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Ist unsere Realität real?

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  • Ist unsere Realität real?

    Ich hab letztens von ganz neuen Theorien der Quantenphysik gehört. Ich werde mal versuchen sie zusammen zu fassen.

    Also, der Mensch nimmt seine Umgebung durch seine Sinne war. Aber wie genau sind unsere sinne.
    Das Gehirn ist ein "Rechner" der keinesfalls unbegrenzt ist. Es verarbeitet nur knapp 1/36 aller informationen.
    Also tut sich die frage auf wie unsere welt für uns aussehen würde wenn wir 100% der informationen verarbeiten würden.

    Eine andere Theorie besagt,das es jede gegenstand unendlich oft gibt. Wenn ihr z.B. hört, das ein Ball hinter euch auf den Boden prallt,könnt ihr nu sagen, das der Bal hinter eh ist. aber nicht genau wo. Und solage ihr euch nicht umdreht und durch irgenwelcxhe reize euch für eine Standort des balles entscheidet.ist der Ball an jeder möglichen stelle hinter euch.

    Oder auch das wir von etwas berührt werden berürht nicht auf Tatsachen. wenn uns irgendetwas berühren würde, dann wurden wir mit diesem etwas verschmelzen. Denn wenn wir denken das uns z.B. ein Ball berhrt tut er das gar nicht. Die jeweiligen Teilchennetzte (protonen/neutronen/Elektronen) stoßen sich nämlich gegenseitig ab und berühren sich NICHT.

    wenn man das alles in betracht zieht.

    > was passiert wenn der mensch lernt, sich bei der eintscheidung eines Standortes selbst zu entscheiden und nicht auf reize zu vertrauen?

    > wie würde unsere welt aussehen, wenn wir alle informationen auswerten könnten?
    Drum hab ich mich der Magie ergeben,
    Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß
    Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
    Daß ich erkenne, was die Welt - Im Innersten zusammenhält!

  • #2
    Ich hatte mal einen ähnlichen Thread aufgemacht:http://www.scifi-forum.de/off-topic/...9357-real.html. Vielleicht könnte ein Mod die zusammenlegen.

    Also wenn unser Gehirn mehr Informationen aufnehmen(und nicht filtern)und verarbeiten würde, dann hätten wir eine detailliertere Sicht auf die Welt. Umgekehrt könnte man sich fragen, warum es die Evolution so eingerichtet hat und man kann sich streiten was wichtig und weniger wichtig ist.

    Und ich denke nicht das der Ball dort ist, weil wir uns dafür entscheiden. Er ist dort weil es sein verursachter Standort ist.

    Man muß zwischen bewerten und entscheiden unterscheiden. Ersteres basiert auf Informationen und einer Schlußfolgerung. Zweites bezieht sich auf eine Handlung bzw. Ausführung. Entscheidungsprozesse können auch auf Schlußfolgerungen basieren. Aber sie sind willensabhängig.

    Bewertungen ob ein Ball vor uns liegt oder nicht eher wahrnehmungsabhängig.

    Du kannst dich dagegen entscheiden und möchtest den Ball nicht sehen. Dennoch ist er da.

    Wenn wir alle Informationen auswerten könnten, dann hätten wir eine detailliertere Sicht auf die Welt. Aber die Welt wäre mit Sicherheit nicht (groß) anders. Denke ich.

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    • #3
      Zitat von Tom1991 Beitrag anzeigen
      Eine andere Theorie besagt,das es jede gegenstand unendlich oft gibt. Wenn ihr z.B. hört, das ein Ball hinter euch auf den Boden prallt,könnt ihr nu sagen, das der Bal hinter eh ist. aber nicht genau wo. Und solage ihr euch nicht umdreht und durch irgenwelcxhe reize euch für eine Standort des balles entscheidet.ist der Ball an jeder möglichen stelle hinter euch.
      Das ist das Prinzip der Schrödingerschen Katze: Sperrt man die Katze in einen geschlossenen Behälter und schließt den Deckel, ist es danach unmöglich zu sagen, ob die Katze lebt oder tot ist. In diesem Sinne ist sie beides gleichzeitig. Tatsächlich aber ist sie natürlich entweder lebendig oder tot - es ist nur unmöglich für uns zu wissen. Da das gleiche für Geschehnisse auf der Quantenebene gilt, können wir niemals so etwas wie vollständige Informationen erlangen.[/quote]

      Oder auch das wir von etwas berührt werden berürht nicht auf Tatsachen. wenn uns irgendetwas berühren würde, dann wurden wir mit diesem etwas verschmelzen. Denn wenn wir denken das uns z.B. ein Ball berhrt tut er das gar nicht. Die jeweiligen Teilchennetzte (protonen/neutronen/Elektronen) stoßen sich nämlich gegenseitig ab und berühren sich NICHT.
      Das wiederum ist eigentlich überhaupt kein Problem, denn das Konzept was wie "Berührung" nennen bleibt dasgleiche - es ist nur eine ungenaue Beschreibung.[/quote]

      wenn man das alles in betracht zieht.

      > was passiert wenn der mensch lernt, sich bei der eintscheidung eines Standortes selbst zu entscheiden und nicht auf reize zu vertrauen?

      > wie würde unsere welt aussehen, wenn wir alle informationen auswerten könnten?
      1) Das menschliche Gehirn kann immer nur auf Reize bzw. deren Interpretation reagieren - genau dafür ist es konstruiert.
      2) Vollständige Information zu erlangen ist prinzipiell unmöglich - siehe Unschärferelation, Abhängigkeit von der Lichtgeschwindigkeit etc. Die Verarbeitung alle für uns wahrnehmbarer Informationen würde das Gehirn völlig überlasten - aber wenn es ginge wäre die Welt wohl ein bischen bunter

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      • #4
        ich glaube wenn wir 100% warnehmen würden, würde man durchdrehen weil man das alles gar nicht begreifen und verarbeiten kann
        "Aim high and will see where God takes you" - Brandy Ledford
        Eure Clover <---stellt sich hier vor

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        • #5
          Zitat von Jack Crow Beitrag anzeigen
          Das ist das Prinzip der Schrödingerschen Katze: Sperrt man die Katze in einen geschlossenen Behälter und schließt den Deckel, ist es danach unmöglich zu sagen, ob die Katze lebt oder tot ist. In diesem Sinne ist sie beides gleichzeitig. Tatsächlich aber ist sie natürlich entweder lebendig oder tot - es ist nur unmöglich für uns zu wissen. Da das gleiche für Geschehnisse auf der Quantenebene gilt, können wir niemals so etwas wie vollständige Informationen erlangen.
          Das ist eigentlich eine Analogie zur Unschärferelation wie ich das verstanden habe. Es ist niemals der Ort und gleichzeitig die Energie eines Teilchens zu messen.

          Dagegen könnte man die Annahme mit den verschränkten Photonen setzen. Wir kennen den Zustand des einen Teilchens und wissen dass das andere unbekannte den selben Zustand haben muß.

          Ich denke aber das wir einfach nicht in der Lage sind diese Zustände zusammen zu erfassen. Physikalisch. Und nicht das es einfach eine Erscheinung der Natur per se ist.

          Ein Teilchen muß Energie, Geschwindigkeit, Ortskoordinaten haben. Nur wir können sie aufgrund unsere bescheidenen Fähigkeiten nicht alle gleichzeitig erfassen. Weder mit Meßinstrumenten(diese beeinflussen wahrscheinlich ja schon die Messung) und erst Recht nicht mit unseren Sinnesorganen.

          Aber "Informationsfilterung in der Umweltwahrnehmung" verstehe ich eher im Zusammenhang mit dem Makrokosmos. Weil unsere Sinne schon von der Evolution her gar nicht für den Mikrokosmos gemacht sind.

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          • #6
            Zitat von Skymarshall Beitrag anzeigen
            Das ist eigentlich eine Analogie zur Unschärferelation wie ich das verstanden habe. Es ist niemals der Ort und gleichzeitig die Energie eines Teilchens zu messen.
            Nein, Schrödingers Gedankenexperiment bezog sich eigentlich auf die von ihm entwickelte Quantenmechanik und die darin postulierte Überlagerungstheorie, nach der im mikroskopischen Zustand bestimmte sich ausschließende Zustände quasi gleichzeitig herrschen. Genaugenommen wollte er damit zeigen, daß die Übertragung dieser mikroskopischen Theorien auf die Makrowelt absurde Konsequenzen hat: "Das Typische an solchen Fällen ist, daß eine ursprünglich auf den Atombereich beschränkte Unbestimmtheit sich in grobsinnliche Unbestimmtheit umsetzt, die sich dann durch direkte Beobachtung entscheiden läßt. Das hindert uns, in so naiver Weise ein „verwaschenes Modell“ als Abbild der Wirklichkeit gelten zu lassen...".
            Ich habe das ganze natürliich wieder nur als Analogie benutzt, und daher die Details weggelassen - eigentlich basiert das ganze nämlich darauf daß in der Kiste ein Geigerzähler einen Atomzerfallsprozess registriert und daraufhin die Katze tötet. Da Atome immer mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zerfallen, z.B. 50% nach einer Stunde, befindet sich die Katze nach einer Stunde in einem Überlagerungszustand von lebendig oder tot.

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            • #7
              Zitat von Jack Crow Beitrag anzeigen
              Das ist das Prinzip der Schrödingerschen Katze: Sperrt man die Katze in einen geschlossenen Behälter und schließt den Deckel, ist es danach unmöglich zu sagen, ob die Katze lebt oder tot ist. In diesem Sinne ist sie beides gleichzeitig. Tatsächlich aber ist sie natürlich entweder lebendig oder tot - es ist nur unmöglich für uns zu wissen. Da das gleiche für Geschehnisse auf der Quantenebene gilt, können wir niemals so etwas wie vollständige Informationen erlangen.
              Ich habe dieses Experiment gleich mit meiner Katze durchgeführt und in einen kleinen Behälter gesperrt, den ich auf den Tisch stellte. Allerdings fiel es mir nicht schwer, zwischen den Zuständen tot und lebendig zu unterscheiden. Zunächst klopfte es ein bisschen aus dem Kasten heraus. Dann begann der Kasten zu hopsen und fiel schließlich zu Boden und zerbrach. Nun hörte ich auch ein unfreundliches Fauchen, womit meine Katze mir ein erstes Feedback gab, was sie von diesem Experiment hielt. Weitere Stellungnahmen folgten und ich hoffe, dass die Kratzer im Gesicht nicht allzu deutlich zu sehen sind.


              1) Das menschliche Gehirn kann immer nur auf Reize bzw. deren Interpretation reagieren - genau dafür ist es konstruiert.
              2) Vollständige Information zu erlangen ist prinzipiell unmöglich - siehe Unschärferelation, Abhängigkeit von der Lichtgeschwindigkeit etc. Die Verarbeitung alle für uns wahrnehmbarer Informationen würde das Gehirn völlig überlasten - aber wenn es ginge wäre die Welt wohl ein bischen bunter
              Naja, das Gehirn kann schon mehr als es tut. Es ist natürlich evolutionär dafür ausgelegt, dass wir uns in unserer Umwelt zurechtfinden. Deswegen nehmen wir wahr, was wir wahrnehmen und nicht mehr bzw. genau so und nicht anders.
              Aber das Gehirn lässt sich auch anders "verschalten". Unter dem Einfluss von gewissen (bösen!) Drogen wie LSD (Finger weg, ihr kleinen Schlawiner! ) z.B. kann man Musik sehen (habe ich mal gehört ), Farben schmecken etc: D.h. akustische Reize werden am Sehnerv verarbeitet etc.
              Und würde es evolutionär einen Sinn ergeben, würden wir akustische Reize über kurz oder lang grundsätzlich sehen und nicht hören.
              When I was a boy we had a dog. One day, we took it to the park. Our dad had warned us how fast that dog was, but... we couldn't resist.So, my brother took off the leash, and in that instant, the dog spotted a cat. Well, he just sat down, bored. Guess cats weren't his thing.

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Jack Crow Beitrag anzeigen
                Nein, Schrödingers Gedankenexperiment bezog sich eigentlich auf die von ihm entwickelte Quantenmechanik und die darin postulierte Überlagerungstheorie, nach der im mikroskopischen Zustand bestimmte sich ausschließende Zustände quasi gleichzeitig herrschen. Genaugenommen wollte er damit zeigen, daß die Übertragung dieser mikroskopischen Theorien auf die Makrowelt absurde Konsequenzen hat: "Das Typische an solchen Fällen ist, daß eine ursprünglich auf den Atombereich beschränkte Unbestimmtheit sich in grobsinnliche Unbestimmtheit umsetzt, die sich dann durch direkte Beobachtung entscheiden läßt. Das hindert uns, in so naiver Weise ein „verwaschenes Modell“ als Abbild der Wirklichkeit gelten zu lassen...".
                Ich habe das ganze natürliich wieder nur als Analogie benutzt, und daher die Details weggelassen - eigentlich basiert das ganze nämlich darauf daß in der Kiste ein Geigerzähler einen Atomzerfallsprozess registriert und daraufhin die Katze tötet. Da Atome immer mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zerfallen, z.B. 50% nach einer Stunde, befindet sich die Katze nach einer Stunde in einem Überlagerungszustand von lebendig oder tot.
                Ich hatte das mit Heisenberg verwechselt:

                Die heisenbergsche Unschärferelation oder Unbestimmtheitsrelation ist die Aussage der Quantenphysik, dass jeweils zwei Messgrößen eines Teilchens (etwa sein Ort und Impuls) nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmt sind. Sie ist nicht die Folge von Unzulänglichkeiten eines entsprechenden Messvorgangs, sondern prinzipieller Natur. Die Unschärferelation wurde 1927 von Werner Heisenberg im Rahmen der Quantenmechanik formuliert. Unter dem Begriff der Unschärfe ist mathematisch gesehen die sogenannte Standardabweichung gemeint. Ansich beschreibt der Begriff "Unbestimmtheitsrelation" die Aussage besser, da es nicht um die Genauigkeit in der Messung geht, sondern um die prinzipielle Unmöglichkeit.
                Quelle:Unschärferelation
                Was irgendwo ja ähnlich ist. Weil sich auch mehrere Zustände verwaschen. Deswegen wohl die "Unschärfe".

                Oder die Sache mit dem Welle/Teilchendualismus.

                Übrigens hat Schrödinger die Quantenmechanik nicht alleine entwickelt.


                @Endar: Das mit den Drogen und "Farben schmecken" und "Musik sehen" sind einfach Wahrnehmungsstörungen. Da laufen dann Verknüpfungen anders ab. Dem Gehirn wird was vorgegaukelt. Bilder vermischen sich usw.

                Wenn wir akustische Signale sehen würden, hätten wir wohl sowas wie Ultraschall. Fledermäuse machen sich auch von akustischen Signalen ein Bild im Kopf. Oder Delfine.

                Blinde machen sich zwangsläufig auch aus Geräuschen ein Bild im Kopf.

                Unsere Bilder im Kopf sind schon den Sinnen zugeordnet. Man kann sich ja auch umgekehrt alles (kategorisch/oder vermischt)vorstellen. Farben, Töne, Gefühle, Gerüche.

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                • #9
                  Zitat von Skymarshall Beitrag anzeigen
                  Ich hatte das mit Heisenberg verwechselt:
                  [...]
                  Ja - das war mir wohl klar als du schriebst das beziehe sich auf die Unschärferelation. Das hat zwar auch was mit unvollständiger Information zu tun, ist aber was anderes: Denn dabei verhindert die Erlangung einer Information die Erlangung der anderen, während es beim beschriebenen Fall darum geht daß zwei Zustände gleichzeitig herrschen bzw. zwischen ihnen nicht unterscheidbar ist - durch die Beobachtugn erlangen wir diese Information aber vollständig.

                  Übrigens hat Schrödinger die Quantenmechanik nicht alleine entwickelt.
                  Tatsache

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                  • #10
                    Dann läßt sich vielleicht der Welle/Teilchen Dualismus eher damit vergleichen. Dort gibt es auch gleichzeitig zwei Zustände.

                    Vom Verständnis wegen mache ich das immer ganz gerne.

                    Kommentar


                    • #11
                      @Endar: Das mit den Drogen und "Farben schmecken" und "Musik sehen" sind einfach Wahrnehmungsstörungen. Da laufen dann Verknüpfungen anders ab. Dem Gehirn wird was vorgegaukelt. Bilder vermischen sich usw.
                      Skymarshall, du benutzt mal wieder die falschen Begriffe. Nicht dem "Gehirn" wird etwas vorgegaukelt, sondern wenn etwas vorgegaukelt wird, dann dem "Bewußtsein". Aber ich weiß ja, da du nicht studiert hast, hast du es auch nicht nötig, dem Sachverhalt angemessene Begriffe zu verwenden.
                      Zudem zeigt sich in dem, was du schreibst: Du hast keine Ahnung. Musik zu sehen ist genauso "real" wie Musik zu hören. Da wird nichts "vorgegaukelt" (jedenfalls nicht mehr als sonst auch).

                      Wenn wir akustische Signale sehen würden, hätten wir wohl sowas wie Ultraschall. Fledermäuse machen sich auch von akustischen Signalen ein Bild im Kopf. Oder Delfine.
                      Ich bin kein Biologe, aber ich nehme mal an, dass das etwas völlig anderes ist.

                      Blinde machen sich zwangsläufig auch aus Geräuschen ein Bild im Kopf.
                      Und das ist schonmal etwas ganz anderes und hat gar nichts, aber auch rein gar nichts mit veränderten Sinneswahrnehmungen unter LSD zu tun.

                      Unsere Bilder im Kopf sind schon den Sinnen zugeordnet. Man kann sich ja auch umgekehrt alles (kategorisch/oder vermischt)vorstellen. Farben, Töne, Gefühle, Gerüche.
                      Das verstehe ich mal wieder nicht.
                      When I was a boy we had a dog. One day, we took it to the park. Our dad had warned us how fast that dog was, but... we couldn't resist.So, my brother took off the leash, and in that instant, the dog spotted a cat. Well, he just sat down, bored. Guess cats weren't his thing.

                      Kommentar


                      • #12
                        Zu Bilder im Kopf.
                        Ein Mensch kann sich alles mögliche vorstellen. Er denkt lieder, erdenkt sich eine landschaft aus.

                        Im normalfall heißt es: Ich stelle es mir vor.Es ist ein Produkt meiner Phantasie. Also ist es nicht real!

                        Aber genau von diesme Denken mussen wir uns abwenden!!!
                        Wenn ihr euch etwas vorstellt, dann ist es da, weil ihr es euch in eurem Kopf ausmahlt.
                        Bei einem Kunstwerk sind sich alle sicher das es real ist. Aber diesesKunstwerk hat auch irgendwann mal nur im Kopf seines Erschaffers existiert.

                        Wenn wir Kunswerke für Reral halten dann müssen wir auch das was wir uns ausdenken für Real halten.

                        Aber um so etwas zu diskutierne müsssen wir uns eigentlcih erst ein Frage stellen, die man nicht beantworten kann:
                        WAS IST REAL???
                        Drum hab ich mich der Magie ergeben,
                        Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß
                        Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
                        Daß ich erkenne, was die Welt - Im Innersten zusammenhält!

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                        • #13
                          Also, der Mensch nimmt seine Umgebung durch seine Sinne war. Aber wie genau sind unsere sinne.
                          Das Gehirn ist ein "Rechner" der keinesfalls unbegrenzt ist. Es verarbeitet nur knapp 1/36 aller informationen.
                          Also tut sich die frage auf wie unsere welt für uns aussehen würde wenn wir 100% der informationen verarbeiten würden.
                          Das hat eigentlich nichts mit dem zu tun, was du im weiteren Verlauf des Postings von dir gibst. Wenn wir alle Daten, die durch die Sinnesorgane auf unser Gehirn einprasseln, bewusst interpretieren würden, dann wäre unsere subjektive Wahrnehmungswelt eben noch ein gutes Stück reicher, komplexer und dichter, aber mit Quantentheorie hat das nichts zu tun.

                          Eine andere Theorie besagt,das es jede gegenstand unendlich oft gibt. Wenn ihr z.B. hört, das ein Ball hinter euch auf den Boden prallt,könnt ihr nu sagen, das der Bal hinter eh ist. aber nicht genau wo. Und solage ihr euch nicht umdreht und durch irgenwelcxhe reize euch für eine Standort des balles entscheidet.ist der Ball an jeder möglichen stelle hinter euch.
                          Also die Idee hinter "Schrödingers Katze" ist schon ein bisschen komplizierter und ihren Konsequenzen nach nicht ganz so dramatisch, wie du es hier darstellst.
                          Außerdem sind derlei idealistische Interpretationen der Quantentheorie bzw. Ableitungen daraus ziemlich umstritten und lassen sich, soweit ich weiß, in der Regel durch realistischere Ansätze ersetzen.

                          Oder auch das wir von etwas berührt werden berürht nicht auf Tatsachen. wenn uns irgendetwas berühren würde, dann wurden wir mit diesem etwas verschmelzen. Denn wenn wir denken das uns z.B. ein Ball berhrt tut er das gar nicht. Die jeweiligen Teilchennetzte (protonen/neutronen/Elektronen) stoßen sich nämlich gegenseitig ab und berühren sich NICHT.
                          Das wiederum hat rein gar nichts mit dem bisher gesagten zu tun. Dass Berührung darauf beruht, dass sich Teilchen gegenseitig abstoßen (statt sich zu durchdringen), wenn sie sich nahe kommen, bedeutet nicht, dass es Berührung "eigentlich gar nicht gibt", sondern bloß, dass das Phänomen Berührung auf mikrophysikalischer Ebene vielleicht ein bisschen anders beschaffen ist, als wir es erwartet haben. Die Tatsache, dass Wärme in der Bewegung von Atomen besteht (was man ebenfalls lange nicht gedacht hätte) bedeutet ja ebenfalls nicht, dass es Wärme eigentlich gar nicht gibt, sondern nur die Bewegung von Atomen, sondern es bedeutet, dass Wärme die Bewegung von Atomen ist.

                          Aber wie gesagt: Mit "Irrealität der Realität" hat das wirklich nichts zu tun. Du solltest bei deinen Überlegungen ein bisschen gründlicher und vorsichtiger vorgehen und nicht einen halbverstandenen populärwissenschaftlichen Ansatz auf den anderen stapeln.

                          Im normalfall heißt es: Ich stelle es mir vor.Es ist ein Produkt meiner Phantasie. Also ist es nicht real!

                          Aber genau von diesme Denken mussen wir uns abwenden!!!
                          Wenn ihr euch etwas vorstellt, dann ist es da, weil ihr es euch in eurem Kopf ausmahlt.
                          Tut mir wirklich leid, aber auch das ist Quatsch

                          Wenn ich mir etwas vorstelle, dann muss man zwei Dinge unterscheiden: Zum einen das Vorstellungsbild, zum anderen das, was durch das Bild vorgestellt (daher das Wort "Vorstellung") also dargestellt, repräsentiert wird. Wenn ich mir z.B. den Eifelturm vorstelle, dann existieren zwei Dinge: Der reale Eifelturm in Paris, und mein Vorstellungsbild, dessen Gegenstand der Eifelturm ist.
                          Wenn ich mir dagegen das Schlaraffenland vorstelle, dann existiert zwar mein Vorstellungsbild, aber es gibt nichts, was diesem Vorstellungsbild in der Welt entspricht. Es gibt keinen realen Gegenstand, der durch das Vorstellungsbild repräsentiert wird.

                          (peinlicher R-Fehler korrigiert)
                          Zuletzt geändert von 3of5; 24.06.2007, 18:52.

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                          • #14
                            Zitat von endar Beitrag anzeigen
                            Skymarshall, du benutzt mal wieder die falschen Begriffe. Nicht dem "Gehirn" wird etwas vorgegaukelt, sondern wenn etwas vorgegaukelt wird, dann dem "Bewußtsein". Aber ich weiß ja, da du nicht studiert hast, hast du es auch nicht nötig, dem Sachverhalt angemessene Begriffe zu verwenden.
                            Das Bewußtsein sitzt aber (höchstwahrscheinlich) im Gehirn. Die Droge wirkt auf das Gehirn. Und ich dachte eigentlich das du dir den Rest auch selber zusammenreimen kannst. Was wohl leider nicht der Fall ist. Vielleicht fehlt es dir ja ein wenig an Phantasie.

                            Anstatt hier einmal nicht kleinkariert auf einzelnen Begriffen rumzureiten, könntest auch produktiv was zur Diskussion beitragen. Aber das du gleich wieder mich als Person kritisierst war nicht anders zu erwarten.

                            Zudem zeigt sich in dem, was du schreibst: Du hast keine Ahnung. Musik zu sehen ist genauso "real" wie Musik zu hören. Da wird nichts "vorgegaukelt" (jedenfalls nicht mehr als sonst auch).
                            Dann hast du also eine Spezialbrille mit der du die Schallwellen in der Luft sehen kannst? Boar hast du Augen!!!

                            Ich meinte nicht "subjektiv real".

                            Mit vorgaukeln meinte ich das sich gewonnen Eindrücke und Vorstellungen vermischen. Ob das wirklich so ist weiß ich nicht. Ist eine Vermutung. Falls ich das mit deiner Erlaubnis vermuten darf.

                            Ich bin kein Biologe, aber ich nehme mal an, dass das etwas völlig anderes ist.
                            Nein. Sie machen sich aufgrund dieser Informationen ein Bild im Kopf. So habe ich es zumindest mal gelesen. Und so unähnlich sind sie uns anatomisch ja auch nicht.

                            Und das ist schonmal etwas ganz anderes und hat gar nichts, aber auch rein gar nichts mit veränderten Sinneswahrnehmungen unter LSD zu tun.
                            Hatte ich das irgendwo geschrieben???

                            Ich hatte den Begriff "zwangsweise" verwendet.

                            Das verstehe ich mal wieder nicht.
                            Oder du willst es nicht.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
                              Das hat eigentlich nichts mit dem zu tun, was du im weiteren Verlauf des Postings von dir gibst. Wenn wir alle Daten, die durch die Sinnesorgane auf unser Gehirn einprasseln, bewusst interpretieren würden, dann wäre unsere subjektive Wahrnehmungswelt eben noch ein gutes Stück reicher, komplexer und dichter, aber mit Quantentheorie hat das nichts zu tun.


                              Also die Idee hinter "Schrödingers Katze" ist schon ein bisschen komplizierter und ihren Konsequenzen nach nicht ganz so dramatisch, wie du es hier darstellst.
                              Außerdem sind derlei idealistische Interpretationen der Quantentheorie bzw. Ableitungen daraus ziemlich umstritten und lassen sich, soweit ich weiß, in der Regel durch realistischere Ansätze ersetzen.
                              Fairerweise muss ich sagen daß ich die Katze erwähnt habe
                              Und wie aus dem geposteten Zitat ja auch hervorgeht, meinte Schrödinger sein Bonmot nicht unbedingt Ernst.

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