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Was haltet ihr von der Tatsache "Broken Arrow"?

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  • Was haltet ihr von der Tatsache "Broken Arrow"?

    Sehe gerade auf ZDF die Doku >Das geheimnis der verlorenen Atombomben: Operation "Broken Arrow", unhd schlichtweg entsetzt!
    Ich setze mal voraus, ihr kennt den gelichnamigen Film mit dem Travolta Johnny, und damals konnte ich über den Spruch von Giles Prentice, alias Frank Whaley noch lachen...
    "Ich weiß nicht, was mich mehr erschreckt, daß wir eine Atomwaffe verloren haben, oder das es dafür sogar schon einen Codenamen gibt!" (Anmerkung: so, oder so ähnlich...)

    Ich finde so etwas wirklich nicht mehr witzig, jetzt, da ich diese Doku sehe. Was haltet ihr davon? Fühlt ihr euch auch von den Amis verarscht?
    "...wir kamen aus der Dämmerung der Zeit, und wanderten unerkannt durch die Jahrhunderte..."
    Juan Villalobos Ramirez

  • #2
    Du meinst eher Empty Quiver
    United States military nuclear incident terminology - Wikipedia, the free encyclopedia

    Wieso soll man sich verarscht fühlen wenn ein Staat ne Atomwaffe verliert?
    Eine Erinnerung ihres Atlantisbeauftragten:
    Antiker,Galaxie,Hive

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    • #3
      Weil die die ganze Scheiße früher verharmlosten, und jetzt wahrscheinlich verheimlichen!!
      Man das sind Atomwaffen, kein Taschentuch!! Wenn die nicht hochgehen, sind allein schon ihre radioaktioven Inhaltsstoffe gefährlich! Deswegen!!! Ich sag´s mal so: wo würdest lieber deinen Urlaub verbringen, oder wohnen? Neben einer 50 Zentner Bombe aus dem 2. Weltkrieg, oder einem verlorenen, nuklearen Sprengkopf mit 25 Megatonnen? Na, dämmerts?
      Wie es denn nun wirklich heißt, ist doch wirklich egal, oder meinst du der Name machts?
      "...wir kamen aus der Dämmerung der Zeit, und wanderten unerkannt durch die Jahrhunderte..."
      Juan Villalobos Ramirez

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      • #4
        Ob eine 50 Zentner Bombe oder eine 25MT A-Bombe neben einem hochgeht macht keinen Unterschied.
        Allerdings ist das Risiko das die Bombe aus dem 2.WK hochgeht höher als bei der A-Bombe.
        In der Nähe will ich aber keine von beiden haben, mir reichts schon das ich jahrelang neben einer V1 gewohnt hab.

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        • #5
          Wo wir gerade bei Filmzitaten sind, denn wenn man es ehrlich betrachtet, kann eine Atombombe nur dann "verloren" gehen, wenn sie gestohlen wird, da fällt mir auch noch dieses hier aus Projekt Peacemaker ein:
          "Ich habe keine Angst vor dem Terroristen, der 10 Bomben stielt. Ich habe Angst vor dem Typen, der nur eine haben will."
          Das sagte Nicole Kidman zu George Clooney im Flugzeug.
          Wenn man mal darüber nachdenkt, wieviel Mist da im Nahen Osten geschieht und wie fanatisch da schon manche sind, Selbstmordattentäter werden zu wollen, erst recht wenn dann die Zerstöungskraft eines nuklearen Sprengsatzes mit ins Spiel kommt, dann haben solche Menschen oft alles in ihrem Leben verloren und es ist ihnen vielleicht egal, wie sehr andere unter ihren Taten leiden.
          Die Wahrheit entgeht dem, der nicht mit beiden Augen sieht. Wähle den Weg, der recht und wahr ist.
          Wenn Du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, dann wurde das Mahl vor langer Zeit bereitet.
          Skylaterne vor der Haustür (Youtube Video) - ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi. Die USS Vergissmeinnicht nimmt wieder ihren Dienst auf und heißt alle interessierten Crewmitglieder willkommen.

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          • #6
            Wenn man sich die Liste der Unfälle anschaut wird einem schon mulmig. Aus Wikipedia:
            Am 15. Oktober 1959 kollidierte nahe Hardinsberg, Kentucky, eine mit zwei Atomwaffen bestückte B-52 während der Luftbetankung mit einer KC-135, beide waren auf der Columbus Air Force Base, Mississippi stationiert und stürzten aus rund 7.500 Meter Höhe ab. Die vier Besatzungsmitglieder retteten sich mit dem Fallschirm, kamen beim Absturz aber ums Leben. Die Atombomben konnten nach dem Absturz der B-52 intakt geborgen werden und waren teilweise verbrannt.

            Am 24. Januar 1961 brach eine B-52 durch eine Explosion auseinander, nachdem ein Leck in der Treibstoffversorgung im rechten Flügel eingetreten war. 20 Kilometer nördlich der Seymour Johnson Air Force Base, Goldsboro, North Carolina wurden vor dem Absturz zwei Mk 39 Wasserstoffbomben mit einem Fallschirm ausgeklinkt. Eine Bombe konnte intakt wiedergefunden werden, die andere versank im Schlammgebiet von Nahunta nahe Faro und soll noch heute in dem gesicherten Areal in 55 Metern Tiefe versunken sein. Bei dem Absturz der B-52 kamen drei Crew-Mitglieder ums Leben.

            Am 14. März 1961 verlor ein B-52 Bomber mit Kernwaffen den Kabinendruck und musste auf 3.000 m Höhe heruntergehen. Durch den erhöhten Spritverbrauch erreichte er sein Ziel nicht mehr und macht bei Yuba City, Kalifornien eine Bruchlandung, wobei das Flugzeug und die zwei Bomben zerschellten. Die Serie solcher Vorfälle bewegte den US-Präsidenten John F. Kennedy, die Sicherheitsverriegelungen der Bomben verbessern zu lassen.

            Am 13. Januar 1964 ereignete sich ein ähnlicher Vorfall südwestlich von Cumberland, Maryland, als eine B-52D von der Westover Air Force Base, Massachusetts zur Turner Air Force Base, Georgia flog und aufgrund starker Turbulenzen in 9.000 Metern Höhe auseinander brach. Drei Besatzungsmitglieder starben. Die beiden transportierten Bomben wurden mit leichten Beschädigungen geborgen.

            Ein weiterer Absturz mit nuklearer Bombenlast folgte am 17. Januar 1966 bei Palomares in Spanien. Dort kollidierte eine B-52 mit einem KC-135 Tankflugzeug. Dabei verloren 7 Crew-Mitglieder ihr Leben. Von vier an Bord der B-52 befindlichen Wasserstoffbomben wurden zwei zerstört und die letzte intakte Bombe erst am 7. April 1966 durch das Bergungs-U-Boot DSV Alvin aus dem Mittelmeer geborgen. Die Bergungsoperation kostete sechs Millionen US-Dollar. Außerdem wurde 1.500 Tonnen radioaktiv verseuchter Boden von Tomatenplantagen abgetragen und in die USA (Aiken, South Carolina) verschifft.

            Am 21. Januar 1968 stürzte in Grönland 11 Kilometer südlich der Thule Air Base eine B-52 aufs Eis. Drei der vier an Bord befindlichen Wasserstoffbomben stürzten ins Eismeer und konnten eingefroren geborgen werden. Nach massiven Protesten der dänischen Regierung unternahmen die USA auch eine massive Suche nach der vermissten vierten Bombe, zunächst ohne Erfolg. Die US-Spezialeinheit Navy SEAL und Soldaten des Bauregiments (SeaBee) der US Navy konnten 1979 [elf Jahre nach dem Verlust]die vierte Bombe in der Baffin Bay bergen.

            Bei beiden letztgenannten Unfällen kam es zu starken radioaktiven Kontaminierungen. Sowohl in Spanien als auch in Grönland ließen die USA verseuchten Erdboden beziehungsweise Eis abtragen und auf Deponien ins eigene Land bringen u.a. nach South Carolina und Texas. Letztlich führten die Unfälle dazu, dass die fliegende Bereitschaft mit Atomwaffen noch am 26. Februar 1968 durch das US-Verteidigungsministerium unter Clark McAdams Clifford eingestellt wurden.

            Insgesamt 16 Bomben, allein bei Abstürzen von Bombern. Ich will gar nicht wissen wie viele es insgesamt waren

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            • #7
              Zitat von Baal´sebub Beitrag anzeigen
              Insgesamt 16 Bomben, allein bei Abstürzen von Bombern. Ich will gar nicht wissen wie viele es insgesamt waren
              Zumal alle Berichte die Du hier aufzählst von der westlichen Nukleargrossmacht stammen. MAn denke nur an den Gegenpart, der es mit
              1. Pressefreiheit
              2. Technik und Entwicklung unter dem Aspekt von Sicherheit
              nicht annähernd so genau nahm... Wer weiss, vll schlummert sogar ein Nuklearsprengkopf irgendwo in Polen oder auf dem Boden der neuen Bundesländer herum...
              Lass Dich nie auf eine Diskussion mit Idioten ein - sie ziehen Dich nur auf ihr Niveau herab und schlagen Dich dort mit ihrer grösseren Erfahrung

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              • #8
                Die eigentliche Gefahr besteht nicht in der Möglichkeit, eine verlorene Atombombe würde mal eben so hochgehen (können die Dinger rein technisch nicht) oder die radioaktiven Inhaltsstoffe würden die Umgebung verseuchen.
                Man sollte sich viel eher um die Sicherheit der vorhandenen Arsenale Gedanken machen.
                Die Gefahr, das eine Atombombe gestohlen oder ge/verkauft wird ist ungleich höher als das irgendein vergessener Sprengkopf sonstwo Probleme bereitet.
                Gerade wenn man sich Russland anschaut. Es gab und gibt Gerüchte, das nach dem Ende der Sowjetunion taktische Bomben mit niedriger Sprengkraft sowie waffenfähiges Spaltmaterial abhanden gekommen ist. Natürlich wird da von allen Seiten der Deckel drauf gehalten, ob es in die Richtung jemals was gegeben hat ist unklar.
                Jedoch besteht die Möglichkeit auch heute. Nicht nur in Bezug auf Russland oder die USA. Das wirkliche Problem was die Sicherheit angeht wird in der Zukunft in Ländern wie Nordkorea, Pakistan oder Iran liegen. Muss nicht mal eine Bombe sein die da den Besitzer wechselt. Radioaktives Material reicht für eine schmutzige Bombe vollauf.
                Das ist die Gefahr.
                Sticheleien gegen die Amis sind nur plump und haben hier keine wirkliche Relevanz

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                • #9
                  Nicht zu vergessen verschollene Atom-U-Boote.

                  Da liegt noch so richtig Material herum - und wirklich, wirklich niemand, weiß, wo.

                  Aber es gibt natürlich Hinweise, und wenn sich El Kaida entscheidet, mit großem Aufwand ein paar Schatzsucher anstatt Piloten auszubilden - wer weiß...
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                  • #10
                    Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
                    Die eigentliche Gefahr besteht nicht in der Möglichkeit, eine verlorene Atombombe würde mal eben so hochgehen (können die Dinger rein technisch nicht) oder die radioaktiven Inhaltsstoffe würden die Umgebung verseuchen.
                    Man sollte sich viel eher um die Sicherheit der vorhandenen Arsenale Gedanken machen.
                    Die Gefahr, das eine Atombombe gestohlen oder ge/verkauft wird ist ungleich höher als das irgendein vergessener Sprengkopf sonstwo Probleme bereitet.
                    Gerade wenn man sich Russland anschaut. Es gab und gibt Gerüchte, das nach dem Ende der Sowjetunion taktische Bomben mit niedriger Sprengkraft sowie waffenfähiges Spaltmaterial abhanden gekommen ist. Natürlich wird da von allen Seiten der Deckel drauf gehalten, ob es in die Richtung jemals was gegeben hat ist unklar.
                    Jedoch besteht die Möglichkeit auch heute. Nicht nur in Bezug auf Russland oder die USA. Das wirkliche Problem was die Sicherheit angeht wird in der Zukunft in Ländern wie Nordkorea, Pakistan oder Iran liegen. Muss nicht mal eine Bombe sein die da den Besitzer wechselt. Radioaktives Material reicht für eine schmutzige Bombe vollauf.
                    Das ist die Gefahr.
                    Sticheleien gegen die Amis sind nur plump und haben hier keine wirkliche Relevanz
                    Genau das macht mir ja Angst. Nicht unbedingt ein Anschlag á la >Jericho<, sondern die Idee mit der schmutzigen Bombe. Das mit den Stciheleien ist ein gutes Argument, aber da sich die Doku nur auf die sogenannten >Broken Arrow´s< der US-Streitkräfte beschränke, und leider nichts über die >Mißgeschicke< der Sowjietunion zeigte, will ich hiermit einstimmen, daß auch die >Gegenseite< viel Scheiße am Hacken hat. Bei denen weiß man ja nun wirklich nicht, wieviel die verheimlicht haben, wieviele Bomben, Sprengköpfe oder einfach nur spaltbares Material nach dem Zusammenbruch da so beiseite geschafft wurde. Und so wie es aussieht, sind wir gerade wieder dabei in einem neuen Kalten Krieg zu verfallen.
                    Beinahe tagtäglich kommen neue Szenarien hinzu, wie die Welt zugrunde gehen könnte, und genausohäufig werden alte Szenarien wieder belebt. Ich habe keine Angst vor meine Zukunft, aber ich mache mir Sorgen um die Zukunft meines Sohnes, versteht ihr?
                    "...wir kamen aus der Dämmerung der Zeit, und wanderten unerkannt durch die Jahrhunderte..."
                    Juan Villalobos Ramirez

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