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Streiks nie dort wo sie (zumindest von Teilen des Volkes) gern gesehen werden?

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  • Streiks nie dort wo sie (zumindest von Teilen des Volkes) gern gesehen werden?

    Warscheinlich ist schon so ziemlich jeden von euch aufgefallen, dass sich in letzter Zeit die Streiks im Öffentlichen dienst und in anderen Teilen der Wirtschaft anhäufen.

    DAs Paradebeispiel war letztes jahr der Streik der Lokführere der DB. Ab letzten Mittwoch/Freitag die krankenhäuser und ab heute auch Kindergärten und -tagesstätten.

    Aber was wird natürlich wieder niocht bestreikt, so wie eh und je immer alles an diesem Ort vorbei ging. DIE SCHULE!!!

    Warum gilt eigentlich alles was uns ein wenig "Schulerleichterung" beschaffen könnte nicht für die Schule?

    gruß Tom
    Drum hab ich mich der Magie ergeben,
    Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß
    Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
    Daß ich erkenne, was die Welt - Im Innersten zusammenhält!

  • #2
    Weil die meisten Lehrer Beamte sind und nicht streiken dürfen. :P

    Ich kann mich noch an eine Protestaktion der Lehrerschaft aus meiner Schulzeit erinnern - damals hatten sie im Winter keine Zeugnisse ausgestellt.
    "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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    • #3
      Ich würde es ja auch toll finden, wenn mal die Polizei streiken würden, weil ich neugierig wäre wie lange es dauert, bis es zu wilden Plünderungen kommt.^^
      This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
      "I was a victim of a series of accidents, as are we all."
      Yossarian Lives!

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      • #4
        Zitat von Tom1991 Beitrag anzeigen
        Streiks nie dort wo sie (zumindest von Teilen des Volkes) gern gesehen werden???
        Weil Streiks nicht dazu da sind, um Teilen des Volkes zu gefallen.

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        • #5
          Streiks sieht niemand gern, selbst die Gewerkschaften und die betroffenen Arbeitnehmer nicht. Sie sind das letzte Mittel im Tarifstreit, welcher bei den "Angeboten" gewisser Arbeitgeber manchmal nötig ist. Das war bei den Lokführern so, und das ist auch jetzt im öffentlichen Dienst so. Es ist wohl unbestritten, dass der Bahnvorstand bei den Verhandlungen mit der GDL einen Bockmist nach dem anderen fabriziert und die Angebote bei näherer Betrachtung schnell ineinander zusammenfielen. Das ist nun mit Schäubles Angebot nicht anders. Klar, 5% mehr Lohn klingt nicht schlecht. Nur dumm, dass die auf drei Schritte über die nächsten zwei Jahre verteilt werden und außerdem mit Mehrarbeit verbunden sind. Wenn die Gewerkschaften sich heutzutage mit solchen Vorschlägen herumschlagen müssen, ist es mMn kein Wunder, dass es immer öfter zu Streiks kommt.
          Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
          Stalter: "Nope, it's all bad."

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          • #6
            Also ich finde momentan die Streiks im öffentlichen Dienst sehr bedrohlich für mich !Mein Sohn lernt im öffentlichem Dienst und wenn er 50 Euro mehr Geld bekommen würde , bekäme er kein Kindergeld mehr, wo ist da die Logik ?

            Gewonnen , aber der Sieger tot ? Oweia !
            Es gibt Leute, die haben sich schon totgemischt.
            Nur durch gründliches Mischen wird der Verdacht des Falschspielens ausgeräumt.
            Das hoffe ich sehr! (Stammtisch Süd)

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            • #7
              Dein sohn kommt noch unter die Schwelle? Liegt doch bei einem Einkommen von 640€/Monat oder nicht?
              Ist das eine Ausbildung im Arbeiter-Bereich?

              Schäuble hat imÜbrigen völlig recht. Die Angestellten des Bundes sollen ruhig 40 Stunden arbeiten. Oder 42
              Selbstverständlich ohne Lohnausgleich...
              Kommt aber eh nicht.

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              • #8
                Wieso mehr arbeiten? Bei unserer Arbeitslosigkeit wäre locker die 30-Stunden-Woche für alle drin.

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                • #9
                  Zitat von Leto Beitrag anzeigen
                  Wieso mehr arbeiten? Bei unserer Arbeitslosigkeit wäre locker die 30-Stunden-Woche für alle drin.
                  Weils unbezahlbar wäre?

                  Wie viel arbeitet man in Deutschland? 38 Stunden?

                  bei dreissig Stunden-Woche (natürlich bei gleichem Lohn) hat der Arbeitgeber 8 Arbeitsstunden pro Woche weniger von seinem Arbeitnehmer, müsste sie aber dennoch bezahlen. Und sogar doppelt bezahlen, denn er muss ja für diese 8 Stunden jemand anders einstellen.

                  kommt ziemlich teuer...
                  übrigens auch für die Arbeitnehmer, denn wer mehr Freizeit hat, gibt bekanntlich auch mehr Geld aus
                  Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

                  - Florance Ambrose

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                  • #10
                    Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
                    Weils unbezahlbar wäre?

                    Wie viel arbeitet man in Deutschland? 38 Stunden?
                    In der Regel wird in Deutschland deutlich mehr gearbeitet als 38 Stunden - übrigens wurde auch die Arbeitszeit des öffentlichen Dienstes (zumindest auf Länderebene) kürzlich auf 40 Stunden erhöht.

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                    • #11
                      Und in Bayern auf 42 Stunden für Beamte, 40 Stunden für Angestellte und Arbeiter. Erhöht ohne irgendwelche Kompensierung.

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                      • #12
                        Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
                        Weils unbezahlbar wäre?

                        Wie viel arbeitet man in Deutschland? 38 Stunden?

                        bei dreissig Stunden-Woche (natürlich bei gleichem Lohn) hat der Arbeitgeber 8 Arbeitsstunden pro Woche weniger von seinem Arbeitnehmer, müsste sie aber dennoch bezahlen. Und sogar doppelt bezahlen, denn er muss ja für diese 8 Stunden jemand anders einstellen.

                        kommt ziemlich teuer...
                        übrigens auch für die Arbeitnehmer, denn wer mehr Freizeit hat, gibt bekanntlich auch mehr Geld aus
                        Ach ja, das liebe Geld. Nutzloses Papier. (Und demnächst nur noch eine Gleitkommazahl auf irgendwelchen Rechnern) Warum hat man das noch nicht abeschaft?

                        Wenn man unproduktive Berufe wie Banker, Werbung oder Profisport abgeschafft hat und man sich nur noch auf produktiv nützliche Berufe beschränkt, lässt sich die Arbeitszeit für den einzelnen drastisch reduzieren.

                        Sport und Kunst gelten dann auch wieder als Freizeitvergnügen und nicht als Arbeit.

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                        • #13
                          Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
                          Wie viel arbeitet man in Deutschland? 38 Stunden?
                          das trifft vielleicht auf den westen zu. im osten kann man etwa 4 bis 6 stunden aufschlagen,
                          bei weniger geld.

                          Kommentar


                          • #14
                            Ach ja, das liebe Geld. Nutzloses Papier. (Und demnächst nur noch eine Gleitkommazahl auf irgendwelchen Rechnern) Warum hat man das noch nicht abeschaft?
                            Weil dann wieder jeder sein Essen selber anbauen müsste oder du zufällig genau die Tauschware besitzt, die der Bauer nebenan braucht

                            Bei uns fährt morgen Dank eines Streiks keine U-Bahn und kein Bus. Da ich morgen eine Prüfung habe und auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin, hoffe ich auf die baldige Erfindung des Beamers.

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                            • #15
                              Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
                              Und in Bayern auf 42 Stunden für Beamte (...) Erhöht ohne irgendwelche Kompensierung.
                              Ich finde 42h sind schon ziemlich grenzwertig - auch für Beamte, die ja in einem besonderen Dienst- und Treueverhältnis zum Dienstherrn stehen.
                              Allerdings wurde doch die Besoldung im Oktober 2007 (oder November?) um 3% erhöht. Nur eine Verringerung der Wochenarbeitszeit wurde dankend abgelehnt...
                              "Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!" (Andi Möller) - "Und jetzt skandieren die Fans wieder: Türkiye, Türkiye. Was so viel heißt wie Türkei, Türkei." (Heribert Faßbender) - "Das war ein wunderschöner Augenblick als der Bundestrainer sagte: Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht´s los!" (S. Freund) - "Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal." (L. Matthäus)

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