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Problem des ersten Kontaktes

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  • Problem des ersten Kontaktes

    Hi leute

    Mir fällt gerade der Name nicht ein, aber ihr kennt warscheinlich diesen Physiker, der sich kaum noch bewegen kann.
    Der hat mal im Fernsehen erwähnt, dass es dumm sei zu versuchen verbindung mit vortgeschritteneren Spezies aufzunehmen.
    Zitat: "In der geschichte der Menschheit hat das aufeinandertreffen von unterschiedlich weit entwickelten Völkern immer zur Folge gehabt, dass die weniger weitb entwickelte Kultur ausgerottet wurde. Warum sollte es bei einem Kontakt mit Außerirdischen anders sein?"

    Ich finde diese Theorie erschreckend, da sie völlig logisch ist.

    Ich habe immer gehoft eine Art ersten kontackt miterleben zu können, aber das wurde jetzt ein wenig gedämpft.

    as denkt ihr darüber?
    Drum hab ich mich der Magie ergeben,
    Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß
    Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
    Daß ich erkenne, was die Welt - Im Innersten zusammenhält!

  • #2
    -> Verschoben.

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    • #3
      Der Mann heißt Stephen Hawking. Kontakt wird ohne C geschrieben.

      Nunja... Es käme sicherlich darauf an, ob diese spezies eine menschenähnliche Moral hätte. Wenn ja, würden wir vermutlich schon enden, wie die Indianer. Aber in der Natur gibt es nicht nur den Kampf, sondern z.B. auch die Symbiose - eine Allianz so zu sagen. Eine Allianz wäre nicht ganz auszuschließen, wenn beide etwas davon haben. Und wer weiß, vielleicht stehen wir auch unter Naturschutz...

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      • #4
        Nun, ich denke, dass es auf die Motive bzw. die Beweggründe der anderen Völker ankommt. Stephen Hawking (den wirst du wohl meinen) stützt sich bei seiner Aussage auf Ereignisse, die sich viele Jahre zuvor ereigneten… der weiße Mann machte sich den Dunkelhäutigen zum Sklaven…
        Es hat sich viel getan und wir (die Menschheit) haben uns weiterentwickelt. Wir sind noch lange Weg vorm Perfektionismus entfernt, allerdings haben wir den Völkermord wohl hinter uns gelassen. Durch komplexe Politik kontrolliert sich jeder Gegenseitig und niemand könnte im Alleingang eine Zivilisation zerstören.
        Würde ein Erstkontakt von einem anderen Volk ausgehen (nicht nur wir werden durch das All fliegen), so sollte diese andere Zivilisation einen ähnlichen Entwicklungsstand haben. Dabei setzte ich voraus, dass derjenige, der Raumschiffe bauen kann auch ein gewisses soziales Niveau erreicht hat. Natürlich können sich „Außerirdische“ sagen, dass sie gerne ein paar neue Sklaven haben würden, aber von unsere Seite aus, würde niemand die Sklaverei oder ähnliches herbeiführen… viel wahrscheinliche wäre, dass wir uns vorher selbst auslöschen, weil wir uns nicht einig werden, welches Land mit der neu entdeckten Zivilisation handeln darf.

        Zitat von Spec_Operator
        Aber in der Natur gibt es nicht nur den Kampf, sondern z.B. auch die Symbiose - eine Allianz so zu sagen.
        Solange man einen ähnlichen Entwicklungstand hat und sein Gegenüber nicht als minderwertig betrachtet, besteht eine realistische Chance auf friedlichen Kontakt! Zumindest ergibt sich so die Möglichkeit zu verhandeln - man hat den gleichen Nenner und das ist ein wichtiger Punkt.
        "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
        [Albert Schweitzer]

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        • #5
          Solange man einen ähnlichen Entwicklungstand hat und sein Gegenüber nicht als minderwertig betrachtet, besteht eine realistische Chance auf friedlichen Kontakt! Zumindest ergibt sich so die Möglichkeit zu verhandeln - man hat den gleichen Nenner und das ist ein wichtiger Punkt.
          Niiicht unbedingt. Man muss nur etwas vom anderen wollen, das man nur mit Symbiose erreichen kann. Der Hai könnte die Fische, die ihn säubern, zwar einfach alle töten, aber dann würde er sich die Putzerei entgehen lassen. Die beiden sind nicht gleich auf, können sich aber einigen.

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          • #6
            Zitat von Tom1991 Beitrag anzeigen
            Zitat: "In der geschichte der Menschheit hat das aufeinandertreffen von unterschiedlich weit entwickelten Völkern immer zur Folge gehabt, dass die weniger weitb entwickelte Kultur ausgerottet wurde. Warum sollte es bei einem Kontakt mit Außerirdischen anders sein?"
            Das trifft zu wenn die überlegene Partei Interesse am Territorium, Produkten oder Arbeitskräften der unterlegenen Partei hat. Wenn zwei Kulturen der gleichen Spezies aufeinander treffen, sind solche begehrenswerte "Güter" leicht zu finden. Ob das beim Kontakt mit einer fortgeschrittenen außerirdischen Zivilisation auch so ist, wird wohl stark davon abhängen wie ähnlich sich beide Spezies sind.
            Sollten wir morgen Kontakt mit einer Spezies herstellen, die das interstellare Reisen beherrscht. So frage ich mich welche Tauschgüter wir überhaupt anzubieten hätten, die für eine solche Zivilisation begehrenswert wären.
            Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
            Dr. Sheldon Lee Cooper

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            • #7
              Wie der erste Kontakt aussehen würde, hängt wohl in erster Linie davon ab, warum die Außerirdischen zu uns kommen.

              Sind sie einfach nur neugierig und wollen mehr über die Entstehung des Lebens im Universum und die Entwicklung anderer, intelligenter Lebensformen erfahren, schaut es gut für uns aus. Eine solche Spezies dürfte kaum agressiv auf uns reagieren.

              Sollten sie jedoch auf der Suche nach Bodenschätzen, billigen Arbeitskräften, einem neuen Planeten oder eventuell Nahrung sein, haben wir schlechte Karten. Ganz schlechte.

              Viel interessanter finde ich allerdings die Frage: Was würde mit einer primitiveren Spezies geschehen, wenn WIR die Außerirdischen wären? Ehrlich gesagt würde ich in diesem Falle die primitivere Spezies schon jetzt bedauern, denn ich denke, letzendlich würde dieser Kontakt so ausgehen, wie unsere Kontakte mit den einheimischen Völkern in Afrika, Indien, Amerika. Vor allem Dingen dann, wenn diese Spezies nicht unserem Schönheitideal entspräche, sprich in unseren Augen einem Tier näher käme als einem Menschen.
              *Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen.*
              *Alles was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form.*
              Indianische Weisheiten
              Ich bin nicht kaffeesüchtig, aber wenn ich irgendwann einmal verbrannt werde, werde ich vermutlich nicht zu Asche zerfallen, sondern zu Kaffeesatz! ;)

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              • #8
                Vor allem Dingen dann, wenn diese Spezies nicht unserem Schönheitideal entspräche, sprich in unseren Augen einem Tier näher käme als einem Menschen.
                Jau, das glaub ich auch. Ich mein, schaut euch mal an, wie wir mit intelligentem Leben auf unserem Planeten umgehen! Das is uns so unglaublich egal!
                Allerdings gehn die Wissenschaflter schon irre, wenn die nur außerirdische Mikroorganismen entdecken...
                Aber die Wissenschaftler sind (leider) nicht die Menschheit.
                Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.
                Schrimps und Krabben haben das Herz im Kopf.

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                • #9
                  Zitat von Amöbius Beitrag anzeigen
                  Aber die Wissenschaftler sind (leider) nicht die Menschheit.
                  Eben. Und wen interessieren denn schon ein paar Mikroorganismen, wenn man mit den Bodenschätzen auf einem fremden Plateten Milliardengewinne machen kann? Auch höher entwickelte Arten würden da nicht interessieren - auch keine intelligenten mit einer eigenen Kultur. Vorausgesetzt natürlich, sie könnten sich nicht adäquat wehren.....
                  *Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen.*
                  *Alles was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form.*
                  Indianische Weisheiten
                  Ich bin nicht kaffeesüchtig, aber wenn ich irgendwann einmal verbrannt werde, werde ich vermutlich nicht zu Asche zerfallen, sondern zu Kaffeesatz! ;)

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                  • #10
                    Zitat von Amöbius Beitrag anzeigen
                    Allerdings gehn die Wissenschaflter schon irre, wenn die nur außerirdische Mikroorganismen entdecken...
                    Aber die Wissenschaftler sind (leider) nicht die Menschheit.
                    Aber nicht wegen der Ethik und Tierliebe, sondern meistens weil sie diese als Forschungsgegenstand sehen und untersuchen/klassifizieren wollen. Und es gibt auch genug welche Tierversuche durchführen.

                    Auf der andere Seite gibt es natürlich auch die Natur und Tierschützer.

                    Ingesamt muß ich aber sagen das der Mensch hauptsächlich alles Leben abwertet. Und es genauso behandelt. Er nutzt und rottet es aus.

                    Aber vielleicht haben wir ja mal eine ethische Gesellschaft welche anderes Leben höher einstuft. Und das finde ich bei ST immer so toll. Da wird Respekt auch vor "primitiveren" Leben gezeigt. Natürlich gibt es da auch kriegerische Auseinandersetzungen. Aber ihr wisst schon wie ich es meine.

                    Also ich habe Hoffnung, dass eine ausserirdische Zivilisitation, welche uns weit vorraus ist, auch die Wertschätzung von Leben für wichtig hält. Demnach hätten wir nichts zu befürchten.

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                    • #11
                      @ Skymarshall

                      Aber nicht wegen der Ethik und Tierliebe, sondern meistens weil sie diese als Forschungsgegenstand sehen und untersuchen/klassifizieren wollen. Und es gibt auch genug welche Tierversuche durchführen.
                      Du hast recht!
                      Ich hätte es umformulieren sollen in:
                      Aber die Scifi-Fans sind (leider) nicht die Menschheit.
                      Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.
                      Schrimps und Krabben haben das Herz im Kopf.

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                      • #12
                        Nana, ich kenn auch einige sehr nette nicht-sci fi fans, so ist es nicht. Und die sind auch nicht unbedingt eroberer, teils auch Vegetarier Keine verallgemeinerungen bitte

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                        • #13
                          Ich sehe das wie Enas Yorl - so lange wir nichts zu bieten haben, werden wir auch nicht ausgebeutet.

                          Was noch nicht erwähnt wurde hier, ist, dass die grossen zeitlichen und räumlichen Distanzen zwischen Zivilisationen wohl zu einem gewissen "Filter" führen würden: aggressive Zivilisationen rotten sich schnell selbst aus, friedfertige bleiben.

                          Im Allgemeinen denke ich, wir stellen uns die Ausserirdischen und ihre Motive viel zu "menschlich" vor. Etwa so, als ob sich die Eichhörnchen darüber sorgen würden, dass die Menschen ihre versteckten Nüsse ausgraben könnten...
                          Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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                          • #14
                            Aber auch ohne nach Nüssen zu suchen, stellen die Menschen ohne weiteres Dinge an, die der Eichhörnchenheit insgesamt dramatischere Katastrophen zufügen, als sich die Eichhörnchen in ihren schlimmsten Alpträumen jemals ausmalen könnten.
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                            • #15
                              Das war meiner Meinung nach eine der typischen Publicity-Äußerungen von Hawking.
                              Selbst wenn es gelänge, eine außerirdische Intelligenz zu kontaktieren, wäre die Entfernung mit großer Wahrscheinlichkeit nahezu unüberwindbar (falls nicht noch bahnbrechende Erkenntnisse in der Physik neue Möglichkeiten eröffnen würden).

                              Schon ein Besuch würde Unmengen an Ressourcen verschwenden, die kaum im Verhältnis zu eventueller Ausbeute stünden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine fortgeschrittene Zivilisation an irgendwas Materiellem auf der Erde Interesse haben könnte. Kulturgüter ließen sich natürlich auch über Funksignale austauschen (vorausgesetzt, die Aliens akzeptieren die DRM-Regelungen ).
                              "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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