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Bundesfamilienministerium will Kinderbuch indizieren

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  • Bundesfamilienministerium will Kinderbuch indizieren

    Das religionskritische Kinderbuch "Wo bitte geht's zu Gott? fragte das kleine Ferkel" soll mit dem unhaltbaren Vorwurf des Antisemitismus indiziert werden.

    Es handelt sich hier wohl mehr um einen Versuch der christlichen Konservativen das, das ihnen unliebsame, Buch aus dem Verkehr zu ziehen.

    Wenn man sich von der Leyens Machenschaften mit der Kirche ansieht, kann man sich denken wie die Entscheidung des Familienministeriums ausfallen wird, welchem die BPjM untersteht.

    Also ein klarer Angriff auf die Religions- und Meinungsfreiheit


    Quelle.

  • #2
    Lustig finde ich: "das Buch sei 'als Gegengift zu religiöser Indoktrination von Kindern pädagogisch besonders wertvoll'."

    Gegengift trifft es gut. Denn letzendlich würde die religiöse Indoktrination nur zu einer atheistischen. Und ob das besser ist wage ich zu bezweifeln. Auch wenn der Autor dies mit einem eher agnostischen als atheistischen Anspruch leugnet. Die Moral von der Geschicht sagt nämlich anderes. Auch regt er sich über die Frechheit von religiösen Menschen auf ihm zu sagen, dass ihm als konfessionsloser etwas fehle, sagt ihm gleichen Atemzug aber, dass den religiösen etwas fehlt.

    Ansonsten: Viel Aufregung um nichts. Eltern die ihre Kinder religiös erziehen wollen, werden das Buch nicht kaufen. Eltern die ihre Kinder atheistisch erziehen wollen, werden das auch ohne das Buch machen. Von daher eigentlich ziemlich egal ob es nun am Markt ist oder nicht. Glaube bleibt glaube - egal ob Atheist, Christ, Jude, Moslem oder sonst was

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    • #3
      He He He,

      ich glaube ich weis was für ein Buch ich mir morgen kaufen werde. 12,-€ sind ja nicht die Welt.

      Heist Religionsfreiheit nicht, das auch uns Atheisten das freisein von Religion und unsere Weltanschauung sowie deren Vertretung gestattet ist?
      Ich denke das Verlag und Author gute Chancen haben dahingehend zu klagen sollte das Ministerium den mumpitz durchboxen.
      Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
      Ein umtausch eines Fehlers impliziert kein allgemeines Umtauschrecht.
      Wem auffällt das Posts von mir noch nachträglich editiert werden: Fehler die ich finde, tausche ich unaufgefordert um.

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      • #4
        Zitat von cmE Beitrag anzeigen
        Denn letzendlich würde die religiöse Indoktrination nur zu einer atheistischen. Und ob das besser ist wage ich zu bezweifeln.
        Natürlich wäre es besser. Die einfache Aussage "Es gibt keinen Gott" zu machen, kann nicht verkehrt sein. Und mehr beinhaltet eine "atheistische Indoktrination" auch nicht. Mehr steht schließlich nicht hinter dem Begriff "Atheismus". Und ja so lange die Vermittlung von angeblich religiösen Wahrheiten in Form des Religionsunterrichts sogar Verfassungsrang hat, ist Gegengift in Form eines kleinen Kinderbuches durchaus von Nöten.
        Zitat von cmE Beitrag anzeigen
        Ansonsten: Viel Aufregung um nichts.
        Es ist also völlig egal wenn die Presse- und Meinungsfreiheit eingeschränkt werden, nur weil irgendwelchen Mitarbeitern des Familienministeriums der religionskritische Inhalt eines Buches missfällt?
        Zitat von cmE Beitrag anzeigen
        Eltern die ihre Kinder atheistisch erziehen wollen, werden das auch ohne das Buch machen.
        Nur wird ihnen jetzt ein Medium weggenommen, welches sie dabei unterstützen könnte. Was heißt überhaupt atheistisch erziehen? Die einfache Aussage "Es gibt keinen Gott" ist doch wohl keine Grundlage für irgendeine Lebenseinstellung.
        Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
        "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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        • #5
          Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
          Natürlich wäre es besser. Die einfache Aussage "Es gibt keinen Gott" zu machen, kann nicht verkehrt sein. Und mehr beinhaltet eine "atheistische Indoktrination" auch nicht. Mehr steht schließlich nicht hinter dem Begriff "Atheismus". Und ja so lange die Vermittlung von angeblich religiösen Wahrheiten in Form des Religionsunterrichts sogar Verfassungsrang hat, ist Gegengift in Form eines kleinen Kinderbuches durchaus von Nöten.
          Nein, leider ist Atheismus meist mehr als nur die Aussage "Es gibt keinen Gott". Genauso ist auch Religion mehr als die Aussage, dass es ihn gibt. Atheismus kommt häufig Hand in Hand mit abfälligen Kommentaren über Religionen. Wenn du dir das Interview durchliest wird auch schnell klar, dass das eben kein "objektiver" Gegenpol zu religiösen Anschauungen ist.

          Letztlich ist die Aussage "Es gibt keinen Gott" aber genauso dogmatisch wie die Aussage "Es gibt einen Gott". Daher entzieht sich mir was genau daran besser sein soll - selbst wenn abfällige Kommentare oä. keine Begleiterscheinung des Atheismus wären.

          Wir leben schon längst nicht mehr in einer Gesellschaft in der die religiöse Erziehung so nachhaltig ist, dass das Kind sich nicht entscheiden könnte ob es an Gott glaubt oder nicht.

          Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
          Es ist also völlig egal wenn die Presse- und Meinungsfreiheit eingeschränkt werden, nur weil irgendwelchen Mitarbeitern des Familienministeriums der religionskritische Inhalt eines Buches missfällt?
          Nur wird ihnen jetzt ein Medium weggenommen, welches sie dabei unterstützen könnte. Was heißt überhaupt atheistisch erziehen? Die einfache Aussage "Es gibt keinen Gott" ist doch wohl keine Grundlage für irgendeine Lebenseinstellung.
          Da hast du mich falsch verstanden. Ich meinte, dass diese Indizierung für nichts gut ist, da das Buch sowieso nur vom Klientel aus entsprechendem Lager gekauft wird.

          Wie gesagt, Atheismus ist meist nicht nur die einfache Aussage über die Nichtexistenz Gottes. Atheismus gibt gleichzeitig auch eine Wertung über Religionen pauschal ab - oder zumindest die Atheisten machen dies - und ist daher in gewissen Ausprägungen nicht ungefährlicher als Religion.

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          • #6
            Wenn man sich das Interview durchließt, erkennt man, dass der Autor ein typischer Jünger Dawkins ist. Ein fundamentalistischer Atheist also, der glaubt, dass seine Weltanschauung irgendwie besser oder glaubwürdiger ist als andere, im Prinzip also ein Missionar.
            Mehr braucht man dazu wohl nicht zu sagen.
            können wir nicht?

            macht nix! wir tun einfach so als ob!

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            • #7
              Wenn man sich das Interview durchließt, erkennt man, dass der Autor ein typischer Jünger Dawkins ist. Ein fundamentalistischer Atheist also, der glaubt, dass seine Weltanschauung irgendwie besser oder glaubwürdiger ist als andere, im Prinzip also ein Missionar.
              Mehr braucht man dazu wohl nicht zu sagen.
              Dann müsste man aber auch an die Bücher des Papstes ran gehen. Der ist schließlich auch gläubiger Katholik, der glaubt das seine Weltanschauung besser und glaubwürdiger ist als die aller anderen (sogar Protestanten kommen nicht in den katholischen Himmel ). Missonieren hat dieser Verein sogar zur Wissenschaft erhoben (Missionswissenschaft - Wikipedia ) Wüsste aber auch nicht das missonieren irgendwie verboten wäre, deshalb gibts da überhaupt keine Grundlage das Buch zu indizieren. Die Antisemitismus Keule geht ja wohl meilenweit daneben.
              "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
              (Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

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              • #8
                Zitat von blueflash Beitrag anzeigen
                Wenn man sich das Interview durchließt, erkennt man, dass der Autor ein typischer Jünger Dawkins ist. Ein fundamentalistischer Atheist also, der glaubt, dass seine Weltanschauung irgendwie besser oder glaubwürdiger ist als andere, im Prinzip also ein Missionar.
                Mehr braucht man dazu wohl nicht zu sagen.
                Es gibt keinen atheistischen Fundamentalismus. Das ist lediglich eine Erfindung gewisser übereifriger Fundamentalisten.
                Kein Atheist will einem anderen Menschen vorschreiben, wie er zu leben hat, dass er mit dem Sex bis zur Ehe warten zu hat, und dass Homosexuelle umgebracht gehören. Im Gegebsatz zu gewissen Christen, Moslems oder Juden.

                Atheisten würden auch nicht wegen ihrer Weltanschauungen zu Tode bringen.

                Christen, Moslems und Juden haben dieses getan, und bekommen solche Dinge in ihren "Heiligen Büchern" vorgeschrieben.

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                • #9
                  Zitat von cmE Beitrag anzeigen
                  Nein, leider ist Atheismus meist mehr als nur die Aussage "Es gibt keinen Gott". Genauso ist auch Religion mehr als die Aussage, dass es ihn gibt. Atheismus kommt häufig Hand in Hand mit abfälligen Kommentaren über Religionen. Wenn du dir das Interview durchliest wird auch schnell klar, dass das eben kein "objektiver" Gegenpol zu religiösen Anschauungen ist.
                  Natürlich sind viele Religionskritiker Atheisten, aber deshalb gehört Religionskritik noch lange nicht zum Atheismus. Atheismus ist nur Teil einer Weltanschauung, es kann sogar Teil einer Religion sein.

                  Weder eignet es sich als Gegenpol, noch lässt es sich zu einem angeblichen Gegenpol machen.

                  Zitat von Leto Beitrag anzeigen
                  Kein Atheist will einem anderen Menschen vorschreiben, wie er zu leben hat, dass er mit dem Sex bis zur Ehe warten zu hat, und dass Homosexuelle umgebracht gehören. Im Gegebsatz zu gewissen Christen, Moslems oder Juden.

                  Atheisten würden auch nicht wegen ihrer Weltanschauungen zu Tode bringen.
                  Das ist falsch, natürlich können Atheisten das alles machen. Es lässt sich aber nicht mit dem Atheismus begründen, anders als es zum Beispiel von Religionen vorgeschrieben wird.

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                  • #10
                    Zitat von Leto Beitrag anzeigen
                    Es gibt keinen atheistischen Fundamentalismus. Das ist lediglich eine Erfindung gewisser übereifriger Fundamentalisten.
                    Kein Atheist will einem anderen Menschen vorschreiben, wie er zu leben hat, dass er mit dem Sex bis zur Ehe warten zu hat, und dass Homosexuelle umgebracht gehören. Im Gegebsatz zu gewissen Christen, Moslems oder Juden.

                    Atheisten würden auch nicht wegen ihrer Weltanschauungen zu Tode bringen.

                    Christen, Moslems und Juden haben dieses getan, und bekommen solche Dinge in ihren "Heiligen Büchern" vorgeschrieben.
                    Fundamentalisus bzw. Extremismus kann es in jeder Form geben. Da es sich beim Atheismus genau wie bei einer Religion um eine Weltanschauung handelt, ist der Weg dahin genauso 'leicht'.

                    Auch gilt: Nur weil die Geschichte noch keine "atheistisch" motivierten Morde hervorgebracht hat, heißt das nicht, dass es nicht möglich ist.

                    Auch solltest du dich genauer mit den heiligen Büchern beschäftigen um die Vorschriften zu beurteilen.

                    Zitat von Komodo Beitrag anzeigen
                    Natürlich sind viele Religionskritiker Atheisten, aber deshalb gehört Religionskritik noch lange nicht zum Atheismus. Atheismus ist nur Teil einer Weltanschauung, es kann sogar Teil einer Religion sein.

                    Weder eignet es sich als Gegenpol, noch lässt es sich zu einem angeblichen Gegenpol machen.
                    Deshalb habe ich ja auch geschrieben, dass Atheismus meist mehr ist als die bloße Aussage, dass es keinen Gott gibt. Ich habe es in folge der Einfachheit halber mehr oder weniger unter dem Begriff Atheismus zusammengefasst. Weiters habe ich auch nicht von Religionskritik gesprochen, sondern von der Herabwürdigung von Religion. Das sind für mich zwei verschiedene paar Schuhe.

                    Ich stimme ansonsten zu, dass der Atheismus für sich alleine keine Weltanschauung ist, denke aber, dass die Weltanschauung die sich die meisten Atheisten teilen recht ähnlich ist (was grundsätzliche Fragen zum Leben und Universum angeht).

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                    • #11
                      Also wenn die dieses Buch indizieren, dann sollten sie vorher alle Bibeln der Welt verbrennen! Da will die Heilige Katholische Kirche wieder mal ein Buch verbieten, dass ihnen ihre jungen Schäflein wegnehmen wollen! Das böse, böse Buch - auf den Scheiterhaufen mit dem Buch! Die hohen geistlichen Katholiken denken wohl, dass Buch komme vom Herrscher des Bösen!

                      Ich bin ganz klar PRO dieses Buch! Denn das Säuglinge schon getauft werden, find ich ne GROSSE Sauerei von der Katholischen wie auch von anderen Kirchen, die das so handhaben! Jeder Mensch sollte selber entscheiden können, in welcher Religion er sein restliches Leben verbringen möchte! Bei den fundamentalistischen Religionen prangere ich das ebenso an, auch da können die Kinder kaum selber entscheiden, meist sind da Kulturen und kulturelle Werte fest mit den Religionen verbunden, auch das ist des Kindes Tod!

                      Religionsfreiheit kannste vergessen in solchen Ländern! In Europa und Amerika (Nord) ist es noch möglich, aber auch nur vereinzelt! Ich liebe meinen Vater dafür, dass er mich nicht zwingte, was ich nun glauben soll oder nicht! Jedes Kind sollte die freie Entscheidung haben, heisst man sollte Kinder nur gute Manieren lehren und wenn sie volljährig sind, dürfen sie selber entscheiden, ob sie den Eltern in ihre Religion folgen wollen, sich für eine andere Religion entscheiden oder gar nicht glauben wollen! Daher begrüsse ich dieses Buch, solange es neutral und nicht ketzerisch ist, kenne es ja noch nicht!
                      Ich hab da ein ganz mieses Gefühl!!!!
                      Magierin: Ich sleudere den Fffeuerball dem Drachen entgegen
                      There's a Rainbow inside my Mind
                      Trippin' on Sunshine

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                      • #12
                        Also wenn die dieses Buch indizieren, dann sollten sie vorher alle Bibeln der Welt verbrennen! Da will die Heilige Katholische Kirche wieder mal ein Buch verbieten, dass ihnen ihre jungen Schäflein wegnehmen wollen! Das böse, böse Buch - auf den Scheiterhaufen mit dem Buch! Die hohen geistlichen Katholiken denken wohl, dass Buch komme vom Herrscher des Bösen!
                        Komm mal bitte runter, das ist nicht die heilige Inquistion, das ist unser Familienministerium

                        Daher begrüsse ich dieses Buch, solange es neutral und nicht ketzerisch ist, kenne es ja noch nicht!
                        Das ist es ja. Das Buch ist nicht neutral, auch wenn der Autor stellenweise so tut. Es ist höchst weltanschaulich und wenn die gezeichnete Figur wirklich Ähnlichkeit mit den Judenkarrikaturen des dritten Reichs hat, dann gehört das selbstverständlich geprüft.
                        können wir nicht?

                        macht nix! wir tun einfach so als ob!

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                        • #13
                          Ich finde es erstaunlich, vielviele Leute glauben, dass dieses Kinderbuch nicht indiziert werden dürfe, ohne das diese Leute das Kinderbuch selbst je gelesen haben. Vieleicht hat es antisemitische Inhalte. Vielleicht auch nicht. Bist jetzt ist es auch nicht indiziert, sondern es wird geprüft. Aber ohne das Buch zu kennen jetzt Teer und Federn für die "Machenschaften" des Familienministeriums zu fordern, finde ich übertrieben.
                          "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."

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                          • #14
                            Zitat von AndyFo4rSe7eN Beitrag anzeigen
                            Jedes Kind sollte die freie Entscheidung haben, heisst man sollte Kinder nur gute Manieren lehren und wenn sie volljährig sind, dürfen sie selber entscheiden, ob sie den Eltern in ihre Religion folgen wollen, sich für eine andere Religion entscheiden oder gar nicht glauben wollen!
                            Eine schöne Utopie, nur leider völlig unrealistisch. Niemand entscheidet sich bewußt, ob er an höhere Mächte glauben möchte oder nicht. Und nur sehr wenige Menschen entscheiden sich bewußt für eine bestimmte Religion. Deshalb werden die großen, organisierten Glaubensgemeinschaften sich auch niemals verbieten lassen, Kinder möglichst frühzeitig zu indoktri... - ähm - zum Glauben zu erziehen.

                            Zum Buch an sich: Religionsfreiheit schließt auch immer die Freiheit mit ein, frei von Religion zu leben. Solange es Religionsunterricht, konfessionelle Kindertagesstätten und Kinderbibeln gibt, müssen auch entsprechende Werke für atheistisch erzogene Kinder erlaubt sein. Auch wenn in diesem Werken Angehörige von Glaubensgemeinschaften tendenziell als ein wenig altmodisch oder naiv dargestellt werden. Als Atheist muß man sich auch in Deutschland regelmäßig noch viel schlimmere Dinge anhören.

                            Hetzerische Schriften, die an die antisemitische Propaganda des Dritten Reiches erinnern, muß man allerdings nicht tolerieren.


                            .
                            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                            Stormking schrieb nach 1 Minute und 54 Sekunden:

                            Zitat von Boreal Beitrag anzeigen
                            Aber ohne das Buch zu kennen jetzt Teer und Federn für die "Machenschaften" des Familienministeriums zu fordern, finde ich übertrieben.
                            Ooch, bei dem Ministerium triffts eigentlich nie den falschen.
                            Zuletzt geändert von Stormking; 30.01.2008, 10:53. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von cmE Beitrag anzeigen
                              Lustig finde ich: "das Buch sei 'als Gegengift zu religiöser Indoktrination von Kindern pädagogisch besonders wertvoll'."

                              Gegengift trifft es gut. Denn letzendlich würde die religiöse Indoktrination nur zu einer atheistischen. )
                              Unfug. Ein Buch, das durch karikaturenhafte Darstellung die etablierten Großreligionen auf die Schippe nimmt - was gleichermaßen legitim wie sinnvoll ist - ohne an die Stelle dieser Religionen irgendeine andere Ideologie oder Lehre zu setzen, d.h. ein Buch, das nur in Frage stellt aber nicht selbst predigt, kann wohl kaum als indoktrinär bezeichnet werden. Alles andere würde zu einer sehr merkwürdigen Ausweitung des Begriffs "Indoktrination" führen, bei der auch politische Karikaturen und Kabarett als Indoktrination gelten müssten.

                              Letztlich ist die Aussage "Es gibt keinen Gott" aber genauso dogmatisch wie die Aussage "Es gibt einen Gott".
                              Jetzt bin ich aber neugierig: Ist auch die Aussage "Es gibt (höchstwahrscheinlich) keine unsichtbaren Rosa-Einhörner" genauso dogmatisch wie die Aussage "Es gibt unsichtbare Rosa-Einhörner"?

                              Hast du dir mal Gedanken darüber gemacht, dass der Unterschied zwischen der christlichen Glaubenslehre und der schlichten Aussage "Es gibt vermutlich keinen Gott" darin bestehen könnte, dass letztere Aussage wesentlich besser begründet ist?

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