Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Parallelen ziehen

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Parallelen ziehen

    Hallo!


    Ich hatte auch schon mal meine Krankheitsgeschichte und dergleichen in einigen Threads kurz beschrieben. Weiß auch nicht ob es unbedingt krankhaft sein muß(möchte auf meine Krankheit auch net mehr eingehen)...

    Jedenfalls vergleiche ich unheimlich viel und gerne. Geht es euch auch so?

    Also nicht nur Dinge sondern auch Personen. Das Schlimme ist dann letztendlich das ich bestimmte Merkmale an mir feststelle und sie dann irgendeiner(bekannten) Person zuordne. Mal negativ und mal positiv. Auch mir selber für eine kurzen Moment gebe. Oder die Identität kurz simuliere/imitiere.

    Ich denke das es eine Menge mit eigene Selbstfindung und Vorbildern/Idolen zu tun hat.

    Weiß auch das einige Prominente Künstler(Musiker, Sänger) auch ab und zu Vergleiche ziehen. Zu anderen Personen. Es werden immer Namen und Anspielungen auf anderen Personen genannt. In ihren Texten. Und man begeht eine Handlung - wie....z.B. der Terminator(Filmbeispiel), Dirk Nowitzki, Michael Jordan etc.

    Hat es was mit Orientierungen zu tun?

    Ich ertappe mich jedenfalls oft dabei.

  • #2
    Verstehe jetzt nicht ganz, worauf du exakt hinauswillst. Was genau übernimmst du? Gestiken? Mimiken? Inwiefern vergleichst du dich? Optik? Intelligenz? Schlagfertigkeit? Erklär das mal näher. Und deine Beispiele von sich vergleichenden Prominenten hab ich jetzt auch nicht so wirklich verstanden...
    Don't you hate it when you look in your closet for clothes and you find Narnia instead??

    Kommentar


    • #3
      Zitat von Sukie Beitrag anzeigen
      Verstehe jetzt nicht ganz, worauf du exakt hinauswillst. Was genau übernimmst du? Gestiken? Mimiken? Inwiefern vergleichst du dich? Optik? Intelligenz? Schlagfertigkeit?
      Ja. Charaktereigenschaften als auch Fertigkeiten. Ich versuche sie in allen Dingen zu imitieren. Und manchmal frage ich mich dann ob ich dann noch ich bin. Wie in einen Rollenspiel bei dem man keine Distanz gewinnt.

      Erklär das mal näher. Und deine Beispiele von sich vergleichenden Prominenten hab ich jetzt auch nicht so wirklich verstanden...
      Naja, das jeder Mensch eine Art Vorbild oder Idol hat. Und ihnen irgendwie nacheifert, gut oder schlecht findet. Und solche Anspielungen oder Nacheiferungen findet man in Taten, Liedern, Filmen etc.

      Es gibt auch humorvolle "Auseinandersetzungen" wie z.B Parodien oder Karrikaturen.

      Kommentar


      • #4
        "Jeder Mensch wird als Original geboren, aber die meisten sterben als Kopie." - Kaspar Schmidt

        Leider ist sowas oft wahr. Oft versucht man etwas nachzuahmen, weil man eventuell selbst nicht auf die Idee kommt oder sich nicht traut oder was auch immer. Soziologisch ist diese Nachahmung eine Prinzip nach der wir üblicherweise vorgehen um zu Lernen. Das beginnt schon in früher Kindzeit, wo wir Verhaltensmuster der Eltern nachahmen und damit zu unseren eigenen machen. Daraus resultieren wir. Ist man älter, ahmt man andere Ideale nach, meist aus Film und Fernsehen, da die Helden dort besonders hervortreten und ein Idealbild abliefern, dass man manchmal selber gerne sein möchte. Das sieht man auch oft nach einem Kinobesuch, wie die Leute nach einem Actionfilm reagieren.
        Ich würde mir an deiner Stelle da nicht allzuviele Sorgen machen, das ergeht jedem so, dem einen mehr dem anderen weniger. Solange es nicht krankhaft wird ist das normales Sozialgebaren.
        Textemitter, powered by C8H10N4O2

        It takes the Power of a Pentium to run Windows, but it took the Power of 3 C-64 to fly to the Moon!

        Kommentar


        • #5
          Ach so.

          Naja, ich finde es teilweise lustig, die Gesichtsausdrücke von Leuten nachzumachen. Damals, als ich noch sehr jung und manipulierbar war , habe ich stundenlang geübt, wie Scully die rechte Augenbraue hochzuziehen. Irgendwann hats geklappt und ich habe das so ziemlich in meine Mimik
          aufgenommen.

          Naja, ansonsten wüsste ich jetzt nicht wirklich, was man von anderen Leuten imitieren sollte. Da verliert man doch letztlich sich selbst, oder? Hm, machst du das Ganze dann unbewusst? Stelle ich mir sehr frustirierend vor.

          Zitat von Skymarshall
          Naja, das jeder Mensch eine Art Vorbild oder Idol hat. Und ihnen irgendwie nacheifert, gut oder schlecht findet. Und solche Anspielungen oder Nacheiferungen findet man in Taten, Liedern, Filmen etc.
          Nacheifern klingt für mich aber eher so, als ob man versucht, so zu sein, wie die betreffende Person. Das wird aber niemals gelingen, denn man hat immer eigene Charakterzüge, die das ganze misslingen lassen. Ich versuch mich manchmal gerne an meiner Tante zu orientieren. Ihre Art, wie sie als Lehrerin mit den Schülern umgeht, oder ihre Art, an Dinge gelassen heranzugehen.

          Das ist dann aber weniger imitieren, als einfaches Orientieren. Wie kann ich mich iun mancher Hinsicht bessern....wie kann ich meinen Unterrichtsstil positiv beeinflussen. mehr in der Art....
          Don't you hate it when you look in your closet for clothes and you find Narnia instead??

          Kommentar


          • #6
            @Ayin: Ich kenne das aus dem Bereich der Sozialwissenschaften. Da ich die Oberstufe im Bereich "Sozial/Gesundheitswesen" gemacht hatte. "Lernen - imitieren" war zumindest ein verbreitet Theorie. Oder "Affen machen alles nach!".

            Es ist ja nicht nur so das ich dann alles so machen will, sondern es vor allen Dingen besser machen will. Wenn mir Fehler an bestimmen Persönlichkeiten bekannt waren. Z.B. Bruce Lee, der sich tottrainiert hat.

            Zitat von Sukie
            Ach so.

            Naja, ich finde es teilweise lustig, die Gesichtsausdrücke von Leuten nachzumachen. Damals, als ich noch sehr jung und manipulierbar war , habe ich stundenlang geübt, wie Scully die rechte Augenbraue hochzuziehen. Irgendwann hats geklappt und ich habe das so ziemlich in meine Mimik
            aufgenommen.
            Ich dachte dabei immer an "Sean Connery".

            Naja, ansonsten wüsste ich jetzt nicht wirklich, was man von anderen Leuten imitieren sollte. Da verliert man doch letztlich sich selbst, oder? Hm, machst du das Ganze dann unbewusst? Stelle ich mir sehr frustirierend vor.
            Ja es ist teilweise unbewußt. Weil wahrscheinlich mein Identitätskern nicht genug gefestigt ist. Auf der andere Seite kenne ich mich und meine Person durch Selbstreflektion sehr genau und schaffe es immer mich noch zu distanzieren. Es ist aber schwer.

            Nacheifern klingt für mich aber eher so, als ob man versucht, so zu sein, wie die betreffende Person. Das wird aber niemals gelingen, denn man hat immer eigene Charakterzüge, die das ganze misslingen lassen.
            Naja, nicht in allen Lebenslagen. Aber in bestimmten Dingen.

            Also von den Taten her. Vom Charakter kenne ich mich schon und möchte das bewaren. So wie es immer war.

            Ich versuch mich manchmal gerne an meiner Tante zu orientieren. Ihre Art, wie sie als Lehrerin mit den Schülern umgeht, oder ihre Art, an Dinge gelassen heranzugehen.
            Das ist dann aber weniger imitieren, als einfaches Orientieren. Wie kann ich mich iun mancher Hinsicht bessern....wie kann ich meinen Unterrichtsstil positiv beeinflussen. mehr in der Art....
            Ja. Auch an Arbeit. Z.B. war ich früher auf dem Bau in der Malerausbildung mit einen Altgesellen. Der war wirklich ein Perfektionist(auch wenn das manchmal schwierig ist). Und an seiner Art zu arbeiten habe ich mir ein Vorbild genommen. Wir renovieren jetzt z.B. unsere neue Wohnung und ich halte mich an das was er mir gezeigt hat und wie er vorgegangen ist. Weil er für mich der Beste seines Faches war. Und in meinen Augen Ahnung und Sinn für sowas hatte. Und ich habe mit einigen Malern zusammen gearbeitet.

            Perfektionimus ist ja auch ok. Wenn er nicht krankhaft wird. Und man zufrieden mit sich selber und seinen Leben ist.

            Kommentar


            • #7
              Ich vergleiche mich eigentlich nie mit jemanden oder andere.
              Klar kann man zwischen Menschen gewisse Paralelen ziehen, aber diese Gründen dann nur auf ein oder zwei Wesenszüge.

              Ein Freund von mir vergleicht auch ständig menschen mit einander. Mir sagt er nach das ich viel mit Bam Magera gemein hätte. Naja beim genaueren betrachten stimmt das vielleicht auch. Aber ich bin ich und lasse mich nicht mit einem anderem Identifizieren. Und wenn währe es Johnny Depp, da er das selbe Phycjische problem hat. Aber das ist ein anderes Thema.

              Das ist Auch vollkommen normal sich gewisse Dinge von anderen abzuschauen. Aber ist das wirklich schon nach ahmen? Ich finde nicht.

              Kommentar


              • #8
                Zitat von ayin Beitrag anzeigen
                "Jeder Mensch wird als Original geboren, aber die meisten sterben als Kopie." - Kaspar Schmidt
                Genau meine Rede.


                Zitat von Skymarshall Beitrag anzeigen
                Hallo!
                Ich hatte auch schon mal meine Krankheitsgeschichte und dergleichen in einigen Threads kurz beschrieben.
                Aha, dann muss ich mal auf die Suchen gehen!


                Jedenfalls vergleiche ich unheimlich viel und gerne. Geht es euch auch so?
                Ich vergleiche mich mit anderen, um dann zu sehen, was mich von denen unterscheidet. Also, vergleiche ich mich auch.

                Das Schlimme ist dann letztendlich das ich bestimmte Merkmale an mir feststelle und sie dann irgendeiner(bekannten) Person zuordne.
                Das verstehe ich nicht! Du vergleichst dich mit bekannten Persönlichkeiten und stellst dann fest, dass du dieser Person änlich bist? Würde sagen, dass du deine eigene Identität wohl noch nicht gefunden hast.

                Oder die Identität kurz simuliere/imitiere.
                Passiert mir nur, wenn ich das Gegenüber mag oder es mich fasziniert.

                Ich denke das es eine Menge mit eigene Selbstfindung und Vorbildern/Idolen zu tun hat.
                Ja, denk ich auch. ich weiß zwar nicht wie alt du bist, aber sowas machst man doch eher im Kindes- oder Jugendalter, oder nicht?

                Weiß auch das einige Prominente Künstler(Musiker, Sänger) auch ab und zu Vergleiche ziehen. Zu anderen Personen. Es werden immer Namen und Anspielungen auf anderen Personen genannt. In ihren Texten. Und man begeht eine Handlung - wie....z.B. der Terminator(Filmbeispiel), Dirk Nowitzki, Michael Jordan etc.
                Der rest ist wieder sehr verwirrend für mich.
                Ohne Signatur lebt sichs doch am besten

                Kommentar


                • #9
                  Ich denke nicht das Selbstfindung unbedingt etwas mit der Pubertät zu tun hat. Sie geht auch bis ins höhere Erwachsenalter(Stichwort:Midlife Crisis). Außerdem streckt sich die Persönlichkeitsentwicklung auch weit bis über das Erreichen der Volljährigkeit hinaus.

                  Das Problem ist bei mir eher das ich mich manchmal verliere(in der Vergangenheit durch exzessiven Cannabiskonsum) und dann den "Scherbenhaufen" wieder zusammensetzen muß.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von Skymarshall Beitrag anzeigen
                    Außerdem streckt sich die Persönlichkeitsentwicklung auch weit bis über das Erreichen der Volljährigkeit hinaus.
                    ja, kann sein. Hoffentlich nicht all zu weit.

                    Das Problem ist bei mir eher das ich mich manchmal verliere(in der Vergangenheit durch exzessiven Cannabiskonsum)
                    Wie geil ist das denn.

                    Dann würd ich mal vorschlagen weniger zu nehmen, soll manchmal helfen bei Verstand zu bleiben. Oder hast du früher so viel genommen und die verlorenen Gehirnzellen können nicht mehr aufgefüllt werden?!

                    Interessante Sig, die du da hast.

                    Größenwahnsinnig ist man nur dann, wenn man nicht mehr weiß was man tut und kann.
                    Ohne Signatur lebt sichs doch am besten

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von RebVk666 Beitrag anzeigen
                      ja, kann sein. Hoffentlich nicht all zu weit.
                      Man sagt so nach neuesten Erkenntnissen bis etwa 30 Jahre.



                      Wie geil ist das denn.
                      Gar nicht...

                      Dann würd ich mal vorschlagen weniger zu nehmen, soll manchmal helfen bei Verstand zu bleiben. Oder hast du früher so viel genommen und die verlorenen Gehirnzellen können nicht mehr aufgefüllt werden?!
                      Ich hatte 11 Jahre gekifft. Seit mein Sohn da ist, also seit 3 1/2 Jahren gar nichts mehr in der Art.

                      Das Problem sind nicht abgestorbene Gehirnzellen, sondern Veränderungen im neuronalen Transmitterhaushalt. Genaueres kann ich dir gerne per PN verraten.

                      Interessante Sig, die du da hast.
                      Habe ich mir gestern spontan ausgedacht. Reimt sich sogar.


                      Zum Thema: Wem geht es denn noch ähnlich? Wer sucht noch sich selber? Oder hat konkrete Vorbilder/Idole? Sucht Orientierungen?

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Skymarshall Beitrag anzeigen
                        Das Problem sind nicht abgestorbene Gehirnzellen, sondern Veränderungen im neuronalen Transmitterhaushalt.
                        das klingt echt spannend. Die abgestorbenden Gehrinzellen gibt es wohl nur bei Speed. Aber ehrlich gesagt, hab ich keine Ahnung von Drogen. habe mal zum Spaß welche genommen, mit freunden, konnte mich an den Abend aber nicht mehr erinnern. Da haben wir "gepacken"


                        Habe ich mir gestern spontan ausgedacht. Reimt sich sogar.
                        Ja, und vom Inhalt auch ziemlich treffend. Fühlst dich leicht größenwahnsinnig?


                        Wem geht es denn noch ähnlich? Wer sucht noch sich selber? Oder hat konkrete Vorbilder/Idole? Sucht Orientierungen?
                        Wohl keinem.
                        Aber Vorbilder habe ich auch, sind aber sehr äh, sagen wir mal, eigenartig.
                        Ohne Signatur lebt sichs doch am besten

                        Kommentar


                        • #13
                          Natürlich vergleicht sich jeder Mensch mit anderen und das ist auch in Ordnung so. Was man nicht machen sollte, aber ich ertappe mich selber immer wieder dabei, sich an anderen Messen. Die Leistungen eines jeden sollten bis zu seinen eigenen Grenzen gehen und nicht etwa darauf zielen, andere zu erreichen oder zu überholen.
                          Loriot: Kraweel, kraweel. Taub-trüber Ginst am Musenhain, trüb-tauber Hain am Musenginst. Kraweel, kraweel.

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von RebVk666 Beitrag anzeigen
                            das klingt echt spannend. Die abgestorbenden Gehrinzellen gibt es wohl nur bei Speed. Aber ehrlich gesagt, hab ich keine Ahnung von Drogen. habe mal zum Spaß welche genommen, mit freunden, konnte mich an den Abend aber nicht mehr erinnern. Da haben wir "gepacken"
                            Die gibt es auch bei Alkohol. Nur vielen schieben es auf Kiffer. Weil die sind ja daaan sooooo trääääsche.

                            Viele Leute haben einfach keine Ahnung davon.


                            Ja, und vom Inhalt auch ziemlich treffend. Fühlst dich leicht größenwahnsinnig?
                            Manchmal. Bei mir schwankt das so. Mal positiv-überheblich-euphorisch und dann auf der andere Seite stark depressiv mit Komplexen etc. Mir fehlt ein gesundes Mittelmaß.

                            Das schlimmste ist ja dann das wenn ich nahe am Größenwahn bin, scheinbar mehr leisten kann. Also wenn mein Ego sehr hoch ist. Ist es einen Tick zu weit geht nichts mehr. Dann treten Mißverständnisse mit meinen MItmenschen auf. Werde paranoid.

                            Vom Erzählen kommt das eigentlich einen Kokainrausch sehr nahe. Nur das ich nie sowas genommen habe und nehme.



                            Wohl keinem.
                            Na. Du überträgst ja nicht von dir auf die Allgemeinheit oder?

                            Kommentar


                            • #15
                              @Skymarshall: Du hast deine Psychoproblematik also nachhaltig dem Kiffen zu 'verdanken'? Warst du vorher stabil? Kann das ganze irgendwie rückgängig gemacht werden?Also kann man das irgendwie heilen?

                              Ist natürlich echt ärgerlich, wenn man wegen so einem Scheiß ( dafür gibt es keine treffender Bezeichnung ), seine psychische Gesundheit ruiniert.

                              Zur Selbstfindung: Ich denke, damit hört man erst dann auf, wenn man mit sich selbst wirklich einig und zufrieden ist. Ein Punkt, den mancher früh, andere spät und viele niemals erreichen.
                              Jedoch glaube ich, dass man nie aufhört, sich an Dingen zu messen und zu orientieren. Das liegt einfach in unserer Natur. Ohne Konkurrenz gibt es kein Weiterkommen. Irgendwann stagniert dann alles. Und Weiterentwicklung ist IMO der Sinn der Existenz. Auch wenns zeitweilen mehr als nur schmerzhaft ist.
                              Don't you hate it when you look in your closet for clothes and you find Narnia instead??

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X