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Würd es Africa besser gehen wenn sie noch Kolonien wären??

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  • Würd es Africa besser gehen wenn sie noch Kolonien wären??

    Ich habe mich schon öfters Gefrag wie es in Africa heute aussehen würden wenn die Africanischen Staaten noch Europäische Kolonien wären.
    Würd es den Menschen Besser gehen??
    Weil vieleicht:
    eine Bessere Infrastruktur vorhanden wär
    Landwirtschaft und Rohstoffgewinnung wär besser Organiesiert.
    Geriliakämpfer hätten schwerer gegen Eurpäische Truppen.
    Keine Kriege Zwischen den Kolonien. (Mit heutiger Politschen Lage)
    Europäische Staaten würden Mehr Investieren.

    Oder würd es den Meschen schlechter gehen:
    Da sie nicht über sich selbst bestimmen könne.
    Die Eurpäer würde die Africaner noch heute Unterdrücken.
    Ein Volk fühlt sich meist wohler wenn sie selbst bestimmen können.
    Starke Ausbeutung durch die Europäer.

    Alls was meint ihr würds den Leuten Besser gehen gehen oder schlechter?

  • #2
    Nachdem ich weiß, wie es in Südafrika zugegangen ist, bevor das Apartheitsystem zusammengebrochen ist, denke ich mal, es würde den Afrikanern schlechter gehen.

    Ok - es gäbe keine Kriege, aber Reichtum hätten die normalen Leute auch keinen. Es würde ihnen wohl so gehen wie den Tagelöhnern in Südamerika: Kein Land, keine Rechte, und das, was sie besitzen, ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel.
    *Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen.*
    *Alles was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form.*
    Indianische Weisheiten
    Ich bin nicht kaffeesüchtig, aber wenn ich irgendwann einmal verbrannt werde, werde ich vermutlich nicht zu Asche zerfallen, sondern zu Kaffeesatz! ;)

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    • #3
      Ich behaupte mal, dass es ihnen besser gehen würde, wenn in den Ex-Kolonialstaaten zumindest noch Europäer am Steuer säßen. Gründe dafür wären IMO (jeweils auf das einzige Land bezogen, dass ich selbst erleben durfte, nämlich Kenia):

      1. Die Staaten würden für ihre eigenen Kolonien eher Geld locker machen, als für eigenständige Staaten. Das ist einfach Fakt.

      2. Mit der Entlassung der Kolonien in die Unabhängigkeit wurde den Afrikanern Staaten mit einer Organisation und einem Zivilisationsstand überlassen, die sie nicht selbst völllig begreifen konnten. Früher hatten es die Europäer gemanagt und auf einmal haben sie das alles selbst in der Hand, ohne Eingewöhnung oder Übergangshilfen.
      Wer einmal in einem afrikanischen Land war, der wird mit vielleicht zustimmen, zumindest in Bezug auf den Straßenverkehr und moderne Fortbewegung. Wie mein Stiefvater es mal so schön formulierte: "Vom Baum direkt auf die Straße." Dabei ist er eindeutig kein rassistischer Mensch.

      3. Rassismus ist längst nicht mehr so ausgeprägt, wie Anfang des letzten Jahrhunderts, wo er sogar "wissenschaftlich" untermauert wurde. Daher hätte sich die Position der Kolonialverwalter gegenüber ihre "Schäfchen" stark gewandelt und auf deren Bedürfnisse würde stärker Bezug genommen.
      (Kann sein dass ich hier etwas zu gutgläubig bin)

      4. In Bezug auf Punkt 3.: Das Problem des "Tribalism" (Rivalität der alten Stämme untereinander) wäre vermutlich weniger ausgeprägt, als unter den derzeitigen Regierungen. Wenigstens würde es nicht so laufen wie ich es kenne, dass die aktuelle Regierung ihre "Stammesbrüder" bevorzugt und in die eigene Tasche arbeitet.

      5. Weiterführung von 4.: Korruption wäre wahrscheinlich ein weniger akutes Problem. Unterstüzungsgelder würden sinnvoller investiert, anstatt in der Tasche der regierenden Politiker und der Beamten zu landen.

      So, jetzt zerreißt mich in der Luft

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      • #4
        Das könnte ich mir nur vorstellen wenn die Einheimschen Afrikaner wirklich gleichberechtigte Bürger wären....

        Viele Kriege/Konflikte in Afrika sind übrigens nur durch willkürliche Einflussnahmen (Aufhetzen/gegeneinander ausspielen durch Klonialmächte), jahrhundertelanger Sklavenfang- und Handel, zerstörung in den Ländern üblicher lokaler Regierungsformen der Stämme und Grenzziehungen entgegen ethnischer Grenzen so eskaliert... Hab mich mal mit einem Nigerianer über die Zustände und Geschichte seines Heimatlandes unterhalten..

        Also wenn man die Scheisse schon anrichtet dann einfach abzuhauen finde ich gelinde gesagt kriminell...

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        • #5
          Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
          der Beamten zu landen.
          So, jetzt zerreißt mich in der Luft
          Warum sollte das jemand tun? Im Gegensatz zu den meisten hier (einschließlich mir), warst Du wenigstens schon mal in Afrika.

          Aber eine Frage hätte ich doch: Wen käme denn der ganze Reichtum zu Gute? Doch auch nur den Reichen - also den Weißen oder denen, die von ihnen als "wert genug" erachtet würden (ok - in dem Punkt dürfte es wohl keinen Unterschied zu den jetzigen Systemen geben. ).

          Der ganze Kolonialismus funktionierte doch hauptsächlich deswegen, weil man billig Rohstoffe in den Kolonien eingekauft, in den eigenen Heimatländern veredelt und anschließend wieder teuer in die Kolonien verkauft hat. Die Wirtschaft der Kolonieren würde doch dadurch systematsch zerstört, oder liege ich da falsch? (Na - ok. Auch kein Unterschied zur Gegenwart. )

          Wir hätten dieses Land überhaupt nicht betreten sollen.
          *Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen.*
          *Alles was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form.*
          Indianische Weisheiten
          Ich bin nicht kaffeesüchtig, aber wenn ich irgendwann einmal verbrannt werde, werde ich vermutlich nicht zu Asche zerfallen, sondern zu Kaffeesatz! ;)

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          • #6
            Also wenn man die Scheisse schon anrichtet dann einfach abzuhauen finde ich gelinde gesagt kriminell...
            Volle Zustimmung. Ans aufräumen denkt da keine ehemalige Kolonialmacht. Und mit "aufräumen" ist nicht umnieten aller aggressiven elemente mit Waffengewalt gemeint. Aber es scheint als würden die Kolonialmächte (allen voran England und Frankreich) mit der entlassung der Staaten in die Unabhängigkeit ihre Schuld als begleichen ansehen.

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            • #7
              Zitat von Noir Beitrag anzeigen
              Der ganze Kolonialismus funktionierte doch hauptsächlich deswegen, weil man billig Rohstoffe in den Kolonien eingekauft, in den eigenen Heimatländern veredelt und anschließend wieder teuer in die Kolonien verkauft hat. Die Wirtschaft der Kolonieren würde doch dadurch systematsch zerstört, oder liege ich da falsch? (Na - ok. Auch kein Unterschied zur Gegenwart. )
              Naja vor der Kolonisation gabs in Africa ja Praktisch keine Wirtschaft die Zerstört werden kann. Ich könnt mir eher vorstellen das mit der Zeit in Africa eine eigene Wirtschaft entstanden wäre.

              Ich glaub vor allem in vielen Nördlichen und mitleren Staaten Afrikas würd es den Menschen besser gehen. Weil der Hunger deutlich eingedämt wär. Aufgrund das die dauer der Kriege den Hunger verursachen.

              Es würd den Africaner zwar nicht gut gehen aber wenigsten verhungern sie nicht in einem so großen Umfang. Und das ist deutlich besser als heute.

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              • #8
                Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
                Ich behaupte mal, dass es ihnen besser gehen würde, wenn in den Ex-Kolonialstaaten zumindest noch Europäer am Steuer säßen.
                ...
                So, jetzt zerreißt mich in der Luft
                Das sehe ich im Prinzip genauso. Anhand der noch bei den früheren Kolonialmächten (z.B. Frankreich) verbliebenen Überseegebiete (z.B. Französisch Guyana, Reunion usw.) lässt sich sehr gut zeigen, dass es den Menschen dort materiell wesentlich besser geht, als den Menschen in benachbarten Staaten. Allerdings kann man bezweifeln, dass ein Land wie Frankreich heute in der Lage dazu wäre, all seine Kolonien, die es früher einmal hatte (Algerien, Mali, Madagaskar usw.) durchzufüttern. Wahrscheinlich kam die Unabhängigkeitsbewegung der afrikanischen Staaten den Franzosen daher gar nicht mal so ungelegen.
                Mein Profil bei Last-FM:
                http://www.last.fm/user/LARG0/

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                • #9
                  Kolonialismus im Stil des 19. Jhd Heute, währe wohl nur gut für die Kolonialmächte. Die meisten Afrikanischen Ländern haben sich ja nur durch Rebellion befreit wenn ich das richtig sehe. Die Kolonialmächte haben keine richtigen Demokratischen Struckturen aufgebaut, hätten sie das damals getan würde es mit Afrika besser stehen. Sie haben zwar Brunnen Städt festungen usw erichtet aber kaum was das denn Eingeborenen half sich Politisch zu entwickeln. Die Einzige Kolonie die sich gut entwickelt hat ist Hogkong und das liegt ja nicht in Afrika.

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                  • #10
                    Aber Kolonialismus im 21 Jahrhunder muß nicht so aussehen wie Kolonialismuß im 19 Jahrhundert.
                    Das die meisten Kolonien Unabhängig sind liegt daran das die beiden Weltkriege den Engländer uind Franzosen zusehr an die Substanz gegangen sind und sie die Kolonien Aufgeben mußten. Algerien ist da eher die Ausnahme.
                    Und wie kann es den Afrikaner noch schlechter gehen als jetzt. Viele Länder da haben fast ständig Krieg sind Unorganiesiert. Infrastruktur ist da ein Fremdwort. Hinzu kommt das sie absolut Überbefölkert sind.

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                    • #11
                      Würde es Afrika besser gehen, wenn noch immer Kolonialismus herrschen würde? Nun viele Afrikatypische Probleme wären nicht vorhanden.

                      Korrupte Regierungen, dunkle Kanäle, Bürgerkriege. etc

                      Es gäbe aber durchaus andere Probleme, Rebellengruppen würden sich gegen die Kolonialherren auflehnen und diese könnten die Staaten letztlich nicht unter Kontrolle halten. Es ist einfach das Recht auf Selbstbestimmung.

                      Die heutigen Probleme Afrikas werden gerne vereinfacht als von den Kolonialmächten angelegt bezeichnet. Das ist so aber nicht immer richtig. In den meisten Fällen sind die Nachwehen der Kolonialzeit längst überstanden und die Ursachen für Armut, Hunger und Krieg spätere Phänomene.
                      Es fehlt hauptsächlich an Good Governance, ob das jetzt Europäer besser können als Afrikaner bezweifle ich mal.
                      Eine Erinnerung ihres Atlantisbeauftragten:
                      Antiker,Galaxie,Hive

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                      • #12
                        Die meisten Kreige - und vor allem Bürgerkriege - in Afrika sind ja doch wohl in verschiedenen Stammeszugehörigkeiten begründet.

                        Und für die verschiedenen Stämme können die Europäer ja wohl eigentlich nichts, die gab es ja schon vor den Europäern.
                        Wofür die Europäer allerdings etwas können, ist, dass verfeindete Stämme willkürlich zu Ländern zusammengefasst wurden, dass Ländergrenzen rücksichtslos durch Stammesgebiete verlaufen, etc.

                        Das schürrt die Konflikte.

                        Allerdings glaube ich, dass Afirka aus eigener Kraft Ideologien und Werthaltungen entwickeln muss. Afrika hat ein Recht auf seine eigene Geschichte.
                        Die Diskussion hier erinnert mich an alte Kolonialzeiten.

                        Der weiße Mann ist notwendig, um den Wilden die Zivilisation zu bringen...

                        Es ist ein zweischneidiges Schwert. Aber wenn wir an die oberste Direktive denken, müssen wir uns da eigentlich raushalten.

                        Wir Europäer haben unsere kriegerische Vergangenheit, mit Kreuzzügen, 100jährigem Krieg, 30jährigem Krieg, auch was, im Mittelalter war Europa eigentlich ständig im Kriegszustand.

                        Irgendwann entwickelten sich dann mal die Aufklärung, und Ende des langen Prozeses stand die europäische Einigung und eine Friedensordnung, die im Übrigen auch noch nicht so fürchterlich alt ist, nur mal als Anmerkung.

                        Der ach so zivilisierte weiße Mann hat noch vor nicht einmal 70 Jahren demonstriert, zu was er fähig ist, wenn er denn will. Dagegen sind die afrikanischen Zustände heute ein Sonntagsausflug.

                        Afrika muss seinen Weg selber finden. Gefallen muss mir das nicht (wegen der vielen Toten ), aber ich sehe keine Alternative.
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                        • #13
                          Afrika würde es auch viel besser gehen, wenn man den verstecken Kolonialismus endlich beenden würden, also die Folgen der Kolonialzeit (Schuldenberg) streichen würde, die Entwicklungshilfe einstellen und stattdessen faire Handelsbeziehungen einrichten würde. Die Entwicklungshilfe fördert ja nur die Korruption, während die Struktur des Handelsstrom stets dafür sorgt, dass Afrika den kürzeren zieht.

                          Ansonsten stimme ich Lucky Guy zu. Vieles von dem, was hier geschrieben wird, ist doch etwas naiv. Wieso sollte es z.B. keine bewaffneten Auseinandersetzungen geben, wenn es in Afrika noch Kolonien gäbe? Und wieso keine Korruption? Die Kolonien waren nicht das Paradies auf Erden. Man muss nur mal gucken, was die Belgier in ihren Kolonien getrieben habe, weil der belgische König irgendeinen Rohstoff wollte und brauchte (ich glaube, es war Kautschuk).

                          Und schlussendlich sind die Kolonien nicht ohne Grund verschwunden, denn sie verstoßen gegen fundamentalste Menschenrechte. Sie waren anachronistisch und passten schon in den Vierzigern nicht mehr in die Zeit.
                          Republicans hate ducklings!

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                          • #14
                            Würde es den Afrikanern heute besser gehen wenn Sie noch Kolonien wären?

                            Da die meisten afrikanischen Staaten nach wie vor Kolonien der westlichen und mittlerweile auch asiatischen Großmächte sind. Wenn auch nicht mehr im politisch und geografischen, so zumindest im wirtschaftlichen Sinne. Die meisten afrikanischen Staaten sind doch Marionettenregierungen die im Gegenzug für schamlose Ressourcenausbeutung von einer jeweiligen Großmacht an der Macht gehalten werden. In Marrokko werden mutmaßliche Al Kaida Anhänger auf Befehl der Amerikaner gefoltert, im Sudan ist die UN handlungsunfähig weil die Chinesen sich auf Seiten der kriminellen Regierung stellt um an das sudanesische Öl zu kommen und die Amerikaner auszustechen und auch die Franzosen haben noch Truppen in Afrika stationiert und zwar bestimmt nicht aus humanistischen Gründen.

                            Staaten die sich von diesem ausländischen Einfluss losreissen wollen wie Somalia oder Simbabwe versinken im Chaos von Stammes und Bürgerkriegen oder werden von brutalen Regimen drangsaliert.

                            Wären die afrikanischen Staaten noch offiziell Kolonien so würde das mMn nur die Landkarte aber an der Situation der Afrikaner selbst wenig ändern.

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                            • #15
                              Zitat von endar
                              Afrika würde es auch viel besser gehen, wenn man den verstecken Kolonialismus endlich beenden würden, also die Folgen der Kolonialzeit (Schuldenberg) streichen würde, die Entwicklungshilfe einstellen und stattdessen faire Handelsbeziehungen einrichten würde.
                              Diese "Schocktherapie" ist im Grunde genauso naiv, wie die Forderung nach europäischer Bevormundung. Wenn man die Entwicklungshilfe einstellen würde, hätte das sofort ganz konkrete Auswirkungen: Hunger, Armut, Bildungslosigkeit. Der freie handel würde sich aber erst übermorgen auswirken.
                              Hier steht man vor dem typischen Henne-Ei Problem: Erst good Governance führt zu Unabhängigkeit von Entwicklunghilfe, die aber good Governance behindert usw.
                              können wir nicht?

                              macht nix! wir tun einfach so als ob!

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