen Haß auf den Lehrling denn ich kann mich in dieser Beziehung recht gut kontrollieren.
                      Das Chef-Problem kommt von einen anderen "Problem", nämlich dem daß unser Chef recht eigenartig im Umgang mit seinen Mitarbeitern ist. Er verfolgt eine Politik die auf Willkür aufgebaut ist, das heißt er bevorzugt seine Arbeiter unterschiedlich wie es nun sein könnte. Sei es nun in Fachfragen, Prozenterlass oder einfach Sympathie. Dies hat zur Folge daß der Jüngste Monteur mehr Rechte hat als Ältere und dieser (Achtung - nächster schlechte Umstand: )sich besser vorkommt als die Anderen, sprich er wird hochnäsig. Dennoch versuche ich mit ihm gut auszukommen.
                      Wie dem auch sei - Fakt ist daß die Meinungsbildung über unseren Chef in unserer Firma recht weit auseinandergeht. Manche sagen er hat nicht mehr viel Interesse an der Firma, andere meinen er will stark reduzieren.....

                      Ich hasse den willenlosen, arbeitsfaulen Lehrling nicht. Ich grüße ihn am Morgen genauso wie jeden Anderen und wechsle auch mit ihm Worte wenn es die Umstände fordern.
                      Es ist einach so daß ich mir den Ärger mit ihm nicht mehr antun will, ich sehe weder eine Notwendigkeit noch einen Erfolg darin mich mit ihm auseinandersetzen wie ich es schon Monate zuvor gemacht habe.
                      Es ist nicht so daß ich nicht schon mit ihm darüber gesprochen habe - die Reaktion war folgende: Ignoranz!
                      Er steht auf dem Standpunkt er ist der Beste und alle Anderen stehen unter ihm. Er nimmt seine Arbeit nicht ernst - tolle Kombination, nicht wahr?

                      Was es in mir bewirkt wenn er negativ über mich redet?
                      Das Wissen darüber daß er keine Ahnung von der Materie hat stimmt mich in einer gewissen Weise gleichgültig. Das was mich im Prinzip stört ist daß er meinen Ruf dadurch schädigt.
                      Leider ist es so daß es Leute in der Firma gibt die ihm tatsächlich zumidest teilweise glauben

                      Was mich bewegt wenn er mich nicht aktzeptiert?
                      Eine Art Hilflosigkeit, mein Wissen nicht vermitteln zu können. Unverständnis warum er nicht will.
                      Ich versuche nachzuvollziehen - schaffe es jedoch nicht.

                      Um mir Nerven zu sparen halte ich ihn mir durch meinen Status in der Firma vorerst mal fern.


                      Vielleicht sollte man zu der ganzen Geschichte erwähnen daß die Firma wo ich zur Zeit beschäftigt bin seit Anfang des Jahres immer mehr an Betriebsklima einbüßt.
                      Bis vor Kurzem hatten wir Auftragsmangel, keine Arbeit, viele hatten gekündigt oder wurden gekündigt. Sie ist ein Schatten seiner selbst und es geht manchmal etwas chaotisch zu. Da auch meiner Meinung nach meine Leistungen nicht anerkannt werden bin ich sowieso am Überlegen ob ich einen Jobwechsel wagen sollte....

                      Kommentar


                      • #12

                        Khan ;ich hoff du weißt, dass ich dich mag

                        :Provokationsstilangesagt::leichtzynischerUnterton:

                        Ich kann die Beziehung recht gut kontrollieren, und wütend oder so bin ich auch nicht auf ihn,
                        sicher er schädigt meinen Ruf, aber das Arbeitsklima ist eh schon schlecht, na und vielleicht geh ich eh


                        ich merk er macht mich hilflos, aber sonst kann ich die Beziehung eh gut kontrollieren

                        Khan, ich verstehe, du hast mit ihm geredet und dabei ist nichts rausgekommen, dann versuche eine Möglichkeit zu finden, wo du nicht alleine mit ihm reden mußt, oder probiers einfach wieder, aber so , dass andere zuhören können.

                        Wieso:
                        weils dich beschäftigt,
                        und weil es für dein Ego gut ist.

                        Solltest du wirklich von der Firma gehen, dann geh nicht ohne das geklärt zu haben, es hängt sonst wie ein Rucksack, den du nicht ausgeräumt hast auf deinen Schultern. Und wenn so ein Rucksack hängt, geht man selten aufrecht durch´s leben, weil er drückt irgendwann auf die Schultern, irgendwann kommt wieder so ein Typ und macht dasselbe mit dir,---und das hast du nicht Not.


                        Viele Menschen, die mich kennen sagen mir nach, dass ich Autorität ausstrahle,
                        die habe ich aber nicht in meinen Genen gehabt, ich habe mich und stelle mich heute noch solchen Situationen, weil ich es mir wert bin. - Ich habe auch oft offensichtlich nicht das bewirkt, was ich wollte, aber ich lernte durch das Probieren meine Wünsche ernst zu nehmen - z.B.. den Wunsch nach Anerkennung und Respekt, denn wen ich diese meine Wünsche nicht ernst nähme, warum sollt es dann irgend wer anderer tun.

                        lebe lange und in Frieden
                        t´bel

                        Kommentar


                        • #13
                          Da ist was dran, von dieser Seite hab ich as noch icht betrachtet.

                          Ich habe das Problem mit ihm als geklärt betrachtet indem ich ihn aus meinen Umfeld stieß.
                          Ich wollte jedoch nicht daß der Eindruck entsteht daß ich wegen ihm die Firma verlasse - schließlich stehe ich über ihm.

                          Ich sehe jedoch nicht was ich klären sollte?
                          Soll ich ihn einfach sagen was ich davon halte? Soll ich ihn noch eine Chance geben? Soll ich mir das Leben schwer machen mit einen Typ der mir nicht mal ansatzweise sympatisch ist und der meine Toleranzgrenze überschreitet?
                          Es ist nicht so daß ich mit ihm arbeiten muß - das Problem stellt sich nicht.

                          Im Prinzip hab ich das Autoritätsproblem allgemein angesprochen und dies nur als Beispiel gebracht...


                          Bei einen anderen Lehrling hab ich mir Respekt verschafft indem ich einfach bewies daß ich am längern Ast saß - daß ich ihm das Leben schwer machen kann oder auch nicht.
                          Diese Vorgehensweise nützt aber in dem Extremfall nicht.
                          Daß ein Gespräch mehr bewirkt als Aktionen wäre zwar schön, kann es mir aber irgendwie nicht vorstellen...

                          Kommentar


                          • #14
                            Originalnachricht erstellt von Khan
                            .....Ich sehe jedoch nicht was ich klären sollte?
                            Soll ich ihn einfach sagen was ich davon halte? ...

                            ja!
                            klar, eindeutig und denoch ihn nicht niedermachend.

                            und ich habe nie gedacht, dass du wegen ihm die Firma verlässt, wenn meine Worte diesbezüglich mißverständlich waren, so bedaure ich.

                            lebe lange und in Frieden
                            t´bel

                            Kommentar


                            • #15
                              Mit diesem Gedanken hab ich auch schon gespielt - gleich am Anfang.
                              Jedoch befürchte ich daß er dazu zu verschlossen, zu egoistisch eingestellt ist.
                              Wie auch immer - vielleicht nehm ich mal eine Gelegenheit wahr.

                              Auf alle Fälle möchte ich mich einmal für deine Mithilfe bedanken - ich finde es echt toll daß du dich so einsetzt


                              Wie sieht die Situation eigentlich bei den obig beschriebenen Lehrerproblem aus?
                              Kann man sich Durchsetzungsvermögen aneignen? Ein Klassengespräch hab ich schon erlebt und festgestellt daß es nichts bringt. Und Gruppendynamischer Mobbing gegen Lehrer kann grausam sein

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X