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Betriebe/Haushalte in Deutschland

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  • Betriebe/Haushalte in Deutschland

    Hi,
    für die Schule muss ich zwei Fragen beantworten:

    -Wie viele Betriebe (egal ob Privat oder Grossunternehmen) gibt es in Deutschland?

    -Wie viele Privathaushalte gibt es in Deutschland?

    Ich habe alles bei google etc. abgesucht aber ich finde einfach nichts, sonst hätte ich hier nicht gefragt

    Danke schonmal

  • #2
    Also, Wikipedia sagt, dass es in Deutschland im Jahre 2005 39,178 Millionen Privathaushalte gab. Du kannst auch die Suchbegriffe und die Zahl bei Google eingeben, da bekommst du ähnliche Zahlen.

    Privathaushalt - Wikipedia


    Bei Betrieben wird es etwas komlizierter. Da könnter diese Link hilfreich sein:

    Anzahl der Unternehmen in Deutschland nach Wirtschaftszweigen

    oder auch hier, wieder Wikipedia:

    Unternehmen - Wikipedia


    Brauchst du die Zahlen für einen Referat oder als Hausaufgabe?
    Kol'od baLevav penimah, nefesh yehudi homiah. Ulfatei mizrach kadima, ayin leTzion zofia.
    Kol'od avda tikvatenu, haTikvah bat shnot alpayim. "Lihyot am hofshi be Arazenu, Eretz Tzion vYerushalayim."

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    • #3
      Privathaushalte: 39,2 Millionen (2005)
      Unternehmen: 2,96 Millionen (2004)

      Bei solchen Sachen ist es immer zweckmäßig beim Statistisches Bundesamt vorbeizuschauen. Haben ne Menge Statistiken in der Richtung( ist ja ihr Job ).
      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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      • #4
        Hallo,
        danke für Eure Antworten.
        Ich habe bei google nichts gefunden, wahrscheinlich falsche Stichwörter?!

        Danke

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        • #5
          Das kommt auf deine Stichwörter an.

          Bei der Zahl der Haushalte würde ich aber erwähnen das diese recht ungenau ist. Die letzte Volkszählung in Deutschland war 1987 auf dem Gebiet der damaligen BRD und 1983 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Die Zahlen mit denen das Bundesamt hantiert sind zurecht gerechnet und dadurch nicht 100% aussagekräftig.
          Die nächste Volkszählung findet 2010 statt und wird, so der momentane Stand, extrem ungenügend durchgeführt werden.
          Die Fehler die jetzt schon in den ganzen Registern (Melde-, Zuzug-, Wegzugregister etc.) vorhanden sind werden nicht behoben werden. Laut Verfassunggericht dürfen sie das zwar auch nicht durch eine Volkszählung aber wenigstens das Bundesamt könnte wesentlich bessere Datensätze gewinnen. Was für die Gestaltung der zukünftigen Politik auch erheblich von Vorteil wäre.

          In wie weit den Daten zu Unternehmen vertraut werden kann, müsste man noch ermitteln.
          »Ich habe nie eine Chance hastig vergeben, sondern lieber gemütlich vertändelt.« - Willi »Ente« Lippens

          Läuft!
          Member der No - Connection

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          • #6
            Wie führt man eigentlich so eine Volkszähluing durch? Anhand von den Einträgen in den Einwohnermeldeämtern und Gemeindeämtern? Ich habe keine Ahnung, aber es würde mich interessieren o.Ô
            Don't you hate it when you look in your closet for clothes and you find Narnia instead??

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            • #7
              Ich habe da jetzt auch nicht die Ahnung von, nur mal was gelesen.

              Üblicher Weise sollte ein Volkszählung mit Vollerhebung so funktionieren, dass ganz viele fleißige Helfer mit Fragenbögen durch die Lande ziehen und bei den Menschen an der Tür klopfen. In dem Fragenbogen wird dann z.B. nach der Anzahl der Personen im Haushalt gefragt, wie viele Kinder man hat, welcher Einkommensklasse man angehört, welche Muttersprache man hat etc. Sprich es soll ein umfassendes Abbild der Bevölkerung ermittelt werden und nicht die simple Einwohnerzahl.

              Bei der Volkszählung die nun 2010 durchgeführt werden soll, wird darauf verzichtet und nur eine kleine Zahl Leute für Stichproben losgeschickt und ansonsten wird auf den vorhandenen Registern aufgebaut.
              Das Problem sind nun zum einen Karteileichen innerhalb dieser Register. Da die Städte und Gemeinden ihre Transferzahlung anhand dieser Register erhalten, sind diese verständlicherweise darauf erpicht möglichst viele Bürger unter ihren Fittichen zu haben, auch wenn diese gar nicht mehr in der Region wohnen oder ganz und gar überhaupt nicht mehr leben. Man geht davon aus dass diese Karteileichen eine Dimension von 1,5 Millionen nicht vorhandener Bürger erreicht hat. Allein die Stadt Berlin soll sich damit 160 Millionen Euro erschummeln.
              Diese Fehler müssen nun zu recht gerechnet werden und am Ende wird man trotzdem keine 100% belastbaren Aussagen tätigen können, logisch bei fehlerhafter Basis.
              Gleichzeitig bleiben die Fehler in den Registern bestehen, da nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, diese Register nicht mit Daten aus einer Volkszählung korrigiert werden dürfen. Begründung ist hier der Datenschutz. Verstehe das wer will.

              Dass nun auf eine Vollerhebung verzichtet wird begründet die Politik zum einen mit höheren Kosten und zum anderen damit dass man der Bevölkerung gewisse Fragen nicht zu muten könne.
              Es wäre z.B. nicht zu verantworten die Menschen nach dem Geburtsort/-land der Eltern zu befragen. Hier ließen sich besondern im Hinblick auf Integrationsprobleme wertvolle Daten gewinnen. Warum solche Fragen tabuisiert werden verschließt sich den zuständigen Experten vollkommen aber die Politiker hätten es eben gerne so.
              Der Punkt der Kosten hat sich im Jahr 2006 teilweise relativiert. Das Statistische Bundesamt hat hier eine Korrektur von 110 Mio. Euro nach oben vorgenommen, das dürfte nicht das Ende der Fahnenstange sein wenn man sich andere Großprojekte ansieht.
              Kurioserweise hat man gleichzeitig die Kosten für eine Vollerhebung ebenfalls erhöht, obwohl sich hier an den Methoden absolut nichts geändert hat. Die Kosten sollten hier also gleichfalls konstant bleiben.
              Die Begründung hierfür ist, dass eine Vollerhebung ganz einfach dreimal so teuer sein muss alles andere wäre ja Unsinn.
              Zuletzt geändert von Nopper; 13.08.2007, 17:16.
              »Ich habe nie eine Chance hastig vergeben, sondern lieber gemütlich vertändelt.« - Willi »Ente« Lippens

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              • #8
                @Sukie: Richtig, alle Gemeldeten bekamen einen Fragebogen und mussten den zurückschicken.

                Falls Du mehr wissen möchtest schau mal unter Volkszählung - Wikipedia


                @Scotty1607: Google. Das Statistische Bundesamt zahlt nicht für Werbung, wird also bei google wohl ziemlich weit hinten gelistet sein. Wenn man für Forschungs- und/oder Wissenschaftszwecke etwas sucht, dann gibt es geeignetere Suchmaschinen, wie z.B. MetaGer.

                Ach ja, und wenn Du Deine Suchworte genauso sorgfältig wählst wie den Threadtitel, dann kann Dir keine Suchmaschine helfen...

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                • #9
                  Man könnte natürlich auch einfach direkt beim Bundesamt (destatis.de) vorbeischauen...

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