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    Neben Hamburgern bietet McDonald's in Großbritannien neuerdings auch das Abitur an.
    Die für Ausbildungen zuständige britische Behörde wählte die US-Fastfood-Kette als eines von drei privaten Unternehmen aus, die ihren Auszubildenden die Hochschulreife oder sogar ein staatlich anerkanntes Universitärsdiplom verleihen können, wie die Regierung in London am Montag mitteilte.
    Auch der Billigflieger Flybe und die für die Instandhaltung des britischen Schienennetzes verantwortliche Firma Network Rail dürfen demnach entsprechende Diplome vergeben.
    Die Diplome des Billigfliegers sollen den Angaben zufolge sogar als ein Universitärsabschluss anerkannt werden. Die Abschlüsse von McDonald's und Network Rail haben dagegen das Niveau des Abiturs, das in Großbritannien 18-Jährige absolvieren, oder des britischen Schulabschlusses GSCE, der normalerweise mit 16 Jahren gemacht wird.
    Quelle: WEB.DE - Hochschulreife bei McDonald's (28.01.2008)

    Ich muss sagen, ich finde das recht interessant und nachahmenswert. Ich war schon immer der Meinung, dass auch eine betriebliche Ausbildung den Weg zu einem Studium ebnen sollte.

    Gruß, succo
    Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

  • #2
    Naja, ganz so funktioniert das ja nicht, das ist eher sowas wie betriebliche Weiterbildung (wie sie z.B. VW mal mit ihrer AutoUni geplant hatte). McDonalds bietet z.B. einen "basic shift manager course" an, dessen Standard nominal einem A-Level-Standard entspricht. Das heißt aber nicht, daß man dann damit eine Hochschulzugangsberechtigung wie unser Abitur in den Händen hält: In UK sind für einen Hochschulzugang i.d.R. drei A-Levels (d.h. drei bis zum A-Level studierte, frei wählbare Fächer) notwendig, wobei meist auch bestimmte Mindestnoten oder sogar bestimmte Noten und/oder bestimmte Fächer(kombinationen) verlangt werden. Das britische System ist da sehr viel flexibler als unseres.
    Im Übrigen können auch hier soweit ich weiß bestimmte Ausbildungen für ein zumindest Fachhochschulstudium qualifizieren.

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    • #3
      Zitat von Jack Crow Beitrag anzeigen
      Im Übrigen können auch hier soweit ich weiß bestimmte Ausbildungen für ein zumindest Fachhochschulstudium qualifizieren.
      Im Grunde schon, aber es ist sehr kompliziert. Um ganz ohne ein Abi ein Hochschulstudium in Deutschland machen zu können, braucht man in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung und mehrere Jahre Berufserfahrung. Dann kann man unter Umständen an einer Uni zu einer Aufnahmeprüfung/Eignungstest zugelassen werden.
      Dieser "Test" besteht aber nicht nur aus berufspezifischen Inhalten, sondern es geht auch um ganz allgemeine Dinge wie Mathematik. Auf jeden Fall sind diese Tests/Prüfungen recht anspruchsvoll. Wahrscheinlich würde sich da auch so mancher Abiturient die Zähne ausbeißen, erst recht jemand, der schon mehrere Jahre aus der allgemein bildenden Schule heraus ist.

      Nachdem was ich so weiß, machen die die ganz ohne Abi in Deutschland studieren, gerade mal 2 % der Studenten aus.

      Da ist der Weg über weiterführende Fachschulen oder Berufsakademien, die auch ein Fach-Abi anbieten, wohl vorzuziehen, aber genauso langwierig.

      Ich hab diesen Text jetzt aber doch schon so verstanden, dass es hier um einen ganz reellen Hochschulzugang geht, bzw. um Abschlüsse die einer Hochschulausbildung in etwa gleichgestellt sind.
      Immerhin scheint es doch auch eine ganz neue Initiative zu sein.

      Gruß, succo
      Zuletzt geändert von succo; 29.01.2008, 03:24.
      Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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      • #4
        Das klingt aber sehr interessant, ich hätte auch gerne die Weiterbildung im Anschluss an die Ausbildung gemacht und wäre so dem Betrieb erhalten geblieben! Aber das ist nur ein Wunschdenken, Träume sind Schäume, im Deutschsprachigen Raum nicht hinzudenken! Das mag so in Brittanien sein, aber bei uns kannste sowas vergessen! Von der Idee her gut! Und das dann auch noch bei McDonalds!

        Aber ich muss doch sagen, bei McDonalds würde ich nie arbeiten, auch wenn ich die Chance auf so ein Abitur hätte! Ist mir nämlich viel zu anstrengend, wie die mit den Leuten umgehn, wie beim Militär / Bund / Wehrdienst!
        Ich hab da ein ganz mieses Gefühl!!!!
        Magierin: Ich sleudere den Fffeuerball dem Drachen entgegen
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        Trippin' on Sunshine

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        • #5
          Zitat von Jack Crow Beitrag anzeigen
          Naja, ganz so funktioniert das ja nicht, das ist eher sowas wie betriebliche Weiterbildung (wie sie z.B. VW mal mit ihrer AutoUni geplant hatte). McDonalds bietet z.B. einen "basic shift manager course" an, dessen Standard nominal einem A-Level-Standard entspricht. Das heißt aber nicht, daß man dann damit eine Hochschulzugangsberechtigung wie unser Abitur in den Händen hält: In UK sind für einen Hochschulzugang i.d.R. drei A-Levels (d.h. drei bis zum A-Level studierte, frei wählbare Fächer) notwendig, wobei meist auch bestimmte Mindestnoten oder sogar bestimmte Noten und/oder bestimmte Fächer(kombinationen) verlangt werden. Das britische System ist da sehr viel flexibler als unseres.
          Im Übrigen können auch hier soweit ich weiß bestimmte Ausbildungen für ein zumindest Fachhochschulstudium qualifizieren.
          Soweit ich verstanden habe ist es den einzelnen Universitäten frei diese Abschlüsse anzuerkennen oder nicht. Grundsätzlich soll es sich aber um Hochschulabschlüsse handeln die einen Unizugang ermöglichen.

          Jedenfalls finde ich die Idee sehr gut. So würden Zusatzkosten für eine Ausbildung, sowie zeitlicher Mehraufwand komplett entfallen bzw. arg verringert. Jedem der später die Universität besuchen will, ist würde der Weg so deutlich erleichtert. Das könnte besonders in Familien sozial 'unterer' Schichte besonders wertvoll sein. Daher ist das auf jeden Fall zu begrüßen. Bin gespannt wie sich das entwickelt und ob es den Weg her findet.

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          • #6
            Ja warum nicht solange es neben der Arbeit auch auf schulischer Ebene viele beigebracht wird was erforderlich ist um diesen Weg gehen zu können.

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            • #7
              Zitat von cmE Beitrag anzeigen
              Soweit ich verstanden habe ist es den einzelnen Universitäten frei diese Abschlüsse anzuerkennen oder nicht. Grundsätzlich soll es sich aber um Hochschulabschlüsse handeln die einen Unizugang ermöglichen.
              Mal ehrlich, welche Universität erkennt wofür einen A-Level (ein "A-Level" entspricht übrigens einem Fach, i.d.R. braucht man drei davon) in "basic shift management", also über Kenntnisse zur Schichtführung einer McD-Filiale, an? Das ganze ist schlicht betriebliche Weiterbildung um Angestellten zu ermöglichen innerhalb der Firma aufzusteigen - und das ist ja auch sehr zu begrüßen (auch wenn das natürlich eigentlich was selbstverständliches sein sollte). Aber das ist natürlich kein Ersatz für einen allgemeinbildenden Schulabschluß, und schon gar nicht ist das zu vergleichen mit der einheitlichen deutschen Hochschulzugangsberechtigung. Nur weil web.de "equivalent to A-Level" mit "Abitur" übersetzt heißt das nicht daß McDonalds nun ein verkapptes Gymnasium ist.

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              • #8
                Zitat von Jack Crow Beitrag anzeigen
                Nur weil web.de "equivalent to A-Level" mit "Abitur" übersetzt heißt das nicht daß McDonalds nun ein verkapptes Gymnasium ist.
                Das sagt ja auch niemand, aber ich nehme an, es könnte durchaus etwas in der Art sein:

                Berufsausbildung mit Abitur
                In 4 Jahren: Berufsausbildung und Abitur

                Das OSZ IMT bietet den neuen Bildungsgang Berufsausbildung mit Abitur im Rahmen eines Schulversuches an. Der Bildungsgang wird seit Beginn des Schuljahr 2003/2004 in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom AG durchgeführt.

                Dieser Bildungsgang bietet die einzige Möglichkeit, in vier Jahren eine duale Berufsausbildung (Betrieb und Schule) zu absolvieren und zugleich die allgemeine Hochschulreife zu erwerben. Die schulische Ausbildung erfolgt in der Berufsschule und dem beruflichen Gymnasium.
                Quelle: Berufsausbildung mit Abitur © OSZ IMT - Oberstufenzentrum Informations- und MedizinTechnik, Berlin

                ...oder wie ich es noch von früher kenne:

                Alternativ dazu gab es in der DDR die Berufsausbildung mit Abitur. Schüler, die eine technische Fachrichtung an einer Fachschule oder einer Ingenieurhochschule studieren wollten, wählten häufig diesen Weg. Neben einem Abitur hatte man nach dreijähriger Lehrzeit eine mehr oder weniger intensive Berufsausbildung in dem ausgewählten Beruf. Der Berufspraxis wurde dabei nur unwesentlich weniger Stellenwert zugemessen als bei einer ‚normalen‘ Lehre, da die Schüler meist nach der Lehrausbildung auch in dieser Fachrichtung studierten.
                Quelle: Polytechnische Oberschule - Wikipedia

                Das Gymnasium wie wir das kennen, gibt es in vielen anderen Ländern eh nicht.

                ....und selbst wenn das alles nur intern sein sollte, muss das ja nicht bedeuten, dass man dann als "Frittenmanager" abgestempelt ist und man keine vergleichbare Position bei einer anderen Firma mehr bekommt.

                Gruß, succo
                Zuletzt geändert von succo; 30.01.2008, 08:14.
                Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                • #9
                  ich finde die IDee eigentlich nicht schlecht, aber wie bereits erwähnt wurde, wird dies wohl nur (zumindest meistens) nur für höhere Aufstiegschancen inerhalb des Betriebes Führen.

                  Die Methode durch eine Berufsausbildung zu einem Fachhochschulstudium zu kommen gibt es in Deutschland, ich befinde mich momentan auf diesem Weg.
                  Um es mal an einem Beispiel zu erläutern:
                  Ich habe in mecklenburg-Vorpommern an einer Höheren Berufsfachschule eine Schulische Ausbildung (2 Jahre) zum staatliche greprüften technischen zeichner gemacht. Durch diesen Abschluss habe ich die Fachoberschulreife erreicht und kann nach einem Jahr an der Fachoberschule (Fachrichtungen: Bautechnik, Maschinen und Metalltechnik oder Elektrotechnik) meine Fachhochschulreife erwerben um anschließend auf der Fachochschule zu studieren.
                  Dadurch habe ich nach nur Drei jahren meine Studienreife erreicht und einen Beruf erlernt. Am Fachgymnasium (ich habe nur einen Realschulabschluss) hätte ich nach diesen drei Jahren lediglich mein Fachabitur, aber keinen erlernten Beruf.
                  Zusätzlich mache ich momentan ein einjähriges Praktikum als Bauzeichner um auf diesem Weg einen IHK abschluss als Bauzeichner zu erhalten.
                  Ich habe also nach 4 Jahren einen Beruf, eine weiterbildung, Fachhochschulreife und sowohl Theoretische als auch praktische Erfahrung auf dem gebiet der Bautechnik, was für ein Architekturstudium an der Fachhochschule gute Virraussetzungen sind, vorrausgesetzt ich mache and er Fachoberschule einen guten Abschluss.
                  Alternativ könnte ich statt in Richtung Architektur, auch den weg zum Bauingeniuer, Elektroingenieur, Metall und Maschineningenieur oder ähnlichem einschlagen.
                  Ich bin mir nicht sicher, wie es bei anderen Berufen aussieht, aber bei diesem Beispiel ist ersichtlich, das man gute Aufstiegschancen hat, man muss nur wissen, wie man sie nutzt.
                  "ich bin mir darüber bewußt, dass ich mit meinem Äußeren nicht viel, zumindest keine Inhalte demonstrieren kann. Und weil es mir um die Inhalte geht, verschwende ich kaum Zeit für meine Kleidung und mein Aussehen."
                  - Ian MacKaye

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                  • #10
                    Zitat von angrod Beitrag anzeigen
                    ich finde die IDee eigentlich nicht schlecht, aber wie bereits erwähnt wurde, wird dies wohl nur (zumindest meistens) nur für höhere Aufstiegschancen inerhalb des Betriebes Führen.
                    Innerhalb eines Betriebes steigt man ja in der Regel auch durch Beförderung und Trainingsmaßnahmen auf, zumindest bis zu einem gewissen Grad.

                    Einen von Universitäten anerkannten regulären A-Level-Abschluss in eine Ausbildung zu integrieren, sollte nun wirklich nicht das Problem sein. In der DDR klappte es ja sogar mit dem allgemeinen Abi und das

                    basic shift management", also über Kenntnisse zur Schichtführung einer McD-Filiale,
                    ist nur Jack Crows Interpretation des Ganzen.

                    Die Methode durch eine Berufsausbildung zu einem Fachhochschulstudium zu kommen gibt es in Deutschland, ich befinde mich momentan auf diesem Weg.
                    Um es mal an einem Beispiel zu erläutern:
                    Ich habe in mecklenburg-Vorpommern an einer Höheren Berufsfachschule eine Schulische Ausbildung (2 Jahre) zum staatliche greprüften technischen zeichner gemacht. Durch diesen Abschluss habe ich die Fachoberschulreife erreicht und kann nach einem Jahr an der Fachoberschule (Fachrichtungen: Bautechnik, Maschinen und Metalltechnik oder Elektrotechnik) meine Fachhochschulreife erwerben um anschließend auf der Fachochschule zu studieren.
                    Dadurch habe ich nach nur Drei jahren meine Studienreife erreicht und einen Beruf erlernt. Am Fachgymnasium (ich habe nur einen Realschulabschluss) hätte ich nach diesen drei Jahren lediglich mein Fachabitur, aber keinen erlernten Beruf.
                    Zusätzlich mache ich momentan ein einjähriges Praktikum als Bauzeichner um auf diesem Weg einen IHK abschluss als Bauzeichner zu erhalten.
                    Ich habe also nach 4 Jahren einen Beruf, eine weiterbildung, Fachhochschulreife und sowohl Theoretische als auch praktische Erfahrung auf dem gebiet der Bautechnik, was für ein Architekturstudium an der Fachhochschule gute Virraussetzungen sind, vorrausgesetzt ich mache and er Fachoberschule einen guten Abschluss.
                    Alternativ könnte ich statt in Richtung Architektur, auch den weg zum Bauingeniuer, Elektroingenieur, Metall und Maschineningenieur oder ähnlichem einschlagen.
                    Ich bin mir nicht sicher, wie es bei anderen Berufen aussieht, aber bei diesem Beispiel ist ersichtlich, das man gute Aufstiegschancen hat, man muss nur wissen, wie man sie nutzt.
                    Ich finde es sehr gut und interessant, dass es in Deutschland doch auch solche "direkteren" Wege gibt. Ich kannte bisher nur die Möglichkeit: Ausbildung, 2-3 Jahre Berufserfahrung, Fachschule/Fachabi, Hochschule oder den alternativen Weg, den ich weiter oben schon beschrieben habe.

                    Gruß, succo
                    Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                    • #11
                      Zitat von succo Beitrag anzeigen
                      Innerhalb eines Betriebes steigt man ja in der Regel auch durch Beförderung und Trainingsmaßnahmen auf, zumindest bis zu einem gewissen Grad.

                      Einen von Universitäten anerkannten regulären A-Level-Abschluss in eine Ausbildung zu integrieren, sollte nun wirklich nicht das Problem sein. In der DDR klappte es ja sogar mit dem allgemeinen Abi und das


                      ist nur Jack Crows Interpretation des Ganzen.
                      Ähhh nein, das ist NICHT meine "Interpretation", sondern die Sprachregelung aus einer englischen (!) Quelle (BBC oder Guardian, wenn ich mich recht erinnere) - man sollte sich da schon die Mühe machen und mal woanders nachgucken als bei web.de...
                      In UK werden Bildungsabschlüsse nach einem einheitlichen Punkt- bzw. "Level"-System bewertet - und in dieses Schema können ganz unterschiedliche Bildungsabschlüsse passen. A-Levels sind zwar der häufigste Weg zur Uni, daneben gibt es aber z.B. noch das International Baccalaureate, weclches mehr Fäscher beinhaltet: A-Levels werden i.d.R. nur in drei Fächern abgelegt und bieten damit sowieso immer nur eine fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung! Du kannst dir ausrechnen welches Fächerspektrum man mit einem (!) A-Level in McDonlads-Schichtmanagement studieren kann - ganz abgesehen davon daß viele Unis das sowieso schon deshalb nicht anerkennen werden, weil es von McDonalds kommt.
                      (mehr zum Bildungssystem in GB z.B. hier: Großbritannien - Schulsystem)

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                      • #12
                        Zitat von Jack Crow Beitrag anzeigen
                        Ähhh nein, das ist NICHT meine "Interpretation", sondern die Sprachregelung aus einer englischen (!) Quelle (BBC oder Guardian, wenn ich mich recht erinnere) - man sollte sich da schon die Mühe machen und mal woanders nachgucken als bei web.de...
                        In UK werden Bildungsabschlüsse nach einem einheitlichen Punkt- bzw. "Level"-System bewertet - und in dieses Schema können ganz unterschiedliche Bildungsabschlüsse passen. A-Levels sind zwar der häufigste Weg zur Uni, daneben gibt es aber z.B. noch das International Baccalaureate, weclches mehr Fäscher beinhaltet: A-Levels werden i.d.R. nur in drei Fächern abgelegt und bieten damit sowieso immer nur eine fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung! Du kannst dir ausrechnen welches Fächerspektrum man mit einem (!) A-Level in McDonlads-Schichtmanagement studieren kann - ganz abgesehen davon daß viele Unis das sowieso schon deshalb nicht anerkennen werden, weil es von McDonalds kommt.
                        (mehr zum Bildungssystem in GB z.B. hier: Großbritannien - Schulsystem)
                        Über das britische Schulsystem habe ich mich schon an andrer Stelle informiert.

                        Es ist deine Interpretation, dass es sich hier lediglich um ein A-Level in McDonnalds-Schichtmanagement handelt. Wo bitte liest Du denn das aus dem Text hinaus?
                        Wäre es lediglich eine rein innerbetriebliche Weiterbildung in "Schichtmangement", dann wäre das ja wohl kaum in Newsmeldung wert, denn so etwas ist schon immer bei Firmen dieser Art gang und gebe.
                        Ähnlich wie bei einer Berufsausbildung mit Abitur kann es doch durchaus sein, dass man in dieser neuartigen Ausbildung auch die Kurse/Schulfächer integriert, die man z.B. braucht um in England an einer Uni Wirtschaft zu studieren.

                        Das ganze Konzept der Berufsausbildung mit Abitur ist sehr fortschrittlich und effektiv, weil eine abgeschlossene Berufsausbildung nun einmal etwas konkreters darstellt, als ein nichtsagender Schulabschluss.

                        Und warum sollte das nicht anerkannt werden, weil es von McDonalds kommt?

                        Du solltest Dir vielleicht noch einmal den Text durchlesen + die Beiträge hier zum Thema BMA geschrieben wurden und nicht alles einfach nach dem Motto "Kenn ich nicht, gibt es nicht" abtun.

                        Gruß, succo
                        Zuletzt geändert von succo; 02.02.2008, 15:17.
                        Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                        • #13
                          Zitat von succo Beitrag anzeigen
                          Über das britische Schulsystem habe ich mich schon an andrer Stelle informiert.

                          Es ist deine Interpretation, dass es sich hier lediglich um ein A-Level in McDonnalds-Schichtmanagement handelt. Wo bitte liest Du denn das aus dem Text hinaus?
                          Bitte sehr, z.B. hier:
                          Zitat von The Times
                          McDonald’s will train employees for a certificate in basic shift management, recognised by the QCA as equal to an A level. Trainees will learn about the day-to-day running of a restaurant, including finance, hygiene and human resources.
                          Von: McDonald’s A level in running a burger bar - Times Online

                          Dafür würde mich mal interessieren, von welchem Text du ausgehst - von dem journalistischen Zentralinstitut web.de?

                          Wäre es lediglich eine rein innerbetriebliche Weiterbildung in "Schichtmangement", dann wäre das ja wohl kaum in Newsmeldung wert, denn so etwas ist schon immer bei Firmen dieser Art gang und gebe.
                          Ähnlich wie bei einer Berufsausbildung mit Abitur kann es doch durchaus sein, dass man in dieser neuartigen Ausbildung auch die Kurse/Schulfächer integriert, die man z.B. braucht um in England an einer Uni Wirtschaft zu studieren.
                          Könnte sein, scheint aber nur sehr begrenzt so zu sein, obwohl man sicherlich Elemente wie Buchhaltung als Basis für Wirtschaftskurse ansehen könnte (ich hab ja auch nie ausgeschlossen, daß Unis das im Einzelfall mglw. auch als ein A-Level für etwa Business Administration oder so anerkennen können - das ist aber was ganz anderes als ein allgemeinbildendes Abitur). Ansonsten ist die Newsmeldung, daß das ganze staatliche Anerkennung hat und mit einem Punktwert bewertet wurde, der äquivalent zu einem A-Level ist. Und daß auch deutsche Medien darüber "intensiv" berichten dürfte einzig damit zusammenhängen, daß "Ein BigMac mit Abitur bitte!" eben eine so schöne Schlagzeile bildet.

                          Das ganze Konzept der Berufsausbildung mit Abitur ist sehr fortschrittlich und effektiv, weil eine abgeschlossene Berufsausbildung nun einmal etwas konkreters darstellt als ein nichtsagender Schulabschluss.

                          Und warum sollte das nicht anerkannt werden, weil es von McDonalds kommt?
                          Jaja, in der DDR war alles besser... Und was Universitäten daran hindern könnte einen A-Level von McDonalds anzuerkennen brauch ich ja wohl nicht auszuführen... Ich hab übrigens nirgendwo gesagt daß ich das gut fände: Kombiniert mit weiterer Ausbildung (denn McDonalds vergibt ja wohl nur einen A-Level) kann das sicher dazu qualifizieren, BWL zu studieren. Aber das ist dann doch eher nur ein sehr eingeschränkter Weg zur Hochschule - man sollte da also nicht zu viel draus machen.

                          Du solltest Dir vielleicht noch einmal den Text durchlesen + die Beiträge hier zum Thema BMA geschrieben wurden und nicht alles einfach nach dem Motto "Kenn ich nicht, gibt es nicht" abtun.

                          Gruß, succo
                          Vielleicht solltest du lieber meine Beiträge vernünftig lesen - ich hab diese Anerkennung nirgendwo kritisiert und ich finde auch gut, daß sich Firmen allgemein bemühen, anerkannte Qualifikationen zu vermitteln (auch wenn der Eigennutz da doch klar im Vordergrund setehen dürfte). Nur ist es halt einfach nicht so, daß man nun in UK bei McDonalds einen Schulabschluß machen kann, der mit dem deutschen Abitur vergleichbar wäre - Period.

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                          • #14
                            Ehrlich, ich verstehe hier beim besten Willen nicht, warum du hier gleich "pampig" wirst.

                            Zitat von Jack Crow Beitrag anzeigen

                            Könnte sein, scheint aber nur sehr begrenzt so zu sein, obwohl man sicherlich Elemente wie Buchhaltung als Basis für Wirtschaftskurse ansehen könnte (ich hab ja auch nie ausgeschlossen, daß Unis das im Einzelfall mglw. auch als ein A-Level für etwa Business Administration oder so anerkennen können - das ist aber was ganz anderes als ein allgemeinbildendes Abitur).
                            Es geht doch ganz einfach um einen alternativen Weg zu einem möglichen Studium. Also sind wir uns doch da gewissermaßen einig.
                            Ich hab ja gar nicht behauptet, dass es sich dabei um ein allgemeines, mit dem deutschen vergleichbaren Abi handelt.

                            Hier nochmal mein Eingangspost:
                            Ich muss sagen, ich finde das recht interessant und nachahmenswert. Ich war schon immer der Meinung, dass auch eine betriebliche Ausbildung den Weg zu einem Studium ebnen sollte.
                            Jaja, in der DDR war alles besser...
                            Ach komm... Was soll jetzt der Blödsinn?
                            Diese Form des Abiturs (BMA) ist übrigens nach der Wende vorbehaltlos anerkannt worden und die waren wirklich nicht zimperlich mit DDR-Abschlüssen. Dass dieses Konzept sehr fortschrittlich war, wurde sogar von Vertretern der überlegenen westdeutschen Spezies bestätigt.

                            ...und das es mittlerweile etwas wie die BMA auch in er Bundesrepublik gibt, kannst Du auch in angrods Beitrag oder an dem von mir verlinkten OSZ-IMT-Artikel nachlesen.

                            Und was Universitäten daran hindern könnte einen A-Level von McDonalds anzuerkennen brauch ich ja wohl nicht auszuführen...
                            Doch bitte.
                            MD ist schließlich nicht nur eine Frittenbude, in der "dumme Menschen" Burger braten, sondern vor allem ein multinationaler Großkonzern.
                            ...und da sich die Anforderungen in der Praxis rasant ändern, werden immer mehr dieser Konzerne dazu übergehen, ihren Nachwuchs auch für Führungspositionen selbst auszubilden und da müssen sich die Unis zukünftig eher nach den Konzernen richten, als umgekehrt.

                            Übrigens, MD ist nicht die einzige Firma, die so ein Konzept anbieten will, wie du in dem unqualifizierten Web.de Artikel nachlesen kannst.

                            Aber das ist dann doch eher nur ein sehr eingeschränkter Weg zur Hochschule
                            Ein potentieller Weg zur Hochschule. Was anderes habe ich doch gar nicht behauptet. Das das Ganze Fachbezogen ist, ist klar, aber auch mit Einschränkungen bleibt es ein interessantes, fortschrittliches Konzept.

                            Nur ist es halt einfach nicht so, daß man nun in UK bei McDonalds einen Schulabschluß machen kann, der mit dem deutschen Abitur vergleichbar wäre
                            Habe ich nicht behauptet!

                            Vielleicht hätte ich den Thread "Burger, Fritten, eingeschränkter, fachbezogener Hochschulzugang, der nicht mit der allgemeinen deutschen Hochschulreife zu vergleichen ist" nennen sollen...

                            Worüber regst Du Dich hier eigentlich so künstlich auf?

                            Gruß, succo
                            Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                            • #15
                              Zitat von succo Beitrag anzeigen
                              Ehrlich, ich verstehe hier beim besten Willen nicht, warum du hier gleich "pampig" wirst.
                              Sorry, aber "lies doch mal die Beiträge" empfinde ich jetzt auch nciht unbedingt als wahnsinnig höflich...

                              Es geht doch ganz einfach um einen alternativen Weg zu einem möglichen Studium. Also sind wir uns doch da gewissermaßen einig.
                              Ich hab ja gar nicht behauptet, dass es sich dabei um ein allgemeines, mit dem deutschen vergleichbaren Abi handelt.

                              Hier nochmal mein Eingangspost:
                              Und dazu noch einpaar andere Aussagen:
                              Zitat von succo Beitrag anzeigen
                              Ich hab diesen Text jetzt aber doch schon so verstanden, dass es hier um einen ganz reellen Hochschulzugang geht, bzw. um Abschlüsse die einer Hochschulausbildung in etwa gleichgestellt sind.
                              Immerhin scheint es doch auch eine ganz neue Initiative zu sein.

                              Gruß, succo
                              Zitat von succo Beitrag anzeigen
                              Das sagt ja auch niemand, aber ich nehme an, es könnte durchaus etwas in der Art sein:
                              [...]Dieser Bildungsgang bietet die einzige Möglichkeit, in vier Jahren eine duale Berufsausbildung (Betrieb und Schule) zu absolvieren und zugleich die allgemeine Hochschulreife zu erwerben.[...]
                              Quelle: Berufsausbildung mit Abitur © OSZ IMT - Oberstufenzentrum Informations- und MedizinTechnik, Berlin
                              Zitat von succo Beitrag anzeigen
                              Es ist deine Interpretation, dass es sich hier lediglich um ein A-Level in McDonnalds-Schichtmanagement handelt. Wo bitte liest Du denn das aus dem Text hinaus?
                              [...]
                              Ähnlich wie bei einer Berufsausbildung mit Abitur kann es doch durchaus sein, dass man in dieser neuartigen Ausbildung auch die Kurse/Schulfächer integriert, die man z.B. braucht um in England an einer Uni Wirtschaft zu studieren.

                              Gruß, succo
                              Ich finde schon daß man da deutlich was von Hochschulzugangsberechtigung rauslesen kann. Aber gut, sich über genaue Formulierungen zu streiten ist vermutlich auch völlig sinnlos. Mir ging es primär darum, daß es sich nur um ein einziges Fach (nämlich "basic shift management") auf A-Level-Niveau handelt, was du zweimal als meine "Interpretation" abgestritten hast - offensichtlich ohne eine englische Quelle angeschaut zu haben.

                              Ach komm... Was soll jetzt der Blödsinn?
                              Diese Form des Abiturs (BMA) ist übrigens nach der Wende vorbehaltlos anerkannt worden und die waren wirklich nicht zimperlich mit DDR-Abschlüssen. Dass dieses Konzept sehr fortschrittlich war, wurde sogar von Vertretern der überlegenen westdeutschen Spezies bestätigt.

                              ...und das es mittlerweile etwas wie die BMA auch in er Bundesrepublik gibt, kannst Du auch in angrods Beitrag oder an dem von mir verlinkten OSZ-IMT-Artikel nachlesen.
                              Jaja, ich hab ja gar nichts gegen den BMA, nur ist das eben was völlig anderes (so ist dort die letzte Jahrgangstufe vollschulisch und es werden allgemeine Schulfächer gelehrt). Du stellst einfach sehr häufig bei mehr oder weniger passender Gelegenheit dar für wie überlegen du das DDR-Bildungssystem hälst, daher der Seitenhieb - nicht persönlich nehmen...


                              Doch bitte.
                              MD ist schließlich nicht nur eine Frittenbude, in der "dumme Menschen" Burger braten, sondern vor allem ein multinationaler Großkonzern.
                              ...und da sich die Anforderungen in der Praxis rasant ändern, werden immer mehr dieser Konzerne dazu übergehen, ihren Nachwuchs auch für Führungspositionen selbst auszubilden und da müssen sich die Unis zukünftig eher nach den Konzernen richten, als umgekehrt.

                              Übrigens, MD ist nicht die einzige Firma, die so ein Konzept anbieten will, wie du in dem unqualifizierten Web.de Artikel nachlesen kannst.
                              Ich habe weder McDonalds noch diese Initiative irgendwie hochnäsig abqualifiziert, also stell das bitte auch nicht so dar. Daß die meisten Universitäten das wohl nicht anerkennen werden hab ich mir im Übrigen nicht ausgedacht, sondern geht aus diversen Äußerungen hervor - ganz abgesehen vom zu unterstellenden Standesdünkel (den ich - wie ich auch sagte - nicht gutheiße!).
                              Natürlich sollen Firmen ihren Nachwuchs möglichst qualifiziert ausbilden, das ist ja auch ihr Job - die reguläre Ausbildung bei McDonalds läuft ja auch auf eine Restaurantleiterposition hinaus, bei der man Rechnungswesen etc. benötigt. Dennoch ist eine solche Aus- oder Weiterbildung zwangsläufig (schon aus Eigeninteresse der Konzerne) viel enger auf den Betrieb ausgelegt als ein allgemeines BWL-Studium an einer Uni.
                              Und das McDonalds nicht die einzige Firma ist, der awarding body-status zuerkannt wurde ist mir sehr wohl bewußt - schließlich hab ich ja die entsprechenden Artikel in englischen Zeitungen gelesen... Bei flybe gibt es ein "airline trainer programme" und bei National Rail "track engineering" - also fachspezifische Ausbildungen, die eben Module enthalten die tlw. GSCE, A-Level oder sogar degree-Niveau entsprechen.

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